Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) INITIATIVE MITTELALTER (Das Netzwerk)

Einträge 1 bis 21 (von insgesamt 21 Einträgen)
Eintrag #1 vom 01. Aug. 2001 22:23 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Die Initiative wendet sich an

* Erfahrene Interessierte an der annähernd authentischen Darstellung des Hochmittelalterlichen Alltagslebens
* AnfängerInnen, die mit der Mittelalterdarstellung beginnen möchten.
Es geht darum, Frauen, Männer, Familien etc. zu sammeln, die Lust haben, das Hobby vor einem annähernd museumspädagogischen Hintergrund auszuüben.
Das heißt:
~ Sein/ ihr darstellerisches Handeln vornehmlich an der historisch-authentischen Darstellung, nicht an tatsächlichen oder eingebildeten Wünschen der Kunden (Veranstalter, Publikum u.a.) auszurichten.
Konzessionen müssen wir sicher immer wieder machen - dann gilt die Frage: Wer wünsch was - und zu welchem Zweck!
~ Sich in der Erstellung der Ausrüstung und der Biographie, ausschließlich an historischen Quellen zu orientieren.
~ Ebenfalls für das darstellende Spiel (“Rollenspiel”) nur authentische, hma Quellen zu verwenden
~ Ressourcenorientiert an die Darstellungsaufgabe heranzugehen, unter der Prämisse “Dies und jenes hat früher schon funktioniert - wie kriegen wir es
hin, daß es wieder klappt? Statt zu sagen, das geht sowieso nicht: ”Wie kriegen wir es hin, daß es gehen kann?"
Ein wichtiges Ziel soll die Vernetzung von Interresierten sein. Kai von der Linden (E-Mail:KvdL@gmx.de) erklärt sich bereit, eine Homepage mit einer InterressentInnenlise und einer Bücher/Literaturliste, zu verwalten.
Eines der weiteren Ziele könnte sein, eine hma - authentische Veranstaltung zu realisieren.
Also - los
Herzliche Grüße von Carsten

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Eintrag #2 vom 02. Aug. 2001 09:52 Uhr Ronald (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ronald eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ... lohnt sich der Aufwand ?

Hallo Carsten,
von der Grundidee stimme ich dir in deinem Bestreben in jedem Falle zu, allerdings denke ich, dass es bei der Umsetztung scheitern wird, wie schon andere diverse “Dachverbände” à la Agenda 1212.
Aber wenn ich irgendwie behilflich sein kann, dann lass es mich wissen :-)
Grüße Ronnie
TV-Admin-Team

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Eintrag #3 vom 02. Aug. 2001 10:22 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bitte um Differenzierung

Moin Carsten,
eine Initiative dieser Art halte ich für lange notwendig und löblich. Damit Ihr aber nicht direkt am Anfang in Probleme - gerade mit der historischen Korrektheit - bekommt, möchte ich Euch empfehlen etwas zu differenzieren.
Zualllerst sollte der Oberbegriff HMA etwas genauer gefaßt werden. Je nachdem, wer ihn verwendet, kann damit völlig unterschiedliche Zeiten meinen: die meisten Historiker lassen es mit dem Interregnum (1256-1273) enden, für Sozialhistoriker kann es schon mit dem Amtsantritt Friedrichs II. zuende sein, Kostümhistoriker sehen den Schlußpunkt zwischen 1320 - 1330. In der “Szene” wird auch oft die große Pest 1348 als Endpunkt genannt, wobei ich mich (1340-1360) dagegen wehre, als HMAler bezeichnet zu werden ;-) Genauso schwierig ist es einen Anfangspunkt zu finden, da das deutsche HMA keinen so prägnanten Einstiegspunkt wie die angelsächsische Geschichte (Hastings 1066) hat.
Mein persönlicher Ansatz, der imho am ehesten in der “Szene” (die´s ja - wie wir wissen - so nicht gibt) machbar wäre, wäre über die kostümkundliche Schiene zu gehen, da dies am ehesten zu dem gewünschten, einheitlichen Bild führen kann.
Mein Vorschlag wäre, das HMA für Eure Zwecke auf den Bereich zwischen Heinrich IV. ( ab ca. 1050) und Heinrich VII. (bis ca. 1320) zu begrenzen. Das ist ein riesiger Zeitraum und ich selbst würde es als unmöglich erachten ein einheitliches Bild auf einer Veranstaltung zu schaffen.
Demgemäß sollte man noch weiter differenzieren, da Mode, Rüstung und Gesellschaft sich in den verschiedenen Teilbereichen des HMA doch stark unterschieden haben. Hier würde sich in etwa eine Dreiteilung anbieten, grob gesagt 1050 - 1150, 1150 - 1220, 1220 - 1320.
Auch wenn mir als 14. Jhdt. Darsteller schon Bereiche von 20 Jahren als gerade machbar erscheinen und ich die obige Unterteilung noch weiter differenziern könnte, kann man es unter Umständen vertreten.
Mir als Stahlfetischisten, wird es wohl Magenschmerzen bereiten wird Ailetten und frühe CoP´s neben frühen Topfhelmen zu sehen, doch das ist - soweit ich festgestellt habe - eher mein persönliches Problem ;-))
Hoffe, einen konstruktiven Beitrag geleistet zu haben und mit meinen besten Wünschen für Eure Initiative
Thorsten

