Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Hilfe bei Stoffen

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Eintrag #1 vom 14. Feb. 2000 21:32 Uhr Silvia Breger   Nachricht

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Hallo zusammen! Ich weiß nicht ob es sowas hier schon gibt, ich habe jedenfalls noch nichts gefunden. Deshalb möchte ich mit im Voraus schon mal entschuldigen, wenn das Thema doppelt ist. Ich als Neuling suche jetzt für mein Gewand (Darstellung: franz. niederer Adel, ca 1150 - 1250) die passenden Stoffe. Was kann ich denn da nehmen, ohne daß ich negativ auffalle? Daß ich keinen Pannesamt nehmen soll, weiß ich schon :-) Ist Wildseide OK? Und wo bekomme ich passendes? Bitte helft mir.
Silvia

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Eintrag #2 vom 14. Feb. 2000 21:50 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Silvia! Schreib mich mal an und ich geb Dir Adressen von ein paar netten Schneiderinnen, die Dir alle Fragen gerne beantworten werden. Gruß v. Arlen

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Eintrag #3 vom 15. Feb. 2000 08:41 Uhr Silvia Breger   Nachricht

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Hallo Christoph! Ich will nicht bei einer Schneiderin irgendwelche teure Stoffe kaufen (ich habe schon bei einer Nachgefragt, einmal geschluckt, noch einmal geschluckt und meine Frage in die Taverne gesetzt) Ich möchte wissen, ob ich diverse Kaufhäuser ´heimsuchen´ kann! Ich habe z.B. in einem halt einen naturfarbenen Ballen Wildseide gesehen, der mich reizen würde und möchte wissen, ob es das überhaupt gab. Wer kann mir weiterhelfen. Danke Silvia P.S.: Bitte nicht böse sein

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Eintrag #4 vom 15. Feb. 2000 09:43 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, es gibt hier schon einige Threads über Stoffe und Materialbeschaffung, schmökere doch mal in der Taverne. In Thread 380 findet sich übrigens eine vernichtende Kritik zum Thema Wildseide als Material für mittelalterliche Gewandung von unserem A-Papst. Ruth

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Eintrag #5 vom 15. Feb. 2000 10:30 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Silvia, in der Bibliothek habe ich bei Hilfen für Neulinge eine kleine Kostümkunde mit kurzem Anriß der Stoff und Farben beigefügt. Wildseide kannst Du bei einer historischen Darstellung übrigens vergessen - das Zeug ist defintiv nicht zeitgemäß. Ich meine, das Wildseidenherstellung erst im letzten Jhdt. anegfangen hat. Im Notfall kann Dir zu diesem Theam aber Andreas Sturm helfen, der hat das mal beruflich gelernt :-) Ansonsten kannst Du mich auch gerne anmailen (wenn Du etwas Geduld bei der Antwort mitbringst). Bis dann Thorsten

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Eintrag #6 vom 15. Feb. 2000 11:43 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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ßhem *hüstel* ja… eineinhalb Semester lang. Wobei man mich beim Thema Wildseide auf dem falsche Fuß erwischt hat. Mein Fachbuch sagt zu Wildseide (Tussahseide) folgendes: “Die Kokons der wild lebenden Tussahspinner werden von Bäumen und Sträuchern gesammelt. Wildseide ist meist nicht abhaspelbar und läßt sich schlecht entbasten. Sie behält darum ihre braäunliche oder rötliche Naturfarbe. Die Däden der Weildseide haben Feinheitsschwankungen, die wie unlgleichmäßige Bleistiftstriche wirken.” Ab wann diese Seide produziert wird, darüber schweigt sich das Lehrbuch aus, weil es als Lehrmaterial für Textil-Berufe gedacht ist und nicht für Reenactors. Da aber mir in der gesamten Literatur dazu immer nur die “Seidenraupe”, die “gezüchtete Seidenraupe” und der “Maulbeerspinner” begegnen, würde ich aus dem Bauch heraus sagen, dass Tussah-Seide im 12. Jh. in Europa ungebräuchlich war. Im 6. Jh. kam der Maulbeerbaum mit den Seidenraupen nach Byzanz, ab dem 8./9. Jahrhundert wurde mit der Seidenraupenzucht im arabischen Spanien begonnen, im 10. Jh. in Sizilen. Dabei dürfte es sich immer um die Zuchtform der Seidenraupe, dem Maulbeerspinner gehandelt haben. Das schließt aber noch nicht aus, dass in Asien bereits die Seide der wildlebenden Form genutzt wurde. Eine letztendliche Klärung könnte vielleicht eine Abhandlung speziell über Seidenstoffe des Mittelalters bringen. Hat da jemand einen Tip für mich? Das wäre auch für eine weitere Frage gut, denn leider ist Zuchtseide vom Maulbeerspinner auch nicht gleich Seide, sondern man muß immernoch zwischen drei Hauptformen der Seide (des Maulbeerspinners) unterscheiden: 1. Haspelseide (Reale Seide): Das ist ein Endlos-Faden, der aus dem unbeschädigten Kokon “abgehasptelt” wird. Haspelseide ist die beste Qualtiät aller Seiden und so fein, dass man 7 bis 10 Fäden zu einem Rohseidenfaden zussammenfassen muß. Von “Rohseide” wird auch immer wieder im Zusammenhang mit Seidenimporten im Europäischen Mittelalter und den enstehenden Manufakturen gesprochen (vgl. Loschek 430). 2. Schappseide nennt man längere Seidenfasern vom nicht abhaspelbaren Kokonteilen. Im Kammgarn-Spinnverfahren werden daraus feine, gleichmäßige Seidengarne hergestellt. Das Kammgarnverfahren war in einer einfachen Form bereits im FMA für Wollstoffe gebräuchlich und diese Produkte zählten zu den prestigeträchtigsten. Es bleibt also die Frage offen, ob es auch für Seidengarne angewendet wurde oder nicht. 3. Bouretteseide wird aus Seidenfasern hergestellt, die bei der Schappseidenherstellung als Abfallprodukt anfallen. Diese kurzen Fasern werden im Streichgarn-Spinnverfahren zu einem gröberen, ungleichmäßigen und noppigen Garn verarbeitet, dass im Aussehen dem Leinen ähnelt. Das Streichgarnverfahren war ebenfalls bekannt und wurde für Tuche (Wolle in Leinwandbindung) verwendet, die eine verdichtete Oberfläche als Regenschutz aufweisen sollten (Was damals auf die meisten Wolltstoffe zutraf). Und selbst dann ist man noch nicht fertig, denn es bleibt die Frage, wie die Seide ausgrüstet wurde. Rohseide ist sind durch den sog. Seidenleim hart und spröde. Durch Abkochen in Seidenlauge wird der Seidenleim (“Bast”) entfernt. Dabei kommt es zu einem Masseverlust, der ganz oder teilweise durch “Erschweren” mit Metallsalzen oder anderen Chemikalien ausgeglichen werden kann. Auch hier ist wieder die Frage, ob diese Ausrüstung der Seidenstoffe im fraglichen Zeitraum bereits bekannt und üblich war oder nicht. Denn auch dieses Detail trägt wesentlich zum Erscheinungsbild der Seide bei. Dazu kommen Webdichte (Anzahl der Fäden auf Länge und Breite)und Bindung (Seide in Köperbindug war damals sehr beliebt, heute habe das noch nicht gesehen). Die Frage nach der richtigen Seide ist deshalb leider wieder mal gar nicht so einfach zu beantworten und erfordert intensivere Recherche und Hintergrundwissen in der Textiltechnik. :o( Andreas ____ Loschek, Ingrid. Reclams Mode- und Kostümlexikon. 4. Auflage. Stuttgart: Reclam, 1999. ISBN 3-15-010448-3. Eberle, Hannelore [u. a.]. Fachwissen Bekleidung. 4., überarb. Auflage. Haan-Gruiten: Europa Lehrmittel, 1995). ISBN 3-8085-6204-8.

