Diese eisernen runden Fürspane müssen in Dortmund und im Münsterland recht häufig sein. Ein Archäologe aus Soest hat mir mal gesagt, die würden in der Gegend haufenweise gefunden.
In Museen habe ich aber leider auch noch nicht viel davon gesehen.
Im Dortmunder Stadtmuseum liegt ein eisener, runder Führspann aus dem(angaben laut museum) 13.jhd. Der Eisenführspan ist auch im stauferkatalog aufgeführt und soll aus der region um Dortmund Stammen. Hab das Ding mal nachschmieden lassen. Durchmesser ca. 5cm. Funktioniert gut für einen umhang. So wie es sein soll(-:
mit der D-Schnalle liege ich dann ja schon mal richtig:)
Eisenfibeln hat es also gegeben, aber über die häufigkeit lässt sich streiten*das hört sich doch schon mal gut an*…bisher habe ich den umhang auch mit nem lederband verschlossen, hat ziemlich gut geklappt!
Eine eiserne Fibel habe ich im Haithabumuseu gesehen (zumindest sieht es aus, wie Eisen, und die grobe Verarbeitung und Korrosion sind für Silber etwas heftig - in der Beschreibung stand dazu leider nix). Das war allerdings auch das erste Mal, dass ich ein Stück gesehen habe, das den heute verbreiteten Schmiedefibeln ähnelte. Entweder, die Eisenfibeln liegen alle in den Magazinen, oder es kann so viele nicht gegeben haben.
NB, Mäntel können (fürs 11/12 Jh ganz geläufig) auch mit Bändern geschlossen werden. Eine Metallfibel braucht es gar nicht.
Habe kürzlich für meine Zivildarstellung eines Soldaten(sizil. Normanne)um 1100 eine Fibel und eine Gürtelschanlle erstanden…allerdings aus Eisen aber handgeschmiedet…nun meine Frage,
gabs das überhaupt?*ich meine bronze war sicherlich allgemein verbreitet, aber wie stehts da mit Eisen für Gürtelschnallen und Fibeln?*…bin ich da jetzt völlig un’A’?*Eisen gabs, klar,…und stabil sind die dinger auch*