Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Kirchengeschichtliche Hintergründe einer klerikalen Darstellung

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Eintrag #1 vom 21. Dez. 2003 16:32 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Diese Rubrik soll dazu dienen, die klerikale Darstellung mit mehr kirchengeschichtlichem Hintergrundwissen zu füttern. Ich habe hier mit der Zeitphase um das Jahr 1250 begonnen und das mit hineingenommen, von dem ausgegangen wird, dass es noch 1250 Nachwirkungen zeigte.
NICHT in dieses Thema sollen gehören:
1. Theologische Hintergründe der dargestellten Zeitphasen
2. Kunsthistorik
3. emotionale Ausbrüche jeglicher Art.
Grüße
Frank
+Pax. Pater Hermann ab Monastre Werdensis (OSB)

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Eintrag #2 vom 21. Dez. 2003 16:34 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wichtige kirchengeschichtliche Daten betreffend die Zeit um das Jahr 1250

Dictatus papae von 1075 (Weisungen des Papstes Gregor VII die Kirche betreffend)
1. Dass die römische Kirche allein vom Herrn gegründet sei.
2. Dass allein der römische Pontifex zu Recht universal genannt wird.
3. Dass dieser allein Bischöfe absetzen oder begnadigen dürfe.
4. Dass sein Legat allen Bischöfen im Konzil vorsitze, auch wenn er geringeren Weihegrades ist, und dass er gegen sie einen Absetzungsspruch fällen dürfe.
5. Dass der Papst Abwesende ersetzen dürfe.
6. Dass man mit von ihm Exkommunizierten unter anderem nicht im gleichen Hause weilen dürfe.
7. Dass ihm allein zukomme, nach der Zeit Notwendigkeit neue Gesetze zu erlassen, neue Gemeinden zu bilden, aus einem Kanonikat eine Abtei zu machen und ein reiches Bistum zu teilen wie umgekehrt arme zu vereinen.
8. Dass er allein die kaiserlichen Insignien führe
⇒ Stirnreif, Phrygium (Art weißer Fellmütze), Purpurkleidung, Aufzug mit Fahnen und

   Vorreitern, weiße Pferdedecken, rote Schuhe für das priesterliche Gefolge, 

   Reitknechtdienst des Kaisers;

9. Dass allein des Papstes Füße alle Fürsten küssen sollen.
10. Dass sein Name allein in den Kirchen angerufen werde.
11. Dass dieser Name einzig in der Welt sei.
12. Dass ihm zukomme, Kaiser abzusetzen.
13. Dass ihm zukomme, im dringenden Notfall Bischöfe von einem Bischofssitz zum anderen zu versetzen.
14. Dass er von jeder Kirche, wo immer er wolle, einen Geistlichen weihen dürfe.
15. Dass ein von ihm Geweihter einer anderen Kirche vorstehen, aber nicht dienen kann, und dass er von einem anderen Bischof nicht eine höhere Weihe empfangen darf.
16. Dass keine Synode ohne seinen Befehl eine allgemeine genannt werden dürfe.
17. Dass kein Rechtssatz (capitulum) und keine Rechtssammlung (kein kirchenrechtliches Buch) ohne seine Billigung gelte.
18. Dass sein Spruch von keinem anderen widerrufen werden dürfe und dass er von allen allein widerrufen könne.
19. Dass er von niemanden gerichtet werden dürfe.
20. Dass keiner jemanden zu verdammen wage, der an den apostolischen Stuhl appelliert.
21. Dass die causae maiores (die eigentlich Bischöfen vorbehaltenen Rechtsfälle und Verwaltungsakte, wie Gericht über weltliche Fürsten, Ein-/Absetzung von Bischöfen, Heiligsprechungen etc.) jeder Kirche vor ihn gebracht werden sollen.
22. Dass die römische Kirche niemals geirrt hat und, nach Zeugnis der heiligen Schrift, in Ewigkeit niemals irren wird.
23. Dass der römische Papst, wenn er rechtmäßig geweiht ist, durch die Verdienste des heiligen Petrus unbezweifelbar heilig wird, wie der Hl. Ennodius, Bischof von Pavia, bezeugt, dem viele heilige Väter beipflichten, wie in den Dekreten des Hl. Papstes Symmachus steht.
24. Dass auf seinen Befehl und mit seiner Erlaubnis Untertanen klagen dürfen.
25. Dass er ohne Zusammentritt einer Synode Bischöfe absetzen und begnadigen dürfe.
26. Dass nicht für katholisch gehalten werde, wer nicht mit der Römischen Kirche übereinstimmt.
27. Dass er die Untertanen von der Treue gegen ungerechte (Herrscher) lösen kann.
+Pax. Pater Hermann ab Monastre Werdensis (OSB)