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Eintrag #7 vom 15. Feb. 2000 12:30 Uhr Silvia Breger   Nachricht

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WOW! Und dann wird man gewarnt, hier keine doofen Fragen zu stellen. Danke für eure Hilfe. Solange das mit der Seide nicht geklärt ist, werde ich das wohl lassen und Leinen- bzw. Wollstoffe nehmen. Bis dann Silvia

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Eintrag #8 vom 16. Feb. 2000 19:24 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute, ich habe auch noch eine Frage zu Leinenstoff. Folgende Situation: Ich bekomme von meiner Oma ein riesiges Bettuch geschenkt, und sie beteuert, es sei aus Leinen…. Nun ja, meine gute Oma hält mich auch manchmal für meinen Cousin…. Ich habe den Stoff bereits mit gekauftem Leinen verglichen, er ist lediglich etwas feiner. Also, gibt es irgendeine Möglichkeit festzustellen, ob es sich wirklich um Leinenstoff handelt?
gespannt , Patrick

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Eintrag #9 vom 16. Feb. 2000 20:39 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Ei, eine typische Frage für den verhinderten Textiltechniker… *g* ====== Leinen ====== Brennprobe: Verbrennung rasch und hell, nachglühend. Geruch: Nach verbranntem Papier. Rückstand: Hellgraue Flugasche. Trockenreißprobe: Stoffbahn reißen. Die Reißenden bei Leinen sind deutlich länger als bei Baumwolle. Lichtprobe: Gewebe gegen das Licht halten. Kette und Schuß müssen Verdickungen zeigen. Aber Vorsicht! Es gibt heute Baumwollgewebe in Leinenoptik. *g* ßlprobe: In ßl getränktes Leinengewebe läßt einen dunklen Untergrund besser durchscheinen (es wirkt glasiger) als ein ölgetränktes Baumwollgewebe. Wenn du dir danach immer noch nicht sicher sein solltest, wende dich vertrauensvoll an die ßffentliche Prüfstelle für das Textilwesen der Fachhochschule Niederrhein, Mönchenglabach. www.fh-niederrhein.de/fb07/pruefstelle Wer des öfteren vor ähnlichen Problemen steht (und eigentlich muß ja jeder von uns irgendwann Stoffe beurteilen), dem empfehle ich noch einmal dringend folgendes Buch als kleine Fibel durch die Welt der modernen Textil- und Bekleidungstechnik: Eberle, Hannelore [u. a.]. Fachwissen Bekleidung. 3., überarb. Auflage. Haan-Gruiten: Europa Lehrmittel, 1993). ISBN 3-8085-6203-X. Andreas

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Eintrag #10 vom 17. Feb. 2000 01:55 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, bin überwältigt, werde sofort eine “Versuchsreihe” starten, und mich in ein paar Tagen noch mal melden , um meine Ergebnisse zu schildern. Wird vielleicht interessant :.) Danke
Patrick

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Eintrag #11 vom 17. Feb. 2000 08:41 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Andreas: Wow. Nach der Versuchsreihe weiß ich, daß ich ein echtes Leinentaschentuch habe… Mehr dürfte ja wohl nicht überbleiben…
Ivain

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Eintrag #12 vom 17. Feb. 2000 08:42 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Achos, ja: ;-)
Ivain

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Eintrag #13 vom 17. Feb. 2000 09:38 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Moin! Noch ein kleiner und weniger materialverschleißender Tip zum Thema Leinen: Reines Leinen knittert! Und zwar heftig. Und es hält diesen Zustand sehr lange. Ganz einfach ein Stück Stoff nehmen und ordentlich zerknüllen. Weglegen.Warten. Reine Baumwolle oder Baumwoll/Leinen-Mischgewebe kehrt sehr schnell wieder in einen normalen Zustand zurück und glättet sich dabei auch wieder einigermaßen. Die Falten in reinem Leinenstoff bleiben -und sie wieder auszubügeln ist ein Schmerz im Hintern, reines Leinen bügelt sich nämlich auch äußerst bescheiden.
Jörg

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Eintrag #14 vom 17. Feb. 2000 09:45 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Jo Jörg, doch wenn es sich um Bettleinen handelt, dann funktioniert das nicht so einfach. Ich habe vor einiger Zeit für einen Freund eine Tunika aus Bettleinen gemacht (dicht gewebt, saugt hervorragend Schweiß und wärmt klasse). Aber das Verhalten ist fast das gleiche wie Baumwolle. Bis dann Thorsten

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Eintrag #15 vom 17. Feb. 2000 11:03 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Ja, auf´s Knittern allein würde ich mich heute nicht mehr verlassen. Baumwolle (BW) und Leinen (LI) sind sich in ihrem Aufbau sehr ähnlich. Beide bestehen hauptsächlich aus Zellulosemolekülketten. Im Gegensatz zur BW enthält LI aber zu ca. 30 % Planzenleim , der die Fasern steifer macht. Leinen kann heute aber ähnlich der Baumwolle plegeleicht ausgerüstet werden, d.h. sie knittert u. U. weniger als gewöhnlich. Leinen muß übrigens nicht immer das grobmaschige Gewebe sein, dass einem bei diesem Wort als erstes einfällt: Flachsfasern lassen sich auch zu sehr fein versponnenen Garnen verarbeiten, aus denen sich sehr leichte Stoffe herstellen lassen, z. B. Siebleinen. Andreas

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Eintrag #16 vom 17. Feb. 2000 12:15 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Jo, ihr Lieben, weis ich doch alles. Die Knitterprobe ist eh´ nur ein *Schnelltest* und für sich allein -gerade unter dem Aspekt der Möglichkeiten der heutigen Textilveredelung- nicht mehr allzu aussagekräftig. Ich kaufe meine Stoffe allerdings seltener im Kaufhaus, sondern im Stoffladen oder auf dem Flohmarkt, da ist die Warscheinlichkeit, was ordentliches zu kriegen, schon recht groß.
Jörg

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Eintrag #17 vom 17. Feb. 2000 12:55 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Wo wir grad beim Plegen sind: LI läßt sich leichter pflegen, als man im Allgemeinen annimmt. Dank des Planzenleims ist die Oberfläche der Faser glatt, wenig anfällig für Schmutz und bildet keine Flusen. Außerdem ist LI kochfest und trocknergeeigent. Auch beim Bügeln ist es weniger kompliziert, wenn man nur weiß wie: Wichtig ist, dass der Stoff schön feucht ist (Wasserzerstäuber) und eine hohe Temperatur (220°C), außerdem sollte man der Temperatur etwas Einwirkzeit zugestehen. Drüberhuschen ist nicht… ;o) Betrachtet man dazu noch die sehr positven bekleidungsphysiologischen Eigenschaften der LI-Faser ist LI ein wirklich wundervoller Werkstoff, den ich zuhnemend gerne verwende und den ich auch in der Alltagsmode gerne wieder mehr sehen würde.