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Eintrag #4 vom 04. Aug. 2001 01:16 Uhr Kai (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Kai eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht kein Titel

An dieser Stelle möchte ich mal auf die antike Szene verweisen.
Ich habe mir in den letzten zwei Jahren diverse Veranstaltungen dieser Historiendarsteller angesehen, und war schlichtweg beeindruckt, was Ausrüstung, Wissen und Präsentation betraf. Da stellt sich mir schlicht und einfach die Frage, warum das bei dem vielzitierten “uns” nicht auch möglich ist?
Yepp, Du hast recht, Ronald, viele dieser Projekte sind den Bach `runtergegangen, was mich bei den andauernden “wir-sind-die-Szene”-Bekenntnissen stutzig macht, denn entweder sind diese ßußerungen lediglich Lippenbekenntnisse, oder irgendwas ist an mir vorbeigegangen!
Wie´s scheint, ist auch diese Anregung eher eine Totgeburt, wenn ich mir die schier unzählbare Masse der Einträge anschaue, jeder Spaßthread füllt sich schneller, naja …
Kai

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Eintrag #5 vom 05. Aug. 2001 13:41 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Konzept?

Hallo Carsten, hallo Kai.
Ich frage mich, wie ihr Euch die Initiative genau vorstellt? Wie soll Euer Vorhaben funktionieren? Der Eröffnungseintrag ist nicht aussagekräftig genug - man kann alles mögliche hineininterpretieren. Ein klares Konzept ist einfach nicht zu erkennen.
Wie Thorsten schon sagt - eine solche Initiative tut schon läger Not, nur muss von vorneherein mehr differenziert werden, damit man nicht in Schwierigkeiten kommt, und vor allen Dingen auch, damit die Interessenten wissen, was sie erwartet.
Sollen sich nun Interessenten melden, oder sucht ihr Leute, die mit an der Initiative arbeiten?
Was versteht ihr unter “annähernd authentisch” und “annähernd museumspädagogisch”
Was passiert, wenn ich mich mit dem Hippodromus beteiligen will - gibt es Mindestvoraussetzungen?
Wie wollt Ihr Qualität festsetzen, messen und halten?
Habt Ihr schon Vorarbeit dazu geleistet?
Es sind zu viele Fragen offen.
Vielleicht ist das der Grund dafür, dass der Thread totgeboren scheint…
Grüße,
Patrick.
www.mittelalterschuhe.de / www.hippodromus.de

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Eintrag #6 vom 05. Aug. 2001 18:54 Uhr Stephanie Winhard   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Fragen

Moin,
ich schließe mich Patricks Fragen an. Dieser Threat ist durch die Umstellung der Taverne irgendwie an mir vorbei gegangen, und jetzt, wo ich ihn gelesen habe, ist auch mir nicht ganz klar, was mit dem “Netzwerk” gemeint ist.
Ansonsten ist das “Hippodromus” zu (fast) jeder Schandtat bereit, um dem HMA auf die beine zu helfen ;-)
Sagt Bescheid, ob und welche Hilfe ihr wozu benötigt.
Steffi
www.hippodromus.de

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Eintrag #7 vom 05. Aug. 2001 20:36 Uhr Ingo Ratsdorf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ratsdorf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Aus Erfahrung: Zum Scheitern verurteilt

