Aber ihr habt Recht: Bevor ich mich des Verdachtes der lyrischen Unbewandertheit aussetze, möchte ich noch rasch ein kleines Gedicht postulieren, welches zwar leider nicht von mir, dafür aber jedoch wunderschön ist. So höret denn, ihr holden Damen die ihr wert seid, beminnt zu werden: DEIN BILDNIS - WUNDERSEELIG - HAB`ICH IM HERZENSGRUND DAS SCHAUT SO STILL UND FRßHLICH MICH AN ZU JEDER STUND` MEIN HERZ STILL IN SICH SINGED EIN ALTES; SCHßNES LIED DAS IN DIE LUFT SICH SCHWINGED UND EILIG ZU DIR ZIEHT Und in der nächsten Woche gibt´sdann eines von mir. Versprochen!
Es saß auf einer hochgereckten Nadel ein Mann von zweifelhaftem Adel da dies so furchtbar piekte der arme Mensch gar quiekte ein Drache kam von weit her angeflogen hat die Rüstung einfach aufgebogen und ehe “Adel” sich verguckte diesen einfach dann verschluckte nun ist diese Nadel frei von jeglich Adel! P.S. ßh, werter Herzog! Kannst Du außer ankündigen auch noch was anderes? Dichten, Minne oder wenigstens rei…???
Ein Ritter mit ganz breitem Hintern und großem, mächtigen Schwerte -er lebte noch die alten Werte- durchstreifte in zwei kalten Wintern das Rheinland um zu finden bald ein Abenteuer gruselig und heftig doch fand er eine Magd gar deftig und verschwand mit ihr im Wald so sind sie halt, die adeligen mit Minne kanst sie aus dem Sattel kriegen!! Dieses “sang” Meister Hartmut
Ein schönes Beispiel aus dem Treat “Norrmanicher Atel” aufgreifend, möchte ich hier eine neue Rubrik eröffnen, um so den lyrisch begabten unter uns - die es zweifelsohne gibt - ein Forum zu bieten, ihre Minnelieder und -gedichte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Wäre doch schade, wenn wir dessen nicht teilhaftig werden könnten!