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Eintrag #3 vom 21. Dez. 2003 16:35 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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Aus den Beschlüssen des 4. Laterankonzils vom November 1215
1. Die Verurteilten (Ketzer) aber sind ihren weltlichen Fürsten oder deren Amtleuten zur gebührenden Bestrafung zu übergeben, nachdem vorher Kleriker von ihren Weihen degradiert worden sind; die Güter solcherart Verdammten sollen, wenn sie Laien sind, konfisziert werden, wenn jedoch Kleriker, den Kirchen zufallen, von denen sie Einkünfte bezogen haben.
2. Die (der Ketzerei) aber nur verdächtig befunden wurden, sollen, wenn sie ihre Unschuld…durch angemessene Reinigung nicht beweisen können, mit dem Schwert des Bannes belegt und bis zu schicklicher Genugtuung von allen gemieden werden; wenn sie ein Jahr hindurch im Bann standen, sollen sie wie Ketzer verurteilt werden.
3. Wenn ein von der Kirche ersuchter und ermahnter weltlicher Herr versäumt haben sollte, sein Land von dieser ketzerischen Abscheulichkeit zu reinigen, soll er vom Metropolitan und den übrigen Bischöfen der Kirchenprovinz in die Fessel der Exkommunikation geschlagen werden. Und wenn er binnen Jahresfrist die Genugtuung verweigert, soll er dem Papst angezeigt werden, damit dieser dann die Untertanen aus dessen Treue entbinde und sein Land Rechtgläubigen zur Eroberung aussetze, die es nach Ausrottung der Ketzer ohne Einwand besitzen und in Glaubensreinheit erhalten sollen - vorbehaltlich des Rechtes des Oberlehnsherrn.
4. Weil aber einige im Gewande der Frömmigkeit … sich die Ermächtigung zur Predigt zusprechen, sollen - da der Apostel sagt: “Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden?” - alle, die unerlaubt oder ungesandt ohne Vollmacht vom Apostolischen Stuhl oder dem rechtgläubigen Bischof des Ortes sich öffentlich oder privat das Predigtamt zu usurpieren vornehmen, in die Fessel der Exkommunikation geschlagen werden.
5. Wir fügen ferner hinzu, dass jeder Erzbischof oder Bischof, selbst oder durch seinen Erzdiakon oder durch andere geeignete ehrenwerte Personen, zweimal oder mindestens einmal im Jahr seinen eigenen Sprengel durchreisen soll, wenn das Gerücht geht, dass Ketzer darin wohnen; er soll drei oder mehrere gut beleumundete Männer oder auch, wenn es förderlich scheint, die ganze Nachbarschaft schwören lassen, dass, wer dort von Ketzern weiß oder irgendwelchen Leuten, die heimliche Konventikel feiern oder in Lebensführung und Sitten vom gemeinen Wandel der Gläubigen abweichen, diese dem Bischof anzuzeigen bemüht ist. Der Bischof selbst aber soll Angeklagte vor sich rufen und kanonisch bestrafen, wenn sie sich von der vorgeworfenen Anklage nicht reinigen oder nach der Reinigung in den vorherigen Unglauben zurückfallen sollten.
+Pax. Pater Hermann ab Monastre Werdensis (OSB)

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Eintrag #4 vom 21. Dez. 2003 16:38 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Pontifikat Innozenz III (1198 - 1216)

Das 13. Jahrhundert wird gerne als Glanzzeit des christlichen Mittelalters angesehen. Die feudale Ordnung des Rittertums erlangt hier ihre vornehmste Darstellung, die ersten internationalen Hochschulen Europas entstanden, die Baukunst der Gotik erobert die Länder. Der Pontifikat Innozenz III (1198 - 1216) der das 13. Jahrhundert einleitet, zeigt das Papsttum in einer Weise an der Spitze der abendländischen Christenheit und auch gegenüber der morgenländischen in einer Aktivität, dass man von einer einheitlichen Weltführung sprechen kann. Von festen, stabilen Verhältnissen kann aber auch in dieser Zeitperiode keine Rede sein.
Pontifikat Innozenz III
Lothar, Graf von Segni, Neffe Papst Clemens III, geboren 1161, hatte in Rom, Paris und Bologna Theologie und kanonisches Recht studiert. Als jüngster Kardinal wurde er 1198 an die Spitze der Kirche gestellt, da seine Vision von der Einheit der christlichen Welt und sein Vorhaben, auch die feudale Welt in die Civitas Dei zu führen, verlockend waren.
Innozenz III regierte in einer Zeit des Umbruchs: Städte blühten auf und begannen sich gegen die Feudalherren aufzulehnen, aus dem Orient kamen neue, unbekannte, vielleicht gefährliche Kenntnisse, es bildeten sich neue Gesellschaftsschichten heraus (Bürger) und rangen mit den etablierten Ständen um ihre Einordnung.

