Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Familie im europ. Mittelalter+Renaissance

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Eintrag #1 vom 20. Jan. 2001 18:01 Uhr Corra Löber   Nachricht

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Wer kann mir Infos zur Familie(Bauern,Bürger,Adlige) und deren Entwicklung im Mittelalter und der Renaissance geben?(Buchtitel/Autoren/Zeitungsartikel,……)Vor allem interessieren mich, die Zusammensetzungen der Familien in den verschiedenen Ständen,und der Stellenwert der Mitglieder(Kinder,Frauen,…).
Corra

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Eintrag #2 vom 21. Jan. 2001 10:53 Uhr Fabian Sachs  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Sachs eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Corra, Schau dir mal das Buch “Vor 1000 Jahren -Alltag im Mittelalter-” von Rolf Schneider an. ISBN: 3-89604-673-x; Weltbild Buchverlag Das Buch beschreibt allegemein das Leben in den einzelnen Ständen. Von Unfreien über Frei Bauern, Kirche, Ritter bis zu Königen und Kaisern. Es beschreit auch die Familia als Institution in seiner Zusammensetzung, Entwicklung und Stellenwert der einzelnen Mitglieder. Ich hoffe das hilft dir weiter.
Gruß, Fabian von Füchtenfeld

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Eintrag #3 vom 26. Jan. 2001 11:54 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Wie keine andere Kulturpflanze prägte der Färberwaid (Isatis tinctoria L.) das Wirtschaftsleben Thüringens im 13. bis 16. Jahrhundert. Als wichtigste farbstoffliefernde Pflanze des Mittelalters in Europa brachte der Waid - eng verbunden mit der Entwicklung der Weberei und des Tuchgewerbes in und außerhalb Thüringens - breiten Bevölkerungsschichten für vier Jahrhunderte Verdienst und Wohlstand. In der Blütezeit des Waidanbaus und -handels bezeichneten Zeitgenossen den Waid als das Goldene Vlies Thüringens. Die Kenntnis eines feldmäßigen Anbaus des Waids in Thüringen wird auf die Slawen zurückgeführt. Die Landgüterordnung KARLS DES GROSSEN aus dem Jahre 795 nennt den Waid in Verbindung mit Flachs und Wolle und läßt bereits zu dieser Zeit auf einen Anbau schließen. Das trockene und warme Klima der Thüringer Ackerebene mit ihren kalkhaltigen und tiefgründigen Keuper- und Muschelkalk-Verwitterungsböden mit Lößauflage begünstigte die Erzeugung von Waid hoher Qualität. Vor allem im Gebiet zwischen den Städten Erfurt, Langensalza, Gotha, Arnstadt und Weimar bildete sich ein geschlossenes Anbaugebiet mit Höhepunkten im 14./15. und 16. Jahrhundert heraus. Der Thüringer Waid war anderenorts gebautem Waid (Niederrheingebiet um Jülich, Gebiet um Nürnberg, Oberschlesien) dank seiner hohen Färbekraft überlegen und bei den Färbern besonders begehrt. Aber auch die zentrale Lage des Thüringer Beckens mit seiner Anbindung an wichtige Handelsstraßen in Ost-West-(Hohe Straße) und Nord-Süd-Richtung dürfte für den Anbau von Waid und besonders für einen Fernhandel von Vorteil gewesen sein. Anbau, Aufbereitung und Verwertung Der Waid gehört zur Pflanzenfamilie der Kreuzblütler und ist in der Lebensdauer zweijährig. Im ersten Jahr bildet die Waidpflanze auf tiefer Pfahlwurzel eine Rosette mit zahlreichen Grundblättern, um derentwillen willen sie für die Farbstoffgewinnung angebaut wurde. Erst im zweiten Jahr kommt es zur Ausbildung eines 50 bis 100 cm hohen Blütenstandes mit gelben Blüten und zur Samenbildung. Der Anbau des Waids im mittelalterlichen Thüringen erfolgte auf im Herbst mehrspännig tief gepflügtem Acker durch breitwürfige Aussaat im Dezember oder im zeitigen Frühjahr. Die Erzeugung kräftiger Pflanzen und unkrautfreien Erntegutes setzte arbeitsaufwendiges Ausdünnen und Jäten der Bestände voraus. Die Ernte der Blätter erfolgte durch Abstoßen mit dem Waideisen in kniender Körperhaltung. Dabei mußte darauf geachtet werden, daß einerseits der Zusammenhalt der Blätter als Büschel gewahrt blieb, andererseits der Wurzelkopf nicht verletzt wurde, so daß ein Wiederaustrieb für eine