Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Handschußwaffen / Feuerwaffen im MA

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Eintrag #9 vom 14. Jan. 1999 22:12 Uhr Rüssmann André   Nachricht

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Hallo Dietrich, Hab das Teufels Ding edlich mal getestet, ist ja super! Aber nun weitere Fragen: 1) Aus was ist die Lunte? Ich habe Hanf versucht aber das ist es wohl nicht. 2) Welche Korngrösse an Pulver gebrauchst Du oder machst Du das selber (eine Möglichkeit die mich anmacht)? Denn obwohl ich das feinste Pulver (Korngrösse<1mm) gebrauche hat die Büchse alle Probleme zur “starten” (die Lunte angeblasen vor dem schissen habe ich). Muss ich feineres Pulver gebrauchen? Ist du Lunte aus Hanf zur “kalt” Oder mache ich was anderes falch (wie die Büchse vor heizten oder älnliches)? Besten Dank im Voraus und bis dann. André Duchesne sergent des piquiers du baron Jan de Thys.

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Eintrag #8 vom 18. Nov. 1998 22:45 Uhr Rüssmann André   Nachricht

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Hi Dietrich und besten Dank für die Infos. Ich werde mich zeimlich schnell nach den Büchen unsehen denn ich suche im Moment gerade nach neuer MA Fachlitertur zum “wegfressen”. Bis dann (werden uns vieleicht am Treffen 13-14.02.99 sehen und sicher davor auf diesen Seiten). André Duchesne, sergent des piquiers du Baron de Thys

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Eintrag #7 vom 18. Nov. 1998 12:01 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andre´, erst einmal schönen Gruß an Jan; Telefonnummern von John und Gerry schicke ich Dir (John ist zur Zeit in Neuseeland, und Gerry ist umgezogen), sobald ich sie habe. Es gibt meines Wissens keine Informationen über Putzzeug, weder Bilder noch Realien oder schriftliche Belege. Alles, was wir haben, ist Kanonenputzzeug, und unsere Handbüchsenschützen reinigen mit dem, was im 15. Jhd. definitiv zur Verfügung stand, also mit Bürsten, ßllappen und Asche. Pulver stammte aus verschiedenen Quellen; jede Stadt hatte, sofern sie ein Zeughaus besaß, auch eine Pulvermühle, in der das Pulver für die eigenen Geschütze und Handbüchsen hergestellt wurde. Jeder Büchsenmeister mußte verschiedene Arten von Pulver herstellen können und hat das auch getan; aber das gilt nur für die Büchsenmeister, also die ausgebildeten Artilleristen, keinesfalls für einfache Schützen, schon gar nicht für Handbüchsenschützen. Und es gab regelrechte Pulverfabriken, meistens in der Hand einer Stadt oder eines Kaufmannes, die Pulver in großer Menge herstellten und an jedermann verkaufte. Zum Leben der Soldaten kann ich Dir folgende Bücher empfehlen: “Der alte Schweizer und sein Krieg” von Walter Schaufelberger “Kriegswesen im Spätmittelalter” von Volker Schmidtchen “The Swiss At War”, Osprey- Heft, von Gerry Embleton Dietrich

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Eintrag #6 vom 16. Nov. 1998 19:49 Uhr Rüssmann André   Nachricht

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Danke, Dietrich, für die Auskünfte, die Büchse wurde mir von Jan Fantys (der dich übrigens schön grüsst) verkauft und kommt aus der Tchechei; sie wurde schon im Praager Beschussamt getestet. Wenn du mir bitte die Telephonnumer und Adresse von Gerry Embleton und John Howe zu kommen lassen könntest wehre ich dir sehr dankbar, ich hätte da noch so Fagen wie aus welchen Geräten besand das Putzzeug? Wurde das Pulver selbst hergestelt oder war da schon eine Art Staliches Monopol? Und sonst hätte ich auch Fragen wo es um den “background” von einem soldaten geht (wie habt er sich die zeit vertrieben usw. Veilcht seht das auch in einer Diskusion habe noch nicht alles gelesen). Für das Sehen, informiere mich doch einfach über eure Veranstaltungen und ich werde sehen was sich machen lässt (km sind bei mir kein Problem (so lange die Kasse fogt)). Und Noch zu dir Frank, ich bin dabei dir ein paar links voruzubereiten (nicht viele gefunden und viele die ich hatte Waren nicht mehr gültich) es gibt da fieleicht eine Erklärung: Nach meinen französichen freunden und dem Vernsehen ist das Net docht noch nicht so gut verbraitet (vermutlich wegen der konkurenz vom “Minitel”). Aber ich werde dir ein mail sicken wo ich ein paar links (die was taugen) drin sind oder soll ich die zum Tema “Mittelalterszene im europäischen Ausland ” legen ? werde ich wohl machen… Besten Dank und bis dann…. André Duchesne, sergent des piquiers du Baron de Thys

