Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Die Nudel im Mittelalter

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Eintrag #6 vom 13. Sep. 1999 15:21 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ronald ! Da bin ich aber mal gespannt, wie Du die Dinger ohne Gabel aufdrehen willst :-))) Gruß,
Matthias

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Eintrag #5 vom 13. Sep. 1999 14:33 Uhr Tina Melczuk   Nachricht

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Oh wirklich? Und mir hat man immer gesagt, die hätten was mit Kartoffeln zu tun *wunder* Dazu was anderes: Gab es denn den Griesbrei, den wir heute so kennen, mit Milch angerührt im MA schon (ohne den Zucker natürlich, lol)??? Oder kannte man in dieser Richtung nur den Hirsebrei?
Tina

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Eintrag #4 vom 13. Sep. 1999 14:32 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, zum einen bin ich froh, daß wir in unserer Reisegruppe eine Italienerin haben und unseren lieben Conte Fausto…so das uns auch in Zukunft Nudelgerichte erhalten bleiben werden… Zum anderen muß ich mein Bedauern über den harmlosen Inhalt des Threads äußern…der Titel: “Die Nudel im Mittelalter” klang auf Anhieb etwas vielversprechender ;o) Gruß Andreas

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Eintrag #3 vom 13. Sep. 1999 14:27 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen, nur am Rande: Gnocci sind keine Nudeln sondern aus Hartweizengrieß hergestellte Klößchen. Pasta…..ähhh Basta!
Frank

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Eintrag #2 vom 13. Sep. 1999 14:14 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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*kicher* Eine wahrlich bewegende Frage. Justament habe ich mir letzte Woche ein Buch über die die Eßkultur des MA zugelegt. Und tatsächlich erwähnt der Autor Bruno Laurioux dort auf Seite 9 Lasagnes: “Die Hypothese, der Gebrauch von Teigwaren in Italien gehe auf die Reisen Marco Polos zurück, gehört endgültig in das (äußerst umfangreiche!) Arsenal kurioser Legenden für jene, die der Geschichsschreibung der ”großen Männer“ nachhängen. Es besteht eine deutlich erkennbare Entwicklung vom Laganum, einem dünn ausgerollten Teigkuchen [aus römischer Zeit, A.] zu den Lasagnes, die seit Beginn [!] des 13. Jahrhunderts in Texten erwähnt werden - zu einer Zeit also, als Marco Polo noch in der Wiege lag!” Und weiter auf Seite 45 zählt er für die italiensche Küche des des SMA Nudeln wie Ravioli, Makkaroni, Vermicelle, Gnocchi und einige mehr auf. Jedoch sind diese Teigwaren zu diesem Zeitpunkt noch eine rein italiensche Vorliebe. Wer von uns also nicht das Glück hat, just einen pästlichen Gesanten oder ähnliches darzustellen, der wird wohl leider weiter in der Alltagsküche auf Nudeln verzichten müssen… Allenfalls bei einem Festbankett des Hochadels mit einem der berühmtsten Köche seiner Zeit könnte man das auf deutschem Boden noch durchgehen lassen. ;o) Bruno Laurioux Tafelfreuden im Mittelalter Die Eßkultur der Ritter, Bürger Bauersleut Bechtermünz Verlag; Stuttgart, 1992 ISBN 3-8229-0727-X Ist übrigens kein Kochbuch, sondern eine recht gut gelungene Abhandlung über Ernährung, den kulturellen Hintergrund und was man sonst noch so wissen sollte. Guten Appetit, Andreas

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Eintrag #1 vom 13. Sep. 1999 13:13 Uhr Ronald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ronald eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo TV-Gemeinde .. ich möchte mich an dieser Stelle an die Köche unter uns wenden, und mal nachfragen, inwieweit Ihr über die Verwendung von Nudeln in der Küche des ausgehenden 13. Jhdts. informiert seid .. Ich habe einen Hinweis auf eine “Weihnachts-Lasagne” gefunden, bin mir aber nicht sicher, ob das im übertragenden Sinne als heutiger Pasta-Auflauf zu verstehen ist. Daher meine Frage, ob Nudelteig schon in Europa Verwendung gefunden hat .. Danke Euch schonmal im Vorraus In diesem Sinne, der an leckere Spagetti im M.A. Look denkende Ronald
Reinold von Theiss - Vom Orden der Hospitaliter

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