Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Infatrie um 1230

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Eintrag #17 vom 14. Aug. 2000 09:14 Uhr Alexander Würkner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Würkner eine Nachricht zu schreiben.

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Yep , Streitkolben dieses Typs (im eng. als “flanged mace” bezeichnet , wenn ich nicht irre) mit einfachen Flügeln sind seit spätestens dem 13.Jh. bekannt . Halt nicht in typisch gotischer Vollmetall-Ausführung sondern mit Holzschaft . Alex P.S.: Frage - ist der Topfhelm für Infantrie ein absolutes DONT ? Ich frag aus der Not heraus , da ich mir für´s Prügeln einen machen lasse , allerdings zur normalen Darstellung noch nen Eisenhut bestellen will .

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Eintrag #16 vom 14. Aug. 2000 09:14 Uhr Alexander Würkner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Würkner eine Nachricht zu schreiben.

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Yep , Streitkolben dieses Typs (im eng. als “flanged mace” bezeichnet , wenn ich nicht irre) mit einfachen Flügeln sind seit spätestens dem 13.Jh. bekannt . Halt nicht in typisch gotischer Vollmetall-Ausführung sondern mit Holzschaft . Alex P.S.: Frage - ist der Topfhelm für Infantrie ein absolutes DONT ? Ich frag aus der Not heraus , da ich mir für´s Prügeln einen machen lasse , allerdings zur normalen Darstellung noch nen Topfhelm bestellen will .

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Eintrag #15 vom 13. Aug. 2000 22:49 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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..wieder nur ein Teil?!?! Grüß Euch, hi Thorsten, der Bedeutung des Streitkolbens als Rangabzeichen stimme ich Dir zu, aber nicht der zeitlichen Einordnung. Zitat: >Seit dem 12. Jahrhundert, aus dem uns Streitkolben mit gefächertem Metallkopf bekannt sind, gab es keine grundlegenden Veränderungen, obwohl sich die Form der Schlagblätter je nach Geschmack wandelte.Arms & Armour of the Crusading Era< von David Nicolle, London 1999 werden u.A. mehrflügelige Streitkolben gezeigt aus: Nr. 317 spätes 11./frühes 12. Jhdt. Aragon Nr. 331 spätes 12. Jhdt. Aragon ..weiter hab ich heut nicht mehr geschaut…
Euer Haduwolff

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Eintrag #14 vom 13. Aug. 2000 22:47 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, das Posting kam verstümmelt an, nochmal…. hi Thorsten, der Bedeutung des Streitkolbens als Rangabzeichen stimme ich Dir zu, aber nicht der zeitlichen Einordnung. Zitat: >Seit dem 12. Jahrhundert, aus dem uns Streitkolben mit gefächertem Metallkopf bekannt sind, gab es keine grundlegenden Veränderungen, obwohl sich die Form der Schlagblätter je nach Geschmack wandelte.Arms & Armour of the Crusading Era< von David Nicolle, London 1999 werden u.A. mehrflügelige Streitkolben gezeigt aus: Nr. 317 spätes 11./frühes 12. Jhdt. Aragon Nr. 331 spätes 12. Jhdt. Aragon ..weiter hab ich heut nicht mehr geschaut…
Euer Haduwolff

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Eintrag #13 vom 13. Aug. 2000 22:46 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, hi Thorsten, der Bedeutung des Streitkolbens als Rangabzeichen stimme ich Dir zu, aber nicht der zeitlichen Einordnung. Zitat: >Seit dem 12. Jahrhundert, aus dem uns Streitkolben mit gefächertem Metallkopf bekannt sind, gab es keine grundlegenden Veränderungen, obwohl sich die Form der Schlagblätter je nach Geschmack wandelte.Arms & Armour of the Crusading Era< von David Nicolle, London 1999 werden u.A. mehrflügelige Streitkolben gezeigt aus: Nr. 317 spätes 11./frühes 12. Jhdt. Aragon Nr. 331 spätes 12. Jhdt. Aragon ..weiter hab ich heut nicht mehr geschaut…
Euer Haduwolff

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Eintrag #12 vom 11. Aug. 2000 18:39 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Thorsten! Die Zeichnung im Lexikon zeigt deutlich eine franz. Streitkolben, also den mit den “Blättern” aus dem 15 Jhd. Wie wurden denn die bewaffneten Bauern in einem Speer o. ä. genannt??? Muß es doch auch einen Begriff gegeben haben! Und warum wird man Reisiger und nicht Kriegsknecht. Worin liegen die Unterschiede der “Berufswahl” Aus was für welchen Söldnern bestand die Besatzung einer gräflichen Hausburg z. B.? Gruß v. Arlen

