Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Erfahrung mit Stoffen für Zelte

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Eintrag #14 vom 10. Jan. 2002 09:01 Uhr michael palmen   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht suche infos/links 'baumwollvorzelt'

wenn auch ungewöhnlich in dieser rubrik, so hoffe ich doch auf eine wohlwollende resonanz. ich suche infos zur behandlung eines baumwollvorzeltes (alter ca. 30-35 jahre) hinsichtlich lagerung und haltbarkeit sowie imprägnierung
(kontakt über email erbeten)
mfg. michael

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Eintrag #13 vom 08. Dez. 2001 10:26 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zeltstoff

Ich verwende für meine Zelte Leinwandbindiges Leinen mit einem Flächengewicht von 540g/m² das 1,0m breit liegt, es ist NICHT imprägniert (trotzdem Dicht! Siehe: Thread Imprägnieren von Zelten)
Das dort von mir angesprochene Basler Zelt besteht aus Köperbindigem Leinen mit einem ähnlichen Flächengewicht. Leider hab ich keine Quelle für köperbindiges Leinen, aber das leinwandbindige erfüllt seinen Zweck auch, und ist bei mir zu beziehen….
Grüße
Lutz

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Eintrag #12 vom 03. Feb. 2001 12:05 Uhr Thomas Schiebel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schiebel eine Nachricht zu schreiben.

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Ich würde das nicht nach technischen Daten wie Raumgewicht oder Fäden/cm feststellen, denn da gibt es für Leien zuviele Faktoren. Nimm mal ein Stück von dem Stoff und halte Ihn gegen das Licht. Kannst Du zwischen Schuß- und Kettfäden durchschauen wie bei einem Sieb, ist er ungeeignet. Auch mal ein bischen daran “herumzerren”, damit Du zumindest subjektiv die Belastbarkeit erkennst. Und auch mal nachfragen, ob - und wenn ja wie - der Stoff behandelt ist.
Thomas aus Bielefeld

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Eintrag #11 vom 02. Feb. 2001 10:53 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi ich hab mal ne Frahe zu der Dichte und der Dicke der Stoffe. Ich habe vor mir ein Zelt aus Leinen zu nähen, allerdings bin ich mir bei der Dichte des Stoffes unsicher. Vielleicht kann mir da jemand helfen Gruß
Fritz

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Eintrag #10 vom 28. Jan. 2001 15:12 Uhr Philipp Senge   Nachricht

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Moin. Nachdem ich mir diesen Thread durchgelesen hab´, bin ich verwirrter als zuvor. Auch ich habe mir überlegt, mir ein Zelt zu bauen und bin momentan auf der Suche nach Stoff und den dazugehörigen Preisen. Bei den vorigen Beiträgen hab´ ich Preise und Maße jeder Art gefunden. Den meisten, die was mit dieser Problematik zu tun haben, bräuchten, wie ich glaube, handfeste Angaben zu Händlern und noch dringender Preislisten. Wer mir also so etwas nennen kann, ist herzlich eingeladen, dies auch zu tun ;-) carpe noctem Philipp

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Eintrag #9 vom 21. Jan. 2001 16:36 Uhr Marc Baumeister   Nachricht

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Hallo Leute, vielen Dank für Eure Infos. Einige haben mir wirklich weitergeholfen. Werde mich mit Euch in den nächsten Tagen per Mail in Verbindung setzen. Nochmals Dank.
Gehabt Euch wohl - Marc (suertes mannen)

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Eintrag #8 vom 19. Jan. 2001 20:19 Uhr Sabine Kronmeister   Nachricht

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P.S.: Sorry, die Preise interessieren euch vielleicht ja auch: Wir haben damals ca. 13 DM pro laufenden Meter bei (ich glaube) 1,3 m oder 1,5 m Breite gezahlt. Ist allerdings zwei Jahre her. Aber die geben/gaben auch Rabatt bei großen Abnahmemengen. Also, versucht es mal, aber ohne Gewähr, da ich auch schon lange nicht mehr dort war.Jedenfalls war es das günstigste, was wir damals auftreiben konnten und es hat sich bewährt. Gruß, Sabine.
Sabine.

