Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Englische Bogenschützen

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Eintrag #1 vom 12. Feb. 2002 20:34 Uhr Kornelius Kusch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kornelius Kusch eine Nachricht zu schreiben.

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was umfasst eigentlich die ausrüstung
eines englischen bogenschützen,
zwischen dem 1200 und 1300???
von kleidung über alltägliche gegenschtände…
was führte der bogenschütze mit sich, was benötigte man, im lager und in der schlacht …
wäre nett wenn ihr mir weiter helfen könnte…
mange tak….
Gott zum grusse Kornelius

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Eintrag #2 vom 13. Feb. 2002 17:52 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Kornelius,
wäre vielleicht nicht schlecht, wenn Du Deine Zeitstellung etwas genauer darstellen könntest. In diesem Zeitraum war gerade in England ein entscheidender Wandel in der Verwendung von Bogenschützen.
Während zu Anfang des 13. Jhdts. auch in England noch die Armbrust dominant war wurde durch die Kriege mit den Walisern der Bogen auch in England bekannt. Richtig populär wurde er aber erst zum Ende des 13. Jhdts. durch die Assissen Edwards I., während die Früchte dieser Arbeit erst nach dem 1. Viertel des 14. Jhdts. durch Edward III. und seinen Epigonen geerntet wurden.
D.h. im allgemeinen werden Bogenschützen im 13. Jhdt. - so sie denn englisch waren - eher selten gewesen sein und wahrscheinlich nur irreguläre Truppen, vielleicht aus der Bauernschaft. Demgemäß würde ich auch die Ausrüstung möglichst einfach halten (HMA-Basis: Tunika, Bruch, Beinlinge, Bundhaube, vielleicht Gugel) und als Seitenwaffe höchstens ein Messer oder eine Axt, gegebenenfalls Speer und Buckler. Auf Rüstung aller Art würde ich komplett verzichten.
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #3 vom 13. Feb. 2002 17:54 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ähm ...

Sorry “bekannt” war der Bogen natürlich auch schon länger - nur wurde er dann wieder als Kriegswaffe populär …
Thorsten

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Eintrag #4 vom 14. Feb. 2002 17:00 Uhr Andreas Schatten   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Longbowman

Hallo,
hier 2 Buchtipps mit massig Information.
English Longbowman ISBN 1 85532 491 1 ca 18.- -
(zwar englisch aber viele Abbildungen)
Der gefiederte Tot ISBN 3 9805877 6 2
(weniger Bilder aber sehr gute Beschreibungen)
Englische Bogenschützen rekutierten sich wie schon erwähnt aus der Bauernschaft (Yeoman).
Also ‘normale Gewandung’ ebenfalls unten schon beschrieben, Streitaxt, Kurzschwert, Faustschild.
Kein Rückenköcher, kam erst im 17. Jhr. in Schottland auf. Gürtelköcher sog. Cheafs 24-36 Pfeile. Helm, Beckenhaube ohne Nasal oder besser Eisenhut, sehr verbreitet.
Gruß Andi
www.h-b-g.de

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Eintrag #5 vom 14. Feb. 2002 17:27 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen,
nur kurz zur Erläuterung bevor man sich ein falsches Buch holt: der "English Longbowman behandelt ausschließlich das 14. und 15. Jhdt.
Weiterhin denke ich daß Eisenhut und Bogen nicht zusammen passen … Irgendwie kommt die Krempe immer in den Weg. Für´s 14. Jhdt. kenne ich nur Bidlquellen mit Beckenhaube/Hirnhaube und dann im 15. die visierlose Schaller.
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #6 vom 15. Feb. 2002 16:11 Uhr Andreas Schatten   Nachricht

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Hallo Thorsten,
also ich schieße schon ein paar Jahre mit Eisenhut, keinerlei Probleme. Ganz im Gegenteil. Von Vorteil bei Sonnenlicht.
Die “Hutkrempe” schützte den Halsnahbereich von oben. Allerdings nur bei Beschuß aus weiter Entfernung. Bei direktem Beschuß hilft der Helm auch nicht mehr.
In der Ausgabe von H.W. Koch “Illustrierte Geschichte der Kriegszüge im Mittelalter” ISBN 3-8289-0321-5 sind Bogenchützen mit Eisenhut abgebildet.
Gruß

