… da hast Du ja eine schöne Forumsleiche ausgegraben, Michael. Ich glaube nicht, dass der Junge noch an seinem Roman schreibt - falls dieser Thread überhaupt jemals ernst gemeint war. Schlag mal bei Gelegenheit im deutsch-englischen Wörterbuch den Begriff “jester” nach, dann weißt Du, was ich meine ;-)
Hab deinen Text gelesen. - Du könntest mit einer kürzeren Fassung mehr erreichen. So etwa: Schweißgebadet erwachte Thomas von Goldburgen an diesem 13. Jänner im Jahre des Herrn 1344. Er erhob sich aus dem Bett, fischte nach der Cotte, die über einem Klappstuhl neben der Mauer hing. Die Nachwehen des Alptraumes hielten sich als ein Rumoren in seinem Gedärm.
Flammen, Rauch, Heulen und Zähneknirschen – die Vorboten der biblischen Apokalypse! – Die Bilder zogen ein letztes Mal vor seinem geistigen Auge vorüber, während der Ritter einen Verschlag öffnete. Eiskristalle rieselten über seine Hände. Gänsehaut befiel die Haut seines Rückens und seiner Arme. Die Kälte sorgte jedoch für die nötige Abkühlung in seinem Innern.
Thomas von Goldburgen spähte über den Burghof. Zwei Mägde rannten kichernd, Melkeimer vor sich herschwingend, in Richtung Kuhstall. Durch das Torhaus erhaschte er einen Blick zum Burggraben. Schnee lag auf einer Eisschicht, die diesen seit Anfang November bedeckte. An einem Pfahl festgebunden, entdeckte er ein einzelnes Schaf. Ein Beil steckte in einem Hackstock bereit.
Thomas von Goldburgen wandte sich ab. Zwei Minuten später rannte er mit großen Schritten und in voller Gewandung über den Burghof. Die Burgkapelle lag zwischen Palas und Burgbrunnen.
„Ich werde Vater Theodor um Rat fragen“, murmelte er vor sich hin und trat ein …
Also ich persönlich möchte eher ungern jemanden einen schönen Gedanken ausreden, nur weil das vorläufige Ergebnis nicht meinen Geschmack trifft. Auch wenn ich offen gestehen muss, dass der Schreibstil mir auch nicht so recht zusagt.
Eher möchte ich auf die sich bereits in dieser kurzen Passage -für mich fast schon überraschend- offenbarenden Problematik des Hintergrundwissens deuten.
Das fängt mit der von meinem Vorredner erwähnten Tuchhose an, die mitnichten die Beinbekleidung eines Mannes (gleich welchen Standes) im frühen 14ten Jahrhundertsin England (oder sonstwo in Europa) darstellte, und pflanzt sich zu der Einführung mittels des Traumes von der Hölle fort, der mir, nunja, gelinde gesagt seltsam anmutet. Bedenkt man die Glaubenswelt des damaligen Menschen, kann ich mir nur ziemlich schwer vorstellen, dass ein Traum über die Hölle(?!) ihn fluchend denn eher heulend und zitternd aufwachen liesse.
Was die fiktive Umgebung betrifft: warum? Es gab genug nicht-fiktive, Informationen gibt’s auch genug, wenn Dich die Thematik, Zeit und ßrtlichkeit interessiert, sollte für Dich ein Studium der Gegebenheiten ja nicht so verachtenswert erscheinen.
Ansonsten kann ich mich in einen Punkt meinen Vorrednern/-schreibern anschliessen: ehrlich gesagt würde ich, persönlich, trotz auch vorhandener Begeisterung für die ßrtlichkeit in der Zeit mal etwas _einheimisches_ vorziehen.
Ist ja nicht so, dass überall was passierte, nur hier nicht, im Gegenteil.
Das ändert aber leider nichts an den grammatischen, orthographischen und stilistischen Defiziten. Und dass es nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist, wenn der Leser nach der Lektüre einer Leseprobe nicht weiß, worum es eigentlich geht, dürfte dir vermutlich selbst klar sein…
Nebenbei: “schwarze Tuchhose”??
