Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Horn- und Knochenplatten

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Eintrag #1 vom 30. Nov. 2000 12:35 Uhr Florian Voigt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Florian Voigt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, Ich bescheftige mich Horn- und Knochenschnitzerei und bräuchte Tips zur Beschaffung von Horn- und Knochenplatten, zwecks herstellung von Löffeln, Kämmen usw. Auch andere Tips über Vorlagen, Muster und Quellen nehm ich gerne an. Vielen Dank im Vorraus: Tamnek Björnson

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Eintrag #2 vom 30. Nov. 2000 13:50 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo, es gibt schon einen Thread zum Arbeiten mit Bein (Nr. 718), vielleicht solltest Du Deine Anfrage dorthin verlegen?!? Für Mittelhand- bzw. -Fuß- und Zehenknochen vom Rind und Schwein sowie sonstige in der Fleischerei “übliche” Knochenteile kannst Du Dich an den Metzger Deines Vertrauens wenden *gr*. Größere Knochen kann man versuchen, direkt beim Schlachthof zu bekommen, meist ist da aber wegen der strengen Bestimmungen zum Verbleib von Tierkörperteilen eher schwierig (mit der aktuellen BSE-Problematik sowieso. Bleiben noch Bauern, die Hausschlachtungen durchführen, und bei Jägern kann man auch das eine oder andere Knöchelchen von Wildschweinen und Wildwiederkäuern abgreifen. Pferdeknochen sind schwieriger zu bekommen, aber vielleicht ist ja ein Pferdeschlachter/-Metzger in Deiner Nähe. Falls zufällig eine Veterinär-Anatomie oder -Pathologie in Deiner Nähe ist, kann man auch da fündig werden, allerdings gilt es auch hier die Hygiene- und Tierkörperbeseitigungs-Vorschriften zu überwinden. Horn- und Geweihteile kann man manchmal günstig auf dem Flohmarkt bekommen. Früher konnte man auch in den Schlachthöfen nach den abgesetzten Rinderhörnern fragen, doch das dürfte jetzt auch schwierig werden. Die sind aber sowieso in der Regel sehr klein. Ruth

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Eintrag #3 vom 30. Nov. 2000 14:30 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

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sorry für die Dublette, bitte löschen…

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Eintrag #4 vom 01. Dez. 2000 09:28 Uhr Florian Voigt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Florian Voigt eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Ruth, Danke für deine Antwort, aber normale Knochen hab ich genug. Meine Frage ist, wo bekomme ich fertige Horn- oder Knochen- PLATTEN? Ich hab auf Märkten schon welche gesehe, konnte aber nicht in erfahrung bringen, woher man sie bekommt. Als, wer kann mir da weiterhelfen??? Tamnek Björnson

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Eintrag #5 vom 01. Dez. 2000 12:02 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Florian, versuch´s mal bei Agil (www.agil-online.de),die haben fertige Knochenplatten im Angebot. Bis denn Thorsten

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Eintrag #6 vom 01. Dez. 2000 23:17 Uhr Matthias Doettlaff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Doettlaff eine Nachricht zu schreiben.

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Hi! Also ich säge meine Platten alle selbst. Das geht mit einer Laubsäge oder einer anderen Säge mit einem Sägeblatt für Metalle ganz gut (bei Holzsägeblättern stehen die Zähne weiter auseinander, daß man mehr Verlust hat; mit Metallsägeblättern kann man genauer arbeiten). Die Sägeblätter waren im früßen und hohen Mittelalter ziemlich dünn ausgeschmiedet und lagen im Schnitt bei 0,3mm Blattstärke. Im SMA hat man dickere Blätter bevorzugt, da diese nicht so leicht brachen. Damit ist man dann zwar schneller, hat aber mehr Verbrauch an Knochenmaterial. Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #7 vom 03. Dez. 2000 12:01 Uhr Martin Schlüter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Schlüter eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Matthias, hast Du Infos, wie die entsprechenden Sägen zu so dünnen Sägeblättern ausgesehen haben? Bisher bin ich nur auf Sägen in Messerform gestoßen. Bei 0.3 mm Blattstärke stelle ich mir aber eher eine Art Bügelsäge vor. Oder war das Blatt nur an der Schneide so dünn ausgeschmiedet? Grüße, Martin

