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Eintrag #1 vom 14. Dez. 1999 18:20 Uhr Tim Hesse   Nachricht

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Hallo und Gott zum Gruße. Ich möchte mich in Bälde daran machen, selbst einmal Helme (oder erst mal einen) herzustellen. Mein erster Versuch schlug schon fehl, da mir die nötigen Kentnisse fehlen. Ich wollte einen der frühen Kreuzfahrerhelme (wie hießen die noch?) bauen, Kegelstumpf ab der Stirn aufwärts, mit Nasal oder Gesichtsplatte, die Scheitelplatte flach aufgenietet. Beim Börteln des Scheitelplattenrandes bekam ich jedoch Schwierigkeiten, die Scheitelplatte bog sich unkontrolliert. Muß ich warm (HEISS!) arbeiten oder kann ich diese Arbeiten auch kalt ausführen? Und woher bekomme ich Schlossernieten? Wer kann mir im Speziellen oder auch im Allgemeinen helfen? DANKE schon jetzt für die, hoffentlich, zahlreichen Tipps zu meinem Thema.
Godric, engl. Fußsoldat

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Eintrag #2 vom 14. Dez. 1999 18:44 Uhr Ronald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ronald eine Nachricht zu schreiben.

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Leider kann ich mangels praktischer Erfahrung nichts produktives zum diesem Thread beisteuern, möchte aber schon gleich darum bitten die Ergebnisse auch für die Bibliothek bereitzuhalten .. danke und viel Erfolg! Ronald
aka Reinold v. Theiss - Vom Orden des Hospitals des heiligen Johannes zu Jerusalem

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Eintrag #3 vom 14. Dez. 1999 20:11 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Namensvetter! Hier mein bescheidener Beitrag: Ich habe waehrend eines Praktikums mal so einen Helm gebaut. Meine Empfehlung zur Scheitelplatte ist, in selbige eine leichte Woelbung zu treiben (bei 1.5mm Schwarzblech geht das noch kalt; z.B. mit einem Schonhammer und einer Mulde in einer Bleiplatte; schneckenfoermig im Kreis von aussen nach innen treiben). Das gibt der Scheitelplatte enorme Stabilitaet und ist auch noch ganz schick. Beim Boerteln des Randes wirst Du ums Warmmachen nicht rumkommen. Das bedeutet nicht das du unbedingt warm boerteln musst (obwohl es dann leichter ist, da du das Material dann etwas besser stauchen kannst), es reicht evtl. schon, das Material nur etwas auszugluehen, um die Spannung aus selbigem zu nehmen. Sehr nuetzlich, wenn auch etwas un-A ist eine Sickenmaschine (ich hoffe das wird so geschrieben, bin halt auch nur Anfaenger). Damit bekommst du sozusagen den “ersten Knick” in den Plattenrand, was das Boerteln einfacher macht (geh einfach mal mit der Platte in eine Schlosserei und frag nach sowas; fuer `nen Fuenfer in die Kaffekasse machen die das eigentlich). Weiterhin ist es sinnvoll nicht zuviel Rand umzuboerteln, das wuerde das Ganze noch schwieriger machen (mehr Material, das gestaucht werden muss), 1 cm muesste eigentlich reichen, auch wenn das Nieten dadurch schwieriger wird. Praktisch ist es, den Plattenrand warm an den fertigen Kegelstumpf anzulegen, das reduziert die Probleme beim Nieten , da keine stoerenden Abstaende mehr zwischen Stumpf und Plattenrand bestehen. Vollnieten bekommst du im gut sortierten Eisenwarenladen, wird aber immer schwieriger, da keine Sau die Dinger mehr benutzt. Manchmal haben die Laeden noch verstaubte Restbestaende im Keller schlummern. Eine weitere Quelle sind besagte Schlossereien, wenn Du gerade zum sicken da bist , frag mal mit Hundeblick. Ich wuerde dir 4mm Rundkopfnieten empfehlen, vergiss aber nicht, das du auch einen entsprechenden Nietzieher und -kopfmacher brauchst. So, das ist alles was mir auf die Schnelle einfaellt. Gruss, Timm

