Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Herstellung von Wasserflaschen

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Eintrag #15 vom 19. Mrz. 2001 11:58 Uhr Fabian Lange  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Lange eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Nachtrag. Ich habe in nem Onlineshop eine Abbildung gefunden die dem von nikolaus angesprochenem Themsenfund fast entspricht. Ist halt ne nachbildung, aber immerhin besser als garnichts: www.finfars.de/Online_-_Shop/Reenactment/ac002.jp (nur 249 Mark find ich dafür zu viel *G)
Fabian

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Eintrag #14 vom 19. Mrz. 2001 11:10 Uhr Fabian Lange  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fabian Lange eine Nachricht zu schreiben.

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Hi, mal abgesehn davon das die Linien auf der Abbildung auch Punzierungen sein könnten hat Hilmar recht (bzw der Autor des Insel Buches). In Stadluft, Hirsebrei und Bettelmöch sind eine Reihe von diesen Keramiken mit rötlichem Muster abgebildet und beschrieben, die aus Bouch stammen. Häufige Muster waren einfache Linien, die Rautenförmige Muster ergaben. Allerdings fürt S.H.&B. keinen Fund mit Henkeln auf, abgesehen von einem Dreibeintopf. Literatur: Stadluft, Hirsebrei und Bettelmönch Theiss Verlag ISBN: 3-8062-1059-4 Preis 49,80DM bei www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/[…]/tempusvivit-21
Fabian

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Eintrag #13 vom 19. Mrz. 2001 07:38 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Alles klar! Klingt überzeugend. In meiner Fassung fehlt leider die fundierte Begründung. Gruß Joachim

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Eintrag #12 vom 15. Mrz. 2001 21:34 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Und den hatte ich vergessen: www.manesse.de/cgi-bin/nphmndx.pl?[…]
Hilmar Becker

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Eintrag #11 vom 15. Mrz. 2001 21:13 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Na gut denn: Bei der auf Tafel 106, Herr Günther von dem Vorste (Forste), dargestllten Flasche handelt es sich um eine sog. Gurde. Das ist ein Trinkgefäß mit zwei Löchern für den Tragriemen. In südlichen Ländern werden Gefäße dieser Art auch heute benutzt. Die Feldflasche ist eine Keramikflasche. Dies stützt sich vor allem auf die rote, flächendeckende Bemalung. Dadurch hebt sie sich von Holz und Metallgefäßen ab. Durch die Bemalung läßt sich auch die Herkunft mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen. So hat im Entstehungsgebiet des Codex Manesse, dem süddeutsch-nordschweizer Raum, eine einzige Töpferei in Bouch im Remstal bei Waiblingen im 13./14. Jh gelbtonige Flaschen mit diesem roten Dekor hergestellt. Viele Funde dieser Keramik wurden auf Burgen gemacht, so daß man davon ausgeht, daß diese “rotbemalte Feinware” in Adelskreisen üblich war. --------- Literatur: Codex Manesse. Die große Heidelberger Liederhandschrift. Texte. Bilder. Sachen. Katalog zur Ausstellung vom 12. Juni bis 4. September 1988 Universitätsbibliothek Heidelberg, Braus, ISBN 3-925835-20-2 Codex Manesse. Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift. Insel, ISBN 3-458-14385-8 Link: www.bawue.de/~wmwerner/grabung/bw1_496.htm
Hilmar Becker

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Eintrag #10 vom 15. Mrz. 2001 19:50 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Joachim, ich weiß nicht, wer die Fassung herausgegeben hat - wie gesagt, Hilmar besitzt sie… Aber: Die Begründung war einleuchtend. Es war die Rede von einer Keramik aus “habichleidervergessen” (irgend ein Ort mit B am Anfang), die so häufig in einer rötlich melierten Farbgebung dargestellt wurde, dass eben diese Farbgebung heute als ein Zeichen für die Keramik gesehen werden kann (wenn ich mich recht erinnere)… Hörte sich irgendwie überzeugend und fundiert an. Hilmar, klär uns doch mal auf! Grüße, Patrick.
www.Hippodromus.de

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Eintrag #9 vom 13. Mrz. 2001 07:54 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Mit der kommentierten Fassung der Manesse (gehe jetzt mal davon aus, daß die im Insel Verlag erschienene Ausgabe gemeint ist) wäre ich etwas vorsichtig, da werden einige Details eindeutig falsch beschrieben. Da wird z.B. ein Nuppenglas als weißer Becher aufgeführt, ein Gambeson als merkwürdig, gemustertes Unterkleid beschrieben, Topfhelme haben plötzlich heruntergelassene Visiere usw. Würde dem Text also nicht bedingungslos glauben. Grüße Joachim

