Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Herstellung von Kordeln (Handarbeit)

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Eintrag #1 vom 30. Jan. 2001 17:13 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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Moin an alle handarbeitlich Begabten! Ich versuche zur Zeit Kordeln zum Annesteln diverser Gewandteile herzustellen. Dazu habe ich letztes Jahr auf einem Markt eine Technik gesehen bei denen von 4 Fäden immer zwei abwechselnd überkreuzt wurden. Das ganze war an einer Querstange des Zeltes aufgehängt und mittels 4 Holzgewichten (an jedem Faden einen - zum einen als Gewicht, zum anderen zum Aufwickeln der noch nicht gebrauchten Fäden)wurden dann mit Schwung jeweils die Fäden überkreuzt. (Hoffentlich ist das jetzt einigermaßen verständlich erklärt). Die Holzgewichte sahen -wenn ich mich recht erinnere - so ähnlich aus wie die Griffe von Sprungseilen. Grundsätzlich geht das Herstellen der Kordeln auch ohne diese Gewichte, aber es ist sehr müßig und man verknotet sich dabei fast die Finger. Nun die große Frage: Weiß jemand wo man diese Hilfsmittel beziehen kann oder wie sie genau auszusehen haben, so daß ich sie evtl. auch selbst herstellen kann? Sachdienliche Hinweise bitte in diesem Thread oder per E-Mail. Danke im Voraus!
Gruß, Heike

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Eintrag #2 vom 30. Jan. 2001 18:10 Uhr Tomasz (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tomasz eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Heike und alle anderen Interessierten! Eine Anleitung zum Weben von Zier- und Nestelkordeln findet ihr hier: www.bumply.com/Medieval/finger.htm Wir haben´s noch nicht richtig ausprobiert, aber in Ansätzen klappt es ganz gut und geht relativ schnell, vor allem ohne Hilfsmittel, etc. Bye, Tomasz

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Eintrag #3 vom 30. Jan. 2001 18:21 Uhr Knut Schneider   Nachricht

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Hallo Heike, die von Dir beschriebene Flechtform findet sich heute z.B. bei Seglern, die auf diese Weise gerne Gürtel herstellen. Diese Bänder verdrillen sich allerdings etwas. Ob dieser Knoten schon für das Mittelalter belegt ist, weiß ich nicht. Vielleicht guckst Du mal in eines der zahlreichen Knoten-Bücher für Segler und Angler. Segler und Angler sind meist genauso stolz auf das Alter oder den Erstnachweis eines Knotens wie unsereiner auf seinen “A”-Kittel, sodaß sich in diesen Büchern dazu häufig Angaben finden.
Mit den besten Grüßen Knut, der wandernde Söldner

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Eintrag #4 vom 30. Jan. 2001 18:24 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, die Technik, auf die Tomasz verweist (fingerloop braiding), funktioniert recht gut. Mein “Probestrick” sah schon nach 20 cm sehr gut aus. Man braucht also keine lange Uebung. Diese Technik ist auch belegt. Auf der genannten Adresse werden auch Beispiele angefuehrt. Die entstehende Schnur hat einen fast runden Querschnitt (nicht ganz rund, bisschen eckig, Anzahl der “Ecken richtet sich nach der Anzahl der verwendeten Schlingen). Ein Nachteil ist, dass man die Arbeit nicht unterbrechen kann, sondern immer bis zum Ende durchhalten muss, da sich sonst alles heillos verwirrt. Heike, die Technik, die Du beschreibst, kenne ich aus dem Kloeppeln. Das, was man damit herstellt, wird dort als ”Flechter“ bezeichnet. Es ist im Prinzip ein Zopf aus 4 Faeden. Im Unterschied zum fingerloop braiding wird dieser Zopf flach. Als Gewichte bzw. Spulen zum Aufwickeln der Schnur kannst Du eigentlich jede Art von kurzen Stoecken verwenden. Das Gewicht bekommen sie durch die Schnur, die Du draufwickelst. Inwieweit diese Technik belegt ist, weiss ich nicht. Ich glaube schon, dass es ”Zopfschnuere“ gab, weiss aber nicht, ob diese ”Kloeppeltechnik" zur Herstellung schon bekannt war. frohes Flechten, Claudia

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Eintrag #5 vom 30. Jan. 2001 21:44 Uhr Andrea Ohde  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrea Ohde eine Nachricht zu schreiben.

