wir haben mit unseren Lagerregeln gute Erfahrungen gemacht.
Wir waren in Horb letztes Jahr das erste Lager nach dem obersten Eingang, da hatte das Schild wohlmöglich noch einen vermuteten ofiziellen Charakter.
Jedenfalls haben es sehr viele gelesen und wie es schien haben es auch die meisten aufgenommen, denn es sind schon ein paar Sätze, und so lange wie die Leute dranstanden gehe ich davon aus das sie alles gelesen ahben.
Das tut man IMO nur wenn man dem Geschriebenen auch eine Bedeutung beimisst.
Unsere Lagerregeln setzten auf Aufklärung und Sicherheitshinweise.
Im Thread Szene/ßffentlichkeitsarbeit/Lagerabsperrungen
Beitrag 43von44
steht der Text den wir auf unserer Tafel haben.
Das Mittelalternetzwerk hatte auch einen Vorschlag im Netz stehen, aber leider haben die ihre Pforten dicht.
In dem angesprochenen Thread stehen auch die vielen Gguten Gründe für einen solche Aufklärung, sei es per Schild oder Flyer.
der Charakter einer Veranstaltung ist meiner Meinung nach Ausschlaggebend. Ein Maarktschbektagl, wenn “Gaukler” und andere selbstgemachte Spassmacher das MA (oder andere Zeiten) als lustig-doof darstellen, und die Markteröffnung à la “SeYd gegrüsset…”! abläuft, kann dem Besucher weder den Respekt vor der Zeit noch die Wertigkeit des Darstellers und Dargestellten zeigen.
Handzettel sind sinnvoll, aber lesen..naja…
Aber machts mal vom MA unabhängig…die Leute, die sich danebenbenehmen, tun das auch zumeist so im Alltagsbetrieb. Die Mentalität und der Stand der Erziehung ist Sache der Persönlichkeit, und ein RTL-Hirn…naja…
da scheint mein Versuch, nicht die Bitterkeit der inzwischen 5-jährigen Markterfahrung durchklingen zu lassen, nun meine ernsten Gedanken ins Funnyland zu ziehen.
Nein es handelt sich hier nun nicht um einen Spass-Thread. Ich möchte wirklich versuchen den Tagesgästen diese Disney-Mentalität ein wenig auszutreiben. Die Idee mit den Flyern ist doch schon ein guter Anfang.
Es liegt bei uns den Gästen die Ernsthaftigkeit unserer Bemühungen näher zu bringen.
Und dem einzelnen die Augen für die Geschichte zu öffnen.
Ich persönlich würde am liebsten alle für 1 Stunde im Tiefschlaf legen lassen, um dann Entspannungsübungen zu machen, damit die Menschen die Reizüberflutung des alltäglichen Lebens hinter sich lassen und uns mit all den Facetten geniessen können.
Und da sich viele wie unerfahrene in einer fremden Welt verhalten möchte ich mit dem hier gesammelten- und dann wiederum mit vielen Aktiven da draussen- die Welt auf den Märkten wieder ein wenig schöner zu machen. ( ich weiss ich bin eine Träumerin…)
Warum die Regeln nicht einmal auf einer Markteröffnung verkünden? Oder als Riesen-Banner am Eingang aufstellen ( wer sich darüber aufregt wird schon wissen warum…)
Also sammeln wir hier fröhlich weiter und tragen viele Ideen und Vorschläge zusammen.
Anstatt mit Verbotstafeln würde ich gerne die Besucher mittels Plakaten/ Flyern, Pressemappen etc über das aiufklären, was wir so tun.
Fakt ist doch, viele Besucher kommen mit Freizeitpark Attitüde.
Klar, Sie zahlen Eintritt, kriegen Shows geboten da kann man schon den Eindruck bekommen. Wenn man die Besucher eingangs darüber aufklärt, das die Darsteller Ihre Ausrüstung selbst fertigen oder kaufen, was mit einigem Aufwand verbunden ist, und wesentlich mehr Geld in das Hobby reinstecken als sie rausbekommen kann man den Leuts vielleicht eher begreiflich machen, das sie weder im Ritter Disneyland noch in Amelis Streichelzoo befinden.
Das kann man auf nem Flyer gleich noch mit einer Grobklassifizierung der einzelnen Epochen und deren Besonderheiten und Stilen kombinieren
Ankrabbeln ohne zu fragen!(sei es Ausrüstung oder Menschen) Auslöser: mehrere Mitmenschen die mir fast die Gewandärmel in dieser Saison abrissen. “Ist die Stickerei echt?!?” Das waren die harmloseren Fälle!
do:
Sich so verhalten wie man selbst gerne behandelt werden möchte.
Und da muß ich mich auch an die eigene Nase fassen.
dos & don´ts für die Tagesgäste sammeln um sie dann auf einer Veranstaltung vielleicht einmal den Leuten um die Ohren ( nein so schlimm soll es dann doch nicht werden) hauen zu können.
absolutes don´t: an 2000 Euro teure Zelte pinkeln.