Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Herstellung von Kordeln (Handarbeit)

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Eintrag #6 vom 31. Jan. 2001 00:19 Uhr Michael Schoenmakers   Nachricht

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Seid gegrüßt, ich weiß nicht ob es weiterhilft da es eigentlich über knoten handelt,aber es steht auch etwas über seile und ihre herstellung drin. hier ein buchtipp:“Das BLV Knotenhandbuch” von DES PAWSON ISBN:3-405-15526-6
Micha von den Mallbuedels

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Eintrag #5 vom 30. Jan. 2001 21:44 Uhr Andrea Ohde  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrea Ohde eine Nachricht zu schreiben.

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Löle das geht auch mit Brettchenweben….ich meine die Kordelherstellung nich wie Brettchen Weben nicht nur von links rein rechts raus rechts rein links raus….. Immer links raus rechts rein …..links raus rechts rein….
Gruß Ymmina

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Eintrag #4 vom 30. Jan. 2001 18:24 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, die Technik, auf die Tomasz verweist (fingerloop braiding), funktioniert recht gut. Mein “Probestrick” sah schon nach 20 cm sehr gut aus. Man braucht also keine lange Uebung. Diese Technik ist auch belegt. Auf der genannten Adresse werden auch Beispiele angefuehrt. Die entstehende Schnur hat einen fast runden Querschnitt (nicht ganz rund, bisschen eckig, Anzahl der “Ecken richtet sich nach der Anzahl der verwendeten Schlingen). Ein Nachteil ist, dass man die Arbeit nicht unterbrechen kann, sondern immer bis zum Ende durchhalten muss, da sich sonst alles heillos verwirrt. Heike, die Technik, die Du beschreibst, kenne ich aus dem Kloeppeln. Das, was man damit herstellt, wird dort als ”Flechter“ bezeichnet. Es ist im Prinzip ein Zopf aus 4 Faeden. Im Unterschied zum fingerloop braiding wird dieser Zopf flach. Als Gewichte bzw. Spulen zum Aufwickeln der Schnur kannst Du eigentlich jede Art von kurzen Stoecken verwenden. Das Gewicht bekommen sie durch die Schnur, die Du draufwickelst. Inwieweit diese Technik belegt ist, weiss ich nicht. Ich glaube schon, dass es ”Zopfschnuere“ gab, weiss aber nicht, ob diese ”Kloeppeltechnik" zur Herstellung schon bekannt war. frohes Flechten, Claudia

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Eintrag #3 vom 30. Jan. 2001 18:21 Uhr Knut Schneider   Nachricht

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Hallo Heike, die von Dir beschriebene Flechtform findet sich heute z.B. bei Seglern, die auf diese Weise gerne Gürtel herstellen. Diese Bänder verdrillen sich allerdings etwas. Ob dieser Knoten schon für das Mittelalter belegt ist, weiß ich nicht. Vielleicht guckst Du mal in eines der zahlreichen Knoten-Bücher für Segler und Angler. Segler und Angler sind meist genauso stolz auf das Alter oder den Erstnachweis eines Knotens wie unsereiner auf seinen “A”-Kittel, sodaß sich in diesen Büchern dazu häufig Angaben finden.
Mit den besten Grüßen Knut, der wandernde Söldner

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Eintrag #2 vom 30. Jan. 2001 18:10 Uhr Tomasz (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tomasz eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Heike und alle anderen Interessierten! Eine Anleitung zum Weben von Zier- und Nestelkordeln findet ihr hier: www.bumply.com/Medieval/finger.htm Wir haben´s noch nicht richtig ausprobiert, aber in Ansätzen klappt es ganz gut und geht relativ schnell, vor allem ohne Hilfsmittel, etc. Bye, Tomasz

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Eintrag #1 vom 30. Jan. 2001 17:13 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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Moin an alle handarbeitlich Begabten! Ich versuche zur Zeit Kordeln zum Annesteln diverser Gewandteile herzustellen. Dazu habe ich letztes Jahr auf einem Markt eine Technik gesehen bei denen von 4 Fäden immer zwei abwechselnd überkreuzt wurden. Das ganze war an einer Querstange des Zeltes aufgehängt und mittels 4 Holzgewichten (an jedem Faden einen - zum einen als Gewicht, zum anderen zum Aufwickeln der noch nicht gebrauchten Fäden)wurden dann mit Schwung jeweils die Fäden überkreuzt. (Hoffentlich ist das jetzt einigermaßen verständlich erklärt). Die Holzgewichte sahen -wenn ich mich recht erinnere - so ähnlich aus wie die Griffe von Sprungseilen. Grundsätzlich geht das Herstellen der Kordeln auch ohne diese Gewichte, aber es ist sehr müßig und man verknotet sich dabei fast die Finger. Nun die große Frage: Weiß jemand wo man diese Hilfsmittel beziehen kann oder wie sie genau auszusehen haben, so daß ich sie evtl. auch selbst herstellen kann? Sachdienliche Hinweise bitte in diesem Thread oder per E-Mail. Danke im Voraus!
Gruß, Heike

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