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Eintrag #18 vom 18. Feb. 2000 15:31 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe da ein dickes Problem: aufgrund des Mantelstreites zwischen Deutschorden und Templern (bezüglich der weißen Farbe), kam es zu einem kurzzeitig verordneten Kompromiß: die Deutschherren sollten hinfort Mäntel aus “Stanforte”-Tuch (d´ estanfort) tragen, das weiß sein konnte, aber nicht sein mußte, wie eine Urkunde besagt, daß sie (die Deutschherren) weiße Mäntel tragen sollen, aber nicht so, wie sie die Templer haben. Ich weiß, daß es sich bei diesem Stoff um ein dickes, gewebtes Wolltuch handeln soll, aber überall wo ich nachfrage, bekomme ich ein Achselzucken, bzw. ein ratloses Gesicht vorgesetzt. Wer weiß genaueres über “Stanforte” -Tuch und kann mir evt. sogar mitteilen, wo ich es kaufen kann?? Gruß, Kai

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Eintrag #19 vom 19. Feb. 2000 20:58 Uhr Marita Wolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marita Wolff eine Nachricht zu schreiben.

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Gruß Euch Ein Wort zum Thema Hanftextilien. Wer weiß, wo man sowas herkriegen koennte zu verträglichen Preisen? Ich hab mir grad übers Hanfblatt eine Probe bestellt, aber bei dem Preis der Probe hab ich schon so eine Ahnung, so eine finanzielle. Achja, und was das leidige Leinenbügeln betrifft: Außer meiner Kopfbedeckung wird nix komplett gebügelt, weder MA- noch Alltagskledage. Das wird schön naß in die Form gezogen und maximal Knopfleisten und Säume etwas übergebügelt. Sonst ist der schöne Leinenlook doch gleich hin und ungebügelt knautscht das Ganze viel unauffälliger, weil gleichmäßiger.
Also grüßt Euer Bügeleisen von der Wölfin

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Eintrag #20 vom 21. Feb. 2000 12:09 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Hallo Kai, leider habe ich nichts zu “Stanforte” finden können. Ich gehe mal davon aus, dass der Name schlicht den Herkunftsort bezeichnet, wie das häuftig der Fall war. Demnach wird das Wort “Tuch” wichtig: Es bezeichnet Streichgarngewebe aus Wolle, die in Tuchbindung (Leinwandbindung)gewebt worden sind. Ein Streichgarn-Gewebe besteht aus relativ kurzen und vor dem Spinnen nur mäßig parallelisierten Fasern, die dem Gewebe ein haariges Aussehen verleihen. Gewöhnlich wurden solche Stoffe im Mittelalter gewalkt, d.h die abstehenden Fasern wurden verfilzt und das Gewebe so verdichtet, bis kaum noch die Bindung zu erkennen ist. Diese Ausrüstung verbessert die Schutzwirkung der Wolle gegen Regen und Wind. Solche Stoffe finden sich heute noch in jedem gut sortierten Stoffgeschäft. Zwar sind sie mit 30 - 50 DM/Meter meist nicht die billigsten, aber durchaus ihren Preis wert, wenn man oft ein Wochenede im Regen steht. ;o) Andreas

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Eintrag #21 vom 21. Feb. 2000 19:58 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Moin, wenn man einen (alten) Stoff prüfen will ob es sich wirklich um Leinen handelt hätte ich noch zwei einfache Mölichkeiten. Nasses Leinen wird im Gegensatz zu Baumwolle steif wenn es naß ist um trocket wesentlich scheller. Nasses Leinen hat eine sehr eigenen Geruch. Gutes Leinen kann man fast so glänzend reiben wie Seide. Besonders schön ist das bei dukelen Farben. Man reibt den Stoff mit einem Glasstein (Gniddelsteen) auf einem flachen Holzbrett. Diese Art zu “Bügeln” wurde noch bis in die Neuzeit verwendet, die Glassteine finden sich aber schon in Gräbern der Wikingerzeit. Sylvia Die “Abfälle” beim Flachsbrechen wurden früher zu einem groben Stoff verarbeitet der als Werk bezeichet wird. Dieses Material erkennt man am Gruch und und den kratzigen Faserstücken. Sollte man auf dem Flohmarkt welches ergatten: Das Material ist klasse für Taschen, Bezüge und als Außenmaterial für Stofsäcke.

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Eintrag #22 vom 21. Feb. 2000 22:16 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Hi zusammen, Zwei Fragen stelle ich mal hier in den Raum: 1) In einer engl. ßbersetzung eines ursprünglich arabischen Textes ist die Rede von ´silk waste´. Der ßbersetzer äussert die Vermutung, es handele sich um ein Abfallprodukt, welches bei der Bearbeitung von Seide entsteht. Weis jemand Näheres? 2) Ab wann taucht eigentlich in welcher Region der so hübsch anzusehende Samt auf?
Andrew

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Eintrag #23 vom 22. Feb. 2000 14:10 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Andrew, Samt taucht hier in Mitteleuropa aus italienischer Produktion so gegen Mitte des 14. Jhdts. auf. Bezahlbar (für höhere Schichten) wird er ab Ende des 14. Jhdts./ Anfang 15. Jhdts., bleibt aber Luxusstoff. Bis dann Thorsten

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Eintrag #24 vom 22. Feb. 2000 16:58 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Hallo Andrew, zu dem Stichwort “Silk Waste” verweise ich nochmal auf meinen Beitrag Nr. 6. Was den Samt anbelangt: Samt besteht aus einem Grundgewebe, in das ein zweiter Schuß- oder Kettfaden (dementsprechend Schußsamt/Kettsamt) eingearbeitet wird. Dieser Faden bildet Schlaufen (Flottungen), welche auf der rechten Warenseite das charakteristische Faserflor ergeben, nachdem sie aufgeschnitten worden sind. Samt taucht bereits im Italien des 13. Jh auf. Allerdings wird er zunächst nur als Bezugsstoff z. B. für Kissen verwendet. Außerdem wurden die Flottungen zunächst auch nicht aufgetrennt. Als Kleiderstoff wird Samt das erste Mal um 1300 in einer englischen Quelle erwähnt. Ob zu dieser Zeit die Flottungen schon geschoren oder noch als Schlaufen belassen wurden, ist mir nicht bekannt. Samt mußte nicht unbedingt nur aus Seide bestehen. Genauso konnten Seidenflottungen in einer Grundkette aus Leinen verwoben werden. Trotzdem blieb Samt immer ein Stoff, der hauptsächlich von der Oberschicht getragen wurde. Andreas P.S.: Kennt jemand ein Fachbuch, in dem für Scharlach die Bindungsart, sowie s- und z-Drehung der Schuß- und Kettfäden näher bestimmt werden?

