Ja, … hat es … hauptsächlich in Frauengräbern der Späthallstatt- und Frühlatènezeit - i. d. R. einfache glatte - meist geschlossene - Reifen.
Ganz “nett” sind z. B. auch die Exemplare, bei denen der Gußzapfen nicht oder nur unvollständig abgearbeitet ist. Da wird manchmal überlegt, dass sie vielleicht nicht über den Kopf gezogen, sondern am Hals angegossen wurden. :grins: … nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen.
Was Beschreibungen und Zeichungen angeht, dürftest Du z. B. in folgenden Büchern eine reiche Auswahl finden:
Haffner, A.; Die westliche Hunsrück-Eifel-Kultur, Berlin 1976
Joachim, H. H.: Die Hunsrück-Eifel-Kultur am Mittelrhein, Köln 1968
Schuhmacher, A. : Die Hallstattzeit im südlichen Hessen, Bonner Hefte zur Vorgeschichte 5 (1972) und 6 (1974)
Und andere Regionen werden sich wohl anschließen lassen - habe dazu hier aber keine Lit. greifbar.
ßbrigens: Die allermeisten Torques (Bronze) stammen aus Frauengräbern Ha D und Lt A + B. Vergiß das Bild, dass jeder Kelte (männlich) einen Torques trug.