Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Infiltration der Szene von rechts?!

Einträge 1 bis 139 (von insgesamt 139 Einträgen)
Eintrag #1 vom 06. Nov. 2002 14:33 Uhr Frank Abschlag   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Eure Meinung interessiert mich

Hallo,
zugegeben, alles im Netz, worin sich ein @ befindet, wird auf kurz oder lang mit zweifelhaften Geschäftsangeboten, Trojanern und Erotikmüll überschüttet.
Doch in letzter Zeit sind bei mir mehrfach Mails eingegangen, die zum Besuch auf rechtslastige Seiten einladen.
Die ersten Mails dieser Art habe ich sicherlich ungelesen in den Papierkorb gegeben, doch irgendwann bin ich stutzig geworden, denn 35 kByte für einen Zweizeiler ohne Anhang sind etwas viel.
Von den weit über 1.000 angeschriebenen Adressen, gespickt mir virtuellen Nazigrößen, sind mir gut ein Dutzend Adressen aus der Mittelalterszene bekannt.
Ich habe sowohl privat als auch beruflich keinerlei Interesse daran, mich in irgendeiner Weise vor einen rechten Karren spannen zu lassen und dies auch dem Absender unmissverständlich klar gemacht.
Jetzt die Frage an Euch:
Wie geht Ihr mit dieser Art von Spam um? Ist die Szene tatsächlich rechtslastig?
Es grüßt Euch ein etwas besorgter & genervter Alchemikus
Frank alias Magnus

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Eintrag #2 vom 06. Nov. 2002 15:22 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ...nein...

Grüß Euch,
nein, ich gehe nicht davon aus. Ich selbst bin mehrfach von rechts vollgemüllt worden.
Das ging von ebay aus, nicht aus dem MA-Bereich, auch wenn es ein, zwei Protagonisten im MA-Beich geben geben soll, die sich rechts ansiedeln.
Solch eine “Ansteckung” kann z.B. über das private Interesse an den 30/40er Jahren über Buchversandläden und ebay kommen, wo diese Kreise Adressen horten, die sich für z.B. Literatur, Filme oder Militaria interessieren.
ßber mein Interesse an Seefahrt und Modellbau stosse ich oft auf sowas. Viel öfter, als im MA-Bereich.
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

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Eintrag #3 vom 06. Nov. 2002 15:30 Uhr Andreas Gellhaus  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas Gellhaus eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kurz zur Klärung

Moin Frank,
wie man anhand von unterschiedlichen Einträgen im TV erkennen kann scheint es doch einigen Informationsbedarf zum Thema Spam zu geben.
Die Besitzer der Mailadressen im Empfängerfeld bekommen mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit genau so unaufgefordert Nazi-SPAM wie Du.
An deren Mailadressen zu kommen ist für den SPAM Verschicker kein Problem. Es gibt zum Beispiel kleine Programme die Internetseiten warlos nach Mailadressen durchsuchen. Was passiert wohl wenn ein solches Programm z.B. Tempus Vivit losgelassen wird????
Man kann auch einfach Mail Adressen auf CD kaufen.
Auf eine Solche Mail zu Antworten gibt keinen Sinn da die Absenderadresse normaler weise falsch ist (sonst würde deren Mailserver schnell lahm liegen).
Meist besitzen solche Mails einen “Abmelde-Link”, auch da BITTE Finger weg. Damit teilt Ihr dem Versender nur mit das Eure Mailadresse Aktiv ist und Ihr bekommt nur noch mehr SPAM.
Die einzige Vorgehensweise gegen solche Mails ist entsorgen oder SPAM Filter nutzen. Ich hab mich für Ignorieren und Löschen entschieden.
Zum Thema Rechte im Mittelalter kann ich nur sagen, die gibt es überall und werden von mir genauso ignoriert wie die Spammail.
tschö
Andreas
www.volkelin.de

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Eintrag #4 vom 06. Nov. 2002 15:53 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bei mir nichts von rechts

Hallo!
Meine E-Mail-Adresse findet sich im Netz eigentlich nur bei T-V und in einer Kleinanzeige bei Karfunkel. Spam bekomme ich seit besagter Kleinanzeige. Die meisten Spam-Mails landen ungelesen im GMX-Spam-Filter. Tendenzen dieser Mails kriege ich aber (leider!!!!!) trotzdem mit. Spam von rechts ist mir dabei noch nie aufgefallen, die überwiegende Zahl der Mails wollen mich zu Porno-Seiten locken…
Was das über unser “Konsumenten-Profil” aussagen soll, weiß ich nicht, aber den Verdacht einer Rechtslastigkeit kann ich wirklich nicht teilen.
Bis denn
Karen Thöle

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Eintrag #5 vom 07. Nov. 2002 01:18 Uhr Thorsten Koch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten Koch eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Lesen bildet

Moin,
die c´t (eine bekannte Computer-Zeitschrift) hatte zu diesem Problem letztens eine Nachricht drin (letzte Ausgabe oder die davor). Ging dabei darum, dass es wohl einen richtigen “Spammer-Club” gäbe, dessen Obermotz aus der rechten Ecke stamme.
Genaueres müßte ich nachlesen, Schwerpunkt war mehr die Abzocke über 0190-Dialer.
An eine gezielte “Unterwanderung” der “Szene” glaube ich eher nicht. Fortgeschritten Verrückte mit ausgeprägtem Individualismus kann man nicht beeinflussen ;)
Gruß,
Thorsten

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Eintrag #6 vom 08. Nov. 2002 14:02 Uhr Guido Gehlhaar  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Guido Gehlhaar eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Spam ist z.Zt. wohl generelles Problem

Hallo,
ich lese nicht nur die c’t sondern auch andere Fachzeitschriften und stelle fest, dass das Thema SPAM derzeit in aller Munde ist und sich selbst die gestandetsten (Chef-)Redaktuere und Kolumnisten mit dieser Problematik beschäftigen bzw. sich in ihrer dienstlichen Mail damit herumschlagen. Allüberall Kommentare, Editorials und Bericht hierzu (in schon genannter c’t sogar Titelthema).
Auch ich leide mittlerweile so darunter, dass ich - trotz mittlerweile zig FIlterechanismen - etwa 95% meiner eingehenden Mails ungesehen in die Ablage P schiebe. Glücklicherweise bin ich von politischem SPAM (ob nun rechts oder links) halbwegs verschont, rechtslastige habe ich bisher nicht erhalten (zumindest nicht bemerkt - ich schaue ja in aller Regel nicht rein). Lästiger sind da schon die vielen Mails aus der Rotlichtecke oder solche die Geld oder die Vergrösserung des Mannes’ besten Stückes versprechen… (und wasses da noch so alles skuriles gibt).
Ich würde das Thema nicht überdramatisieren und solchen Spam sogar irgnorieren, solange man nur Empfänger des Mülles ist. Problematischer dagegen kann es werden, wenn man (bspw. in Websites) vor den Karren der Rechten gespannt wird - da sollte es dann kein Pardon geben. Schriftliche Mahnung an den Betreiber und wenn’s nicht hilft ab zum Rechtsanwalt und eine Unterlassungsverfügung erwirken.
Viele Grüsse
Guido
Veyth vom langen Felde

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Eintrag #7 vom 08. Nov. 2002 17:02 Uhr Christoph Bitter   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Neue Adresse

Hi Guido!
Wenn das so schlimm bei Dir ist, warum machst Du Dir keine neue Adresse. Dann bist Du, jedenfalls für einige Zeit, die Dinger erst mal los. Hab ich jedenfalls so gemacht.
Gruß
v. Arlen

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Eintrag #8 vom 08. Nov. 2002 19:04 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Weils nichts bringt...

…Christoph…!
1. Bekommt man dann auch kaum noch gewollte Mail.
2. Kann man dienstliche oder offizielle Mailadressen nicht so einfach wechseln. Täte man es doch: siehe 1.
3. siehe 1.
4. Selbst wenn man seinen Bekannten seine Adresse gibt fallen, siehe 1., interessante Mails von Unbekannten weg.
5. bringen würde es vielleicht etwas, wenn man seine Adresse in Foren wie hier leicht modifiziert angibt, üblichweise durch den Zusatz “nospam”. Bringt aber auch nichts, weil es Töffel gibt, die das nicht kapieren, sowie die Suchmaschinen, die das Netz nach Adressen scanne, auch nicht dumm sind.
6. wird viel von dem Spam über Adressen geschickt, die man selbst irgendwo hinterlassen hat.
Also es hilft nichts: ßber kurz oder lang wird man über jede Adresse irgendwelches ekelige Dosenfleisch bekommen. Es helfen bedingt wirklich nur Spam-Filter… und selbst die irren schon mal (in beide Richtungen)
Gruß
Hilmar

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Eintrag #9 vom 11. Nov. 2002 08:41 Uhr Thomas Nesges  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Thomas Nesges eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Falsche EMail-Adresse?

Bitte nicht, siehe www.gerlo.de/falsche-email-adressen.html
BTW Gehoert das hierher?
Thomas, www.trebeta.net

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Eintrag #10 vom 12. Nov. 2002 12:45 Uhr Kai Nehm   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht BulkmailerClub kurz zusammengefasst.

Für alle, die keine C’t lesen eine kurze Zsammenfasssung des Artikels aus der Ausgabe 22/2002:
ein bekannter Nazi betreibt unter seinem alten Namen (hat bei der Heirat den Namen seiner Frau angenommen), seinem Namen und einer nicht eingetragenen Scheinfirma in Australien mehrere Internetseiten.
auf einer gibt es die E-Mail adressen
auf einer zweiten das Programm zum Verschicken von Massenmails
auf einer dritten gibt es einen 0190-dialer, den man vertreiben kann. Jeder, der den Dialer vertreibt, bekommt eine Kundennummer, wählt sich ein Opfer ein, wird die Kundennummer mit übermittelt und der Verteiler bekommmt Provision.
somit ist der, der die Seiten betreibt, aus dem Schneider, er bietet ja nur die Programme und zwingt niemand zum spammen; er selbst spammt auch nicht.
247 Millionen Emailadressen kosten laut C’t 73,99 Euro
Fast alle Seiten, die in der C’t Recherche genannt wurden sind inzwischen offline oder passwortgeschützt.
Die MA-Szene hat also nichts damit zu tun.
Da die E-mail adressen gern aus Webverzeichnissen ausgeleden werden liegt die Vermutung nahe, dass eine MA-page gescannt wurde und der Spam, den du untersucht hast basiert halt u.a. auf diesem Scan.
OT: mir sind mehr Erzählungen bekannt, in denen diese “Germanen” schlecht Erfahrungen mit einem MA-Schildwall gemacht haben, der steht halt besser als der vin der Polizei.

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Eintrag #11 vom 12. Nov. 2002 13:30 Uhr Ivo Malz (IMMS)  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ivo Malz (IMMS) eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ßber TV...

…oder andere netzseiten muß wohl auch einer Zugriff genommen haben.
Derzeit müllen mich alle möglichen “Mittelalterportale” von der “Nicht A, aber Spaß, aber sicher nicht so brachialauthentisch wie TV”-Fraktion zu, und jetzt will mir auch noch einer spanische Edelstahlwaren verkaufen.
Gruß
Ivo

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Eintrag #12 vom 03. Dez. 2002 18:28 Uhr Kerstin Katter  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Kerstin Katter eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Unterwanderung

Also Frank,
es lässt sich doch nur eine Szene unterwandern, welche auch dafür anfällig ist.
Also müssen wir uns immer wieder selbst an die Nase greifen, und nicht in Mails…sondern den von uns genutzten Foren lesen. Auch, oder vorallem, hier zwischen den Zeilen!
Perchta Adisdottir, Sippenmutter

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Eintrag #13 vom 03. Dez. 2002 18:35 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Admin-Hinweis

Hallo Perchta (?)
Bitte gib auch du hier deinen Realnamen an.
Danke
Hilmar

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Eintrag #14 vom 04. Dez. 2002 09:34 Uhr Angelina Von Borcke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Angelina Von Borcke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wat Glück....

…daß es keine “Szene” gibt *g*

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Eintrag #15 vom 04. Dez. 2002 21:11 Uhr Timo Krisch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Timo Krisch eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Irgendwie...

… verstehe ich wohl diesen Thread nicht richtig.
Hallo zusammen!
Ich dachte, es ging hier um das Problem “Infiltration der Szene von rechts”, und das hat für mich nur am Rande etwas damit zu tun, ob man von derartigen SPAM Mails zugemüllt wird, ob es denn eine “Szene” o. dgl. gibt u.ä.
Meine Meinung ist, daß es in jeder Szene/Subkultur/welches-andere-unpassende-Synonym-man-auch-immer-wählt nicht mehr und nicht weniger rechtes Gedankengut o.ä. als in der Gesellschaft überhaupt gibt - wenn ich mal von der Nazi-Szene an sich (wenn es sie denn so gibt) absehe.
Kurzum: wo es mehrere Leute mit gleich oder ähnlich gelagerten Interesse gibt, gibt es logischerweise verschiedene Ansichten - und eben auch “politische”. Da von Infiltration aus der einen oder anderen Ecke zu sprechen, halte ich für überzogen.
Und falls das jemand falsch verstehen sollte: ich bin weder rechts noch links, sondern wenn schon ganz und gar Mitte ;o)
Etwas nachdenklich
Timo

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Eintrag #16 vom 22. Jan. 2004 02:54 Uhr Heiko Prell  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Prell eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wo dat denn?

Moin!
Unterwanderung,hihi!
Solche Leude sind doch fix geoudet.Die einzigen,die ich als solche erlebt habe,sind irgendwelche dusseligen Marktbesucher oder Gäste im Suff,welche meinen dann das richtige doitsche Thema aufgegriffen zu haben.
Grade bei uns Landsknechten gibts oft ´n paar deftige Schnacks von so´n paar Doofen…..
Aber Szenetechnisch hab ich davon noch nix gemerkt.
Bidde beleht mich eines besseren!
Grüße
Heisel
Heisel

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Eintrag #17 vom 22. Jan. 2004 09:06 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht heißer gekocht als gegessen

Ich denke auch dass dieses Thema heißer gekocht als gegessen wird.
Mich wundert nur dass angesichts des Berichtes zu Schwertern der, letzten Samstag glaub ich, auf SWR kam und bei dem eine gute Ausrüstung nebst Gewandung mit Hakenkreuzborte gezeigt wurde, niemand diese Befürchtungen aufgewärmt hat.
Aber auch wenn der eine oder andere Rechte das deshalb vielleicht ganz toll findet, werden es IMO eben nur der eine oder andere sein und keine Schwemme.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #18 vom 22. Jan. 2004 19:54 Uhr Nyna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nyna eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zufälle gibts...

haben wir uns doch gerade am Ratinger Stammtisch über rechtes Gesocks unterhalten…
und leider, es gibt sie unter uns und oft ist es auch bekannt das diese personae non gratae auch eine solche Einstellung haben, aber die wenigsten tun etwas gegen sie….
Nina

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Eintrag #19 vom 22. Jan. 2004 20:16 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht "tun etwas gegen sie" ???

Bevor das hier jetzt wieder ausartet:
Die Szene an sich ist denk ich mal politisch neutral.
Das Forum hier soll es auch sein, egal in welche Richtung.
Wenn man “etwas gegen Leute tut” die “diese (welche auch immer) Einstellung haben” ist man ganz schnell auf der selben Schiene wie eben diese.
Verdammt niemanden, der nicht etwas verdammenswertes tut.
Gruß, Ivain

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Eintrag #20 vom 23. Jan. 2004 08:34 Uhr Maik Flügel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Flügel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ohne worte

hi ivain,
genau menschen wie du und deine meinung geben diesen leuten die möglichkeit auf märkten etc ihr unwesen zu treiben.
faschismus/rassismus ist keine meinung sondern ein verbrechen!!!!!
und wenn solche tendenzen häufiger vorkommen gehört es auch hier her, denn schließlich halten wir für solche schwachköpfe in der öffentlichkeit alle her!!!oder nicht???
ich habe mit solchen leuten null toleranz!
und zum thema die szene ist unpolitisch hab ich auch andere erfahrungen gemacht.es gibt gruppen die das hakenkreuz nicht unbedingt aus geschichtlicher hinsicht verwenden.
soviel von mir dazu und ich denke hier sind ne menge leute die genauso denken wie ich!

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Eintrag #21 vom 23. Jan. 2004 08:44 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht piano, piano ...

Ivain ist mit Sicherheit wie Du und ich und alle anderen hier der Ansicht, das politische Extremisten und rechte Gewalttäter jeder politischen und rechtlichen Bekämpfung bedürfen !
Dafür gibt es aber andere bessere Plattformen, als ein historisch orientiertes Forum.
Es gibt keinen Anlass, sich hier zu beschimpfen oder Brandreden zu führen.
Grüße von der Spree
Ulli

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Eintrag #22 vom 23. Jan. 2004 09:06 Uhr Maik Flügel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Maik Flügel eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht re:

ach ich ärgere mich eigentlich was geschrieben zu haben , weil es wie immer ist.
es gibt ein problem aber lasst es uns nicht thematisieren.(das ist nicht auf ivain bezogen)!!!
ich bin wieder raus aus dem thema und werde derartige probleme weiterhin auf meine weiße regeln.
ok!
grüße
wladimir

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Eintrag #23 vom 23. Jan. 2004 10:22 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Naja

Hallo,
natürlich ist das hier ein historisches Forum. Und natürlich sollte es hier in erster Linie um historische Themen gehen, aber wozu gibt es denn dann solche Rubriken wie “Szene”!? Da gehört es sehr wohl hin. Da gebe ich Mike Recht. Auch ich kenne solche traurigen Beispiele. Allerdings würde ich nicht von geplanter Infiltration sprechen, vielmehr finden diese Leute hier einen offenen Schoß in dem es sich wunderbar deutschtümelnd lebt. Gedeckt durch den Gedanken Geschichte darzustellen. Wenn die “Szene” sowas zulässt, oder dadurch kaschiert es totzuschweigen, muß ich mir die Frage stellen ob ein Vertreter dieser Szene bleiben will. Ich werde nicht, und auch hier nicht, zu diesem Thema schweigen. Ich möchte nicht das es irgendwann heisst, daß MA Leute Nazis seien. Solch Pauschalurteile sind nur zu schnell gefällt. Im übrigen ist man kein “linksextremist” wenn man dem Nazipöbel (und das meine ich so!) entgegentritt, ein gesundes Verhältnis zu den Menschenrechten sowie die Liebe zur Demokratie reichen eigentlich aus.
Grüße,
David
familia ministerialis - Alltag um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #24 vom 23. Jan. 2004 10:40 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ja

Schweigen soll auch niemand.
Was Ivain aber nach meiner Wahrnehmung meint und was ich auch so sehe, dass man sich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema nicht selbst radikaler Formulierungen oder gar rechtswidriger Handlungen bedienen sollte.
Mike hat Ivain letztlich Begünstigung von Rechtsextremisten vorgehalten und das war unangemessen und unnötig.
Ich selbst würde Veranstaltungen meiden, zu denen solche Leute Zugang erhielten.
Grüße von der Spree
Ulli

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Eintrag #25 vom 23. Jan. 2004 12:42 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Humpf...

Danke erstmal an alle, die versucht haben, mich zu verstehen.
Und zu Mike:
Lies bitte mal genau und aufmerksam, denke nach, und entscheide dann, was du verzapfst.
Nina schrieb wörtlich von “Einstellung”, dabei habe ich sie zitiert.
Der Aufruf etwas gegen Leute zu tun, die eine “Einstellung” (egal ob rechts links, oben oder unten) haben, halte ich für äußerst bedenklich.
(Rechts)radikalismus ist mit Sicherheit ein Verbrechen, das stelle ich auch nicht in Frage.
Nochmal: Aufmerksam lesen.
Gruß, Ivain

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Eintrag #26 vom 23. Jan. 2004 12:59 Uhr Lisa & Manfred Wolber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lisa & Manfred Wolber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nun ist es doch gelungen,

mich zu ßußerungen in T-V zu zwingen;-( und ich habe auch vorschriftsmäßig eine Nacht darüber geschlafen, bevor ich in die Tastatur gegriffen habe.
@Nina:
Du siehst, wie notwendig unsere ßberlegungen in Ratingen waren.
@Mike und David:
Ihr habt m. E. den Kern des Problems formuliert!
@Ulrich:
> Mike hat Ivain letztlich Begünstigung von Rechtsextremisten
> vorgehalten und das war unangemessen und unnötig.
Und ich kann in keinster Weise nachvollziehen, warum Du Dich vor jemanden zu stellen müssen glaubst, der bekanntermaßen sehr wohl in der Lage ist, für sich selbst zu sprechen. Ivain hat, offensichtlich nicht nur in meinen Augen, ziemlich tief in den Eimer gegriffen, und ich finde es nicht angemessen, wenn bei - selbst unbeabsichtigten - Besänftigungsversuchen das Mäntelchen von Friede, Freude und Eierkuchen darüber gelegt wierden soll.
@Ivain:
Genau, Ivain, genau lesen und nachdenken, auch und gerade die eigenen Messages. Das gilt ganz besonders für Menschen, die in offizieller Mission durch T-V posten und als Admin die Löschpatsche schwingen dürfen. Denen muss man eine besondere Sensibilität abverlangen!
> Bevor das hier jetzt wieder ausartet:
Du bist wirklich der Meinung, man könne die Aktivitäten gegen ‘rechtes Gesocks’, wie Nina es bezeichnete, übertreiben?
> Die Szene an sich ist denk ich mal politisch neutral.
Es geht eben nicht um ‘die Szene an sich’, es geht tatsächlich darum, auch scheinbar nur vereinzelt auftretenden (neo-) nazistischen Symptomen entschieden entgegen zu treten.
> Das Forum hier soll es auch sein, egal in welche Richtung.
Ist Dir eigentlich klar, was Du da verlangst?
Ich nehme für mich in Anspruch, _nicht_ für die Fehler meiner Eltern- und Großelterngeneration verantwortlich gemacht zu werden. Wenn ich aber nicht jedweder braunen Tendenz sofort und mit Nachdruck entgegen trete,
mache ich exakt den Fehler, den wir aus den Nachkriegsgenerationen so gerne unseren Vorfahren machen. Und ich will mich von meinem Sohn oder auch von meinen Enkeln später nicht fragen lassen müssen, warum ich
nichts dagegen unternommen habe!
> Wenn man “etwas gegen Leute tut” die “diese (welche auch immer)
Nina bezog sich sehr eindeutig auf ‘rechtes Gesocks’. Was ist da unklar?
> Einstellung haben” ist man ganz schnell auf der
> selben Schiene wie eben diese.
Du willst doch damit nicht sagen, kritische Demokraten seien auf der gleichen Schiene wie Nazis?
Bitte erklär’ mir den Sinn Deiner Worte!
> Verdammt niemanden, der nicht etwas verdammenswertes tut.
Wie viele verbrannte Türkenkinder und wie viele verblutete Schwarzafrikaner braucht es, bis es in Deinen Augen etwas Verdammenswertes ist, Beifall klatschend neben dem brennenden Vietnamesenheim zu stehen und nazistischen Ideen zuzujubeln?
Ivain, ich bitte Dich, das von Dir hier gepostete sorgfältig zu überdenken und - das bist Du Deiner Stellung als Admin schuldig - eindeutig Stellung zu beziehen, wobei ein Löschen hier einfach nicht genug sein kann.
Beste Wünsche an alle, die nicht die Fehler von vor 70 Jahren wiederholen wollen
Manfred

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Eintrag #27 vom 23. Jan. 2004 13:58 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht oh seufz...