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Eintrag #7 vom 19. Jan. 2001 20:12 Uhr Sabine Kronmeister   Nachricht

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Hallo Zusammen! Wir sind für unsere Zelte bei Markisenherstellern fündig geworden. Aber Vorsicht: Die haben untereinander ganz schöne Preisunterschiede. Bei der Firma Bender in Nürnberg kriegt man günstige einfarbige Stoffe aus ich glaube Baumwolle. Sieht aber aus wie Leinen und ist somit Markttauglich. Die Imprägnierung hält (bei uns seit zwei Jahren)und der Stoff läßt sich mit etwas Mühe in jeder Haushaltsnähmaschine verarbeiten. Günstig kriegt man dort auch Rupfen jeder Dichte, Spezialnähgarne und Seile. Aber es lohnt sich vielleicht auch jeweils nach örtlichen Herstellern zu schauen, für die die nicht aus dieser Region sind. Viele Grüße
Sabine.

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Eintrag #6 vom 19. Jan. 2001 19:13 Uhr Marita Wolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marita Wolff eine Nachricht zu schreiben.

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…und wenn man dann noch ein verschließbares Dachfenster in das wirklich äußerst dichte Zelt baut, kriegen die 10 rauchenden Badegäste auf keinen Reizhusten vom eignen Qualm.
Halt deinen Zuber warm meint die Wölfin

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Eintrag #5 vom 19. Jan. 2001 17:59 Uhr Michael Jansen   Nachricht

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Hallo zusammen, auch ich hatte das Problem mit Stoff als ich vor zwei Jahren mein Badehaus neu gebaut habe, durch Zufall bin ich hier auf einen Theaterausstatter gestossen, der Horizontleinen bis 12 Meter Breite anbiete. Der Stoff ist ohne Imprägnierung absolut wasserdicht und bleibt es auch, wenn er entsprechend behandelt wird (nicht feucht lagern), und eine Nachimprägnierung ist einfach machbar mit Wachsemulsion. Der Laufmeter bei 3 Meter Breite liegt bei ca. DM 30,– und der Stoff ist ca. 600gr/qm schwer, er läßt sich mit einer normalen Haushaltmaschine nähen. Leider ist er nicht unbedingt feuerfest (am eigenen Leib erfahren) aber man kann in innen mit flammhemmender Emulsion einsprühen oder gegen Aufpreis auf flammhemmend bestellen. Bei Interesse könnt Ihr euch gerne an mich wenden.
So long, Euer Bader Michel

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Eintrag #4 vom 19. Jan. 2001 16:17 Uhr Knut Schneider   Nachricht

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Hallo Leute, ich habe einen Nesselstoff mit ßl imprägniert (In der Praxis: billiges Speiseöl über die aufgebaute Zeltplane gegossen). Die Plane hält nach einmaliger ßlimprägnierung seit jetzt anderthalb Jahren absolut wasserdicht, ähnlich etwa modernem Nylongewebe. Das heißt, wenn sie irgendwo aufliegt und sich ein Bauch bildet, bleibt das Wasser den ganzen Tag drin stehen und tropft nicht durch. Nachteile: Das ßl wird natürlich ranzig und nach dem Aufbauen stinkt das Zelt für ein paar Stunden ziemlich. Alles, was man dagegen legt, bekommt Fettflecken. Außerdem ist solches ßltuch extrem brandgefährlich, also nicht für ein Regendach fürs Feuer geeignet. Der Stoff hat sich im Laufe der Zeit ziemlich gedehnt, das Verfahren würde sich also für ein Zelt nach Schnittmuster nicht eignen. Ich selbst habe die Plane mit einem Seil umnäht, um den Rand ähnlich wie bei einem Segel zu stabilisieren und baue das Ganze je nach Platzverhältnissen flexibel auf. Die früher häufig empfohlene Essigsaure Tonerde habe ich vor vielen Jahren ausprobiert. es funktioniert, ist aber vergleichsweise teuer. Um “authentische” Zeltstangen zu bekommen, empfiehlt es sich, im Herbst immer einen Sax (o.ä.) im Auto zu haben, um nach Stürmen geeignetes Bruchholz zuzuschneiden.
Schönen Gruß Knut, der wandernde Söldner