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Eintrag #4 vom 14. Dez. 1999 20:14 Uhr Nils Mandel   Nachricht

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Sey gegrüßt, Leider werde ich aus deiner Beschreibung nicht ganz schlau, aber ich will trotzdem versuchen dir zu helfen. Sofern die Scheitelplatte nur in einer Richtung gebogen werden soll, versuche es doch mal über einem Stahlrohr zu biegen. Und die Nieten kannst du dir auch selber herstellen. Aus Rundstahl Arbeitest du dir kleine Bolzen, und arbeitest dir daraus Nieten. Allerdings wäre es Besser wenn du Nietformer hättest ( gibt es im sehr gut organisierten Baumarkt). Ich hoffe ich konnte helfen, und sonst kann man mir ja mailen.

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Eintrag #5 vom 15. Dez. 1999 01:33 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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Naja, eigentlich gar nicht so schwierig. Allerdings kommt es dabei meiner Meinung nach zuerst einmal auf den richtigen Stahl an. Ich habe für meinen Nachbau des Dargener Topfhelms (siehe ´Bibliothek´ → ´Rüstungen´ → ´Helme´) 1,5mm Stahlblech mit der Bezeichnung St13.03 verwendet - also das, was manche als ´Tiefziehblech´ bezeichnen. Dieser Stahl ist sehr gut kalt verformbar und kommt dem mittelalterlichen “Stahl” noch am nächsten, da er einen hohen Kohlenstohanteil hat, somit mehr Richtung Eisen geht. So wie ich ihn kenne, wird Peter Müller sich zu diesem Thema noch zu Wort melden, er kann da mehr sagen, da Maschinenbauer. Nach dem Ausschneiden einer Scheitelplatte habe ich rundum 1,5cm zugegeben und um 90° umgebogen. An der 1,5cm-Markierung auf das Amboß-Horn (es gehen aber auch die beliebten Eisenbahnschienen *g*) gelegt und mit einem 2kg-Hammer draufgedroschen - aber mit Gefühl! Nicht mit Gewalt beim ersten Schlag die 90° erreichen wollen, wenn sich die Außenkante bei jedem Schlag um 4-5mm nach unten biegt ist das vollkommen ausreichend. Dabei immer um Hammerbreite weiterdrehen und so das Blech nach und nach zusammenstauchen. Natürlich verformt sich auch die eigentliche Scheitelplatte immer wieder ein wenig (läßt sich mit ein paar Schlägen mit aufgelegter Platte auf die Innenseite beheben) und wenn man auf der einen Seite die Krempe schlagen will, kommt sie auf der gegenüberliegenden Seite wieder etwas hoch - etwas Geduld ist angesagt. Funktioniert aber prima, habe damit schon mehrere Scheitelplatten hergestellt. Bis auf ein Mal, bei dem ich versuchte, eine ´Nase´ in die Krempe einzubauen ist mir dabei auch noch nie das Blech gerissen. Nachdem die Krempe fertig ist, dürfte der eigentliche Rand, also die Unterkante der Krempe etwas wellig sein, da man das Blech an einigen Stellen stärker ausgetrieben hat, als an anderen. Kein Problem, man legt den ´Deckel´ umgekehrt auf den Tisch, fixiert eine Reißnadel knapp 1,5cm über der Tischplatte und reißt eine durchgehende Linie rund um die Krempe. Danach feilt man die Krempe bis zu dieser Linie herunter (Kriegsherren von Og dürfen auch einen Winkelschleifer benutzen *g*). Fertig ist die Scheitelplatte - die sich wohltuend von den radial eingeschlitzten und Stück für Stück einfach umgebogenen Krempen (schauder!) der allgemein erhältlichen Helme unterscheidet. BTW, ich verwende 6mm Stahlvollnieten. Bezugsquellen wie bereits von meinen Vorrednern erwähnt, meine Adresse in Hamburg nützt Dir nichts, oder? Noch etwas: Die Idee mit der gewölbten Scheitelplatte halte ich nicht für besonders glänzend. Frühe (Topf-) Helme hatten nun einmal die gerade Scheitelplatte, für das 14. Jahrhundert ist eine gewölbte Scheitelplatte völlig in Ordnung…
Gunther Markgraf von Bärennoth Admin ´Tempus vivit!´