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Eintrag #7 vom 19. Mrz. 2002 19:31 Uhr Kornelius Kusch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kornelius Kusch eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht noch was ....

hey ich hab mir das buch “der gefiederte tod gekauft…
ist zwar ziemlich teuer und manchmal etwas durcheinander aber ich bin sehr angetan
kann ich nur empfehlen…
ach ja hat jemand bilder vom korbgeflecht eines ”pfeilsackes"??
oder vieleicht sogar eine anleitung zur fertigung eines pfeilsackes???
wäre nett wenn mir einer von euch weiterhelfen könnte…
MANGE TAK Kornelius

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Eintrag #8 vom 20. Mrz. 2002 08:37 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bilder hab ich nicht, aber einen Kurs

Hallo Kornelius,
schau mal unter www.agil-online.de nach, die bieten sogar einen Kursus “Pfeilkorbbau” an. Ich werde ende April an einem Teilnehemen. Bei interesse kann ich dir mailen wie es war.
Gruß Maze

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Eintrag #9 vom 21. Mrz. 2002 14:12 Uhr Pierre Brockmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Pierre Brockmann eine Nachricht zu schreiben.

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Wird in dem Buch auch das Thema Bogenbau behandelt? Ich interessiere mich schon für das Buch, bloß leidet meine Geldkatze mal wieder unter Hunger…
liebe Grüsse usw.

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Eintrag #10 vom 21. Mrz. 2002 23:45 Uhr Kornelius Kusch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kornelius Kusch eine Nachricht zu schreiben.

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zum gefiederten tod…
in dem buch wird die geschichte des englischen langbogens in den kriegen des mittelalters beschrieben …
falls du ein buch speziele über den bogenbau suchst kann ich dir nur:
Das Bogenbauer-Buch
Europäischer Bogenbau von Steinzeit bis heute
Verlag Angelika Hörig
ISBN 3-9805877-7-0
für schlimme 29,90 Euro…
hier wird der bau der verschiedensten bogenarten verständlich erklärt, holzwahl, geschichtliche infos…
ans herz legen…
falls du mehr infos über das buch brauchst (oder einzelne anleitungen, nicht nur aus dem buch…)dann schreib´s in den tread
MANGE TAK Kornelius

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Eintrag #12 vom 23. Apr. 2003 22:28 Uhr Joachim Buchenau   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ich suche sehr gute Fachliteratur

Ich suche sehr gute Fachliteratur über das Thema : Der englische Langbogen im MA - darf gerne tiefgründig und akademisch sein ;-Im ßbrigen suche ich jegliche Lieratur über das Bogen/ Bogenschützen etc. im MA.
Wer kann mir das etwas empfehlen ???
Wigand

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Eintrag #13 vom 24. Apr. 2003 07:54 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hier ein paar

Versuche es am besten mal mit Robert Hardy ´s
“Longbow” das ist das Standardwerk.

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Eintrag #14 vom 15. Jun. 2003 16:04 Uhr Niko Mansfred  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Niko Mansfred eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht (Schottischer) Bogenschütze im Hochmittelalter (12.Jh)

Hallo allerseits.
Ich bin recht neu in der Szene, habe mich jedoch in letzter Zeit sehr intensiv mit der Materie Mittelalter/Bogenschütze beschäftigt.
Genauer gesagt, will ich einen Langbogenschützen darstellen, der so gegen Ende des 12. Jh lebt. Da mein Clan aus Schottland kommt, wären Infos über Schottische Schützen nätürlich genial.Ich habe hier im Forum sehr viel Verwirrendes zum Thema gelesen, einiges war sogar falsch.
Meine Fragen:
-ein kurzarmiger Gambeson, ein Dolch, eine Gugel, Stiefel o.ä, Armschutz sind ja klar. Aber wie sieht es dem Helm aus. Ist ein Nalsal ok oder sollte es nur ein Normannenhelm ohne Nasal sein? Bitte beachtet die Zeit…
- Wie sieht es mit dem Nahkampf in diesem Jh. aus?
Ich weiß nur, dass sich in späteren Jahrhunderten Bogenschützen daran beteiligten. Was für Equipment zusätzlich zum Dolch/Kurzschwert solle ich noch haben? (Schild?)
- noch was zum Schaukampf: hier hat mal jemand geschrieben, dass bei fights nur Bögen bis 50 lbs zugelassen sind. Ist das wirklich wahr?
-Wo finde ich im Netz Listen mit mittelalterlichen Namen???
-Hatten die Schützen in Europa damals Schießhandschuhe oder nur tabs?
Ok, wäre klasse, wenn mir jemand ein wenig helfen könnte!
Niko