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Löle das geht auch mit Brettchenweben….ich meine die Kordelherstellung nich wie Brettchen Weben nicht nur von links rein rechts raus rechts rein links raus….. Immer links raus rechts rein …..links raus rechts rein….
Gruß Ymmina

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Eintrag #6 vom 31. Jan. 2001 00:19 Uhr Michael Schoenmakers   Nachricht

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Seid gegrüßt, ich weiß nicht ob es weiterhilft da es eigentlich über knoten handelt,aber es steht auch etwas über seile und ihre herstellung drin. hier ein buchtipp:“Das BLV Knotenhandbuch” von DES PAWSON ISBN:3-405-15526-6
Micha von den Mallbuedels

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Eintrag #7 vom 31. Jan. 2001 17:06 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Hi Zusammen, Das “Fingerloop braiding” kenne ich nur als “Fingerloop weaving” - dürfte aber das selbe sein und klappt mit ein bischen ßbung ausgezeichnet. - 10 min = 1 ca. Meter - Wer noch ne Anleitung braucht, kann mir mailen. Das einzige was mich daran noch interessiert, ist die Zeit. Meines Erachtens gibt es die ersten Funde solcher Kordeln erst aus dem 14ten. Ich hab mich allerdings auch noch nicht sehr ausführlich damit beschäftigt. Also: Wer Quellen hat….bitte an mich. Vielen Dank
Bartolomeus

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Eintrag #8 vom 31. Jan. 2001 18:13 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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Huch - nun verwirrt Ihr mich aber. Bisher hatte ich meine ßrmel mit Lederbändern angenestelt und habe gesagt bekommen, daß dies nicht üblich war, sondern eben Kordeln verwendet wurden. Wenn es denn üblich war mit Kordeln zu nesteln, muß es sie ja auch gegeben haben. (Vielleicht hat man die einfach nur nicht gefunden *hi*). Also - Frage an die Fachleute: Annesteln mit Kordeln oder mit Lederbändern? (Meine Zeit: 2. Hälfte 15. Jhd.) Auf dem Internetlink zum Fingerloop braiding (Danke Tomasz) war die Zeit spätes 12. bis 15. Jhd. angegeben.
Gruß, Heike

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Eintrag #9 vom 31. Jan. 2001 19:01 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Hi Heike, ich persönlich finde handgemachte Kordeln nicht nur besser, sondern für deine Zeit nach meinem Wissen definitiv “A”.
Bartolomeus

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Eintrag #10 vom 31. Jan. 2001 22:21 Uhr Marita Wolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marita Wolff eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe bisher aus Leinengarn simple gedrehte Kordeln verwendet, also in fünffacher Endlänge zugeschnittenes Garn in vier lagen am Fenstergriff befestigt, so heftig wie möglich verdreht und an der Hälte des Faden gegriffen und zusammengelegt. Wenn man losläßt, verdrehen sich die beiden nebeneinanderliegenden Fäden zur Kordel. Ist das nicht “A” Ist doch die simpelste Seilermethode?
Grüßt eure Nesteleien von der Wölfin

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Eintrag #11 vom 01. Feb. 2001 08:05 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Lederbänder (am besten Hirschleder) sind zumindest für das Annesteln der Hosen im 15. Jahrhundert OK. Für das HMA weiß ich noch, daß für die Verschnürung der Schuhe eher Fingerloop braiding richtig ist. Joachim

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Eintrag #12 vom 05. Feb. 2001 17:21 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Wie wärs damit: dickes Leinengarn (gibts im Handarbeits/Bastelladen) flechten. Schwupp, hat man eine schmucke Schnur. Gruß
Fritz

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Eintrag #13 vom 07. Feb. 2001 11:42 Uhr Doris Fischer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Doris Fischer eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Heike, ich habe die Technik, die Du beschreibst unter dem Namen “Slyngning” im Wikingerschiffmuseum Roskilde, Dänemark, gesehen. Dort nahmen sie als Gewichte einfach kleine, mit Sand gefüllte Colaflaschen. Also falls Dir keiner bei der Arbeit zusieht … Das Ganze funktioniert so, daß die 4 Gewichte an Fäden aufgehängt sind. Zwei Personen stehen sich gegenüber und werfen bzw. schwingen sich die Gewichte zu. Schema: rechte Hand Person A nach rechte Hand B, gleichzeitig rechte Hand B nach rechte Hand A, dann linke Hand A nach linke Hand B, gleichzeitig linke Hand B nach linke Hand A. Für ein Streifenmuster haben A und B am Anfang jeweils rechts einen dunklen Faden, links einen hellen. Für ein Spiral-Muster (wie immer das aussieht) hat A rechts hell, links dunkel und B rechts dunkel, links hell. Wenn man schön im Takt bleibt, klappt es sehr gut - ansonsten hat man viel zu Lachen. Wenn Dir die Technik jetzt klarer geworden ist, dann herzlichen Glückwunsch (sonst mail ich Dir eine Skizze). Schöne Grüße von Doris

