Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Die höfische Minne

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Eintrag #1 vom 12. Aug. 1998 12:56 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Ein schönes Beispiel aus dem Treat “Norrmanicher Atel” aufgreifend, möchte ich hier eine neue Rubrik eröffnen, um so den lyrisch begabten unter uns - die es zweifelsohne gibt - ein Forum zu bieten, ihre Minnelieder und -gedichte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Wäre doch schade, wenn wir dessen nicht teilhaftig werden könnten!

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Eintrag #2 vom 13. Aug. 1998 07:48 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Ein Ritter mit ganz breitem Hintern und großem, mächtigen Schwerte -er lebte noch die alten Werte- durchstreifte in zwei kalten Wintern das Rheinland um zu finden bald ein Abenteuer gruselig und heftig doch fand er eine Magd gar deftig und verschwand mit ihr im Wald so sind sie halt, die adeligen mit Minne kanst sie aus dem Sattel kriegen!! Dieses “sang” Meister Hartmut

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Eintrag #3 vom 13. Aug. 1998 12:10 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Wohlan denn, so haben wir also begonnen mit einem Beispiel der niederen Minne. Lasset uns nun eines der hohen Minne teilhaftig werden!

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Eintrag #4 vom 13. Aug. 1998 22:58 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Es saß auf einer hochgereckten Nadel ein Mann von zweifelhaftem Adel da dies so furchtbar piekte der arme Mensch gar quiekte ein Drache kam von weit her angeflogen hat die Rüstung einfach aufgebogen und ehe “Adel” sich verguckte diesen einfach dann verschluckte nun ist diese Nadel frei von jeglich Adel! P.S. ßh, werter Herzog! Kannst Du außer ankündigen auch noch was anderes? Dichten, Minne oder wenigstens rei…???

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Eintrag #5 vom 14. Aug. 1998 13:40 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Ja, kann ich. Allerdings nicht heute. In der nächsten Woche aber werde ich hier was zum Besten geben…Ehrenwort!

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Eintrag #6 vom 14. Aug. 1998 14:19 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Aber ihr habt Recht: Bevor ich mich des Verdachtes der lyrischen Unbewandertheit aussetze, möchte ich noch rasch ein kleines Gedicht postulieren, welches zwar leider nicht von mir, dafür aber jedoch wunderschön ist. So höret denn, ihr holden Damen die ihr wert seid, beminnt zu werden: DEIN BILDNIS - WUNDERSEELIG - HAB`ICH IM HERZENSGRUND DAS SCHAUT SO STILL UND FRßHLICH MICH AN ZU JEDER STUND` MEIN HERZ STILL IN SICH SINGED EIN ALTES; SCHßNES LIED DAS IN DIE LUFT SICH SCHWINGED UND EILIG ZU DIR ZIEHT Und in der nächsten Woche gibt´sdann eines von mir. Versprochen!

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Eintrag #7 vom 14. Aug. 1998 17:21 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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an meine gefährtin! du freudestrahl in meinem herz wie du auf dem rosse sitzt der schalk ganz fein aus deinem auge blitzt dies verscheucht mir jeden schmerz die täler, felder, wiesen, bäume deine nähe, dieses lachen, keine träume tollen, springen, gallopieren fechten, singen, jubilieren alles fade, leer, oh wehe bist du nicht in meiner nähe! so sicher wie der haase hobbelt mit dir ist jede freude doppelt und stürzt auch mal ein ritter ´runter das macht uns beide eher munter! werter herzog! der erste teil ist eher nach deinem gusto?! aber nur der letzte vers gehört euch, das andere der geliebten! meister hartmut

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Eintrag #8 vom 14. Aug. 1998 19:24 Uhr Dame Ermengarde   Nachricht

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Ach, wie wünsch ich mir, von solchen Sängern geminnet zu werden :-)) Nächste Woche steht hier was von Gottfried von Neifen Grüssle und ein wunderschönes Wochenende Dame E.

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Eintrag #9 vom 14. Aug. 1998 22:28 Uhr   Nachricht

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Der helden minne Der helden minne ir klage du sunge ie gen dem tage Daz sure nach dem süezen. sweer minne und wiplich grüezen also enpfienc daz si sich muosen scheiden,- swaz du do riete in beiden, do uf gienc Der morgensterne, wahtaere, swic, da von niht sinc Swer pfliget oder ie gepflac daz er bi lieben wiben lac Den merkaeren unverborgen der darf niht durch den morgen dannen streben er mac des tages erbeiten man darf in niht uz leiten uf sin leben. Ein offeniu süeze wirtes wip kän söhle minne geben. Ein Gedicht von Wolfram von Eschenbach Rainald de Chatillon Herr von Krak

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Eintrag #10 vom 15. Aug. 1998 23:57 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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Ach, Rainald, und ich dachte schon hier wäre jemand des mhd mächtig. Aber WvE ist auch schon mal nicht schlecht… Gunther Markgraf von Bärennoth

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Eintrag #11 vom 17. Aug. 1998 01:51 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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Primärer Zweck von Minneliedern war natürlich die Verherrlichung des Seitensprungs, platonisch oder ausgeführt. Trotzdem wollte ich nicht einfach zurückstehen und bringe hier ein Lied, zu dem mich mein Eheweib inspiriert hat und das somit an meine Holde gerichtet ist: Der minnen fröide glanzet schon, durch zînen in dem walt, diu edel vrouwe wartet mîn, in hêrelîch gestâlt. âne mâzen schoene, sô was ir edel lîp, ich næme für si eine, niht tûsent andériu wîp. Sô sihe ich ir eine, in jenem venster stân, wîz alsô der snê, diu ist sô wol getân. Dô gie diu minneclîche, alsô der morgenrôt, tuot ûz der trüeben wolken, mîn herze wære guot. »Ich bin des strîten müode, von weinen unde klagen, daz ist mir wærlîche leit, lâz du mîn herze slagen. Nu hân ichz hie, des ich in allen tagen gerte, von des mîn kraft und küene ich zerte.« ßf ruhte si ir gebende unde golden kleit. »Ir sult wol wizzen daz« sprach diu schoene meit, »hêre , sô tíwer seid ir mir wol mîn man, daz ich iuch âne schulde niht gelobet hân.« In sabenwîzem hemede, si an daz bette gie, ich dâhte ich læge sampfter, der schoenen vrouwe bî. Ich leite mich ir nâhen, mîn fröide diu was grôz, die vil minneclîchen ich mit armen umbeslôz. Gunther Markgraf von Bärennoth