Man kann natürlich versuchen, jeden Satz immer auf die Art auszulegen, daß der so Zitierte am schlechtesten wegkommt.
Das erfreut sich in letzter Zeit anscheinend großer Beliebtheit.
Manfred, ich rechne dir eigentlich genug Intelligenz zu, meine mittlerweile nochmals klargestellten Aussagen zu verstehen.
Das du trotzdem diese verbale Keule schwingst, spricht Bände.
Aber gut, dann eben nochmal langsam…
Ad 1.
Neonazis, Rechtsradikale, Gewalttäter im Allgemeinen uva. sind eine Gefahr für eine Szene, für eine Gesellschaft und in letzter Konsequenz für jeden einzelnen.
Dementsprechend sollte man auch reagieren.
“Rechtes Gesocks” ist nur leider keine klare Definition eben dieser Leute.
Und Nina schrieb wörtlich:
“[..]eine solche Einstellung haben, aber die wenigsten tun etwas gegen sie”
Für viele fängt “rechtes Gesocks” eben schon bei der Einstellung an.
U(nd es gibt auch eine ganz legale, politishc rechte Einstellung, die aber tortzdem von vielen ungern gesehn wird.
Manfred, du weißt als Ninas Gesprächspartner sicher, was sie gemeint hat.
Ohne dieses Hintergrundswissen steht das aber ein Aufruf, (das betone ich jetzt zum X.sten Male) etwas gegen Leute mit einer (ihr) unpassenden Meinung zu tun.
Das ist das einzige, was ich an ihrer Aussage bemängelt habe.
Und wenn du schon fragst, ob man das Vorgehen gegen Rechtsradikale übertreiben kann:
Ja, kann man, ist bereits geschehn.
Es kam bereits zu den Aufrufen, allen rechten die Schädel einzuschlagen.
Mal wieder: _Allen_, nicht den Rechtsradikalen.
Sollte ich irgendwas nicht mitbekommen haben, und “Gesocks” der verbriefte Begriff für Radikale sein, dann entschuldige ich mich hiermit.
Sollte dem aber nicht so sein, kann ich zu deinen Vorwürfen nur eins sagen:
Bullshit !
Ich habe klar genug gemacht, daß ich gegen Rechtsradikale, aber ebenfalls gegen Pauschalurteile bin.
Alles was jetzt noch sonst in meine Worte reininterpretiert wird, kann ich nur noch mit Böswilligkeit erklären.
Gruß, Ivain

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Eintrag #28 vom 23. Jan. 2004 14:06 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Oh, eins noch...

Da das vielleicht wirklich falsch verstanden werden kann:
Mit “politisch neutral” wollte ich keinesfalls ausdrücken, daß man politische Faktoren ignorieren sollte.
Sondern sollte die “Szene” insgesamt darauf achten, jegliche Strömungen, die sie in eine bestimmte Richtung drängen könnten, zu unterbinden.
So auch dieses Forum.
Gruß, Ivain

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Eintrag #29 vom 23. Jan. 2004 21:52 Uhr Lisa & Manfred Wolber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lisa & Manfred Wolber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Alles klar :-(

@Nina (und alle anderen Mit-Denkenden):
Wir sollten uns schnellstmöglich um ein entsprechendes Konzept kümmern.
Traurige, enttäuschte und entsetzte Grüße
Manfred

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Eintrag #30 vom 24. Jan. 2004 07:49 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Langsam kocht mir der Kaffee über!

Lieber Manfred,
schnallst Du noch was?
Es kann ja wohl nicht wahr sein das Du nach dem Motto verfährst: “Wer nicht ins selbe Horn stößt wie ich, ist automatisch gegen mich!” Diese Einstellung war einige Jahre in Deutschland vor und nach dem Kriege (in der DDR) recht angesagt: Pack Dir also mal an die eigene Gurke.
Nur weil es für Dich richtig ist, mit aller Gewalt gegen “Rechtes Gesocks” vorzugehen, ohne mal zu definieren was für Dich “Rechtes Gesocks” ist. (Ich war ja nicht in Ratingen, kenne also Deine Definition nicht)
Es kann nicht angehen, das Du Leute gleich als Gleichgültig, Dumm , nicht mitdenkend usw verturteilsgt, weil diese nicht dies Pauschalisierende verurteilung mitmachen und eher einen gemäßigteren weg vorschlagen bzw gehen wollen.
Wer ist denn in Deinen Augen “Rechtes Gesocks” Derjenige der zB gerne zur Bundeswehr geht, der CDU wählt, derjenige der Patriotisch denkt, derjenige der Wehrmachtskram oä sammelt, derjenige der mit dem Hitlergruß und dem, Horst Wessel Lied durch die Straße marschiert?
Irgendwie erinnert mich Deine Argumentation an die ANTIFA, die in meinen Augen nicht weniger extrem als die Faschos sind, nur halt in rot.
Und ganz ehrlich in gewisser wiese ist der Aufruf zur Gewalt bzw aussgrenzung (irgendwie kann man Deine Argument schon so auffassen)gegen politisch andersdenkende schon auf eine Stufe stellen mit Kommunisten und Faschos.
Meinetwegen kannst Du mich jetzt auch verurteilen, mich für blöd und ignorant halten…ehrlich gesagt geht mir das auch am Hintern vorbei, nur eines weiss ich aus eigener Erfahrung…Radikalismus, egal ob links, rechts, religiös lässt sich niemals mit Gewalt bekämpfen. Letztendlich müssen die Ursachen, die auch Durchaus in unserem Demokratischen system zu finden sind, bekämpft werden.

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Eintrag #31 vom 24. Jan. 2004 08:31 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zum eigendlichen Thema!

Aklso von einer Infiltration zu sprechen halte ich wirklich für übertrieben. Denn von einer Infiltration spricht man wenn eine bestimmte Organisation o.ä. geplant unterwandert wird, indem Leute eingeschleust werden um wie ein Virus die zB einstellung zu “vergiften”.
Das hieße also das bestimmte Politische Organisationen, in diesem Fall Rechtsextreme, das Mittelalterhobby dazu ausgeguckt haben um sich eine Plattform zu schaffen von der Mitmenschen “rekrutiert”, beinfluss oder auf den “rechten” Weg geführt zu werden.
In meinen AUgen totaler Quatsch, Panikmache, Populismus und typischer Boulevardaktionismus.
Sorry, aber da die Mittelalterszene öffentlich ist und jeder da mitmischen kann, genauso wie die Bunmdeswehr oder ein Großes Unternehmen, ist es zwangsläufig so das sich in solchen Sammelbecken ein Spiegelbild der Gesellschaft wiederfindet.
Das heist, es wird Leute geben die klug sind, welche die etwas weniger IQ haben, leute nach dem Essen rülpsen und sich am hintern kratzen, oder Mitmenschen die sich benehmen können. Genauso wird es extreme rechte, linke, religiöse und so weitergeben wird.
Nur weil irgendjemand mal irgendein Symbol mit sich herumgetragen hat, im vollen Kopp irgend eine Mist gelabert hat oder tatsächlich leute für irgendeine Partei/Organisation angeworben hat, gleich von einer Politischen Unterwanderung zu sprechen ist in meinen Augen Bildzeitungsniveau.
Ich stimme konform mit der Meinung,das Radikalismus jeglicher Coleur in einer Demokratie fehl am Platze ist, obwohl eine Demokratie auch anderes Denken zulässt bzw das Recht auf Meinungsäüßerung zulässt, allerdings sind solche Probleme (sofern diese andere schaden oder an den Grundfesten der Demokratie nagen, in einer Demokratie auch nur mit Rechtsstaatlichen Mitteln zu lösen.

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Eintrag #32 vom 24. Jan. 2004 13:21 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bleibt bitte ruhig...

…denn ich habe hier von niemandem die Forderung nach “gewaltsamen” Aktionen venommen.Du etwa Heiko? Kein Mitposter wurde als rechtsradikal tituliert. Vielmehr geht es doch darum, Leuten, die eine klar menschenverachentende ( dazu gehört für mich auch Rechtsradikalismus) Meinung vertreten und diese auch kundtun, VERBAL entgegenzutreten.
Wer will mir den erzählen er hätte Definitionsprobleme im Bezug auf Rechtsradikalismus? Definitionen hin oder her. Für mich äussert sich Radikalismus in Form von Intoleranz gegenüber andersdenkenden und “anderstuenden”, in der Verherrlichung von Diktaturen und Kriegen. Jeder ist in seinem Umfeld selbst dafür Verantwortlich in wie weit er diesen Kandidaten den gesellschaftlichen Boden unter den Füßen wegreisst und sie bloßstellt. Wenn aber die Masse solche “Entgleisungen” hinnimt verpufft die Wirkung völlig.
Und bitte kommt jetzt nicht mit “… du bist ja selbst sooo intolerant gegenüber politisch andersdenkenden…”. Das ist ein alter Hut und kommt oft von den Radikalen selbst. Auch Toleranz hat ihre Grenzen, nämlich dort wo andere Menschen verletzt, gedemütigt, beleidigt oder verbrannt werden. Jeder der solch eine Entwicklung deckt macht sich mitschuldig!
So denke ich, und mir ist es auch ziemlich gleichgültig wie so mancher mich betiteln mag.
Grüße,
David

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Eintrag #33 vom 24. Jan. 2004 13:31 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gehts noch

Nu macht mal alle ruhig hier. Keiner hier akzeptiert religiös oder politisch motivierten Fanatismus, Radikalität, die in gewalttätigen Aktionen mündet, oder Diskreminierung, oder?
Also, wenn sowas auftritt, gebt Kontra, oder bei akuter Gefahr benachrichtigt die Behörden.
Kein Grund sich hier zu kloppen, irgendwelche Aktionen zu planen oder gar noch ebensolches sich gegenseitig vorzuwerfen.
Oder?
Danke.
Gruss, Esca

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Eintrag #34 vom 24. Jan. 2004 14:35 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht cui bono

Im ßbrigen bringen das Gezeter hier sowie Schimpftiraden und Pauschalisierungen die Gesellschaft kein Stückchen voran im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Bekämpft ihn dort wo er auftritt, hier im Temus-Vivit ist er mir noch nicht begegnet.
Im ßbrigen gibt es unterschiedliche Formen, Rechtsextremismus zu bekämpfen. Beschimpfungen, wie “rechtes Gesocks”, gehören freilich nicht zu den Erfolg versprechenden Alternativen. Ich halte mehr von einer sachlichen und differenzierten Auseinandersetzung mit diesem Problem. Der Begriff “Rechts” im politischen Sinne umfasst weitaus mehr, als nur Rechtsextremismus. Eine gewisse terminologische Genauigkeit kann hier nicht schaden, sonst landet man schnell auf BILD-Niveau.
Ansonsten schließe ich mich Escas Ausführungen an.
Ulli

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Eintrag #35 vom 25. Jan. 2004 13:45 Uhr Magdalena Wohlgemuth  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Magdalena Wohlgemuth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht aha

Ich sag nur:
Laissez-fair-Haltung und die Folgen
Geschichtsverfälschung in eine ganz bestimmte Richtung und die Folgen (Auschwitz-Lüge z.B.)
Stammtischgerüchte
Also, sorry Leute, aber nach den ganzen Diskussionen über den selbsternannten Lehrauftrag in Richtung Aufklärung über das Mittelalter finde ich es seehr merkwürdig wenn plötzlich das Recht auf Meinungsfreiheit und “jeder kann tun was er will solang er niemand die Birne einschlägt und dann wirds ja hoffentlich die Polizei schon richten, hauptsache ich hab nix damit zu tun”-Argumentation im Vordergrund stehen.
Tatsache ist, daß das Mittelalter-Ding etwas ist, was Leuten, die zur rechtsradikalen Ideologie tendieren, teilweise entgegenkommt - haben nicht schon viele das Problem gehabt, sich davon abgrenzen zu müssen, weil es in der Hitler-Zeit eine Wiki-Jugend gab oder so was? - und deshalb die Szene als ganzes durchaus aufpassen muß, daß sie nicht durch irgendwelche Vorkommnisse in ein schlechtes Licht gerät.
Bestimmt waren die Definitionen etwas ungenau, aber es kann mir keiner erzählen, daß ein Rechtsextremer für ihn erst dann erkennbar wird, wenn er einem Ausländerkind den Schädel einschlägt.
Und mit “Aktionen” ist ja wohl verbale Abgrenzung und Diskussionen mit denen, die solche Meinungen vertreten gemeint. Ich hab da jedenfalls in keinster Weise einen Aufruf zur Gewalt feststellen können.

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Eintrag #36 vom 25. Jan. 2004 15:40 Uhr Holger Rinke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Rinke eine Nachricht zu schreiben.

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wie es immer wieder zu den gleichen Reflexhandlungen kommt.
Jemand äussert am Anfang eines Threads eine Vermutung - sogar als Frage formuliert. Und da es sich um ein “rechtes” Thema handelt wird daraus binnen weniger Beiträge ohne jeden Beleg eine Tatsache und schon schlägt man sich darüber die Köpfe ein, wie man dieser nicht belegten Tatsache entgegentreten hat.
Sorry Leute, aber das ist - gelinde gesagt - lächerlich. In etwa genauso lächerlich wie die “Gegendemos” zu rechten Aufmärschen, wo dann ein klägliches Häufchen aus 50 Rechten 2000, 3000 Gegendemonstranten gegenübersteht - die durch ihre Gegendemonstration erst dafür sorgen, daß der rechte Aufmarsch Medienpräsenz erreicht, wo ihn vorher niemand bemerkt, und es auch niemanden interessiert hätte.
Ich verurteile Extremismus in jeder Form - sowohl rechten als auch linken aber von einer “Unterwanderung” der Szene zu reden ist wirklich albern. Ich kenne auch niemanden, noch habe es bisher erlebt, daß die MA-Szenen mit der rechten Idiologie in Verbindung gebracht wurde - in sofern stehen wir auch nicht “für diese Leute” ein.
Und ganz ehrlich - wenn sich ein Touri auf diese Weise äussert, schmeiß ich ihn vielleicht aus dem Lager, wenn mich ein Skin dumm anmacht schmeiß ich mit dem Lager - zu mehr habe ich aber genaugenommen kein Recht, und mein Interesse ihm durch meine Reaktion eine Plattform für seinen Unsinn zu bieten hält sich schwer in Grenzen (gleiches gilt allerdings auch für die “Rotfrontfraktion”).
Nichtreaktion ist so ziemlich das schlimmste, was solchen Leuten beiderlei Extremen passieren kann - und hat wenig mit ignorieren zu tun.
Aber diese Scheinkämpfe um theoretische Möglichkeiten lenken vielfach nur von eigener fehlender Zivilcourage ab (was ich hier allerdings niemandem unterstellen will) - und das ist es letztendlich, wodrauf es ankommt - denn Meinungsfreiheit heist für mich tatsächlich Meinungsfreiheit … auch mit Meinungen, die mir nicht gefallen - auch mit Meinungen, die dank 60 Jahren Konditionierung hier in Deutschland eher verkrampft gesehen und arg aufgebauscht werden - und damit mehr Aufmerksamkeit bekommen, als sie verdienen.

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Eintrag #37 vom 25. Jan. 2004 23:22 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Hintergründe

Hallo Hallöle,
hier wurde ein Nerv getroffen-.
Komisch was in so einem Beitrag wie den von Nina alles hinein interpretiert werden kann-
Rechte Infiltration der Szene?
Nein die gibt es meines Wissens nicht.
Aber Berührungspunkte.
Und die waren in Ratingen erörtert worden unter anderem dies:
Ich kann in öffentlichen Foren lesen, das das Verbot der Gruppe “Landser” bedauernswert ist und das man, wenn man mit der Straßenbahn durch die Stadt fährt nur Ausländern begegnet und diverse Witze über Duschen mit elf Löchern.
Jedenfalls frei übersetzt, ohne die üblichen Schimpfwörter.
Und dann zwei, drei Themen weiter ähnliche, fast gleiche Anzeigen wie im TV-Markt lese (ich verkaufe Bücher) und Aussagen wie; ich bin geschichtlicher Darsteller und kann Dir aus diesen Grund diese und jene Mittelalterseite und Buch empfehlen, damit du einkaufen und dich weiterbilden kannst-
Rechtsradikal (oder vielleicht doch?) und rechtswidrig ist das noch nicht, aber man erkennt deutlich wessen Geistes Kind die Person/en ist/sind und ich werde jede Gelegenheit wahrnehmen mich von so jemanden zu distanzieren! Und ich hoffe das die “Szene” gesund und solide genug ist solchen Leuten nur einen Nischenplatz zu überlassen und das sie nur zeitweise ßrgernisse im Hobby sind!
Gruß an (fast) alle!
Sascha

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Eintrag #38 vom 26. Jan. 2004 00:36 Uhr Nyna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nyna eine Nachricht zu schreiben.

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Duden:
radikal: hart, rücksichtslos, ohne Rücksichtsnahme; einen politischen oder weltanschaulichen Radikalismus vertretend.
Radikalismus: rücksichtsloses Vorgehen in eine best.(religiöse, politische usw.) Richtung; unnachgiebiges Vorgehen.
O.K. für manchen Menschen mag “rechtes Gesocks” zu harsch formuliert sein, reden wir halt sachlich von “rechten Tendenzen”!
Ich habe in meinem Posting nur Stellung zu Heiko genommen, der selbst, ein Glück, noch keine Erfahrungen gemacht hat mit derlei “Tendenzen”.
Meine erste Markt- Erfahrung waren besoffene “S-.. H-..” grölende Besucher, die mit “Gewandeten” getrunken haben, ohne das diese etwas gesagt haben.
Nur mal so am Rande.
Ich verbitte mir, mich mit Gewaltaufrufen in Verbindung zu bringen, auch wenn das wohl schon geklärt ist!!!
Aber es sollte doch möglich sein in einem neutralen Forum sich sachlich!!! über solche Dinge zu unterhalten. Den Titel dieses Themas habe ich nicht gewählt und eine “gezielte” Unterwanderung findet wohl nicht statt, aber die Entwicklungen der letzten Monate finde ich persönlich mehr als bedenklich. Davon kann man aber nur wissen, wenn man auch die öffentlichen Medien verfolgt.
Ich persönlich finde einen Radikalismus nicht mehr tolerabel, der die Menschenrechte mit Füßen tritt!!! Es ist schlichtweg unethisch!!!
Duden:
ethisch: die von Verantwortung u. Verpflichtung Anderen gegenüber getragene Lebensführung.
Ich persönlich halte es für meine Bürgerpflicht, als Passinhaber eines demokratischen Staates, so einer Person mit jedem mir zur Verfügung stehenden, natürlich! “rechtstaatlichen Mitteln” entgegen zutreten-, wenn sich so eine Person im Kopf und im Herzen ändert, umso besser!!!
Der Radikalismus beginnt schon in euren Köpfen und sein Inhalt wird früher oder später nach außen treten und zeigen wie ihr seid, ob gut oder schlecht-.
Ist es nicht eine Tatsache, dass “Rechtsradikalismus” und die Ausübung eines Hobbys mit einem hohen Geschichtsanteil positiv korrelieren? Das tragen bestimmter Symbole, das Darstellen bestimmter Epochen?
Das Geschichtsverständnis solcher Personen ist auf das widerlichste verdreht, wir, (sag ich jetzt mal so-) wissen das, aber warum ist eigentlich auf jeder Frümi- Seite eine öffentliche Distanzierung zu lesen, von jeglichem Ideologischen Gedankengut? Weil jeder weiß????
Wäre es nicht viel schöner sich um so etwas keine Gedanken machen zu müssen, weil es das Problem nicht gibt? Ist es nicht auch an uns Aufklärung in bestimmten Maßen zu betreiben, dass solche Dinge nicht mehr nötig sind
Ich persönlich möchte mich später nicht mit dem Vorwurf befassen müssen: “Warum hast DU nichts getan?” Aber das ist nur meine Meinung- und die anderer
Nina

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Eintrag #39 vom 26. Jan. 2004 08:55 Uhr Ulrich Busse  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ulrich Busse eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Terminologie

Da hier schon der Duden bemüht wird, erlaube ich mir noch eine kurze Erläuterung.
In Politik und Rechtspraxis wird zwischen Radikalismus und Extremismus unterschieden.
Radikalismus ist danach eine politische Auffassung, die zwar am Rande des Spektrums steht, nach rechts- und demokratiestaatlichen Gesichtspunkten aber noch im - sagen wir - dunkelgelben Bereich. Eine freiheitliche Demokratie muss - wie Holger sinngemäß ebenfalls schrieb - Radikalismus aushalten.
Worüber wir hier reden, das ist Rechtsextremismus. Dieser ist gekennzeichnet durch menschenverachtende und demokratiefeindliche Auffassungen, die auf die Beseitigung unserer Rechts- und Staatsordnung gerichtet ist, und die von Staat und Gesellschaft (und das sind wir alle) bekämpft werden müssen.
Das kann man jedoch auf verschiedene Art machen. Nicht jeder, der sich mit leisen und überlegten Worten zu dem Thema äußert, hat eine “Laissez faire”-Haltung.
Mir sind auf (wenigen) Veranstaltungen auch schon Menschen eindeutig erkennbarer rechtsextremistischer Einstellung begegnet (die sich glücklicherweise ruhig verhalten haben). Ich habe diese Veranstaltungen kein zweites Mal besucht …
Ulli

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Eintrag #40 vom 26. Jan. 2004 09:37 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht eine freiheitliche Demokratie...

…kann und muss aber einschreiten, wenn die in ihr geltenden Rechte verletzt werden, zum Beispiel durch das Zeigen von Zeichen verfassungswiedriger Organisationen oder anderer “verbotener” Zeichen und Symbole, durch das öffentliche ßußern (und zwar egal in welcher Lautstärke) von Parolen oder Ideen, die gegen geltendes Recht verstoßen und natürlich bei Handlungen, die dazu angetan sind, den öffentlichen Frieden zu verletzen… und so ist ein jeder und eine jede von uns angehalten, dies zu tun (Zivilcourage!), und zum Beispiel auch einen “nur radikalen” Hohlkopf darauf hinzuweisen, daß das SS- (o.ä.)Zeichen auf seiner Jacke (auch wenn es manchem hier harmlos erscheinen mag) einen Gesetzesbruch darstellt, zu entfernen ist oder angezeigt wird. Das ist radikal? Höhstens radikal-demokratisch. Aber in meinen Augen notwendig. Diese Leute wollen nicht in erster Linie Aufmerksamkeit (mit diesem Argument verweigerten schon in der Weimarer Republik die “gemäßigten Parteien” dem Phänomen die gebotenen Reaktionen - auch wenn die Situation zum Glück ansonsten nicht zu vergleichen ist), diese Leute wollen die Kids in den Ghettos, die wollen ganze Straßen und Stadtviertel. Daß in ihnen manchen Regionen bei ihren peinlichen 300-400-Mann-Demos nur 1500 Menschen gegenüberstehen ist schlimm. Denn die Masse ignoriert sie nicht aus ßberlegung, sondern aus Desinteresse. “Solln sie doch - die sehen wenigstens anständig aus…”.
Bedenkt man, daß “das Mittelalter” auf vielerlei Leute mit verschrobenem Geschichtsbild eine merkwürdige Anziehungskraft hat (vielleicht trägt ja auch das schon mancherorts gehörte “Odin”-Gegröle dazu bei), dann ist es in meinen Augen schon notwenidig, darüber nachzudenken, ob und wie man denen im Umfeld von Veranstaltungen entgegentritt, und ob und wie man sich distanziert.
Aber ich glaube, das muss sowieso jeder mit sich ausmachen, denn auch wenn davor gern die Augen verschlossen werden - es gibt in der “Szene” (wenn man bei dieser Inhomogenität davon sprechen kann - ich meine alle, die sich im weitesten Sinne mit “Mittelalter” befassen) genügend Leute, die nciht im Traum daran denken würden, sich zu distanzieren, weil sie ähnlich oder genauso denken.
Suse Sziborra
familia ministerialis
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #41 vom 26. Jan. 2004 11:03 Uhr Bettina Drexler  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Bettina Drexler eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Unterwanderung???