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Eintrag #25 vom 22. Feb. 2000 19:24 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Klar, hab´ wohl die Augen nicht richtig aufgemacht.
Andrew

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Eintrag #26 vom 29. Feb. 2000 22:37 Uhr Marita Wolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marita Wolff eine Nachricht zu schreiben.

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Noch mal zur Seide. Nach meiner Quelle von Ingrid Loschek gab es Seidenwebereien in Deutschland bereits im Hochmittelalter. Es wurden Halbseiden und einfache ungemusterte Seidengewebe geringer Breite mit zusätzlicher leinener Kette hergestellt. Samt war seit dem 13. Jahrhundert, vornehmlich in herrschaftlichen Kreisen, bekannt. Echte Seide und auch Samt wurden wegen der Kostbarkeit oftmals nur als Besatzstreifen auf die Gewänder gesetzt. Neben Samt und Seide hatte der Damast, mit zusätzlichem Musterschuß gewebt und dem Brokat ähnlich, große Bedeutung im späten 14. und 15. Jahrhundert. Nach diesen Richtlinien versuche ich zu nähen und ehrlich gesagt sind die guten Textilien ja heute auch nicht sehr preiswert.
Grüßt Eure Nähnadeln von der Wölfin

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Eintrag #27 vom 01. Mrz. 2000 14:16 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Tach Zusammen ! Jetzt mal zu meinem ganz persönlichen Problem :-) Meine Erstversuche mit Bruche und Beinlingen sind verhältnismäßig kläglich gescheitert, und zwar in erster Linie an den Beinlingen. Zum Einen vertrage ich keine Wolle auf der Haut (es juckt nicht nur, es gibt Pusteln und Wasserbläschen :-( ), zum Anderen haben meine Versuche mit Leinen den ersten Ausfallschritt nicht überlebt … Nun, hinzu kommt noch, daß das ausladend breite Fahrgestell und der prachtvolle Achtersteven eines 120kg-Mannes nicht gerade einfach zu verpacken sind :-) Was mache ich falsch ? Welche Alternativen habe ich (vom Stoff her), ohne mich im Sommer zu Tode zu schwitzen ? Für jeden Hinweis dankbar grüßt,
Matthias

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Eintrag #28 vom 01. Mrz. 2000 14:55 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Nunja, ich habe nur knappe 15 Kg weniger, und bei mir gehts. Mein Bruchenschnitt (Hlab ´A´ Interpretation) sind einfach Zwei große Lappen (1,20 m breit, Hüfte bis Knie lang) aufeinandergenäht, dann etwas mehr als ein drittel pro bein zur Röhre vernähen, den Rest in der Mitte rausschneiden. sieht dann ungefähr so aus:  __ |          | |        | |   |  |   | |_|  |___| An den ßffnungen sind Bänder zum zuknoten, an das Band an der Hüfte werden die Beinlinge gebunden.
Ivain

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Eintrag #29 vom 01. Mrz. 2000 14:56 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Oha… Das war shit… Gunther: Bitte lösche den Müll von mir.
Ivain

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Eintrag #30 vom 01. Mrz. 2000 14:59 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Nunja, ich habe nur knappe 15 Kg weniger, und bei mir gehts. Mein Bruchenschnitt (Hlab ´A´ Interpretation) sind einfach Zwei große Lappen (1,20 m breit, Hüfte bis Knie lang) aufeinandergenäht, dann etwas mehr als ein drittel pro bein zur Röhre vernähen, den Rest in der Mitte rausschneiden. sieht dann ungefähr so aus: __ |          | |        | |   |  |   | |_|  |___| An den ßffnungen sind Bänder zum zuknoten, an das Band an der Hüfte werden die Beinlinge gebunden.
Ivain

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Eintrag #31 vom 01. Mrz. 2000 15:04 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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ARRRGGGHHH !!!
Ivain

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Eintrag #32 vom 01. Mrz. 2000 22:15 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Hallo, versuche doch als Stoff für die Beinlinge einen Viskose-BW-Krepp oder Seidencrèpe zu finden, der von der Webart her schon etwas elastisch ist. In dem Fall geht “g” vor “a” ;-) Wenn du den Stoff diagonal zum Fadenlauf zuschneidest, ist auch leinenbindiger Stoff leicht elastisch. Das braucht zwar mehr Stoff, aber anders ist ein Beinling aus nicht gestricktem Stoff nicht machbar. Der hautenge Sitz auf vielen Abbildungen ist nach meiner Erfahrung nicht kompatibel mit Bequemlichkeit. Ich habe einem Bekannten Beinlinge aus feinem Wollstoff genäht, die mäßig elastisch sind. Nach einem Tag Tragen beulen sich trotzdem die Knie. Und für Gymnastikübungen sind die Dinger auch nicht zu empfehlen. Nach Originalzitaten hatten die Leute im 14./15. Jh. übrigens auch mit diesem Problem zu kämpfen… wer schön sein will, muß eben leiden! Befestige die Beinlinge vorne und an der Seite mit Bändern am Bruchenband, auf keinen Fall an der Rückseite. Dann kann bei großen Schritten auch nichts reißen. Den Fußteil gestalte ich mit einem Steg, der unter dem Fußgewölbe durchläuft. Diese Variante ist auch “a” (Sachsenspiegel) und hat den Vorteil, daß mann Socken drunter tragen kann, die zur Vermeidung von Geruchsbelästigung täglich gewechselt… usw.
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #33 vom 01. Mrz. 2000 22:56 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, was Beinlingstoffe angeht, so habe ich bis dato nichts besseres als Walkloden gefunden. Das ist afai sogar historisch exakt aber unglücklicherweise auch t. - sprich teuer. Ich habe für den Meter 70,- DM hingelegt und war damit noch im günstigen Bereich Unschlagbarer Vorteil ist aber, daß der Stoff tatsächlcih elastisch ist und auf Form geschnitten werden kann. Man sollte aber zumindest den Bereich der Nestellöcher im Bund mit Leinen unterfüttern, da die Löcher sonst ausleiern. Bis denn Thorsten

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Eintrag #34 vom 01. Mrz. 2000 23:12 Uhr Matthias Schlegel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Schlegel eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Thorsten ! Mir geht´s nicht um die Kohle, ich vertrag das Zeug einfach nicht ! Angharad : Danke für den Tipp … diagonal … muß ich unbedingt probieren. Ich will´s ja in der “A” Ausführung; für die “Nicht-A” Variante würde ich Baumwolljersey nehmen … Du hast recht, “G” geht vor “A” … Gruß,
Matthias

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Eintrag #35 vom 02. Mrz. 2000 01:05 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Probier´s mal mit “Nesselstoff”, ist wirklich sagenhaft, was das Zeug aushält, soweit ich weiß, auch “A” (mit dem Leinen eng verwandt) und wirklich günstig. Der Nachteil: der Stoff schrumpft in der Wäsche gewaltig! Daher sollte man ihn vor der Weiterverarbeitung ein- bis zweimal bei 90° kochen. Danke nochmals, Andreas, ich habe total vergessen, daß ich hier nachgefragt habe (ich werde alt!). Wäre es prinzipiell möglich, den Ort “Stanforte”, “Estanforte”, (vielleicht?) “Stanford” herauszufinden, kannst Du mir diesbezüglich weiterhelfen? Bitte, bitte sag ja, ich suche schon soooo lange … Gruß, Kai