zweite und bei günstiger Witterung für eine dritte (besonders bei Wintersaat) Ernte gegeben war. Die Blätter wurden in einem fließenden Gewässer gewaschen und auf Wiesen (Waidrasen) zum Trocknen und Anwelken ausgebreitet. Die Aberntung eines Ackers Waid (z. B. in Gotha 0,2269, in Erfurt 0,2642 ha) erforderte 10 Arbeitskräfte pro Tag, so daß Bauern mit größeren Anbauflächen auf die Hilfe fremder Arbeitskräfte angewiesen waren. Der Pfarrer HEINRICH CROLACH, dem wir eine Beschreibung der Thüringer Waidkultur aus dem Jahr 1555 verdanken, berichtet, daß sich zur Erntezeit des Waids Wanderarbeiter aus der Lausitz und aus Schlesien als Tagelöhner verdingten. Die angewelkten Waidblätter wurden auf Waidmühlen, die meist Eigentum der Gemeinden waren, zu einer breiartigen Masse zerquetscht und zerrieben. Eine Waidmühle bestand zu diesem Zweck aus einem aufrecht laufenden Mühlstein von 1,65 m 1) Durchmesser und 0,48 m Dicke mit gezähnter Lauffläche, der auf einer kreisförmigen, aus Steinplatten gebildeten Tenne (3,60 m im Durchmesser) lief. Der Antrieb des Mühlsteins erfolgte göpelartig durch Pferde. Aus der zerquetschten Blattmasse formten Frauen von Hand ungefähr faustgroße Waidballen (-bälle), die nach ihrer Trocknung auf Waidhorden als sog. Ballenwaid von den Bauern auf den Markt in der Stadt gebracht wurden. Der Ballenwaid stellte ein Halberzeugnis dar, das durch die Bauern entsprechend dem allgemein geltenden Gebot, Gewerke und Gewerbe nur in den Städten zu betreiben, nicht weiter aufbereitet werden durfte. soweit erstmal ein wenig Informationen über den Bauerstand um ca. 14/15ten Jahrhundert
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #4 vom 26. Jan. 2001 11:55 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Waidhandel Die Bauern waren dem Marktzwang unterworfen und mußten den Ballenwaid auf dem Markt von Städten mit dem Recht des Waidhandels zum Kauf anbieten. Diese Städte waren vor allem Erfurt, Gotha, Arnstadt, Langensalza und Tennstedt. Sie werden als die fünf Waidstädte Thüringens bezeichnet. Bis in das 17. Jahrhundert nahm Erfurt unter ihnen eine herausragende Stellung im Waidhandel ein. Aber auch in Mühlhausen, Weimar, Greußen, Weißensee und Naumburg wurde Waidhandel betrieben. Der Verkauf des Ballenwaids erfolgte zunächst nach Schock Waidballen und später nach einem Schüttmaß (Kübel) und war durch Vorschriften streng geregelt. In Erfurt waren vier vereidigte Waidmesser bestellt, die im Auftrag des Rates der Stadt über die Einhaltung erlassener Ordnungen (Zuchtbrief von 1351; Waidordnungen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert) wachten. Dazu gehörte neben dem Vermessen des Ballenwaids auch die ßberprüfung seiner Färbekraft. Bereits für die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts ist der Fernhandel mit Thüringer Waid nachweisbar. Als wichtige Märkte für Waid aus Thüringen entwickelten sich die Zentren des Tuchgewerbes in der Oberlausitz und in Schlesien. Die Waidhändler zogen zunächst als Wanderhändler mit ihren Fuhrwerken nach Görlitz und Breslau und weiter nach Polen. Im Jahr 1339 erhielt die Stadt Görlitz das Stapelrecht für Waid. Damit war für die Waidgäste (Waidhändler) die Auflage verbunden, daß jeglicher Waid, der in die Markgrafschaft Oberlausitz gelangte, für vier Wochen in Görlitz niedergelegt und zum Verkauf angeboten werden mußte. Erst nach dieser Zeit durften die Thüringer Waidhändler den nicht verkauften Waid nach Schlesien und Polen weiterführen. Mit dem Stapelrecht war auch die Benutzung vorgeschriebener Straßen (Straßenzwang) für den Transport des Waids verbunden. Als Rückfracht nahmen die Waidhändler Wachs, Leder und Tuche mit nach Thüringen, so daß sich über den Waidhandel weitere Handelsbeziehungen knüpften. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ließen sich die Thüringer Waidhändler zunehmend durch im Lohnverhältnis stehende Handelsdiener in Görlitz vertreten und im 16. Jahrhundert kam es zur Gründung von Handelsniederlassungen (Faktoreien). Im oberdeutschen Raum war Nürnberg, wo sich die Tuchfärberei als spezielles Gewerbe herausgebildet hatte, ein bedeutender Abnehmer für Waid aus Thüringen. ßber die Messe in Nördlingen gelangte Thüringer Waid in Gebiete der Tucherzeugung von Franken, Schwaben und des Donauraumes. Frankfurt a. M. war ebenfalls ein wichtiger Stapelplatz für Thüringer Waid, insbesondere aus Nordthüringen. Von hier aus wurde das Tuchgewerbe in den mittelrheinischen Städten mit Waid versorgt. Selbst Köln als Markt für das Waidanbaugebiet am Niederrhein erhielt Zufuhr von Waid aus Thüringen, der wahrscheinlich von hier auch in die Tuchgewerbezentren Flanderns und der Niederlande gelangte. Ziel des Fernhandels mit Waid in nördlicher Richtung waren hansische Küstenstädte, vor allem Bremen, Lübeck, Hamburg und Rostock. Der Transport des Waids nach Bremen wurde teils auf dem Wasserwege über Werra und Weser vorgenommen. Es ist anzunehmen, daß Thüringer Waid über die hansischen Küstenstädte auch über Nord- und Ostsee, u. a. nach England, ausgeführt wurde. Der Fernhandel mit Waid brachte viel fremdes Geld nach Thüringen. Insbesondere die Waidhändler, die nicht nur mit Waid, sondern auch mit anderen Landesprodukten bzw. mit Waren aus Rückfrachten handelten, kamen rasch zu Wohlstand und Reichtum. Die Gerechtsbücher (Steuer-) der Waidstädte weisen aus, daß sie zu den vermögendsten Bürgern gehörten. In Erfurt wurden sie wegen ihres Reichtums Waidjunker genannt. Nicht wenige von ihnen spielten im gesellschaftlichen Leben der Städte eine bedeutende Rolle und hatten in den Räten Sitz und Stimme. Von ihrem Reichtum künden noch heute prächtige Bürgerhäuser. Andererseits war der Waidhandel durch zeitweilige Unsicherheit auf den Handelsstraßen und durch säumige Bezahlung der Ware durch auswärtige Abnehmer mit Risiken verbunden. Auch erforderte der Waidhandel, bedingt durch die lange Umschlagszeit zwischen Aufkauf des Ballenwaids und dem Verkauf des Farbpulvers von mindestens einem Jahr, einen hohen Kapitalbedarf. Erfurter Waidhändler schlossen sich deshalb miteinander, aber auch mit Kaufleuten in Städten des Waidabsatzes (Görlitz, Nürnberg) zu Handelsgesellschaften zusammen. Neben den Waidhändlern und Waidbauern zogen Angehörige verschiedener Gewerke und Gewerbe (Böttcher, Fuhrleute, Schiffer, Krämer, Gastwirte) mittelbar Nutzen aus einem blühenden Waidanbau und -handel. Der Waid war auch eine wichtige Steuerquelle für die Waidstädte und die jeweiligen Landesherren. Die Waidbauern des Erfurter Gebietes mußten entsprechend der Menge an erzeugtem Ballenwaid den sog. Waidpfennig als Ungeld (bereits 1250 urkundlich erwähnt) entrichten. Beim Verkauf des Ballenwaids hatte der Käufer für jeden Kübel Waidgeld an die Stadt abzuführen. Aucb der Verkauf des Farbpulvers war mit einer Abgabe belastet. Zeitweise wurde für ausgeführten Waid Geleitsgeld oder Waidzoll je Fuhrwerk durch die Landesherren erhoben. Der blühende Waidanbau- und -handel und die steuerlichen Einnahmen daraus versetzten die Stadt Erfurt in die Lage, ihren Landbesitz durch Erwerb von Dörfern beträchtlich zu erweitern. Vermutlich trug der Waid dazu bei, daß die Erfurter Bürger im Jahre 1392 auf eigene Kosten die Universität gründen konnten. Die Waidstädte waren darauf bedacht, ihre Einnahmen nicht durch Unterlaufen des Markt- und Straßenzwanges durch fremde Händler oder des stadtwirtschaftlichen Rechts der Aufbereitung des Ballenwaids durch die Dörfer schmälern zu lassen. Diesbezügliche Beschwerden und Eingaben der Waidstädte und Erlasse der Landesherren als Antwort geben davon Zeugnis