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Eintrag #11 vom 11. Aug. 2000 00:44 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Christoph, unglücklcihreweise habe ich gerade mein Exemplar vom “Lexikon des Mittelalters” verliehen ;-) Spaß beiseite, afaik bezeichnet der Name Reisiger einen berittenen, gerüsteten, nichtadeligen Kämpfer, entspricht ungefähr dem englischen Men-at-arms. Er scheint sich vom “Einschildritter” nur durch fehlenden Stammbaum unterschieden zu haben. Ich meine, daß z.B. die in Italien sehr beliebten schwergepanzerten deutschen Söldner vom Ende des 13. Jhdts. als Reisige bezeichnet wurden. Im Zusammenhang mit Fußkämpfern ist mir der Begriff nicht geläufig, da habe ich eher den Kriegsknecht im Kopf. Wie auch immer es handelt sich bei beiden um Berufssoldaten, Söldner im eigentlichen Sinne. Was den Streitkolben angeht, der Tribunen-, Centurionenstab o.ä. ist bei den Römern und auch schon vorher als Feldherrnzeichen geläufig. Ich meine, daß z.B. auch Willi der Eroberer auf dem Comic von Bayeux einen solchen oder einen Steritkolben trägt. Die beliebten Streitkolbenformen mit den 6 oder 8 Blättern aus Vollmetall sind afaik erst im 15. Jhdt. aufgekommen - hängt wohl vielleicht mit dem Kontakt während der Kreuzzüge mit den Turkvölkern, die ihn sehr schätzten und dem Aufkommen schwerer Rüstung zusammen. Ich habe für die Infanterie eher den Eichenknüttel mit ein paar durchgeschlagenen Nägeln und vielleicht einer kurzen Stoßspitze im Kopf, meistens länger als die Kavallerieversion. Bis dann Thorsten

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Eintrag #10 vom 10. Aug. 2000 18:29 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

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Hallo Leute! Mir scheint`s als solle man bei den Streitkolben ein wenig vorsichtig sein. In meinem Volkslexikon von 1936 (nicht lachen, ihr bösen! ;o)), steht darunter nämlich: Mittelalterliche Reiterwaffe des Heerführers (siehe dazu “Marschallsstab”) Was mich nun interessieren würde, ist der Unterschied zwischen Reisiger und Söldner. Bisher bin ich davon ausgegangen, daß der Reisige ein unfreier Bauer war, ausgestattet vom Lehnsherrn. Nun lese ich aber in dem Buch “Livland, Polen und Rußland” von 1873, daß eine von Russen in Livland besetzte Burg mit Reisigen besetzt war. Da ich nicht annehme, daß Lehnspflichtige Bauern so weit zogen, könnte es da sein, daß Reisige und Söldner ein und dasselbe ist, nur die Bezeichnung “Söldner” einfach jünger ist? Gruß v. Arlen

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Eintrag #9 vom 10. Aug. 2000 10:06 Uhr Tomasz (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Tomasz eine Nachricht zu schreiben.

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Tach! Ich hab einige BIlder aus der Maciejowski BIbel aus div. Büchern gesammelt und eingescannt; wenn ihr sie braucht, schicke ich sie gerne per eMail. Bye, Tomasz

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Eintrag #8 vom 10. Aug. 2000 09:30 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Schwere Frage, Patrick, ich habe schon einge bbildungen gesehen aber kann das bei dem Wust von Links, die ich mittlerweile gesammelt habe nicht merh zuordnen. Ein gute Ansammlung von Bildern findet man auch in Milla Davenports “Book of Costume” Bd. I, das auch über Fernleihe zu erhalten sein sollte. Ein Exemplar gibt es auf jeden Fall in der Stadt- und Landesbibliothek Essen. Ist sowieso als Basiswerk für Kleidung ´ne wirklich gute Sache. Bis dann Thorsten

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Eintrag #7 vom 10. Aug. 2000 08:17 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thorsten, …“Maciejowski-Bibel, die auch im Internet verteilt sind”… Gib mir mal einen Tip wo !? Grüße,
Patrick

