Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Eine hochmittelalterliche Burgsiedlung entsteht - Die Wünnenburg !

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Eintrag #1 vom 15. Jan. 2003 19:02 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wir bauen eine Burgsiedlung...

Grüß Euch,
…es ist soweit! In Bad Wünnenberg im Sauerland entsteht ab diesem Jahr eine Burg mit Siedlung.
Kurz das Konzept:
An der Kammlage eines Mittelgebirgszuges entsteht eine das Tal beherrschende Burganlage in Holz-Erde-Bauweise.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Museen und Unis werden (mit modernen Mitteln wegen des Zeitfaktors) eine Turmhügelburg mit Palisadenumbau (siehe z.B. der Husterknupp) und einem in der äusseren Umwallung liegenden Dorf für die Burgleute und Handwerker erbaut.
Zweck der Anlage ist nicht der rein museale Charakter, sondern die Darstellung des damaligen Lebens in Alltag und “hochgezit”. Sprich: es geht um die aktive Belebung.
Ziel ist, einer grossen Zahl von Besuchern ein realistisches und spannendes Bild des Hochmittelalters zu zeigen. Hierbei ist natürlich der touristische Vermarktungsfaktor entscheidend, der uns die Finanzierung des Ganzen ermöglicht.
Mit der Wünnenburg entsteht erstmalig in Deutschland ein aktives Zentrum für die am 13. Jahrhundert interessierten Darsteller, die sich hier an einem festen Platz verbindlich einbringen können.
Die Wünnenburg steht allen offen, die sich guten Willens und ernsthaft mit dem Mittelalter dieser Epoche auseinandersetzen wollen, und gezielt ausserhalb des Marktbereiches in der “natürlichen” Umgebung ihrem Hobby nachgehen und Mittelalter erleben statt konsumieren wollen.
So, denn los!!!
miles rome - miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #2 vom 15. Jan. 2003 19:22 Uhr Jens Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jens Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ... und wir wünschen viel Erfolg ...

…und Spass an dem Projekt.
Gibt oder wird es eine eigene Webseite geben, auf
der man das Projekt mitverfolgen kann?
Viele Grüße, Ar Raqib

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Eintrag #3 vom 15. Jan. 2003 20:21 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, viel Glück…
Lutz

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Eintrag #4 vom 15. Jan. 2003 22:20 Uhr Daniel Vokuhl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Vokuhl eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Haduwolf,
ich würde gerne mehr über dieses Projekt erfahren und meine Arbeitskraft anbieten.
Widego von Gittelde

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Eintrag #5 vom 16. Jan. 2003 10:31 Uhr Olaf Vieweg   Nachricht

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Wie wäre es mit aktuellen Fotos auf Deiner Homepage, die den Bau begleiten, würde mich brennend interessieren.
Wenig Probleme und viel Glück !
Bis dann, tschüß Olaf

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Eintrag #6 vom 17. Jan. 2003 08:27 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht moderne Hilfsmittel?

Ja, Lutz trifft es schon ganz gut mit seinem Eintrag, Glück braucht man dafür.
Hadu, mir sei als chronischer Lokalpatriot eine kleine Korrektur erlaubt:-) Ihr seit nicht die ersten, mit solch einem 13. Jh. Zentrum (wenn Du unter anderem unsere unscheinbare Region noch zu Deutschland zählst).
Aber was genau meinst Du mit “modernen Mitteln wegen des Zeitfaktors” Das hört sich irgendwie *gefährlich* an :-) Meinst Du schweres Gerät für Erdarbeiten oder auch so unendlich praktische wie leider auch unauthentische Hilfsmittel wie z:B. moderne Verbindungselemente? Bei ernst zunehmenden Projekten sind beispielsweise Kettensägen ja auch tabu, schon weil diese typische Bearbeitungsspuren hinterläßt. Aber ich bin kein Holzfetischist, da wissen andere mehr drüber.
Jedenfalls wie gesagt viel Glück!
Gruß aus der Mark!
Joachim

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Eintrag #7 vom 17. Jan. 2003 08:32 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ach ja

Ach ja, ich erlaube mir mal, an den thread “Workshop: Wir bauen eine Motte…” zu erinnern, damit der nicht ganz in Vergessenheit gerät. Nur ein paar threads weiter unten :-)
Joachim,
threadfetischist :-)

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Eintrag #8 vom 17. Jan. 2003 09:11 Uhr Manfred Langheinrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Manfred Langheinrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Normanne freut sich !