Tut mir leid, aber ich sehe wenig Chancen für deinen Roman…
ich denke, es zeugt durchaus von Respekt den Lesern einer Leseprobe gegenüber, wenn man vorher zumindest flüchtig über das Geschriebene schaut, um Rechtschreib- und Satzzeichenfehler zu entdecken. Im ßbrigen sind auch genügend Grammatikfehler enthalten, die teilweise Sätze unverständlich machen (“…nur ein paar Mägde waren überquerten eilig und frierend den Hof…”).
Eine Leseprobe sollte meiner Meinung nach zuerst vom Autor selbst gelesen werden.
Was Deinen Stil angeht, so schalge ich vor, daß Du Deinen Text einfach einmal mit Texten anderer Autoren vergleichst, die evtl. eine ähnliche Situation beschreiben - offenbar geht es bei Dir um einen Bauern im Winter, der sich Sorgen um seine Familie macht. Empfehlenswert ist hier “Die Farben des Jahres” von Ann Baer.
Ich bin weder Literaturkritiker noch Deutschlehrer, von daher kann ich nur diejenigen Dinge kritisieren, die mir als begeistertem Leser von Romanen unmittelbar auffallen.
ohne Dir nahetreten zu wollen, aber die Leseprobe ist leider überhaupt nicht geeignet, zu einem Roman zu werden.
Im Einzelnen:
- Deine Rechtschreibung ist sehr stark verbesserungsbedürftig, alleine in der Leseprobe sind ca. 50-60 Rechtschreib- und Satzzeichenfehler
- Dein Stil ist eher kindlich, die Leseprobe erinnert mich an Schulaufsätze (Beschreibungen, viele Wiederholungen)
- Die Sprache ist ein Wechsel aus modernen Ausdrücken (“Verdammt noch mal”) und altertümlicher Sprache (“ob des Schnees und des Eises”)
Insgesamt kann ich Dir nur empfehlen: ßberleg’ Dir das mit dem Schreiben nochmals sehr, sehr gut, ich denke nicht, daß außer Dir einen evtl. fertiggestellten Roman lesen möchte.
Hier mal eine kleine Leseprobe, lasst euch mal darübner aus wie ihrs findet, ich brauche dringend Kritiken damit ich weis was ich verändern könnte an meinem Stil:
Jester 1344
Thomas wachte schweisgebadet auf.,,Verdammt nochmal ischon wieder einer von diesen Alpträumen.Langsam geht-s mir auf die Nerven.“sagte Thomas grimmig, ,,Jetzt reichts, heute geht ich zu Vater Theodor” dachte er sich. Seit tagen plagten ihn schon diese Alpträume von der Hölle, er wuste nicht warum er dort war, er wusst nichtmal ob es überhaupt die Hölle war von der er träumte, aber es war heiß und überall Flammen und und Rauch.Nunja Vater Theodor würde es wissen dachte er hoffnungsvoll.
Er schwang sich aus dem Bett und kam auf die Füße.Als er sich seine Schwarze Tuchhose angezogen hatte trat er ans Fenster. Er drückte gegen den Fensterladen um ihn zu öffnen doch der wehrte sich gegen seinen Willen und Thomas musste ihn regelrecht aufschlagen um ihn endlich zu öffnen.Es war ein wirklich kalter Winter und der Laden war gegen die Kälte fest verschlossen worden und nun festgefroren.Thomas sog die frische,kalte Luft tief ein und gestattete sich ein paar Minuten Muße um das Land unter dem mächtigen Burgturm zu betrachten.Im Burghof schien noch nich viel los zu sein, nur ein paar Mägde waren überquerten eilig und frierend den Hof um die Kühe im Stall zu melken und der Schmied war gerade auf dem Weg in die Schmiede um sein Tagwerk zu beginnen.Unten im Dorf war es ,soweit er das feststellen konnte, auch noch recht ruhig und auf den Weiden stand nicht ein einziges Schaf, das hätte ja auch kaum etwas gebracht weil das spärliche Gras das noch vorhanden war von einer hohen Schicht weißen Schnees bedeckt war. Der Fluß war fast komplett zugefroren und der Wald glitzerte ob des Schnees und des Eises das er beherbergte.Der Himmel war wolkenlos blau und es war wirklich klirrend kalt und Thomas Atmem bildete weiße Wolken, doch er liebte den Winter, er wusste nicht einmal richtig weswegen, denn die Bauern mochten ihn nicht weil es jedes Jahr aufs neue die Bange frage eines jeden Bauern war: Bekomme ich meine Familie diesemal über den Winter?-Nicht wenige schafften es nicht, volallem wenn es im Sommer und Herbst missernten gegebe hatte raffte es viele dahin.
