Auch wenns dann ned mehr authentisch ist, es sieht echter aus, und das Regelwerk der Larpies können wir partiell auch übernehmen (Bauweise der Pompfen z.B.)
Klar kann man mit dem Schwert auch stechen! Im Bereich der FMA-Darstellung sind Stiche meist erlaubt. Voraussetzung ist natürlich, daß man mit seiner Waffe sicher umgehen kann und trainiert hat, wie man aus einem Stich die Energie nimmt (z.B. durch Anlegen des Stiches oder durch Ableiten der Energie aus dem Handgelenk), insbesondere, wenn der Kampfpartner nach vorne stolpert o.ä.. Je länger die Klinge ist, um so schwieriger wird es. Daher haben es die FrühMis etwas leichter als die HoMis.
Ansonsten gilt, das gleich wie für Langwaffen auch: Niemals Stiche aufwärts!
jetzt mal ein Gedankenspiel: Wenn die Jungs ausm SMA die Stangenwaffen lediglich vorne rundgeschliffen haben, und dabei eigentlich keine größeren Verletzungen auftreten als beim normalen Prügeln bei uns ach so Sicherheitsbewussten Deutschen, könnte man dann theoretisch nicht auch mit Schwertern und Messern, welche vorne ebenso rundgeschliffen sind zustechen??? Ich meine solange die Trefferzone für Stiche mit dem Schwert unter den Nippeln ist (wie beim Speer) und man die Stiche ebenso vorsichtig und Gewissenhaft wie mit dem Speer ausführt, was kann da schlimm sein??
Also Leute, was haltet ihr davon.
Apropos LARP:
Larp-Schlachten sind was die Kampftechnik angeht weeesentlich realistischer als unser Flachstahlgeplänkel. Wenn man das Rumgetorte der Larpies von wegen Verletzungen mit Polsterwaffen und übehöhten Sicherheitsbestimmungen und so, weglässt, könnte man (sofern man die Ausrüstung korrekt hat und die Polsterwaffen auch von historischer Form sind) eine sehr realistische Schlacht machen. Mit harmlosen Headshots und realistischem Gekloppe, ohne die wirkliche Gefahr einer grösseren Verletzung.
international und vor allem in England ist die Stangenwaffe auf dem Schlachtfeld Usus.
Im HMA/ FMA sind dazu meist “Knübbelkes” oben an die Spitze geschweißt, oder selbige verdickt.
Im SMA sind die Waffen dann einfach rundgeschliffen, so wie die der Leute in Herzberg.
Ich habe mir den Spaß vier Jahre gegeben, Verletzungen kamen erst, als Deutsche Powermonger aufs Schlachtfeld gelassen wurden.
Habe sonst nie mehr als blaue Flecken gesehen oder gehabt, und auch als Sani nichts anderes verarztet.
Allerdings habe ich oben eine ziemliche Delle in meiner Schaller, die entstand, als ein waffeschwingender Helbardier ausrutschte.
Wunderschöne Stangenwaffen kenne ich aus Böhmen: Schwarzer Gummischlauch mittels Lochpfeife durchlöchert, durch die Löcher wurden dann dünnere Gummischläuche, schräg abgeschnitten, gesteckt und mit Kleber fixiert. Das Ganze dann oben an eine Stange, und auf in die Schlacht. Sieht einem echten Flegel täuschend ähnlich und ist relativ ungefährlich.
in Herzberg war ein Fähnlein Spätmittelalter-Engländer, die nur mit Stangenwaffen kämpften (ich staune immernoch über ihren Soloauftritt im Vorhof der Burg, wo die Jungs (und das Mädel) im Alleingang c.a. 5 Minuten lang die Vorburgbesatzung zu Kleinholz verarbeitet haben.).
Die Spitzen der Stangenwaffen waren nicht von einer Kugel gekrönt und auch nicht nach dem “Zeughaus-Wiking-Stil” dicker. Sie waren lediglich rundgesägt, wie die Schaukampfschwerter, jedoch mit einer größeren Rundung (etwas größer als ein 5-Markstück).
Ist sowas im Prinzip auch zulässig, oder hat man sie zugelassen weil sie so sicher mit ihren Waffen umgingen?
Oder wurden sie zugelassen weil einer von den “wichtigen” Leuten diese Gruppe gut kannte und ein bißchen geklüngelt wurde??
Ich hab da nämlich eine Flügellanze, die ich vorne und an den Flügeln gerne rundsägen möchte.
Auf den meisten Veranstaltungen wird die sog. A-Karte schin als mindest-Norm für Langwaffen Träger genutzt, mal sehen ob sie bald auch überall für Hiebwaffenträger eingesetz wird.
Näheres zu A-Karte in einem anderen Thema (einfach nach suchen)
in der Tat wird seit Jahren , vor allem in der FMA-Szene erfolgreich mit Langwaffen gekämpft. Die Trefferegelung auf dem Kontinent ist die, daß als Trefferzone der Bereich unterhalb der Brus gilt, und die Grundhaltung des Speers nach unten tut ein übriges.
Mir sind keine Verletzungen mit Langwaffen im Gesicht bekannt, dagegen einige mit dem Schwert, so auch bei mir ins Auge…
Aber, wie gesagt, hierzu gehört entsprechedes Training, so z.B. bei uns einmal pro Woche…
werden Stangenwaffen mit einer aufgesetzten Kugel von nur 1,5 cm Durchmesser wirklich bei Schlachten zugelassen?
So ein Teil kann auch mal “ins Auge gehen”. Wenn man bedenkt, welche strengen Regeln es bzgl. Hiebwaffen gibt (keine Scharten an Schwertern, etc..)wirklich erstaunlich. Die sichere Handhabung durch einen erfahrenen Kämpfer stelle ich nicht in Frage - was aber, wenn ein weniger erfahrener Kämpfer/Gegner falsch reagiert und z.B. einem Stoß in Richtung Schild oder Brust nicht einfach ausweicht, sondern versucht, diesem auszuweichen, indem er sich duckt? Schätze dann haben beide Kampfpartner/-gegner u.U. ein “Augenproblem”.
Lediglich eine Regelung der Trefferzonen festzulegen ist wohl nicht ausreichend.
eine Frage, die mir Neulinge auch immer wieder stellen. nein, es gibt bisher keine Polsterbesen…Entweder, es wird eine ca 1,5 cm grosse Kugel auf die Spitze einer Stangenwaffe geschweisst, oder es werden die seit einigen Jahren (z.B. beim Zeughaus Viking, Köln) erhältlichen verdickten Speerspitzen verwendet. Die Verwendung dieser Waffen setzt halt ein gewisses Training voraus, und die Selbstbeherrschung und und Disziplin eines guten Kämpfers.
Dann ist diese Waffe recht sicher zu handhaben.
Das eigentliche Problem ist die Regelung der Trefferzonen. In Mosgard gab es Stiche gegen Hals und Kehle, weil deren Regeln auch die Schulter als Trefferfläche zählen.
Andererseits gelten nur Treffer mit der Spitze, und es fallen die Streifer und Seitenschläge weg. Auch nicht schlecht…
Gibt es eine Regelung was Stangenwaffen in der Schlacht angeht?
Ich habe zwar schon Speere/Lanzen mit einer Schutzhülle aus Leder gesehen,aber wäre es nicht gut, auch “Schaukampfspeere” mit gepolsterten Spitzen wie z.B bei Pfeilen zu verwenden?
Gerade beim Einsatz gegen Schildwälle/in Schildwällen wäre doch ein “verletzungsgeminderter” Einsatz von Stangenwaffen gut.