Hallo!
Nun, meiner Meinung nach ist eine Initiative wohl schon eine nette Idee. Aber meiner Erfahrung nach mangelt es daran eigentlich nicht.
Alle diejenigen, die von dieser Initiative angesprochen werden, (diejenigen, die das HMA möglichst historisch korrekt darstellen möchten oder tun) kennen sich untereinander bereits und haben schon lange Möglichkeiten gefunden, sich auszutauschen. Man redet miteinander.
Diejenigen, die dies NOCH nicht tun, finden im Netz Gruppen, die dies tun. Und leider müssen Sie selbst entscheiden, welche dies sind. Dies wird man auch nicht durch eine Homepage einer Initiative erleichtern können. Warum: Wer trifft die Auswahl. Und woher weiss der betreffende, dass diese Seite denn so korrekt ist, blos weils dransteht. Das steht bei fast jeder HMA-Gruppe drauf.
Wenn nun jemand der Meinung ist, dass man auf der Initiativen-Seite einen Chat/Forum anbieten sollte, so ist dies nur wieder ein weiteres unter vielen. Viele hat es schon gegeben, viele sind wieder verschwunden. Man kann nicht überall posten und chatten. TV scheint das einzige Forum zu sein, das wirklich über längere Zeit lebt. Selbst gruppeninterne Chats sind schon ausgestorben, weil sich keine Leute beteiligt haben oder es die falschen Leute waren.
Alle Ideen waren gut, aber es hängt immer an den Leuten. Finde gute Leute und man braucht keine Foren. Kommunikation läuft dann anders. Nämlich DIREKT.
Das mag nun alles sehr negativ und entmutigend klingen, aber ich halte es (LEIDER) für realistisch.
Alle Versuche sind bisher gescheitert, außer die wenigen Gruppen, die ich kenne. Und da schreiben die Leute sich lieber direkte Emails.
Sucht euch lieber gute Leute, die an der Sache interessiert sind. Sucht sie in der realen Welt. Lasst besser Energieverluste wie Chats / Foren / Homepages / Dachverbände / Maillinglisten / Initiativen / ….
Grüße, Ingo

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Eintrag #8 vom 06. Aug. 2001 10:42 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nicht unbedingt...

Grüß Euch,
Ingo, im grossen ganzen hast Du recht. Nur die Praxis zählt. Ansonsten guckt mal in die Threads “Vorschriften” und den “Was wollt Ihr eigentlich?”. Das ist doch eigentlich bitter.
Nunja, die “Agenda 1212” ist leise, aber brodelt dennoch. Zum 1. Mai jeweils machen wir ein Fest, das von den Leuten besucht wird, die halt keinen Touri-Klamauk wie in FF wollen. Und dort gehts nach Regularien und ab nächstem Jahr nach einem HMA-Kitguide.
Ich hab die Hoffnung nicht aufgegeben, daß sich was entwickelt. Das wird aber nichts Szeneübergreifendes sein, weil die Szene zu vielschichtig ist.
Letztendlich geht nur eines:
1. Kitguide
2. Richtungsbestimmung
3. Persönlicher WILLE, dieses einzuhalten
4. Schöne gemeinsame Feste als “Belohnung” für die Mühen
Euer Haduwolff

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Eintrag #9 vom 06. Aug. 2001 11:57 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht persönlicher Wille...

Eben Hadu, der persönliche Wille…
Das ist der wichtigste Faktor, an dem es einfach vielfach mangelt, und der durch solche Initiativen leider auch nicht in grossem Umfang wachgerüttelt wird. Ich sehe durch solche Zusammenschlüsse allenfalls den Vorteil, dass diejenigen, die sowieso schon engagiert an die Sache herangehen, auf diesem Wege zusammenfinden könnten.
Andrew

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Eintrag #10 vom 06. Aug. 2001 16:18 Uhr Detlef Fischbuch   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ähnlicher Ansatz