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Eintrag #6 vom 15. Dez. 1999 01:38 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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Hmm, bei nochmaliger Durchsicht der bisherigen Einträge muß ich mich Nils anschließen. Tim, wir reden hier doch von TOPFHELMEN, oder? Bzw. dem Vorläufer (oder Frühform), der noch keine Nackenplatte hatte, ja? Dann gehe ich doch wohl recht in der Annahme, daß Du nur die Krempe der Scheitelplatte meintest und doch wohl vom unsäglichen UMBßRTELN die Finger lassen willst, oder?
Gunther Markgraf von Bärennoth Admin ´Tempus vivit!´

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Eintrag #7 vom 15. Dez. 1999 10:10 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, Ich vermute Tim (irgendwie ´ne Inflation dieses Namens hier :-) meint tatsächlich die frühe Form des Tpopfhelmes. Zeitlich weniger ein “Kreuzfahrerhelm” als im ersten Viertel des 13. Jhdts. in ganz Europa verbreitet. Heißmachen kann man im örtlichen Bereich auch mit ´ner Lötlampe. Verbraucht zwar ´ne Menge Gas, doch für die angesprochenen Zwecke reicht´s. Wir selber verwenden ´ne Wärmspitze für Acethylen/Sauerstoff, da wir keine Esse mehr haben (Andersrum kriegt Peter immer dickere Arme vom Kaltschmieden :-) Da ja anscheinend ein Mangel in der Szene an Vollnieten herrscht (ich meine die aus Metall, von den anderen gibt´s genug), werden wir gnädigerweise demnächst welche im Hunderterpack anbieten. Preise bei Gelegenheit auf Anfrag;-) Bis dann C.M.O.T. Thorsten ich-verkaufe-alles Piepenbrink

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Eintrag #8 vom 15. Dez. 1999 10:15 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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P.S.: Einen noch, ich muß Gunther recht geben. Umbörteln fing erst mti den späteren Rüstungstypen an. Unsere tschechischen Freunde neigen dazu alles unzubörteln, was ihnen in die Hände kommt. Wir benutzen übrigens als Werkstoff simplen ST 52, wie es ihn injeder guten Eisenwarenhandlung (wie heißen die noch bei uns - Thyssen, Krupp, Hoesch?) gibt. Bis dann Thorsten der ausssem Ruäpott kommt

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Eintrag #9 vom 15. Dez. 1999 10:52 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Aaaaaargh, damit gehöre ich jetzt auch in die Reihen der Doppelposter! Sorry und bitte entfernen! Thorsten

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Eintrag #10 vom 15. Dez. 1999 11:55 Uhr Peter Müller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Müller eine Nachricht zu schreiben.

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Wie gut der Gunther mich doch kennt! Also mal zum Material: Das 1303- Blech ist noch am nächsten am kohlenstoffARMEN Originalmaterial dran. Aber das mit dem Bördelrand überlassen wir doch bitte den Helmformen des 15,16,17..Jh. Kein erhaltenes Topfhelmexemplar hatte sowas (wäre bei einer Materialstärke von bis zu 4mm auch ein starkes Stück) Nieten bekommt man auch bei der Firmavon Beckfort&Co., Wuppertal. Gunthers Anleitung hab ich nicht viel hinzuzufügen, höchstens eine Elektrostichsäge hat sich bei mir (ebenfalls Dargener Modell) bei der Visierspange prima gemacht. Also, immer ran da
Peter

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Eintrag #11 vom 15. Dez. 1999 12:02 Uhr Peter Müller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Peter Müller eine Nachricht zu schreiben.