Ich weiß nicht, aber ich habe eher das Gegenteil erlebt, nämlich das man auf Märkten eher mal von Rechten aktakiert wird. Mittelalter-Darsteller als Gegner, da langhaarig, alternativ, durchgeknallt……
Das die rechte Szene sich bei uns wohlfühlt, ist mir noch nicht begegnet.
Johanna

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Eintrag #42 vom 26. Jan. 2004 12:35 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sachlich bleiben

Sachlichkeit ist ein schönes Fähnchen, das man nicht nur schwingen sollte um anderen Unsachlichkeit zu unterstellen und damit die eigenen Meinung hervorzuheben.
Die schon angesprochenen Reflexantworten sind ein sehr schönes Beispiel für Unsachlichkeit.
Ich denke ich habe Ivains Eintrag zur neuesten Episode dieses Threads so verstanden wie er es meinte und stehe bis auf einen Punkt voll hinter Ihm.
IMO ist “die Szene” nicht unpolitisch, auch wenn sie es in dem Sinne sein sollte dass Extreme hier keinen Platz finden.
Aufkleber wie “Wikis gegen Rechts” sind kaum als unpolitisch zu bezeichnen.
Und leider ist auch bei diesem vermutlich löblich gemeinten Aufkleber das Negative vorherrschend.
Gegen, gegen, gegen, gegen und nochmals gegen.
“Für xxx statt yyy” wäre doch viel positiver.
Gegen etwas zu sein ist leicht. Oder zumindest wesentlich leichter aus für etwas.
Gegen heißt Zertören, Für heißt Aufbauen.
Gegen ohne Für heißt Vakuum das nur wieder von Sch… aufgefüllt wird.
Auch dafür gibt es genügend geschichtliche Beispiele.
Gute Tage
p.s. Auch ich habe hier keinen direkten Aufruf zur Gewalt gelesen.
Was man zwischen den Zeilen hineininterpretiert ist jedem seine eigene Sache und muß nicht im Sinne des Verfassers sein.
Es gibt allerdings Formulierungen die solche Interpretationen herausfordern.
Dieses P.S. ist IMO sachlich und allgemein gehalten formuliert.
Es steht natürlich jedem frei zwischen den Zeilen meine persönlich Meinung bzw. was ich zwischen den Zeilen las herauszulesen.
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #43 vom 26. Jan. 2004 15:54 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Rechte Touris

Hallo,
ich habe ähnliche Erfahrungen mit Skins auf Märkten gemacht. Beispielsweise vor zwei Jahren auf einer Veranstaltung in einer Kleinstadt in Sachsen - Anhalt. Dort war die lokale braune Jugend reichlich vertreten, und das schlimme war das es den Eindruck machte als wären sie im Ort mehr als toleriert. Es läuft doch immer gleich ab, erst wird sich trunken deutscher heroischer Geschichte mal ordentlich die Birne weggesoffen, und dann wird ßrger gesucht. Auf einmal fällt den Faschos auf das die MA Leute oft so überhaupt nicht in ihr Weltbild passen (lange Haare etc.), und wenn man ihnen dann auf Fragen zur deutschen Geschichte die Realität fernab von deutschtümelei ins Gesicht sagt, reagiert der eine oder andere schonmal recht intolerant. Jedenfalls mussten wir ,mit allem was wir hatten “bewaffnet”, einem Angriff entgegentreten. Fakt ist doch, daß diese Leute sich von MA Märkten angezogen fühlen (auch ein Grund warum ich nicht mehr auf Märkte fahre). Mir fällt kaum ein Markt ein, auf dem ich bisher war wo ich keine eindeutigen Neo- Nazis (Aufnäher schaffen da oft Klarheit) gesehen habe. Von einer Infiltration würde ich auch nicht sprechen. Allerdings kenne ich Gruppen und Leute die aus ihrer politischen Einstellung keinen Hehl machen.
Ich glaube nicht das sich die TV- Gemeinde ob dieses Themas streiten und entzweien muß. Jeder kennt sich und seine Einstellung am besten und hat sie vor sich selbst zu rechtfertigen. Auch glaube ich nicht das irgendein Vorposter rechtsradikale deckt oder selbst so drauf ist, aber ich meine das man wenigstens Aufmerksam sein sollte und solchen Tendenzen Verbal entgegentreten sollte. Es liegt an uns wie gemütlich das “MA- Nest” für Radikale ist.
Demokratische Grüße,
David

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Eintrag #44 vom 27. Jan. 2004 08:05 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht wir haben ßbergriffe, aber wo ist die Infiltration?

David, auch Du redest ganz richtig von BESUCHERN, nicht von Teilnehmenden einer solchen Veranstaltung. Das ist ein riesen Unterschied. Und vor allem keine Infiltration der “Szene”. Natürlich ist ein üblicher MA-Markt auch für Rechte attraktiv. Aber die würden sich auch auf jeder anderen Veranstaltung ihrer Region blicken lassen. Zumindest, wenn es wenig Alternativen UND dort Alkohol gibt. Tatsache ist doch, daß sich keiner freut, wenn die Burschen auftauchen, nicht nur, weil sie oft Stunk machen… Aber da sind die Veranstalter gefragt, die natürlich auch wieder keiner ßrger wollen… Wir haben mal versucht, einen erst alkoholisierten, dann ausfallend und schließlich gewalttätig werdenden Besucher mittels Veranstalter vom Gelände entfernen zu lassen, ein Ding der Unmöglichkeit… Ach, was waren das doch für selige Marktzeiten damals.
MB1260 baute einst in einem Pseudomuseumsdorf auf. Da kam der Veranstalter und sagte stolz, daß abends in der benachbarten Scheune eine Disco stattfinden würde und die örtlichen Rechten hätten sich auch schon angesagt. Das sagte er mir ganz selbstverständlich und lächelte mich noch an. Und genauso selbstverständlich bauten wir ab und waren innerhalb von 60 Minuten verschwunden.
Schlimmer war es in Schwedt, ein Jahr vor der Gruppengründung.. Dort herrschte auf dem eigentlich sehr engagierten hist. Stadtfest ein regelrechter Ausnahmezustand. Und die 2-3 Leute vom Sicherheitsdienst waren hilflos und überfordert. Vandalismus, schwere Körperverletzungen, Brandstiftung. Konsequenz: Sachen gepackt, nach Hause gefahren.
Fakt ist. Auch und gerade MA-Veranstaltungen werden zumindest in diesen reizenden Bundesländern hier immer wieder Opfer von rechten ßbergriffen.
In der “Szene” hingegen sind mir persönlich nur 2 Aktive mit rechtem Gedankengut bekannt, die aber hinreichend bekannt und isoliert sind.
Ich suche noch immer das eigentliche Thema dieses threads!
Joachim

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Eintrag #45 vom 27. Jan. 2004 11:42 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Vielleicht liegt es an der dargestellten Zeit,

aber durch unsere HP (wer mal schaun will, wie ‘rechts’ wir sind: www.die-bajuwaren.de ) bekommen wir oft Anfrage, ob wir nicht Links zu anderen HPs setzen wollen.
Häufig schreckt aber schon der erste Blick auf den ersten Frame dieser HPs massiv ab. “Bünde”, “Bands” und Gruppen, deren Internetpräsenzen zwar nicht explizit, aber unterschwellig gerade zu von brauner Sosse triefen - oft hilft ein Blick ins Gästebuch oder den Veranstaltungskalender.
DAS IST FßR MICH VERSUCHTE INFILTRATION!!!
Und für die, die glauben: “Das trifft ja eh nur ‘die Wikinger’, ‘die Kelten’ und ‘die Germanen’” - täuscht Euch nicht! Runen, Swastiken und Mäanderkreuze wurden zwar sehr gern von GRßFAZs Propaganda verwurstet, aber war da nicht auch was mit einem “Ritterkreuz”, mit “Ritterorden”, “Ordensburgen”, “historischen Umzügen” (die Filme der Zeit aus Quedlinburg z.B.)?
Warum stehen so viele Webmaster auf Frakturschrift? Ist die nicht viel jünger als die ‘dargestellte Epoche’?
Und von wegen “..in erster Linie Besucher…”:
Tarnparkas beim Lageraufbau, diverse Autoaufkleber bei Aktiven (lauft mal in FF, HB, TB, etc. über den Aktivenparkplatz - da gehen Euch die Augen auf!), das “Musikprogramm” aus den Autolautsprechern beim Auf- und Abbau, die ‘markigen’ Sprüche an der Bierbude, etc.
Klar, das ist keine Infiltration - ‘nur’ ein Querschnitt durch die Gesellschaft, genau wie die Afrikatrommler mit Dreadlocks, die Gruftis in Schwarzem Pannesamt und die Kostümsäufer…
(Aber die passen mir auch nicht)
Muß, Soll, Kann man was dagegen tun?
Nicht mehr hinfahren? Nicht direkt daneben aufbauen? Nicht mit ihnen reden? Komplett ignorieren? Contra geben? Eine Konfrontation suchen? Handgreiflichkeiten provozieren?
Oder einfach ‘nur’ beim Veranstalter Protest einlegen, abbauen und Heimfahren? Kurieren durch isolieren? Quarantäne gegen Rechts?
Keine Ahnung, aber das “Problem” ist da, wegdiskutieren kann man es nicht.
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #46 vom 27. Jan. 2004 18:06 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tarnparkas

Rausfinden kann man das wohl am ehesten durch nachfragen.
Wenn ich allerdings eine Gruppe junger Kurzhaariger in BW-Klamotten bei Lageraufbau sehe denke ich zuerst mal an Bundeswehr und Aufbau ohne vorheriges Umziehen nach dem ßffnen der Kasernentore, und nicht an Rechte.
Und auch wenn ich meinen Aufbau in Gewandung vollziehe weil es für mich so dazu gehört habe ich noch immer meine grüne Unterwäsche von damals, weil das Zeug einfach gut ist.
Bei markiigen Sprüchen Angetrunkener kommt es klar auf die Sprüche an.
Die meisten die ich bisher gehört habe (das waren nicht viel, aber vielleicht gibt es in meinem Umfeld und bei Zufallsbekantschaften eben weniger solche Leute) waren “harmlos”. Damit meine ich dass ich denke dass da nicht wirklich was dahinter steckt ausser Dummschwatz.
Genau da kann man mit hohen Erfolgsaussichten etwas zu sagen und muß man auch, sonst bleibt es wohlmöglich nicht im harmlosen Stadium.
Klar, wenn man da auch noch zuprostet ohne was zu sagen ist das das absolut falsche Signal für Leute die auf der Suche nach Sich und Bestätigung sind.
Den einzigen “nicht harmlosen” Fall (Besucher) bei dem ich dabei war wurde beim ersten Spruch klar gemacht dass solches bei uns unerwünscht ist.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #47 vom 28. Jan. 2004 01:46 Uhr Holger Rinke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Rinke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gehört nicht wirklich zum Thema aber ...

»Warum stehen so viele Webmaster auf Frakturschrift? Ist die nicht viel jünger als die ‘dargestellte Epoche’? «
Frakturschrift war unter der Nazis nicht nur nicht gerne gesehen, sondern gar phasenweise verboten.
Ist aber zugegeben nur eine Randepisode der Geschichte :) - und die Schrift wird wahrscheinlich aus den gleichen Gründen von vielen benutzt, aus denen es Panneesamtkleider und Xena-Verschnitte gibt: es wird von vielen mit Mittelalter assoziiert, ohne Mittelalter zu sein.

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Eintrag #48 vom 28. Jan. 2004 10:09 Uhr Jonas Radtke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jonas Radtke eine Nachricht zu schreiben.

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Mein Gott, übertreibs nicht Holger.
Eine Webseite an sich hat auch nicht viel mit Mittelalter zu tun oder?
Sorry, zurück zum Thema
Gruß, Jonas

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Eintrag #49 vom 28. Jan. 2004 10:30 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zur Klärung

mit “Tarnparkas” meine ich nicht den schicken neuen Flecktarn der wie alte Erbsensuppe aussieht und auch nicht den “Vietnam-Look” der Pseudo-Veteranen, sondern vielmehr das WKII Layout.
Ich dachte, das sei klar…
Und die Fraktur war vielleicht “damals” nicht beliebt, aber die findet sich auf vielen “neubraunen” Publikationen vom Flyer über Printmedien, bis hin zu T-Shirts und Covern.
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #50 vom 28. Jan. 2004 13:42 Uhr Gunter Krebs  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Gunter Krebs eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Unterwanderung?

Gab es denn schon mal Versuche einer Unterwanderung? Hat jemand wirklich erlebt, dass Rechtsradikale versucht haben in bestehende Gruppen beizutreten oder mit eigenen MA-Gruppen in der Szene einen Platz zu finden und somit die Szene zu unterwandern?
Die bisher geschilderten Vorfälle, so erschreckend sie auch sind, kann man ja eigentlich nicht als Unterwanderung bezeichnen, da sie ja eher am Rande (z.B. Besucher) als in der Szene selbst stattfanden und eher den Zusatnd unserer Gesellschaft als den der MA-Szene wiederspiegeln.
Aber rechtsradikale Tendenzen IN der Szene hab ich bisher zum Glück nicht beobachten können.
Gunter Krebs - turba-delirantium.skyrocket.de

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Eintrag #51 vom 29. Jan. 2004 10:14 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Unterwanderung...?

Grüß Euch,
versuche dieser Art sind uns nicht bekannt. Bisher ist 12 Jahren nur 1 Person mit rechter Einstellung bei uns gestanden, und die ist schnell gegangen, als es ans reden ging…hihi.
Bisher sind alle “Extremen”, seien es religiöse oder politische Spinner, ebenso die Hippie/Kiffer-Typen schnell am der Maxime gescheitert, daß MA zumindest bei uns in erster Linie mit Basteln und Aufwand verbunden ist.
Ansonsten ist eine Diskussion zu diesem Thema eh sinnlos, wenn schon das Tragen von Tarnklamotten verdächtig macht. Für mich sind die die schlimmsten, die hinter allem eine faschistische Weltverschwörung vermuten und “gutmenscheln”. Mal ein Blick auf die historischen und aktuellen Verhältnisse tut nicht schaden.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #52 vom 29. Jan. 2004 11:21 Uhr Andreas (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Andreas eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nochmal zur Klärung...

…ich wußte, daß es ein Fehler war, hier zu posten - ich tu’s auch nimmer!
Aaaaalso: NICHT JEDER DER IN TARNPARKAS RUMLßUFT IST AUTOMATISCH EIN “BRAUNER”; NICHT JEDER, DER DREADLOCKS HAT IST AUTOMATISCH EIN ROTER!
Himmel, in anderen Ländern machen sie SS-Re-enactment und ich kenne keine Neonazis in dieser “Szene”.
Aber ich kenne zu viel braunes Gedankengut in “unserer Szene”, um es wegzudiskutieren.
Ich werde mich aber auch NICHT an Linksammlungen, o.ä. beteiligen, um eine “braune Liste” aufzustellen.
Soll sich doch jeder selber ein Bild machen!
Schönes Leben noch!
Indy (Tassilos Rache)

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Eintrag #53 vom 29. Jan. 2004 12:07 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Typisch TV...

oder
Im Winter wenn ich Zeit hab-
könnte ich eigentlich all die Sachen herstellen, die mir im Sommer so gefehlt haben, ich komm nur leider nicht dazu, weil ich im TV real nicht existente Probleme aufdecken und dann hochjubeln muss…
Zum Begrifflichen geb ich J.Meinicke recht- von Infiltration kann ich bisher in der MA Szene nichts feststellen.
Das es im realen MA Markt Leben gelegentlich zu unerfreulichen Begegnungen mit Besuchern kommt, von denen einige auch mal rechte Sprüche reissen ist auch bekannt, aber- Infiltration ist das nicht.
Das es im Osten teils lokal viele Neonazis gint ist auch nix neues, hat aber wenig mit der MA Szene zu tun.
Das viele Neonazis ein krudes Welt- und Geschichtsbild haben ist auch hinreichend bekannt.
Also wäre zu bemerken: offensichtlich gibt es keine Infiltration der Szene von rechts, schon garnicht als konzertierte Aktion.
Was ganz anderes in diesem Kontext-
Belegterweise ist im HMA, speziell im Umfeld der Kreuzzüge von reichlich Antisemitismus zu lesen (unter anderem bei Peter Milger, “Die Kreuzzüge”). Mir ist aber glücklicherweise niemand bekannt, der authentisch Antisemitismus und Judenverfolgungen dargestellt hat, obwohl es dafür reichlich Belege gibt…
Vielleicht lässt das ja auch Rückschlüsse auf die Geisteshaltung in der Szene zu…
Gruß, Uli

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Eintrag #54 vom 29. Jan. 2004 12:57 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Info am Rande

Wer sich einen ßberblick über extremistische Aktivitäten und Potentiale verschaffen will, der kann sich jederzeit vom jeweiligen Landesamt für Verfassungsschutz kostenlos den Verfassungsschutzbericht zukommen lassen.
Dort zu finden sind Gruppierungen, Zahlenstärken, Kommunikationswege, Szenentypische Straftaten ….
Fand ich recht interessant.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #55 vom 29. Jan. 2004 17:16 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ich bekenne...

hiermit öffentlich, sowohl Hippie als auch Kiffer zu sein, außerdem habe ich zwei Kinder von zwei Männern, bin immer noch nicht verheiratet, Mitbesitzerin eines bunten shrottreifen Busses und führe meinen Haushalt schlampig. Aber mit der geschichtlichen Genauigkeit, dem “Basteln” und Recherchieren hat es bei uns bisher weniger gehapert…. manche Leute können Zusammenhänge herstellen…
- Aber das nur am Rande. Eigentlich sind wir uns doch einig, daß ne Infiltration nicht stattfindet. Was ein jeder darüber hinaus gegen vereinzelt auftretende Tendezen tut ist seinem Gutmenschentum und seinen offenen Augen überlassen, oder?
suse sziborra
familia ministerialis - alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #56 vom 29. Jan. 2004 18:00 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Danke

Danke, Suse, für diesen Eintrag!
Und ein Austausch über die eigenen Erfahrungen, die von diesen ‘Gutmenschen sehenden Auges’ gemacht werden, ist vielleicht wirklich notwendig - nur glaube ich persönlich nicht, daß ein Forum wie T-V dafür eine sinnvolle Plattform ist. Dieser Thread ist der beste Beweis dafür….
Ruth

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Eintrag #57 vom 30. Jan. 2004 07:51 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Objektivität

Genau! Nicht umsonst schrieb ich etwas weiter unten “…2 Aktive mit rechtem Gedankengut bekannt, die aber hinreichend BEKANNT und ISOLIERT sind. ”… Man läßt diese Leute nicht einfach machen, aber auch ich halte t-v nicht für das geeignete Werkzeug dagegen vorzugehen. Das heißt aber nicht, daß dagegen nichts unternommen wird… Jetzt klar? Niemand verschließt die Augen.
Im übrigen kann ich halt nur aus unserem Umfeld berichten, bzw. nur von Dingen, die ich persönlich erlebt habe (gerade bei diesem Thema gebe ich wenig auf Hörengesagtes). Mag sein, daß es woanders, in anderen Epochen, Regionen, Szenen mehr Vorfälle gibt. Das weiß ich nicht.
Joachim,
bereut ebenfalls, hierzu etwas geschrieben zu haben

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Eintrag #58 vom 30. Jan. 2004 08:07 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht am Rande beobachtet

Kleine Randnotiz: Der letzten Karfunkelausgabe lag ein kleiner Katalog bei, in der auch WK II Lektüre angeboten wurde. Mir sind Leute bekannt, die sich darüber sehr aufregten. Ein entsprechender Leserbrief findet sich sogar in der gerade erschienen Ausgabe. Dabei handelte es sich nicht mal um wirklich schlimme Lektüre, sondern nur den Standardsachbuchkram, den man z.B. auch beim Weltbildverlag angeboten bekommt. Trotzdem dieser Aufschrei. Vielleicht noch ein Indiz für die politische Ausrichtung der Aktiven? Zumindest mein ich, der Verlag hat damit unbewußt fett ins Fettnäpfchen getreten.
Joachim

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Eintrag #59 vom 09. Feb. 2004 22:50 Uhr Jens Ruge   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Infiltration der Szene von rechts?!