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Eintrag #12 vom 17. Aug. 1998 12:09 Uhr Dame Ermengarde   Nachricht

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Da Damen normalerweise keine minniglichen Lieder dichteten sondern sich bedichten liessen, hier nun ein Lied von Gottfried von Neuffen: Weibchen mit liebenden Augen, wenn sie da und dorthin blinken können Sehnsuchtsschmerzen lindern, liebeskranken Mann beglücken. Können Sehnenden zum Troste taugen, wenn sie heimlich grüßend winken, können seine Sorgen mindern, ihn mit lachenden Blicken entzücken. Lache, daß mein Kummer schwinde, du lachender roter Mund! Dein Lachen macht den Schmerz gelinde, befreit mich, daß ich Freude finde. Freude, welch ein schöner Fund! Her Götfrit von Nifen Gottfried darum, weil´s beinahe mein Nachbar geworden wäre - wenn nicht 740 Jahre dazwischen liegen würden. Original gibts bei mir wenn gewünscht. Grüssle Dame E.

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Eintrag #13 vom 17. Aug. 1998 22:54 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Rainald von Chat, du must ein ritter sein denn deine aussprache die ist fein du bist vom roß gestürzt, gepurzelt? dabei sind alle zähne dir entwurzelt? auch mein opa hatte später deinen ton! daff iff anerkennung un´kein hohn!?! meister hartmut grüßt von unten den adel da oben dame e. du holde frau im nachbarhaus? ich seh den neuffen aus dem fenster ´raus! geschleifte türme, noch feste mauern, die trutzig alter zeiten trauern. geschützt durch einen mantel alter buchen können die alten lieder wir dort suchen entführen uns in alte welten deren werte uns noch immer gelten so sitzen wir im kreis ums gleiche feuer die geschichte, nicht der stand, ist teuer! euch grüßt auch der meister hartmut

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Eintrag #14 vom 21. Aug. 1998 15:22 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Auf einem Stein am Waldesrande saß eine sehr verweg´ne Bande Halmbarte blinkt, die Schaller offen so saßen sie mit bangem hoffen ein Herog hatte uns versprochen stimmts? oder war er besoffen? mit seiner Dichtkunst uns zu beglücken wir WARTEN HIER voller entzücken doch langsam wird es lungern oh, Herr soll´n wir verhungern…? was sagt der Herzog von der Ahr ist´s Trug oder wahr?????? es grüßt ein wartender Meister Hartmut

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Eintrag #15 vom 22. Aug. 1998 00:36 Uhr Matthias   Nachricht

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Ein Reimer saß im Gras am Rand Ihm keinerlei Idee entstand Des Meister Hartmuts dicht´risch Sinnen Will ihm gar nicht so recht entrinnen Die Sonne scheint auf seinen Helm am Kopf Der Schweiß rann deshalb, Tropf auf Tropf Nun wahrlich macht der Neid sich breit Freund Hartmut, haltet Euch bereit Wenn Fechter schon so dichten tun Was erst kann dann Nachbars schöne Tochter? Sicher nichts zum selig ruh´n Und grad dieser holden Maid mocht er Doch ein Liedchen singen, Um ihr zartes Herzchen ringen Doch Ach, was soll ich Euch erzählen Die Hitze wurde ihm zu groß ´Was soll ich mich noch länger quälen´ Der Reimer dachte bei sich bloß ´Ein kühles Bierchen wär jetzt fein Soll doch die Tochter Tochter sein.´

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Eintrag #16 vom 28. Aug. 1998 07:56 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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mit großen Worten des höfisch Dichters Kunst versprochen doch leise weinend unterm Mutterrock verkrochen?? Was ist mit unsrem wack´ren hohem Adel? Ich such ihn wie im Heu die Nadel! Bist übers Schwertgehänge Du gestolpert? Vom Pferderücken gar gepoltert? Was ist mit des hohen Adel Künste? Minne, reiten, fechten, alles “Dünste” Hochwerter Herzog von der Ahr ich glaub´Du sprichst niemals wahr!!

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Eintrag #17 vom 18. Sep. 1998 16:35 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Am vierzehnten Tag des Mondes Augustus eine Stunde nch der Mittagssonne gab der Herzog von der Ahr sein Ehrenwort und versprach ein Lied zu dichten. Er wurde Wortbrüchig! Ich klage ihn an! er ist würdelos! Sein Schild steht auf dem Kopf! Seine Sporen sind beschmutzt! Seine Klinge ist krumm, rostig und stumpf! Meister Hartmut (im Zorn)

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Eintrag #18 vom 21. Sep. 1998 12:12 Uhr Rosalinde von der Steinkaul   Nachricht

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Ich grüße Euch alle, die Ihr tapfer die Minne besinget! Laßt Euch nicht verzagen eh das Lied Eures Konkurrenten erklinget. Tragt vor das Lied für die Liebste wo immer Sie sei Denkt daran, Minnesänger sind frei! Gruß an meine Leibgarde R.v.d.S.

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Eintrag #19 vom 21. Sep. 1998 13:44 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Das Jahr neigt sich dem frühen Ende zu die Rosen schließen die Blüten zur Ruh´ Erinnerung an zweisam Freuden und Wonnen haben ein bindendes Netz um uns gesponnen Des Winters weißes, kaltes Tuch kommt bald verdeckt die Landschaft Wiese und Wald doch wenn die Märzensonne das Tuch vertrieben dann, Holde Frau, werden wir uns noch immer lieben Hartmut

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Eintrag #20 vom 23. Sep. 1998 16:45 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Das Lied das meinem Mund entflieht, Ist Ruf der Sehnsucht, die Du schufst. Du aber weilst, einem Marmorbildnis gleich, Verhüllst Dein Herz vor meinen Blicken - So muß zerstückeln ich des Traumes Welt, Die ungestillt ins wesenlose fällt, Um nie mir Eigentum zu werden Der Wind Der aus dem Dunkel rinnt Wie Glut,aus Wein, der wie von Blut und leise Dein Gewand berührt, Er spürt berauscht,verborgne Schöne, und führt die Träne unerlösten Schein Aus der Dämmerung - in die Dämmerung hinein Mit hilflos lächelnden Gebärden