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ßbrigens, für alle Liebhaber des St 52: Mindestzugfestigkeit St 52: 520N/mm^2 1303: 330N/mm^2 Wer auf dicke Arme steht, muß leiden… Euer Magerärmchen
Peter

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Eintrag #12 vom 15. Dez. 1999 12:38 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, na, ja unsere Materialwahl hat wohl auch ein wenig mit den Anforderungen der SCA zu tun. Wenn Du Dir auf Dein Hirn prügeln läßt, willst Du´s doch etwas besser geschützt haben ohne zuviel Gewicht dabei zu haben. Und ja, Peter hat dicke Arme (ich meine Unterarmumfang um die 42cm ;-) Bis dann Thorsten

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Eintrag #13 vom 15. Dez. 1999 16:47 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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Aua, peinlich, ja, das mit dem Kohlenstoffgehalt habe ich doch glatt durcheinandergeschmissen. Ob der fortgeschrittenen Uhrzeit meines ersten Postings möge man mir dies verzeihen…
Gunther Markgraf von Bärennoth Admin ´Tempus vivit!´

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Eintrag #14 vom 16. Dez. 1999 17:46 Uhr Tim Hesse   Nachricht

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Hallo Gunther… …und vielen Dank für Deine umfangreiche Beschreibung. Wird mich wohl einigen Schweiß und Material kosten, das ganze zu verwirklichen:-) Und: Wenn es denn Krempe heißt, so werde ich es in Zukunft auch Krempe nennen. Von Umbördeln/umbörteln spricht man wohl auch eher bei Blechdosen, oder? Und JA, ich meine frühe Topfhelme ohne Nackenplatte. Hier zeigt sich wieder einmal die Bedeutung von Begrifflichkeiten. Tut mir leid, daß ich noch nicht über das nötige Wissen verfüge, aber ich arbeite daran und laß mich gerne belehren. Sogar mit Dank. Weiterhin wäre es schön, wenn dieser Thread nicht gleich wieder sterben würde, sondern wenn hier bald noch mehr über das Thema Helmbau zu finden sein würde. Bis denne, TIM

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Eintrag #15 vom 17. Dez. 1999 09:30 Uhr Thomas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas eine Nachricht zu schreiben.

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Help, I need somebody, help, need just anybody, help, I need someone, he-e-elp. When I was younger so much younger than today-ey-ey, I never needed anybody… Okay, okay, ich hör auf zu singen und komme gleich zum Punkt: Wer hat ein paar Tips und/oder sogar Schablonen zum Bau eines EISENHUTES??? Ich würde mir gerne im Winterhalbjahr so ein Ding zusammenbauen. Am besten natürlich deutscher Typ. So ein richtig schickes Teil halt. Vielen Dank für den support schon mal vorab. Schönes Wochenende allerseits…
Mit besten Grüßen, HvE (Thomas)

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Eintrag #16 vom 22. Dez. 1999 20:49 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Ja, wie heißt er denn nun, besagter 90° Knick der sich kreisförmig um die Außenbezirke der Scheitelplatte gruppiert? By the way, hat jemand einen Beleg für besagten Frühnasaltopf? Ich habe bisher immer nur Sekundärquellen in die Finger bekommen.
Pax, Timm

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Eintrag #17 vom 26. Jan. 2000 19:31 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo . Ich spiele mit dem Gedanken, mir eine “Schmiede” zusammenzustellen. Meinen kleinen Amboß habe ich mir nur geliehen - weiß jemand, wo ich die sagenumwobenen Schienenstücke bekomme (im Angesicht der Amboßpreise bin ich leichenblaß geworden) ? Wär toll, wenn jemand eine Adresse hat.
Patrick.

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Eintrag #18 vom 27. Jan. 2000 09:36 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Patrick, mit Dinslaken bist Du doch noch im Bereich des Reviermarktes. Schau öfters mal rein, da werden gelegentlich Ambosse zu fairen Preisen verkauft. Eine andere Möglichkeit wären Firmenauflösungen. Wir haben z.B. unseren Amboss (ca. 250 kg) für 300,- DM durch die Auflösung einer Werkstatt bekommen. Anstelle eines Schienenendstückes kan man auch an einem spitzgeflexten Doppel-T-Träger arbeiten - das ist unser “Reiseamboss”, für Reparaturen unterwegs. Bis denn Thorsten

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Eintrag #19 vom 27. Jan. 2000 14:28 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten, ich bin mir nicht sicher was Du mit Reviermarkt meinst ? Meinst Du diese “Kleinanzeigen-Zeitung” ?
Patrick.