Hallo Hadu,
geil das die Sache jetzt ins rollen kommt!!
Eine Frage: Wird das ganze leicht brennbar sein???
Gruss
Manni
(der ,der die Vorburg in Herzberg auch dieses Jahr wieder Knackt!!!)
p.s.: Liste doch mal auf was du alles brauchst.

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Eintrag #9 vom 17. Jan. 2003 10:13 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht moderne Hilfsmittel ???

“mit modernen Mitteln wegen des Zeitfaktors” ?
“Mittelalter erleben statt konsumieren” ?
Diese beiden Aussagen widersprechen sich aber diametral, oder ?
Wenn man Mittelalter wirklich erleben statt konsumieren will, dann darf der Zeitfaktor ja wohl keine Rolle spielen, im hohen Mittelalter hat er nämlich auch keine Rolle gespielt.
“Ein realistisches Bild des Hochmittelalters” ?
Behauene Balken, Spaltbohlen, Zapfenverbindungen sind ein realistisches Bild des HMA. Bundaxt, Breitbeil, Schrot- und Rahmensäge sind ein realistisches Bild des HMA. Wird der interessierte Besucher das zu sehen bekommen ?
Das Konzept klingt gut. Unter der Prämisse “Ein realistisches Bild des Hochmittelalters” klingt es aber nicht wirklich gut.
“Hierbei ist natürlich der touristische Vermarktungsfaktor entscheidend”
Und das klingt gar nicht gut.
Zweifelnde Grüße von der Spree
Ulli

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Eintrag #10 vom 17. Jan. 2003 10:17 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

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Und bevor Ihr mich jetzt zerhackt:
Ich habe allen Respekt vor Einsatz und Engagement für eine gute Sache, von der man überzeugt ist.
Aber ich habe auch eine konkrete Vorstellung von dem, was man “ein realistisches Bild des HMA” nennt.
Ulli

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Eintrag #11 vom 17. Jan. 2003 12:22 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fragen...

Grüß Euch,
…wieso zerhacken??? Diese Fragen sind doch legitim!
Zum Zeitfaktor: Fördermassnahmen sind zeitlich beschränkt, also muß das geförderte Objekt innerhalb einer gewissen Zeitspanne ( 3 Jahre ! )gebaut werden.
Konkret heisst das bei uns: Gräben werden mit dem Bagger ausgeschachtet, schwere Elemente werden mit dem Kran gehievt usw.
Das heisst aber nicht, daß Schrauben usw. verwendet werden. Verbindungstechnik wird traditionell gemacht (hält auch definitiv besser!)
Andererseits werden moderne Sicherheitsanlagen unumgänglich sein, z.B. Feuerlöscheinrichtungen und Fundamentierungen, ebenso werden die Regeln der Verkehrssicherheit, Statik und Bausicherheit befolgt. Dazu kommen Verwaltungsgebäude, Sanitärblock usw ausserhalb des historischen Bereiches.
Die verwendeten Hölzer werden gehauen, aber auch gesägt (ist belegt, siehe Säge-Thread!), aber nicht mit dem Fichtenmoped, arghl….
Was die Nutzung als touristisches Objekt angeht, so ist es einfach gesagt: Das Ding muss sich sein Brot verdienen! Durch zahlende Besucher und Veranstaltungen.
Es geht hier nicht darum, einen Abenteuerspielplatz für selbstverliebte Flachstahldengler zu bauen.
(Mir gefällt der Gedanke, daß Marktbesucher herkommen, und sauer werden, wenn sie die Verarsche der Märkte realisieren….hihi!)
Zum A-Faktor der Gebäude…in Absprache mit der Uni Paderborn (Prof Wehmhof und sein Stab) ist klargestellt, daß es KEINE Belege über die Form und Art der Gebäude regional hier gibt.
Alle Gebäude sind nur Rekonstruktionsversuche in Anlehnung an vereinzelte Quellen und Funde, daher ist die Wünnenburg auch kein Museum, diesen Anspruch massen wir uns nicht an.
(Ratet mal, was die Jungs in Düppel gemacht haben…trial and error!)
Der Gedanke ist auch nicht, eine Bauausstellung zu machen, sondern alle Alltagsbereiche einzubringen, wobei der Ausbau der Anlage nach der Grundstufe auch vollhistorisch weitergehen wird, um diesen Bereich zu zeigen. Hierbei stehen uns zwei Steinbrüche zur Verfügung, die den steinernen Ausbau der Wehranlagen in einigen Jahren ermöglichen.
Was den A-Faktor im Betrieb angeht: Die Besucher (und Mitwirkenden) werden da keine modernen Geräte zu sehen bekommen.
Das Hauptaugenmerk wird auch nicht auf den Gebäuden liegen, sondern auf dem Betrieb, die Darstellung ist das zentrale Element. Leere Gebäude mit Schautafeln kann man überall angucken, hier gehts ums lebendige Mittelalter.
Somit sind alle eingeladen, hier mitzuleben und zu erleben, vor allem auch handwerklich begeisterte, und Leute, die sich an die Landwirtschaft begeben wollen.
P.S.: Joachim, sorry, ich wollte Euch nicht unterschlagen…klatsch…mea culpa…klatsch…
miles rome - miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #12 vom 17. Jan. 2003 12:24 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zeitfaktor...