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Eintrag #21 vom 23. Sep. 1998 16:56 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Und jetzt was für meinen Lieblings-Hartmut! Ich verstehe zwar nicht, warum gerade DU Dich echauffierst, das ich bis dato diesem Treat keinen Beitrag leistete. Mann könnte fast meinen, ich hätte dir den Minnedienst versprochen (so gesehen wäre Dein “Zorn” verständlich) Nun, Philantroph der ich bin, unterstelle ich Dir eher Spott- und Händellust denn…nun, andere Neigungen. Keinesfalls jedoch möchte ich bei Dir den Eindruck hinterlassen, Dich vernachlässigt zu haben. Drum, Liebelein gib gut Acht, ich hab´ Dir etwas mitgebracht: Es gibt so manches wo der Mund versagt Weil Er des Gemütes Regung nicht mehr nennen kann Die viel zu arg, zu bitter in Ihrem Klang Daß besser man verstummt, schweigt und beruhigt sich dann… Also Hartmut, die Reihe ist an Dir. Bedenke aber: Ich bin anspruchsvoll und mit Deinen Schüttelreimen kommst Du bei mir nicht weit…schließlich bin ich nicht SO einer…ich will erobert werden!

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Eintrag #22 vom 23. Sep. 1998 22:15 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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satanische Fragen eines Herzogs werden von schlichten Schüttlern gerne beantwortet: Spottlust? Nein, die hatte ich! Rauflust? Ja, die habe ich! Nach zwei Ankündigungen und einem gebrochenen herzoglichen Ehrenwort kann ich diese Kobolde nicht mehr zügeln.Tut mir leid! Neigungen? Ja, für meine Frau Monika! Tut mir auch leid, Herr Herzog, für Dich bleibt nur eine tjostische Neigung übrig. Respekt? Ja, wenn Deine Verse nicht nur Deiner Feder, sondern auch Deinem Geist und Herzen entsprangen! Sorge um Dich? Ja,wenn Deine Taten in so gewaltiger Distanz zu ihren Ankündigungen bleiben.Denn sollten wir beide uns sehen, in die Augen schauen und uns entschließen einen Scheuer Wein zu trinken-----wie lange wird gewartet, nachdem Du “wohlsein” sagtest? Jetzt noch eine satanische Frage von einem Schüttelsimpel: Menschenfreund und Herzog in Person? Gibt es da ein historisches Vorbild?

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Eintrag #23 vom 23. Sep. 1998 22:39 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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An Monika milchig Schleier auf den Wegen jetzt, mein Geist schlendert zurück. Täler,Blumenwiesen Meeresküsten unter triefend nassen Bäumen, Trolle, Wölfe dort? Vertrieben! durch schroffe Schluchten,dürre Dühnen über lebhaft Wasser, sanfte Hügel, pralle Felder….Heim! Unser Weg seit Jahren nun wechselvoll und märchenhaft Atem raubend melodisch schön Gehen, reiten, rennen, fahren..ist nicht die Reise! Mit Dir ein Ziel! Das Heim ein Weg? Den geh ich auch… mit Dir!

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Eintrag #24 vom 28. Sep. 1998 17:12 Uhr Gordina Frank  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gordina Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Und wer beminnt mich? So sah ich doch des Waldes Saum am Hügelrande stehen, ein junger Recke den Weg begehen, sein leuchtend Haar im Winde wehen. Sagt wohin wird der Recke wohl gehen? Die Hügel empor bis an deren Spitze wo ein Weiblein verträum gar sich labt der Hitze die er Ihr versprach, so er denn wohl käme Wer kam war der Jäger, sein Gesicht voller Häme.

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Eintrag #25 vom 28. Sep. 1998 18:45 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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das erste Grau die Scläfen rahmt dennoch vom Leben noch nicht erzahmt viel der Wege schon gegangen Blicke, Abenteuer fröhlich aufgefangen erste Sehnsucht nach der Schlachten Ruhe ups–passt doch noch was in meine “Truhe” welch Bluhme neigt sich sanft in diesem Winde wer heißt Gordina? ..daß Sie nicht gleich verschwinde ein Lied für sie ists frech oder hold folgt darauf Pech oder Minne Sold??? Hartmut

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Eintrag #26 vom 29. Sep. 1998 18:27 Uhr Gordina Frank  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gordina Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Oh, Hartmut auch mit grauem Haar noch des vortgeschrittnen Alter trotzt doch. In Euren Worten, Taten Kraft liegt sich wie ein Baum im Winde hin und her wiegt ohne dabei arg zu ächtzen, des Himmels Blitze danach lechtzen. Doch in diesem Bild der ungestümen Kraft ein Blümelein, ich am Baumesschaft, sich im Schutz des Arbres waehnt, sich nach dem Todesblitze sehnt, Doch wäre dies, mir ist es bewußt nur ein leichter Schlag gegen Eure starke Brust. Es ist der Schlag, der Donner, Regen Der meine Lust weiß zu erregen. Doch Dir mein holder edler Ritter Soll nicht treffen das Gewitter!! Es grüß Euch aus der Seelentiefe Gordina, auf daß, das Pech wohl davon liefe….. Aber auch das Gold ist dieser Minne nicht hold, So solle es das Silber sein, stets rein ist wie der Mondenschein. Ein Material, das jedem bekannt, niemanden verweigert zu reichen die Hand. Nicht hochnäsig, wie das Gold sich abwendet, so elitär, nur wenig verwendet.

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Eintrag #27 vom 29. Sep. 1998 22:48 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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nicht Erz, Gold, Silber,Eisen hindern meine Seel zu reisen dieser Weg ist des Sehnens Ziel behutsam nur, nicht drängend nicht zu viel Lippen verheißungsvoll, und spöttisch wohl g´schürtzt noch suchend, nebelschleiernd und gefahrvoll gewürzt ist mein vorsicht Tasten schluß mit Rasten! nicht des Winters rauher Reif ziert meine Haare des späten Sommers Frucht ist meine Wahre! ob arrogannter Mann von Adel ob holde Maid ohn´Tadel für jeden hab ich eine Gabe!! bin schlichten, festen Wagnersmeisters Zunft erwachsen hab nicht des sogenannten Ritters krumme Haxen dennoch werden jene sich pikieren weiß ich Roß und Schwert zu führen! “schüttelnd” Meister wohl herzlich schlicht und lustig raufend wenn wählt Ihr, Dame Gordina, einen Herzog fliehend laufend??

