Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Fortschritte bei der Schlachtdarstellung

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Eintrag #5 vom 23. Okt. 2001 17:20 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Grrr!

Moin!
Tja Herr von Arlen, dasselbe Thema hatte ich Anfang des Jahres unter “Kämpfe 2001”, ihr erinnert euch bestimmt, angesprochen- mit bemerkenswert wenig ERfolg. Obwohl es natürlich richtig ist immer wieder darauf hinzuweisen, das es noch mehr gibt als “wir haun uns wirr aufn Kopf”. Wir haben in Büdingen die Sache mit Gefangennahme und Gefangenenaustausch praktiziert, und, siehe da, es machte Spaß und kam beim Publikum gut an. Auch das öffentlicher Exerzieren nserer Gruppen, Lanzen- und Schildtraining bereicherte den Markt, war für uns ne gute ßbung und die Leut hatten wat zu gucken.
Prinzipiell ist das alles zu leisten, aber ich habe inzwischen oft den Eindruck, das es dazu 1-2 gut organisierte Gruppen braucht, damit es auch klappt.
Gruss, Uli

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Eintrag #4 vom 23. Okt. 2001 00:52 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Spielen im Wald vs. Feldschlacht

Das gemeinsame Training in der Gruppe mit immer denselben Leuten ist mit Sicherheit wichtig und “Playing in the woods” (siehe Tannenberg ‘01 Samstag Nachmittag) hilft Taktiken auszutesten und das Gelände “lesen” zu lernen - beides kann aber niemals die Erfahrung des Trainings mit neuen Leuten oder mit solchen, die man nur selten trifft ersetzen.
Genau deshalb treffen sich viele FrühMis zumindest einmal im Jahr zu Saisonbeginn zum gemeinsamen Frühjahrstraining. Ein Wochenende für das sich m.E. auch 600 km Fahrt lohnen (wir fahren sowieso selten unter 500 km einfach für eine Veranstaltung - München is halt im Süden).
Selten sonst ist es möglich mit 50 verschiedenen Leuten Formationen zu trainieren, Kräfte zu messen und neue Ideen zu testen.
Die Tatsache, daß es dabei weder um Sieg oder Niederlage, noch um Prestigegewinn oder -verlust geht hilft das Beste draus mitzunehmen.
Die “zeitübergreifenden” Feldschlachten sind doch in Wirklichkeit nix anderes als Training mit anderem Namen, oder?
Solange die Kräfteverhältnisse nicht ausgewogener sind wird sich an der momentanen Form der offenen Feldschlacht nix, aber auch garnix ändern lassen.
Vielleicht kann ja Tannenberg ein Termin werden, wo statt zur “Schlacht” mal zum “Training” gerufen wird. Dann kann man vielleicht vom Wettkampfgedanken und dem ewigen Gegeneinander wegkommen - zur gemeinsamen Arbeit an Fähigkeiten, Verständnis und Miteinander.
Die eigenen Grenzen kann man ja dann im Wald austesten :-)
Mich würd’s jedenfalls freuen.
Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #3 vom 23. Okt. 2001 00:00 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Training...

Grüß Euch,
jaja, Herzberg, da hat Indy schon recht, das ist fein dort.
Nun, zum Training, wir bei Ars Militia trainieren in der hellen Jahreshälfte wöchentlich 1x gemeinsam, und mieten uns im Winter einmal im Monat eine Halle, und das für ein ganzes Wochenende.
Das fällt in einer grossen Gruppe leichter, als bei Einzelpersonen.
Irgendwelche Seminare am anderen Ende des Landes sind nutzlos, wenn auch das Angebot sicher sehr gut ist, und mit bestem Willen gemacht wird.
Diese Trainingswochenenden und das wöchentliche Training sind aber auch relativ lokal angebunden, unsere Bremer fahren nicht nach Bielefeld, ebensowenig die Göttinger, die sich jeweils eigene Trainingsmöglichkeiten geschaffen haben.
Sowas geht nur lokal, und eigentlich sollten es wohlverteilt genug Gruppen geben, die da aktiv werden sollten.
Aber da geschieht zu wenig. Und die, die Solo unterwegs sind, haben kaum eine Chance. Ich denke, es ist woanders auch so, daß die Gruppen letztendlich von den Mittrainierenden erwarten, daß sie auch dann bei der Gruppe mitmachen.
Gefangene nehmen und taktisches Bewegen im Gefechtsfeld geht nur, wenn der Platz dafür da ist. Das ist der Haken. Zäune, gaffende Tourihorden, räumliche und sicherheitstechnische Beschränkungen machen das agieren in der Tiefe eigentlich unmöglich.
Positive Ausnahme war das Gefechtsbiwak von Thurak (Stefan). Da ändern sich die Gegebenheiten plötzlich nachhaltig, aber das ist ein eigener Thread.
Naja, ich denke, daß der Trend weg von den Publikumsorientierten Veranstaltungen zum offenen Spiel ohne Beschränkungen der richtige Weg ist. Und 2-3 mal kann mans ja für den interessierten Laien öffentlich machen, um neue Interessenten zu rekrutieren.
Euer Haduwolff

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Eintrag #2 vom 22. Okt. 2001 00:19 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Strukturen?!?

