Hallo Philipp ALSO , fangen wir mal langsam an - Wir , d.h. die Alexander Würkner & Swen Rheinheimer GdbR Lerchenstrasse 29 66879 Niedermohr 3 Tel.: 06383 / 57174 (meistens nur Anrufbeantworter) E-Mail :
wuerkner@rhrk.uni-kl.de wuerkner_a@t-online.de rheinheimer_s@t-online.de verkaufen zur Zeit zwei Typen von Ringen : 1. 10 x 1.3mm NIRO Federstahl rundprofil mit 2.6mm Steigung 2. 10 x 1.5 x 1.5 mm Federstahl brüniert vierkantprofil mit 3mm Steigung Ach ja , da Thorsten uns das so schön vormacht - wir verkaufen auch andere Sachen (del tin , raven , st. Justin , …) Preise kann jeder gerne nachfragen . Ich denke mal , bevor man Ringe irgendwo bestellt tut man gut dran , sich Muster schicken zu lassen , denn es gibt da nicht zu unterschätzende Unterschiede in der Qualität der Ringe . 1. Material : Ist natürlich immer die Frage , was man vorhat . Will man´s authentisch , sollte es wohl rostender Federstahl sein , bzw. brünierter Federstahl . Für die Freunde des V2A gilt aber der eiserne Satz - an meine Haut kommt nur Wasser und NIRO . Auf jeden Fall : FINGER WEG von verzinktem Zaundraht oder geglühtem Baudraht . Ein guter Treffer mit nem schartigen Schwert und das Hemd bröselt . 2. Schnitt- bzw. Brechkanten : eine Eigenschaft der Ringe ist sehr wichtig - sie müssen gut schliessen . Was helfen die schönsten Ringe , wenn am Ende die Kanten 2mm auseinanderstehen. Je nach Art des Flechtens lässt sich das vielleicht noch ausgleichen , arbeitet man aber mit Sprengringzangen oder hat extrem hartes Material , wirds da Probleme geben . 3. die Steigung : wichtig ist , dass die Ringe eine Steigung besitzen , die mindestens dem doppelten Materialdurchmesser entspricht . WARUM ? Ganz einfach - es erleichtert die Arbeit ungemein . Nun gibt es ja mehrere Möglichkeiten des Flechtens : 1. Jeden Ring einzeln zubiegen und mit einer Sprengringzange einhängen . Nun ja , mag vielleicht authentisch sein (wobei ich das bezweifle) , aber ansonsten wohl die blödeste Methode , da unnötig anstrengend und brachial langsam . allerdings ist es bei dieser Art egal , ob die Ringe eine Steigung besitzen oder nicht . Man muss eh alle vor Verarbeitung zubiegen . 2. jeden Ring einzeln in das Geflecht einfügen und mit Falchzangen zubiegen . Ist schon sinnvoller , aber trotz allem sehr langsam und Nervenaufreibend . Hier macht es schon Sinn Ringe mit Steigung zu nutzen , DA - haben die Ringe eine Steigung , die nur ihrem Materialdurchmesser entspricht (d.h. die Schnittkanten liegen direkt nebeneinander) muss jeder einzelne Ring aufgebogen werden , bevor er verarbeitet werden kann . 3. Das Einhängen von jeweils einem geschlossenen und einem geöffneten Ring gleichzeitig ins Geflecht . INFO : Wem diese Methode nicht bekannt ist , der kann sich gerne wegen einer Anleitung an uns wenden . Wer bei dieser Methode Ringe mit genügender Steigung nutzt , hat eindeutig einen Vorteil . Nur 50% der Ringe müssen zugebogen werden . Den Rest muss man , dank der Steigung nicht mehr vorbereiten , da sie weit genug geöffnet sind um den geschlossenen Ring aufzunehmen . Na ja , dann mal viel Spass . Ich freue mich über jede mail - ob gemaule oder bestellung . Bis dann Alexander