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Eintrag #28 vom 01. Okt. 1998 19:33 Uhr Gordina Frank  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gordina Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Euer Spott, er schlägt mir voll entgegen, so will ich meinen, etwas zu verwegen, und zünftig ist wohl Eures Wortes Wahl, der Minne der niederen wohl eure Qual, da Euer Weib wohl euch gut hält im Zaume, und schon wieder bin ich bei meinem Baume… Nein, nein, ein einfacher Wagner, ist auch nicht so schlecht, doch fraglich ist es ob Ihr zu Recht Eure Worte mir nahbringt, und Lippen tut schürzen ich wüßte da Bessres um Euch zu bezierzen. Ein weiblicher Körper mit all seiner Fülle zwei Hände die kräftig sind, in zarter Hülle und einen Mund der sehr viele Sprachen wohl kennt und sich sicherlich deshalb machmal die Zunge verbrennt. Ein offenes Wesen, mit eigenem Willen, nicht ganz ohne Tadel, manch Weib würd mich killen, wenn Ihnen bewußt, daß Blicke des Gatten auf mir stehen bleiben und ich tus gestatten. Denn Blicke sind eines, den Rest untersagen, wohl dem Jüngling, der es wohl würde wagen. (die Antwort darauf er müßte sie ertragen.) Doch ob es das wert wäre, wer kann es wissen. dieses Geheimnis nehm ich mit in mein Kissen. So ruhet denn sanft auf Stroh gebettet, Gordina

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Eintrag #29 vom 01. Okt. 1998 23:01 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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des Spottes langes, scharfes Schwert niemals wider eine Frau gekehrt! erzeugt` ich in Eurer Seele Pein? ich hoffe hierin ein klares Nein! der Spott und auch mein Schwert sich ausschließlich wider Kerle kehrt! nur wer im Buch der Männer steht, DEM meine Spottlust widerweht! mit sanfter Hand den Kratzer heilend in Gedanken bei der Minne weilend vernimm in meinen Worten mehr ein Meister eine Dame ehr! und wenn ihr Auge fröhlich blickt mich eher die Versuchung zwickt ihre Hände fest, das Wort verwegen dies ist nicht Last! Eher ein Segen! Hartmut

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Eintrag #30 vom 13. Okt. 1998 22:24 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Hzartmuth, Du bist ein Spitzbube und wenn Du die Klinge annähernd so gut zu führen weißt wie die Feder, so bin ich gut beraten mich vor Dir in acht zu nehmen. Nichtsdestotrotz würde ich mir gerne das ein oder andere Verslein von Dir - und natürlich auch den anderen Beteiligten - abschreiben, um es in einem Almanach zu verewigen. Da ich zur Zeit keinen Internetanschluß habe und somit gezwungen bin, mich bei Freunden und Bekannten ab und an einzuklinken, werde ich erst in unbestimmter Zeit wieder etwas aus meiner Feder zu Besten geben können…ich hoffe, Ihr da draußen seid ein wenig nachsichtig mit mir!? So entbietet Euch seinen Gruß ein Herzog, für dessen Tun und Streben es keine historische Vorlage gibt, Udo XIV., Herzog von der Ahr

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Eintrag #31 vom 19. Okt. 1998 13:01 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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..und ich freu´mich auf einen gemeinsamen guten Trunk! Irgendwann und irgendwo 99 im Mittelalter! mit herzlichem Gruß Hartmut

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Eintrag #32 vom 25. Okt. 1998 14:24 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

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Wohlan so lasset uns beweisen, das wir gemeinsam zu den Festen reisen, um Freude miteinander zu empfinden, und die Freundschaft zu verbinden. Weil streiten schlagen sich bekriegen, im grossen Masse, das Balken sich biegen, Uns nicht führen zum freundschaftlichen Ziele, Was ich nicht will und mit mir noch Viele. Drum lasset uns der alten Werte gedenken, zusammen Freude und Gutes schenken, ohne uns gegenseitig zu kraenken. Wenn wir uns weiter so mit Worten schlachten, wird uns bald einjeder verachten, aus Reden werden Taten, aus Taten werden Tote, und dann kommt der Goetterbote, mit gruenem Rock und blauem Licht, auf das dann die Szene zusammbricht. Um es mit anderen Worten zu sagen hoert um alles in der Welt auf euch zu bekriegen Denn wir alle gehen ins MA um unserer Seele ein wenig Frieden und Wohlgefuehl zu geben Der Trossmeyster zu Tannenberg Hans Joachim Oberlaender Trossmeyster@bigfoot.de

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Eintrag #33 vom 25. Okt. 1998 16:26 Uhr Gordina Frank  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gordina Frank eine Nachricht zu schreiben.

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Wahrlich, wahrlich gut gesprochen, sagt an, wer hat hier was verbrochen, Wer will hier wem ans Leder gehen ich will keinen Täter noch Opfer sehen. Jedes Vergehen was unter uns Szenern geschah Ist sicherlich ärgerlich, ganz ohne Kommentar, doch tut es Not Dinge zu eskallieren, und dabei den gesitteten Anstand zu verlieren. Denkt dran wir Spielen in einem großen Feld es gibt Verlieren, Betrüger wie überall auf der welt, der eine ist fairer, der andere nicht, wahre Größe hat der, der auf Rache verzicht. Verbale Attacken, die lasse ich gelten, aber müßt ihr Euch töten, wie beiden Kelten? Nur um Genugtuung spüren zu können? Ist es das was Ihr wollt Euch gönnen? Mit diesen Worten meld ich mich zurück und meine Anwesenheit wieder Herzen entzückt, Hartmut, ich hoffe du hast mir verziehen, mein langes Schweigen Dein Wort mir wird nicht entziehen. Welches aus Deiner Feder stammet und sich liest wie wahrer Sammet……….. Gordina

