Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Der richtige Namen ??

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Eintrag #1 vom 26. Aug. 2006 10:43 Uhr Jeff Wiltzius  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jeff Wiltzius eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo an alle,
Ich hätte eine kleine Frage zu den Mittelalterlichen Namen die “fast” jeder in der MA-scene hat.
Ich wollte meinen heutigen Namen in einen “MA-lichen” Namen umwandeln, dies wäre dann “Goeffrey” für Jeff.
Was käme denn für einen Nachnamen für einen Hospitaliter in Frage, oder hatten die keinen?
Wäre es einfach: Bruder Goeffrey
Oder: Bruder Goeffrey von Lucilinburhurc (für Luxemburg, mein Wohnort)
Oder: Bruder Goeffrey vom Orden des Hospitals des Heiligen Johannes zu Jerusalem
Oder wenn ja “zu Jerusalem” nur den Ort darstellt, könnte man ja auch schreiben:
Bruder Goeffrey vom Orden des Hospitals des Heiligen Johannes zu Lucilinburhurc
Was wäre richtig oder bin ich jetzt ganz auf dem Holzweg… ?
jeff

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Eintrag #2 vom 26. Aug. 2006 12:55 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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wie wäre es denn - für deine Region sicher passender - mit Godefroid, Godefroi, Gofroy/Gofroi?
Ich erinnere mich da an einen Ritter mit seinem Knappen, Godefroy von Montmirail (genannt der Verpetzte und Fluch von Amarillo) und Jung Winkelried ohne seine Brüder (im franz. Original:Jacquouille la Fripouille ) .
de.wikipedia.org/wiki/Die_Besucher
Gruß,
Roland
(der ein wenig Schalk im Nacken hat..)

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Eintrag #3 vom 27. Aug. 2006 11:14 Uhr Jeff Wiltzius  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jeff Wiltzius eine Nachricht zu schreiben.

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Danke Roland für diesen Hinweis,
ich werde mir darüber gedanken machen!
mfg

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Eintrag #4 vom 08. Apr. 2008 23:01 Uhr Teresa (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Teresa eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo!
Wisst ihr vielleicht einen Namen aus dem heute südhessischen Raum so um 1350-1450?
Ich suche noch. ;)
Liebe Grüße, Teresa

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Eintrag #5 vom 09. Apr. 2008 10:20 Uhr Georg (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Georg eine Nachricht zu schreiben.

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Wie wär’s denn zB mit ‘Teresa’?
Ist doch ein feiner Name.
(Nebenbei & OT: vielleicht möchtest du bei Gelegenheit mal dein doch etwas großes Zeitfenster überdenken?)

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Eintrag #6 vom 09. Apr. 2008 18:42 Uhr Andreas Pilz   Nachricht

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..ist, ob man “nur” eine Darstellung betreibt, oder noch ein Rollenspiel machen will. Mittlerweile bin ich der Meinung, daß es einen “eingemittelalterten” nicht wirklich braucht.

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Eintrag #7 vom 10. Apr. 2008 09:29 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

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Die heute geläufigen deutschen Namen fanden so gut wie alle auch schon im hohen und späten Mittelalter im deutschen Sprachraum Verwendung. Im niederdeutschen Sprachraum ggfs. in niederdeutschen Varianten. Bei modernen Abwandlungen und Kurzformen muss man allerdings genauer prüfen. Schaut einfach in die Heiligenlisten. Oder in die für viele Städte erhaltenen Listen der Ratsmitglieder.
T(h)eresa stammt aber m.W. aus dem europäischen Mittelmeerraum. Eine Verwendung in Deutschland im fraglichen Zeitraum müsste genauer recherchiert werden.
Im ßbrigen teile ich Andreas’ Auffassung.
Grüße aus dem Havelland
Ulli

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Eintrag #8 vom 10. Apr. 2008 14:37 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ein paar Vorschläge...