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Eintrag #8 vom 12. Mrz. 2001 17:33 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute. Als ich gestern bei Hilmar zu Besuch war, hat er mir die kommentierte Fassung der Heidelberger Liederhandschrift unter die Nase gehalten, in der erklärt ist, dass die abgebildete Flasche NICHT aus Leder , sondern sicher aus Ton gefertigt wurde (genaue Begründung habe ich vergessen - fragt Hilmar :0). Ich wollte das nur noch kurz klarstellen - wir nehmen wirklich nur Bezug auf die Form der Flasche… Aber Nikolaus, wo finde ich eine Abbildung der von Dir erwähnten Flaschenform? Die will ich sofort nachbauen! Grüße, Patrick.
www.Hippodromus.de

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Eintrag #7 vom 12. Mrz. 2001 11:44 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Hi, Sand…das war der Trick! Vielen Dank für die Hilfe schonmal und Lob an die schöne Hippodromus-Bauanleitung. gruß
Bartolomeus

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Eintrag #6 vom 12. Mrz. 2001 08:26 Uhr Nikolaus Hofbauer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nikolaus Hofbauer eine Nachricht zu schreiben.

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Morgen, die einzigen mir bekannten Realienbelge für Feldflaschen aus Leder stammen aus den Themsefunden und sind im Museum of London zu sehen … allerdings in einer walzenförmigen Form, mit einem angesetzten Stuzen als ßffnung auf der Längsseite der “Flasche”. In “London”funden waren sie recht zahlreich vorhanden, es kann sich allerdings natürlich auch um eine Eigenart des englischen Kulturaums handeln. Ein Erwähnung von ledernen Flaschen findet sich für den deutschen Raum allerdings in der Literatur, in einem Gedicht des “Königs vom Odenwald”, 14.Jh … er spricht von den wunderbaren Nutzbarkeiten der Kuh und erwähnt dabei “Flaschen, Trichter und Zapfen (?) zur Aufbewahrung des Weines” sowie “Lederschläcuhe für den Wein”. Eine Form oder Fertigungsart ist meines Wissens für den zentraleuropäischen Raum nicht belegbar, die von Patrick angesprochene Hippodromus-Auslegung der Feldflasche aus der Heidelberger Handschrift als Lederflasche halt ich aber durchaus für gut gelungen. Gruß Nikolaus Nikolaus

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Eintrag #5 vom 11. Mrz. 2001 13:32 Uhr Sebastian Maus   Nachricht

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Seyd gegrüßt, mit Korcken meinte ich einen Holzstopfen oder ein Stück verdrehtes Leder! Verzeiht wenn dies aus meiner Rede nicht ersichtlich war!
mfG euer MacBeth

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Eintrag #4 vom 11. Mrz. 2001 02:37 Uhr André Rüssmann   Nachricht

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Hallo, nur zur info: so viel ich weiss kommt kein Korken rein welche Flasche es sein mag denn der Korken ist erst seit dem 16. JH als Stopfen belegt, davor wurde Holz gebraucht….
Euer Savoyarde Duchesne.

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Eintrag #3 vom 10. Mrz. 2001 15:42 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo. Auf unserer Homepage gibt es eine Bauanleitung für Feldflaschen. Die Form ist angelehnt an eine Abbildung aus der Heidelberger Liederhandschrift. Ob das Material -wie bei den Wikis- auch in unserer Zeit Leder gewesen ist, ist eine Spekulation. Mir ist auf jeden Fall kein Fund aus dieser Zeit bekannt. Grüße, Patrick.
www.Hippodromus.de

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Eintrag #2 vom 10. Mrz. 2001 15:28 Uhr Sebastian Maus   Nachricht

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Seyd gegrüßt, einen genauen Beweis für die Zeit habe ich nicht, aber bei den Wickingern wurden wie folgt hergestellt: Zwei Lederstücke in der Form der Flasche aufeinandernähen und in Wasser tränken. Dann mit Sand füllen und warten bis das ganze trocken ist. Dann entferntman den Sand und gißt die Flasche mit Bienenwachs aus, das man dann anschließend wieder herausschmilzt. Dadurch wird sie vollständig wasserdicht, Korken rein und fertig Ist zwar von den Wickis aber ich wüßte nicht warum man es später viel anders gemacht haben sollte!
In Ehre euer MacBeth

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Eintrag #1 vom 10. Mrz. 2001 13:17 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

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Hallo TVler, ich will mich kurz fassen. Ich suche eine Bauanleitung oder Tips zum Bau einer Wasserflasche für den Zeitrau 1230-1250, die nicht aus Ton oder anderen zerbrechlichen Materialien besteht. Die “gewachsten Lederbeutel” sind mir geläufig - hier würde mich interessiern, ob einer nen Beleg für die oben genannte Zeit hat, wenn ja: wie kann man die Dinger selber bauen? Danke schonmal im Voraus, und im Sinne aller auf einen produktiven Thread, Gruß
Bartolomeus

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