Im Balduinieum ( Romfahrt Heinrichs VII ) sind sowohl der Erzbischof von Köln als auch der von Trier ( Balduin von Luxemburg ) mit den Bistumswappen ( rotes bzw schwarzes Kreuz auf weissem Grund ) dargestellt. Und das sowohl auf dem Schild als auch auf dem Banner.
Ich bin mir bewußt, daß im Grunde nur eine einzige Quelle nicht ausreichend sein kann. Der Erzbischof von Köln, Siegfrid von Westerburg (1275-1297, hat bei der Schlacht von Worringen 1288 das Wappen des Erzbistums Köln getragen. Die Wappen der in heutiger Zeit in Köln amtierenden Weihbischöfe, Bischöfe und auch das des Erzbischofs Meisner sind eine Kombination aus dem schwarzen Kreuz und entweder dem Familienwappen oder einem persönlichen Bezug der jeweiligen Person (beispielsweise Teile des Stadtwppens der jeweiligen Herkunftsstadt) Die Frage die sich natürlich stellt ist, seit wann tragen die Bischöfe diese sehr persönliche Blasonierung und inwieweit ist die Vorgangsweise Kölns auf die anderen Bistümer anwendbar.
Im 13. Jh. waren hohe kirchliche Würdenträger auf Schlachtfeldern nicht unüblich. Ich habe diverse Nachweise für “kämpfende Bischöfe”. Leider geht aus keinem hervor, ob diese auf Ihren Schilden die persönliche Blasonierung oder das Wappen Ihres Bistums trugen. Als Kennzeichnung der Bischöfe war wohl die Mitra als Helmzimier üblich. Aber was trugen die Herren auf Ihren Schilden.
Ich glaube, daß Sie das Wappen Ihres Bistums trugen aber: Glauben ist nicht wissen !!