ie Kirche hatte sich nach dem Investiturstreit mit dem Feudalsystem ausgesöhnt und gab den Menschen, die in den Städten nach Gleichberechtigung mit der bevorrechtigten Klasse strebten, neue Anstöße. Gleichzeitig entwickelten sich Sekten, welche die Einfachheit der Urkirche anstrebten. Gleichzeitig blieb die Christenheit von außen durch die Kraft des Islam gefährdet und musste ihm gegenüber zusammengehalten werden.

Daher drängte sich in dieser Zeitperiode der Gedanke nach einer verstärkten Zentralisierung in Rom auf, wo die Verflechtung der Kirche mit dem Weltlichen deutlich hervortraten.
Für die Beziehungen zu Deutschland war der Tod Heinrichs VI (1190 - 1197) entscheidend, da ihn seine Härte in Italien verhasst gemacht hatte. Dem Papst kam der Thronwechsel insofern zugute, als dass er erlaubte, die päpstliche Macht kräftig auszuweiten.

er Sohn Heinrichs VI - Friedrich Roger - wurde unter die Munt von Innozenz III gegeben, aber schon 1208 für volljährig erklärt, womit er die Regierungsgeschäfte in Sizilien antrat.

In Deutschland führte der Tod Heinrichs VI zu einer Doppelwahl der Könige: Phillip von Schwaben und Otto der Welfe. Beide Thronbewerber bemühten sich bei Innozenz III um ihre Anerkennung und die Verwerfung des jeweiligen Gegners, was dem Herrschaftswillen Innozenz III sehr entgegen kam, da er nun in die Rolle des Schiedsrichters gesetzt wurde. Nach längerem Abwarten entschied er sich für Otto den Welfen, was von den Anhängern Phillips zunächst nicht akzeptiert wurde - da dieser aber schon 1208 ermordet wurde, erledigte sich dieser Punkt bald.
Es ist kaum verwunderlich, dass Otto dem Papst gewisse Wünsche der Kirche, die aus der Zeit des Investiturstreits übriggeblieben waren, erfüllen wollte. Sie betrafen den Verzicht auf das Regalienrecht, auf die Zurückdrängung des königlichen Einflusses bei der Bischofswahl, auf Verstärkung des päpstlichen Einflusses bei kirchlich nicht einwandfreien Bischofswahlen und die unbeschränkte Zulassung bischöflicher Appellationen nach Rom.
Ebenfalls erkannte Otto zunächst die Lehnshoheit Innozenz III über Sizilien an - dachte aber nach dem Tod Phillips nicht daran, dieses Versprechen einzuhalten. Dem ihn treffenden Bann folgte eine Neuwahl des Königs im Jahre 1211.

ie Wahl fiel auf den jungen Staufer in Sizilien, der als Kaiser Friedrich II ab 1220 regieren sollte. Ein Jahr später starb Innozenz III.

Was noch so passierte
1. Der 4. Kreuzzug 1202, dieses Mal gegen Konstantinopel gegen das ausdrückliche Verbot Innozenz III. Damit war eine Beseitigung des byzantinischen Schismas unmöglich geworden, die Ostkirche hatte sich damit gebildet und verfestigt.
2. Das Laterankonzil 1215.
3. Der Kinderkreuzzug 1212.
4. Fortschritte in der Katharerbewegung und der Albigenserkrieg.
+Pax. Pater Hermann ab Monastre Werdensis (OSB)

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Eintrag #5 vom 22. Dez. 2003 20:47 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Papst Honorius III (1216 - 1227) - Coelestin IV

Pontifikat Honorius III (1216 - 1227)

  Honorius III wurde aufgrund seines ruhigen Naturells und seiner Beständigkeit, mit der er Innozenz III Ideen weiterverfolgte, in das Amt gewählt. Ihm gegenüber erneuerte Friedrich II sein - Papst Innozenz III gegebenes - Versprechen, einen Kreuzzug zu unternehmen, was er aber niemals durchführte. 