Hallo Teresa,
lange nichts mehr von Dir gehört! Was macht denn die Laute?
Mir ist bei Deiner Anfrage eingefallen, daß wir an der Uni mal die Landgerichtsakten der Landgrafschafschaft Katzenelnbogen durchgenommen haben. Das paßt ziemlich genau in die von Dir genannte Region und auch in die Zeit: Als Ortsnamen tauchen z.B. immer wieder Darmstadt, Groß Gerau oder Jugenheim auf, der Zeitraum, der in den Akten behandelt wird, ist von 1415 bis 1486.
Leider sind Frauennamen darin selten. Einerseits scheinen sie nicht an so vielen Straftaten beteiligt gewesen zu sein, sei es als Klägerin, sei es als Beklagte. Andererseits werden sie oft nicht namentlich genannt, sondern als “Frau von XY” oder “Tochter von XY” vorgestellt. Und nicht immer ist es ganz leicht zu entscheiden, ob ein bestimmter Name ein Frauen- oder ein Männername ist.
Nichtsdestotrotz, ich habe mir die Akten bis einschließlich 1451 mal durchgelesen. Meine Ausbeute ist:
- Kethe/Kette/Ketherin (wohl verschiedene Schreibweisen für Käthe/Katharina)
- Alheid
- Lisse
- Gudchin
- Metze/Metzchin
- Agnes
- Else
Falls Du Dich mit keinem der Namen identifizieren kannst: Keinesfalls alle hier haben einen “Mittelalter-Namen”. Um Kleidung oder Handwerkstätigkeiten vorzuführen, braucht man keinen besonderen Namen.
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #9 vom 14. Apr. 2008 18:01 Uhr Teresa (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Teresa eine Nachricht zu schreiben.

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Hey, hab Dank! Metze ist ja schrecklich. Zu Glück gibts den Namen soweit ich weiß heute nicht mehr. Aber es sind doch ein paar ganz nette dabei. Falls ich spontan einen Namen brauchen sollte, bediene ich mich der Vorschläge. :)

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Eintrag #10 vom 16. Apr. 2008 21:02 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Ab wann gibt es eigentlich Nachnamen? Ich meine mal von den Römers abgesehn. AFAIK waren im HMA Nachnamen ja eher unüblich. wenn man Adelig war, benannte man sich ja bekanntlich nach dem Ort, an dem man wohnte (Also zum Beispiel “Friedrich von Hohenstaufen”, “Walther von der Vogelweide” oder “Elisabeth von Thüringen)
Aber was tat man, wenn man nicht adelig war (um verwechslungen zu vermeiden, man war ja nicht der Einzige heinrich oder Peter auf der Welt)? Nannte man sich einfach Martin oder konnte man auch (wenn man in Regau wohnte) ein ”vom Rebegau" anhängen?
Gruß
Martin

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Eintrag #11 vom 16. Apr. 2008 21:36 Uhr Niels Mertens  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Niels Mertens eine Nachricht zu schreiben.

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Ja, ich glaube das “von” auch im Sinne von “aus” gebraucht wurden. Im Augenblick habe ich keinen Beleg, aber wenn es von Belang sein sollte, werde ich es morgen versuchen es heraus zu finden. Mir ist, als habe ich so etwas in meinen eigenen Unterlagen gelesen.

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Eintrag #12 vom 17. Apr. 2008 08:10 Uhr Dirk Hülsemann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Hülsemann eine Nachricht zu schreiben.

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es ist schon so das man seinen wohnort anhängte wenn man zb als kaufmann aus seiner stadt raus war. im dorf oder der stadt unterschied man die leute meist nach den berufen wie müller, vogt usw. wann genau das geschah kann ich nicht sagen, nur das im ältesten bürgerbuch von soest 1301 alle personen einen nachnamen haben.

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Eintrag #13 vom 17. Apr. 2008 08:13 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

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In den Städten waren im ausgehenden 13. Jahrhundert bürgerliche Nachnamen schon normal, jedenfalls im Berliner Raum. Die bezogen sich sicher zum Teil auf Herkunftsorte, hatten aber auch andere Ursprünge (in Berlin sind z.B. die Nachnamen Uden, Wiperti oder Sohr belegt). Das Hamburger Schuldbuch von 1288 ist für eine Namensrecherche sicher auch hilfreich.
Grüße aus dem Havelland
Ulli

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Eintrag #14 vom 14. Aug. 2009 15:27 Uhr Harald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Harald eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Martin,
falls noch interessant nach der langen Zeit …
Ich bin zwar noch nicht so bewandert, aber in meiner bisherigen Literatur, die ich gelesen habe, sind einige Personen mit niedrigem Adel schon in der ersten Hälfte des 12. Jhrt. mit Nachnamen genannt.
Leider konnte ich noch nicht eruieren, ob es sich hierbei zu der Zeit eher noch um einen Hinweis auf die Tätigkeit handelte.
So gab es einen Adeloldus Walpoto(Urkunde übereine Gutsvergabe durch Bischof Otto I. von Bamberg)1136.
Der Begriff Walpot wird aber auch als “Gewalt ausüben” im Sinne von Obrigkeit verwandt.
Mit freundlichen Gruß
Ullrich Walpot

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Eintrag #15 vom 11. Jan. 2010 00:20 Uhr Leonard (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Leonard eine Nachricht zu schreiben.

