Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Geschichte der Fenster-/dekoration

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Eintrag #1 vom 30. Apr. 2005 11:48 Uhr Ingo Vetter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Vetter eine Nachricht zu schreiben.

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Die Geschichte der Fensterdekoration ist im historischen Maßstab leider relativ kurz,hat aber eine lange Vorgeschichte,die durch die Entwicklungsstadien des Fensters bestimmt ist.Ebenso den veränderten Ge-Wohn-heiten der Menschen zuzuschreiben ist,sowie den technischen Möglichkeiten.Beim ersten “Vorhang” wird es sich wohl um ein Fell an einem Höhleneingang zur Wärmeisolation gehandelt haben.Die ersten hausähnlichen Behausungen hatten wohl keine Fenster,die Beleuchtung(aber auch Kälte) erfolgte durch die Einganstür und durch Ritzen in den Wänden und dem Dach.Daraus entstand das Bestreben ,festere Baumaterialien(Holz und Stein) zu verwenden.Durch verstärkte und veränderte Nutzung des Hauses,den Mensch und Tier vor Wetter und natürlichen Feinden ,sowie Nahrungsmittel und Werkzeuge vor Witterungseinflüssen zu schützen.Die ersten Fenster waren Lochfenster(Schlichte Löcher in der Wand),die nachts mittels in entsprechenden Vorrichtungen eingehängter Bretter verschlossen wurde,die die Vorstufe zu hölzernen Läden und Schiebern bildeten.Zu den fensterähnlichen Erfindungen des Altertums und Frühmittelalters gehörten organische Materialien ,wie geölte Tierhäute,Leinentücher oder Pergamentpapier,die auf Holzrahmen gespannt in die Fensteröffnungen eingehängt wurden. Eine Alternative dazu waren durchscheinende Steine wie geschliffene Scheiben aus Glimmer,Alabaster,Marmor oder Achat.(Ein sehr schönes Beispiel vom Einsatz von Achat ist die Fontukli-Kapelle auf Rhodos)Zum lichtdurchlässigen Verschluß nahm man zusätzlich Holzläden.Obwohl die Kunst der Glasherstellung den Phoneziern,ßgyptern und Römern viele Jahrh. vor Christi schon bekannt war,begann man in Europa erst um 1300 langsam bei den wohlhabenden Bevölkerungsschichten mit dem Einsatz von Glasfenster.Rund 150 Jahre später ging die Führung in der Glaskunst von Byzanz auf Venedig über,dem bedeutendsten Sitz der Glasproduktion im Mittelalter.Mit der Verfahrensentwicklung verbreitete sich das verfeinerte Fensterglas in Mitteleuropa immer mehr. In den deutschen Mittelgebirgen zuerst,wurden Butzenscheiben und Mondglasscheiben eingesetzt.Die Scheiben ließen ähnlich wie Tierhäute zwar Licht,aber keine Blicke hinein.Anders wie die heutigen Glasscheiben waren sie milchig.Im Früh-und Hochmittelalter wurde das sogenante Zylinderglas unter Zugabe von Glasmacherseife durchsichtig.Mit Sprossenfenster konnte man immer größere Glasflächen erzielen,wie in Kirchen und Schlössern angewandt.Im 18.Jahrh. setzte sich das Floatglas(das auf flüssiges Zinn gegossen wurde-vollkommen glatte Oberfläche) durch.Dies ermöglichte große Fensterscheiben ohne Unterteilungen.Sei dem Einsatz der Glasscheiben ergab sich ein anderes Phänomen für die Bewohner, bei Sonnenschein halfen die Fenster die Innentemperatur deutlich anzuheben und bei Dunkelheit,vor allem im Winter- Verlust an Wärme und Behaglichkeit.Ab dem Zeitpunkt kommen Textilien als Kälte-Sonnen-Sichtschutz in Form von Fensterdekorationen ins Spiel.
Caedmon

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Eintrag #2 vom 01. Jul. 2005 10:21 Uhr Atir Kerroum  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Atir Kerroum eine Nachricht zu schreiben.

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Glasfenster waren in der römischen Kaiserzeit nichts Besonderes.
Beispiel Kaiserthermen in Trier: Die riesigen Fensterbögen sind nach Süden ausgerichtet und waren verglast. Durch Nutzung der Sonnenenergie wollte man Heizkosten sparen.
Wobei das englische Wort “window” nahelegt, daß die Glasfenster bereits kaputt waren, als die Angelsachsen nach England kamen…
Gruß

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Eintrag #3 vom 01. Jul. 2005 15:49 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ingo,
was ist das für eine Aufsatz?
Das ganze wimmelt vor Fehlern und Ungenauigkeiten.
Ich weiß nicht ob es sich lohnt ganze ganze durchzu korrigieren, vielleicht einfach mal ein Fachkundebuch lesen?
Mehrere Jahrh vor.u.Z. gab es Hohlglas - kein Flachglas.
Glasmachseife macht Glas nicht durchsichtig sondern nimmt einen Teil des Grünstichs (EisenII-Ionen)
Floatglas gab es nicht im 18. Jahrh.
Für einen angehenden Gesellen ein echtes “Durchgefallen”!

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