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Eintrag #34 vom 29. Okt. 1998 10:11 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Ehrlichkeit ist eine Tugend die keiner hier für gut hält Doch wer das wahre Licht erblicke erfreut sich das Lebensglücke Aber gewarnt sei derjenige der sich auf dem Feld rumprügele den die Person um die es sich dreht gar nicht mehr versteht Gewonnen in den Schlachten kann nur derjenige machen der sich nicht vom hasse leite worauf ihm das licht erscheine Verständnis für diesen Reim kann nur einer sein der Rein ist in seinem Herz ohne Rachegefühle und Schmerz Gehabt euch wohl Angelo de La Vasantes Vasantes@myweb.de

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Eintrag #35 vom 29. Okt. 1998 13:50 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Das Wort als Waffe oft genutzt, der Eine liebt-s, der Andere stutzt, kann sich des Angriffs nicht erwehren, die Parade fährt ins Leere, angeschlagen seine Ehre? Möge er doch Ruhe haben, sich an diesen Worten laben. Friede soll in überkommen, seine Ehre unbenommen. Merke wohl ein jeder hier, rechte Worte wählen fällt oft schwer. Muß ein Mensch doch beides können, recht zu sprechen und Recht erkennen. Auch wenn des Wortes Kampf verloren, an diese meine Worte denk- Ehr- machst selbst Dir zum Geschenk. Kann keiner nehmen, keiner geben, Ehre muß man “leben” ! Ohne Ehre ist der Mann, der sich mit Fäusten einzig wehren kann. Andreas

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Eintrag #36 vom 29. Okt. 1998 14:41 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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War gesprochen doch was haben wir verbrochen ? wir streiten um der Ehre wegen doch anscheinend dagegen ! Wie sollen die Streithähne wissen wie sie verbissen um ihre “Ehre” kämpfen mögen aber scheinbar nicht in “Ehre” leben Auf einem Schlachtfeld nicht lange her dort stand er in Rüstung schwer er sah die ßbermacht und hat gedacht er könnte eine Lösung finden doch die andere Partei schlug nur Finten um zu demoralisieren seiner Truppen bekamen seine Kämpfer auch schon schnupfen Ehrenvoll fordert er den Anführer heraus der Kampf war hart und schnell doch als die Schlacht aus verschwanden alle schnell ohne zu begreifen was “ehre” bedeutet Angelo

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Eintrag #37 vom 29. Okt. 1998 16:01 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Verbrochen hat hier keiner was, gemeint war-s Anfangs nur im Spaß. Nach Rede, Wiederrede, Streit! Zu schnell ging es, tut es mir leid? Nicht richtig! Aber lernen muß, ein jeder und auch ich zum Schluß das Worte, wohl gewählt und wahr trotz allem bergen viel Gefahr. Denn an den falschen Mann gerichtet, oder einfach falsch gewichtet entwickeln sie eh- man es wendet zur Fehde sich die übel endet. Drum sei zum Schluß in wahrer Absicht wohl gesprochen, noch hat keiner hier etwas verbrochen. Ich wünscht- es würde auch so bleiben, müßt mich mit keinem “tätlich” streiten. Kein tätlich- ßbel werde ich beginnen, will keinen “Kampf” hier, oder sonst gewinnen. Doch sei-s drum, läßt sich-s wirklich nicht vermeiden, so werd- ich sicher trefflich streiten! Denn beherrsch- ich auch des Wort-s Gebrauch, beherrsch- ich andere Waffen auch! Andreas

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Eintrag #38 vom 04. Nov. 1998 17:50 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Kräftig Männer, groß gewachsen, ungestüm und hart feste Fäußte, blitzend Augen, blanke Klinge Harnisch hart gute Reimer, Minnedichter, schnelle Reiter, nicht sehr reich spitze Zungen, manchmal reizbar, hochbrausend----Herz doch weich Abenteuer, gut gegessen,laut gelacht und viel gesoffen rumgerempelt, leicht geknufft,…verletzt?? sehr betroffen! nicht klagen! vertragen! ja, so san mer! kein Reim mehr! Hartmut

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Eintrag #39 vom 01. Dez. 1998 17:05 Uhr Thea Lovis (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thea Lovis eine Nachricht zu schreiben.

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Oh schade…. niemand mehr da, dabei gibt es doch so viele holde Frouwen, die darauf warten auch einmal beminnt zu werden… Lovis

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Eintrag #40 vom 05. Dez. 1998 01:41 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Kehr ich zurück aus harter Haft, Und büßte fast das Leben ein, Sollt mir das Schicksal hold nicht sein, Sagt selbst, da ich genug gestraft! Statt daß es neue Qual mir schafft, Sollt es nicht satt sein meiner Pein, Kehr ich zurück? Doch hört das Schicksal nicht mein Schrein, Will´s daß die Seel mir wird entrafft, Dann, Gott, zeig deiner Güte Kraft, Und laß bei dir mein Wohnstatt sein, Kehr ich zurück! Ein Beispiel der Kunst “unseres, 15.ten Jhts.” von Francois Villon (wüster Kerl!) Das Laub liegt dürr und rauscht im Winterhauch Atem friert dem Reh und Vogel dort im dürren Rosenstrauch Das Leben wich dem Feld und Wald Selbst Herz und Ader wird mir kalt Wie steh ichs durch die lange Zeit Bis Sonnenstrahl das Herz befreit Ist´s des Hopfen mächt´ge Kraft? Der Reben satter, roter Saft? Das blitzen eines fröhlich` Auge Die störrisch Locke unter dieser Haube Die warme Hand auf meinem Arme Die Seelenwärme, die sich erbarme Es ist diese Frau an meiner Seite, Die des Winters Kälte “nieder reite”!! Hach je, bin ich wieder romantisch, Hartmut

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Eintrag #41 vom 24. Jan. 1999 15:49 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Der Birke sonnelichtes Haar Verströmt sich reglos In den losen Strähnen, in denen gestern noch der Nächte Tränen, Der Dämmerungen Schweigen war… Nun sinnen sie verloren an den Steinen Auf denen längst die Bilder sind verweht Unter ihnen such ich meinen, Der wie sie vergessen steht… Kein Name ist darauf zu lesen, Der sich zurück ins Leben tut, Auf Lippen, die vielleicht ihm gut gewesen… Und doch Ist noch ein Schimmer dort An seinem Rand, Als hätte einst eine Hand Dort geruht die mich geliebt und mich gesucht - Und fände heute noch den Namen Verborgen unter dunklem Moos, Und gibt sich ganz und schwerelos Und tut sich weit und wüchse groß In ein gewesênes Land In ein verklungênes Leid…