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Eintrag #36 vom 02. Mrz. 2000 02:30 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Kai, ich habe mir mal ( vor der Zeit in der ich mich dem großen “a” verschrieben habe) ein paar Beinlinge aus Nesselstoff genäht. Reißen tut das Zeug wirklich nicht, aber es knubbelt unheimlich in den Kniebeugen und ist deshalb total unbequem….. Hallo Matthias, entlich mal jemand, der auch keine Wolle auf der Haut verträgt (ich dachte schon , ich wäre die einzige Mimose :.) ). Ich werde mir meine Beinlinge mit einem mehr oder weniger dünnen und elastischem Baumwollstoff füttern, wobei ich darauf achten werde, dass die Farben von der Wolle außen und dem Futter innen möglichst identisch sind, damit es nicht so auffällt. So sieht man von außen den tollen Loden … und ich muß nicht leiden….. Ich hoffe nur, ich werde im Sommer nicht vor Hitze sterben.
Patrick

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Eintrag #37 vom 02. Mrz. 2000 07:53 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, und wie wars mit den gerne bei den besseren Herrschaften erwähnten Seidenstoffen?
Euer Haduwolff

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Eintrag #38 vom 02. Mrz. 2000 15:27 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Hadu, hatte ich auch schon dran gedacht, aber da ich einen einfachen Handwerker darstelle, ist Seide für mich keine gute wahl… Ganz davon abgesehen, Seide ist ein geniales Futtermaterial - ein bekannter von mir hat sich seine Kotte mit Seide gefüttert und ist absolut zufrieden.
Patrick

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Eintrag #39 vom 02. Mrz. 2000 16:48 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Nein Kai, ich sag nicht “ja”. *g* Wie gesagt, “Stanforte” ist mir noch nie begegnet. Nesselstoff ist übrigens historisch überhaupt nicht korrekt, da er gewöhnlich aus 100% BW hergestellt wird. Das einzige, was ihn mit Leinen verbindet ist die Bindungsart. Abgesehen davon trägt es sich furchtbar auf der Haut. Wenn schon ein Ersatzstoff für Leinen, dann Baumwolle in Leinenoptik (z.B. Trachtenstoffe aus BW/Chemiefaser-Mischugnen). Diese Stoffe sind weicher, laufen nicht so viel ein, knittern weniger und tragen sich auch viel angenehmer als Nessel. ßbrigens sind gefütterte Beinlinge gar nicht so abwegig. Ich habe mal auf einer Miniatur einen arbeitenden Bauern entdeckt, der seine Beinlinge lässig herunterhängen ließ. Dabei war die Außenseite der Beinlinge blau, die innenseite aber weiß - also war das Stück offensichtlich gefüttert. Andreas

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Eintrag #40 vom 02. Mrz. 2000 17:16 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, füttern macht überhaupt Sinn, besonders wenn man sich viel im Freien bewegt! Wolle hält auch in feuchtem Zustand noch warm und Leinen trocknet schnell. Ist also auch in der Hitze nicht schlecht, da das Leinen die Feuchtigkeit vom Schwitzen “wegtransportiert” - so eine Art A-Membran… Gruß,
Indy

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Eintrag #41 vom 03. Mrz. 2000 23:44 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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ßha, man lernt nie aus, ich bleibe beim Leinen! Tja, dann kann ich mir den “Stanforte” wohl sonstwohin klemmen, schade, trotzdem nochmals danke. Gruß, Kai

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Eintrag #42 vom 29. Jun. 2000 14:22 Uhr Sascha Sturm   Nachricht

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Hallo, Kai! Jetzt bringt Dir Andreas doch noch die gewünschte Antwort nach “stanforte”, wenn auch indirekt. Er hat mich nämlich gerade auf diesen Thread wegen meiner “Samtfrage” verwiesen. Also: (e)stanfort(e) heißt heute Stamford und liegt in Mittelengland. Die Stadt war im Mittelalter wichtiger Markt für Wolle. Der Wollhandel erlaubte es im 15. Jh. immerhin nur zwei Kaufleuten den Neubau einer ganzen Kirche dort zu finanzieren, mehr waren dazu nicht notwendig… Stamford war Stapelplatz der Hanse. Da der Hochmeister des Deutschen Ordens ja einziger Territorialfürst im Hansebund war, wäre es nicht verwunderlich, wenn sich der Hinweis auf Tuch aus Stamford oder solches, das mit Wolle aus Stamford gefertigt worden war, bezöge. Dann wäre hier im Grunde genehmigt worden was gängige Praxis sein konnte, nämlich (günstig) über die hansischen Verbindungen Tuch zu beziehen, nur eben anderes, als es die Templer verwandten. Ich hoffe das hilft Dir weiter. Mit hansischen Grüßen Sascha aka Alexander, kopman van Dorpmunde

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Eintrag #43 vom 18. Jul. 2000 11:30 Uhr Micha Barth   Nachricht

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Tach auch ihr alle, warum nehmt ihr nicht einfach den wohl autentischsten Stoff des Mittelalters, HANF!!! Kostet unterm Strich auch nicht mehr als reines Leinen.
Grüße Micha

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Eintrag #44 vom 18. Jul. 2000 11:41 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Micha! Soso, Hanf als der “authentischste” Stoff des MA… Es wäre sehr freundlich, wenn Du uns an Deiner Weisheit teilhaben lässt und uns Belege für Deine These zur Verfügung stellst. Ansonsten könnte man nämlich annehmen, das Du hier schlichtweg Schleichwerbung machen willst, was man anhand Deiner E-mail-Adresse durchaus nicht von der Hand weisen kann. Und was ich davon halte, sage ich hier nicht.
Jörg

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Eintrag #45 vom 18. Jul. 2000 16:36 Uhr Markus Single  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Markus Single eine Nachricht zu schreiben.

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Gott zum Gruße, Das mit dem Hanf hat mich dann auch interessiert. Ich habe nachgeschaut und bin fündig geworden. “ die beiden Materialien, aus denen der größte Teil der mittelalterlichen Kleidung hergestellt wurde, waren unabhängig von gesellschaftlichen Stand des Trägers Leinen/Hanf und Wolle.” Buch :Kleidung und Waffen der Früh- und Hochgotik Karfunkel-Verlag –> S. 47 Das Buch dürfte bekannt sein, da es bei uns zum Standard gehört. MfG Markus

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Eintrag #46 vom 18. Jul. 2000 17:04 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, ja, stimmt. Ich habe aber feststellen müssen, daß Leinen auf alle Fälle stabiler und langlebiger als Hanf ist. Von den im gleichen Sommer aus verschiedenen Hanfgeweben und Leinengeweben genähten Sachen lebt nur noch nach 3 Jahren das Zeug aus Leinen…Das nach intensiven Mittelalterterminen, viel Waschen und Reparaturen.
Euer Haduwolff