Grüß Euch,
Uli, es gab im HMA sehr wohl den Zeitfaktor, wenn ich z.B. an den Burgenbau denke. Da gab es Auflagen, bis wann da eine Burg oder ein Gebäde zu stehen hat, manchmal in wenigen Monaten…wäre aber was für nen eigenen Thread…)
miles rome - miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #13 vom 17. Jan. 2003 12:42 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Weiteres..

Grüß Euch,
ich schmeiss einfach die Sachen, die per Mail kommen auch hier mit rein.
1. Ja, wir machen in den kommenden Wochen eine eigene Website fertig.
2. Alle, die am Wünnenburg-Projekt teilnehmen, bekommen einen Vertrag. Wer mitleistet, hat auch dann das Recht, mitzuspielen.
3. Wann? Am Himmelfahrtswochenende ist “Grundsteinlegung”. Die Baumassnahmen fangen im Sommer an, und wir machen unsere Veranstaltungen alle schon auf dem Gelände.
4. Das Gelände steht allen Teilnehmern in- und ausserhalb der Saison offen. In den ersten 3-5 Jahren wollen wir mindestens einmal im Monat eine öffentliche Veranstaltung auf der Wünnenburg machen.
Für Juli-August ist ein 10-Tages-Treffen geplant.
5. Flachstahldengeln ist auch angesagt, aber das ist nicht das Wichtigste.
6. Ja, wir bauen eine Kapelle, und im Wald später eine Klause.
7. Klar, Winterlager im Sauerland sind mit Sicherheit geil und winterlich.
8. Nein, sorry, aber es wird hier keine Grafen und Herzöge geben. Wir bleiben im Konzept beim möglichen. Lehensherr, Burgmannen, Bauern, Handwerker, Händler und Klerus.
Bei höfischen Festen gibts natürlich hohen Besuch, aber nicht im Alltagsleben.
9. Nein, nicht ich als Haduwolff bin der Eigentümer.
10. Ja, Handwerker können ihre hergestellten “A”-Produkte hier verkaufen, ebenso ansässige Händler.
Dafür wird es einen Museumsladen geben. Der Verkauf auf dem Gelände ist nur bei Markttagen max. 2x im Jahr erwünscht, um nicht hier irgendwelche Krämereien à la Ma-Markt einreissen zu lassen.
11. Pferde. Ja, sind angedacht, so in 2-3 Jahren, wenn die Stallgebäude fertig sind (von wegen Ritter und Pferde…). Die Pferderasse der Senner ist uns am naheliegendsten.
Aber auch Hornviecher , Schweinderln und anderes Getier wirds geben. GrunzOiiink!!!
12. Ja, auch Belagerung und Kampf ist angesagt, teils intern, aber auch als öffentliche Veranstaltung. Ich selbst freu mich, wenns mal so richtig über mehrere Tage geht, Wachestehen nachts auf dem Wall, die Frage des Nachschubs und alles ohne moderne Annehmlichkeiten…
13. Nein, ausserhalb der Besucherzeiten ist auch MA angesagt. Kein Rauchen, keine Ghettoblaster usw…
14. Wir bauen auch eine eigene verkleinerte Burganlage für die Kids, die dann dort ihren Spaß haben können.
15. Mittelalterliche Besucher? Ja, nur nach Anmeldung und im Zeitrahmen in entsprechend kontrollierter Klamotte. Nicht als Touris in Klamotte. Das werden wir nicht mitmachen.
…das wars fürs erste..
miles rome - miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #14 vom 17. Jan. 2003 12:49 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ;-)