Hi, Leute,
lange nicht hineingeschaut und schon gibt’s eine heiße Diskussion zu einem überaus wichtigen Thema (wichtiger als jede A-Diskussion).
Erstmal Dank an alle, die die rechte Gefahr erkennen, nicht verharmlosen und etwas dagegen tun wollen, besonders euch “Ratingern”.
An die anderen etwas zum Nachdenken:
Rechtsextremismus sind bei weitem nicht nur die dumpfen, gewaltbereiten Jungs mit ihren glatt geschorenen Schädeln. (Geben wunderbare Leibeigene ab;-) Rechtsextremismus ist auch der sogenannte “intelektuelle Rechtskonservatismus” mit seinen vielfältigen Verbindungen zur Esoterikszene (mit z.B. deren Art von “magisch-mystischen” Antisemitismus), sind die “Hohmanns” und andere rechte Geschichtsrevisionisten, die die Einmaligkeit der Verbrechen der Faschisten mit den Taten in anderen (explizit linken) Diktaturen relativieren wollen.
Habt ihr euch vielleicht schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum in der “Mittelalterszene”
1. eine extrem hohe Affinität zur Darstellung von Kelten, Germanen und Wikingern besteht, also zu den Völkern, die auch von den Nazis als “arische Lichtgestalten” verehrt wurden, aber auch zu Ungarn und anderen “Steppenkriegern-, die u.a. im Zweiten Weltkrieg mit den Deutschen gegen die Slawen kollaboriert hatten. Im Karfunkel-Sonderheft ”Wikinger- stand kein Wort über das belastete historische Image dieses Volkes. Und das nächste Sonderheft ist, wie konnte es anders sein, den Kelten gewidmet.
2. die Darstellung von Slawen und Juden, also der Menschen, die im besonderen Maße Opfer der Vernichtungs- und Ausrottungspolitik der deutschen Faschisten wurden, nur eine marginalisierte Rolle zugewiesen wird und ihnen nicht selten mit Abneigung und alten, germanisierenden Geschichtsbildern begegnet wird. Im letzten “Karfunkel” wurden die Slawen des Mittelalters aus ihrer angeblichen Rolle als Sklaven betrachtet, sogar der Name “Slawe” als Synonym für “Sklave- gedeutet, dabei kommt ”Slawe- aber von “Wort, Sprache- (slova, slovanski). Die herausragende Leistung eines Wizlaw III. von Rügen, kann ja wohl kaum die eines ”Sklaven- gewesen sein!
3. sich auch gern positiv auf Hexen und Katharer bezogen wird, also wiederum Gruppen, die in den Wahnvorstellungen der SS und ihres Chefs Himmler eine besondere, ebenfalls positiv besetzte Rolle spielten. Deren Schicksal unter der Inquisition wird beklagt, während von der Unterdrückung und Ausrottung der Juden und slawischer Häretiker, wie z.B. der Anhänger Jan Hus’, geschwiegen wird. Vielleicht gibt es ja auch etwas faschistisches in den Ansichten von Hexen (germanische Magie) und Katharern (antisemitische, arianische Entartung des Christentums). Jüngstes Beispiel: das Buch “Die Welt der Hexen” (Buchbesprechung im “Karfunkel”)
4. gern sich mit Triskeln (Triquetra, Dreischneus) als Amulett und in anderer Form geziert wird. (Vom Thorshammer ganz zu schweigen.) Dagegen werden christliche Symbole eher verschämt gezeigt oder verspottet und jüdische gar nicht gezeigt. Und manche möchten gern auch mal ihr Gewand mit Hakenkreuzen “verzieren-. Hierzu gab’s mal einen Thread, bezogen auf ein Bild aus der Manessischen Handschrift, angeblich so schön ”authentisch-.
5. auch gern bestimmte Ritterorden dargestellt werden. Hier sind es auffallender Weise die Templer (antisemitisches Teilhabenwollen an jüdischem Wissen) und der Deutsche Orden (antislawische Verdrängungs- und Kolonisationspolitik).
6. immer wieder versucht wird, Anzeigen rechter Verlage und Händler in “Mittelaltermagazinen- zu schalten. Und wenn schon mal deswegen eine Beschwerde kommt, von einigen Verantwortlichen mit fadenscheinigen Ausreden (”man könne ja nicht alles kontrollieren-) abgewiegelt wird. “Anno Domini-, deren Abo ich nach den ersten Ausgaben wegen erkannter rechter Tendenzen sofort gekündigt hatte, ist sowieso ein extra Thema. Aber auch ”Karfunkel- und sogar die tendenziell linke “Pax et gaudium- müssen da sorgfältiger werden. Mit Runen, Thorshämmer oder mit einer 88 ”verzierte- Annoncen sind eben keine Ausrutscher. Ganz zu schweigen von der inzwischen gecancelten Anzeige des “Deutsche-Stimme-Verlags-.
7. sich zwar Mittelalter-/Wikingergruppen immer wieder gezwungen sehen, von rechten Infiltrationsversuchen und Instrumentalisierungen distanzieren zu müssen, während gleiches in Bezug auf Linke nicht notwendig zu sein scheint. Also muss es doch irgend welche Berührungspunkte geben.
8. nicht Wenige in der Mittelalterszene eine Art ”Weltflucht- betreiben, vor deren (“magisch-mystisch-esoterische-) Konsequenzen auch keine ”langen Haare- oder früheres “grün- Wählen hatte oder sogar Sein schützen kann. Manche möchten gar damals gelebt haben und Konflikte auf ”mittelalterliche- Art ausgetragen wissen.
9. die bei MA-Veranstaltungen im “Osten- immer wieder beklagten häufigen Nazis gerade immer wieder ihren Hass auf eine dort relativ starke Linke herauslassen, wobei sie sich mit dem Hass und den Ansichten eines Herrn Hohmann einig wissen.
Es wäre gut, wenn die wenigen Darsteller von Juden (z.B. Olaf Vieweg) oder Slawen sich stärker zu Wort melden würden. An Sylvia und die anderen Leute vom Projekt ”Folgari- gewandt: “Unpolitisch sein- ist hier nicht angebracht, die ”Germanen- werden es euch nicht danken! Und an die verschiedenen Darsteller der “Rus-: Warum müsst ihr euch immer ”germanisch- verbrämen, habt ihr keinen slawischen Stolz?
Antifaschismus, Multikulturalität, ein neues Verhältnis zu den slawischen Völkern UND Mittelalterbegeisterung möchte ich gern mit Interessierten auf meiner Website www.wizlaw.de diskutieren. Denn das Mittelalter war nicht so, wie es die Braunen gerne gehabt hätten. Sonst hätte es damals eine Persönlichkeit wie Wizlaw von Rügen nicht gegeben.
euer Jaromar
(Rügenslawe und unehelicher Fürstensohn)
www.wizlaw.de

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Eintrag #60 vom 10. Feb. 2004 01:39 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Ganz politisch unkorrekt: was-für-ein Schwachsinn.
*Kopfschüttel*.
Gruss, Esca

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Eintrag #61 vom 10. Feb. 2004 02:27 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Infiltration der Szene von rechts?!

Oh Mann…
Ihr müsst echt zuviel Zeit haben…
Ich freu mich ja schon auf den FF Aufbau…
Woodland Parka, BW Stiefel, Ultrakurze Haare, Wikinger als Zeitstellung, da kann ich gleich in der kugelsicheren Weste aufbauen, schliesslich entspreche ich ja dem Feindbild par excellance…
OK, das Parka und Stiefel aus meiner Zeit im Gartenbau stammen, ich die Haare kurz trage wegen Hautproblemen und meine FMA Darstellung christianisiert ist, interessiert ja net, was zählt ist der erste Eindruck…
Um mal Mel Brooks zu zitieren:
"The Inquisation, what a Show,

   the Inquisation, here we go!" 

Leuts, wenn irgendwelche Nasen, egal ob links -rechts oder geradeaus - radikal euch auf die Nerven gehen, das Hobby versauen oder den Mülleimer leerfuttern:
Arschtritt (verbal oder körperlich, je nach Lage) und gut ists…
Wenn der Mäneken merkt das er unbeliebt ist geht er nach Hause.
OK, evtl holt er da seine Freunde, und rächt sich für die Abfuhr, aber das Risiko ist überall gegeben, wo man seine Meinung sagt oder für etwas Eintritt. Wie man letztendlich auf die Honks reagiert ist jedem selbst überlassen und sollte der Lage entsprechen.
Wenn Veranstalter der Stein des Anstosses sind baut ab, macht klar warum, und fahrt heim…
Eine Infiltration, wie vom Ersteller des Themas gefragt, kann ich in der Szene nicht erkennen.
Was mir eher Sorgen macht, ist wie hier pauschalisert wird und auf Aussagen rumgehackt wird. Leute! Was soll das hier noch produktiv bringen?
Grimar
(Der hofft, das ein Admin dem Blödsinn ein Ende setzt)

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Eintrag #62 vom 10. Feb. 2004 07:07 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mein lieber Herr Ruge,

oh weia, jetzt sind also alle Wiki darsteller verkappte rechte?
Meine Güte, mit verlaub: Selten so einen Quatsch gelesen den Du da verzapft hast.
Ich wische mir immer noch die Tränen aus den Augen!

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Eintrag #63 vom 10. Feb. 2004 08:19 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Verallgemeinerungen sind ja so geil

Jaromar,
da bist Du aber weit übers Ziel hinausgeschossen. Alle Wikinger, Kelten, DO-Darsteller usw. die genau gegen solche Vorurteile seit Jahren ankämpfen, werden über Deinen Eintrag nicht wirklich amüsiert sein. Und spätestens bei der Erwähnung der Manesse-“Hakenkreuz”verzierung ist auch mir dann schlecht geworden. Prima platte Verallgemeinerungen, die den rechten Stammtischparolen um nichts nachstehen.
Schade, denn mit der Erwähnung so manch merkwürdiger Zeitschriftenannonce hattest Du nämlich einen wichtigen Hinweis gegeben, der so völlig untergehen wird.
So, ihr Slawendarsteller, nun bekennt euch mal schnell politisch oder schmeißt das Hobby hin.
Ach ja, ich dürfte ja nun auch als Rechter geoutet sein, denn ich stelle schließlich einen märkischen Ministerialen in einer Epoche dar, als die Mark gerade den Slawen (wir nannten sie zu allem ßberfluß auch noch Wenden) geraubt worden war. Unsere ganze Gruppe wählte sogar ganz bewußt diesen Zeitraum, nicht etwa, weil da so spannende Dinge wie die Gründung Berlins passierten, sondern weil es sich da so herrlich bräunlich unterjochen läßt. Da fühlt man sich gleich wieder, nein endlich wieder als Herrenmensch.
Joachim

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Eintrag #64 vom 10. Feb. 2004 09:53 Uhr Klaus Ragen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Klaus Ragen eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht @Jems

Kannst du dir vorstellen, daß Wikinger- und/oder Templerdarsteller sich vielleicht einen Sch…dreck für braunes Gedankengut interessieren sondern sich für eine Zeit, wo solche paranoiden Angstvorstellungen noch überhaupt kein Thema sind?
Für mich ist dein “überall ist braunes drin” genauso fehl am Platze wie “Rechte gibts hier nicht”.
Grüße, Klaus (der auch eine Glatze trägt [ebenfalls wegen seiner Haut und seines zurückgegangenen Haaransatzes], sich für Wikinger und Templer wegen derer Geschichte interessiert und nicht die Spur extrem ausgerichtet ist [weder rechts noch links])

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Eintrag #65 vom 10. Feb. 2004 11:20 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Infiltration der Szene von rechts?!

Grüß Euch,
jep, Joachim, jetzt hast Du mit Deiner Darstellung pechgehabt ;-)))! Da sind wir Staufer doch die besseren Gutmenschen, da Friedrich II. so gut mit Juden und Arabern konnte…Katharer - äh - Deutscher Orden - oh, doch nicht, verdammt, es ist so schwer eine politisch korrekte Darstellung zu finden, die es dem verqueren Weltbild im Deutschland des Jahres 2004 recht(links)machen kann.
Hmm…aber nun im Ernst, da ich mich derzeit im Zusammenhang mit zwei Projekten mit solch extrem auseinandergehenden Meinungen beschäftige (“Kreuzfahrer und Begegnung mit dem Orient” und “D-Day”)kann ich für mich nur klar sagen: Historical Correctness geht klar vor Political Correctness!
Jegliche Geschichtsklitterung zugunsten einer politischen Richtung ist Betrug, egal, ob von rechts oder links oder sonstwo!
Ansonsten ist diese Diskussion hier nicht sonderlich förderlich.
P.S.: Jaromar, im Slawischen findet sich so manches mehr als der olle Rügener…guck mal z.B. bei den Jagellonen nach. Echt spannend!
PPS: Suse, nicht absichtlich falsch verstehen, Du weisst genau, daß ich den Typ RastalockeFetzenkittelLederhoseBongotrommel=Mittelalter meine…
Euer
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #66 vom 10. Feb. 2004 11:28 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Jens, Jens, Jens...

also ich bin wahrlich gesagt alles andere als ein Freund der Braunen ( hab ich mit meinen Einträgen auch deutlich gemacht). Aber du kannst mit deinem Eintrag nicht auf Gegenliebe stoßen, auch nicht auf die der Leute die klar politisch Stellung bezogen haben. Ehrlich gesagt kann ich dich und deinen Schriebs nicht Ernst nehmen. Würde es mehr Slawendarsteller geben, würdest du auch einen “historischen” Grund finden sie braun zu tünchen. Und du? Du solltest vieleicht einen Indio darstellen, der hat so gar nix mit den Nazis zu tun. Dann bist du safe. Wenn hier irgendjemand faschistisch ist, dann… .Achso, ich ja dann auch, jedenfalls ob meiner Darstellung. Und natürlich ist es klar als braun zu deuten das ich hier gegen dich argumentiere.
im übrigen gibt es gar nicht so viele “Germanendarsteller”, und ich kenne keinen der sich stolz auf den Nationalsozialismuß bezieht.
ßberleg dir bitte in Zukunft in welcher Art und Weise du schreibst, denn letztlich hast du hier einige Leute indirekt als Nazis betitelt.
Grüße,
David
familia ministerialis - Alltag um 1280
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Eintrag #67 vom 10. Feb. 2004 11:59 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht tsstss

Da hatten wir doch schon so ein schönes Resümee gefunden, und dann sowas…
Ich denk bei solch einer verqueren Argumentation immer nur an den ollen Erich Fried - “Kinder und Linke” “Wer Kindern sagt, ihr habt rechts zu denken ist ein Rechter, wer Kindern sagt, ihr habt links zu denken ist ein rechter…” und so weiter. Wenn man es auf die spitze treibt, kann man im alltäglichen Leben allenthalben versteckte Rassismen und “bräunliche” Tendenzen entdecken, diese sind nun einmal, ebenso wie die überhöhte Sensibilität allem gegenüber, was mit “national” zu tun hat, teil unserer Kultur und Geschichte. Deswegen die gesamte Gesellschaft für rechts zu erklären oder ihr bewusste Verharmlosung vorzuwerfen empfinde ich als Hysterie. Wahr, wichtig und richtig ist, daß es Auswüchse gibt und ein jeder und eine jede dazu angehalten ist im rahmen seines (oder ihres) demokratischen Bewusstseins etwas dagegen zu tun oder zu sagen oder auch nicht. Aber das hatten wir an dieser Stelle ja alles schon, ebenso wie die Feststellung, daß die “MA- Szene” ein Spiegel dieser gesellschaftlichen Verhältnisse ist (natürlich nur, wenn man Lust hat, “unter die Kostüme” zu gucken) - nicht mehr und nicht weniger.
gruß aus Berlin
Suse Sziborra
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de
ps.: haddu, du machst es mit deiner “einschränkung” nicht besser - mein “einschnappen” bezog sich nicht auf deine charakterisierung (ob du meinen lebensstil - auch mit lederhosen, “fetzenkleidern”, bongos und dem ganzen rotz - magst oder nicht ist mir herzlich egal), sondern auf deinen rückschluß, daß ein schräger lebensstil eine korrekte darstellung ausschließt. das ist idiotisch! es gibt keinerlei nachvollziehbaren zusammenhang zwischen dem lebensstil im alltag und der qualität der darstellung (es sei denn, du unterstellst antriebsschwäche als grund fürs “hippie-dasein - aber dann kann ich dir nur raten, mal ersthaft ”rasta-lederhosen-bongo-typen" kennenzulernen, anstatt hier unqualifizierte pauschal-beurteilungen zu verbreiten)

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Eintrag #68 vom 10. Feb. 2004 12:02 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ps

kann natürlich sein, daß ich dich wirklich falsch verstehe

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Eintrag #69 vom 10. Feb. 2004 13:02 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gegendruck

Hallo Jens,
danke für Deinen Eintrag, aber auch nach etlichen neuen Informationen und Erfahrungen bleibe ich bei meiner Auffassung.
Wir verwahren uns dagegen mit dem Thema Slawen einen Gegendruck aufzubauen. Wissenschaft, ehrenamtliche Recheche und journalistische Beschäftigung mit der Geschichte sollte nicht wertend sein. Egel welche guten Absichten man hat. Ich erinnere in dem Zusammenhang an den Spiegelartikel über die Germanen.
Man tut unserem Land (das unsere Heimat ist oder werden könnte) mit Grabenkämpfen um die richtige Geschichte keinen Gefallen.
Die Wilzen, Polaben, Pommeranen und wie sie sich auch immer nannten waren nicht besser oder schlechter als ihre Zeitgenossen.
Wir versuchen mit unserem Projekt und in der Zusammenarbeit mit anderen Gruppen ein breites Bild der Vergangenheit über heutige Grenzen hinweg zu schaffen. So frei von Panslawismus, kaltem Krieg oder religiöser Lenkung wie irdendmöglich.
Es gibt eine große Vielfalt von Meinungen, mit denen man in diesem Hobby konfroniert ist. Oft muß man sich auch einschätzenden Fragen stellen. Wie brisant und politisch das Thema Slawen ist, war mir an Anfang nicht wirklich klar. Ehrlich gesagt haben wir es mit den Reaktionen auf unser Germanen/Pczwosk-Kulturprojekt leichter.
Sylvia
Projekte zur lebendigen Geschichte

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Eintrag #70 vom 10. Feb. 2004 14:24 Uhr Udo Brühe   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Entschuldige Jaromar...

…aber beim lesen Deines brachialomultikuli Gutmenschgeseiers ist mir speiübel geworden. Erzählst was von “slawischen Stolz” und merkst dabei garnicht das Du Dich genau der gleichen hohlen Phrasen und der Verherrlichung von irgendwelchen Sozialphantasien bedienst wie die, die Du hier in Deinem Rundumschlag (der meines Erachtens schon fast an verbalen Landfriedensbruch heranreicht) zu treffen versuchst.
Schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es wohl eine semiprofessionelle Judendarstellung auf einer MA-Veranstaltung auf das Publikum wirken muss? Meinst Du nicht, das sowas viel mehr Schaden anrichten kann als gedacht? Dein Lokalpatriotismus und Deine begeisterung für diesen Wizlaw in allen Ehren, aber bevor ich anfange darüber herzuziehen, das persönliche politische Einstellungen mit der Darstellung im MA-Hobby einhergehen, ja geradezu zwangsläufig zu sein scheinen (Uhh…ich stellen einen DEUTSCHEN Ritter des 13. Jahrhunderts dar…ich bin ein Rechter!“), würde ich erstmal meine eigene poliotische Einstellung überprüfen und mich fragen, ob ich nicht das gleiche, wenn auch unter verkehrten Vorzeichen mache.
Und ob es Dir gefällt oder nicht, die Swastika ist ein uraltes Symbol in vielen Kulturen. Weil es von den Nazis genutzt wurde muss es nicht aus dem bewusstsein der menschen getilgt werden.Die Nazis haben vieles misbraucht, unter anderem den Namen Deutschland…sollen wir unser land deswegen umbenennen in ”Gutmenschland"
Solche Thesen wie Deine führen dazu, das die Menschen sich mit der Geschichte unseres Landes, die leider weit vor 1933 beginnt (ich schäme es mich fast zu sagen), beginnt auseinanderzusetzen und so dazu neigen, alles nur auf jene 12 verhängnisvolle Jahre zu reduzieren.
Sich der geschichte zu stellen und sich mit ihr zu beschäftigen heisst, sich mit der GANZEN Geschichte auseinanderzusetzen und sich nicht nur das rauspicken, was einem gerade kommod erscheint.
Ich würde Dir gerne weit strukturierter antworten, aber Dein Posting hat mich derartig angefressen, das ich mich erstmal sammeln muss…
Udo

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Eintrag #71 vom 10. Feb. 2004 14:40 Uhr Dirk Jerusalem  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Jerusalem eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nicht gleich übertreiben

Hallo Leute,
es ist klar, daß es nach einer solchen Pauschalisierung manchen schwerfällt wirklich sachlich zu antworten. Tut euch und der Sache selber doch bitte den Gefallen und schlaft eine Nacht drüber bevor ihr antwortet. Das Thema an sich ist nämlich in meinen Augen zu wichtig und interessant.
Ich würde daher auch nicht empfehlen das Thema zu schliessen!
Also bitte wieder zurück zur Sachlichkeit.
Terricus

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Eintrag #72 vom 10. Feb. 2004 18:00 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
@Suse, ich denke, daß Du da sehr missverstehst. Was jemand Privat tut und wie er lebt, ist dessen eigene Sache, wenn aber jemand seinen Lebensstil des 21. Jhdt. in einer Darstellung des MA (oder anderer Epochen) nur verhängt mit nem bunten Kittelchen weiterführt, ohne auf selbige Darstellung einzugehen, entsprechende Recherche zu tun und sich irgendwelche Mühe zu geben, dann kann es diesem Zeitgenossen eben blühen, vom Platz gestellt zu werden.
Zumindest ist das bei uns so.
Ansonsten können wir -falls gewünscht- weiteren Disput hierüber privat führen.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #73 vom 10. Feb. 2004 18:13 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

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“Bloß weil Du nicht paranoid bist, heißt das nicht, das Sie nicht hinter Dir her sind.”
Ich möchte keineswegs verharmlosen, aber derartige Pauschlisierungen wie die von Jens sind
- unzutreffend
- nicht recherchiert
- extrem verallgemeinernd
und daher eigentlich belanglos. Allerdings ist es bei einigen selbsternannten Antifaschisten beliebt, sich ein passendes Welt- und Feindbild aufzubauen. Warum? Weil man dann eine aufgabe hat? Weil man als letzter Ritter gegen Drachen oder Windmühlen kämpfen kann? Weil man sich aus dem Schweinesystem ausklinken kann? Weil man on seiner eigenen Unzulänglichkeit ablenken kann?
Ich weiß es auch nicht.
Lieber Jens, ich empfehle Dringend, das Du Dir in den Threads über wissenschaftliches Arbeiten den modus operandi sinnvoller Recherche aneignetst bevor Du derart unausgegorene statements loslässt.
Euer sowieso am ßbel der Welt schuldige Uli.
Warum das?
Wie ich eben gelernt habe, bin ich durch mein Mittelalterhobby ohne mein Wissen und Zutun zum verkappten Nazi geworden. Nicht genug, ich bin auch noch männlichen Geschlechts und unterdrücke qua meiner bloßen Existens bereits Frauen. Ich esse Fleisch und lasse damit Tiere leiden. Ich bin getauft und somit mitglied einer religiösen Organisation, die auch keine weiße Weste hat. Ich verbrauche Strom, das schädigt die Umwelt. Ich atme…
Was soll ich bloß machen?
Gruß, Uli

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Eintrag #74 vom 10. Feb. 2004 19:02 Uhr Manuela Münzner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Manuela Münzner eine Nachricht zu schreiben.