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Eintrag #5 vom 16. Nov. 1998 10:29 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andre`, zuerst eine Frage: Woher hast Du die Handbüchse, also wer hat sie gebaut? Und eine Bitte: Bevor Du mit ihr schießt, lasse sie bitte beim Schweizer Beschußamt beschießen, damit sie Dir nicht um die Ohren fliegt. Nach Auswertung mehrerer Quellen, in erster Linie der Schweizer Schilling- Chroniken, trugen Handbüchsenschützen außer der Büchse selbst noch eine Umhängetasche, wahrscheinlich aus Leder, in der wohl Putzzeug, Lunte, Werkzeug, Geschosse und mutmaßlich auch das Pulver transportiert wurde. Es gibt einige Pulverhörner aus der Zeit, aber die gehörten zur Artillerie, wie die Abrechnungsbücher einiger Zeughäuser zeigen. Zwar kann man auf einigen Bildern Handbüchsenschützen mit umgehängten Flaschen sehen, aber da es auch Halmpartiere und Pikeniere mit den gleichen Flaschen gibt, handelt es sich wohl um Feldflaschen, nicht um Pulverflaschen. Ich empfehle Dir, die fertig abgemessenen Pulverladungen in kleinen, verschließbaren Holzbehältern, ähnlich den “12 Aposteln” des 16. und 17. Jhd., aufzubewahren. Offensichtlich wurde aus Handbüchsen alles verschossen, was reinpaßte; Steine waren sehr beliebt, ebenso ganze Armbrustbolzen oder wenigstens ihre Spitzen. Von den Zeughäusern wurden vor Beginn eines Feldzuges zylindrische, leicht unterkalibrige Bleistangen ausgegeben, von denen sich der Schütze seine Geschosse selbst abschneiden konnte. Wir haben nichts gefunden, was darauf schließen ließe, daß bereits Bleikugeln zum Verschießen aus Handbüchsen gegossen wurden; allerdings gibt es einen Schriftbeleg, der besagt, daß eine burgundische Handschützenabteilung die Bleieinfassung von Kirchenfenstern herausbrach und sich daraus Kugeln formte (mit dem Dolchgriff zurechthämmerte?). Leider gibt es für Handbüchsen keine Ladeanleitung, aus der hervorginge, mit wieviel Pulver sie geladen wurden. Da sie aber geschmiedet waren, rate ich zur Vorsicht! Nochmals die Bitte: Beschießen lassen! Ich würde Dir empfehlen, dich an die modernen Regeln für Vorderladerschützen zu halten, die da sagen: Pro Millimeter Laufdurchmesser mindestens 0,25 Gramm Schwarzpulver; aber bitte nicht mehr als 0,35 Gramm benutzen! Das klingt wenig, ist aber schon eine ganze Menge, wenn man die Büchse abschießt. Wenn Du die Büchse ungeladen abschießt, kannst Du die ganze Sache realistischer aussehen lassen (und den Knall verstärken!), wenn Du die Ladung verdämmst. Unsere Handbüchsenschützen benutzen dazu einen lose gedrehten Pfropfen aus frischem Gras; der hat den Vorteil, daß er sich beim Schuß in kleinste Teile zerlegt, also nichts und niemanden treffen kann, und durch die Feuchtigkeit keine Funken oder Glutnester mit sich trägt und in irgendeinem trockenen Gebüsch zur weiteren Verwendung abläd…. Wenn Du noch weitere Fragen hast oder Informationen zu anderen Themen brauchst, kann ich Dir Adresse und Telefonnummer von Gerry Embleton in Onnens oder John Howe in Neuchatel geben; die beiden haben einen Berg von Informationen über das schweizer, französische, burgundische und deutsche Militärwesen des 15. Jhd. Und John spricht so eine Art Französisch; er ist Kanadier. Willkommen im 15. Jhd.! Wann sehen wir uns mal? Dietrich

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Eintrag #4 vom 13. Nov. 1998 17:30 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo André, wenn es schon nicht so etwas wie Tempus vivit in France gibt, so sind doch sicherlich ein paar Seiten im Netz: hast du bitte mal ein paar links in france? Danke Frank

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Eintrag #3 vom 13. Nov. 1998 07:27 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Andre´, ich werde am Wochenende alles zusammentragen, was ich an Informationen von unseren Handbüchsenschützen bekommen kann. Anfang nächster Woche kann ich Dir zu diesem Thema dann mehr sagen. Dietrich Pott Büchsmeister der Co. of St. George

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Eintrag #1 vom 12. Nov. 1998 23:53 Uhr Rüsmmann André   Nachricht

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Hallo! Ich habe vor ein paar Tagen diese Netseite entdeckt und finde sie ganz toll (Schade das es dies nicht auch in französicher Spache gibt, deshalb: bitte Verzeihung für Grammatikal- und Rechtschreibefehler!). So jetzt mal an die eingentliche Sache, ich bin Mitglied in einer MA Gruppe 15. Jahrhundert (Compagnie des 4 Lunes, mit tendez zur famösen A.) und habe vor kurzem eine Büchse(? auf Franz. Arquebuse) geukaft (ähnliches modell wie im buch “the medieval soldier” von der Co. St-Georg) und hätte jetz gerne ein paar zusätzliche infos.: 1. Wie sah es mit den Zustztzeug aus (Putzzeug, Lunte, Pulverfass und dosierung…) 2. Wie und aus was stellte man die Kugeln her (welches Werkzeug etc…), keine Agnst ich werde nicht scharf auf MA Veranstaltungen rumballern (Aber im Schiesstand will ich dass Ding mal probieren, von denen gibt es hier genug). 3. Wiess einer wiefiehl pulfer in dieses Ding muss um scharf (ich betohne nochmal nur im Schisstand) und auch für Scheinschüsse auf MA Veranstaltungen. Besten Dank für eure Hilfe. André Duchesne, sergent des piquiers du Baron de Thys

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