Hm, ja das mit der “Berufsbezeichnung” sollte man jetzt nicht zu wörtlich nehmen. Ich meine schon einen Kaufmann, der mit Gewürzen handelt. Aber ob der damals bereits als Gewürzhändler, Pfeffersack oder sonstwas bezeichnet wurde ist erst mal nicht so wichtig, finde ich…oder?
je reicher ein Kaufmann war, konnte er sich auch eine gräössere “Gefolgschaft” leisten, denn die wollte ja auch bezahlt und versorgt werden. Das ist damals wie heute eine Frage des finanziellen gewesen. Aber setz Dich doch mal mit dem Beruf selber auseinander. Das er sozial ziemlich weit oben stehn müsste, das kann man sich ja denken. Aber gab es 1350 diesen Beruf in dieser Bezeichnung “Gewürzhändler” denn wirklich? Oder war es einfach nur ein Kaufmann, der mit Gewürzen handelte. Wenn Du das weisst, dann such nach Hinweisen, wie Kaufmannsleute früher gereist sind. In diversen mittelalterlichen Handschriften lassen sich textliche und bildliche Hinweise finden.
kann mir jemand sagen, mit welchem Gefolge (oder so ähnlich) sich ein reicher Gewürzhändler um 1350 umgeben hat? Vorstellbar aus meiner sicht sind Bedienstete, wie Köchin, Mägde, Knechte sowie eine Schutztruppe bestehend aus einigen Bewaffneten (Söldner?)
Inwieweit ist das “A” Wen scharte so ein reicher Pfeffersack in der Regel um sich, um auf seinen Reisen Komfort und Schutz zu haben?