Hallo,
in meinem Thread 1290 “Welfen contra Staufer, gibt es sie?” habe ich ja eine ähnliche Thematik mit einem etwas anderen Ansatz zur Sprache bringen wollen. Doch auch dies fand bis heute kaum Widerhall. Grundsätzlich fehlt eine Informations- oder Austauschmöglichkeit, vor allem für gemeinsame Veranstaltungen, da stimme ich voll und ganz zu. Muß aber dafür etwas Neues begonnen werden oder kann man nicht einfach Bestehendes, mit neuen Ideen und Strukturen wiederbeleben? Wie wäre es, wenn die Leute, denen etwas daran liegt, den von Hadu initiierten und genannten Termin aufgreifen würden und sich zu diesem Treffen, oder einem anderen verabreden, um gemeinsam dort weiterzuarbeiten wo Andere längst begonnen haben? Vielleicht würde die Agenda 1212 dann nicht nur brodeln, sondern wieder kochen. Leider konnten wir aus terminlichen Gründen in diesem Jahr an Hadus Lager nicht teilnehmen, aber Mellnau 2000 hat uns sehr gefallen, obgleich wir zu dieser Zeit keinesfalls, weder von unserem Verhalten noch von der Darstellung, den mindest Anforderungen entsprochen haben, wie Hadu bestätigen wird. Doch sind es gerade diese Treffen, die inspirieren und anspornen und so ist meiner Meinung nach ein Teil der Saat von Mellnau bei uns aufgegangen. Warum dann nicht auch bei Anderen? Ein solches Treffen wäre möglicherweise eine bessere Basis, als eine anonyme Homepage.
@ Hadu, … sollten wir im kommenden Jahr wieder dabei sein dürfen, wäre es uns ein Vergnügen.
Aber um den o.g. Gedanken nochmals aufzugreifen. Was haltet ihr davon, erstmal einen gemeinsamen HoMi Kalender zu erarbeiten, bei dessen Veranstaltungen bekannt ist, dass sowohl den Veranstaltern als auch den Darstellern die bisher geforderten Kriterien wichtig sind? Kitguides, Szenarien und Schwerpunkte sollten kurz umrissen sein, damit jeder weiß, auf was er sich einläßt.
Dieser sollte vorerst hier in TV, möglichst deutlich, plaziert sein, da TV einer breiteren ßffentlichkeit bekannt ist. Danach wird sich schon zeigen wie groß das Interesse ist, in dem die Treffen wahrgenommen werden oder gar neue entstehen.
So das war mein Senf zum Thema…
Gruß
Ariweyet
Die Dorrenberger zu Suntraha
Freunde mittelalterlichen Lebens- und Brauchtums e.V.

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Eintrag #11 vom 06. Aug. 2001 17:46 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gute Idee!

Hi allerseits,
ich finde die Idee grundsätzlich wirklich gut, auch wenn sie so oder so ähnlich schon mehrfach gepostet worden ist (oder gerade deshalb ;-)).
Leider hat es bei uns bisher nicht so recht geklappt mit der Zusammenarbeit mit anderen, obwohl wir daran sehr interessiert sind. Liegt vermutlich irgendwie an mir… ;-).
Ansonsten gebe ich unbedingt Torsten recht mit seiner Einteilung des HMA. So gern ich die Normannen auch habe ;-), aber sie passen einfach nicht in den “Manesse-Stil”. Nur mit einer solchen Einteilung bekommt man ein “stimmiges” Bild in Sachen Ausrüstung hin.
Vielleicht sollte man das wirklich irgendwo einmal “persönlich” besprechen, auf dem TV-Treffen, am 1. Mai oder sonstwann. Das bringt vermutlich tatsächlich mehr, als dieses Hin- und Hergeposte.
So, das wollte ich nur noch gesagt haben, damit Ihr nicht meint, es interessiert sich niemand dafür (neue Ideen habe ich aber leider nicht beizusteuern).
Viele Grüße
Gabriele

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Eintrag #12 vom 08. Aug. 2001 17:59 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Initiative Mittelalter

Ziel der Initiative ist:
* Erfassung, Sammlung, Aufbereitung und Online - Präsentation historischer Fakten, aus primären Quellen und der Sekundärliteratur
* Entwicklung einer “Informationsdatenbank”
(Als erstes ist an die Erstellung einer systematisierten Literatursammlung gedacht)
Später:
* Sammlung und Präsentation von Darstellungskonzepten
* Entwicklung von Umsetzungsmodellen
* Ggf. in wenigen Einzelfällen:
Gemeinsame Realisierung von “Projekten”
Umsetzung:
1. Datensammlung
2. Online - Präsentation
Dies alles natürlich nur, wenn sich genügend InteressentInnen finden, die Material zur Verfügung stellen
Grüße von Carsten

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Eintrag #13 vom 10. Aug. 2001 16:28 Uhr Gabriele Klostermann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gabriele Klostermann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Aber wie?