Hallo Christoph,
meiner Meinung nach ist Herzberg noch die beste “Marktschlacht” in Deutschlands “Gesamtmittelalter”.
Das liegt sicherlich an mehreren Faktoren:
1. die große Masse an Teilnehmern (aller Zeiten und Kampfklassen)
2. die geeignete Anlage zum “Bespielen”
3. die durch großen Aufwand und Einsatz entstandene “Kriegsmaschinerie” (Danke an die Konstrukteure und deren Helfer!!!)
4. den gewachsenen Konsens aller Beteiligten auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner bei den Kampfregeln
Daß das Niveau bei den Schlachtdarstellungen im “Gesamtmittelalter”, wie von Dir beklagt, im allgemeinen so niedrig ist, das mag daran liegen, daß es relativ große Unterschiede bei den Fähigkeiten der Teilnehmer gibt.
In Herzberg ist mir aufgefallen, daß es in der Hochmittelalterszene scheinbar keine zahlenmäßig bedeutende Gruppe gibt, die das Kämpfen in größeren Formationen draufhat.
Dieses Jahr entstand eigentlich nur bei den “FrühMis” und den “SpäMis” der Eindruck einer gewissen, aus Routine stammenden Kompetenz im Gruppenkampf.
Sicheres und publikumswirksames Kämpfen in der Gruppe ist eben nur im Gruppentraining zu erlernen.
Wäre das Streben nach “schöneren Schlachten” nicht vielleicht mal ein Grund z.B. zu einem Kampftraining zu fahren?
Muß ja nicht immer ein “Seminar” oder ein “Workshop” sein!
Dieses Jahr waren zwei FrüMi Trainingstermine zum Gruppenkampf kommuniziert, zu denen kaum ein Vertreter der “HoMis” erschienen war.
Wenn die Fronten mal ein bißchen ausgeglichener wären, dann würden vielleicht Ergeben und Flucht zu lohnenden Möglichkeiten - in Tannenberg waren die Optionen ja auf Massakrieren oder publikumswirksamen Heldentod beschränkt.
Gruß,
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #1 vom 21. Okt. 2001 21:34 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Derzeitiger Stand

Hallo Leute,
dieses Thema habe ich aus dem Zweck eröffnet, über den derzeitigen Stand der Dinge in der Schlachtdarstellung zu diskutieren und neue Vorschläge zu sammeln und Vorzustellen.
Mein Resumee aus der bisherigen Entwicklung ist folgendes:
Vor drei Jahren wurde auf hinblick der besseren hist. Darstellung einer Schlacht der Schildwall eingeführt. Ein gutes Ergebnis, welches sicherlich zu einer verbesserten Qualität in dieser Darstellung geführt hat.
Seitdem passiert jedoch nichts weiter, so wie ich das sehen kann.
Es sieht vielmehr inzwischen so aus, daß im MA früher alle Schlachten mit dem Schildwall geführt wurden, was unkorrekt ist. Wenn man 5 Schlachtdurchgänge macht, so könnte man doch wenigstens in zweien eine andere Taktik dem Zuschauer vorführen.
Auch mein ständiger, vergeblicher Ruf, auch einmal Gefangennahmen oder Flucht durchzuführen, oder gar ein befehligter Rückzug, wird weiterhin nicht durchgeführt. Dabei wäre gerade soetwas noch viel mehr hist. Korrekt als ein Schildwall.
Nein, es ist sogar so, daß ich von den Schlachtanführern mit dem Satz `Die wollen aber ihren Spaß.` abgespeißt werde.
Wenn das so ist, braucht man eigendlich bei diesen Schlachten nicht auf eine annähernde Korrektheit achten.
Desweiteren finden Vorschläge, koreographierte (richtig?) Schlachten durchzuführen, besonders in einem dafür hervorragend geeigneten Gelände wie Herzberg, absolut keine Beachtung.
Mir ist bewußt, daß unsere Schlachten niemals hist. korrekt sein können. Diese Tatsache will ich mit diesem Thread aber nicht ansprechen und bitte darum, Diskussionen darüber zu unterlassen.
Es geht mir einzig darum, diese in den uns zur Verpfügung stehenden Mitteln zu verbessern und zu diskutieren.
Viele Grüße
v. Arlen

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