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daß Arier als sprachwissenschaftlicher Ausdruck erst im 18. Jahrhundert in Europa in Gebrauch kam?
Mensch Leute, das ist doch gar nicht unsere Zeit!! *g* ßbrigens erst im 19. Jahrhundert setzte man “arische Rasse” mit “nordische Rasse” gleich
Grüße, Erin

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Eintrag #75 vom 10. Feb. 2004 19:51 Uhr Martin Heidenreich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Heidenreich eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Darstellungstipp:

Ironie an
………….
Was passiert mit mir, wenn ich einen jüdischgermanischen Deutschritterungarn in der Zeit von 3500 v.Chr. bis ca. 14. Januar 1936 (morgens) darstellen möchte? Muß ich mir dann wirklich die Haare abscheren?
……..
Am besten kauf ich mir als erstes ein Schwert mit Hakenkreuzen und Manessebildern eingraviert. Das könnt ich schließlich auf den Schlachtfeldern von Verdun gefunden haben. Damit hau ich dann ein paar Slawendarsteller tot, die sich doch eh net trauen so stolz wie ich zu ihrer Darstellung zu stehen (mir kribbelt´s schon in den Fingern, kommt nur raus ihr Feiglinge!)!
…….
Der Witzlaw ist außerdem ein Bolschewik! Stalinist! Schließlich gab´s auf Rügen einen großen Verschiffungshafen der roten Armee (aha! da haben wir den Salat!)
……..
Dann such ich mir eine katharische SS-Wahnvorstellungshexe. Gibt´s ja “in der Szene” wie Sand am Meer (sorry, ich weiß, dass ich das in die Kontaktanzeige setzen müsste…)
………
Ironie wieder aus.
Liebe Grüße
Wolf von Miroldes

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Eintrag #76 vom 10. Feb. 2004 20:25 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Also, liebe Leute,
mit dieser heftigen Reaktion habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Ich wollte auch niemanden persönlich angreifen oder ihm etwas unterstellen. Wer sich dennoch durch meinen Beitrag persönlich getroffen fühlt, bei dem möchte ich mich ehrlichen Herzens entschuldigen. Das war nicht meine Absicht. Es geht mir aber um eine Sensibilisierung der Szene für die rechte Gefahr, und deshalb habe sehr hart argumentiert.
Danke Sylvia dafür, dass du versuchst, mich zu verstehen!
Die in Klammern zu bestimmten HISTORISCHEN Personengruppen und Bewegungen, z.B. Templer, Katharer, Hexen, DO, von mir angeführten Denk- und Handlungsweisen beziehen sich auf eben diese HISTORISCHEN Personengruppen und Bewegungen, in keiner Weise aber auf heutige Darsteller dieser Gruppen. Da das offensichtlich falsch angekommen ist, nochmals meine Entschuldigung. Sicher, eine überspitzte Charakteristik war von mir schon beabsichtigt, um die Gefahr zu verdeutlichen, die bei einer kritiklosen Herangehensweise an die Geschichte auftreten kann. Und die von mir zitierten Einschätzungen dieser historischen Bewegungen sind durchaus von der Geschichtswissenschaft belegt. Warum konnten sie denn sonst so gut für Nazipropaganda missbraucht werden.
Belegt ist aber auch, dass bestimmte Esoterikrichtungen antisemitisch ausgerichtet sind, obwohl deren Vertreter eine Verbindung zur rechten Szene vehement von sich weisen. Und “Eso-Freaks- kommen nun mal gern auf MA-Veranstaltungen. Das ist eine Tatsache. Und auch das mit der Weltflucht ist nicht mit den Haaren herbeigezogen. Habe ich selbst erlebt.
Persönlich erlebt habe ich auf einer Reise nach Südfrankreich ins ”Katharerland- auch, dass man “den rechten Geist- haben müsse, um ”auserwählt für eine höhere (die katharische) Eingebung- zu sein. Den hatte ich vermutlich nicht.
Ich bleibe auch dabei, dass eine Unterwanderung der MA-Szene durch eine sogenannte “intelektuelle neue Rechte- und durch Rechtskonservative gefährlicher ist, als das Auftauchen von ”Dumpfis- auf Märkten.
Das ich mich so stark für die Slawen und die slawische Geschichte engagiere, hat für mich persönlich auch etwas mit Wiedergutmachung zu tun.
Und zum Verständnis für meine starke Abneigung gegen rechte Tendenzen noch etwas sehr Persönliches: Wenn man sich für seine (linken) Ideale “entschuldigen- muss, diese lächerlich gemacht werden, wenn man seine Gesinnung verbergen muss, wie ich es nach 1989 im Osten erlebt habe, dann wird man schon schnell verbittert. Um falschen Vermutungen entgegenzubeugen: Ich habe weder für die Stasi gespitzelt, noch war ich bei anderen ”Sicherheitsorganen- tätig (außer 1 ½-jähriger Wehrdienst) und auch kein SED- oder anderer Funtionär gewesen.
Grüße
euer Jaromar
www.wizlaw.de

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Eintrag #77 vom 10. Feb. 2004 22:48 Uhr Martin Heidenreich  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Martin Heidenreich eine Nachricht zu schreiben.

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Servus,
ich glaube dieses Missverständnis wäre durch etwas mehr Diplomatie sicher nicht auf- und der Grundgedanke dennoch gut rübergekommen. Harte Argumente? Gerne… aber nur wenn´s auch harte Wahrheiten sind! Subjektivität ist oft der Tod vernünftiger Argumentation.
Beispiel:
“Warum müsst ihr euch immer ”germanisch- verbrämen, habt ihr keinen slawischen Stolz?“ ……. ist genau die gleiche Hetze, wie wenns andersrum wäre. Man tausche nur die Worte germanisch und slawisch aus und schon hat man den von dir an die Wand gepinselten Gardenazi. Sowas fällt dem Leser Deiner Beiträge auf.
Etwas treffgenauere Geschütze als gerade die große Haubitze würde das ganze schon wieder elegant und stimmig machen. Aussagen wie: ”Es gibt einige Darstellungen, die aufgrund der Naziideologie anziehender auf Faschisten u.ä. wirken, so z.B. die eines Germanen….“ trifft schon mal nicht die Germanendarsteller, die, welcher polit. Ansicht auch immer, einfach nur einen historischen Germanen darstellen wollen.
Und Haubitze ist halt wieder, den Deutschordensdarstellern zu unterstellen, alle Slawen zu verachten und sowieso nur verruchte Charakterzüge zu haben.
Wenn wir nur noch Völker/ethnische Gruppen/religöse Vereinigungen /was auch immer darstellen wollen, die im Laufe ihrer Geschichte kein Unrecht an anderen Völkern/ethnischen Gruppen… usw. verübt haben, würde es bald recht dünn aussehen (mit Sicherheit auch als Slawe…)….
…. haben doch schließlich auch die Juden/Israeliten die armen Kanaaniter in die Wüste vertrieben und danach ihr Königreich auf deren Land errichtet.
Wiedergutmachung ist z.Teil sicherlich oft, ein bestimmtes Volk/etc.. durch genaue Rekonstruktion unbelastet von Ideologien wiederaufleben zu lassen und in Erinenrung zu rufen. Unbelastet! Du machst Dir Deine Arbeit kaputt, wenn Du die Slawendarsteller gleich zur Vendetta aufrufst und Nationalismus dort predigst wo Du ihn anderswo anklagst.
So gesehen wird dadurch wieder nur polarisiert: Germanen=Nazis auf der einen, Slawen=fanatische Außenseiter auf der anderen Seite… und beide treffen den Kern des Problems nicht mal ansatzweise. Schad drum, denn so werden durchs Hackebeil wieder mal Fronten alá Frühmi versus Homi provoziert.
Auf Nazis hat keiner hier Bock, genausowenig wie auf RAF-Zellen, Al Quaida Außenposten…kurz, auf alle, die ”historische Darstellung“ mit ”Spielwiese für moderne Ideologien" verwechseln.
So…. Sorry für langes posten und so. Reschtschraipfehler bitte per Einschreiben und Rückschein.
P.S.: Templer haben alle doofe Ohren… liegt an der Darstellung!
Grüße
Wolf von Miroldes

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Eintrag #78 vom 11. Feb. 2004 09:48 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jens,
prima, daß Du Dich nochmal gemeldet hast. Es ist einfacher Dein Posting zu verstehen, wenn man sich schon mal persönlich gesprochen hat. Leider hat es durch die überspitzten Formulierungen soviel Gnatz erregt, daß die Agumente zu kurz kommen sind.
Die “neue Esoterik” sehe ich als großes Problem. In der ehemaligen DDR scheinbar aus ganz anderen Gründen als bei uns hier. Aber auf jeden Fall präsent und kaum beachtet.
Es kann kein Grund sein jemanden zu verurteilen, wenn er/sie sich um die Geschichte seines Vaterlandes bemüht. Dadurch ist niemand gefährlich. Aber schon der bloße Begriff läßt leicht Gänsehaut erscheinen und Gefühle verschiedenster Art hochkochen. Absichtlich habe ich in meinem Beitrag sowohl den Begriff “Germanen”, wie auch den polnischen Kulturbegriff genannt. Nur um zu zeigen wie auch die Begriffswahl differenziert werden sollte. Kein Bewohner der Gegend um die heute Grenze hätte sich Germane genannt…..
Wenn alle Ideologie aus der hist. Forschung, Darstellung und Lehre verschwinden soll ist ein großes Umdenken nötig. Und dazu ein gefestigtes eigenes Verhältnis zu Heimat und Geschichte.
Wie schwer das zu finden ist belegen die (oft verzweifelten) Versuche sich mit Zugehörigkeiten zu Gruppen, ethnischen Zugehörigkeiten und religiösen Gruppen eine Definition zu schaffen.
Sylvia
Projekte zur lebendigen Geschichte e.V. (i.G.)

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Eintrag #79 vom 11. Feb. 2004 10:18 Uhr Florian Treml   Nachricht

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Zur Esoterik noch: Da habe ich erst vor kurzem eine Sendung genau dazu aufgenommen:
“Es Raunen die Runen”
ßber die Unterwanderung der Esoterik Szene durch rechtes Gedankengut seit jeher. Das geht wechselseitig ja schon seit Lanz von Liebenfels so, der war auch “Templer” und MA Fanatiker. Da wäre die Frage interessant, inwieweit über die Esoterik, Runenwerfen, Germanendarstellung so was reinschwappen könnte.
Prinzipiell glaube ich, das gerade jemand der sich wirklich Ernsthaft mit Geschichte beschäftigt eher Nicht solchem Denken verfällt. Die meisten Rechten geben ja geschichtlich hanebüchendes Zeug von sich. Daran sollt ihr sie erkennen. :)
Vielleicht sind wir aber auch alle etwas überempfindlich, wenn ich mir das hier so durchlese, eine “typisch deutsche” Marotte?
Mit besten Grüßen

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Eintrag #80 vom 11. Feb. 2004 15:48 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
eine Infiltration über die Hexen/Heiden/Eso-Szene…? Nunja, wenn, dann betrifft das eher den FrüMi-Bereich, wo sich ja ein grosse Zahl der Alternativ-Religiösen bzw. Neo-Heiden tummeln. Man denke an die zwar zurückliegenden aber nichts desto trotz sehr heftigen Streitereien zu diesen Themen (Heiden vs. Christen).
Aber aus den religiösen Einstellungen der Leute eine Nähe zum Faschismus herzuleiten, ist meiner Meinung nach sehr weit hergeholt.
Sicher, der Anteil der “Rechten” im Neopaganismus mag hier auffällig sein, weil sie sich hier lautstark äussern können, aber ich fürchte, er entspricht dem latent vorhandenen “Rechtssein” der Gesamtbevölkerung Europas (dazu später…!).
Das Neo-Heidentum zu verallgemeinern ist bei so vielen Strömungen völliger Unfug. Die meisten Vertreter dieser grossteils naturreligiös veranlagten Gruppierungen, von denen ich sehr viele kenne, sind eher wache und vorsichtige Menschen, die gerade dem braunen Gedankengut gegenüber extrem kritisch gegenüberstehen.
Und, mal im Ernst, der Kern des Faschismus, dieses “wir sind besser als alle anderen” ist doch im Grunde klar aus dem christlich/jüdischen Kontext heraus zu verstehen. Der Monotheismus beinhaltet eben dieses “wir sind Gottes auserwähltes Volk - die anderen sind nichts Wert!”
Wer sich ein wenig in der Zeit des Nationalsozialismus und dessen Protagonisten auskennt, wird sehr schnell feststellen, daß das “Esoterische” im deutschen Faschismus von dem gescheiterten Hühnerzüchter Himmler stammt, der keine Gelegenheit ausliess, sich mit “Weihestätten” und anderem Hokuspokus und abstrusen Forschungsprojekten der politischen SS lächerlich zu machen.
Selbst Hitler belächelte ihn…übrigens war der cholerische ßsterreicher strammer Katholik, und bezog seinen Antisemitismus großteils aus diesem Umstand heraus, wie manche Briefwechsel u.a. mit hohen kirchlichen Würdenträgern und private Aussagen belegen.
Den Faschismus mit dem heutigen Neo-Heidentum in Zusammenhang zu bringen, verfehlt auch inhaltlich den Punkt. Blavatzky und andere “Gründer” der Esoszene stammen aus dem Salon-Mystizismus des ausgehenden 19. Jhdt., wovon nur einige wenige Inhalte in den heutigen Bewegungen übriggeblieben sind.
Daß der Hang zum Rechten ein deutsches Problem ist? Nein, mit Sicherheit nicht. Z.B. der Antisemitismus in Russland, Frankreich und anderen Europäischen Ländern ist schon vor Hitler und Konsorten sehr stark, wenn nicht gar stärker entwickelt gewesen. Z.B. war diese Strömung im Frankreich der 30er Jahre wesentlich stärker als in Deutschland, wo die NS-Ideologie dieses erst nach der Machtergreifung so richtig zum kochen brachte.
Und heute? In Italien, Norwegen, Schweden, Frankreich, Spanien, Holland usw. gibt es stark rechte Parteien, die sich offen zu faschistischem Gedankengut bekennen, und das völlig ungestraft, ebenso in den USA und anderen “demokratischen” Ländern. Man denke an Le Pen, Forteyn und anderen “starken” Männern, bleibenden Figuren, während ein Schönhuber nur eine kleine lachhafte Notiz am Rande blieb.
ßbrigens sind Begriffe wie “Faschismus”, “Nationalsozialismus” und “Rechts” nicht mit “Antisemitismus” gleichzusetzen, das eine begründet das andere nicht automatisch (siehe Italiens Duce, der kein Problem mit Juden hatte oder Franco).
Nunja…weitersehen…
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #81 vom 11. Feb. 2004 17:10 Uhr Florian Treml   Nachricht

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Werter Haduwolff,
gemeint war mit “typisch deutsche Marotte”, daß Gerade eben “Die” Deutschen empfindlicher! auf rechtes Gedankengut Reagieren als andere Völker.
Das vieles was in anderen Ländern als nicht so problematisch gesehen wird (Nationalstolz, Sich besser/wichtiger Wähnen), gerade von uns eben doch als Problem betrachtet wird. (zu Recht !?)
Mit besten Grüßen

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Eintrag #82 vom 11. Feb. 2004 17:52 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

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@Hadu:
Ich verbitte mir, Neoheiden und Bongo-trommelnde Kräuterhexen zu den Frühmittelalter-Darstellern zuzuschreiben,
es würde Dir sicher nicht gefallen, wenn jeder Pannesamt Ritter dem HMA untergeschoben wird, oder?
Gruss,
Grimar

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Eintrag #83 vom 11. Feb. 2004 19:38 Uhr Walter Ruf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Walter Ruf eine Nachricht zu schreiben.

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Um Missverständnisse zu vermeiden:
Ich spreche von der Kelten-sind-so-geil-und-all-Wikinger-glaubten-an-Odin-Fraktion, nicht von den ernsthaften Anhängern irgend einer Religion!
Und erstgenanntes ist sicher nicht Merkmal des FMA darstellenden Teils unseres Hobbys…
Grimar

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Eintrag #84 vom 11. Feb. 2004 19:46 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
d’accord, Grimar. Ich meinte auch nicht, daß die FMA-Szene Auffangbecken dieser Pseudos ist.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #85 vom 12. Feb. 2004 23:55 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Hi,
lieber Martin,
wieso ist das Hetze, wenn ich “slawischer Stolz” schreibe. Aus dem Zusammenhang ist doch klar, was ich meine: Es geht mir darum, dass ein Großteil der Darsteller des Kiewer Rus (Internet-Adressen findest du z.B. in TV) Waräger darstellen, obwohl doch die Mehrheit, auch in den militärischen Einheiten, ortsansässige Slawen waren. Wenn du auf meine Homepage schaust, würdest du sehen, dass ich mich um eine andere Sicht auf das deutsch-slawische Verhältnis bemühe, als es früher so unsäglich üblich war, das ich dieses Verhältnis als einen multikulturellen Prozess ansehe. Und das hat doch mit Hass oder “den Spieß umkehren” nichts zu tun.
Lieber Udo,
was ist an Multikultur und an “Gutmensch-Sein” so schlecht? Ich finde beides jedenfalls gut.
Liebe Grüße
Jaro
www.wizlaw.de

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Eintrag #86 vom 13. Feb. 2004 08:20 Uhr Harald Sill  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Harald Sill eine Nachricht zu schreiben.

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Jens, dass “slawischer Stolz” auch als Hetze verstanden werden kann liegt an der Mehrdeutigkeit.
Die angeführten gefährlichen Rechten. Die jenigen die Anzug tragen und braun im Kopf sind führen auch eine flinke Zunge und reden in einer Art und weise dass sie immer sagen könnten. “So war das doch nicht gemeint, alles ganz harmlos”
Sie verwenden genau die gleichen Argumentationen wie Du, nur eben mit ausgetauschten Völkerschaften.
Zugegeben, das ist eine Zwickmühle.
Der friedliche Demonstrant am Anfang der Demo wird auch gerne mit den Gewalttätern am ende der Demo in einen Topf geworfen. Ob er etwas dafür kann ist da unwesentlich.
Gute Tage
Harwalt von Biberach, freie Ritterschaft Baden

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Eintrag #87 vom 13. Feb. 2004 11:18 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
erstmal vorweg: auch ich kann an an einer vernünftigen vielschichtigen kulturellen Gesellschaft nichts schlimmes finden, ganz im Gegenteil, wenn man die Geschichte betrachtet gehen frühe Hochkulturen oft auf Völkergemische zurück. Und “ gute Menschen” sind mir auch lieber als diktatorische Sadisten.
@Jens: ich finde das du etwas laut mit der Peitsche knallst, wenn du behauptest das deine Slawendarstellung eine “Wiedergutmachung” ist. Hallo??!
Wieviel Slawe steckt volksgeschichtlich in uns “Deutschen” Und wieviel Germane? Die Deutschen sind schlichtweg ein Mischvolk, und das ist auch gut so.
Mag jetzt jeder aufschreien der sich seiner “germanischen” Herkunft brüstet.
Warum das alles? Vielleicht ist es der Völkerverständigung zuträglicher wenn man sich realistisch mit seiner Herkunft und Geschichte befasst. Jede Wertung, damals wie heute und gleich in welche Richtung, ist der “Wiedergutmachung” nur abträglich.
Ich betreibe mein Hobby als das was es ist, und setze ihm keine modern- politische Mütze auf. Auf multinationalen Veranstaltungen, und auf Veranstaltungen auf denen verschiedene ethnische Gruppen dargestellt werden leiste ich meinen Beitrag zur Völkerverständigung im Rahmen meines Hobbies.
Grüße,
David
familia ministerialis - Alltag um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #88 vom 13. Feb. 2004 18:15 Uhr Florian Treml   Nachricht

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@Jens: Waren unter den Warägern nicht auch Slawen? Zudem hatten gerade die Wikinger/Schweden eher wenig ethnische Probleme mit anderen (im Vergleich ihrer Zeit). Sogenannte Waräger könnten also doch auch schon Slawen oder Halbslawen sein?
Genetisch: Frohe Kunde der Genetiker, nach denen der Anteil an Slawen unter unseren Vorfahren der relevanteste ist. Von den Linien die sich überhaupt noch volksmäßig zuordnen und verfolgen lassen, ist der slawische Anteil wesentlich größer als der germanische. Die Engländer z.B. sind Viel! Mehr! Germanen als wir. Die Deutschen sind also eher ein slawisches Volk mit germanischer Sprache! :-)
Zum Thema: Nachdem ich diese Sendung gehört habe s.u. glaube ich schon, dass bei den sogenannten Neoheiden der Anteil der Rechten deutlich zunimmt und deren Szene von rechts massiv “unterwandert” wird.
Den Kontakt zwischen Okulten Gruppen, Satanisten, Neoheiden usw. und Rechtsextremen/radikalen nur auf Himmler und Konsorten zu begrenzen halte ich für grundfalsch. Hitler selbst z.B. war durch die Osteria Hefte Massiv beeinflußt in seinem Denken.
Vielleicht liegt das ja an der gewissen geistigen Grundverwirrtheit, die man für beides benötigt um es ernst zu nehmen.
Aber, wer sich wirklich ernsthaft mit Geschichte beschäftigt, ist glaube ich eher resistent gegen sowas, als anfällig.
Mit besten Grüßen

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Eintrag #89 vom 15. Feb. 2004 21:52 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Lieber David,
sicher mag es etwas “vollmundig” klingen, aber ich sehe es trotzdem so. Ich hätte vielleicht besser sagen sollen: “meinen bescheidenen Anteil an der Wiedergutmachung”. Die Slawendarstellung ist für mich eine Art Wiedergutmachung, in bezug auf die Verbrechen der Nazis (diese kann man eigentlich überhaupt nicht “wiedergutmachen”, da sie so abscheulich waren), aber auch auf die Diskriminierung in der Zeit zuvor. Aber auch in einer differenzierten Sichtweise auf den Adel und die Handlungsweise bestimmter adliger Personen und in bezug auf das Christentum und christlich denkenden/handelnden Menschen habe ich mir eine “Wiedergutmachungspflicht” auferlegt, diesmal mit Sicht auf eine falsche Politik in der DDR. Du magst mich vielleicht als einen hoffnungslosen Idealisten sehen, aber ich bin nun mal so.
Lieber Florian,
das ist m.E. eine Definitionsfrage. Ich meinte die Waräger, die als solche (schwed. Wikinger) ins Land gekommen sind. Natürlich gab’s dann eine Vermischung, und das war gut so ;-). Ansonsten stimme ich dir zu, gerade auch dem, was du über die Deutschen sagst.
Vielleicht könnte man im “Alte-Völker-Thread” über die Slawen diskutieren. Das würde sich anbieten.
www.wizlaw.de
euer Jaro

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Eintrag #90 vom 16. Feb. 2004 01:49 Uhr Roland Schulz   Nachricht

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@ Florian
Zitat:
“Genetisch: Frohe Kunde der Genetiker, nach denen der Anteil an Slawen unter unseren Vorfahren der relevanteste ist. Von den Linien die sich überhaupt noch volksmäßig zuordnen und verfolgen lassen, ist der slawische Anteil wesentlich größer als der germanische. Die Engländer z.B. sind Viel! Mehr! Germanen als wir. Die Deutschen sind also eher ein slawisches Volk mit germanischer Sprache! :-) ”
Zitat Ende
Was für eine “wissenschaftliche” Erkenntnis soll das denn nun sein? Demnach wären also die große Mehrheit der Deutschen (Rheinländer, Bayern, Schwaben, Friesen, Westfalen..etc) genetische Slawen? Alles Slawen, denen eigentlich die slawische Sprache (welche Sprachgruppe denn, die West-, Ost- oder Südslawische?) in die Wiege gelegt wurde?
Und die Engländer sind “VIEL!” mehr Germanen als wir..?
In irgend so einem doofen “Comic” (Die Sachsen des frühen Mittelalters, Thorsten Capelle, Theiss ISBN 3-8062-1384-4) hab ich mal gelesen die ersten germanischen Siedler hätten sich auch schon mal gern mangels mitgeführter Damenwelt mit so einheimischen keltischen Mädels abgegeben.
Und ich hab immer geglaubt daß die Engländer dann eine bunte Mischung von Kelten, Romano-Briten, Angeln, Sachsen, Friesen, Franken, Jüten, Walisern, Iren, Schotten, Normannen, Franzosen etc. pp wären.. Hm, wie man sich doch irren kann.
Darf man mal erfahren woher du solche Erkenntnisse beziehst? Ich brenne darauf mehr von diesen Wissenschaftlern zu erfahren, vielleicht lern ich dann auch mal was anständiges dazu.
@ Jens
Zitat:
“Die Slawendarstellung ist für mich eine Art Wiedergutmachung, in bezug auf die Verbrechen der Nazis..”
Zitat Ende
Ich hab ja echt schon vieles gehört, aber DAS Motiv für die MA Aktivität schlägt wirklich alles dagewesene…
Gute Nacht,
Will

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Eintrag #91 vom 16. Feb. 2004 13:10 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Roland,
Wir zeigen (in welchem Rahmen siehe Vorabseite www.folgari.de) für den Bereich lebendige Geschichte auch(und ich besonders gerne) die Kultur der Nordslawen, weil in der Ex-BRD kaum einer weiß, daß es sie gab und auch in meiner (Schulbuch “Fragen an Geschichte” aus den ´80ziger) Slawen primitive Wilde waren, die nur auf den Deutschen Orden gewartet haben. (ßberzogen gesagt..)
Wiedergutmachtung ist nicht der Begriff, den ich benutze (Zum Thema “Alles ist politisch” habe ich schon ausführlich geschrieben.)
Aber was ist denn bitte so verwerflich daran einen Teil der Kultur und der Geschichte unsrer Heimat zu zeigen und publik zu machen, der sonst eher unter den Tisch fällt oder nur ideologisch verbrämt behandelt wird?
Es ist in den letzten Jahren wirklich einiges anders geworden. Aber gut ist es deshalb noch immer nicht.
Große Ausstellungen wie “Europas Mitte um 1000” oder “Heinrich II” und zB. der Beitrag von G. Graichen im Magazin C 14 sind einer guter Weg jenseits von politischem Gezänk.
Oder was für eine Kampfansage ist der Begriff “Heimatforscher” geworden?
Sylvia
Projekte zur lebendigen Geschichte e.V. (i.G.)