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ich weiß nciht ob das nach so langer Zeit noch interessiert, aber ich denke (wenn auch ohne Belege) das das Datum von 1301 nicht ganz unrichtig sein kann, denn soviel ich weiß ist es so, dass z.B. im hohen norden sozusagen “von anbeginn der Zeit” (gemeint die große ära der wikinger) Nachnamen verbreitet waren, im hohen norden einfach der vorname des Vaters, möglicherweise auch etwas abgeändert+“son” im sinne “sohn”.
daher kann ich mir auch gut vorstellen, dass, hier weiter im Süden gelegn, nachnamen auch schon vor diese Quelle genutzt wurden

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Eintrag #16 vom 17. Sep. 2010 18:12 Uhr Stefan (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan eine Nachricht zu schreiben.

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uff, ein sehr weites Feld… und man schlurft über sehr dünnes Eis, wenn man hier feste Jahreszahlen für die Entstehung erwartet.
Nötig (!) wurden diese erst, als größere Ansiedlungen entstanden… das stand schon im thread…. hier ging die Differenzierung der Mitbürger los.
Entstehung aus Berufen…
“Meier”, Schulze“, ”Schröder“ und…Der ”Müller“ bekam Konkurrenz durch eine weiteren Mühle… also vielleicht jetzt ”Waldmüller“ und ”Bergmüller“.
Entstehung aus Anhängseln…
”Torbenson“/ ”Wolfssohn“…gabs nicht nur im Norden.
Entstehung aus persönl. Besonderheiten…
”Lang (lanc)“… Thomas, der Lange…
Entstehung aus Orts- oder Wohnortnamen…
”Braunschweig(er)“, ”Hassel“, ”Busch“,
”Walder“
Entstehung aus (alten) Rufnamen, Bibelnamen etc.pp…
”Herbert (heri-beraht)“, ”Ludwig“… also im Sinne von ”der Thomas vom Ludwig“… also: Thomas, der Sohn Ludwig”
Entstehung aus Herkunftsnamen/Zugehörigkeiten…
“vom Hofe”, “Schulzendorf”, “Burgmann”, “Freimann”…
Dazu noch die Verschleifungen in den Jahrhunderten… ein sehr weites Feld. Wer seinen MA-Nicknamen finden will, sollte m.E. unbedingt erst seine Rolle und den Ort seiner Darstellung festlegen. Ich habe mich für “Bruno von Lindenaw” entschieden, ein Handwerksmeister aus dem feinen Dorf Lindenau (heute Stadtteil von Leipzig)… es wäre auch “Lorbeer(er)” gegangen… ein Berufsname von Gewürzhändlern… belegt im SpäMi.
Wer Literaturhinweise braucht… gern eine mail an mich.
Wer es für seinen Namen ganz genau wissen will: Eine gute Fee in meinem Umfeld macht Namensforschung wissenschaftlich/ hauptberuflich (und dann auch kostenpflichtig, leider!).
Ciao
PS: Mein all-time-Favorit bei Familiennamen ist “Benschneider”… bedeutet nicht etwa “Beinschneider (ála Bader/ Chirurg)”, sondern ist ein alter (süddeutscher) Berufsname für einen Sauenkastrierer.

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Eintrag #17 vom 20. Sep. 2010 10:42 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Seit wann werden Sauen kastriert???

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Eintrag #18 vom 20. Sep. 2010 20:43 Uhr Stefan (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan eine Nachricht zu schreiben.

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jaja… Schweine/Eber oder wie die männlichen Rammler heißen… bin halt Stadtkind aus Überzeugung

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Eintrag #19 vom 20. Sep. 2010 21:23 Uhr Ina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ina eine Nachricht zu schreiben.