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Eintrag #20 vom 27. Jan. 2000 15:10 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Jo. Thorsten

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Eintrag #21 vom 07. Feb. 2000 14:13 Uhr Björn Kieser   Nachricht

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Zu Gunter E. Biernat: Sei gegrüßt ! Sehr interresant,Deine Beschreibung des umbördelns. Ich hab auch schon einige Helme dieser Art gebaut und hatte da immer ein Problem: Die innere Kante des umgebördelten Randes muß genauso lang sein wie der Umfang des Randstückes,auf das der “Deckel”gesetzt wird.Einige Milimeter Abweichung verursachen da bereits immense Spannungen.Wie lößt Du das Problem(Berechnung,genaue Messung..) Gruß Björn
Sir Blacknose

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Eintrag #22 vom 08. Feb. 2000 09:42 Uhr Gunther E. Biernat  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunther E. Biernat eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hatte es damals so gelöst, daß ich die Stirn- und Hinterhauptplatte bereits in die endgültige Form gerbacht habe und zunächst mit M6 Metallschrauben zusammengefügt habe. Dann wurde dieser “Ring” auf´s Blech gestellt, mit einem Edding drumherum gezeichnet und eben 1,5cm dazugegeben. Ausgeschnitten und an der inneren Linie umgekrempelt. Die Paßgenauigkeit habe ich immer recht gut hinbekommen, kleinere Abweichungen behebt man so: Man fixiert die Stirnplatte in der Scheitelplatte (wiederum mit Metallschrauben in den späteren Nietlöchern) und schlägt mit dem Hammer mit Schlägen auf die Innenseite der Stirnplatte bis sie sich nahtlos in die Rundung der Scheitelplattekrempe einfügt. Die Stirnplatte wieder entfernen und den Vorgang mit der Hinterhauptplatte wiederholen. Wie gesagt, umbörteln ist etwas anderes (gutes Beispiel, daß mit den Konservendosen oben)…
Gunther Markgraf von Bärennoth Admin ´Tempus vivit!´

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Eintrag #23 vom 11. Nov. 2000 13:45 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Hier für alle Helmbauer einen “link” zu einem Bild, das es an dieser Stelle nicht sehr lange geben wird, denn der Originalturnierhelm Kö. Heinrichs V. (vor 1422) wird für min. 50.000,-DM verkauft. www.sztuka.com.pl/images/Chelm.jpg
mfG - Thomas

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Eintrag #24 vom 02. Jul. 2001 15:17 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, um mal ein bißchen Leben in dieses Thema zu bringen: mich würde die Beschaffenheit von damaligen Helmen interessieren. Vor allem von Helmen des 13. Jahrhunderts. Das was man heutzutage von den meisten Schmieden bekommt erscheint mir ein bißchen seltsam. Alles mattgebürstete, schummelgeschmiedete (will sagen: aus gewalzten, evtl. rundgedengelten Stahlplatten/Streifen), mit Punktschweissungen und Baucenter-Stahlnieten zusammengebaute Dünnwand-Hüte. Ich kann mir schwer vorstellen das damals Helme aus 1-1,5mm blech gefertigt wurden, und das die Stahlblech walzen konnten kommt mir auch ein bißchen komisch vor. Also: wie sieht die damalige Beschaffenheit von Helmen aus, und gibts heutzutage auch Schmiede, die Helme auf diese Art herstellen? Wenn ja, zu welchen Preisen??? Gruß
Fritz

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Eintrag #25 vom 03. Jul. 2001 07:32 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Das willst Du nicht wirklich zahlen, glaub mir. Jörg nannte mir vor Ewigkeiten mal Schmied und Preis, kann mich an beides leider nicht mehr erinnern, aber der Preis war beeindruckend. Es fängt doch schon damit an, daß der Schmied das “Blech” selbst herstellen müßte. Und aus hochwertigem Material waren die alten Teile auch nicht, wenn ich richtig informiert bin, eher weicher. Dadurch, daß man damals aber halt keine Blechtafel nahm, variierten die Wandstärken, was nun wieder sehr sinnvoll ist. Meinem Schmied habe ich die Schweißpunkte verboten und siehe da, es ging auch ohne. Viel wichtiger für Helme des 13. Jh. ist z.B. darauf zu achten, daß das Blech am Ende nicht umgelegt (gebördelt?) wird. Kann man zur Not aber vorsichtig (!) wegflexen. Joachim