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Eintrag #6 vom 09. Aug. 2000 17:45 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Fritz, afaik waren das Sergeanten, die auch zu Fuß kämpften und zu einem Aufgebot eines Ritters gehörten. Normalerweise waren diese Gutausgerüsteten das eher Haushaltstruppen oder besser ausgestattete Milizen (wie z.B.in Italien schon recht häufig) und weniger Söldner wie z.B. die Brabanzonen (oder vielleicht gute Plünderer ;-). Was die Man-at-arms angeht, so ist erstmal der große Vorteil eine Ansammlung von Originalbildern, aus denen man sich sein eigenes Bild machen kann. Die Zeichnungen sind gerade bei den älteren MAA manchmal etwas ungenau (z.B. German Medieval Armies 1300-1500). Das hängt aber auch damit zusammen, daß die Hefte ursprünglich für Zinnfigurenmaler und Dioramenbauer gedacht waren. Schon recht gut für unsere Zwecke geeignet ist die “Warrior”-Serie, die teilweise bei den dargestellten Truppentypen schon ziemlich ins Detail geht. Versuch´s doch mal am Anfang mit dem “German Medieval Armies 1000-1300”, das ist in meiner Erinnerung ziemlcih gut, kann aber zuhause noch malnachsehen. Für den Anfang sind die Hefte auf jeden Fall um Längen besser als Eisenherz und Xena (wobei ich Eisenherz-Comics liebe!) ;-)) Alternativen zu den MAA sind dann schon gleich Fachbücher wie z.B. Verbruggens “Warfare in the Middle Ages” aus denen man sich die Informationen rausklauben muß. Gut sind auch Kunstbände, die sich bestimmte Handschriften vornehmen und die man dann in Verbindung mit rüstungshistorischen Werken interpretieren kann. Für Deine Zeit perfekt sind Abbildungen aus der berüchtigten Maciejowski-Bibel, die auch im Internet verteilt sind. Unglücklicherweise kenne ich keine Gesamtausgabe, nur ein amerikanisches Werk aus den 60ern. Man kann wirklich nur versuchen zu suchen, lesen und weiterzusuchen. Ich weiß nciht, wieviele Bücher ich letztes Jahr mir ausgeliehen habe, ganz abgesehen von den Tausendern, die ich für ücher ausgegeben habe :-( Schade, aber die “Kleine Fibel für den Infanteristen” gibt´s leider noch nciht. Is´ auf jeden Fall alles nicht so einfach. Ich selber befasse mich jetzt seit 17 Jahren mit den verschiedenen Thematiken (Gott, bin ich alt!) und sehe mich immer noch am Anfang, da ich erst so langsam in die archäologische Seite reinkomme. Bis dann Thorsten Goedendag - Infanterie um 1350

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Eintrag #5 vom 09. Aug. 2000 16:24 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Thorsten… Was die Infanteristen angeht… gabs da wirklich betuchtere, die schwergepanzert waren und NICHT aufm Gaul saßen? Cool! Weil ich nämlich auch darüber nachdenke einen Infanteristen aus mitte 13. zusammenzuschustern. Wie Akkurat sind die Men at Arms bücher, und wo findet man bessere alternativen??? ein wissensdurstiger
Friedrich von Würselen