Hi allerseits,
volle Zustimmung, aber genau das ist schon an vielen anderen Stellen versucht worden: hier im TV (da sollte es auch mal eine Literaturdatenbank geben, und es gibt die Bibliothek) und auf vielen privaten Homepages (bei uns z.B. gibt’s “Referate” und mit der Mediwis auch schon eine Wissensdatenbank, die allerdings nicht besonders stark frequentiert wird [leider ;-)]).
Das Problem zum einen ist, dass viele Leute eben schon irgendetwas verfasst haben und das natürlich zu allererst mal auf der eigenen Page haben wollen. So etwas kann man natürlich linken, aber dann hat man das Problem mit den völlig unterschiedlichen Layouts (könnte man z.B. umgehen, wenn man mit CSS arbeiten kann).
Jede andere Möglichkeit läuft auf doppelte Datenhaltung und damit natürlich auch doppetle Wartung hinaus.
Ein weitaus größeres Problem sehe ich in der “Qualitätssicherung”. Wer liest soetwas eigentlich gegen und wer ist kompetent genug, um nicht nur grobe Schnitzer, sondern auch Detailprobleme zu erkennen?
Wenn ich mir so überlege, was ich schon alles im Web gefunden habe mit dem Anspruch der absoluten Wahrheit….(stöhn)
Wenn man die Arbeit auf viele Köpfe verteilt, läuft man eben immer Gefahr, dass sich auch ein paar Möchtegern-Gurus einschleichen.
Um soetwas zu umgehen, könnte man veilleicht “Arbeitsgruppen” bilden (“oh ja, und dann bilden wir noch Unterausschüsse, die sich mit exakt definierten Aufgabengebieten befassen” [ich glaube, es war aus "Obelix GmbH und CokG] ;-)), die sich dann tatsächlich mit fest umrissenen Themen beschäftigen und ihre Ergebnisse zusammentragen.
Das hat natürlich auch Nachteile: erstens ist es organisationsaufwändig (schrecklich, die neue Rechschreibung) und zweitens kann ja nun nicht mehr einer alleine die Lorbeeren einheimsen (so ein ßrger aber auch), das mindert natürlich die Motivation.
Also, wie habt Ihr Euch das genau vorgestellt?
Grüße
Gabriele
PS: Falls Ihr noch irgendwie Hilfe braucht: ab Oktober haben Philipp und ich wieder etwas mehr Zeit.

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Eintrag #14 vom 10. Aug. 2001 17:35 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht immer noch Interesse

Hallo.
Ich möchte mich nur kurz Gabriele anschliessen, die in ihrem Posting im Prinzip das selbe hinterfragt, was ich in meinem ersten Posting gefragt habe:
Wie genau stellt ihr Euch das ganze vor - und vor allem, wie wollt Ihr Qualität/Authentizität definieren und bewerten?
Soll eine Datenbank oder Adressenliste aufgebaut werden, dann muss es dafür ja irgendwelche Kriterien geben - habt ihr da schon Grenzen gesteckt?
Immer noch interessiert,
Patrick.
www.mittelalterschuhe.de / www.hippodromus.de

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Eintrag #15 vom 14. Aug. 2001 21:21 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sinn dieses Threads??

Hallo Carsten!
Daß die Darstellung des Mittelalters verbessert werden sollte, wird hier nicht in Frage gestellt.
Aber das was du bisher in diesem Thread geschrieben hast, ist einfach viel zu allgemein gehalten, als daß sich die ‘Hardcorer’ davon wirklich angesprochen fühlen. Denn das was du momentan planst hört sich so umfangreich an, daß die Taverne zu klein dazu wäre ;-)
Komm doch mal zum Kern, dann wirst du bestimmt positivere Reaktionen erleben.
Ansonsten steht zu befürchten, daß ich den Thread irgendwann wegen mangelden Interesse zumachen müßte.
Tschüs
Aisling

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Eintrag #16 vom 16. Aug. 2001 14:35 Uhr Stephan Zöllner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Es läuft doch bereits, aber nicht hier :-(

