Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Folter- u. Tötungsmethoden im Mittelalter

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Eintrag #5 vom 26. Jan. 2001 13:34 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Hier nun ein Auszug aus der Folterkammer: homepages.compuserve.de/lapisexilis/indexb.html Was führte zur Anwendung der Folter im hohen Mittelalter? Die Gerichtsverhandlungen im 12. und frühen 13. Jahrhundert bestanden aus einem Kläger und Angeklagten, die von einem unparteiischen Richter angehört wurden. Beide mussten einen Eid ablegen, um ihre Glaubwürdigkeit zu beweisen. Der Meineid galt als Todsünde, die von Gott sofort bestraft wurde. Die beiden Beteiligten konnten Freunde hinzuziehen, die ebenfalls einen Eid ablegten. Allerdings bezeugten sie meist nicht etwas, was sie selbst gesehen hatten, sondern nur die Glaubwürdigkeit des Be- oder Angeklagten. Schon bald merkte man jedoch, dass der Meineid selten eine unmittelbare Strafe Gottes nach sich zog. Die Mühelosigkeit, mit der die Gerichtsbarkeit getäuscht werden konnte, führte zu der Entwicklung eines Alternativprozesses: das Gottesurteil. Die Idee: Recht verleiht Macht. Grundsätzlich gab es zwei verschiedene Sorten von Urteilen: Die, an denen beide Parteien teilnahmen, und jene, bei denen nur der Angeklagte betroffen war. Zu ersten Sorte zählt das Duell, welches jedoch nicht tödlich enden muss. Aber es gibt auch andere Varianten, so standen zum Beispiel die beiden Parteien mit erhobenen Armen vor einem Kreuz. Wer zuerst die Arme sinken lässt, hat verloren, da Gott dem Sieger Kraft gegeben hat. top home Bei der zweiten Version des Gottesurteils ging es nur darum, die Schuld des Angeklagte zu beweisen oder zu widerlegen. Beispielsweise wurde dem Beschuldigten ein Stück geweihtes Brot in den Mund gelegt. Konnte er es herunterschlucken, war er unschuldig. Aber es gab auch andere, gewaltsamere Möglichkeiten. Bleiben die Hände unverletzt, wenn man sie in kochendes Wasser taucht, so ist die Unschuld bewiesen. Dies kann man schon als Folter ansehen, da viele Beschuldigte bei der Aussicht, sich die Hände zu verbrühen, zu einem Geständniss verleitet wurden. Das Gottesurteil geriet mit der Zeit jedoch immer mehr unter Beschuss, nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass die Bedingung, ein einzelnes Urteil zu überleben, nichts anderes war, als ein Wunder zu verlangen. Dies widerspricht dem biblischen Gebot ´Du sollst Gott deinen Herrn nicht herausfordern´. Auf dem 4. Lateranischen Konzil wurde 1215 die Gerichtsverhandlung durch Gottesurteil verboten. Stattdessen übernahm man die Verhandlung per inquisitionem von den weltlichen Gerichten, die im 9. Jahrhundert von Karl dem Grossen eingeführt wurde. weiter Informationen folgen
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #4 vom 26. Jan. 2001 13:24 Uhr Manu (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Manu eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe ein Buch über Foltermethoden, genauer gesagt ist dieses zu einer Ausstellung gehörig die ich mal in ßsterreich besucht habe. Ich werde da am Wochenende noch mal nachlesen glaube aber das die Beschreibungen dort auch eher aus dem späteren Mittelalter stammen. Kaum vorstellbar aber wohl wahr ist der Nachsatz dass die meisten dieser Foltermethoden auch in unserer heutigen Zeit noch zum Einsatz kommen….. Gruß Manu

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Eintrag #3 vom 26. Jan. 2001 11:59 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Haddu ich gebe dir Recht, dass es aus im späten 15ten Jahrhunder ist. Ich habe die Beschreibung so gut gefunden, dass ich diese einfach mal öffentlich machen wollte. Es gibt allerdings auch Literatur Hinweise auf Foltermethoden vom 9ten - 13ten Jahrhundert. Leider wurden dort keine Titel erwähnt. Ich habe mal ein Buch über die 10.000 Foltermethoden aus dem Mittelalter mal gelesen, leider fällt mir nicht mehr ein, wo. Ich werde zuhause nochmal meine Unterlagen durchforsten und nach weitere Informationen suchen. Gruß
Angelo de la Vasantes

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Eintrag #2 vom 26. Jan. 2001 11:48 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, naja, Angelo, das ist ja eine feine Menükarte. Allerdings stammen die meisten Deiner Spezialitäten aus späterer Zeit, nicht aus dem MA. Insbesondere die hochgelobte Renaissance war sehr erfinderisch mit neuen Methoden. Ich denke, im MA wurde nicht mehr oder weniger gequält, als in anderen Zeiten. Nicht zu vergessen, daß es später mal heissen wird, daß unsere jetzige Zeit die ßra der Folterungen war, siehe AI-Bericht zur Lage…
Euer Haduwolff

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Eintrag #1 vom 26. Jan. 2001 11:37 Uhr Thomas Martini  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Martini eine Nachricht zu schreiben.

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So, nun schlüpft in die Rolle des Folterknecht-Azubis und leset, was es für Arten der Folterungen gibt … Schläge mit der Peitsche Verbrennungen mit glühenden Eisen Daumenschrauben eiserne Masken kitzeln mit Federn (“totlachen”) Knochenbrüche durch langsame Quetschungen derselben Die Streckbank Androhung und Durchführung von Vergewaltigung von Frauen Nachdem man die armen Menschen nun durch Folter massakriert hat, um z. B. ein Geständnis zu bekommen, erfand man grausame Tötungsmethoden: Erhängen Tötung durch Sturz von hoher Mauer Tod durch Aushungern / Verdursten Tod durch Vierteilen / Aufschlitzen Tod durch Kochen im siedendem Wasser oder ßl Tod durch das Rad Tod durch Erstechen Tod durch Steinigung Tod auf dem Schaffott durch Enthauptung mit Axt oder Schwert Tod auf der Garotte (aus Spanien) Tod auf dem Scheiterhaufen durch Verbrennen Kombinationen Das sind nur einige der Grausamkeiten. Es ist wohl klar, daß diese Methoden NICHT zur Nachahmung gedacht sind. Falls wir nicht aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, müssen wir damit rechnen, daß sich die Geschichte wiederholt. Vielleicht gibt es noch ein paar genauere Quellen, die man für hier Sammeln könnte… Grüsse
Angelo de la Vasantes

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