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Eintrag #1 vom 14. Jan. 2001 13:20 Uhr Michael Effertz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Effertz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, mich würde mal interessieren, mit welchen Mitteln Kelten und Germanen die Haare gebleicht haben. War das Kalk und Asche, oder gabs noch andere Mittel? Und wie macht man das? Muß man das Zeug mit Wasser mischen, oder wie funktioniert das? Gruß,
Micha

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Eintrag #2 vom 14. Jan. 2001 20:28 Uhr Andrea Ohde  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrea Ohde eine Nachricht zu schreiben.

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Ich kenne nur ein Mittel zur Aufhellung von Leder und auch Haaren; abgestandener Urin (ja nicht so toll) wurde auch gegen Kopfläuse und andere “Bewohner” eingesetzt. Eine leichte Rottönung erreicht man mit einer Obstessigspülung
Gruß Ymmina

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Eintrag #3 vom 14. Jan. 2001 20:30 Uhr Oliver Aumüller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Aumüller eine Nachricht zu schreiben.

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Guten Tag! Also, wenn Du Dir mit Gewalt die Haare kaputt machen willst, dann nimm eine Handvoll heller Asche vom Lagerfeuer. Und eine Handvoll Kalk. Und mach mit Bachwasser einen Bäbs draus und schmier Dir selbigen in die Frisur. Und meide danach jeden Frisör, der springt Dich nämlich an!
Gruß Aulus

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Eintrag #4 vom 14. Jan. 2001 20:32 Uhr Oliver Aumüller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Aumüller eine Nachricht zu schreiben.

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ßbrigens: Das Zeug wird Prügelhart. Ich weis ja wirklich nicht…
Gruß Aulus

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Eintrag #5 vom 14. Jan. 2001 21:17 Uhr Michael Effertz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Effertz eine Nachricht zu schreiben.

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Läßt sich das denn auch wieder auswaschen, oder geht das ins Haar? Gruß,
Micha

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Eintrag #6 vom 14. Jan. 2001 22:52 Uhr Marita Wolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marita Wolff eine Nachricht zu schreiben.

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Ich würd es nicht probieren, da der Kalk dem Haar mindestens jegliches Fett entziet und die Haare sofort äußerst spröde werden läßt.
Grüßt die Flaschen und Dosen von der Wölfin

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Eintrag #7 vom 15. Jan. 2001 12:24 Uhr Gawan Dringenberg  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gawan Dringenberg eine Nachricht zu schreiben.

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Haare wurden bei den Kelten mit Kalk in “ Form” gebracht, wobei die Frisur sehr stachelig und dick (…Pferdemähne)wird. Auswaschen ist allerdings sehr, sehr Zeit-Intensiv! Alternative für die “ heutige” Zeit: benutzt einfach Schlemmkreide! Hält beinahe genauso gut, staubt genausoviel wie Kalk, ist Haar -und Kopfverträglicher und lässt sich einfach wieder auswaschen…..
mahlzeit, Gawan

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Eintrag #8 vom 15. Jan. 2001 14:43 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, als völlig Kelten- und Germanenunwissender frage ich mich gerade nach dem Sinn und Zweck der Kalkfrisuren. Klärt mich auf … Grüße, Patrick.
www.hippodromus.de

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Eintrag #9 vom 15. Jan. 2001 14:52 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Schönheitsideal ? Warum macht man sich heute Farbe und Gel in die Haare ?
Gruß, Ivain

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Eintrag #10 vom 15. Jan. 2001 17:11 Uhr Michael Effertz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Effertz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, meines Wissens standen dunkle Haare erstens für das Böse, und zweitens sollten die schon erwähnten “stacheligen” Haare die Gegner abschrecken, zumindest sofern es fremde, zum Beispiel Römer, waren. Gruß,
Micha

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Eintrag #11 vom 15. Jan. 2001 17:54 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, auf dieser Seite einer Keltengruppe finden sich schöne Foto`s zum Thema: www.keltentruppe.de Sylvia

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Eintrag #12 vom 15. Jan. 2001 18:02 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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P.S. In Galerie - Teil 1 aus 1999.

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Eintrag #13 vom 17. Jan. 2001 14:41 Uhr Michael Effertz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Michael Effertz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Noch ne Frage, was ist Schlemmkreide und wo bekomme ich die her? Ist das einfach Kreide wie aus der Schule, nur zermalen und mit Wasser versetzt? Wenn Kalk Haare so kaputt macht, dann probier ich das mal. Danke nochmal,
Micha

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Eintrag #14 vom 18. Jan. 2001 16:01 Uhr Mario Schaus   Nachricht

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Hallo Hier meine Tube Tube Senf QUETSCH Kelten haben die Haare der Schönheit wegen gekalkt und wie schon meine Vorredner sagten zur Aschreckung des Gegners. Dabei gingen sie soweit , daß sie es ablehnten Helme zu tragen ( aus verschiedenen Zeitzeugenberichten bekannt). Wahrscheinlich haben sie die Haare mit Kalkmilch , also Calciumhydroxid ( Ca(OH)2 ) gewaschen. Dieses zieht CO2 aus der Luft und es fällt Kalk aus . Wenn man das oft genug wiederholt und zwischendurch immer schön hochkämmt und trocknen läßt hat man diese schöne stachelige Frisur. Ich selbst habe schon versucht mit Gel , Haarspray und Kreide den Effekt hinzubekomen bin aber bisher kläglich gescheitert.
Gruß Mario

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Eintrag #15 vom 18. Jan. 2001 18:19 Uhr Toke Hoskuldson   Nachricht

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Ho Micha bist du Reenactor oder Freizeitritter??? Was sind schon Haare, also ich werde es diese Saison auch probieren!
Tokemon rules

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Eintrag #16 vom 19. Jan. 2001 19:34 Uhr Birgit Kapraun  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Kapraun eine Nachricht zu schreiben.

