Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Farben bei Stoffen?

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Eintrag #6 vom 06. Sep. 1999 12:19 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Und zum Thema welche Klasse welche Farben trug, verweise ich nochmals auf die Biliothek. Schwarz z.B. war lange Zeit eine Klerusfarbe und weder dem Adel noch dem Bürger und Bauernstand zugänglich. Und nadere Einschränkungen…
Ivain der Wanderer

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Eintrag #5 vom 06. Sep. 1999 12:10 Uhr Andreas Thiel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Thiel eine Nachricht zu schreiben.

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Also, Baumwolle ist zumindest als Mischgewebe im 13 Jhdt. gar nicht abwegig! Aber bitte nicht vergessen! Die adjektive “bunt” und “leuchtend” sind sehr stark abhängig von einem subjektiven, optischen Empfinden! Was Zeitzeugen als “bunt” und “leuchtend” beschrieben muß es nach unserem heutigen von “Weisser Riese”, “Coral” und Neon-Reklame geprägtem subjektiven Farbempfinden noch lange nicht sein! Gruß Andreas

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Eintrag #4 vom 06. Sep. 1999 11:53 Uhr Tina   Nachricht

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Die Farbigkeit der Stoffe wird von Zeitzeugen des Hoch- und Spätmittelalters beim Adel durchaus als leuchtend und bunt beschrieben, reich verziert mit Edelsteinen, Perlen, Gold und Silberfaden. Beschrieben werden z.B. Scharlachrot, Grasgrün und auch Schwarz… der Adel darf im Grunde verwenden, was er sich leisten kann. Logischerweise sieht ein Ritter in solchen Farben etwas albern aus, wenn er sich selbst als ´nichtadelig´ bezeichnet, was ja gerne einige tun ;-) Der Bauernstand hatte, mal abgesehen davon, daß sie es sich nicht leisten konnten, deswegen auch keine leuchtenden Farben, weil sie es nicht tragen durften. Schwarz und Brauntöne sollten sie tragen und Farben, wenn überhaupt nur die billigsten und daher kaum farbenfrohen. Wer Adel darstellen will, kann nach meinen Recherchen durchaus klare und leuchtendere Farben nehmen, hier wäre es dann wohl nur noch eine Frage des Stoffes (liebe Baumwoll- und Samtfreunde ;-))
Tina

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Eintrag #3 vom 06. Sep. 1999 11:41 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Martin, schau doch mal auf Seite 4 der Taverne nach, unter der ßberschrift “Farbstoffe im Mittelalter” haben wir uns schon die Köpfe heiß geredet. Da gibt´s neben Infos zu Färbemitteln auch ein paar Links zu Internetseiten. Gegen kräftige Farben ist nichts einzuwenden, so sie die entsprechende Symbolik berücksichtigen (Gelb für gewisse Personengruppen….). Unterschiede gab es in der Haltbarkeit der Farben. Je teurer, desto länger blieb die schöne Farbe erhalten - und das konnte sich eben nur Adel und reiches Bürgertum leisten. Viele Grüße
Ameli/Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #2 vom 06. Sep. 1999 10:45 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Hmm… Mal abgesehn davon, daß deine Shifttaste klemmt: Welche Stoffe und Farben aus welcher Zeit und für welchen Stand meinst du ? Kräftig leuchtende Farben konnte sich meist nur der Adel leisten, aber es gab sie. Normales Volk hatte eher naturfarbene Stoffee, zwar kräftig, aber wohl weniger leuchtend. Dann kommt es noch auf den Stoff und die vorhandenen Färbemöglichkeiten an. Gewisse Hilfestellung findest du in der Bibliothek unter “Gewandungen” –> “Das erste Gewand”. Enthält u.a. eine Farbenlehre. Das warn nun meine 5 Heller…
Ivain der Wanderer

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Eintrag #1 vom 06. Sep. 1999 10:37 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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AUF MA-MßRKTEN SIEHT MAN IMMER WIEDER GEWANDETE IN KRßFTIGEN, LEUCHTENDEN STOFFEN. HAT JEMAND INFOS ßBER FARBIGKEIT VON STOFFEN AN GEWANDUNGEN? WIE WAR DIE FARBSTßRKE DER STOFFE? IST DIE FARBSTßRKE MIT HEUTIGEN STOFFEN VERGLEICHBAR, ODER WAR SIE SCHWßCHER?

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