Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Emaille im Mittelalter

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Eintrag #1 vom 12. Sep. 2002 13:41 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Neuer Thread. Ich glaube, das Thema gibts noch nicht. Wäre schön, wenn sich hier alle möglichen Informationen zum Thema Emaille im Mittelalter ansammeln würden. Daß es sie gab, weiß ich eigentlich bisher nur aus dem Buch über Gürtel von Ilse Fingerlin. Sie beschreibt emaillierte Gürtelschnallen und Beschläge aus Limoges, ich glaube, aus dem 12. Jahrhundert, wenn ich mich nicht irre.
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #2 vom 12. Sep. 2002 13:55 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Was und wann?

Der praktische Hintergrund meiner Thread-Eröffnung ist:
Mein Freund hat auf dem Flohmarkt einen günstigen, niedlichen kleinen Ofen zum Emaillieren gefunden. Jetzt möchte ich das ausnutzen und weiß gar nicht, was ich damit anfangen kann.
Was wurde emailliert? (Damit mich niemand mißversteht: Ich möchte nichts komplett mit Emaille überziehen wie einen Kochtopf. Was ich meine, ist das Aufbringen von Farbe auf Teile des Metallstückes.) Goldschmiedearbeiten? Oder auch Kupfer- oder Messingteile?
Was wurde emailliert? ßber die Limoger Gürtelschnallen habe ich schon gelesen. Fürspane? Tasselscheiben? Eventuell auch Kirchenschmuck (Cruzifix)?
Wann wurde emailliert? Gab es so etwas wie eine Blütezeit, und wäre ich altmodisch (oder ein Fall für Larp), wenn ich zur falschen Zeit ein Schmuckstück mit Emaille tragen würde? Ich suche Informationen möglichst zum 13. und 14. Jahrhundert, notfalls auch noch Ende des 12. Jahrhundert.
Was muß ich beachten, wenn ich keine Fehler machen will? Farben oder Effekte, die es damals gab/nicht gab?
Ihr könntet mich glücklich machen mit Büchertiteln mit Abbildungen, selbst wenn es nur ein oder zwei pro Buch wären.
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #3 vom 12. Sep. 2002 14:05 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fibeln

Klasse Idee dieses Thema, ich hoffe da sammelt sich was an.
Zu meiner Zeit (Sachsen um 950) sind Scheibenfibeln mit heiligen oder Kreuzdarstellungen sehr beliebt gewesen, welche aus Emaille mit Bronzesockel bestanden und wohl vor allem zum schließen des Mantels dienten.
So findet sich häufig das Bild einer betenden Frau (Maria?).
Funde gibt es dazu massig z.B. aus OWL/Niedersachsen.
Soweit ich weiß, verändern sich die Farben der Emaillierung nicht und sind genauso schön wie vor 1000 Jahren. Ein Versuch so eine Fibel selbst herzustellen ist mir und meiner Freundin gelungen und es wird diesen Winter davon noch ein par mehr geben.
Vielleicht kann jemand den grundsätzlichen historischen Verarbeitungsweg beschreiben? Oder kennt erwähnenswerte Literatur?
Gruß
Ulrich von Suderloh

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Eintrag #4 vom 12. Sep. 2002 14:56 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Theophilus Presbyter und das mittelalterliche Kunsthandwerk Band II Goldschmiedekunst.
www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/[…]/tempusvivit-21
Ist ne art “Bibel” für mittelalterliche Goldschmiedekunst.
Der Mönch T. Presbyter 12. Jh beschreibt darin anschaulich viele Goldschmiedetechniken, u.a. Emaille.
Hohenecker

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Eintrag #5 vom 12. Sep. 2002 15:04 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Martin,
kannst Du mir noch sagen, in welchem Kapitel es um die Emaille geht?
Ist das eigentlich in dem Teil ueber’s Glasmachen oder im Goldschmiedeteil?
Danke, Claudia

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Eintrag #6 vom 12. Sep. 2002 15:16 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Auch auf Glas...

…gab es Emaille…
Leider hab ich grad keine Angabe für die Vorlage, aber ich habe eine Reihe von Glasrepliken, rundum mit einer Art Bibelszene bemalt sind.
Vom Stil der Zeichnung her würde ich sie irgendwo ins HMA packen.
Gruß, Ivain

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Eintrag #7 vom 12. Sep. 2002 17:55 Uhr Heiko Unbehaun  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Unbehaun eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Töpfe ?

