Danke Aisling. Das bringt mich schon weiter. Das Buch das ich über den Keltenfürst habe ist das Buch “ der Keltenfürst von Hochdorf - Methoden und Ergebnisse der Landesarchäologie” Du hast recht es gibt da mehrere Bücher zu. Den Link habe ich mir gerade angesehen und festgestellt, das ich noch warten muß um einen Versuch zu starten das nachzuweben. Ich muß erstmal in der zweifarbigen Köpertechnik fitt werden. Das kann dauern. Damit habe ich nun erste korrekte Ergebnisse.
Tja Sylvia, ich glaube ich kann mich noch nicht über dieses Thema unterhalten. Gehöre halt noch zu den Anfängern.
Habe aber leider nicht wirklich was zu den Textilien aus der Hallstattzeit beizutragen. Nur das ich das wenige das ich kenne auch mal weben möchte. Im Moment fehlt mir jedoch die Zeit, leider. Nun ja und dann, fehlt mir irgendwie der Ansatzt zu Nachweben. Da ich das ganze ja noch nicht so lange mache, sehe ich bei manchen Brettchengeweben nicht wie Sie entstanden. Z. B. in dem Buch der Keltenfürst von Hochdorf Abb 131 frage ich mich wirklich was für eine Technik ist da angewand worden??? Mir sind die Textilien ein superschönes Rätsel. Arbeitet man da mit Flottierungen??? Bei dem Flechtband Muster von einer Eisenkrampe wurde mit verschiedenen Garnstärken gearbeitet oder (Ich meine das Einfarbige)?
Du webst immer irgenwelche spannenden und irren Sachen, da weiß ich nicht was aktuell dran ist :-)
Laß´mal die Vitta woanders oder privat diskutieren, sich habe dazu mal geschrieben (an Anhang zum Karoliger-Kit-Guide, glaube ich) das suche ich mal raus. Die Vitta aus dem Grab unter dem Kölner Dom macht mir einen sehr brettchengebeten Eindruck.
Birgitt,
das ist nicht doll schlimm. Kommst Du zum Webertreffen? Das ist eine Supergelegenheit zum lernen und austauschen.
nachgewebt habe ich aus der späten Hallstattzeit auch noch nichts. Wie Du weißt beschrängt sich bei mir das replizieren bisher auf die Birkafunde o:(. Was ich dann noch machen wollte ist die Vitta aus dem Mädchengrab 5 aus Aschheim. ( Ich weiß das sind die Baiuwaren) Mein Problem bei der Vitta ist das es ganz danach aussieht das sie nicht gewebt ist. Eher so als wenn die Goldfäden aufgestickt sind auf einen Leinenstreifen. Jetzt bin ich am überlegen welches Material ich dafür nehme. Echtes gezogenes Gold kann ich mir im Moment nicht leisten. Vieleicht Lametter? Oder, ich habe hier noch echten Goldlahn. Der Goldfaden war aber ein plattgeklopfter Golddraht. Mh, mal sehen wie ich das jetzt mache.
ich bin zwar mit 72 kg etwas zu schwer für meine Größe aber von Kaliber würde ich da nicht gleich sprechen……
Regina,
ich habe immer irgendwie was vor, meißtens zu viel für meine Freizeit, aber wie auch immer, eigentlich dachte ich mehr daran etwas über Textilkram zu diskutieren und eventuelll Literatur auszutauschen.
Es bringt wahrscheinlich wenig einfach Literaturlisten zu tippen, da bei gewinnt Silvia, da bin ich ganz sicher. Es soll mehr darum gehen ob und wer schon mal was gemacht oder expermentiert hat.
Zur Zeit habe ich angefangen eine Probesequenz aus dem Tuch vom Kessel aus dem Befund Hochdorf/Ens zu weben. Das ist nicht so wirklich neu, es liegt als Reproduktion im Museum, ein anderes hat Lisa Raeder Knudsen gewebt und in NESAT Band 5 beschrieben. Mein Lieblingsmuster ist dieses “Mäanderkreuz”, daß genau in dieser Form auch auch z.B. auf Urnen der etruskischen Villanova Kultur* vorkommt.
Der Zinnenmäander ist auch eine schöne Sache, aber das Weben mit 2 Fäden pro Kärtchen kann einen schon mal in den wilden Wahn treiben.
Das wirklich unangenehme sind die vielen Swastikas bei den Mustern :-(
Klar hab ich Interesse an der Zeit, aber auch an etwas jüngeren Daten (La Tène)! Habe bereits auch einiges an Literatur hier und freue mich über jeglichen Austausch von Wissen.
auch ich habe interesse. Doch ich weiß auch nicht allzuviel. Das einzige Buch was ich besitze ist “Der Keltenfürst von Hochdorf”. Das hast Du sicher auch. Hast Du irgend etwas bestimmtes vor?