Im allgemeinen kann man sagen, dass Friedrich II auf die Nachgiebigkeit Honorius III gehofft und vertraut hatte. Er ließ seinen Sohn Heinrich 1220 zum deutschen König wählen und vereinigte so die Reiche Deutschland und Sizilien (was der Lehnshoheit des päpstlichen Stuhl über Sizilien entgegen stand).
Was noch so passierte
1. Friedrich II versprach nach dem achten Aufschub 1225 in San Germano, 1227 mit tausend Rittern den Kreuzzug zu beginnen. Der Bann sollte ihn treffen, wenn er sein Versprechen nicht halten würde.
2. Kaum begonnen, stoppten Seuchen den Kreuzzug Friedrichs II und gaben das Signal zur Umkehr.
Pontifikat Gregor IX (1227 - 1241)

  Kardinal Hugolino von Ostia, ein Neffe Innozenz III wurde im Jahre 1227 auf den päpstlichen Stuhl gehoben. Er hielt die Rückkehr Friedrichs II für ein hinterlistiges Manöver, sich des Kreuzzugsversprechen zu entledigen und erklärte den Bann als eingetreten. Zugleich drohte er mit der Einziehung des sizilianischen Lehens.

Friedrich wiederum setzte Honorius ins Unrecht, indem er unter Bann einen Kreuzzug durchführte, der ihn aber an den Verhandlungstisch mit Sultan el Kamil brachte - die Abtretung Jerusalems, Bethlehems, Nazareths und eines Küstenstreifens an Friedrich waren die Folge. Da Friedrich 1225 mit der Tochter Johanns von Jerusalem verheiratet war, konnte er sich 1229 in der Grabeskirche selbst die Krone aufsetzen.
Erst 1230 nahm Honorius unter Vermittlung des Deutschordens-Hochmeisters Hermann von Salza den Bann zurück.
Nach der Rückkehr Friedrichs II aus dem heiligen Land verlor dieser Deutschland weitgehend aus seinem Blick. Die Privilegien, die er 1232 weltlichen Fürsten verlieh, richteten sich gegen die aufstrebenden Städte und befriedete so die Fürsten Deutschlands. Mit der Festsetzung seines eigenen Sohnes Heinrich 1235, der Ehe mit Isabella von England und dem immer stärker hervortretenden Gedanken eines absolutistischen Kaisertums mit Rom als Zentrum erwachte das Misstrauen Gregors IX erneut. Dieser sprach 1239 am Palmsonntag erneut den Bann über Friedrich II aus.
Sofort loderten Vorwürfe und schließlich auch Kämpfe auf:
1. Der Papst warf Friedrich vor, er habe erklärt, dass die Welt von drei Betrügern - Moses, Christus und Mohammed - hintergangen worden sei und dass Christi Mutter Maria nicht Jungfrau gewesen sei.
2. Friedrich konterte mit einer Verbindung mit dem von Gregor IX abgesetzten Elias von Cortona (General des Franziskanerordens) mit Zielrichtung eines Konzils zur Absetzung Gregors.
Die von Gregor eingeleitete Exkommunikation Friedrichs kam letztlich nicht zustande, da dieser gegen das Konzil von 1241 Einspruch erhob und kurzerhand die Landwege sperrte bzw. zum Konzil reisende Prälaten verhaften ließ. Im Jahr 1241 war der Papst in Rom isoliert und ohne machtvolle Verbündete, als er starb.
Was noch so passierte
1. Friedrich II erlässt schärfere Gesetze gegen Ketzer (Verbrennung) für Sizilien und Deutschland.
2. Der Albigenserkrieg geht 1229 zu Ende.
3. Gregor IX schließt sich 1232 der Durchführung von Hinrichtungen von rückfälligen und hartnäckigen Ketzern durch die Staatsgewalt an und führt eine unmittelbare Glaubensuntersuchung - die Inquisition - ein, deren Organisation er in die Hände der Dominikaner legt.
4. Glaubensuntersuchungen werden schon bald nach dem Entschluss Gregors IX durchgeführt, aber noch in der milderen Methode mit der Möglichkeit, sich zum einen durch Buße und Beichte zu reinigen, zum anderen mit dem Zeugenausschlussverfahren, wenn der so denunzierte diese als seine Feinde nennen konnte. Folter war ausdrücklich nicht vorgesehen.
Pontifikat Coelestin IV (der 17-Tage-Papst)

  Seine einzige Amtshandlung war die Einführung der Konklave, um die zukünftigen Papstwahlen vor unerlaubter Beeinflussung zu schützen.