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Eintrag #47 vom 18. Jul. 2000 17:16 Uhr Andreas Sturm   Nachricht

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Hallo! Wenn ein Militärhistoriker ein Buch über Kostümkunde schreibt, dann sollte man erstmal sein Literaturverzeichnis konsultieren und besser die dort aufgeführten Bücher als Quellen heranziehen (und dann evt. eher die zum Standard erklären). Lehnart schöpft sein Wissen in diesem Fall mal wieder direkt aus dem Loschek und vereinfacht die Sache ein wenig zu sehr für meinen Geschmack: “Leinen wurde im Mittelaler in Zentraleuropa in ausreichenden Mengen hergestellt und, neben der Haushaltswäsche, hauptsächlich für Unterkleidung verwendet. Das Gewand des niederen Volkes bestand, die wollenen ßbergewänder ausgenommen, aus einem unreinen Leinengewebe, dessen Material kurfädiger Flachs- oder Hanfabfall, das Werg (von Werk, wirken, das, was beim Wirken, d.h. beim Arbeiten abfällt) war; und aus dem groben, dichtgewebten Zwillich (mhd., ´zweifach, doppelt´, gemeint ist ´zweifädig´).” (Loschek 428) Hanf hat eine sehr hohe Festigkeit. Dehnung und Elastizität sind dem Leinen ähnlich. Allerdings sind die Fasern grob und hart. Sprich: um billigen Stoff herzustellen, hat man Abfälle von vergleichbaren heimischen Fasern zusammen verspronnen. Leinen kann auch heute noch mit Hanf gemischst verarbeitet werden. Reiner Hanf wird traditoionell aber eher in der Seilerei, für Planen und als Untergewebe für Teppiche (im Mittelalter wegen der höheren Zugbelastungen gerne für Tapisserien, !) verwendet. (Eberle [u.a.] 16-17) Andreas ___ Eberle, Hannelore [u. a.]. Fachwissen Bekleidung. 3., überarb. Auflage. Haan-Gruiten: Europa Lehrmittel, 1993. ISBN 3-8085-6203-X. Loschek, Ingrid. Reclams Mode- und Kostümlexikon. 4. Auflage. Stuttgart: Reclam, 1999. ISBN 3-15-010448-3.

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Eintrag #48 vom 20. Jul. 2000 00:35 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

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Vielen Dank, Sascha, ich werde mich diesbezüglich mal genauer informieren, jetzt habe ich ja einen neuen Ansatz. Gruß, Kai

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Eintrag #49 vom 12. Jan. 2001 13:41 Uhr Thomas Butters   Nachricht

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Da das Thema “Hilfe bei Stoffen” heißt, möchte ich eine Frage gemäß des Titels und ohne Bezug zu allen vorangegangenen Wortmeldungen stellen. Frage: Was wißt Ihr über einen Stoff Namens ACHMARDI?
mfG - Thomas

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Eintrag #50 vom 19. Jul. 2001 19:30 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Kopie: Toska Toska@WriteMe.com 19.07.01 - 11:36 Uhr - 1 von 8 63110 Rodgau hallo ihr lieben :-) ich habe mehrere meter (alten) goldfarbenen Damast (mit Blumen/ranken muster in der gleichen Farbe) geschenkt bekommen (sollte wol mal ein Vorhang werden ) Hatt jemand eine Idee ob ich damit etwas anfangen kann und wenn ja was ?…. bzw für welche zeit ? Ich habe zwar mehrfach von damast stoffen im MA gelesen aber eigentlich nichts genaues darüber herrausfinden können Ich bin für jeden tip dankbar :-) liebe grüße Toska Martin Uhlig mu@kocmoc.net 19.07.01 - 13:01 Uhr - 2 von 8 04103 Leipzig Hallo Toska, am besten, Du machst einen Vorhang draus! *gg* Es wird ja wohl kein Seidendamast sein - dann könntest Du als Kaiser gehen. Sicher ist es Baumwolldamast - und Baumwolle … nunja. Im allgemeinen haben Damast. m.W. nur wirklich reiche Leute getragen. Aber sicher gibts hier dazu noch andere Experten, die minutiös antworten können. :) Grüße, Martin Konrad, Spielmann vom hohen Hause Andrew van Ross vanross@gmx.de 19.07.01 - 14:06 Uhr - 3 von 8 32051 Herford Baumwolle? Find eich als Teilzeitägxpter völlig o.k.! Dazu gibt es aber auch schon einige Threads. Nur habe ich arge Zweifel obe des Musters. Es müsste schon ein sehr grosser Zufall sein, wenn es den für Dich in Frage kommenden Kunststilen nicht vollkommen widerspräche. Bei den meisten dieser Stoffe kommt einfach das ´Vorhang-Flair´ durch. Grüsse, Andrew Toska Toska@WriteMe.com 19.07.01 - 14:26 Uhr - 4 von 8 63110 Rodgau aaaaaalsoooooo….. laut meiner Uhroma ist der stoff Seide *freu* und wohl eher Brokat ……. aber ich habe echt keine Ahnung von sowas *hmpf* liebe grüße Toska Sylvia Crumbach s_crumbach@gmx.de 19.07.01 - 15:41 Uhr - 5 von 8 47053 Duisburg Seidenbrokat wäre natürlich ein Lotto-Gewinn. Wenn es ein alter Stoff ist, wäre es möglich das es sich um ein tradiertes Webmuster handelt. Für welche Zeitstellung willst Du den Stoff verwenden? Falls es irgendetwas vor dem 12. Jahrh. ist könnte nach speziellen Infos suchen. Sylvia Toska Toska@WriteMe.com 19.07.01 - 16:33 Uhr - 6 von 8 63110 Rodgau 3x 1,10 m breit 1x 1,60 m breit und alle sind 2,50 m lang (also insgesamt 10 m) Gruzifix….. sorry Ich habe definitiv keine Ahnung was das ist :( *seufz* also ich versuche das mal zu beschreiben…. es glänzt auf der einen Seite und die andere sieht eher stumpf aus(atlas-seide? sagt gerade Uhroma)ist Gold Farben und sieht von hinten wie hmm eingedrücktes Muster aus (ist so gewebt natürlich).. *grrrrr* kann es nicht beschreiben und mein Scanner ist kaputt :-( das Muster sind Lilien mit ranken, blättern und weiteren (für mich als Laie) Ornament artigen Verziehrungen keine Ahnung habende Grüße Toska Fabian Lange Fabian@tempus-vivit.net 19.07.01 - 18:53 Uhr - 7 von 8 45768 Marl Hallo ist zwar eigentlich kein Thema für die Taverne, aber ich denke wir könne gemeinsam mal rätseln was für ein Stoff das ist. Danach denke ich kann der Thread geschlossen werden, oder? Also gewebt ist schon gut. und Lilien sind auch sehr gut, da die Lilie wohl das meist verwendete Blumenmuster ist. Bei dem Muster stellt sich wirklich die Frage: ist es ein Vorhangsmuster oder ein tradiertes. Zuletst ist natürlich die genaue Art des Stoffes zu bestimmen. Eine einfache Art herauszufinden ob es einen Plastik-Anteil (Polyester oder sonstwie geartet) ist, ein kleines Stück davon zu verbrennen. Plastik zieht sich da zu klümpchen zusammen und riecht auch eindeutig nach Plastik. Zuletst stellt sich die Frage der Verwendung. Selbst wenn der Stoff aus der damaligen Zeit stammen könnte, kannst du ihn nur für höchstadelige Kleidung verwenden. Deine Zeit für die du den Stoff verwenden möchtest wäre noch ganz wichtig. Generell wurden hauptsächlich einfache Naturstoffe wie Leinen und Wolle verwandt. Je höher der Stand desto feiner und qualitativ besser wurden die Stoffe, auf Seidendamst haben wirklich nur die obersten Schichten zugriff gehabt. Fabian Hilmar