Hallo an alle,
schaut doch einfach mal in die Recherche-Foren. Dort gibt es bereits Literatur-Tips in Hülle und Fülle.
Es wird hier über ein “Unternehmen” diskutiert und nicht einfach angefangen! Aber eigentlich ist der Anfang schon gemach. Wir müssen nur die Kräfte bündeln.
Tempora Nostra hat eine gute Link-Seite und auch andere Gruppen geben Tips zum Infos suchen. Meiner Meinung nach kann fast Jeder die Informationen finden, die er zum HMA sucht. Momentan ist das natürlich etwas Aufwendiger.
Für den Anfang würde doch ein Portal genügen, in dem auf bereits bestehende Seiten verwiesen wird. Wenn das nach FMA, HMA und SMA vorsortiert wird und eine Abteilung für Grundlagen enthält wären Anfänger sehr viel schneller am Ziel. Ein guter Name wird allerdings kaum noch zu bekommen sein :-(
Die Qualitätssicherung ist natürlich ein Prolem, aber ich möchte, bei aller Liebe zu dem Hobby, nicht der Verantwortliche HMA-Papst sein! (auch wenn ich in meinen Beiträgen bei Tempora Nostra versuche einen kleinen ßberblick und ein machbares Verständnis für mittelalterliches Denken und die Gesellschaftsstrukturen zu vermitteln - alles im Aufbau, Anregungen erwünscht).
Die MA-Scene ist sowieso inhomogen ;-))
Vernetzen wir uns doch einfach und tragen bestehende Infos zusammen.
Euer Stephan
Da Pacem Domine Domprobst Heinrich von Sponheim

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Eintrag #17 vom 17. Aug. 2001 08:03 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht zu Ingos Eintrag 7

Ich muß Ingo recht geben, in der Praxis läuft der Austausch bereits so und nicht anders ab. Nur weil was nicht für alle sichtbar z.B. hier in tempus-vivit passiert, heißt das noch lange nicht, daß hinter den Kulissen nichts läuft. Wir sind z.B. mit bestimmt 10 guten Gruppen auch international in regen Austausch.
Mir geht es so wie vielen anderen, man schaut sich hier oder woanders die Einträge und Arbeiten einzelner (Gruppen) an und setzt sich dann DIREKT mit diesen Leuten auseinander. Das ist nun mal wesentlich effektiver.
Ich fürchte also, dieses Netzwerk würde nur ein weiteres totes unter vielen anderen sein. Nutzt Eure Zeit für den Aufbau dieses Projektes lieber besser.
Und auch der von Ingo angesprochene Qualitätsstandard ist eine Hürde. Wer soll den festlegen? Und wer will schon mit zweifelhaften Gruppen in einen Topf geschmissen werden?
Joachim

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Eintrag #18 vom 18. Aug. 2001 04:09 Uhr Carsten Baumann   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Konkretisierung - Der Anfang