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Eintrag #26 vom 07. Jul. 2001 11:29 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, Natürlich will ich das nicht bezahlen. Aber wenn ich beim Aldi einkaufe will ich das auch nicht bezahlen, tus aber trotzdem. Aber um das was du angesprochen hast geht es mir gerade. Die variierende Wandstärke der Metallplatten, die schlechte Metallqualität, die selbst hergestellten Nieten u.s.w. Das sind die kleinigkeiten, die einen Helm geil aussehen lassen, und nicht wie aus einer Alupresse gestanzt. Ausserdem will ich mir den ja nicht jetzt kaufen. Ich hab ja zeit zu sparen. Vorerst gehts auch ohne. Gruß Fritz P.S. Wie heißt denn dieser Schmied? Welche Referenzen hat der? Kann man mal Helme sehen die er geschmiedet hat??

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Eintrag #27 vom 09. Jul. 2001 07:27 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Wende Dich bitte direkt an Jörg (Bellinghausen), der schaut hier nämlich nur noch sporadisch rein, kann Dir aber bestimmt weiterhelfen. Joachim

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Eintrag #28 vom 13. Jul. 2001 09:44 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, diese Buch ist hauptsächlich über das 14.JH. Trotzdem könnte es einige Fragen hier beantworten. TECHNIQUES OF MEDIEVAL ARMOUR REPRODUCTION: THE 14TH CENTURY www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/[…]/tempusvivit-21
Hohenecker

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Eintrag #29 vom 03. Dez. 2001 09:22 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Ich bin in einem Dilemma:
Seit Jahren trage ich einen spitzkegeligen Topfhelm (habe mich auf die Darstellung der zweiten Hälfte 13. Jahrhundert mit Endpunkt 1288 eingeschossen)und habe diversen Büchern entnommen, das es zu diesem Zeitpunkt schon frühe Formen eines spitzkegligen Topfhelmes gab.
Zur Erklärung: Wenn ich spitzkegelig meine, rede ich nicht von diesen hochglanzpolierten und mit Messing verzierten sogenannten “Sugarloafs”, sondern wirklich einen eher grob gearbeiteten Vorläufertypus.
Mein eigendliches Dilemma nun: Wenn ich an einer Veranstaltung wie zum Beispiel die von Haduwolff teilnehmen möchte, deren definitiver Endpunkt das Jahr 1280 ist, ist dieser Helm gelinde gesagt fehl am Platz…zumindest wenn ich die Aussagen von ein paar Leuten als Masstab nehme.
Es geht mir nicht darum, auf biegen und brechen eine Rechtfertigung für einen vermeintlich “falschen” Aussrüstungsgegenstand zu haben…ich will lediglich auf der richtigen Seite sein.
Bevor ich mir einen zweiten Helm vom, sagen wir Dargen-Typ, kaufe, dafür Geld ausgebe und HINTERHER erst erfahre, das mein erster eigendlich doch passt, will ich es nahezu sicher wissen.
Könnt Ihr mir helfen?
Udo

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Eintrag #30 vom 03. Dez. 2001 09:24 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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…wenn ich schreibe, ich trage seit Jahren einen spitzkegeligen Topf- eigendlich eher Kübelhelm, dann impliziert dies nicht, das ich ihn dauernd auf dem Kopf habe…ich trage ihn natütlich nur auf MA-Veranstaltungen und selbst dann nur im Gefecht…ist klar…oder?
Udo

