Basalt enthält zwar Eisen, aber in sehr viel geringeren Mengen als jedes Erz. Es lässt sich zudem auf Grund seiner chemischen Bindung nicht über den Rennfeuerprozeß (oder auch den Hochofen) aus dem Basalt lösen. Der Basalt würde lediglich schmelzen und anschließend als “frischer” Basalt erstarren.
Und die ergebnisse waren eigendlich auch zufriedenstellend.
Der schmelzpunkt im Rennofen ist aber höchtens bei 1200°C. eher bei 900° bis 1100°C. Auch der Fe0 gehalt des Erzes spielt eine große rolle. Unter 30% Fe0 ist die ausbeute sehr gering (Spuren von Eisen).
Unser Erz hat laut analyse rund 60% Fe0. Einfach mal Testen!
Hier mal 2 Links zum Rennfeuertreffen 2007 in Lev.
Ich möchte nur darauf hinweisen das wir vom 24-26.08.2007 das 2. Rheinische Rennfeuertreffen in Leverkusen veranstalten.
Hier sollen Historische sowie Experimentelle Rennöfen zur Eisengewinnung entstehen und betrieben werden. Diese veranstaltung soll dem erfahrungsaustausch dinen und neulingen einen einblick geben.
Die Eisengewinnung im burgenländischen Raum basierte hauptsächlich auf dem Raseneisenerz, was in einigen Metern Tiefe (Grundwasserbereich) im Boden zu finden ist.
Ich möchte mich mal mit der Produktion eines Werkstückes von “null” weg befassen.
Da ich in einer als “eisenreich” (Sopron Umgebung) bekannten Gegend lebe, hab ich ein wenig überlegt, welchen rohstoff ich wohl nehmen sollte.
Als erstes sind mir größere, tiefschwarze Basaltvorkommen aufgefallen. Meines Wissens ist Basalt doch stark Eisenhaltig. Den schmelzpunkt von Basalt (+1200 grad) kann man in einem Rennofen erreichen.
Wäre das eine Idee? Ist es praktikabel, oder ist die Ausbeute zu gering?
Raseneisen finde ich derzeit keins, muß mich ein wenig weiter umsehen.