Vielen Dank für die Rückmeldungen.
Ja, Silvia, bislang war ich wirklich nicht klar genug. Und ich habe auch viel zu viel hineingepackt.
Im Moment geht es erst einmal darum, eine Bücherliste zu erstellen. Und zwar eine sehr, sehr umfassende, die alle Titel aufgreift, die das HMA berühren.
Wie Kai sagt:
“Es geht nicht darum, daß die Bücher inhaltlich vorgestellt
werden, das sind subjektive Faktoren, sondern ich möchte eine Art
”Bibliotheksverwaltung“ einrichten; ich sammle Autor, Titel, und alle sonstigen Angaben,
PLUS, und das ist wichtig, den, bzw. die Besitzer.
Also folgendermaßen:
RUNCIMAN, Steven: ”Geschichte der Kreuzzüge.“; Sonderausgabe in 1 Bd., C.H.
Beck´sche Verlagsbuchhandlung, München 1989 Kai von der Linden
(KvdL@gmx.de), Frank Schalwat (falkonier@gmx.de), Carsten Baumann (Goliard@t-online.de)”.
Dies eröffnet die Möglichkeit, daß wenn man nach einem bestimmten (vielleicht auch vergriffenen) Buchtitel sucht, in die Liste schauen und erfahren kann, ob das von ihm gesuchte Buch bei einer/m TeilnehmerIn des Netzwerkes vorfindlich ist - oder sogar bei mehrereren. Der/die Interessierte kann sich dann den “nächstgelegenden Standort” des Buches aussuchen, den Kontakt zur/zum BesitzerIn aufnehmen und mehr über den Inhalt erfahren, Informationen zu Fragestellungen erlangen und Kopien abfragen.
Hier noch mal Kai:
“Eine Sortierung nach thematischen Gesichtspunkten halte ich für unnötig,
eine alphabetische Sortierung ist effektiver, da die Leute eh´ wissen, wonach
sie suchen, nur bisher leider nicht an die diversen Werke herankamen.
Also ICH suche beispielweise ganz verzweifelt: Max Perlbach, ”Die Statuten
des Deutschen Ordens nach den ältesten Handschriften.“, dementsprechend werde
ich unter ”P“ wie Perlbach nachschauen und ggf. auch dort finden, oder nicht.
Wenn wir tatsächlich nach Themengebieten ordnen wollen, wird es zu
ßberschneidungen kommen, bzw. der ein oder andere sucht seinen Titel in der verkehrten
Rubrik. Eben DAS will ich nicht. Dann lieber die gute alte alphabetische
Zuordnung, und fertig ist die Laube! Programmäßig kann man das so laufen lassen,
daß im Menue ein Alphabet aufgeführt ist, wo der User sich dann entscheiden
kann, und - z.B.: ein ”A“ immer zu den Autoren (oder Herausgebern) mit ”A“ führt, ein
”B“ zu denen, deren Name mit ”B“ beginnt, usw. In der fortlaufenden Sparte
werden dann die Besitzer der Bücher benannt, mit Adresse, damit man mit ihnen
in Kontakt treten kann.”
Dies kann ein erster Schritt zu einer neuen Art von Netzwerk sein.
Wer interessiert ist, seinen Beitrag zu leisten, kann seine Literaturliste (gerne auch nach und nach) per E- Mail an
Kai von der Linden * KvdL@gmx.de * schicken. Die Homepage wird dann so schnell es möglich ist, eröffnet.
Grüße von Carsten

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Eintrag #19 vom 20. Aug. 2001 07:46 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht viel Arbeit

Das hört sich nun ja schon ganz anders an! Erfordert natürlich Disziplin und vor allem Fleiß und Zeit (!) der Teilnehmer. Wenn ich bedenke, wie viele themenbezogene Sachbücher der wirklich an Geschichte Interessierte im Durchschnitt zu Hause stehen hat, ist das ein ganz schönes Stück Arbeit.
Ich würde dann aber auf jeden Fall die einheitliche Verwendung einer entsprechenden Software vorschlagen, damit die Liste später auch wirklich zu verwenden ist.
Joachim

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Eintrag #20 vom 21. Aug. 2001 09:21 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Technik...

Also dieses System klingt gut.
Wenn ihr bereit seit, daß ganze innerhalb von TV laufen zu lassen, kann ich euch anbieten, die technische Umsetzung zu übernehmen.
Wir haben hier die Möglichkeit, daß ganze mit PHP datenbankgestützt zu verwalten, und abfragen kann es jeder User, der einen Internetzugang besitzt.
Einheitliche software schön und gut, aber bei Usern mit Windows, Mac, Linux und Wald und Wiesensystemen ist das die einheitlichste Basis, die ihr kriegen könnt.
Was meint ihr ?
Gruß,   Ivain

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Eintrag #21 vom 21. Aug. 2001 11:14 Uhr Stephan Zöllner   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Volltext Recherche in einem Dokument (Literaturliste)

Hallo Ihr alle,
mein Vorschlag ist ganz leicht zu realiesieren:
Die einfachste Variante einer Volltext-Recherche wäre, evtl incl. Standort und Schlagworten:
Lit.-Liste als Ganzes kopieren, in Word-Dokument oder einer anderen Textverarbeitung ablegen und mit “Suchen” abfragen. Damit bräuchte man nicht auf Seite des Servers rumbasteln, sondern kann den Klients die Arbeit überlassen und kann auch offline suchen ;-)
Außerdem genügt für den Zweck eine leicht zu pflegende *.RTF-Datei, die man in beliebige Textverarbeitungsprogramme importieren kann.
Damit das auch einigermaßen einheitlich funktioniert sollten wir ein übliches “Format” der Literaturangaben verwenden und für unsere zwecke ein bischen erweitern.
Den konkreten Vorschlag mache ich auf Anfrage.
Ich finde wichtig, daß das Sytem so einfach wie möglich bleibt. Denn sonst dauert es einfach zu lange bis es realiesiert wird.
Gruß Stephan
Da Pacem Domine Domprobst Heinrich von Sponheim

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