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Eintrag #15 vom 19. Jun. 2003 13:40 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bögen bis 60 lbs....

In der Bibliothek findest du Regeln zum Schaukampf. Unter Punkt 6 steht dort folgendes:
“Keine Schuß-, Wurf- oder Schleuderwaffen (Ausnahme: Pfeile mit Schaumpolsterspitze, mit einem Durchmesser von min. 40 mm und einem Gummiinnenkern, Bögen mit einer max. Zugkraft von 60 lps oder vergleichbaren Armbrüsten. Katapultkugeln aus Stroh, Schaumstoff oder Korbgeflecht oder Wasserbomben mit jeweils einem max. Eigengewicht von 800 g).”
Dann schreibst du “Stiefel o.ä.”, dabei gebe ich zu beachten, das Stiefel fast nur von Reitern getragen wurden. Normalerweise wurden fast nur halbhohe oder flache Schuhe getragen (Wobei im Codex Manesse einige Abbildungen zu sehen sind, die auf hohe Schnürr-Stiefel hindeuten.) Falls du allerdings an Stulpenstiefel denkst (keine böswillige Unterstellung, machen aber viele am Anfang, ich eingeschlossen), die gibts erst viel später…
Johannes ‘Glaurung’ Kulick (Moderator beim Karfunkel Radio)

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Eintrag #16 vom 19. Jun. 2003 13:51 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schottisch ?

Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob die Schotten den uns bekannten Langbogen im 12 JHD. schon nutzten. ( Damit meine ich als Kriegswaffe im allgemeinen Gebrauch ).
Sofern ich das noch richtig im Kopf habe wurde der Langbogen erst mit der Kampagne Edward des 1 gegen die Waliser erst richtig populär

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Eintrag #17 vom 08. Jan. 2004 19:04 Uhr Björn Scheidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Björn Scheidt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Darstellung eines Langbogenschützens um 1330/1350