Da stellt sich mir doch glatt die Frage ob bzw. ab wann und vor allem wo es emaillierte Töpfe oder Geschirr gab. Weiss da jemand was drüber?
Herico, Getreuer des Johannes v. Siglingen, Geleit des Adalbert v. Enzenhardt

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Eintrag #8 vom 09. Okt. 2002 12:33 Uhr Robert Weis   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Emailgeschirr

Email als Materila gab es schon in der Antike, und natürlich auch im HMA. Allerdings wurde es nur als kleine Schmuckeinlagen verwendet. Siehe z.B. die berühmten skralen Arbeiten aus Limoges. Großflächig emailiertes Gerät gab es zwar schon im 16.Jhdt, hier aber nur als extrem teures Kunsthandwerk, also nür für die reichsten der Reichen als Präziosen fürs Kunstkabinett.
Normale emailiertes Gebrauchsgeschirr gibt es leider erst ab der zweiten Hälfte des 19.Jhdts.

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Eintrag #9 vom 17. Okt. 2002 14:30 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vortragekreuz

Langsam komme ich meiner Zeit näher. Habe heute einen Beleg für Email um ca. 1320/30 gefunden. Das Buch heißt:
“Konservieren - restaurieren. Westfälisches Landesmuseum für Kunst und kulturgeschichte. Ausstellung im Westfäl. Landesmuseum Münster…”, Münster 1975, S. 209-211
Ein 57,5 x 46 cm großes Holzkreuz, mit Silber beschlagen und mit Edelsteinen und Email-Arbeiten bestzt, die überwiegend Szenen aus dem Leben Christi zeigen. Datierung 1320/30, gehört der Kirche St. Martini zu Münster, befand sich 1975 im Westf. Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. Leider kein Farbbild :o(
Wenn ich mal in Münster bin, schau ich es mir vielleicht mal an.
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #10 vom 18. Okt. 2002 21:43 Uhr Joachim Dittrich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Dittrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Altar

In Klosterneuburg gibt es einen Emailealtar, datiert auf 1181, mit figürlichen Darstellungen der Leidensgeschichte Christi.
Beste Grüße
Achim v. Hohenberg gen. de Clavis

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Eintrag #11 vom 29. Okt. 2002 12:24 Uhr Olaf Overlander  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Olaf Overlander eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nachweise / bilder

zu sehen gab’s was in der ausstellung “Mercatum Et Monetam” in osnabrück, die aber letztes wochende endete. wo die exponate jetzt wieder ausgestellt werden? keine ahnung. aber zwei abbildungen und eine textliche erläuterung (s. 38) zu emailierten scheibenfibeln der zeit 950-1050, die auf dem ehemaligen domfriedhof/marktplatz gefunden wurden, im gleichnamigen buch:
"Mercatum Et Monetam - 1000 Jahre Markt-, Münz- und Zollrecht in Osnabrück - Schriften zur Archäologie des Osnabrücker Landes Band III - Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. - Rasch Verlag - ISBN 3-935326-85-8.
viel spass beim nachbau.
breiz da viken! Oabab

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Eintrag #12 vom 30. Okt. 2002 11:54 Uhr Robert Weis   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Noch viel früher!

Ich habe es schon mal gesagt, aber Email gabe es schon in der römischen antike. Irgendwo hat sich das Wissen über die Volkerwanderungszeit gerettet, wo auch Schmuck mit Glasfluß hergestellt wurde, und von da uns Frühmittelalter. Das Zeug hat es also praktisch die letzten 2000 Jahre durchgehend gegeben, natürlich nur als kleine farbige Einlagen bei Matllarbeiten.

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Eintrag #13 vom 04. Nov. 2002 19:26 Uhr Frank D.   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ... noch viel früher

Emailarbeiten sind schon vorrömisch. Zumindest rotes Email wurde in der keltischen Koiné zum Verzieren verwendet.
Viele Grüße
Frank Dittewig

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Eintrag #14 vom 06. Nov. 2002 16:10 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schöne Bilder

Repliken von Email-Fibeln vor allem aus dem 2. Jahrhundert habe ich gefunden bei www.hr-replikate.de (ebenfalls ein schönes Bild) zeigt einen Fibeltyp, der vom Hersteller auf ca. 800-1000 n. Chr. datiert wird. Ein Original einer solchen Fibel habe ich in einer Vitrine im Göttinger Max-Planck-Institut für Geschichte gesehen, das Email ist nicht mehr zu erkennen und das Messing mit reichlich Grünspan überzogen, aber die Beschriftung bestätigt die Emaillierung. Auf wann dieses Exemplar datiert war, weiß ich nicht mehr.
Leute, Ihr könnt mich immer noch glücklich machen mit Email-Arbeiten aus dem 13. und 14. Jahrhundert…
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #16 vom 20. Dez. 2002 16:40 Uhr Prof. Dr. Erhard Brepohl   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Theophilus Presbyter und das mittelalterliche Kunsthandwerk