Na, das klingt schon wieder besser.
Ich bin allerdings skeptisch, ob Du die genannten widerstreitenden Aspekte wirklich zugunsten einer überzeugenden Darstellung unter einen Hut bringen kannst.
Ich wünsche jedenfalls auch viel Glück und Erfolg und dass die Mitwirkenden Deinen Maßstäben hierbei auch wirklich gerecht werden !
Ein ehrgeiziges Projekt hast Du Dir da vorgenommen.
Grüße von der Spree
Ulli

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Eintrag #18 vom 18. Jan. 2003 22:55 Uhr Andreas Bichler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Bichler eine Nachricht zu schreiben.

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boomt das ganze zur Zeit in Deutschland. Parallel dazu läuft auch so wie es aussieht ein derartiges Projekt in Kanzach (Schwaben). Dort soll die Bachritterburg (dzt. ein hölzerner Wohnturm) komplett ausgebaut werden. Schützenhilfe gibt es dafür aus ßsterreich.
Man darf gespannt sein!
Viele Grüße
Andi

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Eintrag #21 vom 19. Jan. 2003 19:06 Uhr Michael Kunert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Kunert eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schön.....

Hallo Hadu,
schön das du nach all den Jahren dein Projekt verwirklichen kannst.
Ich wünsche viel Glück und Spaß bei der Arbeit
E.T.:)

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Eintrag #22 vom 20. Jan. 2003 14:40 Uhr moritz wotzlaw   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht kleine frage....

Sag mal Hadu, ist das jenes Wünnenberg, das ein paar km hinter Korbach (von Süden aus gesehen)liegt? Wenn ja, hätte ich nämlich gut Lust später mal bei euch vorbeizuschauen…
grüße
moritz

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Eintrag #23 vom 20. Jan. 2003 17:13 Uhr moritz wotzlaw   Nachricht

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Ich depp, mein natürlich “ein paar km hinter Marsberg”. :) Hätte ich auch früher merken können.

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Eintrag #24 vom 03. Feb. 2003 20:06 Uhr Heiner Härtel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiner Härtel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zur Lage...

Wo genau soll die Burg bei Wünnenberg liegen?
Wünnenberg (vor kurzem noch ohne Bad) liegt nicht im Sauerland, je nach geographischer Grenzziehung liegt vielleicht die Altstadt (auffem Berge mit Kirche) dort. Die Region nördlich des Flüsschens gehört zur Paderborner Hochfläche (Kalke der Oberkreide dicht unter der Ackerkrume), somit entweder zum Weserbergland oder zur Münsterschen Bucht (je nach Literaturquelle).
Schön ist das Projekt schon deshalb, weil in der weiteren Umgebung diverse Wallburgen +/- gut erhalten sind, u.a. mit Turmhügel und Graben.
MfG Heiner Härtel (Heinrich von Hartenau)

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Eintrag #25 vom 04. Feb. 2003 12:40 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sauerland...hihi

Grüß Euch,
…also, es mag ja so sein, Heiner, aber die Hiesigen sind der festen Meinung, daß Bad Wünnenberg zum Sauerland gehört. Sie reden Sauerländer Platt und halten sich fest zum Suerland gehörig…naja, Regionalpatriotismus vielleicht…
Die Burg liegt auf dem keilförmigen Rücken zum Tal hin, der sich “Zinsdorfer Bruch” nennt. Das kommt daher, weil hier direkt unterhalb der Burg mal ein Ort namens Zinsdorf war…eine Wüstung.
Die hiesigen Bauern finden immer wieder mal Waldglasreste und Lehmbrocken, und es gibt eine Furt, die noch vor 100 Jahren von einer mittelalterlichen Steinbrücke überquert wurde. Die Reste sind noch sichtbar…historischer Grund alles.
miles roma! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #26 vom 04. Feb. 2003 19:50 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Toll :o)

Bei all den Zeitzeugen um einen herum sollte es gewiß Spaß machen, an solch einem lehrreichen Projekt mitzuarbeiten. Ich hoffe wenigstens ein WE dafür aufbringen zu können. Würzburg ist eben leicht weit weg von der Paderborner Gegend. Und am Ende wird die Wüstung nue aus dem Boden “gestampft”.
Beste Grüße und möge das Projekt wahrhaftig in die Tat umgesetzt werden können
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis

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Eintrag #28 vom 17. Feb. 2003 17:37 Uhr Heiner Härtel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiner Härtel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht also doch nicht Sauerland

Tja Ranes, die Meinung der ansässigen Bevölkerung ist in der Hinsicht zweigeteilt, auch wenn der Tourismus das Wort “Sauerland” zur Imagepflege lieber hört. Das Platt das +-gepflegt wird ist schon recht eigentümlich.
Die beschriebene Stelle für die Befestigung ist ohne Zweifel kein Sauerland. Die Lage zum alten “Stadtberger Weg” mit jetziger Furt ist jedoch zweifellos ideal für den Bau der Motte.
MfG Heiner Härtel (Heinrich von Hartenau)

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Eintrag #29 vom 17. Feb. 2003 18:07 Uhr Heiner Härtel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiner Härtel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bergheimer Weg

ich meine nicht Stadtberger Weg sondern Bergheimer Weg, ein Königsweg.
MfG Heiner Härtel (Heinrich von Hartenau)

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Eintrag #30 vom 07. Mrz. 2003 11:48 Uhr Doris Fischer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Doris Fischer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Archäologie?

Hallo,
ich muß mal eine ganz besorgte Frage loswerden. Habe ich das richtig verstanden, daß es in Wünnenberg tatsächlich mal eine Burg gegeben hat? Und wollt Ihr Euer Projekt genau an der Stelle dieser alten Burg aufbauen? Da der Bauplatz ja wohl etwas erhöht liegt und sich in direkter Umgebung eine Wüstung und MA-Brücke befinden (ich kenne die Topografie nicht), müßte jedem Eingriff in den Boden eine archäologische Begehung, vielleicht sogar Grabung vorausgehen.
Sicher habt Ihr das alles längst geklärt, aber die Frage brannte mir doch unter meinen (Ausgräberinnen)nägeln. Ich habe immer Angst um die archäologischen Befunde, wenn ich was von Baggereinsatz auf “historischem” Gelände höre.
Bitte zerstreut meine Bedenken!
Ansonsten viel Erfolg bei dem tollen Projekt!
Doris

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Eintrag #31 vom 07. Mrz. 2003 16:55 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Archäologie...

Grüß Euch,
Doris, ich kann Dich beruhigen, da liegen einige hundert Meter Abstand zwischen.
Andererseits gibt es z.B. auch hier soviel Wüstungen und Plätze, die niemals irgend jemand ausgraben wird, wo fröhlich drauf gebaut und gesiedelt wird, daß Du bei genauer Betrachtung wahrscheinlich entsetzt wärst.
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #32 vom 11. Mrz. 2003 09:21 Uhr Doris Fischer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Doris Fischer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Augen auf beim Baggern!

Hallo,
uff, da bin ich aber beruhigt. Haltet trotzdem beim Baggern die Augen offen, man weiß nie, was alles im Boden schlummert.
Gibts denn bei Euch keine Leute, die mal über den Acker gehen oder in Baugruben gucken und ihre Funde dem Denkmalamt melden? So Heimat- oder Geschichtsvereine sind doch da manchmal ganz aktiv.
Doris

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Eintrag #33 vom 25. Mrz. 2003 14:29 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Einladung!!!

Grüß Euch,
ich freue mich, Euch nun zur Wünnenburg einladen zu können!
Um endlich so richtig auf dem zukünftigen Platz der Burg mit Euch feiern zu können, wollen wir -zur Ferienzeit und zur schönen w a r m e n Jahreszeit- Euch HOCHMITTELALTERLICHE einladen, mit uns das erste Sommerfest auf der Wünnenburg zu feiern.
Vom 15. August bis zum 24. August steht uns der zukünftige Bauplatz zur Verfügung.
Es gibt genug Platz, Weideflächen für Pferde und schon die ersten probeweisen Palisaden, um mal den Kampf um eine solche Anlage zu testen.
Am zweiten Wochenende ist der Platz für die ßffentlichkeit geöffnet, um den teilnehmenden Gruppen die Möglichkeit zu geben, sich selbst mit dem Thema Hochmittelalter vor Presse und Fachpublikum zu präsentieren.
Ganz im Geiste des angestrebten gemeinsamen Zentrums für uns Hochmittelalterliche werden auch die kommenden Gruppen in den Veröffentlichungen einzeln und mit Bild (falls vorhanden) in unserer Werbung für das Projekt genannt.
Wer kommen kann?
Na alle, die sich in der Zeit von 1180 bis 1320 bewegen, und das mit dem gewissen “A” im Hintergrund.
Natürlich freuen wir uns auch über alle, die noch nicht perfekt sind, und sich mit uns austauschen und verbessern wollen.
Auch können natürlich Handwerker und Händler, die in Angebot und Optik ins Hochmittelalter passen kommen.
Bitte meldet Euch schriftlich oder per I-Mäl mit Bild bzw. Link zu Eurer Internetseite an.
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #34 vom 08. Apr. 2003 10:28 Uhr Pierre Brockmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Pierre Brockmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ist denn bekannt...