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Eintrag #92 vom 16. Feb. 2004 13:42 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Hi, Roland,
bitte richtig lesen: In meinem Eintrag Nr.76 steht das kleine Wörtchen “auch”. Dass historisches Interesse an dem Thema Nordwestslawen, speziell Ranen, aber auch an Minnesang, Mittelalter generell usw. genauso ein Grund sind, habe ich mal als selbstverständlich für mein/unser Hobby vorausgesetzt. Ich habe nur zum Ausdruck bringen wollen, dass das Helfen, Wunden zu heilen, die durch die jüngeren Geschichte entstanden sind, eben für mich auch ein Beweggrund ist. ßbrigens gibt mir die Resonanz, auf die meine Seite durch z.B. tschechische, slowakische, polnische und kroatische Surfer stößt, recht.
Meiner Ansicht nach wäre es besser die Diskussion zum Thema Slawen in der Rubrik “Darstellung” weiter zu führen. Dort gibt es den Eintrag “Slawen Darstellung und Recherche” von Beate Ellmers, auf den bis jetzt noch niemand geantwortet hat.
Hier soll es ja eigentlich ums Thema “rechte Unterwanderung” gehen.
www.wizlaw.de
euer Jaro

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Eintrag #93 vom 27. Feb. 2004 12:31 Uhr Heiko Marquardt  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Heiko Marquardt eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Jens,alte Wiedergutmacher, >;o)
vieleicht kannst Du mir bei einer Gewissensfrage helfen:
Ich habe die Wahl einer älteren Polnischen Dame über die Strasse zu helfen und einer älteren Deutschen. Welche Dame hätte im Rahmen der Wiedergutmachung eher ein Anrecht darauf über die Strasse geholfen zu werden?
Die Polnische Dame die evtl unter der Deutschen Besatzung gelitten hat, aber eventl auch von der Deutschen Vertreibung provitiert hat oder die Deutsche Dame die eine ehemalige NSDAP Anghörige gewesen sein könnte aber auch unter Alliierter Besatzung gelitten haben könnte, welche Dame hat eher ein Anrecht darauf über die Strasse geführt zu werden?
Ich persönlich würde ja beiden helfen da mir persönlich irrgendwelche Politischen oder sonstigen Gründe sch**ssegal sind, wenn jemand hilfe braucht.
Aber laut Deiner aussagen muss ich wohl doch in Zukunft aufpassen das ich nicht irgendwann mal Altnazis oder Altkommunisten helfe!
>:o)))
Zu diesem Thema ein 3 fach kräftiges Düsseldorf “HELAU”, Festkomitee “HELAU”, Tempus Vivit “HELAU”!

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Eintrag #94 vom 28. Feb. 2004 23:19 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Hi, Heiko,
ich wollte eigentlich nicht auf dein Posting antworten. Ganz einfach aus dem Grund, dass dieses Thema (Infiltration der Szene von rechts?!) für mich zu wichtig ist und in meinen Augen nichts, aber auch gar nichts mit einem “Helau-Thema” zu tun hat. Doch um mir nicht den Vorwurf der Feigheit einzuhandeln, möchte ich dir sagen, dass ich deine Fragestellung als “völlig daneben” ansehe (um nicht den Begriff zu zitieren, den du für meinen ersten Eintrag in diesem Thread verwendet hast). Um auf die von dir genannten älteren Damen einzugehen, kann ich dich beruhigen, dass ich beiden helfen würde und nicht nach irgendwelchen Vergangenheiten fragen würde.
Jaro

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Eintrag #95 vom 29. Feb. 2004 21:29 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Und da war er wieder,

der vielzitierte und offensichtlich real existierende typisch deutsche Ernst bei der Sache.
Dabei ist Lachen durchaus wichtig, denn nur urch Lachen kann das Grauen und die Angst überwunden werden und die zur Beobachtng und realen Meinungsbildung nötige Distanz gewonnen werden. Vergleiche zu diesem Thema Umberto Eco, “Der Name der Rose”, die letzte Diskussion von Bruder William und Bruder Jorge zum Buch des Aristoeles über das Lachen und als begleitenden Soundtrack Slime “linke Spießer”.
Gruß, Uli

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Eintrag #96 vom 01. Mrz. 2004 10:34 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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haha!
(mit Freude gleich die alte Platte rausgekramt und mich Eco aufs Klo verzogen!)
Lasst es doch jetzt endlich gut sein. Das Thema ist - wenn auch ohne Konsens - durch, und alles was jetzt noch kommt sind, abgesehen von erheiternde Erinnerungen nur Wiederholungen.
gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #97 vom 29. Apr. 2004 23:10 Uhr Beitrag anonymisiert

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es gibt ein neues Gesetz
gegen Spam, also
ist es einfach, nächste Verbraucherzentrale aufsuchen Beweise vorlegen.
Damit hat es sich, denn mehr darf man eh nicht.
Thorgrimm

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Eintrag #98 vom 11. Mai. 2004 23:20 Uhr Christian Rügauf  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Christian Rügauf eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Leute,
habt Ihr schon mal dran gedacht Euch mit erkannten
“Rechtsgerichteten” Leuten zu unterhalten?
Oft (nicht immer) sind es Leute, die leider geschichtlich nicht so auf dem laufenden sind und meinen der Spruch “Früher war alles besser” gelte auch heute.
Ein paar Freunde und ich hatten in der Grundausbildung (´92) auch mit so Typen zu tun. Dank ruhiger, sachlicher Erläuterung was im 3. Reich passierte und dies wirklich übel war, haben wir die Jungs auch “bekehrt”, da ihnen nur die Aufklärung fehlte. Danach fanden sie es auch Sch… sowas getan, gegröhlt usw. zu haben.
Deswegen versucht ruhig mit solchen Typen zu reden, der eine oder andere läßt sich auch überzeugen. (Wenn auch, leider, nicht alle)
Es klappt nicht immer, aber ein Versuch ist es immer Wert und wenns nur einmal klappt ist dies schon ein kleiner Gewinn.
Zerfleischt Euch nicht gegenseitig.
Gruß
Kristanus

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Eintrag #99 vom 19. Mai. 2004 18:42 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Mal weg von den Slawendeutungen und zurück zum eigentlichen Thema - rechte Tendenzen und rechtes Gedankengut in der Reenactment-Szene.
Ich habe unterhttp://www.tempus-vivit.de/taverne/thema/2748das rechtsradikale Pamphlet von Hugo Wellems “Das Jahrhundert der Lüge” und anderes mehr.
Wenn man sich dann noch anschaut, wer gelinkt wird [“Verweise ins Weltnetz!”] und wer die Seiten linkt bzw. wo hierfür geworben wird, ist eigentlich alles klar. Und wem das noch nicht reicht, der sollte sich mal das Gästebuch durchsehen. Oder den Artikel “Die Ahnen der Semnonen und die Besiedlung der Mark”, der mit dem Schwachsinn von Germanen der Bronzezeit, den ständigen Attacken gegen das Christentum, “indoarischen” Völkern usw. auch hervorragend in die SS-Postille “Germanien. Monatshefte für Vorgeschichte zur Erkenntnis dt. Wesens / Forschungs- und Lehrgemeinschaft Das Ahnenerbe” gepaßt hätte.
Ich hoffe inständig, daß sich an dem auf den Fotos abgebildeten “aktuellen Zustand” auch nichts ändern wird.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #100 vom 19. Mai. 2004 19:18 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Literaturempfehlungen des Semnonenbundes

Und noch mal zu den “Literaturempfehlungen” des Semnonenbundes.
Hier findet man in der vierten Zeile das völlig hirnrissige Machwerk des einschlägig bekannten Helmut Schröcke, gleichzeitig Verfasser von Büchern wie “Kriegsursachen - Kriegsschuld des zweiten Weltkrieges” oder “Das Deutsche Volksgesicht”, letzteres ist erschienen bei dem rechtsextremistischen Grabert-Verlag. Zu Schröcke selbst: lexikon.idgr.de/s/s_c/[…]/schroecke-helmut.php
- und übernommen vom Semnonenbund - spricht eigentlich für sich selbst:
“Mit einer Fülle von Argumenten linguistischer, archäologischer und anthropologischer Art, die Prof. Dr. Helmut Schröcke ebenso auswertet wie die Wirtschafts- und Siedlungsarchäologie sowie die gesamte germanische Kunst, führt er den Beweis, dass im deutschen Siedlungsraum seit 8000 Jahren ethnische Konstanz herrscht: Das deutsche Volk, das noch immer den Siedlungsraum seiner Vorfahren bewohnt, ist das größte Volk der indogermanischen Völkerfamilie. Die Entwicklung der Germanen wird von der Entstehung der Urgermanen in der Bronzezeit bis zur Herausbildung der germanisch-deutschen Stämme in der Reihengräberzeit verfolgt.
Der Glaube, es gebe Slawen, geht hauptsächlich auf ein Buch Johann Gottfried Herders aus dem Jahre 1791 zurück - dabei sind die Aussagen der mittelalterlichen Chronisten ganz eindeutig: Die sogenannten ‘Slawen’ sind Germanen. Eine ‘slawische Urbevölkerung’, wie sie aus politischen Gründen häufig postuliert wurde, hat es nie gegeben.”
Daß zum Schluß noch das Buch der durchgeknallten Verschwörungstheoretiker Jean-Charles Brisard und Guillaume Dasquie “Die verbotene Wahrheit” als Literaturempfehlung für die Geschichte der Semnonen erscheint, ist dann schon völlig egal.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #101 vom 19. Mai. 2004 20:23 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Neuheidentum in der Reenactment-Szene

Oben ging es mehrfach um Neuheidentum in der Szene und das es eigentlich nicht so das Problem wäre.
Ist aber jemanden schon mal aufgefallen, daß einige Reenactment-Seiten - also nicht nur der Semnonenbund, sondern auch andere Wikinger [darunter fest in die Szene eingebundene] und “jüngere” Gruppen - ein wichtiges Portal des Neuheidentums “Odinsthron - Netzpräsenz für germanische Kultur” verlinken? Ganz abgesehen von den angreifbaren Inhalt dieser Seiten und seiner Einbindung in rechte Strukturen sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß “Odinsthron” auch den “Freundeskreis Wehrwolf Jugend” hostet.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #102 vom 21. Mai. 2004 10:37 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
…dann, Roman, nenne doch Roß und Reiter beim Namen!
Mit wagen Aussprüchen wird da nur wieder ein Hauch von Verruchtheit über eine breite Masse von Leuten gelegt, die in ihrer Mehrheit nichts mit dem (sowieso abnehmenden) rechten Spektrum zu tun haben.
Sowas kann ich nicht stehenlassen, grade im Hinblick auf die immer wiederkehrenden Schwätzer, die versuchen, ihnen unangenehme Leute aus der MA-Szene oder Neo-Heidenszene ins “rechte” Licht zu rücken.
KLartext - dann gibts da keine Mißverständnisse.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #103 vom 21. Mai. 2004 16:10 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Haddu,
ließ doch mal ein bißchen das Internet, dann wird schnell klar was Roman meint.

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Eintrag #104 vom 21. Mai. 2004 17:05 Uhr Lisa & Manfred Wolber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lisa & Manfred Wolber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Klartext

Hallo Roman,
vielen Dank für Deine wertvollen Hinweise, aber wie Du siehst, ist der Unglaube seit Thomas’ Zeiten nich ausgestorben.
@Hadu: Guck’ doch mal unter www.im.nrw.de/sch/[…]/Verfassungsschutzbericht_200[…] - auch für weitere Fragen: Google ist Dein Freund.
Beste Wünsche an alle, die die Decke nicht über den Kopf ziehen und ‘heile Welt’ spielen möchten
Manfred

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Eintrag #105 vom 22. Mai. 2004 12:59 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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@ Haduwolf: “…dann, Roman, nenne doch Roß und Reiter beim Namen!”
Der Reiter ist glaube ich ausführlich beschrieben worden mit Namen und Webseite. Bei den Rössern habe ich es bewußt nicht gemacht, da erstens jedeR, den/die es interessiert, wer hierauf verlinkt, selbst mit einer Suchmaschine ihrer/seiner Wahl fündig wird - besonders in Gästebüchern, in denen die Semnonen sehr aktiv sind, und zweitens ja auch zum Glück die Möglichkeit besteht, Links auf “Odinsthron” und ähnliches wieder aus der Liste zu streichen. Teilweise ist es offenbar schon erfolgt. Warum soll ich also Leute anzählen, bei denen vielleicht nur aus Unachtsamkeit ein Link gesetzt wurde und die diesen nach entsprechendem Hinweis wieder entfernen?
Insofern waren es meines Erachtens weder “wage Aussprüche” noch ein “Hauch von Verruchtheit, über eine breite Masse von Leuten gelegt”.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #106 vom 22. Mai. 2004 13:41 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Noch mal kurz hierzu:
Die sicher dem einen oder der anderen bekannten “Tiuwari” sind die Schwertkampf-Gruppe des “Semnonenbundes”. www.semnonenbund.de/Tiuwari
Zur Einbindung in die Reenactment-Szene siehe z.B. das Gästebuch oder die Termine. Sie sind nicht nur bei diversen “Events” dabei, sondern veranstalten selbst Schwertkampfübungen und Festivals mit einschlägigen “Pagan Metal”-Band sowie “Wikingerlager” - zur Unterstützung des Baus der Semnonendorf-Replika “GANNAHALL”.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #107 vom 23. Mai. 2004 23:33 Uhr Jens Ruge   Nachricht

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Lieber Roman (und alle anderen),
ich wollte eigentlich nicht mehr posten, da ich mir hier fuer die Darlegung von Wahrheiten gehoerig den Mund verbrannt hatte, und nicht mal von “linken” Leuten (z.B. www.familia-ministerialis.de) Unterstuetzung bekommen hatte. Im Gegenteil, ich wurde noch als “linker Spiesser” durch den Kakao gezogen.
Nichts desto trotz bestaetigt das, was du schreibst, meine radikale Kritik bestimmter rechter Tendenzen in der “Germanen”- aber auch der MA-Szene. Z.B. hat ein “Juenger” dieses unsaeglichen Herrn Schroecke versucht, mit “honigsuessen” Worten in mein Gaestebuch einzudringen. Und ich hoffe auch, dass die Slawendarsteller (z.B. Ukranenland) vorsichtig genug sind, und sich nicht mit diesen Germanen einlassen, um von diesen unterwandert zu werden.
Mir wurde damals der Begriff “slawischer Stolz” um die Ohren geworfen, den ich z.B. von “Rus”-Darstellern gefordert hatte, die sich allzugern germanisch waehnen. Wie richtig mein damaliger Einwurf war, habe ich erst jetzt wieder in einem sehr schoenen Bildband ueber Slowenien, wo ich gerade meinen Urlaub mache, bestaetigt bekommen. Der Autor dieses Bildbandes beklagt naemlich zu recht, dass seit der sog. “Wende” sich viele Osteuropaer fast schaemen, Slawen zu sein. Ich bin aber Optimist genug, dass sich das wieder aendert. Die Rechnung der “grossdeutschen Germanen”, die hoffen, durch die EU-Osterweiterung wieder das zu erobern, was sie 1945 zu recht verloren hatten, wird nicht aufgehen. Im Gegenteil, es wird sich wohl so entwickeln, dass wieder zwischen Elbe und Oder mehr slawische Laute zu hoehren sein werden. Also, liebe Leute, lernt schon mal fleissig Polabisch ;-) Vokabeln findet ihr auf www.wizlaw.de
Fuerstlich-rujanisch-wizlawidische und antifaschistische Gruesse ;-)
euer Jaro

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Eintrag #108 vom 24. Mai. 2004 11:11 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wenig sinnvoller "Stolz" an dem darzustellenden Ethnos

Hallo Jaro,
und sorry, aber auch ich werde Dich hierbei nicht unterstützen. Ich halte es da mit unterem Noch-Staatsoberhaupt Johannes Rau: “Man kann nur stolz auf etwas sein, wozu man selber beigetragen hat.”
Allerdings bin ich auch kein deutscher Patriot und liebe mein Vaterland nicht, sondern es ist mir ehrlich gesagt herzlich egal. Ich lebe zwar gern hier und identifiziere mich auch damit -besonders meiner weiteren Heimatregion - , aber nicht, weil es “Deutschland” heißt und von Menschen “gleichen Blutes” bevölkert wird, sondern weil es hier viele schöne Ecken gibt, ich viele Leute kenne, sehr gute Freunde habe etc. Das würde aber genauso gut für jeden fast anderen Ort der Welt gelten, wenn ich beispielsweise nur paar hundert Kilometer jenseits der Grenze geboren worden wäre.
Insofern halte ich auch den von Dir eingeforderten “slawischen Stolz” für kontraproduktiv. Zu welchen Verbiegungen der politische Mißbrauch auch der slawischen Geschichte führen kann, sieht man deutlich an den archäologischen und historischen Forschungen der DDR und den ehemaligen RGW-Staaten. Vielleicht war der zeitweise Rückgang des Interesses an slawischer Geschichte auch eine Reaktion auf den ßberdruß gewesen.
Allerdings würde ich den so nicht mal sehen. Ich bin sehr oft in Tschechien, wo ich u.a. auch ein Jahr studiert habe, und in der Slowakei, und es ist bemerkenswert, wieviele populärwissenschaftliche Bücher zur Archäologie und Geschichte des frühen Mittelalters in den letzten Jahren erschienen sind. In Polen dürfte es nicht anders sein.
Und auch der Trend zur Slawen-Darstellung nimmt zu. 72.rapidforum.com/area=83
Kurz noch mal zum eigentlichen Thema. So hundertprozentig ist mit noch nicht klar, was die Semnonen mit ihrer “Internet- und Gästebuch-Kampagne” bezwecken, wahrscheinlich erst einmal nur Bekanntheit und Akzeptanz in der Szene. Letztere würde ich persönlich ihnen jedoch allein aufgrund der auf der Webseite vertretenen Inhalte verwehren wollen. Auch wundert es mich ehrlich gesagt, daß sie sich in den diversen Slawen-Lagern so wohl fühlen. Zumindest von der dargestellten Zeit her passen sie ja nicht so richtig. Der Umgang mit eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnenden Gruppierungen sollte wohl “szeneintern” gelöst und diskutiert werden. Die Debatte um den “Stolz” ist dagegen ein Scheingefecht, das von der eigentlichen Problematik nur ablenkt.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #109 vom 24. Mai. 2004 11:56 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Stolz? - Falsches Wort...

Grüß Euch,
danke für die Antwort auf meine Frage. Leider genügt es mir nicht, mit Verweisen auf die Semnonen, die übrigens in neuheidnischen Kreisen durchaus bekannt sind und deren politische Neigung durchaus zu Distanzierungen und Ablehnung führt.
Mit Roß und Reiter meine ich ganz einfach, welche Reenactment-Gruppen sind -nachweislich- dem rechten Spektrum zuzurechnen? Namen…ganz einfach konkrete Namen bitteschön…keine Verweise auf irgendwelche links oder wischiwaschi-Verfassungsschutzberichte. Also WER?
Mit namentlich bekannten Leuten kann man sich (bei Bedarf) auseinandersetzen, kann von ihnen Statements einfordern und im entsprechenden Falle auch Maßnahmen ergreifen und Konsequenzen ziehen.
Grundsätzlich finde ich Dein Engagement absolut klasse, und geniesse Deine Postings, Roman, ebenso kann ich bei manchen Leuten von rechts nur zur Kotztüte greifen, aber gerade aus dem Grund, weil es so ein kritischer Bereich ist, kann ich nur auf konkrete ßusserungen mit belegbaren Beweisen hoffen.
Am Rande kann ich auch auf diverse Strömungen aus der Neo-Heidenszene hinweisen, die sich im Großraum Berlin tummeln wie z.B. das GGG …vielleicht bin ich als Wessi da einfach zu weit weg, um hier irgendwelche Zusammenhänge zu Reenactment-Gruppen zu finden…
Aber zu dem Beitrag von Jens Ruge…
Stolz zu empfinden worauf und weshalb ist sehr persönlich zu sehen, das mag Jens als seine persönliche Haltung so kennzeichnen.
Wie wärs mit der Bezeichnung “Selbstbewusstsein” Sich seiner selbst, seiner Herkunft und seines kulturellen Erbes bewusst sein? Was ist daran so verwerflich?
Solange es nicht mit ßberheblichkeit anderen Kulturkreisen gegenüber einhergeht, ist dieses Selbstbewusstsein eine feine Sache, und eröffnet doch den Dialog anderen gegenüber, denn man hat was mitzuteilen, hat was zu einem vernünftigen Austausch (fair und objektiv) beizutragen.
Tja, und man stösst schnell auf gewisse Defizite in Bildung und Wissen, wenn man auf die Fragen nach “wann, woher und warum” eines Erdenbürgers aus anderem Kulturkreis nur noch mit Schulterzucken und Gestammel antworten kann.
Immerhin ist das Heute die Folge von Gestern, Vorgestern, Vorvorgestern….usw.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #110 vom 24. Mai. 2004 23:10 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Infiltration der Szene von rechts?!

Lieber Jens,
nur ganz kurz, denn mehr ist mir das von dir Geschriebene im Moment nicht wert, da es kaum neues enthält: Was du von meiner/unserer politischen Einstellung (oder was du dafür hältst) hältst ist deine Sache, aber mein/unser Engagement öffentlich zu werten ist eine Unverschämtheit, kennst du doch von uns nicht halb so viel, wie du für eine objektive Einschätzung wissen müsstest. Du agitierst hier einfach in einer Weise, die ich ein paar Jahre hinter mir habe, was nicht heißt, daß ich deine Beweggründe nicht verstünde. Aber du schießt meilenweit über das Ziel hinaus, schon dadurch, daß du Leute, die eigentlich deiner Meinung sind (zumindest was das Vorhandensein rechter Tendenzen in der Szene und die Wertung dessen betrifft) öffentlich diffamierst und mitunter durch Phrasen auch ganzschön verstörst und/oder nervst.
gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #111 vom 24. Mai. 2004 23:33 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht @ Jaro

Zitat:
“ Ich bin aber Optimist genug, dass sich das wieder aendert. Die Rechnung der ”grossdeutschen Germanen", die hoffen, durch die EU-Osterweiterung wieder das zu erobern, was sie 1945 zu recht verloren hatten, wird nicht aufgehen. Im Gegenteil, es wird sich wohl so entwickeln, dass wieder zwischen Elbe und Oder mehr slawische Laute zu hoehren sein werden. Also, liebe Leute, lernt schon mal fleissig Polabisch ;-) Vokabeln findet ihr auf www.wizlaw.de

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Eintrag #112 vom 25. Mai. 2004 00:22 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Nachtrag:

@ Jaro
Ich bin durchaus für freie Meinungsäußerung.
Ich finds auch gut, daß wir in einem Land leben wo man diese haben und äußern darf.
Manchmal ist es aber auch gut, im Sinne aller, dies nicht zu tun.
Gruß,
Hroudland
(böser Germane)
Leben und Handwerk der Alamannen I.G.
www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #113 vom 25. Mai. 2004 00:53 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Infiltration der Szene von rechts?!