+Pax. Pater Hermann ab Monastre Werdensis (OSB)

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Eintrag #6 vom 25. Dez. 2003 22:17 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Nennenswertes zum Pontifikat Innozenz IV (1243 - 1254)

Pontifikat Innozenz IV (1243 - 1254)
Es galt nun einen Papst zu finden, der Friedrich II in Schach halten konnte. Nach 20 Monaten Konklave glaubte man ihn in Kardinal Sinibald Fiesco aus Genua gefunden zu haben, der den Namen Innozenz IV annahm. Er galt als Freund und Kenner Friedrichs, was aber bald in das gleiche Misstrauen umschlug, wie es auch Gregor IX verspürt hatte.
Um Herr seiner eigenen Entschlüsse zu sein, verließ Innozenz IV heimlich Italien und ging nach Lyon, dass nominell zum Deutschen Reich gehörte, aber außerhalb des Machteinflusses Friedrichs lag.
Dort versammelte er 1245 das 13. Konzil, dessen Hauptthema Friedrich II war - für diesen war als Vertreter sein Großhofrichter Taddäus von Suessa anwesend. Ergebnis des Konzils war die Exkommunikation Friedrichs II mit dem Verbot des Gehorsams gegen ihn und dem Aufruf zu einer Neuwahl.
In dieser Zeit verschärfte sich der Unterschied zwischen kaiserlicher und päpstlicher Auffassung vom Kaisertume. Da der Papst - so die päpstliche Theorie - das Kaisertum verleihen kann, ist es und bleibt es in seiner Gewalt und er kann es auch wieder entziehen bzw. anderen als deutschen Königen verleihen. Klar ist, dass die deutschen Könige und vor allem Friedrich selbst ganz anderer Ansicht waren.
Die Gegnerschaft Innozenz IV gegenüber Friedrich steigerte sich bis in eine Verkündigung eines Kreuzzuges gegen den Kaiser selbst. 1246 wurde in Befolgung der Anweisung Innozenz der Landgraf Heinrich Raspe von einem Teil der deutschen Fürsten zum Kaiser erhoben, 1247 wurde als Gegenkaiser Graf Wilhelm von Holland erhoben. Ihnen gegenüber stand der deutsche König Konrad IV - ein Sohn Friedrichs. Eine Entscheidung wurde aber nicht erzielt.
ßber all dem starb Friedrich II am 13.12.1250 in Fiorento.
Innozenz IV zog nach dem Tode Friedrichs wieder nach Italien und führte seinen Kampf gegen Konrad IV weiter bis er 1254 starb - sein Nachfolger sollte Alexander IV (1254 - 1261) werden.
Was noch so passierte
1. Die Hinwendung des Papststuhls unter Innozenz IV zu Frankreich sollte nicht ohne Folgen bleiben. Frankreich erschien auch seinen Nachfolgern als mögliche Schutzmacht, wenngleich es nicht mehr zum christlichen Kaisertum aufsteigen konnte, da die Zeit der Nationalstaaten angebrochen war.
2. König Ludwig der Heilige (1226 - 1270) unternimmt 1249 einen Kreuzzug, der von ßgypten aus sein Ziel Damiette auch erreichte, aber schon 1250 wurde Ludwig mit seinem Heer eingeschlossen und gegen Lösegeld freigelassen.
Entnommen aus:
1. Leuschner, J. (1958): “Die Kirche des Mittelalters”. Klett-Verlag, Stuttgart.
2. Neuss, W. (1946): “Die Kirche des Mittelalters”. In: Die Katholische Kirche im Wandel der Zeiten und der Völker, Band 2. Verlag der Buchgemeinde Bonn.
+Pax. Pater Hermann ab Monastre Werdensis (OSB)

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Eintrag #7 vom 02. Aug. 2004 20:43 Uhr Dr. Frank Dierkes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dr. Frank Dierkes eine Nachricht zu schreiben.