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Eintrag #14 vom 08. Feb. 2001 10:12 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo! Da haben sich ja nun viele Tips angesammelt - dankeschön. Zumindest scheint die Technik, die ich vor Augen hatte tatsächlich eine alte zu sein, so daß ich sie mit reinem Gewissen verwenden kann. Statt Colaflaschen (auch hübsch) werde ich es dann wohl aber mit Holzstäben oder Holzstücken versuchen. Klasse auch die Hinweise zum Fingerloop braiding - macht riesig Spaß und ist auch leicht zu verstehen. Kann ich wirklich empfehlen. Mit verschiedenen Fadenstärken und Farben habe ich schon eine kleine Musterkollektion geschaffen und freue mich schon darauf auf den kommenden Märkten auf diese Weise viele Seile zu knoten.
Gruß, Heike

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Eintrag #15 vom 16. Feb. 2001 13:13 Uhr Thomas Hardt   Nachricht

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Hiya Germany aaaaalso: Kordelherstellung gibt es so viele Methoden wie Farben denke ich. Bei uns heisst es: Schuhe mit Leder schnueren, Gewandnesteln muessen Stoff/Gewebe sein (15. Jhd) aber das kann ja jeder halten wie er/sie will. Das Finger weben ist nett, kann aber laestig werden. Einfacher wird es bei sehr aehnlicher Technik und Ergebnis mit einer Lucet. Hier hilfreiche links: www.frojel.com/Links.html gibt Euch jede Menge mittelalterliche und fruehzeitliche Handwerklinks, Brettchenweben, Staebchenweben, Fingerweben und Dinge, die nix mit Weben zu tun haben www.duke.edu/~scg3/lucet.html wie funktioniert eine Lucet www.bumply.com/Medieval/finger.htm Fingerwebtechniken Viel Spass allerseits!
Griffith ap Rhys

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Eintrag #16 vom 17. Feb. 2001 18:17 Uhr Andrea Wagner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrea Wagner eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo ihr alle, ich hätte da noch einen Tipp. Auf der Suche nach Flechtmöglichkeiten (abgesehen vom Fingerweben) habe ich Anleitungen für Geflochtenes in dem Buch “Geflochtene Kordeln und Tressen” (hmmm. glaub´ so hieß es…) gefunden. Dort wird eine japanische Technik erwähnt, die Heikes Beschreibung ähnelt (und die es auch in Varianten in der ganzen Welt gibt und gab) und auch eine Anleitung zum Nachbau einer einfachen Flechthilfe mit Gewichten. Leider weiß ich den Verlag nicht mehr auswendig, weil ich es selbst nur in der Bücherei geliehen hatte. Hoffentlich konnte ich weiterhelfen,
Eure Rigana

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Eintrag #17 vom 20. Feb. 2001 10:39 Uhr Susanne Staub   Nachricht

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hallo, das Buch, von dem Andrea schreibt, hab ich irgendwann mal geschenkt bekommen - und ewig nicht reingeschaut. Aber wenn ich mich richtig erinnere gibt es darin auch einen (Welt-)geschichtlichen Abriss der Kordel. Ich hab auch noch im vlb (ähh-Verzeichnis lieferbarer Bücher) nachgeschaut: das Buch ist von Rodrick Owen und kostet knapp 60.- DM - leihen ist also bestimmt erstmal angebrachter. Vieleicht helfen euch die Infos
Tschüß Susen

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Eintrag #18 vom 21. Mrz. 2001 17:07 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, schaut doch zu diesem Thema mal auf fogende Seite: www.duke.edu/~scg3/braids.html Ruth

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Eintrag #19 vom 21. Mrz. 2001 20:34 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

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Hallo, diese Technik wie Doris richtig bemerkt hat nennt sich Slyngning (dänisch). Allerdings habe ich keine Ahnung was das au f deutsch übersetzt heißt. Vieleicht kann es mir ja irgendjemand mal übersetzen. Das was Heike auf dem Markt gesehen hat ist in dem Buch “En vikingemarkedsplads, Skoletjenesten Verlag, ISBN 87-87902-65-6, (dänischer Verlag und Ausgabe)” sehr gut beschrieben. Es gibt neben der Anleitung auch eine Zeichnung von dem Rundholz wo die einzelnen Fäden befestigt werden.
Rollo Rolfson, Lodur Sippe

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Eintrag #20 vom 05. Apr. 2001 13:44 Uhr Heike Schlachter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heike Schlachter eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag zum Thema Fingerloop Braiding: Wir konnten feststellen, daß sich diese alte Technik mit nur geringen Abwandlungen in der Verknotungsart sich bis heute - auch außerhalb der Historikszene - gehalten hat. Vor ein paar Jahren waren die farbigen Freundschaftsbänder noch in, die man mittels Fingerloop Braiding herstellen konnte. Dabei wird mit 3 und 2 Schlingen gearbeitet und der Faden jeweils durch alle drei Schlingen gezogen. Dadurch werden die Kordeln rund und nicht so flach wie beim “normalen” Braiden. Die Alternative ist auch interessant, da die Kordeln dann wesentlich besser durch die Nestellöcher passen als die flachen Varianten.
Gruß, Heike (Anneke aus Lübeck)