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Eintrag #8 vom 03. Dez. 2000 23:57 Uhr Matthias Doettlaff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Matthias Doettlaff eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Martin, es gibt einige wikingerzeitliche Funde zu Sägen, bei denen die Mitte zu einem Sägeblatt ausgeschmiedet ist, und die beiden Enden nach oben gebogen und in einen vermutlich geraden Holzgriff getrieben wurden. Die sind aber meist etwas dicker in der Stärke. Wie die dünnen Sägeblätter befestigt waren, darüber habe ich auch keine konkreten Angaben, aber auf spätmittelalterlichen Darstellungen tauchen bei den Zimmerleuten immer die klassischen Sägen mit einem H-förmigen Holzgerüst auf, bei dem das Sägeblatt die unteren, und ein Spanndraht die oberen Enden des H verbinden. Das ist die einzig sinnige Aufhängung für so dünne Sägeblätter. Die historisch nicht belegte Alternative (mir zumindest nicht bekannt) wäre ein Sägeblatt, das in einen kleinen Bogen aus Eibenholz gespannt wird. Grußvoll, Matthias Topasius

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Eintrag #9 vom 10. Dez. 2000 22:20 Uhr Philipp Senge   Nachricht

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Moin. Auch ich beschäftige mich der Knochenschnitzerei und hätte gerne ein paar Infos zu authentischen werkzeugen. Bisher arbeite mit einer umgebauten Bügelsäge (Ich hab den Metallrahmen durch einen dünnen Holzast ersetzt) und Feilen. Kann mir jemand vielleicht weiterhelfen, wo ich abbildungen, oder Fundberichte über werkzeug finden kann?
Philipp

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Eintrag #10 vom 15. Dez. 2002 11:16 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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Ich hab im Internet gelesen, das man Horn recht leicht kochen und zu Platten pressen kann.
Ich habe sowohl leichte Wärme bei 40 Grad bis 1,5 Stunden kochen gelesen. Und wie steht es dann mit dem Pressen ? einfach zwischen 2 Hölzer in den Schraubstock ?
Gibt es auch eine möglichkeit das Horn vor dem Schnitzen oder sägen etwas weicher zu machen ?
Auch eine Bezugsquelle für Hörner wäre toll, mein örtlicher Schlachthof verkauft seit BSE keine Hörner mehr !
Oliver

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Eintrag #11 vom 09. Dez. 2004 09:42 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Einen Beitrag zur Herstellung von Hornplatten findet ihr unter der Rubrik “Arbeiten mit Horn”. Man kann auf diese Weise nicht nur flache Platten pressen, sondern, bei Verwendung anderer Preßformen, auch Löffel oder (nicht zu hohe) Dosen.
Liebe Grüße und alles Gute
Norbert

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Eintrag #12 vom 17. Nov. 2006 15:51 Uhr Kay Schweigmann-Greve  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kay Schweigmann-Greve eine Nachricht zu schreiben.

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Ich möchte Schofar-Hörner herstellen, diese bestehen aus Widderhörnern, die am dünneren Ende geradegebogen sind. Ich habe nun einige schöne Widderhörner, habe sie auch länger gekocht, aber sie lassen sich nicht in die gewünschte Form biegen, kann mir jemand einen Tip geben, wie man das macht?
Kay

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Eintrag #13 vom 21. Nov. 2006 17:50 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
mit Widderhorn hab ich auch noch keine Erfahrungen. Ich denke aber es wird nicht hart bleiben, wenn Du
a) weiches Wasser nimmst,
b) das Horn vorher über Nacht drin einweichst,
c) dann mit einem Schuss ßl oder sonstigem Fett eine gute Stunde drin kochst und
d) das abgetropfte Horn noch über einem Feuer (Gasherd, Lötlampe) einige Zeit ORDENTLICH nachwärmst. Dabei immer schön drehen, dickere Teile stärker nachwärmen als dünnere, die dünneren nicht verbrennen.
Das größere Problem ist vielleicht, womit Du dann das heiße Horn biegst. Evtl. gehts mit einer Zange, vielleicht auch mit der Hand (mit einem dicken Handschuh). Nicht zuviel überbiegen und eine zeitlang halten. Wenn es heiß genug war, sollte es die Biegung auch ohne Einspannen ziemlich gut halten.
Würde mich interessieren, wies Dir weiter damit geht!
Lie Grü,
Norbert

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