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kirchengeschichtlich Relevantes im 15. Jahrhundert
Vorgeschichte aus dem 14. und frühem 15. Jahrhundert
Nachdem Papst Gregor XI (1370 - 1378), ein Neffe des Klemens VI und Nachfolger des Papstes Urban V (1362 - 1370) das höchste geistige Amt inne bekommen hatte, betrieb er den Friedensschluss mit den Visconti 1375. Das erregte sehr die Florentiner, die bislang auf seiner Seite gestanden hatten, die daraufhin einen Aufstand anzettelten. Gregor XI belegte als Reaktion Florenz mit dem Interdikt, welche Katharina von Siena als Vermittlerin zu ihm sandten. Als Folge dieses Besuches reifte in Gregor XI der Entschluss, Avignon zu verlassen und nach Rom zurückzukehren, was im September 1376 auch geschah.

olitisch interessant in dieser Zeit war die Stärkung der Hausmacht durch Karl IV, der die Kurfürsten bewegen konnte, seinen Sohn Wenzel 1376 zum König zu krönen. Gregor bestand zwar darauf, nachträglich seine Erlaubnis geben zu müssen, es wurde aber nur Wert auf sein Einverständnis gelegt. Die Goldene Bulle blieb unangetastet.

Gregor XI starb am 27. März 1378, seine letzte Amtshandlung diente der Beschleunigung zukünftiger Papstwahlen.
Als nach dem Tode Gregor XI die Kardinäle in Rom versammelt wurden, wurden sie von den Behörden Roms SEHR deutlich gebeten, dieses Mal einen Italiener zum Papst zu wählen. Auch das Volk, das sich um die Konklave drängte, gab diesem Wunsch Ausdruck.
Aus dieser beschleunigten Wahl ging die Stimme an den nicht zum Hl. Kollegium gehörenden Bartolomeo Prignani (Bischof von Bari), einem Neapolitaner, was das Volk sehr in Aufruhr brachte. Die Konklave konnte sich nur retten, indem sie Kardinal Tedeschini als Erwählten ausgaben und flüchteten, um in Sicherheit den wirklich Erwählten zu intronisieren - Papst Urban VI (1378 - 1389).
Urban VI kann man als eifrig, ja übereifrig bezeichnen, denn er schaffte es, sich den französischen Anteil der Kardinäle schnell zum Feind zu machen, indem er vornehmlich italienische Kardinäle ernannte.
Sich auf den formalen Fehler seiner Wahl berufend und sie als ungültig erklärend, wählte der französische Teil der Kardinäle 1378 den Gegenpapst Klemens VII (1378 - 1394), der aus Italien fliehen musste.
In Folge versammelten sich Frankreich, Schottland, Kastilien, Aragon und Navarra hinter dem Gegenpapst Klemens, Italien, England, Ungarn, Polen und die nordischen Reiche hingegen hinter Urban - Portugal wollte sich dagegen nicht festlegen lassen.
Nach dem Tode Urbans VI wurde als sein Nachfolger der Neapolitaner Bonifaz IX (1389 - 1404) erwählt, dessen Name unrühmlich mit dem Beginn des Ablassmissbrauches zur Geldgewinnung verbunden ist.
Gegenpapst Klemens VII starb 1394, sein Nachfolger wurde Gegenpapst Benedikt XIII (1394 - 1417). Seine Wahl fällt in eine Zeit, als in Frankreich Stimmen gegen jede neue Wahl laut wurden.

it dem Tode Bonifaz IX 1404 hoffte man, dass ihm kein Nachfolger erwählt würde, dennoch wurde Innozenz VII (1404 - 1406) ernannt, der weiter keine Auswirkungen auf das Schisma hatte. Sein Nachfolger, Gregor XII (1406 - 1415) bekam die Auflage, unter dem Opfer der Abdankung Gesandte an den Gegenpapst Benedikt XIII zu schicken, um eine friedliche Regelung zu erreichen. Allerdings machte ein Streit um den Austragungsort der Einigung jede Form von Kompromiss auf Jahre unmöglich.