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Eintrag #42 vom 24. Jan. 1999 16:07 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Es will nun Abend werden - Kommêheim! Laß von uns tun Was eitel ist auf Erden, Die törichten Gebärden Des Scheins, und laß uns ruhn. Wir sind zu alt geworden Für Spiel und laute Lust - Laß lauschen uns, geborgen, Den stilleren Akkorden In unsêrer eigenen Brust. Wer nur dem Rausch verbunden, Dem sind die Hände leer Und schal die letzten Stunden. Wer kein Zuhaus gefunden Der findet keines mehr Wir haten viel gewonnen, Und vieles ward vertan Vom Gold der Sommersonnen - Nun fliet ein reiner Bronnen Die wunderklare Bahn. Mag uns in diesem Leben Auch viel verloren sein, Einês ist uns doch gegeben: Zu sammeln von den Reben Zuletzt den reifsten Wein.

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Eintrag #43 vom 24. Jan. 1999 16:17 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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WINTERGEDICHT Jäh sind die Fluren wach und erschrocken - Eiseswinde wehên über Winterwald, Die Sonnenuhren zählen - und locken Frühlingsgewölk - und doch weihnachtets bald. Tausend Quellen, von tausend Zweigen, schmelzenden Schnees ohne Unterlaß Rieseln in hellem, muntêrem Reigen In das verblichêne Sommergras. Stunden, die linder die Tage beglücken - Goldsonnen spielen im Adventskranz… Fehlt nur, daß Kinder mit Blüten sich schmücken Mitten im Schnee und singen im Tanz Ach hättêich nur Schwingen, Wüchsen mir Flügel - Mitten durch Weihnach- und Frühlingswehên Wolltêich mich schwingen ßber Hügel, Heimat zu suchen, Heimat zu sehên!

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Eintrag #44 vom 27. Jan. 1999 18:53 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Hallo Herzog,….na, eeendlich!! und schön!! Mit Gruß aus dem Tal! Hartmut

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Eintrag #45 vom 17. Feb. 1999 11:52 Uhr Christiane (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christiane eine Nachricht zu schreiben.

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Oh Herr, was bin ich doch entzücket, Von dem holden Minnesang, Mir scheint die ganze Welt entrücket, Und wart´ auf dich den Abend lang… In meiner Kammer, halt´ bereit, Ein Krug voll Wein und Trauben gar, Ach, wie wär das wunderbar, Wenn mein Herr gar käme heut! Wie war das gleich? Die Gedanken sind frei…. Christiane aka Aislinn

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Eintrag #46 vom 17. Feb. 1999 17:40 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Fest greift Frostes Griff im Eichenlaube verborgen schläft das Land mit weißer Haube die Klinge stumpf im Dämmerlichte schimmert am Kamin gekauert, Wind am Laden wimmert Das Aug, die Seele über Fluren fliegt Die Knospe, Frohsinn übern Winter siegt? Du fröhlich Schalk in meinem Arm hälst mir die Welt doch wieder warm bei Deinem Witz und lachend Herzen jedweder Frost und Eishauch bersten!

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Eintrag #47 vom 17. Feb. 1999 17:42 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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…holla ging das schnell! Diese Verse sind für meine Dame, wollt ich noch sagen! Meister Hartmut

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Eintrag #48 vom 25. Feb. 1999 23:40 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Um ein wenig kosmopolitisches Flair in unsere Reimgruppe zu bringen, hier ein paar kleine Zeilen meines Amtsbruders Guillaume IX., Herzog von Aquitanien. D´amour je n´en ai ni peu dire de bien Car je n´en ai ni pei ni rien, Car je n´en ai qui me conivent… Und um noch einen draufzusetzen, die erste Strophe des Klagelieds zum Tode Richard I.von Gaucelm Faidit im Dialekt des Limousin: Fortez chauza es, que tot lo maior dan E´l maior dol, las! qu´ieu ancmais agues, E so don dei totz temps plaigner ploran, M´aven a dir en chantan e retraire; Lo rics valens, Richartz, reys dels Engles, Es mortz, ai dieus! quals perd´e quals dans es! Quant estrang mot, e quant greu per auzir! Ben a dur cor totz hom qui´l pot suffir.

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Eintrag #49 vom 26. Feb. 1999 15:45 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Klagelied eines Plaggeneschers vom 1. April 1463 Oh man, o Schiet, wat mok ick blos, dat güng nun bannich inne Hos dor lecht des Schultzen beste Kat ick Dehmel heft se macht ganz platt wor krech bloß ne nieje her mie ward dat um dat Herz so schwer nur eenmol dummich hingeseten dat arme Tier is nu gepleten denn gev ick üm mien olen Köter is ok n´gooden Rattentöter und drinken noch´n gooden Korn denn fangt de Fründschaft an von vorn Hartmut mit einen extremen Beispiel volltrunkener Reime des extrem niederen Bauernstandes

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Eintrag #50 vom 01. Mrz. 1999 12:27 Uhr Christiane (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christiane eine Nachricht zu schreiben.

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Ich ging in die Wälder, Denn ich wollte wohlüberlegt leben, Intensiv leben wollte ich, Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, Um alles auszurotten, was nicht Leben war, Damit ich nicht in der Todestunde inne würde, Daß ich gar nicht gelebt habe.

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Eintrag #51 vom 01. Mrz. 1999 13:15 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Das Böse zu bekämpfen aufgebrochen Zwietracht, Neid von dannen jagen Kälte, Dumpfheit und Verzagen weg damit! Doch was “gerochen”? Hoppla: Wie schmeckt die schöne Harmonie sah ich die Zwietracht nie? Was ist Wohlwollen und der Milde Gut, sah Haß und Neid ich nicht mit Blut? Wie leer ist nur der helle Schein auch das Dunkle, das muß sein! Es gehört auch jeder Schatten zu der Welt Erst die Armut, dann das “Geld”! Hartmut

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Eintrag #52 vom 23. Sep. 1999 10:44 Uhr Christiane (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christiane eine Nachricht zu schreiben.