Hallo Jens,
welche Art von Unterstützung hast du dir den vorgestellt? Dein Weg? Befindest du dich tatsächlich in der Position beurteilen zu können wer, was, wie und wogegen unternimmt? Unsere Meinung sowie unsere Aktivitäten diesbezüglich haben wir ausführlich dargelegt (siehe meine Einträge 23, 32, 43, und Suses Einträge 40 und 55). Wenn deine Darstellung politischer Kampf ist, bitteschön. Aber ich möchte dir empfehlen uns, und andere, nicht nach deinen Maßstäben zu messen.
Gute Nacht,
David (der gerade eine 10stündige Autofahrt hinter sich hat, und eh grimmig ist)
familia ministerialis

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Eintrag #114 vom 25. Mai. 2004 07:42 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht linke Gruppe ???

Schick David und Suse, nun seid Ihr auch noch als linke Gruppe verschrien. Jens, bist Du noch zu retten? Die Darstellung von familia-ministerialis hat NICHTS NICHTS NICHTS NICHTS mit einer politischen Ausrichtung in irgendeine Richtung zu tun. Es geht um Geschichtsdarstellung, nicht um Politik, Wiedergutmachung oder sonst was in der Richtung. Begreife das E N D LI C H. Dies ist kein politisches Hobby. Und dies ist kein politisches Forum.
Joachim

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Eintrag #115 vom 25. Mai. 2004 08:17 Uhr Claus J. Billet   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ...hört das denn nie auf ?

Millionen von Toten, Gräber bis zum Horizont…waren das Ergebnis der Vergangenheit. Schon im letzten “tausendjährigen Reich ” wurde versucht die “Germanische Geschichte” passgenau der politik anzupassen. Hetztiraden, Geschichtsverfälschungen…und…und !
Leid und Elend auf allen Seiten war das Ergebnis! Fragt Eure Eltern und Großeltern die dies alles überstehen mußten….und lernt daraus !
Und wenn Ihr es nicht wahrhaben wollt…so seid wenigstens so fair und laßt die Politik aus diesem Forum !
Wir werden ein Europa, der Wunschtraum, angefangen von “Karl dem Großen” und vielen anderen….bis heute.
Es ist erschreckend was hier so von manchem gepostet wird !
*seufs*
Claus J.Billet
Habt Ihr wirklich nicht’s gelernt ?
Billet de Muisson

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Eintrag #116 vom 25. Mai. 2004 12:43 Uhr Karen Thöle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Karen Thöle eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Im Netz ist alles mit allem verbunden...

Ecos Foucaultsche Pendel läßt grüßen.
Nachdem sich hier das letzte Mal die Erregung hochgesteigert hat, habe ich auch ein bißchen gegoogelt. Und mein Eindruck war:
- 1. Es gibt Seiten, die dem Neoheidentum nahestehen, die politisch merkwürdige, zum Teil sogar erschreckende Ansichten vertreten, die aber nichts mit historischem “Reenactment” (ich weiß, der Begriff meint eigentlich was anderes) zu tun haben.
- 2. Es gibt Seiten von Gruppen, die auf diese Seiten verlinken und die im weitesten Sinne zur “Reenactment-Szene” (ich weiß, die gibt es nicht) zu zählen sind - sie nähen sich historische Klamotten, behaupten, sie stellen eine bestimmte historische Epoche dar, betreiben Schwertkampf. Ich hatte den Eindruck, es geht diesen Gruppen weniger um ernsthafte Erforschung der Geschichte, als vielmehr um einen Ort, wo sie ihre “Religion” leben können.
- 3. Es gibt Gruppen auch wieder im weitesten Sinne der “Reenactment-Szene” (s.o.), die auf die Seiten der unter 2. genannten Gruppen verlinken.
Mein Problem ist nun: Wie weit muß das Mißtrauen gehen? “Grobmittelalter”, wie es sich in schlecht recherchierten religiösen Vorstellungen ebenso wie in schlecht recherchierten Klamotten zeigen kann, gepaart mit dem Glauben an Auskünfte aus dem Internet, kritisieren wir ja schon an anderer Stelle und aus anderen Gründen. Die ausdrückliche Verknüpfung von politischen Botschaften mit dem Anspruch, in “historischen” Klamotten Geschichte darzustellen, auf ein- und derselben Seite habe ich bei meiner damaligen Suche nicht gefunden, allerhöchstens geschichtliches Halbwissen, im schlimmsten Fall dem Stile nach zu urteilen aus Geschichtsbüchern von vor ca. 60 Jahren, und die genannten Links.
Und da wird es für mich schwierig. Verlinken die Gruppen unter 2. auf die Seiten unter 1., weil sie sich die Namen ihrer Gottheiten da geholt haben, oder unterschreiben sie auch das politische Konzept? Verlinken die Gruppen unter 3. auf die Gruppen unter 2., weil sie bei irgendeinem Sonnenwendfest mal zusammen Met getrunken haben, oder weil sie mit einem politisch gefärbten Konzept einverstanden sind? Ich weiß es nicht, und ich würde es auch nicht entscheiden wollen ohne persönlichen Kontakt zu den Leuten.
Und deswegen verstehe ich auch diejenigen, die mir damals auf meine Mail geantwortet haben, sie wollten mir keine Namen nennen.
Leute, kommt runter und kühlt Euch ab. Dieses Problem läßt sich wahrscheinlich im Internet nicht gut lösen.
Bis denn
Karen Thöle
(die sich hier eigentlich gar nicht zu Wort melden wollte)

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Eintrag #117 vom 25. Mai. 2004 13:16 Uhr Jens Ruge   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Es hoert auf

Liebe Susan, lieber David, lieber Joachim,
“linke Gruppe” war keine “Verschreiung” sondern wohl eher als “Lob” gemeint. Wenn ich euch damit zu nahe getreten bin, dann nehm ich’s zurueck. Ich will nur dadurch zum Ausdruck bringen, dass ich euer Engagement (siehe die zitierten Postings von euch) gut finde.
Lieber Roman,
ich finde eigentlich z.B. die Arbeiten von Prof. Joachim Herrmann sehr gut. Auf seine Veroeffentlichungen beziehe ich mich in meiner Homepage (siehe die Seiten zur ruegischen Geschichte “Rujana-Ruegen”). Dass in der DDR die bis dahin ignorierte oder verfaelschte Geschichte der Nordwestslawen verstaerkt erforscht wurde, empfinde ich eigentlich als positiv. Ich sehe darin einen ehrenwerten Versuch, den Slawen mehr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Nach der Wende schoss dann z.B. ein ominoeser (Ost-) Berliner Verlag aus dem Boden, der ein Buch ueber Ruegen herausbrachte, in der Ruegen als die “deutscheste aller deutschen Inseln” (mit ungebrochen “germanischer” Tradition) “herausgestellt” wurde. Dass darin fuer die Ranen und den Minnesaenger Wizlaw (aber auch fuer den Vormaerz-Demokraten Arnold Ruge) kein Platz war, brauche ich wohl nicht erst zu erwaehnen. Nicht mal, dass Wizlaws Lieder auf Deutsch verfasst sind, fuehrte fuer den Autor zu eine Erwaehnung des Minnesaengers.
Penetrant fand ich dagegen, wie in Publikationen des Ceaucescu-Regimes, die auch in der DDR erhaeltlich waren, z.B. “Rumaenien heute”, ueber den “Dako-Romanen-Kult” Nationalismus betrieben wurde. Ausserdem, was Slowenien (und Jugoslawien generell) betrifft, werden sich dortige Historiker wohl kaum an “Weisungen” aus Moskau gehalten haben. Ansonsten vielen Dank fuer deine Postings, ich finde sie prima.
Lieber Hadu,
einigen wir uns auf “Selbstbewusstsein”, mit “Stolz” habe ich wohl einen missverstaendlichen Fehlgriff gemacht.
Lieber Roland,
was ich von deinem Posting halten soll, weiss ich nicht so recht. Wen ich mit “Grossdeutsche Germanen” meine, ist doch wohl klar. Da brauchst du dich nur im Internet umzuschauen (oder den von Roman gelinkten Verfassungsschutzbericht zu lesen). Da findest du noch genuegent Leute, die mindestens die Grenzen von 1937 wiederhaben wollen. Dann wuerde “das aber nie aufhoeren”, wie Claus schrieb. Dass ich nicht die Vertriebenen meine, da brauchst du dir nur meine Antwort auf die von mir gar nicht als lustig empfundene Frage nach den beiden aelteren Damen in diesem Thread weiter unten durchzulesen. Und du solltest aber auch nicht uebersehen, wer mit dem Gegeneinander in seiner extremsten Form angefangen hatte. Kannst du dir vorstellen, wie (Ost-)Europa aussehen wuerde, wenn der SS-Generalplan “Ost” verwirklicht worden waere? Um zum Beispiel “Slowenien” zurueckzukommen: Nach dem Ueberfall auf Jugoslawien wurde dieser Landesteil zweigeteilt, der Suedwesten zu Mussolini-Italien, der Nordosten zu Nazideutschland. Ein gewisser Oesterreicher forderte damals auf einer Kundgebung in Maribor: “Mochen Sie mirrr dieses Land wiederrr doitsch!” Und was Vertreibungen betrifft: Die ueber 600 Jahre alte Gottscheer Sprachinsel, deren Verlust in Slowenien heute beklagt wird, wurde von den Nazis aufgeloest, damit sie nicht an Italien faellt. Die Gottscheer wurden dann im suedlichen deutsch besetzten Teil angesiedelt, nachdem von dort die Slowenen in KZs deportiert wurden. Darueber koennt ihr euch im Museum von Koèevje informieren.
Was ich von deiner Aufforderung “Hau doch ab!” (oder “Geh doch rueber!”) halten soll, ist mir allzu gut klar.
Lieber Claus und alle anderen,
“es hoert auf”. Ich verabschiede mich hiermit aus dem Forum. Ich reisse hier offensichtlich mit meiner impulsiven Art zu viel ein und verprelle offensichtlich auch Leute, die meine Freunde sein koennten. Was mir uebrigens selbst ausserordentlich weht tut. Wenn ich hier nicht mehr poste, dann also nicht, weil ich meine Meinung und Verurteilung des Rechtsextremismus geaendert haben koennte. Dass ich fuer eine multikulturelle Gesellschaft bin und das Positive im Zusammenleben der Nationalitaeten sehen und betonen will (und nicht das Gegeneinander), davon koennt ihr euch auf meiner Website www.wizlaw.de selbst ueberzeugen.
Mir geht’s zur Zeit ausserdem nicht so besonders und habe deshalb auch nicht so viel Kraft, staendig zu diskutieren. Wer aber Interesse hat mit mir in Kontakt zu kommen kann sich ja ueber meine Homepage oder e-mail melden.
Liebe Gruesse
euer Jaro

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Eintrag #118 vom 26. Mai. 2004 04:11 Uhr Stefan Hartl  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Hartl eine Nachricht zu schreiben.

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So dann mache ich mal etwas was in Deutschland ganz unpopuläres, ich stelle mich einfach mal an die Seite von Leuten die ich gut leiden mag.
Die rede ist von den Tiuwari.
Und mal ganz zum Anfang eine Frage,
Werter Roman kennst du irgendeinen von den Leuten die du da ins rechte Licht stellst persönlich ???
Oder hattest du wenigstens den Anstand besagte Gruppe auf deinen sie betreffenden Eintrag hier hinzuweisen ???
Damit sie wenigstens die Möglichkeit haben zu deinen Vorwürfen Stellung zu nehmen.
Also in ihrem Gästebüchern finde ich keinen solchen Eintrag von dir !!!
Und da ich mit den Tiuwari schon auf einigen Lagern und Trainingstreffen Kontakt hatte, kann ich mit guten Gewissen sagen, das mir von keinen bis dato irgendwelche politischen Parolen zu Ohren gekommen sind.
Und selbst wenn sie politisch so orientiert sind wie es evtl. aufgrund ihrer Links erscheinen mag, wäre es mir herzlich egal !!!!!
Bis dato sind sie mir auf keinem Lager unangenehm aufgefallen und wenn-s an die “Schlachtdarstellung” ging haben sie soweit ich es beobachten konnte sauber und fair gekämpft.
Und das ist mehr als manch einer von sich behaupten kann.
Goldbauch

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Eintrag #119 vom 26. Mai. 2004 11:11 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Stefan, lass mal ruhig deine Scheuklappen dran. Hauptsache die “Schlacht” ist fair.
David

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Eintrag #120 vom 26. Mai. 2004 12:51 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo besonders Stefan,
> Werter Roman kennst du irgendeinen von den
> Leuten die du da ins rechte Licht stellst
> persönlich ???
Nein, ich kenne weder Leute vom Semnonenbund noch von den Tiuwari persönlich. Ich kann mir daher
nur über ihren Außenauftritt eine Meinung bilden. Aber da eine Webseite genau zu dem Ziel eingerichtet wird, über Ziele und Vorhaben einer Gruppe zu informieren, muß ich - und mit mir jedeR andere Interessierte - ja wohl davon ausgehen, daß die meisten Mitglieder mit den hier geäußerten Ansichten weitestgehend konform gehen.
> Oder hattest du wenigstens den Anstand besagte
> Gruppe auf deinen sie betreffenden Eintrag hier
> hinzuweisen ??? Damit sie wenigstens die
> Möglichkeit haben zu deinen Vorwürfen Stellung
> zu nehmen.
Ein Mitglied der Tiuwari hat sich vor einiger Zeit im Nachbarforum von Vikingnet vorgestellt und dort ebenfalls auf die genannte Webseite hingewiesen. In diesem Thread habe ich diesen einige Minuten später darauf angesprochen und auf die Diskussion hier bei TV hingewiesen: 72.rapidforum.com/topic=106086910039&startid=4
> … Und selbst wenn sie politisch so orientiert
> sind wie es evtl. aufgrund ihrer Links
> erscheinen mag, wäre es mir herzlich egal !!!!! > Bis dato sind sie mir auf keinem Lager
> unangenehm aufgefallen und wenn-s an
> die “Schlachtdarstellung” ging haben sie soweit
> ich es beobachten konnte sauber und fair
> gekämpft. Und das ist mehr als manch einer von
> sich behaupten kann.
Es mag ja sein, daß sie fair kämpfen und sich politischer ßusserungen enthalten. Es mögen privat ja auch alles prima Kerle und gute Freunde sein. Mir ging und geht es hier auch nicht darum, einzelne Personen anzugreifen oder bloßzustellen. Nur wenn eine Gruppe wie der Semnonenbund ein Freilichtmuseum Gannahall plant, muß ich ja wohl davon ausgehen, daß hier im wesentlichen das auf der Webseite in den Artikeln Rico Krügers und in den genannten Literaturhinweisen (Schröcke u.a.) dokumentierte Weltbild von “bronzezeitlichen Urgermanen” auch breiteren Bevölkerungskreisen (BesucherInnen, SchülerInnen etc.) vermittelt werden soll. Interessenten, die Tiuwari gesehen haben, kommen wahrscheinlich auch auf die Seiten, die ja auch in Messageboards und Gästebüchern massiv beworben werden. Und um mehr über den “Glauben der alten Germanen” zu erfahren, werden sie dann auf völkische und neoheidnische Sekten wie die GGG verwiesen. Und da hört dann für mich der Spaß auf!!!
Viele Grüße Roman

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Eintrag #121 vom 26. Mai. 2004 13:36 Uhr Regina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Regina eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Also da Mitglieder des Semnonenbundes sich im Vikingnet registrierten und ihre HP verlinkten, habe ich als dortige Moderatorin, darauf hingewiesen das die Aussagen der besagten HP für mich den Eindruck einer Rechtsorientierten Verbindung machten. Es gibt das Verbot ihre HP zu Verlinken, was sie bislang dann auch eingehalten haben. Zu meinen Vorwürfen wurde sich dann via PN funktion auch geäußert. Doch das der Semnonenbund wirklich nicht weiß was er da von sich gibt, wie er behauptete, kann ich nicht glauben. Denn troz Verbesserungsvorschläge hat sich nichts geändert.
Ja Roman ich stimme Dir voll zu, nach außen hin haben Sie den Eindruck von Nazies gemacht, und da sie nichts ändern ist mir ihre Politische Gesinnung nur zu deutlich geworden. Denn sonst hätten Sie ihre HP schon längst überarbeitet. So ist es für mich fakt was ihre Gesinnung anbelangt.
@ Steffan
Die Geschichte hat gezeigt, das auch Stillhalten, eine Zustimmung gewisser Politischer Gesinnungen sein kann. Das ist in meinen Augen verwerflich.
Viele Grüße, Ragna

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Eintrag #122 vom 26. Mai. 2004 14:43 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Ragna,
ich glaube nicht, daß die Semnonen “Nazis” bzw. “Faschos” etc. sind, und bin mir sicher, daß Du es auch nicht so gemeint hast. Zwischen neonazistisch, rechtsextremistisch, rechtsextrem, rechtsradikal und “lediglich” rechts muß unterschieden werden, auch wenn es manchmal schwer fällt und die Grenzen nicht immer scharf zu ziehen sind. Die Begriffe sollten aber keinesfalls einfach synonym verwendet werden. www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/lexikon2.php?[…]
Der Thread hier heißt aber “Infiltration der Szene von _RECHTS_”. Und rechtes Gedankengut im Zusammenhang mit völkischen Ideen und damit oft in enger Verbindung stehenden Neopaganismus finde ich auf der Webseite nicht zu knapp.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #123 vom 26. Mai. 2004 14:52 Uhr Regina (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Regina eine Nachricht zu schreiben.

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Simmt Roman
Da habe ich mich doof ausgedrückt.Aber rechts anzuordnen sind sie. Und sowas finde ich halt bedenklich, meines erahtens nach darf darüber nicht einfach hinweggesehen werden.
Viele Grüße, Ragna

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Eintrag #124 vom 26. Mai. 2004 15:37 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Karen…
> Im Netz ist alles mit allem verbunden…
Mag sein, aber es verbindet sich nun mal im Allgemeinen nicht von selbst. Und bestehende Verbindungen kann man auch wieder kappen!
Besten Dank für Deinen Versuch einer Typologie, die ganz hilfreich ist und im Großen und Ganzen wohl auch zutrifft. Allerdings gibt es einige Gruppen unter 2., die versuchen, an bestehenden Einrichtungen wie Freilichtmuseen etc. Fuß zu fassen bzw. - wie das hier diskutierte Beispiel - selbst solche einzurichten. Das ist dann schon deutlich mehr als zum eigenen Spaß kostümiert durch den Wald zu rennen, sondern will ßffentlichkeit erreichen. Und genau da fange ich an, damit ein Problem zu haben.
> - 3. Es gibt Gruppen auch wieder im weitesten
> Sinne der “Reenactment-Szene” (s.o.), die auf
> die Seiten der unter 2. genannten Gruppen verlinken.
Und es gibt einige Gruppen unter 3., die direkt auf 1. verlinken. Zumindest zählt “Odinsthron” mit den “Freunden der Wehrwolf Jugend” für mich eindeutig dazu. Und das ist dann wohl kein bedauerlicher Systemfehler mehr, da man fremde Webseiten ja leider nicht beeinflussen kann. Aus den oben genannten Gründen nenne ich auch hier keine Namen, wer es wissen will, findet selbst ohne größeren Aufwand heraus, wen ich meine.
> Die ausdrückliche Verknüpfung von politischen Botschaften mit dem Anspruch, in “historischen” Klamotten Geschichte darzustellen,
> auf ein- und derselben Seite habe ich bei meiner damaligen Suche nicht gefunden, allerhöchstens geschichtliches Halbwissen, im schlimmsten Fall
> dem Stile nach zu urteilen aus Geschichtsbüchern von vor ca. 60 Jahren, und die genannten Links.
Ich denke, daß der hier diskutierte Fall dafür schon ein Beispiel ist. Aber vielleicht habe ich mich ja auch getäuscht (?). Gern lasse ich mich eines besseren belehren.
Wenn neuere archäologische oder historische Arbeiten - auch “lesbare” - gewünscht werden statt der genannten Schwarte über die Germanen, so dürfte das kein Problem darstellen, damit weiterzuhelfen.
> Und da wird es für mich schwierig. Verlinken
> die Gruppen unter 2. auf die Seiten unter 1.,
> weil sie sich die Namen ihrer Gottheiten da
> geholt haben, oder unterschreiben sie auch das
> politische Konzept? Verlinken die Gruppen unter
> 3. auf die Gruppen unter 2., weil sie bei
> irgendeinem Sonnenwendfest mal zusammen Met
> getrunken haben, oder weil sie mit einem
> politisch gefärbten Konzept einverstanden sind?
> Ich weiß es nicht, und ich würde es auch nicht
> entscheiden wollen ohne persönlichen Kontakt zu
> den Leuten.
Das vermag ich auch nicht zu beantworten. Aber dafür gibt es ja schließlich auch dieses Forum, wo solche Fragen vielleicht beantwortet oder zumindest diskutiert werden können.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #125 vom 28. Mai. 2004 17:04 Uhr Roland Schulz   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Auaaaa...

