Hallo auch in diesem Forum, Thomas? Kennen wir uns aus dem Gladius-Forum?
Ich kenne Abbildungen relativ kurzhaariger Personen aus England und Frankreich ca. 1330-90, in letzteren Fällen den so beliebten “Burgunderschnitt”, wobei die von dir angesprochene Haarlänge wird aus Nicht-natürlichenn Gründe vermutlich keiner absichtlich gewählt haben, der Aufwand, diese mit damaligen Methoden im gepflegten Zustand zu erreichen, erscheint mir recht gross.
Für’s 13te kenne ich ad hoc nix.
Wenn es aber für Märkte sein soll, ist die Frage, ob es überhaupt eine Rolle spielt.
Von den Abbildungen her würe ich erstmal nicht zu kurzen Haaren raten. Das meiste war doch rund nackenlang. Ich habe da für mich als Glatzenträger eine einfache Lösung: Kopfbedeckungen. Gerade im 13. Jhdt. fährst Du mit einer einfachen, leinenen Bundhaube/Coif/Deppenkappe hervorragend. Das ist bildmäßig gut belegt und vervollständigt das Gesamtbild sofort.
Schnittmuster müssten hier im Forum oder auf www.gewandungen.de zu finden sein.
Hallo, ich habe mich zeitlich noch nicht wirklich festgelegt, betreibe aber seit längerem Mittelalterlichen (Schwert)kampf.
Kampfformen reichen von Axtkampf bis zum Bidhänder, also ein Zeitraum von knapp 500 Jahren.
Möchte mich nun für Märkte auf die Darstellung eines Söldners des 13. Jahrhunderts festlegen.
Nun mein Problem. Trage seit einigen Jahren die Haare sehr kurz, sprich 3mm. Sieht irgend jemand eine logische Begründung warum jemand in dieser Zeit eine Glatze getragen haben könnte, außer er war Sträfling, Sklave, Krank oder hatte einen Brand überlebt(c;
Für ernst gemeinte Ratschläge wäre ich dankbar, viele Grüße, T