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Eintrag #21 vom 02. Jan. 2002 18:57 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

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Nachdem ich festgestellt hatte, daß mir für komplizierte Flechtereien die Geduld fehlt, fiel mir ein, daß ich auch schon mal etwas von Fingerloop gelesen hatte. Ich habe dann einfach geraten und gedacht, daß das eventuell Luftmaschen häkeln mit dem Finger sein könnte. Jetzt habt Ihr mir die Augen geöffnet - nachdem ich diesen Nachmittag über 4 m Luftmaschen gehäkelt habe!
Ich weiß, Luftmaschen sind als Kordel nicht ganz geeignet. Wenn man mehrere Fäden verflicht, dann hält das Ganze immer noch, auch wenn ein Faden reißt. Bei Luftmaschen dürfte das wohl nicht der Fall sein. Aber wißt Ihr, ab wann Schnüre aus Luftmaschen belegt sind (oder Häkeln überhaupt)? Dekorativ genug ist das ja.
Warum ich das frage? Nun, in dem Buch “Buried Norsemen in Herjolfsnes” war eine Kordel aus sechs Fäden beschrieben, die, wenn ich mich recht erinnere, anstelle einer Borte an Säumen aufgenäht war. Das war die Flechterei, an der ich gescheitert bin.
Naja, vielleicht sollte ich mich mal mit Eurer Beschreibung vom Fingerloop-braiding anfreunden, vielleicht kann ich das ja…:o)
Bis denn
Karen

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Eintrag #22 vom 15. Mai. 2002 12:08 Uhr Anne Bürgener   Nachricht

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Hallo ihr Handweb-Besessenen,
ich kenne das, was ihr als Fingerloop-breading bezeichnet, im süddeutschen Sprachraum als “Tundeln”, bzw. “Kordeln knüpfen”. Unter diesem Begriff Tundeln gibt es auch in neueren Handarbeitsbüchern (z.B. Hanna Jaacks: Perfekt Stricken, Falken Verlag: Tundeln mit zwei Farben / Schlingen) gutes Anschauungsmaterial zum Nacharbeiten - wichtig für alle, deren Englisch nicht so exakt ist! Mit zwei bis drei Schlingen geht es wirklich schnell und kann auch mal aus der Hand gelegt werden.
Windspieler

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Eintrag #23 vom 06. Apr. 2004 08:26 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

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Wer kann mir Tips für die ideale Garnstärke geben? 7 Schlingen sollen eine Nestelschnur ergeben. Wie berechnet man die Länge (wie groß ist der Schwund?)
Und gibts gute Bezugsquellen für Seide und Wolle?
Eine letzte Frage noch: Wie fixiere ich die Enden, bevor ich die Nestelspitzen anbringe? Also, bitte lasst mich nicht hängen, ich würde gerne einen kompletten Satz Nestelschnüre für Wams und Hose machen und die von mir verwendete Wolle ist etwas dick.
Danke schon mal….
Johanna

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Eintrag #24 vom 14. Apr. 2004 09:06 Uhr Stella (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Stella eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Johanna,
ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Seidengarn gemacht Ich benutze immer das NM 11, das ist die dickere Qualität. Ob die Schnur in die Nestelspitze passt, probiere ich immer aus, falls es zu dünn ist, nehme ich einfach Schlaufen doppelt oder sogar dreifach, flechte das Muster aber wie gehabt, dann wird die Schnur aber dicker.
Das Ende tauche ich in Bienwachs und nähe die Spitzen aber fest. Achtung! Das funktioniert super gut, aber ich habe keinen Beleg dafür!
Viel Spaß beim Braiden!
Grüße Rita

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Eintrag #25 vom 15. Apr. 2004 10:49 Uhr Christian G.   Nachricht

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Hi,
und hier noch zwei bebilderte Lucet-Anleitungen:
kws.atlantia.sca.org/photos/lucet
Viel Spass!
Will

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Eintrag #26 vom 20. Apr. 2004 10:32 Uhr Sandra Kaiser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sandra Kaiser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
die sache mit dem Bienenwachs hab ich auch schon gehört, aber nehmen wir mal an, es ist so heiss wie letzten Sommer. Angelbachtal, 42 °C. Dann in ner metallenen Nestelspitze, die heiss wird, ne Bienenwachsversiegelte Kordel, das Wachs wird flüssig wie Wasser….
Versteh ich da was falsch???
Grüsse, Xiabeau

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