Hallo,
Ich hoffe mir ist noch zu helfen-
Danach mehreren Gesprächen über Darstellungen und Möglichkeiten was überhaupt darstellbar ist, möchte ich nun einen Langbogenschützen darstellen.
Dieser soll sich zeitlich um 1330 bis 1350 bewegen und in der englische Armee vom Edward III.
Weiterhin interessiere ich mich für weiteres Hintergrundwissen der politischen Lage dieser Zeit sowie die Aufteilung der Länder (Karte) von damals.
Ich habe schon einiges über die Taktiken und Schlachten von Edward III. gelesen. Auch die Eigenschaften Vorteile und Nachteile der Bogenschützen sind mir ein wenig klarer geworden nach einschlägiger Literatur aus unserer Unibibliothek Als ich mich aber in der Abteilung für historische Politik befand, war ich deutlich überfordert.
Aus diesem Grund bitte ich euch mir zu helfen die damalige Situation ein wenig zu verstehen:
Wer mit wem Krieg hatte; Wer mit wem verbündet war; Wer von wo Unterstützung bekam; Wie und wo besondere Schlachten geschlagen wurden (1346.8.26 bei Crecy kenne ich).
Des Weiteren ist von Interesse was der gute Mensch bei sich trug: Hatte er zusätzliche Waffen bei sich; Trug er eine Rüstung oder gar ein Kettenhemd (kurzes oder gar nur als ärmelloses); welchen Helm trug er; musste er seine täglichen Dinge die ganze Zeit mit sich Führen oder gab es Transportwagen für die Allgemeinheit.
ßber den Bogen an sich habe ich mir ein gutes Wissen derweilen angeeignet, sodass ich demnächst versuchen will, mir einen eigenen Bogen zu fertigen. Die einzige ßberlegung dabei ist nur noch wie hoch ich das Zuggewicht fertigen will. Ob ich es nach historischen Originalen zwischen 80 und 100 lbs. oder Schaukampftaugliche 40 bis 50 lbs. mache sind die zwei Punkte zwischen denen ich wählen kann. Für ein pro und kontra wäre ich euch dankbar.
Ich hoffe ihr könnt mir bei der einen und/oder anderen Frage helfen.
Nach einigen Links und Webseiten, Forumsseiten und -themen bin ich nun um Einiges schlauen.
Neben der Bewaffnung (der englischen Langbogen und evtl. einem Dolch oder Kurzschwert) und einigen politischen (kriegstechnischen) Gesetzen haben ich auch einige Informationen über die Kleidung und die damalige Mode gefunden.
Auch über die Herstellung der Bögen und deren unterschiedliche Bauformen bin ich jetzt informiert. Ich werde dieses Jahr noch einen Versuch wagen mir einen eigenen Bogen zu bauen. Hoffendlich helfen mir dabei meine Kenntnisse über Holz und die Handhabung der Werkzeuge. Nach Meinung von erfahrenen Bogenbauern sei es mehr eine intuitive Sachen einen guten Bogen zu bauen.
Trotz der vielen Informationen bleiben mir da noch ein paar Fragen:
Kennt jemand bestimmte Köcherformen außer dem Leinensack?
Was hatte der englische Mann als Kopfbedeckung auf?
Was wurde damals von einem Langbogner mit in den Krieg genommen außer der Waffen und seiner evtl vorhandenen Rüstung?
Waren die Bogner auch Träger für andere?
Auf manchen Bilder sind Faustschilde zusehen die die Bogner bei sich trugen. War das die Regel oder eher nur Ausnahmen?
In der Hoffnung weiterhin geholfen zu bekommen Freue ich mich auf eure Antworten und Anregungen
Gruß Brun
(der nun als Bogner Finn O´Bannon geheißen wird)
Sic transit gloria mundi

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Eintrag #18 vom 09. Jan. 2004 08:21 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Na dann mal los

Hallo Björn ,
sich über den 100 Jährigen Krieg zu Informieren ist nicht wirklich schwer, allerdings sollte man des englischen schon mächtig sein, da viele Bücher zu diesem Thema in englisch geschreiben sind. Mail mich noch mal an, die Adresse hast du ja, dann mache ich dir mal ne Bücherliste mit so 20-30 Titeln. Aber auch im Internet gbt es einige Informative Seiten. Einfach mal als Suchbegriff die Orte der großen Schlachten eingeben. Wie Sluys, Crecy etc. Oder such nach einer Person wie dem schwarzen Prinzen.
Zum Bogen: Einen Bogen aus Eibe würde ich nicht selber bauen. Der Schleifstaub ist hoch giftig, Kern und Splintholz vernünftig zu bearbeiten ist extrem schwer. Und eigentlich was für echte Profis. Zum anderen sind wirklich gute Rohlinge aus Stammholz ohne gute Quellen fast so teuer, wie der fertige Bogen. Mit der Zugstärke habe ich den Mittelweg gewählt. Ich lasse mir einen Bogen mit 75 # bauen. Das ist schon eine gute Stärke die ich gerade noch so schießen kann. Alles darüber wäre dann wirklich nur zum rumtragen. Optisch gibt es keinen Unterschied. Auch hier habe ich eine Adresse, die Dir einen Bogen nach Mary Rose Vorbildern bauen kann.
Köcher kenne ich für die von dir gewählte Zeit für England nur den Leinensack. Da es aber Bilder gibt, wo diese Säcke am Boden liegen und Ihre Form behalten geht man davon aus, das es die Pfeilsäcke auch einer Art Korbgitter gefunden hat.
Die Bewaffnung wird wohl unterschiedlich gewesen sein, in der Regel wohl aber kleinere Handwaffen und der berühmt, berüchtigte Hammer ( wo steht eigentlich das die Dinder 1,52 Meter lang waren ? )
Abbildungen die ich habe zeigen am häufigsten Schwerter.
Zur zivilen Kleidung des 14 Jhd. werden Thorsten oder Esca hier wohl noch was sagen können
Und natürlich steht mein Angebot, das wir gerne hier oder im FC mailen können.
Turtle