Die meisten Romane spielen doch mit fiktiven Grafschaften oder irre ich mich da, außerdem will ich ja keine Biografie eines schon bekannten Königs o.ä schreiben. Zum Thema warum England: weil ich darüber schon vuiel weis und ich es sehr interessant finde, außerdem weiß ich über dtld einfach nicht soviel bescheid, leider muss ich sagen.Auflagenmäßig hab ich mir noch keien gedanken darüber gemacht, an erster stelle steht für mich das Buch und die Geschichte schreiben, ich will ja damit nicht millioinär werden.
Falls ich es schaffen sollte ist danach auch noch ein Buch mit Thema Kreuzzüge geplant und wenn ich mir genug wissen ansammeln kann dann auch noch eines über Dtld zum Mittelalter, damit dürfte ich dann doch vorerst alle für uns interessaanten Theman abgedeckt haben(also für mich interessante Themen).
..also ist das ein Fantasy-Roman, denn eine fiktive Grafschaft ist also Erfindung. Dann warum England…weils ins internationale Kundenprofil passt? Wie hoch soll die Auflage sein, ßbersetzung in Englische? (Abgesehen davon, daß “Jester” im mittelenglischen Narr bzw. Spielmann bedeutet, wenn ich mich nicht irre.)
Als hätten wir nicht hier in Deutschland mit Frankreich, Polen, Italien und Skandinavien als unmittelbare Nachbarn wesentlich interessantere Themen in dieser Zeit, ganz abgesehen davon, daß der 100jährige Krieg sich in den Besatzungsgebieten Frankreichs abgespielt hat.
Entschuldige, ich will Dein Vorhaben nicht pauschal und vorab verurteilen, aber es ist weder ein besonders originelles Thema, noch betrifft es regional uns hier. Zeit, Ort und Thematik ist hundertfach abgegrast…Hiesige Verlage sind an Lokalem nicht uninteressiert.
Die Thematik selbst ist spannend und wurde reichlichst schon abgehandelt, von Maurice Druons “Unseeligen Königen” über Barbara Tuchmanns “Fernem Spiegel” und anderen guten Autoren bis zu den Veröffentlichungen zu Jeanne d’Arc und den Königsdramen Shakespeares.
Frag mal den hier mitpostenden Jens Börner zum 14. Jahrhundert, der weiss einiges zu erzählen ;-)))
Naja er spielt ab dem Jahr 1334 und soll so korrekt wie möglich sein.Das ist nat+ürlich schwierig und wie es nun ausgeht werd ich werst am ende sehen, allerdings versuche ich so oft wie möglich zu recherschieren wenn ich mir nicht sicher bin, das wird natürlich vorallem wichtig wenn ich zum huindertjährigen könig komme und zu echten personen aus der zeit komme.
oh, ein Roman…naja, da stellt sich zunächst mal die Frage, wo, wie und wann spielt er…soll der Roman historisch korrekt sein in Fakten, Alltagsleben und Geschehen…?
Leider glänzen 99% der Ergüsse in diesem Bereich mit katastrophalen Fehlern, die teils sogar beabsichtigt sind, ich denke an die Machwerke von Leuten wie Röhrig, Berling und co. die schlichtweg nur Schund für die dicke Kasse schreiben…
ich hab mich gerade hier angemeldet und wollt jetzt mal gleich eine Frage stellen und ich hoffe das ich sie an der richtigen Stelle gepostet habe.
Also: Ich schreibe gerade einen Mittelalterlichen Roman und wollte wissen ob es hier noch andere Leute gibnt die das tun und mit denen man sich austauschen könnte, wenn ihr was über den Roman oder mich wissen wollt dan fragt einfach ich bin gerne bereit zu antworten.
Ich freue mich auf eine schöne Zeit mit euch und bedanke mich im vorraus schon für eure Antworten.