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #5 vom 26. Jan. 2001 12:01 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Das Leben im Mittelalter war nicht sehr abwechslungsreich. Die Bauern und Handwerker arbeiteten für die Anderen, die adlige Minderheit lebte für das Prestige. Der einzige Ausweg aus der Alltäglichkeit waren Fest und Spiele. Das Spiel hatte eine unwiderstehliche Anziehungskraft, sowohl auf das einfach Volk, als auch auf den Adel und wurde zur wichtigsten Nebensache geworden. Man kann es mit der heutigen Fernsehmanie vergleichen. Zu den meistgespieleten Spielen gehörten u.a. das Schach, das die ritterliche Gesellschaft auf Burgen gespielt hat. Dann gab es verschiedene Würfelspiele, “Truckspiele” (eine Art Billard), Kartenspiele und das “Kobern” (vergleichbar mit dem Hasardspiel). Sogar das Kegeln war im 12. Jahrhundert schon bekannt. Eine Xantener Handschrift von 1265 spricht von den “fratres kegelorum” , der Kegelgilde. Die Kegelbahn befand sich oft unmittelbar neben dem Dom. Die Spielregeln waren damals anders. Es wurde zunächst nur mit einem, und erst später mit elf Kegeln gespielt. Doch bei diesem Spiel ging es nicht in erster Linie um sportliche Ehren, sondern um Geld, was dazu führen konnte, daß schließlich um Haus und Hof gespielt wurde. Daraus folgten natürlich Auseinandersetzungen zwischen den Keglern und es wird von Messerstechereien und Prügeleien berichtet. In Braunschweig z.B. durften “rovere und keghelere”( Räuber und Kegler ) die Stadt nur auf der Durchreise betreten. Wo man mit der Natur nicht fertig wurde, verschrieb man sich dem Zufall, dem Glücksspiel. Aber genau darum, weil es Gottes Heilsplan widersprechen schien, war es vielerlei Beschränkungen unterworfen. Es wurde z.B. jedes Karten-, Würfel- und Kegelspiel, außer zur des Jahrmarktes, verboten. Vor allem durfte nicht zu lange gespielt werden, nicht bis zur Kapitulation. In den Weistümern von Götzendorf und Rückersdorf wurde angeordnet, das man nur so lange spielen dürfe, bis eine Kerze ganz niedergebrannt war. Und in Hirschstetten untersagte man in der Hälfte des 16. Jahrhunderts jedes Glücksspiel ab einem größeren Verlust als 4 Groschen. so… mehr Informationen habe ich nicht hier, Literaturhinweise kommen später
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #6 vom 26. Jan. 2001 17:42 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Angelo/Thomas! Deine Ausfuehrungen ueber Waid sind ja sehr interessant, aber hier wohl fehl am Platze (das waer´ vielleicht was fuer den Farben-Thread?). Hier waren Infos und Literaturtips zur Familie und deren Mitgliedern gefragt, also Sozialstruktur. Ausserdem ist mir aufgefallen, dass Du heute die halbe Taverne mit Postings zugepflastert hast, in denen jeweils sehr lange Auszuege aus irgendwelchen Buechern und/oder Internetseiten standen. So loeblich dieser Fleiss ist, das Problem sind die fehlenden Quellenangaben! In keinem Deiner Postings gibst Du eine Quelle an. Wenn Du ernstgenommen werden willst, solltest Du das unbedingt tun! Sonst sind Deine Ausfuehrungen nicht nachpruefbar und damit fuer die Katz. Ausserdem lesen wir doch alle gerne gute BuecherÂ… also rueck ruhig Deine Literaturtips raus ! :-) Hallo Corra, Mein Literaturtip waere: Uitz, Erika “Die Frau in der mittelalterlichen Stadt” ISBN 3-451-04081-6 Das Buch beleuchtet vorwiegend die Stellung der Frau, es gibt aber auch ein ganzes Kapitel ueber Familie und Ehe, sowie ein Kapitel zum Verhaeltnis zwischen Muettern und Kindern. Ich hoffe, das hilft erstmal weiter. Gruss, Claudia

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Eintrag #7 vom 27. Jan. 2001 22:17 Uhr Ralph Kirsten   Nachricht

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Hallo Corra! Hier zwei Buchtips: 1. Arno Borst, Lebensformen im Mittelalter (1973 Berlin, unzählige Neuauflagen, meine ist von 1997) Quellenlesebuch, absoluter Klassiker und wirklich empfehlenswert, wird auch uns Mediävisten an der Uni als Einführung empfohlen. Spannend und leicht lesbar geschrieben. Quellen vom 4. bis zum 16. Jh. aus ganz Europa. Auch Kapitel wie: Vorfahren; Nachfahren; Familie; Jugend; Frau etc… Wirklich sehr sehr gut! (dieses Buch kann man gar nicht genug anpreisen) 2. Hans-Werner Goetz, Leben im Mittelalter. Vom 7. bis zum 13. Jh. (München 1991) Alltagsgeschichte. Guter Teil zu Familie, viele Fakten. Nicht so fesselnd aber sehr informativ. Viele Grüße, Ralph

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