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Eintrag #19 vom 09. Jan. 2004 11:49 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht English Longbowman

Hallo Björn,
sieh mal weiter unten, in Eintrag 4 wurde dieses Buch schon einmal erwähnt. Und da steht alles drin, was Du zu dem Thema wissen möchtest.
Ich verstehe auch nicht wirklich, warum jemand aus Marburg einen englischen Bogenschützen namens Finn O´Bannon (ist das nicht gälisch?) darstellen möchte; aber des menschen Wille ist sein Himmelreich.
Dietrich

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Eintrag #20 vom 09. Jan. 2004 13:26 Uhr Björn Scheidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Björn Scheidt eine Nachricht zu schreiben.

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Ja es klingt komisch ist aber so
Ich bin Bogenschütze seit 1989 und warum soll ich mir jetzt was anderes suchen zum darstellen wo ich überhaupt nix drüber weiß oder mir alles noch aneigen muss was die Person so konnte.
Das Buch, ja ich weiß, das es das gibt und bestellt hab ich das auch schon, nur leider noch nicht ein den Fingern gehabt.
Sonst hab ich mich einfach darüber informiert(bekehren lassen) wo es einfacher ist an Belege zu kommen und wie es mit den Bogenschützen im Mittelalter aussah.
MfG Brun
Sic transit gloria mundi

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Eintrag #21 vom 11. Apr. 2006 17:30 Uhr Henry (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Henry eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
Ich besuche schon seit einigen Jahren Mittelaltermärkte und betreibe seit einem Jahr auch den Bogensport. In diesem Jahr möchte ich mir eine Ausrüstung eines englischen Langbogenschützens zulegen. Da ich noch keinerlei Erfahrung mit historischer Kleidung habe aber eine möglichst historische Ausrüstung anstrebe suche ich hier euren, wie mir scheint, erfahrenen Rat.
Am besten wäre es wenn ihr mir eine Liste von Gegenständen schreibt die ich brauche um einen engl. Langbogenschütze gut darstellen zu können.
Dieser Langbogenschütze soll zur Zeit der Schlacht von Crecy (1346) gelebt haben.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
Gruß Henry
PS: Ist Henry ein typischer Name zu dieser Zeit?

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Eintrag #22 vom 12. Apr. 2006 12:09 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hendrik,
das ist natürlich ne tolle Sache !
Ich versuche mich da auch mehr oder weniger erfolglos dran.
Für die allgemeine Fragen zum 14 Jhd. bist du hier richtig.
de.groups.yahoo.com/group/14jahrhundert/messages
Und Esca und Thorsten Piepenbrink werden es sich sich sicher nicht nehmen lassen was dazu zu posten :-)
Zu der einen oder anderen Frage kann ich vielelicht auch was sagen. Du kannst mich dann gerne mal anmailen´.
Turtle

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Eintrag #23 vom 27. Mrz. 2007 13:33 Uhr Henry (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Henry eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Englischer Langbogenschütze 1340-1367

