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Eintrag #1 vom 09. Okt. 2002 11:11 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ab wann wurden in Gebäuden Glasfenster verwendet? Wie wurden sie hergestellt?
Ich hab mal etwas von Horn-Fenstern als bezahlbaren Ersatz für Glasscheiben gelesen. Wie verbreitet waren diese, wann wurden die eingesetzt.
Laßt mal hören!
Grüße, Angy.

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Eintrag #2 vom 09. Okt. 2002 20:05 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht die günstige Alternative...

Moin,
in einer sehr hübschen spanischen Kirche aus ca. dem 13.Jh am Jakobsweg habe ich wunderschöne Fenster gesehen.
Anstatt Glas wurde bester Alabaster verwendet…
…zumindest optisch sehr zu empfehlen.
Pax, Timm

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Eintrag #3 vom 09. Okt. 2002 23:12 Uhr Jürgen Trautmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jürgen Trautmann eine Nachricht zu schreiben.

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Außerdem gabs noch geölte Leinwand, wenn ein Glasfenster für die Kirche doch zu teuer war oder als erstes Provisorium.
Eine auf einem (Fenster-)Rahmen gespannte Blase ist die Alternative fürs bäuerliche Wohnen, billig und fällt bei der Hausschlachtung an.
Alsdenn
Jürgen

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Eintrag #4 vom 22. Jan. 2003 20:30 Uhr Andreas Jakob Josef Fischer   Nachricht

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Hallo Angy
Butzenscheibe: Runde Glasscheibe mit einer Erhöhung in der Mitte. Die Butzenscheibe entsteht aus einer mit der Glasmacherpfeife geblasenen Glaskugel, die zu einer flachen Scheibe ausgeschleudert wird. Als Erfinder dieses Verfahrens gilt Philipp de Cacqueray, 1330. Butzenscheiben gelten als Symbol “altdeutscher” Wohnkultur. Eine Gussglas - Sorte imitiert die Butzenscheiben.
Meines Wissens waren Butzenscheiben auch der “Abfall” bei der Fensterglasherstellung, so hab ich es zumindest gelernt …
Die Herstellung von Fensterscheiben (Aussage meines ehemaligen Berufsschullehrers der auch Kirchenmaler bzw. Restaurator ist 8o) )
Soviel ich weiß wurde ein Glaszylinder (in einer Holzform) geblasen. Die beiden Enden wurden abgeschnitten (Butzenscheiben) und das dadurch entstandene “Rohr” der Länge nach aufgetrennt und plattgewalzt. So wurde Quadratisches, Rechtechteckiges usw. Fensterglas für die “Reichen” hergestellt und der “Abfall” wie gesagt wurde von “ßrmeren” für Bleiverglaste Butzenscheiben verwendet - das einfache Volk hat geöltes Leder, Blase o. ä. wie bereits erwähnt verwendet.
berechtigte bzw. fundierte Kritik ist erwünscht 8oD
Grüße Andi
Grüße Andi

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Eintrag #5 vom 22. Jan. 2003 20:37 Uhr Andreas Jakob Josef Fischer   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Da man den Beitrag nicht editieren kann ...

hier noch bisserl was 8o)
Klosterhütten: Nach dem Verfall des Römischen Reiches übernahmen die Klöster die Aufbewahrung der antiken Literatur über die Glasherstellung. Sie waren es auch, die bis zum 13. Jahrhundert die Glasherstellung, vor allem für die Kirchenfenster, besorgten. Als das Bürgertum das Wirtschaftsleben zu beherrschen begann, wurde auch die Glaserzeugung von den Klöstern losgelöst.
Waldglas: Grünliches Glas, wie es in den Waldglashütten im 14. Jahrhundert hergestellt wurde. Das grün gefärbte Glas wurde zu seiner Zeit als sehr schön empfunden. Der Römer als Trinkglas geht auf das Waldglas zurück.
Römer: Der Römer ist ein, meist grünliches, Weinglas mit zylindrischem Hohlschaft und kugeligem Kelch. Form und Name kamen im 16. Jahrhundert auf. Der Römer entwickelte sich aus den Becherformen der Waldglashütten
Grüße Andi

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Eintrag #6 vom 22. Jan. 2003 20:39 Uhr Andreas Jakob Josef Fischer   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Ha ha

der Beweis - Römer waren Flaschen 8oD
Grüße Andi

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Eintrag #7 vom 22. Jan. 2003 20:42 Uhr Andreas Jakob Josef Fischer   Nachricht

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Schau da mal nach Angy, da wird alles sehr schön beschrieben
www.glaserer.ch/sites/historie.html
Grüße Andi

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Eintrag #8 vom 18. Mai. 2003 13:18 Uhr Gunter Herzberger  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunter Herzberger eine Nachricht zu schreiben.

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Die älteste erhaltene Glasscheibe in ßsterreich ist die St. Magdalenen-Scheibe aus Weitensfeld (Kärnten, um 1170, heute im Diözesanmuseum Klagenfurt).
Gruß Gunter

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