Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Dieb/Wegelagerer um 1275

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Eintrag #1 vom 01. Aug. 2006 23:49 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Ich möchte einen Dieb bzw. Wegelagerer um 1275 im Raum (heutiges) Oberösterreich oder Süddeutschland darstellen. Leider weiß ich bis jetzt noch nicht welche Gewandung und sonstige Ausrüstung ich für diese Darstellung brauche. Kann mir Jemand helfen? Danke im voraus
Gruß, Martin
Martin Steiner

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Eintrag #2 vom 02. Aug. 2006 08:36 Uhr Peter Dietl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Dietl eine Nachricht zu schreiben.

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Ich würde mal sagen, entweder grüne Strumpfhose, enges grünes Wams aus Baumwolle und einen Filzhut mit kecker Feder, als Waffe einen Bogen sowie ein schmales Fechtschwert…alternativ Mönchskutte,Bierbauch, Zinnkrug und Zweihandstab…schwarzes Tuch über den Mund nicht vergessen
ansonsten denke ich, daß sich Räuber und Diebe eben nicht durch spezielle Ausrüstung und Bekleidung zu erkennen geben, wäre irgendwie unzweckmäßig und würde zu ungewollten Verlusten durch die jeweilige Exekutive führen.
(PS. ich glaub auch nicht an die schwarzen Wappen der Raubritter…)
Peter Tollomei … Kaufmann aus Töplitz

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Eintrag #3 vom 02. Aug. 2006 09:19 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Doch doch, ich muss dir wiedersprechen, Peter!
Scharlachrot! Ist doch hinreichend durch zahlreiche Filme belegt.
Aber enge Strumpfhosen sind ein Muss.
Bitte die Glöckcken weglassen, sonst fällt man zu sehrt auf.
Unbedingt in die Grundausstattung gehört auch eine holde Maid.
Wenn lebende Exemplare nicht verfügbar sind, tuts vorrübergehend vlt. auch eine Schaufensterpuppe- muss ja nur gut aussehen ;-)
Gruß, Jens

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Eintrag #4 vom 02. Aug. 2006 09:35 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Martin,
hör nicht auf die Buben, die haben zuviel Filme gesehen.
In einem allerdings haben sie recht- es gab schon damals keine berufstypische Kleidung für Kriminelle. Ganz “normale” zeitgenössische Alltagskleidung ist angebracht, allein schon aus Gründen der Tarnung. Wenn Du allerdings die Laufbahn eines Wegelageres einschlagen willst, empfiehlt sich die Beschaffung von Rüstung, Pferd und Spießgesellen; mittelalterliche Wegelagerei ist ab einem bestimmten Level eine nicht ungefährliche Angelegenheit, auch ohne das Eingreifen der strafverfolgenden Behörden.
Wenn Du dann später Deine Darstellung erweitern willst, kannst Du Dir eventuell ein Extrempiercing (Kerbe im Ohr) zulegen; die Abtrennung von Gliedmaßen wäre noch eine Erweiterungsmöglichkeit, davon rate ich persönlich jedoch nachdrücklich ab.
Dietrich

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Eintrag #5 vom 02. Aug. 2006 10:04 Uhr Patrick Artner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Artner eine Nachricht zu schreiben.

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Wie wäre es mit Nachforschungen in Richtung gesetzlich bestellter Wegelagerer (nein, nicht Brückentroll, das wäre LARP). Als Steuer-, Pacht-, Zehnten-, Zolleinsammler . Dann bräuchtes du keine Rüstung “nur” gute Kleidung, einen kleinen Wachtrupp, einen Wagen, …
;)
Padreigh

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Eintrag #6 vom 02. Aug. 2006 10:56 Uhr Melanie Ramrath  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Melanie Ramrath eine Nachricht zu schreiben.

