Adventon würde ich nicht als Beispiel nehmen, da das Projekt von Anfang an auf einen “Mittelalter” Vergnügungspark hinaus lief. Und er schon mal dort war weis wieviel dort historisch Korrekt ist, so gut wie gar nichts und es auch nicht werden wird.
Ach, wäre das schön: ein historisch ‘richtiger’ Markt, zeitlich und lokal homogen und exakt dargestellt, gerne auch zB vor einem historisch nachempfundenen Kloster.
Das wäre schon fein.
Nur leider: ich fürchte, dass unter ‘Mittelaltermarkt’ nichts anderes zu verstehen ist als die übliche kommerzielle Massenbespaßung mit Gestalten in Kostümen.
Zum Projekt: bevor man mit Werbung beginnt, etwa durch einen Internetauftritt, muss man etwas konkret vorweisen können. Ansonsten bleiben Kommentare a la “ist doch eh nur Geschwätz” oder “wird sowieso nix” nicht aus.
zunächst einmal großes Lob allein für die Idee. Wenn hier nichts zur Finanzierung gesagt wird, dann evtl. deshalb, weil man sie nicht offenlegt - jetzt noch nicht.
Mir sind hier zu viele Negativäußerungen. Die “Bauherren” dürften auf der Suche nach Sponsoren und vor allem EU-Mitteln sein oder haben sie schon. Kanzach, Adventon, Guedellon u.a. sind alle so verfahren.
Weshalb sollte das nicht klappen?
Markttreiben auf einer Klosteranlage entspricht dem mittelalterlichen Vorbild, deshalb spricht nichts dagegen.
Statt der Meckerei - bei fehlendem Hintergrundwissen - ora et labora!
Man darf auch die Unterschiede in den den Bauverordnungen in Deutschland und Frankreich vergessen. Da werden manche Dinge etwas lockerer gehandhabt (zumindestens in manchen Regionen).
Wenn ich für jede Idee, Guédelon zu kopieren, nen Euro bekommen hätte, könnte ich inzwischen vermutlich Guédelon kaufen.
Abgesehen davon: alle, die sich immer darauf berufen: waren die überhaupt schonmal da? Mit toll historischer Klamotte ist da nix, und der Anspruch und die Herangehensweise ist teils auch ne ganz andere.
Sollense mal machen. Empfehlenswert wäre nur, so oder so, mal die Webpräsentation zu überdenken: mit Hinweis auf Mittelaltermarkt und Fotos anderer Anlagen zeigt man nicht grad Professionalität auf dem Gebiet.
Bis jetzt ist da sehr wenig. Ein paar Bilder von Guédelon, und eine alte Zeichnung eines Klostergrundrisses. So viel kann jeder ins Netz stellen. Aber das kostet was, und gerade in der jetzigen Zeit wo die öffentlichen Kassen klam sind…naja abwarten und Tee trinken. Gab ja schon viele ähnliche Projekte, denke an die vielen angekündigten mittelalter Dörfer, von dem man ausser der Ankündigung nichts mehr je wieder gehört hat.
Ich denke das Markttreiben könnte einen teil der Finanzierung darstellen.
In Guadelon gibts die Führungen ja auch nicht um sonst. Auch wenn der großteil aus Staatlichen Geldern für die ABM Maßnahmen kommen soweit wie ich das mal gelesen habe.
In D finanzieren auch Burgvereine ihr Vorhaben mit Märkten. siehe TB und FF
Der Ansatz für das Kloster ist hoch gesteckt und wir dürfen gespannt sein was !vielleicht! draus wird.