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Eintrag #51 vom 19. Jul. 2001 21:17 Uhr Petra Bähler   Nachricht

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okay brennprobe gemacht …. KEIN plastik drinn :-) und zu meiner zeit.. ich nähe sehr gerne und gehöre auch *noch* keinem Verein oder ähnlichem an deswegen habe ich *noch* keine festgelegte zeit für mich :-) irgenwas zwischen 1200 und 1500 *g*
liebe grüße Toska

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Eintrag #52 vom 19. Jul. 2001 21:20 Uhr Petra Bähler   Nachricht

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upssss… sorry nochmal ich… hälfte vergessen klar sind meine anderen sachen aus Leinen und/oder Wolle….. ich fände es nur schade den stoff nicht zu nutzen :-)
liebe grüße Toska

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Eintrag #53 vom 19. Jul. 2001 21:43 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Wenn das Muster was taugt, Du den Stoff aber in Deiner Darstellung nicht unterbringen kannst, würdest Du bestimmt in TV einen zahlenden Abnehmer finden.
Andrew

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Eintrag #54 vom 20. Jul. 2001 16:50 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Mein Rat wäre den Stoff mit Mottenschutz gut zu verwahren und mit anderen Materialen zu üben. Wenn man länger dabei ist und weiß was man will und kann das Material besser nutzen. Ich nähne z.Z. an einem Alptraum aus Seide und feinen Materialen, aber allein die Recherche und Planung hat jetzt zwei Jahre gedauert. Außerdem sollten alle anderen Trachtbestanteile von der Qualität her auf den selben Niveu sein (auch und vielleicht besonders Schmuck und Schuhe) Sicher findne sich hier im Forum MA-Begeisterte aus der Nähe mit denen Du planen und Dich austauschen kannst. Sylvia

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Eintrag #55 vom 12. Aug. 2001 18:25 Uhr Tobias Prinz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Gesucht: Leinen und Baumwolle

Halo zusammen.
Ich suche günstige Händler für Leinen und Wolle. In meiner Gegend gibt es da nur ein Geschäft, das allerdings auch locker 30DM/lfm nimmt und so ganz traue ich dem Stoff nicht (danke für die Tipps mit Brennprobe etc.)
Irgendwo in den Weiten dieses Forums fand ich den Hinweis auf www.naturstoffe.de, aber da ist das Angebot zum einen ziemlich klein, zum anderen war von den erräumten 12DM/lfm nichts zu sehen. www.naturstoff.de ist ähnlich in die Hose gegangen, nur noch teurer…
Taugt bei Leinen auch die einfache Künstler-Leinwand? Dann würde ich mich zumindest dafür an Künstlerbedarf Boesner wenden…
Also: Wo finde ich günstigen Stoff, oder liegt der Fehler in meiner Fragetechnik, was meine Händler angeht?
MfG, Tobias “Tierlieb” Prinz

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Eintrag #56 vom 12. Aug. 2001 19:25 Uhr Stephan Zöllner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Historische Stoffe und ihre Ersatzmaterialien

Heute bekommt man nur noch sehr selten Stoffe, die man als wirklich historisch bezeichnen kann - leider :-1).
Hier in Nürnberg kannst Du vergessen gescheite Stoffe für MA-Zwecke zu finden! Mit Gaby und Phil bin ich öfter in Köln gewesen, da sieht es schon etwas besser aus mit der Auswahl …
Beim Suchen:
Großstädte abklappern, von einem Laden zum anderen, jeden Besitzer vollabern und nach der Konkurenz fragen - das ist recht Zeitaufwendig, aber wenn Du das Regelmäßig machst, hast Du Chancen wirklich mal ein Schnäppchen zu finden. Aber Der Laden ist dann immer noch keine feste Quelle - nur ein guter Tipp zum suchen :-|
ciao Stephan
Da Pacem Domine Domprobst Heinrich von Spohnheim
1) .
Das fängt schon damit an, daß bei den meisten Geweben Kunstfasen hinzugefügt werden, damit das Material pflegeleichter wird und besser industriell verarbeitet werden kann. Hinzu kommt, daß die Verarbeitungsqualität der edlen Stoffe von damals heute nicht mehr erreicht werden kann! Egal zu welchem Preis.
Wirklich REINE Wollstoffe liegen regulär zwischen 50,- und 70,- DM pro Meter. Es ist daher für den Anfang zu empfehlen einen Kompromiß einzugehen und kleinere Anteile an Beimengungen, die man nicht sofort sieht, in kauf zu nehmen. Reine Wolle ist allerdings immer die bessere Qualität.
Für meine Domprobst-Prunk-Kutte (5 Stofflagen) habe ich mehr als 250,- DM ausgegeben - nur für die Woll-Stoffe - obwohl es keine 100%-Reine Wolle ist :-((. Das Leinen habe ich geschenkt bekommen, den Brokat! ebenfalls (danke Sven ;-

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Eintrag #57 vom 14. Aug. 2001 13:45 Uhr Petra Bähler   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Wolle und Leinen

Also ich verkaufe die Stoffe viel günstiger ! Sorry für die eigenwerbung hier … aber wenn ich höre was ihr für die stoffe bezahlt…. ich habe aber auch schon Läden gesehen die recht günstig 100% leinen und auch 100% Wolle verkaufen …. ich finde 50 und mehr ein bischen viel für Wolle
Liebe grüße Toska

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Eintrag #58 vom 17. Aug. 2001 14:44 Uhr Sebastian   Nachricht

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Wir haben auch ein paar Stoffe (ab 15,-).
Vielleicht ist ja was dabei.
www.lederkram.de
Grüße,
Sebastian

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Eintrag #59 vom 20. Okt. 2001 10:17 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gewandung made by IKEA :)

Hallo,
ich war gestern mal wieder bei IKEA, eigentlich auf der Suche nach Einrichtungsgegenständen :)
An der Stoffabteilung komme ich dann trotzdem nie vorbei und habe dort etwas interessantes entdeckt:
100% Flachs, ungebleicht, 1,50m breit für 12,-DM/m
Falls also mal jemand bei IKEA vorbeikommt, kann ich das nur empfehlen. Heißt übrigens “AINA beige” (die haben aber auch immer nette Namen….)
Grüße, Angelina.