…wer in dem Gebiet Eurer Wahl früher das Sagen hatte? Waren das im betreffenden Zeitfenster die Anhänger der Staufer oder eher Welfen? Das könnte doch als Aufhänger für zukünftige Veranstaltungen ganz interessant werden, wo Du doch schon von Belagerungen etc. gesprochen hattest.
Ansonsten natürlich viel Glück und Spass mit Eurem Projekt, bin mal gespannt, wies wird.
Man liest sich!
Pierre
PS: Ist eigentlich die Internetseite dazu schon fertig?

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Eintrag #35 vom 08. Apr. 2003 18:06 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Politik...

Grüß Euch,
…tja, das ist genau einer DER Punkte…wird noch nicht alles verraten, nur eines: die Welfen AUCH nicht…
Nun, inzwischen gibts zum Bau einiges Neues:
Nach dem eingehenden Studium von verschiedenen Quellen (Krahe, Mittelstraß, Husterknupp, Bern)ist zum Thema hölzerne Burg einiges ßberraschendes rausgekommen:
Hölzerne Burgen waren KEINE Armeritterburgen—!
Die Dächer konnten mit Ziegeln gedeckt sein!
Es gab diese Anlagen erfolgreich bis in die Mitte des 14. Jhdt. hinein, also keine spezifische FMA-Sache!
Es wurden sogar in Kanzach Reste von Glasfenstern gefunden!!!
Die Türme waren teilweise mit Lehm/Kalk verputzt, das deutet auf eine wesentlich grössere Verbreitung hin, da die Holzbaustruktur nur nicht sichtbar war!
Die bisher nur für Norwegen und Schweden bekannte Stabbauweise (Stabkirchen!)war bis ins Süddeutsche bekannt und wurde auch bei Türmen angewandt. Also nichts spezifisch Nordisches!
Die Türme waren sehr gemütlich mit dicken Kachelöfen ausgestattet, also waren sie auch Wohnbauten!
Bei den Gebäuden hat sich (lt. Mittelstraß)eine für ganz Mitteleuropa und GB sehr einheitliche Bauweise herausgestellt, die nur minimale regionale Unterschiede zeigt.
Da freu ich mich erst recht auf den Winterabend mit heissem Würzwein auf der Ofenbank…
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #36 vom 09. Apr. 2003 07:42 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Natürlich...

… gab es diese Holzbauweise auch noch im SMA. Hier in der Mark verbreitete sich diese Bauform sogar erst richtig im SMA. Der Grund dafür lag im Aussterben der Askanier und dem damit verbundenen Niedergang der (markgräflichen) Zentralmacht, denn laut dem Sachsenspiegel unterlagen auch diese Bauten dem Genehmigungsvorbehalt des Landesherren. Jedenfalls ließen sich dann hier viele Adlige und Ministerialen in der Nähe ihrer Höfe solch einen Turm zum Schutz und wohl auch zur Repräsentation errichteten. Besonders oft sind sie in Grenzgebieten errichtet worden. Die meisten Ritter lebten hier in Fachwerkgebäuden innerhalb ihrer Dörfer. Besaß der Ritter einen Wohnturm, war auch dieser meist in Fachwerk errichtet. In Berlin-Rosenthal wurde solch ein Turm freigelegt. Der Aufbau basierte auf einem Feldsteinfundament von nur 4 x 4 Meter. Darauf befanden sich ein zweistöckiger Fachwerkaufbau mit Treppenturm. Geschützt wurde die Anlage vermutlich durch einen flachen Graben und Flechtwerkzaun.
Ich würde solche Bauten nicht als mittelalterlichen Sozialbau bezeichnen (ob nun mit oder ohne Ziegel). Aber z.B. von den landesherrschaftlichen Bauten trennten sie doch Welten.
Wie immer müssen die regionalen Besonderheiten berücksichtigt werden. Wie z.B., welche Baustoffe standen überhaupt zur Verfügung? Hier gab es z.B. jede Menge Holz, aber nicht genug Feldsteine. Deswegen griff man Dank der höllandischen Einwanderer auf den hier typischen (roten) Backstein zurück. Aber den mußte man sich wirklich erst mal leisten können. Wer das aber konnte (und durfte…), baute damit und nicht mit Holz! Wie dem auch sei, für Eure Region müßt Ihr da halt ebenfalls entsprechend forschen, um den regionalen Unterschieden gerecht zu werden. Es soll ja schließlich nicht irgendwas werden.
Gruß aus der mottenverseuchten Mark
Joachim
von
Marca brandenburgensis AD 1260
Märkisches Leben zur Zeit der Askanier www.brandenburg1260.de