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Gedicht vom Burggraf von Rietenburg: Diu nahtegal ist gesweiget, und ir hôher sanc geneiget, die ich wól hôrte singen. doch tuot mir sanfte guot gedinge, Den ich von einer vrowen hân. ich wil ir neimer abe gegân und biut it staeten dienest mîn. als ir ist liep, alse will ich eimer mêre sîn.

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Eintrag #53 vom 10. Jan. 2000 19:57 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Das Roß zu rennen angetrieben zum Horizont der Ferne zugestrebt die Lanze an das Schild gut angelehnt wo sind die Feinde ´blieben??!! Ach du Scheiße, hinter mir was tu ich bloß mach schneller Roß ich werd der Schlächter Mordplesir!!! Ein Ausweg? Retter dort? wo verberg ich mich an diesem Ort?? Oh Heilige–ein zugefrohrner See! Nicht gesehn vor lauter Schnee. Amerika noch nicht entdeckt, so wird an diesem Ort verreckt! Versink mit schaurig Gurgeln, Schäumen die Nachfahr´n werden staunend drüber Träumen! …Hochadels “Standard-Abgang”! (Siehe Friesen) Hartmut von Plaggenesch (´tschuldigung, Udo!)

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Eintrag #54 vom 10. Jan. 2000 20:14 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Wieso “´tschuldigung, Udo!”? Für mich bist Du nach wie vor Mister Plaggenesch 99, Du mein Held, Du (Augenklimperaugenklimper!)
Udo

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Eintrag #55 vom 14. Jul. 2000 14:42 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Heisser Sand und ein verlorenes Land und ein Leben in Gefahr Heisser Sand und die Erinnerung daran, das es einmal besser war! Herzog Udo, Deine Liebste War dem Markgraf schon im Wort Weil den Markgraf sie nun fanden Herzog Udo, musst Du fort Heisser Sand und ein verlorenes Land und ein Leben in Gefahr Heisser Sand und die Erinnerung daran, das es einmal besser war! I. Strophe eines Liedes, welches Udo IV., Herzog von der Ahr (1235 - 1288) seinem Großvater Udo II. widmete, um an dessen Jerusalem-Fahrt zu erinnern und an die abenteuerlichen Umstände, die dazu führten. (Fortsetzung folgt!)
Udo

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Eintrag #56 vom 12. Sep. 2000 22:58 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Die Füße sind naß an der Nase hängt ein großer Tropfen an der Wirtshaustüre des Herogs Chergen klopfen das Schwert, den Krug, die Würfel schnell zusammengeräumt ein Blick in ihre Augen, Hund gekickt, nur geträumt? Hilft nix, raus zur Tür, ein Blick auf vertraute Wände Machs gut Udo, ab in´n Sattel dies hier hat ein Ende Sehn´wir uns mal irgendwo wieder? Gut, dann sing´n wir schlimme Lieder! Kater sagt miau und ich chiao! P.S. ja, schlimme Schüttelreime! So willst´s doch,oder?

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Eintrag #57 vom 21. Sep. 2000 08:07 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Nach Udo will ich mich nun auch etwas an Kreuzzugslyrik versuchen. Geschildert werden die Erlebnisse eines nicht ganz keuschen Ordensritters aus der Mark auf seinem Marsch zum Krak d e C h e v a l i e r: Irgendwo im fremden Land Ziehen sie durch Stein und Sand Fern von zu Haus und vogelfrei 100 Mann und er ist dabei 100 Mann und ein Befehl und ein Weg den keiner will tagein, tagaus wer weiß wohin verbranntes Land und wo ist der Sinn Ganz allein in dunkler Nacht Hast Du oft daran gedacht Daß weit von hier der Vollmond scheint Und weit von hier ein Mädchen weint Und die Welt ist doch so schön Könnt ich sie noch einmal sehn Doch trennt uns schon ein ganzes Jahr Weil ein Befehl unser Schicksal war Wahllos schlägt das Schicksal zu Heute er und morgen DU Ich hör von fern die Krähen schrein Im Morgenrot warum muß das sein Irgendwo im fremden Land Ziehen sie durch Stein und Sand Fern von zu Haus und vogelfrei 100 Mann und er ist dabei Und wer da behauptet, Heidi Brühl hätte das in den 60igern gesungen, dem rufe ich empört zu: Stimmt! Jau, so peinlich ging es damals zu und es ist mit den Jahren nicht wirklich besser geworden Joachim, der Brachialdichter

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Eintrag #58 vom 21. Sep. 2000 11:23 Uhr Martin Uhlig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Uhlig eine Nachricht zu schreiben.

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/me schluchzt leise vor sich hin… *g* Ja, wenn das so ist - dann ziehe ich meine Bewerbung augenblicklich zurück!!! *jammer,heul,wein,tränenausdenaugenwisch*
Konrad, Spielmann vom Hohen Hause

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Eintrag #59 vom 21. Sep. 2000 13:12 Uhr Martin Uhlig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Uhlig eine Nachricht zu schreiben.

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Kreuzzug-Lyrik? Da ist: ßff, auf îr herren unde knechte lasset uns strîten, der gerehte schuize uns ûf unsern wegen wîr wolln der hêren kruizfârt pflegen lande, im sande ze syrakus dô wellen wîr strande Ulrich lo volt! Dô was ein michel vorbereiten zu zîen in das lant der heiden manch einen grozen kuenen degen sâch man dô sein ruistunk hegen êre, sich mêre als wenns ein zukkerslekken wêre Ulrich lo volt! Dô man began dî hêrefârt und dêr sarâzin dô gewârt dô dachte manger an sîn wîp und was îm noch daheime lîp kein bangen, kein wangen zê zîele wern wîr ê gelangen Ulrich lo volt! Doch als dî hohgeruistge schâr der sarazîn nam alsbald wâr sâch man în snell die fluht ergreifen, konnt wôl sich-s lachen nit verkneifen voran, heran! besûcht dî burgk als wî ein man Ulrich lo volt! Und wêr mîr uibel nimt dîe hême derwelche sih ze boden shême! Chuonrad vom hohen hûse hats geschrîben der laestert ê nach sîn belîben ze pfarren dî narren dîe ritterlich ze hûse harren Ulrich lo volt!
Konrad, Spielmann vom Hohen Hause

