Mom. mal. Trifft dieseSteuer auch Kreuzfahrer? Und wenn ja, kann man Reisekosten für die lange Anfahrt (bei uns ja das heilige Land) von der Steuer absetzen?
Und kann ich als Komtur einer Templerkomturei Werbungskosten und Verpflegungspauschbeträge absetzen? Was ist den mit Spenden? Kann ich die wirksam einsetzen?
Fragen über Fragen, ich glaube ich schick meinen Kaplan mal zum Steuerberater
Aber irgendwie wollten sie mich da als Steuereintreiber nicht haben. Außer Schafen und ein paar Ponies und vielen, vielen Eisbergen gibt es da nix: keine Ypsilons, keine Ritterwürste, keine Burgfrolleins, kein Handgeklapper….
Der Hof des alten Erik ist zerfallen, er ist wohl den Brathähnchen hinterhergezogen!
Echt öde da. Und was würde das bringen, Roland? Der von Dir beschriebene Vorgang würde sich nur wieder wiederholen.
Wobei… in dieser grandiosen Landschaft…. da wurde ich sogar meinem Grundsatz untreu und packte ein Bröckchen Eis in meinen Whiskey, prickelndes, türkisfarbenes Gletschereis… *hicks* nein *hycks*
So geht das hier nicht! Hallo? Werdet ihr wohl mal wieder zum Thema zurückkommen? Die totale Unsachlichkeit und Schwafelei, is ja furchtbar, empööörend!
Lieber Thorsten:
Eine Plünder und Brandschatzsteuer bei den Nordmännern einzuführen, das hieße, sie in eklatanten grundrechten zu beschneiden und Beschneidungen werden entweder in Schwarzafrika oder aber bei den Juden und Moslems durchgeführt!
Der Nordmann an sich lebt als freier Mann, während die Nordfrau als freie Nordfrau lebt, was aber hier nichts zur Sache tut.
Zurück zum Nordmann.
Sein Lebensinhalt besteht darin zu plündern und zu brandschatzen, was hat er denn sonst? Er lebt in der Kälte, zwischen öden Felsen, Gletschern und Gletscherspalten und stürzt gern, im volltrunkenen Zustand, in selbige.
Seine karge Umgebung, aufgelockert durch ein paar Geysire, Trolle und Kobolde, verleitet zu Trübsinn und schlechtem Atem. Daher zog Nordmann bereits früh aus, um zu erkunden, ob der Rest der Welt auch so trostlos sei.
Aus Furcht, albanische Gastnordmänner könnten ihre Waffen stehlen, nahmen die Nordmänner diese mit auf Reisen.
Die Ereignisse der Folgezeit raffe ich gnädigerweise nun etwas:
Man entdeckte völlig neue Länder und Kulturen, erschrak über die Freundlichkeit und Ausgeglichenheit der Südländer - und massakrierte sie aus Frust über die eigene Situation.
Da dem toten Südmann (und der toten Südfrau) all der Zierrat, kostbare Tuche und anderes Geschmeide unnütz sind, nahm man sich seiner an und verbrachte es (höchst uneigennützig!) in die eigene Heimat.
Dort wartete bereits die Nordfrau mit dem Essen (was mitunter trostlos und angebrannt war, was wiederum zu furchtbaren Kriegen führte) und freute sich derart, daß sie zunächst einmal ihren heimkehrenden Helden verprügelte. Aus Liebe eben.
Fazit: Plündern und Brandschatzen ist der einzige Lebenssinn des Nordmanns - man kann es ihm nicht nehmen, will man ihn nicht in die totale Depression treiben.
Was man aber besteuern könnte, wäre das Entwenden von Brathähnchen.
Wie jeder weiß, verzehrt der Nordmann auf Reisen Unmengen von Fleisch, gern auch mal ein Brathähnchen.
Der kostenlose Verzehr von Brathähnchen ist jedoch in beiden Kulturen unter Strafe gestellt!
Als Anregung also für den Karolinger, wie ein möglicher Gesetzesentwurf aussehen könnte:
Wer Brathähnchen entwendet, fälscht oder entwendete oder gefälschte Brathähnchen in Umlauf bringt, wird mit Grönland (Westsiedlung) nicht unter 2 Jahren bestraft.
Meine Idee wäre es, beim Schmied Parkkrallen für Langboote zu bestellen. Nach der Landung heimlich Parkkralle anbringen und erst nach Zahlung der 25% Plünder und Brandschatzsteuer zu entfernen.
Wie wäre es, zu veranlaßen, dass in jedem Ort im Reich an zentraler Stelle (Marktplatz) eine Truhe installiert wird und von den Nordmännern, wenn sie fertig sind mit Plündern, jeder seinen Anteil durch einen Münschlitz in die Truhe wirft. Zusätzlich würde ich noch eine runde Einwurfmöglichkeit für Kirchenpokale anbringen. Alternativ dazu könnte man die Truhen in drei Fächer aufteilen, die alle einzeln zu befüllen sind (Sortierung: Münzen, Goldwaren mit und ohne Edelsteine).
Wichtig ist bei der Fertigung der Truhe einen Teil des Bodens oder der Seitenwände so zu gestalten (vielleicht mit feinmaschigem Drahtnetz), das Luft zirkulieren kann, damit Körperteile der Geplünderten (z.B. Finger mit Ring dran) gut verwesen können und sich nicht soviel gameliges Fleisch in den Truhen sammelt, davon läuft sonst das Metall nur an….
Man könnte dann eine Regelung einführen, dass die Truhen jährlich geleert werden müßen um Platz zu schaffen für die nächste Runde!
Um die Nordmänner von dieser Idee zu überzeugen ist es allerdings von Nöten dass Du Dich dann doch noch ein bisschen diplomatisch betätigst. Wie wäre es etwa mit einem Plünderungsabkommen, in dem eine jährliche Plünderung straffrei angeboten wird, ohne Verfolgung der Plünderer? Außerdem sollte diesem diplomatischen Bündnis ein Paket umfangreichen Kartenmaterials des gesamten Reiches sowie einige Skizzen aller handelsüblichen Toranlagen und Stadtbewehrungen beiliegen. Dann werden die aufgestellten Plünder-Steuer-Kassen bestimmt bald schnell und großzügig gefüllt werden.
Da ich vor Prinz Ludwig (der Fromme) meinen Mund ,wegen der Sache in Huesca, nicht halten und ich bei Karl gepetz habe, wurde ich mit einem Auftrag belegt.
Ich muß bei den Nordmännern die neue Plünder und Brandschatzsteuer einteiben. Ich weis aber nicht wie ich es anstellen so. Wäre an jedem nicht ernst gemeinten Rat interssiert.
Ein anonymer falsch geborteter Karolingischer Beamter