hier ein Baubeispiel (und noch schöne andere Sachen) - welche genaue Zeit oder welche genaue Vorlage steht leider nicht dabei:
www.mittelalter-moebel.de/experimente.html
Zusätzlich versteht man unter Kraxe heute eine feste Tragehilfe. Sie besteht im Grunde aus 2 Brettern die L-förmig aneinander gefügt werden. Die Kraxe wird dann so getragen, dass das größere Brett am Rücken anliegt und das kleinere Brett auf Hüfthöhe nach hinten absteht. Eine frühe Form des Gestellrucksackes. Das Tragegut wird dann darauf befestigt.
eine Kraxe ist Dir vielleicht unter dem Begriff Buckelkorb oder Hucke oder Korbkiepe eher geläufig - jedenfalls handelt es sich um einen auf dem Rücken zu tragenden Korb, der auf der ‘Rückenseite’ i.d.R. abgeflacht ist.
Abbildungen sind zum Beispiel in der Kreuzfahrerbibel (um 1250) einsehbar.
Unter dem Begriff Pilgertaschen versteht man meistens Schultertragetaschen verschiedenster Form und Größe - also vielleicht das, was Du als Brotbeutel bezeichnen würdest?
Solche Umhängetaschen sind ebenfalls in der KFB zu bewundern - oder, wenn Du lieber eine deutsche Quelle hast, z.B. auch in einer Darstellung auf dem Elisabethschrein (um 1250).
Ansonsten kenne ich noch verschiedenste Darstellungen von Wanderhandwerkern oder Wanderhändlern, die ihre Werkzeuge oder Waren einfach auf dem Rücken geschnürt tragen.