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Eintrag #31 vom 03. Dez. 2001 20:02 Uhr Ingo Kammeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Kammeier eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Udo
Leider muß ich Dich da enttäuschen. Alle Helme, die man mit einer spitzen Helmplatte gefunden hat, werden in das 14 Jahrhundert datiert. Selbst der Dargener Topfhelm ist ende 13..so gegen 1270-80.
Als Beispiel für spitze Helme
Madel Typ II Mitte 14.
Küssnacht am Rig Mitte 14.
Burg Tannenberg Mitte 14.
Kornburg Ende 14.
Richard Pembridges Helm Ende 14.
usw.
Gruß Ingo

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Eintrag #32 vom 03. Dez. 2001 20:04 Uhr Ingo Kammeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Kammeier eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Udo
habe gerade in der Biblithek bei tv gesehen, daß dort ein guter Artikel über Helme zulesen ist. Alle unten genannten Helme kannst Du Dir dort anschauen.
Gruß
Ingo
Gruß Ingo

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Eintrag #33 vom 03. Dez. 2001 20:16 Uhr Ingo Kammeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Kammeier eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo..
ein paar Details zu den Helm (falls es jemand interessiert).Wie schon unten angesprochen schwankt die Metallstärke der Platten insgesamt zwischen 2 und 2,5 mm und ist teilweise auf weniger als 1,5 mm abgerostet. Die Stärke der Platten nimmt zu den Rändern hin ab. Das Visierkreuz besteht ebenfalls aus 2mm dicken, vermutlich feuerverschweißten Stangen (es sieht nur um einiges dicker aus, da es von innen hohlgekehlt worden ist). Eine weitere Eigenart, die viele neue Dargener Topfhelme schon von weiten als schlechtes Replik erscheinen lassen, ist, daß beim Original die Nietköpfe innen liegen und die Nieten außen vernietet worden sind.
Gruß Ingo

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Eintrag #34 vom 05. Dez. 2001 07:50 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Kauf Dir einfach einen neuen zeitlich passenden Helm, Udo. Sonst liegst Du halt gut 100 Jahre daneben. Passende Belege für eine frühere Verwendung dieses Helmtyps wirst Du nicht finden. Außerdem wollen wir doch immer was typisches für die jeweilige Zeit darstellen, nicht wahr?
Ingo, über das von Dir geschilderter Nietendetail habe ich in den mir vorliegenden Veröffentlichungen nichts finden können. Kannst Du bitte Deine Quelle angeben. Leider ist das Zeughaus hier in Berlin ja noch immer dicht, ich würde mir den Dargener Helm gerne mal wieder genau anschauen.
Joachim

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Eintrag #35 vom 05. Dez. 2001 11:30 Uhr Ingo Kammeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Kammeier eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Joachim
Meine Angaben über den Helm habe ich aus der Puplikation von Herrn Quasigroch, der das Glück hatte den Helm inspizieren, vermessen, ablichten und 1 zu 1 nachbauen konnte. ich habe mich übrigends mit dem Kreuz versehen..es scheint auch in seiner dicke zwischen 2 und 3 mm (wobei man davon ausgeht, daß max. 1 mm abgerostet sind) zu varieren. Leider gibt der Bericht es nicht genau wieder. Ich habe mich daraufhin mit Dr. Quaas in verbindung gesetzt (er ist für den Helm in Berlin zuständig). Leider konnte er mir auch keine genaueren Angaben machen. Denke aber, daß 3 mm ein guter Kompromiß wären..
Joachin..falls du interesse an den Bericht von Quasigroch hast…schicke mir eine mail
Gruß Ingo

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Eintrag #36 vom 07. Dez. 2001 07:36 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lochreihe zur Helmzierbefestigung?

Morgen, Ingo.
An dem Bericht habe ich natürlich Interesse!
Noch ein paar Daten zum Dargener Topfhelm (Quelle alter Ausstellungskatalog vom Museum für Deutsche Geschichte; Heinrich Müller):
Höhe vorne: 30 cm
Höhe hinten: 25,5 cm
Gewicht: 2260 g
Mit den Nieten könntest Du Recht haben, wenn ich mir die Fotos noch mal genau anschaue. Leider sind sie wie der Helm ziemlich verrostet. Und leider besitze ich kein Bild vom Helminneren.
Sagt der Herr Quasigroch vielleicht etwas über die ungewöhnlichen Lochreihe an den Seiten aus (Helmzierbefestigung?)?
Joachim

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Eintrag #37 vom 07. Dez. 2001 13:16 Uhr Ingo Kammeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Kammeier eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Joachim
Laut Quasigroch sind die Löcher für die Befestigung des Helmfutters gewesen (falls Du die Löcher an den Seiten und hinten meinst, er hat nämlich noch ein ein Loch vorne auf der Stirnplatte.)
Gruß Ingo

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Eintrag #38 vom 10. Dez. 2001 11:15 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht seitliche Löcher wirklich für Helmfutter?