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Anstelle der Verstümmelungen die die Obrigkeit damals als Strafe verhängte kann man ja wahrscheinlich auch mit viel Latex etc. weiterkommen….. ;-)
Hm mal im Ernst, wieso willst du einen Verbrecher darstellen und in welchem Zusammenhang?. Wenn es nur für eine Gestellte Szene bspw. eine Gerichtsverhandlung sein soll kann ich mir das ja noch vorstellen, aber sonst kann ich nur sagen das besondere Kleidung für Diebe/Verbrecher wohl eher ein Filmklischee ist, so wie die Panzerknacker in Entenhausen auch immer in Ihrer Sträflingsuniform herumlaufen.
Mel www.dominum1201.de

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Eintrag #7 vom 02. Aug. 2006 11:06 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Martin schrieb “ch möchte einen Dieb bzw. Wegelagerer um 1275 im Raum (heutiges) Oberösterreich oder Süddeutschland darstellen. Leider weiß ich bis jetzt noch nicht welche Gewandung und sonstige Ausrüstung ich für diese Darstellung brauche.”
Ist doch einfach: Nimm alles was Du kriegen kannst, was nicht passt wird gewinnbringend verkauft - so lebten Diebe damals (und auch heute noch)
;)
Gruß, Ingo

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Eintrag #8 vom 02. Aug. 2006 11:58 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Ich dachte da an einen Zweikampf zwischen einem oder mehreren Reisenden Händlern und ein paar Wegelagerern.
Gruß
Martin

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Eintrag #9 vom 02. Aug. 2006 12:09 Uhr Wolfgang Ritter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolfgang Ritter eine Nachricht zu schreiben.

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Zitat: “Ich dachte da an einen Zweikampf zwischen einem oder mehreren Reisenden Händlern und ein paar Wegelagerern.”
Ja, schön und gut, aber dennoch wird er sich doch wohl im Stil der jeweiligen Epoche gekleidet - und bewaffnet - haben oder?
Je nach dem, ob er ein armer Schlucker war - dann hat er sich wie alle anderen armen Schlucker seiner Zeit gekleidet.
War er besser begütert, hun, dann wird er sich wohl auch besser bekleidet und bewaffnet haben. Und zu den Kleidern und Waffen der jeweiligen Epoche gibt es ja schon genügend threads.
Alle andere ist Ronja Räubertochter, Robin Hood and his funky bunch of merry men (oder so ähnlich) oder der schon erwähnte Brückentroll - welcher in der glaubwürdigen Darstellung jedoch ein Mindestmass an Körpergröße voraussetzt. Andererseits hat ein schmächtiger Troll eine gewisse Ironie, was durchaus amüsant sein kann….
Wolfgang Ritter

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Eintrag #10 vom 03. Aug. 2006 20:15 Uhr Johann Anton Mattes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johann Anton Mattes eine Nachricht zu schreiben.

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So, nun mal im Ernst.
Ich persönlich würde auch eher zu der regional üblichen Bauern-/Handwerkertracht raten. Reiche Wegelagerer haben sich imho auch damals schon auf ungefährlichere Geschäftszweige verlegt. (Oder einfacher: Wer reich ist braucht nicht klauen.)
Bei den Waffen allerdings könnte man schon wieder kreativ werden. Von Schwert und Rüstung würd ich abraten. Ich würde hier mal etwas umgerüstetes Werkzeug (Dreschflegel mit Nägeln drin, hochgebogene Sensen, Hippen und Sicheln, oder für die Handwerkerrichtung: Hämmer, ßxte usw.)
Mfg: Johann

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Eintrag #11 vom 09. Aug. 2006 11:20 Uhr Rudolf Markus Fink  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Rudolf Markus Fink eine Nachricht zu schreiben.

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hmmm …
Reichtum war in der Region durchaus vorhanden im Land “Odd der Enns”. Mein Tipp: Schau dich einfach Mal in Scharnstein im Foltermuseeum um. Ich weiß zwar nicht, wie weit die Aufzeichnungen zurückreichen, aber vll. findest du dort Quellen. Denn wo Geld ist, sind auch Diebe.
Ansonsten das klassische Ziel: Gmunden. Nur das Heimatmuseun ist nicht sehr gut ausgestattet, was das anbelangt.
Ein anderer Tipp wären noch Bücher. Es gibt viele historische Darstellungen von deiser Zeit und aus diesem Raum (eben wegen dem Handel mit Salz). Titel weiß ich keine, sind aber sicher leicht zu erfragen (Kirchengasse, Gmunden, Buchladen Javorsky).
Sonst fällt mir für die Region auch nix ein.
Marcus - Ex- Gmundner

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Eintrag #12 vom 28. Aug. 2006 11:27 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Herzlichen Dank an euch alle. Aber nachdem ich im Scharnsteiner Foltermuseum nicht fündig geworden bin (deren aufzeichnungen über das Mittelalter betreffen großteils das Spätmittelalter und sind sehr spärlich)habe ich nun doch beschlossen bei meiner alten Darstellung als Infanterist zu bleiben
mfg. gruß
Martin

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