Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Feldesse mit Pedalantrieb

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Eintrag #1 vom 05. Jan. 2006 02:36 Uhr Klaus Haller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Haller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
ich würde gerne wissen wie lange es schon diese Feldessen mit Pedalantrieb gibt.
Das die nicht mittelalteralterlich sind ist mir schon völlig klar. Die müssen irgendwann um oder vor dem Jahr 1900 zum ersten Mal aufgetaucht sein. Weiß da jemand genaues?
es grüßt euch: Klaus

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Eintrag #2 vom 05. Jan. 2006 20:01 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Klaus
jau, ich würde auch sagen, so um 1900.
Man halte sich vor Augen, dass die Entwicklung von Flügelradgebläsen durchaus als moderne Ingenieurkunst gelten kann. Egal, wie diese nun “in Schwung” gesetzt wurden/werden. Leonardo Da Vinci hatte bestimmt schon entsprechende Ansätze, aber sind die jemals in dieser Art umgesetzt worden???
Ganz genau kann ich es Dir aber leider auch nicht sagen.
Ach ja: Soweit ich weiss ist tatsächlich auch der “Exzentrische Pedalantrieb”, auch bei Spinnrädern, relativ neu.
Vielleicht ist dieses männlich anmutende Thema so gesehen letztenendes was für unsere Spinnexpertinnen?
Euer Traumschmied

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Eintrag #3 vom 05. Jan. 2006 20:13 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo nochmal
Ist mir gerade eingefallen: Den Pedalantrieb gab es schon ab mindestens 1400 und zwar bei Schleifsteinen (somit wohl sicher auch bei Spinnrädern).
Somit bleibt wohl doch das Flügelradgebläse der springende Punkt. Andererseits könnte man auch einen Blasebalg per Pedal betreiben…
Gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick ausgesehen hat ;-)
Gute Frage, herzlichen Glückwunsch!
Ich muß gerade an Hannes, den Schmied von “Kramer Zunft und Kurzweyl” denken (liebe Grüße, falls Du mitliest!), der da eine schöne Lösung mit Fußbetrieb gebaut hat.
Authentisch??? Vielleicht nicht.
Funktionell? auf jeden Fall!
Auf jeden Fall eine der besten “Marktmittelalterfeldschmieden”, mit denen ich je das Glück hatte, arbeiten zu dürfen…
Euer Traumschmied

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Eintrag #4 vom 05. Jan. 2006 20:22 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Und doch noch einer:
Ein großes Problem:
Ein Gemauerter “Esstisch” (im Sinne von Esse, heisst im Fachchinesisch wirklich so), ist wenig transportabel und “Esseisen”, also Feuerschalen aus Guss waren sicher, auch auf Grund technischer Nachteile, erst sehr spät in Gebrauch.
(Erklärung: Steine ergeben eine sehr viel bessere Energieausbeute, als die gut leitfähigen, modernen Esseisen aus Guss. Ich habe schon hunderte, modere Schmiede über die besagten Nachteile moderner Feuerschalen Lästern gehört, es ist also keine rein subjektive Sache).
Fazit:
Gebläse, Pedalantrieb etc. hin oder her, vor 1900 KANN es fast keine Feldschmieden im heutigen Sinne gegeben haben! gemauert wäre zu schwer und zu empfindlich und an einem “Erdloch” lässt es sich leichter mit herkömmlichen Blasebälgen arbeiten.
Damit dürfte die Sache weitestgehend abgehandelt sein.
Ich bitte um Entschuldigung für mein “lautes Denken” und bin gespannt, was sonst noch so kommt ;-)
Euer Traumschmied

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Eintrag #5 vom 05. Jan. 2006 20:26 Uhr Klaus Haller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Haller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Arno,
meinst Du diese “wippen-/waagenartige” Konstruktion vom Meister Hannes?
erstmal vielen Dank: Klaus

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Eintrag #6 vom 05. Jan. 2006 20:40 Uhr Arno Eckhardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Arno Eckhardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Klaus
Genau die meine ich!
Freut mich aufrichtig, dass Du die kennst und noch vielmehr, dass Dir diese schlaue Konstruktion aufgefallen ist. Das spricht sehr für Dein technisches Verständniss!
Man kann von der “KZK” halten, wass man will, aber ich bin mit denen gross geworden und bekomme immer nostalgische Gefühle, wenn ich daran zurückdenke *seufz*
Euer Traumschmied

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