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Eintrag #60 vom 01. Feb. 2002 14:54 Uhr Thomas Wiedemeier  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Wiedemeier eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mantelflausch

Hallo,
wie ist eigendlich Mantelflausch aus 100% Wolle
für Gugeln und ähnliches ?
Es sieht ja ziemlich echt aus. (Meine Bildquellen
sind, da ich mich für die Gegend um Paderborn
ab ca. 1400++ interessiere recht gut- Altarbilder
von Soest und so. )
viele Grüße
Thomas Wiedemeier

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Eintrag #61 vom 01. Feb. 2002 18:21 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Flausch?

Also, das Wort “Flausch” wuerde mich erstmal misstrauisch machen. Solche Bezeichnungen kaschieren of ganz fiese Materialzusammensetzungen.
Aber wenn es sich um einen 100% Wollstoff handelt und nur damit gemeint ist, dass die Oberflaeche dicht ist so dass man die einzelnen Webfaeden nciht mehr erkennt, sollte das ok sein, denke ich.
Gruss, Claudia

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Eintrag #62 vom 24. Sep. 2002 16:00 Uhr Silke Eckert  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Silke Eckert eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wolle ?

Ich hoffe, nicht zu sehr OT:
Hat vielleicht jemand einen heißen Tip wo man günstig gute Wollstoffe herbekommt ? Und welche Wollstoffe kann man überhaupt verwenden, welche besser nicht (HMA)
Danke
Gruß
Silke

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Eintrag #63 vom 27. Mai. 2003 10:21 Uhr Nicole Perschau  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nicole Perschau eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "Moderne" Seide als Material?

Hallo!
Mich würde mal interessieren, welche Art “moderner”, einfarbiger Seide man überhaupt als Material für HMA-Kleidung verwenden könnte. Man stößt in einschlägigen Stoffläden z.B. immer wieder auf sog. Pongé-Seide (sehr glatt und dünn) und auf Doupion-Seide, die ja eher fest, steif und unregelmäßig wirkt. Welche Art würdet ihr empfehlen, um eine historisch wenigstens halbwegs stimmige Optik zu erzielen?
Oder sollte man von Beidem lieber die Finger lassen und etwas ganz anderes wählen bzw. auf Seide generell lieber verzichten (*grummel*), wenn man sich keine sündhaften Sonderanfertigungen leisten kann???
ßber ein paar Tipps von euch würde ich mich freuen.
Liebe Grüße von
Nicole

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Eintrag #64 vom 27. Mai. 2003 11:23 Uhr Claus Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht "Moderne" Seide

Hallo Nicole,
es gibt einen Thread “Seide”[Taverne, Thread: Seide], in dem eigentlich alles über Seide im MA geschrieben ist.
Zentraler Unterschied zur heutigen Seide war damals die Bindungsart (Atlas oder Samit sind für’s HMA ok) und natürlich der Rohstoff.
Seide wird heute in zig verschiedenen Varianten angeboten, leider ist das wenigste davon “echte” Seide. Wildseide oder Tussahseide stammen gar nicht vom Maulbeerspinner, Bourette- oder Schapp-Seide ist aus den Resten des Kokons und auch nicht brauchbar.
Eigentlich kommt nur sog. Haspelseide in Frage, hergestellt aus dem nicht versponnenen Einzelfaden (bis zu 2 km) der Kokons.
Die Qualität, die der HMA-Seide noch am nächsten kommen dürfte, ist Shantung-Seide oder Japon. Beim Kauf aufpassen, auch hier wird viel angeboten, was sich im Nachhinein als Fälschung entpuppt.
Im Zweifel verweise ich auf die Literatur in o.g. Thread ;-)
Liebe Grüße
Claus

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Eintrag #65 vom 27. Mai. 2003 12:04 Uhr Nicole Perschau  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Nicole Perschau eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht @Claus

Hallo Claus!
Vielen Dank für die schnelle Antwort :-)!!!
Ich weiß, dass es diesen Thread gibt, wollte mich aber mit meiner eher profanen Frage nicht in die Diskussion dort einmischen… *schäm*.
Zum Thema Shantungseide: Laut einer Definition, die ich gerade im Netz gefunden habe, handelt es sich dabei um “aus China importierte, leinwandbindige Seidengewebe mit einem unregelmäßigen Gewebebild, das mit Noppen durchsetzt ist. Zum Einsatz kommen Wildseiden (!!!!!) mit entsprechenden Garneffekten”. Tststs, auf nichts ist anscheinend mehr Verlass… (siehe: www.raumausstattung.de/Naturfasern.html).
Ich werde also demnächst ganz gezielt nach reinen Haspelseiden suchen und hoffen, dass der Stoffhändler meines Vertrauens diese anzubieten hat ;-)…
Viele Grüße
Nicole

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Eintrag #66 vom 27. Mai. 2003 14:59 Uhr Claus Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Satin... Nicht Shantung

Hallo Nicole,
das sollte natürlich Satin und nicht Shantung heißen (blöde Fremdwörter). Satin (Seidensatin) ist die Bezeichnung für feine Seidenstoffe in Atlasbindung ;-)
LG,
Claus

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Eintrag #67 vom 27. Mai. 2003 17:49 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Weil ich es zufällig beim Scrollen wiederentdeckt habe, möchte ich gerne auf eine Frage aus Posting #46 eingehen:
Der Terminus ‘Achmardi’ stammt aus Eschenbachs “Parzival”, und wird anscheinend von ihm erstmalig erwähnt/eingeführt. Es soll sich um einen kostbaren arabischen Stoff aus grünem und goldenem Seidenbrokat handeln.
Ruth

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Eintrag #68 vom 13. Jun. 2005 20:43 Uhr Jessica Stuhler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jessica Stuhler eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, meine Schwester wünscht sich zum kombinierten Geburtstags-Weihnachtsgeschenk ein Adelskleid für italienische Frührenaissance ( sie fängt gerade mit Renaissancetänzen ein und will nun von mir eingekleidet werden).
Kann ich da auf Viscoseseidensamt zurückgreifen oder fällt das zu sehr auf dass es kein reiner Seidensamt ist, der mir mit 45 Euro aufwährts doch zu teuer wäre.
Viviane

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Eintrag #69 vom 13. Jun. 2005 21:00 Uhr Wolf Zerkowski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Wolf Zerkowski eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Jessica,
ehrlich gesagt hasse ich solche Fragen, beinhalten sie doch schon die Antwort….;-)))
Aber hier meine:
JA wenn es ein Kostüm für eine Tanzvorführung ohne Anspruch an historische Kleidung geht…
NEIN wenn es darum geht ein Kleidungsstück zu fertigen das dem Original so nahe wie möglich kommen soll.
Gruß Wolf
www.bauer-und-bonde.de

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Eintrag #70 vom 13. Jun. 2005 21:45 Uhr Jessica Stuhler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jessica Stuhler eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Wolf,
da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Mir ist natürlich schon klar dass Viscoseseidensamt nicht “a” ist: Mein Problem ist eher ob dieser wenn er gefärbt und bestickt ist optisch erkennbar vom richtigen Seidensamt abweicht. Vielleicht hat ja schon mal jemand ne direkte Vergleichsmöglichkeit gehabt?
Zwei der Damen dort haben sich Seidensamt geleistet. Der Anspruch ist etwas zwiespältig: gefertigt nach historischen Bildern, handbestickt aber verdeckte Nähte maschinengenäht.
Viviane

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