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Eintrag #37 vom 31. Jul. 2003 20:30 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mal was Neues...

Grüß Euch,
mit der Wünnenburg gehts vorwärts…ich zitiere aus der hiesigen Zeitung…:
“Der Rat der Stadt Bad Wünnenberg hat ein weiteres Bekenntnis zur Errichtung der ”Wünnenburg“ im Zinsdorfer Bruch gegeben.
Nachdem er im Dezember der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes mit gleichzeitiger ßnderung des Flächennutzungsplanes zugestimmt hat, hat er nun beschlossen, einen Antrag auf ßnderung des Gebietsentwicklungsplanes zu stellen.
Wegen der überregionalen Bedeutung des Zwei-Millionen-Euro-Projektes hat die Bezierksregierung darauf bestanden, daß der Plan angepasst werden müsse.
Den entsprechend umfangreichen Antrag hat das Bürener Planungsbüro Hoffmann und Stakemeier erstellt. Die notwendigen Planungskosten trägt laut Ratsbeschluss die Bad Wünnenberg Touristik GmbH.”
Die Mühlen mahlen langsam…aber gründlich…
miles roma ! miles imperator ! Euer Haduwolff

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Eintrag #38 vom 05. Aug. 2003 11:46 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Regionalrat...

Grüß Euch,
letzte Woche hat der Regionalrat, also die Bezirksregierung vorbehaltlos dem Projekt “Wünnenburg” zugestimmt!!!
Die Realisierung rückt für nächstes Jahr näher…
Jep!
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #39 vom 05. Aug. 2003 15:01 Uhr Thorsten Klahold  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Klahold eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Geschichte wird gemacht ......

… es geht vorran. Gut Ding will Weile haben und wer ein gut DIng haben will braucht Nerven wie Drahtseile und eine Haut wie ein Elefant. Zum Glück lieber Hadu hast du beides *fg*
Ein sich auf das Sommerfest auf der Wünnenburg freuender
Thorsten
Thorsten K.

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Eintrag #40 vom 05. Aug. 2003 22:41 Uhr Manfred Langheinrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Manfred Langheinrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Spaten bei Fuss.......

Na endlich…….
Langsam wird mir der Eichenholzbalken etwas schwer,den
ich seit einem halben Jahr auf der Schulter trage….
Manni
Seigneur Henri de Belleme

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Eintrag #41 vom 13. Aug. 2003 12:46 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sommerfest

Grüß Euch,
für unser Sommerfest ab dem kommenden Wochenende gelten folgende Sicherheitsregeln:
KEIN offenes Holzfeuer!
Stroh NUR in den Strohsäcken, nicht auf dem Boden verteilt!
Kleine Holzkohlefeuer in Erdgrube oder Grillschale werden stillschweigend toleriert.
Jede Kochstelle hat einen Feuerlöscher oder einen gefüllten Wassereimer vorzuweisen.
So, und nun bis bald…
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #42 vom 27. Sep. 2003 22:36 Uhr Christian Günter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Interesse

Hallo Haduwolff,
ich komme ebenfals aus Wuennenberg, genauer aus Bleiwäsche und ich plane seid einiger Zeit meine “mittelalterlichen Aktivitäten” etwas zu “professionalisieren”. Da scheint mit das Projek “Wuennenburg”, welches nahezu in meiner Nachbarschaft liegt, doch perfekt geeignet. Ich würde gerne daran mitwirken und bin auch bereit einiges an Energie aufzuwenden um an dieser großartige Idee mitzuwirken.
Also wo muss ich mich melden… :-)
Gruß,
Christian

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Eintrag #43 vom 17. Okt. 2003 05:12 Uhr Michael Zachman  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Zachman eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Interesse .....

