Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Grenzen der Macht um 1100

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Eintrag #1 vom 28. Mrz. 2005 10:27 Uhr Guido Kreft   Nachricht

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Seyed gegrüßt im Namen des Wissens…
Ich suche Hilfe bei meinen Recherchen, und würde mich über jede “helfende Hand” freuen.
Ich suche “überliefertes” Kartenmaterial oder Buchquellen oder Texte für eine Austellung in Bezug der Grenzverläufe Anfang des 12. Jahrhunderts in der Region Aachen - Köln - Lüttich (heutiges Belgien).
Guido Kreft

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Eintrag #2 vom 30. Mrz. 2005 11:29 Uhr Michael Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Guido Kreft,
Anfang des 12. Jahrhundert ist recht schwer, da es zu dieser Zeit noch keine Territorien gab. Also mußt Du mit späteren Karten arbeiten. Einen direkten Literaturhinweis habe ich nur einen: Vera Torunsky: Worringen 1288, Ursachen und Folgen einer Schlacht, Köln 1988. Dort gibt es als Beilage eine schöne Karte mit der von Dir gesuchten Region.
Ansonsten dürfte es auch entsprechende hinstorische Atlanten geben.
Eine nette Internetseite ist:
www.hoeckmann.de
Allerdings sind die Grenzverläufe von 1789.
Michael Hammes

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Eintrag #3 vom 31. Mrz. 2005 16:50 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Ich weiß nicht, was Du schon gefunden hast und was genau Du suchst. Aber was mir so spontan einfällt, ist der Historische Atlas von Putzger (wird auch für Geschichtsstudenten empfohlen). Natürlich sind da keine detaillierten Karten kleinster Regionen drin, aus denen man ersehen kann, ob die Grenze 2 km östlich vom Dorf XY verlief oder doch 3 km westlich davon, und auch nicht für jedes Jahr eine Karte, aber für den groben ßberblick hilft es sicher. Auch der dtv-Atlas für Geschichte hat in erster Linie Karten, wenn auch sicherlich kleinerformatiger als der Putzger.
Ich stimme meinem Vorredner zu, daß es damals noch keine Territorien gab wie heute. Wenn die Beziehungen sich auch langsam institutionalisierten, waren doch viele Beziehungen noch persönlich. Das heißt, man müßte zunächst herausfinden, welchem Grundherren ein Dorf Abgaben leisten mußte (oder welchem Bistum es angehörte). Und dann, in welchen Dienstbeziehungen der Grundherr stand. Und wenn Du Dich dann der “Grenze” auf einige wenige Kilometer genähert hast, kann es sein, daß es sich von Acker zu Acker ändert, weil ein Bauer für diesen Acker dem einen Grundherrn Abgaben entrichten mußte und sein Nachbar für den nächsten Acker einem anderen. Oder, was ich zum Thema Bistumsgrenzen gehört habe, dann aber für die Zeit ein-, zweihundert Jahre früher: daß die Grenze gar nicht geklärt war, gar nicht geklärt werden mußte, weil der entsprechende Landstrich gar nicht bewohnt war (hört sich für die Region, die Du meinst aber eher unwahrscheinlich an).
Bis denn
Karen Thöle

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