Hallo,
ich bin es nochmal ich interessiere mich immernoch für die Darstellung eines englischen Langbogenschützen der in der Schlacht von Crecy gekämpft hat. Mein ausgewählter Zeitraum beginnt bei der Seeschlacht von Sluis (1340) und geht über die Schlacht von Crecy (1346), und die Belagerung von Calais (1346-1347), dann Portiers(1356), Auray(1364) und schließlich die Schlacht bei Najera (1367).
Also kurs gesagt: 1340-1367
Hat sich die Ausrüstung in diesem Zeitraum für einen Bogenschützen verändert, also klar haben sich die Bogenschützen Ausrüstung dazu gekauft aber ich meine hat sich an der Art der Ausrüstung die zur Verfügung stand etwas geändert.
Welche Ausrüstung hatte ein reicher Langbogenschütze in diesem Zeitraum?
Ich habe eine Abbildung im Buch: “Die Armeen des 100-Jährigen Krieges” gesehen (S.73) wie genau trifft diese Ausrüstung zu? Weil die gefällt mir sehr gut ;-) ich möchte aber eine A Ausrüstung haben deswegen frage ich hier nochmal nach.
Meine jetzige Vorstellung der Ausrüstung:
Kleidung/Rüstung:
Bruche(Leinen)
Beinlinge(Wolle)
Hemd(Leinen)
Gürtel mit Taschen
Aketon(mehrere Leinenschichten, senkrecht gesteppt)
Kettenhemd (lang oder kurzärmelig???)
Gemabeson (ganz viele Leinenschichten, senkrecht gesteppt
gepolsterte Haube (mehrere Leinenschichten senkrecht gesteppt)
Kettenhaube
irgendein Helm ohne Visier oder Nasenschutz (das stört beim schießen) Welcher Helm passt da? So wie in der zeichung aus dem Buch???
Waffen:
eiben Langbogen ohne Lederriemen mit Hornnocken
kleines bis mittleres Einhandschwert
Faustschild ??? Ich möchte unbedingt einen Schild
langer Panzerknackerdolch
Leinenköcherbeutel mit 24 Pfeilen
Wenn ihr noch gute Bucher über das Thema kennt schreibt mir bitte den Titel.
Ich habe bis jetzt:
Die Armeen des 100-Jährigen Kriges
Der gefiederte Tod
Kleidung und Waffen der Spätgotik (1320-1370)
und kaufe mir noch:
English Longbowman
Fashion in the Age of the Black Prince (1340-1365)
The Armies of Crecy and Poitiers
in freudiger Erwartung auf Antwort
Hendrik
Hendrik Gaede

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Eintrag #24 vom 27. Mrz. 2007 13:56 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
Also:
Zwischen 1340 und 1367 liegen schon ein paar Jahre, die im 14ten einige modische Veränderungen gesehen haben. Ich würde mich da an deiner Stelle, insbesondere zu Beginn, doch etwas genauer festlegen.
Was “Die Armeen des 100-Jährigen Krieges” betrifft: die Ospreypublikationen sind als ßberblick zwar recht gut, aber Qualität des Inhalts und der Darsteölungen schwanken und sind als Vorlage für eine Darstellung gänzlich ungeeignet.
Was deine Liste angeht:
Was ich da vor allem vermisse: was trägst Du zivil?
Zudem halte ich es für unwahrscheinlich, dass ein “Aketon” (sofern du eine textile Basisrüstung meinst) wirklich aus Leinenlagen bestand, wenn dann nochmal ein ebenmals mehrlagig aus Leinen bestehender anderer Textilpanzer darüber getragen wurde.
Je nach Ziel dürfte Rohbaumwolle als Füllung vlt. sinnvoller sein (siehe Wardrobe Accounts aus dem “Fasion in the Age..”dass Du dir eh anzuschaffen gedenkst- wichtiges Buch- sowie Auswertungen der R.A. Leeds der beiden erhaltenen Jupons in Chatres und England, des erhaltenen Paltocks in Frankreich sowie verschiedener anderer erhaltener Stücke und Textquellen)
Dein Kopfschutz ist vielleicht auch etwas altmodisch, sinnvoll wäre da vlt. eher eine kleine Beckenhaube mit Ringpanzer-und/oder gestepptem Kragen /Futter.
Literatur u.a.:
www.diu-minnezit.de/buecher.php?[…]
www.diu-minnezit.de/buecher.php?[…]
www.diu-minnezit.de/buecher.php?[…]
www.diu-minnezit.de/buecher.php?[…]
www.diu-minnezit.de/buecher.php?[…]
www.diu-minnezit.de/buecher.php?[…]
Gruss, Jens

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Eintrag #25 vom 27. Mrz. 2007 15:34 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hier sind noch ein paar Bücher
www.pfeilbieten.de/ich/start.php?section=buecher
Turtle

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Eintrag #26 vom 27. Mrz. 2007 15:46 Uhr Henry (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Henry eine Nachricht zu schreiben.