….. Hadu´s Mailadresse, da melden. Siehe unten :-).
Gruß Gerlach von Eilunstedi

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Eintrag #44 vom 19. Apr. 2004 22:16 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lokales Trauerspiel und Provinzposse!

Grüß Euch,
schweren Herzens muss ich Euch nun mitteilen, daß das Projekt “Die Wünnenburg” definitiv gescheitert ist.
Gründe…?
Nun, nachdem jetzt alle Gestattungen da sind, die Fördergelder der EU (2Mio E) da sind…haben die Herren Lokalpolitiker aus Angst vor einer Neuerung und aus Unfähigkeit, über den Rand ihrer dörflichen Suppenschüssel hinauszusehen das Projekt regelrecht kaputtgeredet.
Wohlgemerkt ging es nicht um das Projekt selber, sondern um innerörtliche Animositäten, um kleinliche Grabenkämpfe zwischen erfolgsorientierten jungen Leuten und den alteingesessenen politischen Betonköpfen, die lieber aus Eigennutz und Machtgier die einzige Chance für das strukturschwache und völlig unterentwickelte Dorf zerstört haben.
In selten trauter Einigkeit haben sich die örtlichen pseudo-ßkologieverfechter mit den alt-CDUlern zusammengetan, und haben es nun geschafft.
Ich und wir von Ars Milita ziehen uns aus Wünnenberg zurück, und werden uns an anderen Orten engagieren.
Derzeit sind drei verschiedene Standorte für das Projekt im Gespräch, und ich denke, daß eine Realisierung dort wesentlich schneller vollzogen wird - denn es gibt ja auch positiv denkende Politiker und Gemeinden.
Ich danke allen, die uns so liebenswürdig und tatkräftig unterstützt haben. Das ist nicht vergessen, und wir werden Euch an einem neuen Standort sicher wieder einbeziehen.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #45 vom 20. Apr. 2004 03:41 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Aloha!
Tja, das ist natürlich sehr schade. Was ich daran jetzt aber nicht ganz verstehe sind die Aussagen, die einer der Verantwortlichen zu dem Projekt im Vorfeld machte. www.mittelalter-spectaculum.de/?artikel=0000115

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Eintrag #46 vom 20. Apr. 2004 11:05 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
Roland, eben diese Ungereimtheiten, unerfüllte Verträge und diverse “Unwahrheiten” treiben das Ganze zu einem wohl vor Gericht landendem Ende hin.
Ich habs schriftlich von den Initiatoren seit dem 31.03.04, daß eine Durchführung des Projektes nicht absehbar ist, mündlich vor Zeugen noch wesentlich deutlicher…
Da das Ganze zu einem brandheissen Streitfall wird, der sich auf politischer und gerichtlicher Ebene abspielen wird, sollten jegliche ßusserungen in der ßffentlichkeit über diese Inhalte derzeit besser unterbleiben.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #47 vom 20. Apr. 2004 12:23 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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Dann sag das mal der bezirksregierung Detmold, denn der obige Link ist ja von denen.
Der andere darüber ist übrigens auch von einem “öffentlichen” Magazin..
Was nun?
Gruß,
Hroudland
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #48 vom 21. Apr. 2004 18:18 Uhr Michael Tegge  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Tegge eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Leute
Schade um die Wünnenburg und das Gelände.(Wir kannten ja schon alle Waldverstecke um ungebetenen Anreisenden Hinterhalte zu legen, hähähä).
Aber bitte die Diskussionen über Rechtslage, Regionalpolitik , und gerichtliche Hintergründe sowie Folgen nicht im Tempus Vivit.Ich finde , das gehört nicht hierher.
Friesische Grüße sendet Euch
Michael de Egge,de Fresena

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Eintrag #49 vom 23. Apr. 2004 14:14 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ach du Schreck

Au Mann, das ist ja wirklich eine blöde Sache! Ich wünsche Dir und Euch, daß Ihr die ganze Arbeit, die Ihr in das Wünnenberg-Projekt gesteckt habt, dazu nutzen könnt, daß es anderswo glatter geht!
Bis denn
Karen Thöle
(die die Aussicht vom Berg im Morgengrauen vermissen wird)

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