habe in den Predigten des Bernhard von Regensburg eine Passage gefunden, in der er über die “Färbelust an Gebenden” der Damen herzieht.
“…Das sind die Frauen zu allermeist, die sich so hoffärtig machen mit dem Haare und dem Gebände und mit den Schleiern. Die gilben sie wie die Jüdinnen und wie die, die auf den Graben gehen, und wie Pfäffinnen. Niemand anders soll gelbes Gebände tragen. Ihr Frauen, ihr sollt vor den Männern kein gelbes Gebände tragen, und sie sollen es an euch auch nicht hängen. Ich sage euch, wie sie Herr Salomon heißet in der heiligen Schrift. Er heißet sie Schentela. …”
Frage 1: die auf den Graben gehen, und wie Pfäffinnen ???- Wen bezeichnet er da so???
Frage 2: wie sie Herr Salomon heißet in der heiligen Schrift ??? Wer kennt diese Passage.
Ich habe mir die Psalter, die Predigten und das Hohelied kurz überlesen- kann aber nichts diesbezüglich finden.
Frage 3: Wer kennt noch solche Funde über gefärbte Gebende und wie häufig mögen sie aufgetreten sein?