Ich bin der Verfasser dieses Buches,72 Jahre alt, 50 Jahre Goldschmiedemeister, 45 Jahre Lehrer und Dozent, “Theorie und Praxis des Goldschmieds” habe ich auch geschrieben, ja und wenn es interessiert: “Werkstattbuch Emaillieren”. Ich habe den Eindruck, dass sich hier junge, an der Goldschmiedekunst interessierte Kolleginnen und Kollegen versammeln. Fragen Sie mich! Ich will
gern meine Kenntnisse und Erfahrungen weitergeben.Der 72jährige Professor wird Sie durchaus gut verstehen.
Erhard Brepohl

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Eintrag #17 vom 30. Jul. 2005 14:42 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Nachdem ich jetzt tatsächlich seit drei Jahren den oben erwähnten Brennofen habe, will ich mir jetzt endlich die Zeit nehmen, es mit dem Emaillieren zu versuchen.
Nur muß ich jetzt feststellen, daß Bastler-Läden einem dieses Email-Pulver nicht mehr besogen können; nur wenn man Glück hat, findet man noch einen vergessenen Rest. Anscheinend besteht beim Emaillieren Giftgefahr; aber das soll mich jetzt auch nicht abschrecken.
Weiß jemand von Euch eventuell, wo man solches Email-Pulver bekommen kann? Eventuell im Ausland bestellen? Die Goldschmiedewerkstatt meines Vertrauens löchern? Oder was sonst?
Bis denn
Karen

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Eintrag #18 vom 30. Jul. 2005 20:11 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Wie gesagt vergessene Reste aufstöbern.
Ebay ist auch eine gute Fundgrube…weils ind den 70ern und 80ern modern war und jetzt von Dachböden, Kellern und Garagen ins Netz wandert.
Sascha

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Eintrag #19 vom 07. Sep. 2005 20:19 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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Im Zeit der Staufer Katalog sind btw. auch einige Emailierte Dinge. Ich bin grad zu faul rein zu gucken, aber wenn gewünscht kann ich morgen mal etwas nachliefern.
Gruß
Johannes

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Eintrag #20 vom 08. Sep. 2005 10:06 Uhr Nyna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nyna eine Nachricht zu schreiben.

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moin,
was bei alten Beständen zu beachten ist…
solche Emaillepulver haben wirklich evtl. eine gehörige Portion Gift intus, bessergesagt Schwermetalle. Das fatale daran, es fehlen oft die Etiketten. Blei ist da noch eins der harmloseren. Cadmium Arsen Zink etc.
Wenn man nicht weiß was drin ist, oberste Vorsicht, oder das Pulver beim Goldschmiedebedarf bestellen.
Denn, im MA wurde das Emaille immer geschliffen, zu sehen an diversen Schreinen etc.
Dabei entsteht naturlich auch schwermetallhaltiges Pulver.
Und wenn man das ganze öfter betreibt sollte man 1x im Jahr seine Leber testen lassen ;O)
Aber abgesehen davon ist es ein schöner Werkstoff, mit dem man tolle Dinge zaubern kann
Gruß Nina
www.sindris-werkstatt.de
Nina

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Eintrag #21 vom 08. Sep. 2005 13:06 Uhr Nyna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nyna eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nachtrag Pigmente

das Ganze gilt auch für nicht weiter deklarierte Pigmente für selbst anzurührende Farben.
Kleine Anekdote von einem meiner Kunstprofs.
“Als ich früher nebenbei Geld bei einem Theater als Bühnenbildmaler verdient hab, hatten wir dort ein Fass Schweinfurter Grün. Zum Feierabend haben wir dann immer brot oder sonstiges damit bestrichen und auf die Bühne geworfen. Am nächsten Tag brauchten wir nur noch die toten Ratten und Mäuse von der Bühne zu sammeln. Und wenn sich einer von uns mal nach dem Pinseln die Finger abgeleckt hätte, wäre er auch gleich eingesammelt worden!”
Wer´s nicht weiß das Grün besteht aus Kupferarsenitacetat, einer Verbindung aus Kupfer Essigsäure und Arsen.
Auch wenns in Deutschland schon lange verboten ist, kann man immer mal wieder an seltsame chemische Verbindungen geraten.
Also Vorsicht bei unbekannten Pigmenten und Emaillepülverchen
www.sindris-werkstatt.de
Nina

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Eintrag #22 vom 18. Sep. 2005 23:23 Uhr Renata Bock  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Renata Bock eine Nachricht zu schreiben.

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Eine Bezugsquelle für Emaille ist Firma Efco in Deutschland, du kannst bei denen nachfragen nach einem Händler in deiner Nähe. Wenn nicht funktioniert kannst du das Emaille bei mir beziehen, Lieferung aus ßsterreich. Ihc arbeite seit ca. 7 Jahren mit Emaille und habe so einige Erfahrungen gesammelt. Bei Fragen und Problemen stehe gerne mit Rat zur Verfügung
Ida

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