Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Getöpferte Becher

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Eintrag #10 vom 31. Aug. 1999 13:58 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Passt zwar nicht 100%ig, aber mal eine Anfrage: Wer kann mir sagen, wo ich eine Feuerstülpe bekommen kann? Die Dinger dienen dem Abdecken der Glut bei Nacht und sehen in etwa aus, wie ein umgedrehter Nachttopf mit welligem Rand. Zur Not mache ich das auch selbst, habe aber noch nie getöpfert und bin völlig ahnungslos (ob man das dann brennen muss oder nicht, wo es Ton gibt etc.). HILFß !!! Danke
Gruß. Hermann de Monasterium

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Eintrag #9 vom 25. Aug. 1999 19:29 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! unglasierte Becher werden nach einiger Benutzung von alleine dicht. Das sollte auch für Töpferwaren aus Feldbrandgelten. Nur wenn man solches Geschirr( auch Töpfe ect.) verpackt, sollten sie ganz trocken sein. Mein Tontopf hat mir einmal 3 Sorten Schimmel angesetzt. Sylvia (Dragomira)

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Eintrag #8 vom 25. Aug. 1999 19:16 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Marion ! Thema Nr. 379; Feldbrand von Ton Diese Seite ! Möge die Sehkraft dich begleiten … :-) Gruß,
Matthias

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Eintrag #7 vom 25. Aug. 1999 19:11 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, nicht das ich mal wieder Werbung für Mercatores laufen wollte, doch wenn Du Keramik nimmst, die heiß genug gebrannt wird, ist eine Lasierung überflüssig. Ein ähnlicher Effekt kommt auch beim Steingut auf. Ansonsten siehe Matthias. Im Mittelalter war das die sogenannte Siegburger Keramik (obwohl es in gleicher Brennart wohl auch Pingsdorfer Keramik gibt), die - oh staunende Gemeinde - in verschiedensten Repliken von mir verhökert wird. Speziell im HMA haben wir gerade unser Angebot aufgestockt :-) Bis dann C.M.O.T. Thorsten “Ich-verkaufe-alles” Piepenbrink

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Eintrag #6 vom 25. Aug. 1999 19:08 Uhr Marion Guder   Nachricht

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Hallo, und danke für eure Infos! Ich habe gerade nach besagtem Threat gesucht ihn jedoch nicht gefunden, auf welcher Seite ist er denn? Wie genau haben die Leute im Mittelalter eigentlich gebrannt? Was für ßfen hatten die? Danke nochmal
bis dann, Marion

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Eintrag #5 vom 25. Aug. 1999 08:23 Uhr Patrick Schubert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Schubert eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo! Wenn du bei einer Temperatur von 1200 grad C. brennst kommt es zur sogenannten Scherbenbildung, das heist jetzt nicht das alles zu bruch geht, sondern das sih der Ton der ja nur nasse erdklümpchen ist, zu EINER scherbe wird. Dann ist der absolut dicht für flüssigkeit, luft kommt immernoch durch, der Verdunstungs- kühleffekt ist also noch da. GRüße Patrick

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Eintrag #4 vom 25. Aug. 1999 00:13 Uhr Henry Skodell   Nachricht

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Unlasierte Tonsachen bekommt man auch mit Bienenwachs gut dicht. Aber flüssig machen und in die Poren dringen lossen, nicht als Schicht “obendrauf”. Funktioniert gut, sogar mit heißem Kaffee ups äh Tee natürlich. Schmeckt nur die ersten 1-2x anders, dann ists gut. Obs früher so gemacht wurde kann ich aber nicht belegen. Grüße Sir Henry

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Eintrag #3 vom 24. Aug. 1999 23:58 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Marion ! Also; Lasur wurde auch im MA bereits als einfache Feldspatlasur verwendet. Natürlich ergab dies ausschließlich gedeckte Farben; je nach Zusammensetzung in Ocker oder dunkleren Brauntönen. Wie Timm allerdings bereits erwähnt hat, sollte man bei Wasserkrügen und einfachen Bechern auf die Lasur verzichten, um den Inhalt durch Verdunstung kühl zu halten. Funktioniert prima … Töpferwaren werden auch nahezu (!) wasserundurchlässig, wenn diese einen zweiten Schrühbrand bei erhöhter Temperatur erhalten. Nahezu heißt, nicht hundertprozentig dicht, aber auch mit Lasur wird´s nicht unbedingt besser, da der normale Heimanwender im Allgemeinen nicht über die hochwertigen Tauchlasuren für Tonguß verfügt und die “normalen” Lasuren zumeist mikrofeine Haarrisse bekommen, die man zwar nicht sieht, aber … In Sachen brennen gibt´s bereits einen anderen Thread, in dem dieses Thema ausführlicher angesprochen wird. Ich selbst hab´s auch nocht nicht probiert. Gruß,
Matthias

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Eintrag #2 vom 24. Aug. 1999 23:06 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Also, wie ich das noch aus dem Werkuntericht kenne funktioniert normale Lasur durchaus, sofern du das ganze auch brennst. Ob das nun historisch korrekt ist weis ich aber leider auch nicht. Bei Wasserkrügen ist es sogar ganz praktisch, wenn man beim Brennen keine Lasur verwendet, da infolge der Verdunstungskälte der Inhalt der Krüge schön kühl bleibt.
Pax, Timm

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Eintrag #1 vom 24. Aug. 1999 20:36 Uhr Marion Guder   Nachricht

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Hallo! Ich hab da mal eine Frage an euch. Wenn man sich Becher usw. töpfert, wie kann man die denn dann versiegeln? Kann man da ganz normale Lasur verwenden? Das bezweifele ich mal ganz einfach. Ausserdem würde ich gerne mal wissen wie die Leute früher ihr Tongeschirr gebrannt haben.
Bis dann, Marion

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