Zitat:
“Wen ich mit ”Grossdeutsche Germanen“ meine, ist doch wohl klar. Da brauchst du dich nur im Internet umzuschauen (oder den von Roman gelinkten Verfassungsschutzbericht zu lesen). Da findest du noch genuegent Leute, die mindestens die Grenzen von 1937 wiederhaben wollen.”
Zitat Ende
In der Tat, den hab ich mir runtergeladen und mir wirklich den Spaß gemacht ihn GENAU durchzusehen.
Allerdings habe ich dort KEINE (in Worten K E I N E) Hinweise auf rechtsradikale Gruppierungen in der sogenannten Mittelalaterszene gefunden..du?
Wenn ja, bitte ich um Info.
Zitat:
“Kannst du dir vorstellen, wie (Ost-)Europa aussehen wuerde, wenn der SS-Generalplan ”Ost“ verwirklicht worden waere? ”
Zitat Ende
Ich glaube in einer besonders finsteren Stunde kann ich mir das evtl. in Ansätzen vorstellen, ja.
Nur: WAS hat das mit diesem Hobby zu tun??? Was?
Ich fürchte du vermischt hier Sachen die ursächlich NICHTS miteinander zu tun haben und zu tun haben wollen.
Wenn ich politisch werden will, dann gehe ich in die Politik und schließe mich einer Partei an, wahlweise gründe ich eine solche.
Wenn ich Reenactment machen will, dann gehe ich in dieses Hobby und schließe mich einer Gruppe an, wahlweise gründe ich eine solche.
Zitat:
“Was ich von deiner Aufforderung ”Hau doch ab!“ (oder ”Geh doch rueber!“) halten soll, ist mir allzu gut klar.”
Zitat Ende
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Extra für diesen Post kramte ich meine Kinderstube hervor und formulierte entgegen deiner Lesart:
Eigenzitat im Zusammenhang, wichtig:
“Wenn dich dein Leben in diesem furchtbaren Lande, mit diesen furchtbaren Menschen, dieser furchtbaren Kultur und dieser noch fürchterbarlichsten aller Geschichten so sehr belastet:
Wieso gehst du denn nicht nach Polen, Russland, oder dahin, wo eben die ”guten“ Menschen leben?
Ich finde dich erschreckend inkonsequent. ”
Zitat Ende
Jetzt verstanden? Ich erklärs dir aber gern nochmal ausführlicher, wenn du magst.
Abschließend mein Formelvorschlag zur Auflösung dieses Mammutthreads:
Die deutsche “Mittelalterszene” (in seiner buntesten Verschiedenheit) ist ebensowenig gefeit vor Rechtsradikalen, Linksradikalen, Dummbeuteln, Legatheni..thenu..tiktak, Dicken, Dünnen, Radfahrern, Pizza-mit-Zwiebelnbestellern, Dosenpfandabholern und anderen seltsamen Vögeln.
Warum wohl?
Weil sie ein breiter Querschnitt durch die Gesellschaft ist.
So, und wenn wir hiermit dann endlich fertig sind, dann sollten wir uns den nächsten, viel entscheidenderen Fragen stellen:
Gibt es Rechtsradikale auch innerhalb der ADAC Mitgliederschaft?
Könnte es jemanden im Montagmorgenzug nach FfM geben, der sich nicht die Zähne geputzt hat?
Hat der Mond ne Rückseite?
Gruß,
Roland
(böser Germane und ADACmitglied)
Leben und Handwerk der Alamannen I.G. www.oliver-schulz.de/alamannen

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Eintrag #126 vom 30. Mai. 2004 18:23 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Nach der neuesten Umfrage zum Thema “Glaubwürdigkeit” steht der ADAC übrigens ziemlich weit oben. Und ganz am Schluß kommen sämtliche politische Parteien. Ich hatte ja schon überlegt, ob ich bei der nächsten Wahl den ADAC wähle, aber jetzt… ohgottohgott ;-))))
Annette

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Eintrag #127 vom 30. Mai. 2004 21:51 Uhr Geza Von Nemenyi   Nachricht

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Hallo Euch,
soviel Dogmatismus auf einmal findet man selten. Dennoch gehören Dogmen in die Kirchen und nicht in die Wissenschaft. Mir sind die hier gemachten Schlüsse nicht glaubwürdig genug. Da wird über die politische Meinung eines Herrn Helmut Schröcke spekuliert, nur auf Grund eines anderen von ihm verfaßten Titels. Schon das ist zu kritisieren. Wegen der nun unterstellten politischen Einstellung des Verfassers wird dessen Buch automatisch als schlecht hingestellt. Tatsache ist und bleibt aber: Ein Buch muß nicht unbedingt gut sein, weil es ein “Linker” geschrieben hat und nicht unbedingt schlecht, weil es ein “Rechter” verfaßt hat. Die politische Meinung eines Autoren hat mit der inhaltlichen Richtigkeit der Bearbeitung rein gar nichts zu tun. Unterstellungen auf Grund einer vermuteten politischen Meinung zu äußern (wie z. B.: Der will ja nur ein Großdeutschland/ Revanchismus für den verlorenen Krieg oder ähnlich) ist reine Verschwörungstheorie. Auch ein EU-Befürworter will nicht mit seinen Büchern unterschwellig Werbung für die EU machen oder Mißstände in ihr verschweigen. So einfach funktioniert die Welt nicht. Herr Schröcke lebt offenbar in Deutschland, in einem demokratischen System und hat das Recht, seine eigene politische Meinung zu haben, auch wenn diese Roman Grabolle oder mir nicht gefallen mag. Das ist nämlich das Schöne an einer Demokratie. Gegen Herrn Schröcke wird weder wegen irgendwelcher rechtsextremistischer Straftaten ermittelt, noch ist er derzeit deswegen in Haft. Der demokratische Staat sieht also z. Zt. keinen Grund, gegen Herrn Schröcke vorzugehen. Daher sollten wir es auch nicht tun, auch nicht verbal. Wenn Kritik an seinem Buch geübt werden soll, dann bitte soll das Buch kritisiert werden, nicht aber der Autor. Wer es noch nicht begriffen hat: Es geht hier um eine Theorie, nicht um die Kritik an einer Person. Auch wenn ein Herr Schröcke Massenmörder wäre, der in der Haft sein Buch verfaßt hat, müßte man sich doch mit dem Buche auseinandersetzen. Ist es überzeugend? Sind da Schwachstellen? Sind Dinge noch klärungsbedürftig? Das sind die Fragen, die interessieren, nicht, wo der Autor alle vier Jahre sein Wahlkreuz macht.
Zu seinem Buch: Ich habe es noch nicht gelesen, kenne die Theorien aber sehr gut, weil ich bereits vor 20 Jahren eine Schrift zum Thema herausgebracht habe. Nach meinen eigenen Forschungen gibt es ein Volk namens “Slaven” überhaupt nicht, sondern es handelt sich um eine von Sklavenhändlern aufgebrachte und später von Missionaren übernommene Bezeichnung für heidnische Ostgermanen. In den Textquellen bis zum 15. Jh. findet sich ausnahmslos das Wort “sclaveni” (“Sklaven, Unfreie”) immer mit “c” geschrieben. Eine Ableitung von slovo (Wort) oder slava (Ruhm) ist daher völlig unhaltbar und kann heute nur durch Spekulation (nämlich daß das Wort “Sclaveni” vor seiner Ersterwähnung bei Jordanis im 6. Jh. schon existiert habe und einmal “slaveni” geschrieben würde) überhaupt aufrechterhalten werden. Daß der Name “Wenden” nur eine spätere Schreibweise des alten Namens “Wandalen” darstellt, ist leicht durch die Sprachentwicklung zu klären (Veränderung des a zum e). In den Quellen werden die Wandalen mit den Wenden oder Wenedern gleichgesetzt.
Ich habe mich mit dem Thema befaßt, weil ich klären mußte, inwieweit die sog. “slavische” Mythologie bei der Erforschung der germanischen mit herangezogen werden kann. Mittlerweile weiß ich, daß man eigentlich gar nicht von einer slavischen Mythologie sprechen kann, da sämtliche Götternamen und Details in den Schilderungen auch ohne Schwierigkeiten von der germanischen Mythologie her erklärt werden können. Wenn der Mönch Doderik oder der Chronist Ordericus Vitals im 10./11. Jh. schreiben, bei den Wenden würden die Götter Odin, Thor und Frey verehrt, wenn Helmold vom Kult der Siwa (die nordische Göttin Sif) bei den Polaben (på Labe/Albe = an der Elbe) berichtet, dann kann ich da keine fremden Vorstellungen entdecken. Gewisse Unterschiede allerdings wird es geben, so wie sich auch englische und schwedische heidnische Vorstellungen leicht unterschieden.
Ich benutze daher jetzt immer den Begriff “Wenden” (statt “Slawen”), der besser geeignet ist, weil er die Frage ob die Wenden Wandalen, oder irgendwelche fremden (Slaven-)völker sind, offenläßt. Diese Menschen hatten sich selbst übrigens auch meist Wenden, nie aber Sclaveni oder Slaven genannt.
Noch etwas. Ich bin Allsherjargode und Mitglied im Vorstand der Germanischen Glaubens-Gemeinschaft e. V. (GGG). Dieser Verein wurde 1907 gegründet und hier im Forum als “völkisch” bezeichnet. Dies trifft auf die GGG nicht zu. Das Wort “völkisch” wurde im vorigen Jahrhundert als Ersatz für das französische “national” eingeführt. Die GGG war und ist zu keiner Zeit jemals “national”, sie nimmt Mitglieder aus allen Ländern auf, ohne Rücksicht auf deren Nationalität. Sie bezieht sich seit 1913 auf ganz Germanien, nicht etwa nur auf Deutschland. Im modernen Sinne wird das Wort völkisch verwendet, um u. a. rassistische Ziele zu beschreiben. Auch eine derartige Zielsetzung hat die GGG nie verfolgt. In der Satzung steht vielmehr, daß sich die GGG und ihre Mitglieder von extremistischen und totalitären Ideologien distanzieren. Außerdem werden in der GGG keine politischen Ziele verfolgt. Ich persönlich war bis zum Kosovo-Krieg Mitglied bei Bündnis 90 Die Grünen. Die GGG ist auch keine Sekte (im Sinn von “Abspaltung” oder “Lehrmeinung”), da die GGG seit 1907 ohne Abspaltung besteht. Irgendwelche Vorbehalte der Behörden gegen die GGG bestehen nicht, allerdings hatte eine Sektenbeauftragte, die zugleich mit Pfarrer Haack und Pfarrer Gandow eine Elterninitiative gegen Sekten gegründet hatte, Vorbehalte gegen die GGG vorgebracht (der Link findet sich in einem der Posts). Dies ist nicht verwunderlich bei der einseitigen Ausrichtung dieser mittlerweile versetzten Sektenbeauftragten. Derartige Vorbehalte bestehen heute aber eindeutig nicht (dieser aus unserer Sich unzutreffende Bericht beschäftigte auch den Petitionsausschuß des Abgeordnetenhauses und ist erledigt).
Auch die politische Einschätzung des Semnonenbundes ist unfair. Man kann nicht von irgendwelchen Links, von der Benutzung älterer Literatur (auch aus dem 3. Reich) oder der Anführung von Büchern auf der Bücherliste auf die politische Ausrichtung einer ganzen Vereinigung schließen. Das ist völlig absurd. Das wäre genauso, als würde man einige Bonbons in einem Kinderzimmer sehen und dann behaupten, das Kind ernähre sich ausschließlich und allein nur von Bonbons. In Wahrheit weiß man nicht einmal, ob die Bonbons im Kinderzimmer überhaupt von dem Kind stammen. Nein, so geht das wirklich nicht.
Ich möchte daher an alle hier apellieren, doch bitte demkratisch zu bleiben und sich ein derartiges grobes Schubkastendenken zu sparen.
Geza von Nemenyi
Allsherjargode,
Sprecher und Vertreter der traditionellen germanischen Heiden in Deutschland

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Eintrag #128 vom 01. Jun. 2004 15:12 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Sehr geehrter Herr von Nemenyi,
Danke für Ihren Beitrag. Da Sie sich und die GGG
(Germanische Glaubensgemeinschaft) nun eindeutig von völkischen und teils als rechtsextrem unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehenden Gruppen wie der “Artgemeinschaft - Germanische Glaubensgemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung e.V.” distanziert haben, brauchen wir diese Diskussion wohl hier bei Tempus Vivit nicht weiter fortzuführen.
Zu den Slawen in Ostmittel- und Osteuropa habe ich und mit mir wohl nahezu alle (angehenden) HistorikerInnen, SprachwissenschaftlerInnen und ArchäologInnen eine völlig andere Meinung. Aber auch das betrifft die Reenactment-Szene eher nur am Rande.
Mir scheint, daß “Ostgermanen” des frühen und hohen Mittelalters mehr mit “Glauben” (an Germanen) zu tun haben als mit archäologischen Funden und Befunden sowie historischen und sprachwissenschaftlichen Quellen. Auch deshalb dürfte eine weitere Diskussion nur wenig fruchtbar sein. Sollte ich damit in ihren Augen zum Dogmatiker werden, so kann ich damit auch gut leben.
Die von Herrn Schröcke in seiner Veröffentlichung geäusserten Thesen sind für mich so weit ab vom wissenschaftlichen Diskurs, daß mir die Zielrichtung dieser Arbeit nur aufgrund der politischen Verortung des Verfassers erklärbar ist. Viele Thesen erinnern mich stark an Forschungsmeinungen und Lehrsätze aus der Zeit des “Dritten Reiches”, wobei nicht einmal die wissenschaftlichen Vertreter beispielsweise der “Normannistenschule” derart das Kind mit dem Bade ausgeschüttet hatten.
Daß man auch ohne eine solche politische Ausrichtung zur Ansicht gelangen kann, es hätte nie Slawen gegeben, sondern nur heidnische Ostgermanen, verwundert mich zwar stark, aber wie bereits von Ihnen gesagt: die Gedanken sind frei … .
An dieser Stelle, an der es um rechtes bzw. rechtsextremes Gedankengut und Einflüße in der Reenactment-Szene geht, sollte dies besser nicht weiter diskutiert werden.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #129 vom 01. Jun. 2004 21:44 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Germanen/Slawen

Ein Urteil über wissenschaftliche Arbeiten steht mir als Nichtakademikerin eher nur beschrägt zu. Aber sicherlich darf ich aus dem Vorwort zu Herrn Schröckes Veröffentlichung Germanen/Slawen zitieren. So kann sich sicher jeder ein Bild der Grundstimmung dieses Werkes machen:
“Der Reiterstein von Hornhausen, gestaltet von einem heidnischen Nordgermanen nach 600 n.d.Ztr. sei als Sinnbild der germanischen Stämme von den Bestarnen bis zu den Vandalen und Wikingern vorangestellt, die aus Not, Wagemut und Schicksalstrotz aus ihrer Heimat zogen und wie die Ostvandalen in 600jährigem Vernichtungskampf durch das Christentum zum Teil untergingen und deren Reste Teil unseres Volkes wurden, das heute nach dem größten Nibelungendrama seiner daran so reichen Geschichte durch Mord an seiner Seele und durch Masseneinwanderung aus aller Herrren Länder ebenso vor dem Untergang steht.”
Ich persönlich bevorzuge sachliche Wort wie dieses aus dem Vorwort zum Austellung Katalog der Ausstellung “Die Vandalen”, 2003 (durch Landrat Walter Waske und Oberkreisdirektor Klaus-Volker Kempa)
“Dieses polnisch-deutsche Ausstellungsprojekt fällt in die Zeit der Vorbereitung Polens auf den EU-Beitritt im Jahre 2004. Die Ausstellung zeigt die kulturelle Nähe zwischen den Völkern Ost- und Mitteleuropas und stellt daher auch einen Beitrag zur Mehrung des gegenseitigen Verständnisses zwischen Deutschen und Polen dar.”
Die Schirmherschaft über die Austellung übernahm Alekander Kwasniewski, Präsident der Republik Polen und Johannes Rau, Bundespräsident der Bundesrepubik Deutschland.
Sylvia Crumbach
PS.
Ich würde darum bitten zu den verschieden Gruppierungen in dem durch Franziska Hundseder publizierten Buch “Wotans Jünger” (ISBN 3-453-13191-6) nachzulesen.

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Eintrag #130 vom 01. Jun. 2004 22:39 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch,
…wenn ich das schon höre: “….unseres Volkes…”. Sowas ist - mit Verlaub - völkerkundlicher Unsinn…genauso die “Volksmusik” des Mutantenstadels.
An anderer Stelle des TV wird da schon breit drüber diskutiert. Es gibt heutzutage kein “doitsches/gerrrmanisches Volk”, höchstens ein Konglomerat deutschsprechender Menschen mit einem gemeinsamen sprachlich-kulturellen ßberbau, die eine interessante Geschichte haben.
Könnten wir mal mit diesem Getue aufhören? Wie wärs mal, Aufgrund der allgemein zugänglichen geschichtlich nachvollziehbaren Fakten mit dem links-rechts-Schwachsinn aufzuhören?
Die Verbrechen des Kommunismus haben ein -zigfaches an Menschenleben gefordert als die Gräuel der Nazis…die Kolonialisierung ebenso…die Kapitalisierung genauso…also was soll der Quatsch!?!?!? Von diesen Abermillionen Gemetzelten wird nicht geredet…
Das ganze moralinsauere Getue ist doch nur Valium für das Gewissen. Während die westlich-demokratisch-christliche Großmacht einen Angriffskrieg nach dem anderen vom Zaun bricht, Rußland und China halb Asien terrorisieren, weltweit mit deutschen Waffen alle möglichen Bürgerkriege in Ländern, deren Name man nicht mal kennt ausgefochten werden, religiöse Spinner rumballern und die Gemordeten von Gestern heute ebenso Völkermorden, finde ich solche Gutmenschendiskussionen für die Katz. Macht mal die Augen auf, und guckt Euch in der Weltgeschichte um.
Ich kann da keine Guten und Bösen entdecken, sondern nur noch -durch die Geschichte hindurch- Täter und Opfer, mit temporär wechselnden Konstellationen.
Ach so, was solche Veröffentlichungen angeht (s.u.), so bleibe ich lieber bei der klar umrissenen Auswertung der in Quelle, Fund und Forschung gefundenen Fakten. Pseudoreligiöses ist schick und romantisch, aber nichts Beweisendes.
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #131 vom 02. Jun. 2004 12:20 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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Lieber Haddu,
nichts für ungut, aber erstens kann ich an guten Menschen nix schlechtes finden (leider gibt es zu wenige davon), insofern finde ich die Abwertung “Gutmensch” oder “Gutmenschentum” mehr als dumm, und außerdem reihst du dich mit deiner Argumentation, die Kommunisten seien viel schlimmer gewesen, nahtlos in das ein, was als Revisionismus die Schwelle für rechtes Gedankengut tiefer und tiefer setzt. Erstens ist es geschichtlich falsch (es sei denn, man gehört zu denen, die die “Auschwitzlüge” propagieren), zweitens halte ich es für äußerst gefährlich, das Mahnen vor den Gefahren eines bestimmten Systems abzuwehren, indem man betont, daß es noch viele andere Gefahren gibt. “Junge, kümmer dich nicht um die Bahngleise, du könntest ja auch am See, auf der Straße, in der Löwengrube…. umkommen.” Man kann und sollte Opfer nicht vergleichen und/ oder gleichsetzen, und das fatale an Faschos/Rechten/Nationalen und Nationalsozialisten ist nunmal, daß allein ihre Weltanschauung dazu angetan ist, die Menschen in wertvollere und weniger wertvolle einzuteilen. Wo Nationalstolz nicht mehr nur das natürliche (weil im Menschen angelegte) Vergleichen mit Anderen zur Unterscheidung und Abgrenzung ist, sondern eine Wertung der Anderen enthält (besser/schlechter, stärker/schwächer, lebenswert/lebensunwert)widerspricht es dem Prinzip freiheitlich angelegter Rechtsstaaten. Und somit ist jeder Rechte potentiell gefährlich, sei es als geistiger Brandstifter, oder jemand, der den Kanister und das Feuerzeug gleich dabei hat…..
gruß suse
familia ministerialis - Alltagsleben um 1280
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #132 vom 02. Jun. 2004 12:55 Uhr Roman Grabolle  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Roman Grabolle eine Nachricht zu schreiben.

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Auf eine Bitte per Mail habe ich mich doch noch mal dazu hinreissen lassen, auf diese meines Erachtens völlig absurden Thesen länger einzugehen. Allerdings habe ich hierfür einen anderen Thread gewählt, um hier nicht weiter am Thema vorbeizuschreiben: www.tempus-vivit.de/taverne/thema/1031
Beiträge 90 und 91.
Zumindest hierzu ist damit von mir alles gesagt.
Viele Grüße Roman

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Eintrag #133 vom 02. Jun. 2004 13:39 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Liebe Susan,
lies doch mal bitte richtig…es geht nicht darum, Nazis zu verharmlosen, denn das wirfst Du mir vor, es geht darum, den Tunnelblick mal zu verlieren.
Es spielt keine Rolle, ob die einen 6 Mio Leute gemordet haben, oder die anderen 22 Mio Menschen ausgelöscht haben (jeder einzelne ist eine Katastrophe zuviel!!!), es geht darum, daß mit einer gnadenlosen Betriebsblindheit mit spitzen Fingern auf (ich verallgemeiners) “rechts” gezeigt wird.
Und diese immer wiederkehrende moralische Entrüstung über “rechts”, auf die dann mit dem Brustton der ßberzeugung gerne aufgesprungen wird, bzw. die auch gerne genutzt wird, um missliebige Kreise abzuwerten, ist in meinen Augen absolut dumm und egozentrisch.
Es gibt andere Probleme in der Welt und in Deutschland, und solange immer wieder auf der alten Platte gespielt wird, guckt keiner auf die aktuellen Probleme.
Abgesehen davon, daß mit dieser “Aufwertung des Bösen” immer und immer wieder “rechts” wichtig gemacht wird und eine regelrechte Antiwerbung betrieben wird, und die “rechten” Protagonisten immer wieder ins Rampenlicht gestellt werden, ist es eben diese Fixierung auf “rechts”, die schmerzliche Fragen einfach offenlässt.
Es ist eben dieses einäugige, egozentrische “Gutmenschentum” -auch wenn Du mich somit als dumm bezeichnest- das ich so übel finde. Und das hat nichts mit guten Menschen zu tun, die die Welt so dringend braucht, sondern mit einer engstirnigen Einstellung.
Susan, Du schreibst: (Zitat)“Man kann und sollte Opfer nicht vergleichen und/ oder gleichsetzen..” (Zitat Ende).
Ich sage, man kann ALLE Opfer gleichsetzen und vergleichen, in dem es OPFER sind. Oder ist ein Kambodschaner weniger wert als ein Russe im Gulag, ist ein Haitianer weniger wert als ein Jude im KZ, ist ein Amazonasbewohner weniger Wert als ein Opfer des 11.9.??????
Jedes Opfer ist ein Mensch, und daher gleich zu seinem Nächsten, und daher sind auch die TßTER genauso gleichzusetzen in ihrem Verbrechen. Oder ist Mord im Gulag weniger schlimm als in Auschwitz?
Wenn das Revisionismus für Dich ist, dann kann ichs auch nicht ändern…
Ars Militia - Euer Haduwolff

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Eintrag #134 vom 02. Jun. 2004 22:29 Uhr Susan Sziborra-S.  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susan Sziborra-S. eine Nachricht zu schreiben.

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lieber haddu,
nur ganz kurz (der rest gerne privat und per mail): ich kann dir auf anhieb sicher drei bis fünf aktuelle beispiele (aktuell im sinne von 2003/2004) dafür nennen, daß rechtsextreme in deutschland noch immer lebensgefährlich sind! nur deswegen (mein) tunnelblick. und, das war hier im übrigen einfach mal das thema. wenn du magst mach doch nen thread zum thema “unterwanderung von links” auf, wobei ich nach äußerungen anderer hier im thread fast befürchte, dort aufzutauchen *schiefgrins*.
bis auf weiteres (per mail?) suse

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Eintrag #135 vom 03. Jun. 2004 14:20 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Admins,
ich bin sicher,daß Geschichte die aktuellen Weltanschauungen beeinflusst und geprägt hat. Aber dies ist noch immer ein Geschichtforum. Einige Einträge führen mir eindeutig zu weit und so möchte ich vorschlagen dieses Thema zu löschen.

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Eintrag #136 vom 03. Jun. 2004 19:31 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen
Ich denke, hier kommt nun nicht mehr viel sinnbringendes.
Außerdem versteht sich Tempus vivit als unpolitisches Forum.
Ich werde diesen Thread daher jetzt schließen.
Die Schließung dieses Threads bedeutet nicht, daß wir vor irgendetwas die Augen verschließen. Jedoch ist die Diskussion hier leider unproduktiv.
Ich bitte von seitenlangen Mails mit Argumenten zur Wieder-Eröffnung oder zur Erklärung des politischen oder sonst eines Standpunktes an den Stab von Tempus vivit abzusehen.
Gruß
Hilmar
Tempus vivit Team

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Eintrag #137 vom 15. Jul. 2008 19:42 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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www.taz.de/1/leben/alltag/[…]/der-nazi-im-kettenhe[…]

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Eintrag #138 vom 16. Jul. 2008 07:08 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry, Hilmar das ich das trotz Schließung hier was eingestellt habe. Man kann zwar unpolitisch sein wollen, aber die Realität holt einen immer wieder ein. Nichts und niemand ist leider unpolitisch. Und so wie das sich ließt betrifft es auch diejenigen, die sich mühe geben politisch Korrekt oder möglichst unpolitisch mit der Geschichte zu umgehen.

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Eintrag #139 vom 16. Jul. 2008 12:24 Uhr Holger Herzog  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Holger Herzog eine Nachricht zu schreiben.

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hab gar nicht gesehen das es schon ein extra Thema zum Thema gibt :-(

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