Ich meinte die seitlichen Löcher. Und deren Anordnung sieht mir nicht (nur) nach Helmfutter aus.
Joachim

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Eintrag #39 vom 27. Jan. 2002 22:03 Uhr Lutz Milferstedt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lutz Milferstedt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Amboss

Hi Du Ambosssuchender…!!
Ich hätt ein paar dicke Stahlstücken (verschleißfester stahl) die du als amboss (für die reise usw prima benutzen kannst, (vor allem prima als rüstungsschmied :) ) müßtest nur mir bescheid sagen und vorbeikommen, kannst fürn schrottpreis haben :)(denn das porto würde teuerer als der amboss ;)
gruß W.Kardieson

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Eintrag #40 vom 05. Mai. 2004 13:53 Uhr Malte Settelmeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Malte Settelmeier eine Nachricht zu schreiben.

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Seyed gegrüßt,
ich habe mir einen Normannenhelm zugelegt, der allerdings über keine Polsterung verfügt.
Wie Polster ich dieses Ding am besten?
Mein Vater hatte mir schon vorgeschlagen den Helm mit Bauschaum auszufüllen und dann meinen Kopf “rauszuarbeiten” und mit Stoff zu bespannen. Gibt es noch andere Möglichkeiten?
Leomar, Söldner iAmbF

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Eintrag #41 vom 05. Mai. 2004 16:06 Uhr Daniel Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Schulz eine Nachricht zu schreiben.

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Bau dir ein Lederinlay. Ein Streifen Leder mit mehreren “Lappen” an einer Seite. Die Lappen habenoben alle ein Loch durch das man eine Schnur ziehen kann. Das ganze Ding nietet man kreisförmig in den Helm und knotet die Schnur zusammen, so dass sich die Spitzen der “Lappen” in der Mitte treffen.
Eigentlich eine sehr simple, aber effektive Konstruktion.
gruß: Daniel

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Eintrag #42 vom 05. Mai. 2004 16:24 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

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www.anvilfire.com/21centbs/armor/[…]/top_index.htm

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Eintrag #43 vom 08. Dez. 2005 22:07 Uhr Bär Ferdinand   Nachricht

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Hallo,
ich hab hier einen Helm ohne Inlay rumliegen und will den jetzt mal Einsatztauglich machen.
Kann mir jemand Tips geben wie ich das Inlay am einfachsten größenverstellbar den Kopfumfang betreffend gestalten kann? Wie ein Inlay im Prinzip aussehen sollte weiß ich. Steht ja auch noch mal in dem Link von Stephanie Winhard
beschrieben. Aber leider ist das nicht im Umfang verstellbar.
Ich hoffe, dass das hier noch irgendjemand ließt. Eigentlich würde das Thema ja besser in Handwerk und Handarbeit passen aber ich trau mich nicht dort einen neuen Threat zu eröffen wenn das Thema hier schon besprochen wird. Gegebenenfalls könnten ja die Admins den Post in das entsprechende Forum verschieben.
Gruß
Ferdinand

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Eintrag #44 vom 25. Dez. 2009 08:15 Uhr Rolf (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Rolf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Blech 1303

Was bitte ist Blech 1303?Gibt es dafür eine
DIN?
Ich bitte um Hinweise und danke dafür.
Rolfen

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Eintrag #45 vom 25. Dez. 2009 20:40 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht st1303

Moin,
die aktuelle Bezeichnung für diesen Stahl ist DC03, st1303 ist die alte Bezeichnung.
Hierzu noch ein passender Link ;-) :
www.gidf.de
Nix für ungut,
Timm

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