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ok dann Beschrenke ich die Zeit auf 1346-1367 also ca. ein Zeitraum von 20 Jahren. Wobei der Schwerpunkt dann auf den ersten Jahren also 1346-1350 liegen soll wenn es immernoch zu grob ist und es Unterschiede in der Ausrüstung geben sollte.
Was ist an der Zeichnung in dem Buch denn nicht korrekt und was kann man davon übernehmen?
Ein Söldner der im Krieg ist schleppt der denn seine Zivilklamotten mit?
Wenn ja aber auch wenn nein
ich will mir auch noch eine Zivilkleidung zulegen für diese Zeit und die Person (Langbogenschütze 1346-1367).
Dann würde ich als Zivilklamotte
Bruche,braune Beinlinge,grünes Cotardie, braune Gugel,Gürtel,Taschen,Messer
tragen (zufällig genauso wie im Buch Kleidung & Waffen 1320-1370 von Lehnart S.63)
Zu dem Aketon: Ich habe gelesen dass es Baumwolle noch garnicht gab zu den Zeit gab es Rohbaumwolle als Füllstoff? War das nicht zu teuer?
Beim Helm meinte ich eine Beckenhaube mit Kettenzeugs drann. Finde ich sieht ganz schick aus ;-)
Kannst du mir eine Liste schreiben oder meine Liste bestätigen was die Ausrüstung angeht?
Oder anders was muß man an der Zeichnung im Buch Die Armeen des 100-Jährigen Kriges S.73 verändern im eine A Ausrüstung zu erhalten.
Was trägt man unter dem Kettenhemd wenn man den Gambeson über dem Kettenhemd trägt?
MfG Hendrik
Hendrik Gaede

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Eintrag #27 vom 27. Mrz. 2007 16:03 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Hendrik,
Gerade das Buch von Stella Mary Newton beschreibt recht gut, wie schnell- im Jahresrythmus- sich teilweise im 14ten die Mode änderte, insofern ist es meiner Ansicht nach ratsam, sich zu Anfang so genau wie möglich festzulegen.
Zu der Zeichnung kann ich nichts genaues sagen, da ich sie nicht vor mir habe. Für sie wie auch für jede andere gilt aber: es ist keine Primärquelle, sondern die Interpretation mitunter mehrerer Autoren und eines Zeichners, der nicht unbedingt vom Fach sein muss, eben dieser.
Zivlkleidung ist in jedem Fall notwendig, oder willst Du die ganze Zeit in Rüstung rumlaufen? Zumal ich mit der beginnen täte, und mir jedwede Anschaffung militärischer Gegenstände erstmal verkneifen täte- das notwendige Knowknow, um nicht danebenzugreifen, erarbeitet man sich doch erst nach und nach.
In diesem Forum gibt es bereits Threads zu Textilpanzern, einfach mal die Suche benutzen.
Nein, eine Liste bekommst Du von mir nicht, und ich nicke auch nix ab ;)
Gruss, Jens

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Eintrag #28 vom 27. Mrz. 2007 16:26 Uhr Henry (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Henry eine Nachricht zu schreiben.

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ok also erstmal die Zivilklamotten:
Lederschuhe habe ich schon
Bruche aus Leinen
braune Beinlinge aus Wolle oder gab es die auch in Leinen(Sommer/Winter?)
Hemd und Cotardie oder trägt man unter dem Cotardie nichts mehr?
Wenn Hemd dann ungefärbtes Leinen
Und Cotardie in einem kräftiges grün geht das ?
Dazu dann noch eine braune Wollgugel und als letztes noch einen braunen Mantel.
Hast du die Abbildung von Lehnart 1320-1370 S.63 vorliegen? (halt genau so)
MfG Hendrik
Hendrik Gaede