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Hmmm, ein paar gedanken beim lesen dieses threads: die quellen wo die römer über die gar schrecklichen frisuren der kelten berichten kenne ich auch. bisher habe ich immer angenommen, dieser effekt sei so erreicht worden, daß er sich auch leicht wieder rauswäscht. ich stelle es mir etwas unpraktikabel/unbequem vor auf einer frisur aus mit kalk versteiften haaren zu schlafen *autsch piek brösel*, außerdem bricht die haarpracht dann dabei ab. ist denn bekannt, wie lang die haare für diese frisuren waren? zum thema auswaschen: kalk ist ja mit essig gut löslich. könnte man eine solche kalkwasserfrisur vielleicht mit essig wieder in “normal” verwandeln?

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Eintrag #17 vom 29. Jan. 2001 11:21 Uhr Albert Winter   Nachricht

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… und noch ein Grund für die pfiffigen Kelten: Bei dieser “Hartfrisur” gab es weder Läuse noch Flöhe auf dem Kopf. Ein sehr praktischer Aspekt, der heute noch bei einigen Stämmen in Schwarzafrika zu bewundern ist.
Nixnutz von Trutzdem

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Eintrag #18 vom 11. Mrz. 2001 20:19 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! Ist zwr schon länger her, daß ich als toupierter (Cure) Rüschenhopser die Tanzflächen unsicher gemacht hab, aber, solche Stacheln lassen sich Folgendermaßen herstellen: Haarspray “Ultrastrong” in die Haare sprühen, bei langen Haaren macht es Sinn den Kopf nach unten zu halten. Einzelne Strähnen vom Haaranstz her behandel und zu den Spitzen vorarbeiten. Kurze Haare einfach einsprühen und hochzupfen. Strähnen nach dem eibsprühen sofort mit einem Fön trocknen. 1/2 Dose sollte dazu ausreichen. Den Rest des Inhalts zum Fixieren der Strähnen verwenden, und immer gleich mit dem Fön in Form bringen. Danach mit Faschingshaarspray (weiß) die Farbe einsprühen. Auswaschen: VIIIEEEEL Wasser + Shampoo, Haarkur & Spülung. Bloß nicht auskämmen. Alternative: Kryolan Aqua Theaterschminke, entfernen: siehe oben Von einigen Punks weiß ich, daß sie ihre Iro`s mit Eiweiß in Form halten, hab ich aber nicht ausprobiert. Zuckerwasser solls auch tun, ist im Sommer aber nicht so empfehlenswert (SSSSummm). Ein Punk aus meiner Bekanntschaft hat´s mal mit Autolack probiert, gehalten hat das prima, es ging nur nicht wieder raus. Aber, das alles sollte funktionieren und man erntet Montags bei der Arbeit keine irritierten Blicke. Viel Spaß beim üben, ansonsten, fragt einfach mal `n paar Gothics, wie sie ihre Frisuren so hinkriegen. Leider ist diese Mode auch am aussterben. Schade eigentlich.
Grüße… Uli

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Eintrag #19 vom 16. Apr. 2004 17:43 Uhr Bertram Michel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bertram Michel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Ich hab mal gelesen das die Haare mit sowas änlichem wie Seife gebleicht wurden. War warscheinlich irgend eine bestimmte Seifenmischung. Ich glaube dort stand sogar noch dass, Ziegenfett zum Sieden der Seife verwendet wurde und bestimmte Pflanzen (wurden aber nicht namentlich genannt). Is da was Wares drann?
Ich habe keine Information dazu gefunden.
Hat jemand ein “Rezept”
Gruß und Danke
Rabe

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Eintrag #20 vom 19. Apr. 2004 00:04 Uhr Julia Gräf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Julia Gräf eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
laut H. Schweppe, Handbuch der Naturfarbstoffe (Hamburg 1993) verwendeten die Griechen (Quelle: Dioskurides Mitte 1.Jh.n.Chr.) die “Garganische Purgierdolde” (Thapsia garganica L. oder Thapsia asclepium L.), die unreifen Früchte des Färberwegedorn auch stinkender Kreuzdorn genannt (Rhamnus infectorius) oder die Wurzeln des Lotosbaumes (Diopyros lotos) zum Bleichen bzw. Blondieren der Haare.
Die Römer benutzten z.B. die “Gewöhnliche Spitzklette” (Xanthium strumarium L.) um die Haare gelb zu färben
Alle diese Pflanzen eignen sich übrigens auch um Wolle gelb zu färben.
Vielleicht solltest Du Dir einfach mal ein Pflanzenfärbebuch zulegen und ausprobieren ;-)
Viel Spaß
Blidhild

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Eintrag #21 vom 15. Mai. 2004 23:23 Uhr Bertram Michel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bertram Michel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
danke für die Antwort
Wenn ich das richtig verstanden habe sind die Pflanzen zum färben der Haare. Wenn man aber dunklere Haare hat ist es schwierig die Haare heller zu “färben”. Dazu müsste man erst bleichen. Oder liege ich falsch?
Wolle die man färbt ist auch meist weis.
Hat jemand ein Bleichrezept?
Gruß und Danke im Vorrauß
Rabe

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Eintrag #22 vom 16. Mai. 2004 18:41 Uhr Julia Gräf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Julia Gräf eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
die Pflanzen wurden (so steht da) zum Bleichen der Haare verwendet. Ich nehme an, dass die Griechen eigentlich auch eher dunkle Haare hatten.
Liebe Grüße
Blidhild

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