Erst 1409 beschlossen die Kardinäle die Einberufung des Konzils zu Pisa, die vom 25. März bis zum 8. August tagte. Die Folge war die Absetzung beider Päpste und die Ernennung des Theologen Alexander V (1409 - 1410) zum neuen Alternativpapst der Kirche.
Alexander V fand besonders im deutschen Reich keinen Rückhalt, da Wenzel weiter zu Gregor XII hielt. Auf der anderen Seite weigerte sich auch Benedikt XIII, seinen Anspruch aufzugeben.
Nach dem frühen Tode Alexanders V mit nur einem Jahr im Amt wählten die Kardinäle voller Verzweiflung den unwürdigen Ex-Soldaten Baldasare Cossa zum Alternavivpapst Johann XXIII (1410 - 1415) zum Oberhaupt der Kirche.

s ergab sich also folgendes Bild: Der rechtmäßige Papst Gregor XII war aus Rom vertrieben und von einem großen Teil der Christenheit aufgegeben worden. Der Gegenpapst Benedikt XIII war auch ohne Heimat, glaubte sich aber immer noch im Recht, und Alternativpapst Johann XXIII war wohl eine der unwürdigsten Gestalten auf dem Thron.

bhilfe schuf der deutsche König Sigismund (1410 - 1437), indem er Johann XXIII die Initiative aus der Hand nahm und eine Berufungsbulle 1414 auf die Reise schickte, die aber weder von Gregor, noch von Benedikt anerkannt wurde. Dennoch fand 1415 die Synode statt, aus der nach nur 2 Jahren Beratung Martin V (1417 - 1431) als neuer Alternativpapst hervorging. Dieses Mal wurden Gregor und Benedikt sehr deutlich zur Aufgabe ihrer Ansprüche bewegt, was schlussendlich auch durch Einflussnahme von König Sigismund gelang, womit das 39jährige Schisma beendet wurde.

Das 15. Jahrhundert
Das Papsttum und damit die politische Macht der Kirche gingen deutlich geschwächt aus dem Schisma hervor - zu deutlich hatte die weltliche Macht gezeigt, dass sie ihre Interessen durchzusetzen wusste. So war es vordringliche Aufgabe der nach-schismatischen Päpste, das Papsttum behutsam wieder aufzubauen und zu stärken.
Papst Martin V konnte zunächst nicht nach Rom zurückkehren, da die Stadt durch Königin Johanna II von Neapel besetzt war. Der übrige Kirchenstaat lag in den Händen des Söldnerführers Braccio da Montone. Erst durch geschicktes Verhandeln mit beiden Seiten gelang es Martin V 1420 wieder in Rom einzuziehen - unter Ablehnung der Anträge, seinen Hofstaat nach Avignon zurückzuverlegen, oder nach Deutschland zu ziehen.
Doch immer noch war Benedikt XIII von seinem Anspruch überzeugt und ernannte kurz vor seinem Tod 1417 Gegenpapst Klemens VIII zu seinem Nachfolger, der aber schon 1429 abdankte.
Nach dem Tode Martins V 1431 folgte Eugen IV (1431 - 1449), ein sehr strenger, fast mönchischer Mensch, der Zeit seines Amtes mit dem Konzil um die Vorherrschaft ringen musste.
Ebenfalls in diese Zeit fällt das Hilfegesuch des byzantinischen Kaisers Johannes VIII Paläologus, der sich stark von den Türken bedrängt fühlte.
Eugen IV hatte auch seine Schwierigkeiten, zumal er sich mit der Familie seines Vorgängers Martin V anlegte. Erst mit der Kaiserkrönung Sigismunds 1433 kehrte ein wenig Ruhe ein.
Das daraufhin anlaufende Konzil von Basel/Florenz nahm sich viele wichtige Punkte, wie die Rückbesinnung auf die Zucht im Klerus, würdige Feiern der Gottesdienste, Abschaffung von Abgaben an die Kurie (insofern mit Stellenerhalt verbunden) und regelmäßige Synodenversammlungen vor.
Da sich die Kurie ihrer wichtigsten Einnahmequelle verloren sah, kam besonders im französischen Teil wieder Unmut auf und der alte Streit zwischen Papst und Kurie um das Primat kam wieder auf. Eugen IV verlegte daraufhin das Konzil nach Ferrara, wo es erfolgreich weitertagte.
Der Unmut und der Ehrgeiz der Franzosen mündete schließlich in der Wahl des letzten Gegenpapstes Felix V. (1439 - 1449), dem aber kaum weitergehende Anerkennung gespendet wurde - gerade weil Ferrara so erfolgreich weiter Reformen durchsetzte.
Das Konzil befasste sich vor allem auch mit folgenden dogmatischen Punkten:
1. die Lehre vom Fegefeuer
2. die Frage des römischen Primates in der

      Kirche

3. der Gebrauch ungesäuerten Brotes in der

      Hl. Messe

4. die Bedeutung der Epiklese innerhalb der

      Wandlung.