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Eintrag #29 vom 27. Mrz. 2007 16:47 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hendirk,
zufällig kenne ich jemanden der auch daran arbeitet einen englischen Bogenschützen darzustellen :-)
Ich muss Jens recht geben, mit den Bildern aus Büchern wie dem Lehnart etc. pp sich eine Darstellung aufzubauen ist nicht ganz so einfach.
Und das Bild aus dem “Armeen Buch” zeigt relativ wenig ( zumindest der Kollege der gerade die Fische füttert ) und der andere Bogenschütze ist definitiv nicht die von Dir gewählte Zeit.
Auch ich würde Dir empfehlen, erstmal eine zivile Klamotte zu organisieren, denn gutes militärisches “Geraffel” ist teuer. In einem guten Pfeil können schon mal allein 15 Euro Materialkosten stecken.
Sinnvoller ist es, sich nicht an den Bildern aus “Bilder” Büchern, sondern sich an Funde oder Abbildungen aus deiner Zeit zu orientieren.
Da gibt es auch einiges kostenfrei im Internet.
z.B
personal.utulsa.edu/~marc-carlson/cloth/bockhome.html
und/oder hole Dir die beiden Bücher von Robert Hardy, die sind eigentlih ein “Muss”
Turtle

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Eintrag #30 vom 27. Mrz. 2007 16:56 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Hendrik,
Wenn das die Cotehardie ist, die ich im Kopf habe (geknöpft in grün) wüde ich das nicht unbedingt für einen Bogenschützen - zumindest als Anfangskleidung - nehmen. Köpfe halte ich da eh für etwas unpraktisch - habe mir selber beim Schießen schon den einen oder anderenv on meinen modernen Hemden abgesemmelt. Vielleicht versuchst Du es erstmal mit einer etwas einfacheren Kotte zum ßberziehen ähnlich den Hjerlofsnes-Funden. Ist als erstes Nähprojekt auch etwas übersichtlicher.
In der “Romance Alexandre” (MS. 264 Bodleian, ca. 1346) ist auch ein Bogenschütze abgebildet, in Miparti und mit einer Bundhaube auf dem Kopf. Auch ein gutes Beispiel ist das Lutrell Psalter (ca. 1330), in dem man Bauern bei Schußübungen sieht - diese machten auch einen Großteil der Schützen aus. Alle tragen relativ einfache Röcke mit Gugel und gegebenenfalls Hut.
Was das Unterhemd angeht, so ist ungefärbtes Leinen die erste Wahl, es kann auch gebleicht sein (ein guter Tip ist das ungefärbte Leinen von Ikea). Beinlinge würde ich etwas höher als die HMA-Beinlinge ansetzen, ansonsten ähnlich. Ich kenne nur Wollbeinlinge - wenn man nicht gerade die dickste Wolle nimmt geht das auch von der Temperatur.
Mantel ist so eine Sache - tatsächlich sieht man ihn in Abbildungen eher selten und dann eher als Kleidung von reicheren Personen. Praktischer wäre da z.B. eine Heuke, eine Art Poncho, oder eine Guarnache, von denen es auch einige Abb. im Lutrell-Psalter gibt. Die Begrifflichkeiten sind da etwas schwammig … Es gibt da aber einige Abb. im Netz zu ergoogeln. Die Hölfte ist eh bei Jens gehostet ;) Auch ein ßberrock wäre da meines Erachtens nach praktischer.
Bis denn
Thorsten

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Eintrag #31 vom 16. Jul. 2007 16:58 Uhr Ralf Scholze  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ralf Scholze eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
das ich ein Versuchsballon eines Nelings in diesem Forum. Falls ich gegen irgendwelche Nettiquetten verstoßenen sollte, bitte etwas Nachsicht. Ich suche als Fotograf im näheren Umkreis von Köln – Düsseldorf – Krefeld, Leute die Langbögen bauen und oder als historische (möglichs Englische zur Zeit des 100jährigen Krieges) Langbogenschützen auftreten könnten.
Baldige feedbacks wären nett.
damit man mir auch glaubt, dass ich mit der kamera umgehen kann:
www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/egallery/[…]/9486[…]
Schönen wochenanfang
ralf

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