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Wieso ? Es können auch Sauen kastriert werden, rein technisch. Nur, wozu ?! ;-)

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Eintrag #20 vom 21. Sep. 2010 08:52 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Das weibliche Tiere heute kastriert werden (chirurgische Entfernung der Eierstöcke und Gebärmutter bzw. bei männlichen der Hoden) ist schon klar.
Aber wieso sollte man im Mittelalter das Risiko einer Infektion und damit den Tod des weiblichen Tieres in Kauf nehmen, wenn es doch geschlachtet wird. Eine Sau die nicht mehr wirft, wird geschlachtet… ob die nun kastriert ist oder nicht.
Das man heute, in der Massentierhaltung, die Sauen kastriert, die nicht zur Zucht bestimmt sind, damit Ruhe im Stall herscht ist ja verständlich.
Und das Eber auch damals geschnitten wurden, ist aufgrund des Verzehrs ja auch verständlich.
Daher mein Einwand.
Gruß
Frank
P.S.
Rammler sagt man bei Hasen und Kaninchen.

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Eintrag #21 vom 21. Sep. 2010 10:02 Uhr Stefan (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan eine Nachricht zu schreiben.

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off topic… wie schon gesagt: Ich bin Stadtmensch. Es ging um Namen… vergeßt den “Benschneider”. Danke!

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Eintrag #22 vom 21. Sep. 2010 11:45 Uhr Frank (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Soll das eine Entschuldigung sein?
Ich bin auch kein Astronom, kann aber die wichtigsten Sternbilder erkennen und benennen.
Gruß
Frank

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Eintrag #23 vom 21. Sep. 2010 20:53 Uhr Sina Klausnitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sina Klausnitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Stefan, noch was zu Deinem Nachnamen “Lorber” - nix mit Lorbeer und römischen Haarschmuck (Ich dachte mal an ein Wappen mit einem Lorbeerzweig oder -kranz oder -baum..)
Lorber, wie auch mein Geburtsname Lorbeer, kommen aus dem Lebensumfeld der Schäfer (meine Lorbeer-Vorfahren waren tatsächlich Schäfer) und bedeutet nichts anderes als Schafscheiße - die schwarzen Kullern heißen in meiner Gegend heute noch Lörperer…. da wäre vielleicht ein Wappen mit goldenem GRund und drei schwarzen Kugeln angemessen, aber da wird man schnell mit den Blinden verwechselt - schwieriges Thema ;))
Guts Nächtle, Cousin, Sina

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Eintrag #24 vom 22. Sep. 2010 00:03 Uhr Stefan (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan eine Nachricht zu schreiben.

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Auszug aus “lorbers net”… bitte googeln…,
1. Viele… Lorber scheinen Nachfahren von Juden aus der Region des heutigen südlichen Polen, der Slowakei und Nordungarns zu sein. … viele andere jüdische Lorbeerbaums, Lorbers, Lorberters und Lorbeers, die später ihren Namen in Lorber geändert haben könnten.
2. …
3. …Das Deutsche Namenslexikon von Hans Bahlow nennt etwa Godeke Lorbere, der 1295 in Rostock lebte und Hermann Lorbere im Jahre 1312 aus Hannover als erste von Bahlow entdeckte Namensträger…Familie aus niederem Adel namens „Lorber von Störchen“, welche etwa von 1394 bis 1805 im Dienste des Fürstbischofs von Bamberg standen. Ihr Stammvater diente als Fürstbischöflicher Küchenmeister, was auch den Namen (Lorbeer als Küchengewürz) erklären könnte. …
auch ein Eintrag im “Familiennamenbuch des sächsischen Vogtlandes”, das mehrere Schäfer aus dem 16. Jahrhundert mit den Namen Lorber aufführt. Hier wird der Name als Hinweis auf einen umgangssprachlichen Ausdruck für “Schaf-, Ziegen-, oder Hasenkot” erwähnt - den man dort auch “Lorbeere” nannte. Tatsächlich sehen die kleinen Köttel den Früchten des Lorbeerstrauches nicht unähnlich
----Auszug-Ende---------------
Ja, Cousine Lorbeere… es gibt mehrere Möglichkeiten… eine (!) hast Du richtig genannt. Ich halte mich an den Profi und eine Namesexpertise entsprechend der bislang bekannten Herkunft meiner Familie… die stammt nicht aus dem Vogtland und auch nicht aus dem heutigen Sachsen.

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