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Eintrag #4 vom 09. Aug. 2000 15:16 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Uli, die von Fritz genannte Bücher findest Du unter www.ospreypublishing.com und sind meiner Meinug nach trotz einiger Schwächen speziell bei den älteren Ausgaben ein akzeptabler Einstieg in die Darstellung. Was Kleidung angeht, so kannst Du HMA-Standard tragen: Untertunika, Tunika (ca. knielang), Bruch, Beinlinge, Wendeschuhe, Bundhaube, Gürtel mit Gürteltasche (eher Zugbeutel) vielleicht noch eine Gugel ohne Zipfel oder einen Mantel. Damit bist Du für den Anfang schon gut gekleidet. Als Accesoires wäre noch ein Brotbeutel mit den wichtigsten Eßutensilien (Löffel, Messer, schale, Becher) und Platz für eine Tagesration äußerst praktisch. Und Infanterie ist gleichbedeutend mit praktischen Erwähnungen ;-) Waffen und Rüstungen sind wieder ´ne eigene Sache. Was Deine Frage zu Streitkolben angeht, so eher den Keulen- oder Morgensterntyp (nicht zu verwechseln mit der Flegelwaffe) Den Topfhelm packe ganz weit hinten in den Schrank, denn das war ein reiner Reiterhelm. Der Vorteil zu dieser Zeit ist, daß Du als Infanterist erstmal nciht allzuviel an Rüstung mit Dir rumtragen mußt. Wichtig wäre auf jeden Fall ein Helm. Zu dieser Zeit kann´s noch ein Nasal- oder Kegelhelm vom “normannischen” Typ sein, ein Eisenhut wäre auch o.k., auch eine runde Kalotte, gegebenenfalls mit nasal würde gehen. Das wäre auch schon die Basisrüstung für ´nen Infanteristen. Alles weitere wird Dich als vom Glück begünstigt ausweisen. Nächste Entwicklungsstufe wäre ein wattierter Waffenrock, wie er zum Beispiel in der Maciejowski-Bibel gezeigt wird. Unter Umständen wäre zu diesem Zeitpunkt noch ein kurzes, kurzärmeliges Kettenhemd oder Schuppenpanzer angesagt, doch wäre das schon die Ausnahme. Auf jeden Fall wird´s vergleichsweise billig ;-) In diesem Zusammenhang kommt noch der Schild dazu - schon obligat - wo Du Dich am besten ein wenig durch die Abbildungen kämpfst. schau einfach in die Bibliothek unter Rüstungen, da ist eine gute Auflistung der Schildformen von Gunther. Waffenmäßig ist die wichtigste Waffe der Speer, den Du Dir imho als erstes zulegen solltest. Weiterhin gibt´s noch frühe Gläfen- und Kriegssensenformen, sowie den Fauchard - ´ne Art Blade-onna-Stick - als Zweihandwaffen. Sekundärwaffen für den Infanteristen waren erstmal die preiswerten Waffen wie ßxte, Keulen (Plancon-á-Picot) oder lange Messer (Coutel - ein wenig, wie das moderne Bowiemesser). Wenn Deine Persona über etwsa mehr Knete verfügt kann sie sich vielleicht ein Falchion leisten (´ne Art Hackmesser) und unter Umständen ein einfaches Schwert. Wurfäxte zu dieser Zeit wären mir neu, da kenne ich keine Belege für. Dolche kannst Du zu dieser Zeit vergessen, eher Messer. Dolche kamen erst wieder zur zweiten Hälfte des 13. Jhdts. auf (z.B. Antennendolche, frühe Basilardformen - der klassische, schwertähnliche Dolch kam erst zur Mitte des 14. Jhdts. auf). Als Schußwaffen wären dann je nach Gegend Bogen oder Armbrust (mit Horn- oder Kompositbogen - nicht Metall) angebracht. Das war´s erstmal, wenn Du noch Fragen hast, kannst Du Dich ja melden. Bis dann Thorsten P.S. Schau Dir mal die Sites von Ca. 1265 und Peon an (beide im Linkverzeichnis). Diese Gruppen machen auch primär Infanterie)

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Eintrag #3 vom 09. Aug. 2000 14:59 Uhr Nils Mandel   Nachricht

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Moin, Erstmal zum Topfhelm: Bei reitern wurde er wohl auch öfters mit Ketten hinten am Platen befestigt. Hab aber keine Ahnung ob das schon zu dieser Zeit geschah. Dann zu den Waffen: Die Wurfaxt gab es zu diesem Zeitpunkt immernoch, aber sie war kaumnoch in Benutzung. Aber es gab auf jedenfall Streitkolben, entweder eine sehr einfache Form des Flügelstreitkolbens oder ein mit Dornen gespickter Streitkolben mit einer Zylinder Basis. Wieder alle Angaben ohne Gewähr :-)

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Eintrag #2 vom 09. Aug. 2000 11:54 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Topfhelme wurden wahrscheinlich in der Hand getragen oder ein knappe schleppte sie hinterher. Außerdem sind Topfhelme Reiterhelme. Ich würde Dir einen Tellerhelm empfehlen. Ansonsten kann ich Die die vielgelobte Bücherreihe “Men at arms” empfehlen. Da sind Krieger durch alle Jahrhunderte detailliert abgebildet und beschrieben. Da ist massig Kram über Fußkrieger des 13.Jahrhunderts. Gruß
Friedrich von Würselen

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Eintrag #1 vom 09. Aug. 2000 11:34 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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hallo allerseit! Ich suche informationen über Kleidung und Bewaffnung eines Infanteristen um 1230. Insbesondere interessiert mich: Wie wurde eigentlich ein Topfhelm getragen wenn er nicht in Benutzung war? Gab es um diese zeit bereits Streitkolben und Wurfäxte? Bin für alle Informationen dankbar! Gruß, Uli

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