wenn ihr im google ELIGIUS eingebt und Bilder suchen werdet ihr einige solcher bilder aus dem 15. jhd. finden, vielleicht hilft es ja. eligius ist der schutzpatron wird oft als bischof dargestellt aber drum herrum sind weitere goldschmiede.
das einzige was den goldschmied im mittelalter von den andern handwerkern unterschied ist das er berechtigt war ein schwert trage zu dürfen, schön zu sehen bei dem berner bild von 1515 im dortigen kunstmuseum oder eben auch im google
…bis auf eine kleine Passage: das “realistische” Malen so denn bezeichnet, ist aber der Mitte des 14ten zusehends in Italien und Südtirol, bzw. bei italienischen Malern bzw. solchen italienischer Schule zu beobachten. :)
ich kenne das Werk gut, da die Werke des Brepohl auch heut-zu-tage sehr beliebt sind bei den Goldschmieden. Aus dem Grund sind sie auch rar, weil sie auch aus DDR-Zeiten stammen, in meiner Ausgabe steht ja noch drin “VEB Fachbuchverlag Leipzig” und weil diese Werke bei guten Goldschmiedemeistern immer noch das standard Lehrbuch dienen für die Lehrlingsausbildung. Da sollte man auch fit sein, den ansonsten kann es zu peinlichen Fragen kommen bei Veranstaltungen! :-) Hat schon einen Grund wieso man das 3 1/2 Jahre lehrnt um ein Basiswissen in den Grundtechniken zu haben! Ansonsten wie bei den Werkzeugen haben sich die meisten Techniken so gut wie nicht verändert, eines der wenigen die mir so einfallen ist das Vergolden natürlich, Feuervergolden ist so gut wie
verschwunden, da sehr giftig.
Ansonsten bei den Klamotten gute Mittelklasse mässige Ausrüstung ist nicht verkehrt. Nur passende Abbildungen für Zeiten vor dem 14.Jhd. von Bürgern sind dünn gesäht, und vieles ist sehr stilisiert, da das realistische Malen erst im 15. Jh. auf kommt.
Also um sich ein Bild zu machen, müsste man schon etwas genauer herangehen, ich persönlich empfehle da Jahreszahl +- Zeitspanne, je nach Jahrhundert, in diesem Falle vlt. 15.
Ansonsten dürftest Du mit Angaben diesbezüglich in Taverne und Linksammlung fündig werden, bei 13tem etwa die der AG HMA unter www.hochmittelalter.net , was die grundsätzliche Kleidung _Mitte_ des 13ten angeht.
spezielle “Goldschmiede Kleidung” gab es nicht. Das ist eher abhängig von der jeweiligen Zeit die man darstellt wie die Klamotten aussahen.
Ansonsten die Werkzeuge haben sich seit der Antike so gut wie nicht sich verändert,
nur heut-zu-tage sind die leider oft verchromt oder mit modernen Zahlen versehen, aber die generelle Form ist gleich geblieben.
Schau einfach an wie sah die Kleidung aus in der Zeit die du darstellen möchtest, als regionaller Unterschied kann man eher Nord- oder Süddeutsch einteilen, nicht jedes Nest hat seine spezifische eigene Kleidung.
Man muß es sich nicht schwerer machen als es ist, den eine Zeitgenösische Darstellung eines Goldschmieds aus deiner Reigion mit allen Details sichtbar, ist so selten wie ein “Sechser” im Lotto.
Wie auch bei anderen Berufen bereits erwähnt, ist berufsbezogene Kleidung im Mittelalter meines Erachtens nach kaum nachweissbar, mit Ausnahme von Dingen wie Schmiedeschürze etwa, umso wichtiger wäre jedoch die Zeit…
es wird viel über Schmuck aus dem Mittelalter diskutiert. Was mir fehlt ist was über den Stand und damit verbunden die Gewandung des Goldschmieds im Mittelalter, insbesonders im friesischen Raum