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Eintrag #60 vom 20. Okt. 2000 16:06 Uhr Marc Lewon   Nachricht

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Habe auch einen kleinen Beitrag, zu dem mich meine Frau inspirierte. Ein Gedicht in der Tradition Konrads von Würzburg, in dem sich jede Silbe reimt: vrouwe schouwe! sih mih an, wann din lieht ougen schin niht lougen mac, tac unde stunde ieder weder naht maht mir leiden, muoz ih scheiden schier schon von dir, meiden dih, buozlich. wan han ih.
Alles Gute, Marc Lewon

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Eintrag #61 vom 09. Feb. 2001 00:22 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Bevor gleich das Geschrei losgeht: Dies kleine …nun, Gedicht, stammt von meinem Vorfahren Johann I. von der Ahr, der nicht gerade ob seiner Liebe dem gemeinen Volke gegenüber bekannt war. Ob er ausgerechnet deswegen als Johann der Gemeuchelte in die Analen des Hauses von der Ahr einging…nun, das mag Spekulation sein! Nun denn: “10 Bauern kämpften gegen ihren Herrn einst im Wald Sie fielen um & wurden kalt Ach was sind sie zu bedauern Diese armen…kalten Bauern!”
Udo IV., Herzog von der Ahr

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Eintrag #62 vom 12. Feb. 2001 00:05 Uhr Gernod Rücht   Nachricht

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(Für Udo) Vier arme Bauern die litten Not. Ihr feister Herr, der gönnte allein´ sich das Brot. So erschlugen sie den von Adel. Ohne Tadel!

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Eintrag #63 vom 07. Apr. 2001 22:44 Uhr Hartmut Writh   Nachricht

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Von der Ahr da kam ein Herzog her Gestalt der Maus, Geruch vom Bär die Furt versperrt ein strammes Bäuerlein den Herzog plagt seit dem ein Zipperlein hat der Udo sich sein Schwert verlegen? nö, es steckt ihm in sein´Achtersteven (Hintern, Po, Ar…)
Po-etischen Gruss, Hartmut

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Eintrag #64 vom 23. Jul. 2001 18:13 Uhr Astrid Rütter   Nachricht

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Der Minnesang war, wie auch der Schwertkampf, ein wesentlicher Bestandteil des Lebens im Mittelalter.Ich selbst finde es tragisch, dass in der heutigen Zeit auf Lyrik keinen großen Wert mehr gelegt wird.
Der Minnesang war etwas Wunderbares.
Er war für den Ritter die einzige Möglichkeit die Zuneigung zu einem verheirateten Burgfräulein kund zu tun. Wenn irgendjemand ein Minnelied kennt, bitte ich ihn, mir den Text zuzuschicken.
Denn ich bin fasziniert vom Mittelalter und würde mich auch freuen, den Schwertkampf erlernen zu können.
Gehabt euch wohl! Astrid Rütter

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Eintrag #65 vom 10. Sep. 2001 13:57 Uhr René Leipholz   Nachricht

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Für Alle, die dieses wunderbare Lied von Walter von der Vogelweide nicht kennen.
Unter der Linden
Under der linden
án der heide,
dâ únser zweier bette was,
dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
vór dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.
Ich kam gegangen
zuo der ouwe:
dô was mîn friedel komen ê.
dâ wart ich empfangen
hêre frouwe
daz ich bin saelic iemer mê.
kust er mich? wol tûsendstunt:
tandaradei,
séht wie rôt mir ist der munt.
Dô hete er gemachet
alsô rîche
von bluomen eine bettestat.
des wirt noch gelachet
inneclîche,
kumt iemen an daz selbe pfat.
bî den rôsen er wol mac
tandaradei,
merken wâ mirz houbet lac.
Daz er bî mir laege,
wesse ez iemen
(nu enwélle got!), so schamte ich mich.
wes er mit mir pflaege,
niemer niemen
bevinde daz wan er und ich
und ein kleinez vogellîn:
tandaradei,
daz mac wol getriuwe sîn.

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Eintrag #66 vom 26. Jan. 2004 11:16 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Schöne,
wie im kühlen Gestein
das Wasser des Quells
als ein üppiger Blitz aus Gischt entspringt,
so ist das Lächeln in deinem Gesicht,
du Schöne.
Schöne,
mit feinen Händen und schlanken Füßen
wie ein Silberpferdchen,
leichten Ganges, Blüte der Welt,
so sehe ich dich,
du Schöne.
Schöne,
mit einem kupfernen Wuschelnest
auf deinem Kopf, einem Nest
von der Farbe dunklen Honigs,
worin mein Herz lodert und ruht,
du Schöne.
Schöne,
deine Augen haben nicht Raum genug in deinem Gesicht,
nicht Raum genug auf der Erde.
Länder gibt es, Flüsse gibt es
in deinen Augen,
mein Vaterland ist in deinen Augen,
ich durchwandere sie,
sie spenden Licht der Welt,
die ich durchwandere,
du Schöne.
Schöne,
deine Brüste sind wie zwei Brote,
aus Kornerde und Goldmohn gemacht,
du Schöne.
Schöne,
deine Taille,
sie wurde geformt von meinem Arm,
wie von einem Fluß, der tausend Jahre lang
deinen lieblichen Leib umströmte,
du Schöne.
Schöne,
nichts läßt sich vergleichen mit deinen Hüften,
vielleicht hat die Erde
irgendwo an geheimem Ort
die Wölbung und den Duft deines Körpers,
irgendwo vielleicht,
du Schöne.
Schöne, meine Schöne,
deine Stimme, deine Haut, deine Nägel,
Schöne, meine Schöne,
dein Sein, dein Licht, dein Schatten,
Schöne,
dies alles ist mein, Schöne,
all dies ist mein, du Meine,
wenn du gehst oder ruhst,
wenn du singst oder schläfst,
wenn du leidest oder träumst,
immer,
wenn du nahe bist oder fern,
immer
bist du mein, meine Schöne,
immer.
(Pablo Neruda)
Udo

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