Am 23.11.1447 starb Eugen IV, sein Nachfolger wurde Nikolaus V (1447 - 1455), der sich besonders der Mithilfe von König Friedrich III sicher wusste. Eines der Verdienste Nikolaus V war das Sammeln, Kaufen und Kopieren griechischer und lateinischer Autoren, so dass wenigstens 1200 Handschriften in der vatikanischen Bibliothek zusammenkamen. Ein weiter Verdienst war sein Betreiben, das verfallene Rom wieder aufzubauen, hygienische Maßnahmen zu stärken und die Verteidigungsfähigkeit der Stadt zu reinitialisieren.
Mit seinem Tode wurde der Katalane Alonso de Borja - eine Kompromisswahl - Papst Kalixt III (1455 - 1458).
Kalixt Problem war sein hohes Alter, dessen Nachteile er versuchte, durch die Förderung naher Verwandter, aufzuwiegen.
Sein inniglichstes Betreiben war ein Kreuzzug gegen die Türken, die innerhalb seiner Amtszeit Konstantinopel erobert hatten. Der erstarkte staatliche Egoismus versagte ihm aber einen Kreuzzug in der Stärke, wie er für eine Rückeroberung notwendig gewesen wäre.
So konnte Sultan Mohammed relativ ungehindert in Ungarn einwandern und 1456 die Festung Belgrad umschließen, die erst mehrere Monate später entsetzt werden konnte.
Anstatt die Türken im Schwung dieses Sieges weiter vor sich herzutreiben, wie es Kalixt III plante, verweigerten ihm mehrere Länder, darunter Deutschland, den Kreuzzugszehnten.
Nach seinem Tod 1464 wurde Pius II (1464 - 1471) ernannt.
Pius II war ein humanistisch gebildeter Mensch, körperlich hinfällig, aber geistig hochrege. Die Erhebung auf den Papstthron ließ ihm für diese Art der Beschäftigung keine Zeit mehr, stattdessen fühlte er sich verpflichtet, dem Weg Kalixt III zu folgen, um der Gefahr der Türken Einhalt zu gebieten. Seine Hauptgegner waren der König von Frankreich Karl VII sowie dessen Nachfolger Ludwig XI. Auf deutscher Seite war ihm zwar Friedrich III gewogen, das territorial zersplitterte Reich wies aber auch reichlich Gegner des Papstes auf (z.B. den Kurfürsten von Mainz, Dietrich von Isenburg).
Nachfolger von Pius II wurde Kardinal Barbo, ein Neffe Eugens IV, der sich Paul II (1464 - 1471) nannte.
Privat ein einfacher und fleißiger Mann, liebte Paul II im amtlichen Auftreten repräsentative Pracht. Als Lenker des Kirchenstaates bewies er eine gute, aber harte Hand. So brachte er die päpstlichen Kanzleibeamten um einen Teil ihrer Nebeneinkünfte und schritt scharf gegen die sog. “Akademie” - einem Verein von römischen-neoheidnischen Humanisten - ein.
Mit dem Tode Pauls II kam Sixtus IV (1471 - 1484) an die Macht, vormals Kardinal Francesco della Rovere - ein Franziskaner.
Man erhoffte viel von diesem einfachen und schlichten Mann, was auf dem Gebiet der Förderung von Wissenschaft und Kunst auch erfüllt wurde. Sixtus IV ließ die Sixtinische Kapelle mit Frescen schmücken und die von Paul II aufgehobene “Akademie” wieder aufleben.
Auf religiösem Gebiet zeichnete sich Sixtus IV besonders durch Förderung seines Ordens aus, sprach Bonaventura 1482 heilig und versuchte die Konventualen und Observanten in seinem Orden zu verschmelzen (was aber nicht gelang). Mit dem Orden der Dominikaner kam Sixtus IV in Konflikt, da er die Lehre der Unbefleckten Empfängnis Mariens förderte, die gegenteilige Lehre der Dominikaner aber verbot.
Was Sixtus IV fehlte, war Festigkeit, Menschenkenntnis und Unabhängigkeit, da er es sich mit niemanden verderben wollte. Weiter neigte er zum Nepotismus, erhob also nahe Verwandte in hohe ßmter, für die sie nicht geeignet waren.
+Pax. Pater Hermann ab Monastre Werdensis (OSB)

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Eintrag #8 vom 25. Aug. 2004 12:18 Uhr Nyna (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Nyna eine Nachricht zu schreiben.

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hab den link hier gefunden, vielleicht ist der ja für euch interessant
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Nina

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