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Eintrag #12 vom 28. Nov. 2000 20:38 Uhr Oliver Aumüller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Aumüller eine Nachricht zu schreiben.

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Guten Tag! Also, ich weis, daß man den Bauch nicht vom Flaschenhals aus “leergedrechselt” hat, sondern, daß die Flasche an der einen Seite offen war, und nach dem aushölen ein “Deckel”, also eine Seite der Flasche aufgesetzt wurde. Frag mich aber bitte nicht, wie das genau funktioniert, sonst hätte ich warscheinlich schon längst mit bauen angefangen… Was verstehst Du unter Bauchig? Stell Dir einen Bocksbeutel vor (typische eigenfränkische Weinflasche unserer Zeit). So ungefähr haben die ausgesehen. Also schon ehr flach. Aber eben nicht wirklich.
Rex Francorum Aulus

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Eintrag #11 vom 28. Nov. 2000 15:24 Uhr Jens Böttcher   Nachricht

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Die Sache mit den Lederflaschen funktioniert prächtig und ist auch um das Jahr 1000 noch aktuell. Gruß
Jare Ulfsson, ßskabyrr

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Eintrag #10 vom 28. Nov. 2000 14:26 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Ein Bekannter von mir drechselt. Deshalb würde mich interessieren wie diese Flaschen genau ausgesehen haben. Waren sie auch bauchig? Ich hab zwar noch nie gedrechselt, aber ich stelle es mir schwierig vor den Bauch innen auszuhöhlen. Gruß
Friedrich von Würselen

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Eintrag #9 vom 27. Nov. 2000 18:49 Uhr Oliver Aumüller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Aumüller eine Nachricht zu schreiben.

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Guten Tag! Solche Flaschen gabs sogar schon bei den Römern. Soviel dazu. Was man allerdings aus der Merowingerzeit gefunden hat, waren gedrechselte Feldflaschen aus Holz. Es gibt ein paar Funde solcher Flaschen, und man nimmt an, daß diese ziemlich verbreitet waren. Diese sahen ähnlich aus, wie die auf der Abbildung in der Manesischen Handschrift. Rund und so wie ein Boxbeutel. Wenn jemand von euch weis, wo man sowas heutzutage bezahlbar erwerben kann, bin ich dankbar für jeden Hinweis.
Rex Francorum Aulus

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Eintrag #8 vom 26. Nov. 2000 00:30 Uhr Christian G.   Nachricht

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Moin, Hat jemand Belege fuer die Herstellung von Flaschen aus den gleichnamigen Kuerbissen? Im “Medieval Soldier” (dt. Ausg. S.42 u. 78) findet sich eine entsprechende Abbildung und auch wenn ich dieses Buch gern als Referenz benutze, wuesste ich es doch gern etwas genauer. Danke im voraus! Christian

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Eintrag #7 vom 24. Nov. 2000 23:22 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute Erstmal danke für die bisherigen Antworten. Das hat mir schon sehr weiter geholfen. Ich denke das ich mit einer Lederflasche auch für den Zeitraum 1000 nicht so falsch liege!?. Die Bauanleitung von Hippodromus leistet mir da gute Dienste. Danke! Pax et bonum Thomas der Schlosser

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Eintrag #6 vom 24. Nov. 2000 22:09 Uhr Felix Goeb   Nachricht

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Moin, Moin, noch ein Hinweis zum Leder. Es eignet sich am besten Rindsleder. Schweineleder hat z.B. zu viele Borstenlöcher.
Der Herr sei mit Euch, Felix

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Eintrag #5 vom 24. Nov. 2000 17:19 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, die auf dem Manessebild abgebildete Form kann aber auch aus Keramik sein. Es gibt im ganzen MA von frühester Zeit bis ins SMA diesen Typ, der recht verbreitet war. In der Fachliteratur werde sie auch “Pilgerflaschen” genannt. Wir selber lassen sie als Frühsteinzeug herstellen, das ist recht haltbar aber erst ab Ende des 13. Jhdts. zu verwenden. Bis dann Thorsten

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Eintrag #4 vom 24. Nov. 2000 17:10 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, auf unserer Homepage ( www.hippodromus.de ) ist eine genaue Bauanleitung für eine solche Flasche angegeben. Ob eine solche Flasche auch schon um 1000 Verwendung fand, weiss ich allerdings nicht… Schau dort mal unter “Bauanleitungen” nach. Grüße, Patrick
www.hippodromus.de

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Eintrag #3 vom 24. Nov. 2000 16:57 Uhr Andreas Friedmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Friedmann eine Nachricht zu schreiben.

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In der Manesse-Handschrift ist eine abgebildet www.manesse.de/cgi-bin/nphmndx.pl?[…] die war anscheinend Massenware…
Friedel

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Eintrag #2 vom 24. Nov. 2000 16:50 Uhr Klaus-Peter Althaus  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus-Peter Althaus eine Nachricht zu schreiben.

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Hy Thomas Im dem Buch “Die Wikinger, Krieger, Seefahrer, Händler” von Nurmann, Schulze, Verhülsdonk VS-Books Verlag ISBN: 3-932077-01-6 sind Drinkflaschen aus Leder abgebildet. Die Herstellung wird wie Folgt beschrieben: “…Zur Herstellung dieser Flaschen werden zwei Lederstücke aufeinandergenäht und in Wasser getränkt. Im Anschluß füllt man sie mit Sand und läßt sie trocknen. Dann entfernt man den Sand und gießt die entstandene Lederflasche mit Bienenwachs aus das, daß man anschließend wieder ausschmilzt. Dadurch wird sie vollständig wasserdicht, man braucht sie nur noch mit einem Korken versehen, der wie hier aus Holz, aber auch aus gerolltem Leder bestehen kann.” Ich hoffe dir hiermit etwas weiter geholfen zu haben. Bis denn
Vierauge

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Eintrag #1 vom 24. Nov. 2000 16:10 Uhr Thomas Schlosser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Schlosser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute! Ich habe mich gefragt was das einfache Volk, oder ein Handwerker auf der Walz, bei Wanderungen für eine Möglichkeit hatte Wasser mit zu nehmen. Deshalb meine Frage: Gab es im Zeitraum um das Jahr 1000 soetwas wie Feldflaschen oder Wasserschläuche und wie sahen sie aus wen es sie gab. Wie wurden sie hergestellt(welches Leder zum Beispiel), Wie groß waren sie(Litermaß) ect. ect. ???? Danke im vorraus!! Thomas der Schlosser

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