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Eintrag #3 vom 19. Jan. 2001 15:53 Uhr Lutz Schmidt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Schmidt eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Marc, Ich habe inzwischen einige Zelte gebaut, die Ersten waren aus Baumwollsegeltuch, die Neueren sind aus Leinen. Das BW-Segeltuch war imprägniert (es handelte sich um gebrauchte Bierzeltdächer vom Zeltverleiher), war, da es gebraucht war nicht mehr so stabil, und vor allen Dingen brennt das Zeug aufgrund der Imprägnierung hervoragend!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! *Fauch-Riesenflamme-Qualmwolke-unnwech*!!!!!!!! SAUGEFßHRLICH AM LAGERFEUER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die Leinenzelte sind selbst ohne Imprägnierung aufgrund der Materialeigenschaften von Leinen dicht und brennen tut das Zeug bescheiden! Die Gebrauchte Bierzeltplane ist unschlagbar billig (2-5Dm/m²) Neu liegt die bei etwa 10-25 DM Das Leinensegeltuch kostet Neu etwa das Gleiche, je nach Quelle. Meiner Meinung nach hat Leinen erhebliche Vorteile: Etwa gleicher Preis, schlecht Brennbar, Dichtet durch Aufquellen bei Wasseraufnahme (dicht ohne Chemie!) und es ist das im Mittelalter mit Abstand am häufigsten benutzte Stoff-Material (genau wie Wolle für Kleidung wohl auch!). Synthetikstoffe oder “technische Gewebe” würde ich Aufgrund der Brandgefahr NIE verwenden, und seien sie noch so dicht oder leicht oder…… Je nach Größe des Zeltes würde ich die Qualität/Flächengewicht des Stoffes wählen, Nessel ist für kleine Zelte supergut, ist aber für größere Zelte wie einen Rundpavillion so ab 4m Durchmesser nicht mehr Stabil genug! Da sollte man dann eher zu einem Segeltuch mit etwa 500g/m² greifen….. Schwererer Stoff dagegen kann auch für kleinere Zelte verwendet werden. Einen Gewissen Grad an Imprägnierung kann man auch durch das “Räuchern” des Zeltes mittels eines Schwelenden Feuerchen mit harzigem Holz erreichen (innerhalb des Zeltes in einem Feuertopf! Und bitte beaufsichtigen!!!!!!!) Ich habe zur Zeit seit etwa 2 Wochen ein unimprägniertes Leinenzeltdach draußen in Regen, Schnee und Sturm stehen, alles dicht und stabil!!!! ;O) Schau mal in den Markt, da hab ich eine Anzeige betreffs Zelte drin…….(Für Werbung ist das, hier in der Taverne, ja zum Glück NICHT der richtige Platz ;O)) Grüße
Lutz Schmidt

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Eintrag #2 vom 19. Jan. 2001 12:50 Uhr Mike Werner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Mike Werner eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Marc! Also wir haben ganz gute Erfahrungen mit Segeltuch gemacht… Ist vorimprägnierte Baumwolle - also nicht ganz A - und unser Zelt war 100% dicht, bis wir eines Winters auf die geniale Idee kamen die Iprägnierung mal zu erneuern (… klingt doof, is aber wahr - da hat sich wohl imprägnierung 1 nicht mit Nr. 2 vertragen). Andere aus unserer alten Truppe haben einfachen Nesselstoff genommen und ihn imprägniert. Imprägnol hieß das Zeug dafür glaub ich - Auf jeden Fall sind auch die noch nicht (bzw. noch nicht richtig schlimm) weggeschwommen oder ersoffen ;o) Schöne Grüße, Mike Werner

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Eintrag #1 vom 19. Jan. 2001 11:49 Uhr Marc Baumeister   Nachricht

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Bei mir steht demnächst der Bau eines Zeltes (A-Rahemn, o.ä.) an. Die große Frage dabei ist die Beschaffung eines geeigneten Zeltstoffes. Auf diversen Seiten wird empfohlen, auf einen dichtgewebten und somit wasserundurchlässigen Stoff zurückzugreifen, der nebenbei auch noch ein klein wenig feuerfest sein sollte und nicht zu schwer sein darf. Als Beispielstoffe wurden irgendwelche englischen und amerikanischen Spezialstoffe genannt, die einserseits verdammt teuer sind und andererseits ohne riesigen Aufwand schlichtweg nicht aufzutreiben sind. Daher soll dieser Thread dazu dienen, die unterschiedlichen Erfahrungen mit “heimischen” Stoffen (…deren Beschaffung, Eigenschaften und Bezeichnung) zu diskutieren. Bislang wurde mir ein dichtgewebter (Sonnenschutz???) Stoff von IKEA (solange mein fertiges Zelt dann auch den Elchtest besteht *g*) empfohlen, der sich preislich noch einigermaßen im Rahmen hält. Leider erhielt ich keine Auskunft über die tatsächliche Wasserundurchlässigkeit/Reißfestigkeit. Gehabt Euch wohl.
Marc (Suertes Mannen)

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