Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Kohten auf dem Mittelaltermarkt?

Einträge 1 bis 31 (von insgesamt 31 Einträgen)
Eintrag #1 vom 12. Jul. 2001 15:46 Uhr Susanne Hoffmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susanne Hoffmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Hallo Ihr Lieben! Ich habe auf Burg Herzberg mitbekommen, daß keine Jurten und Koten zugelassen wurden. Das kann ich dahingehend verstehen, wenn es sich um echte Pfadfinderzelte handelt. Nun interessierte mich der historische Hintergrund gerade der Koten. Auf meiner Suche stellte ich fest, daß die Koten, wie sie die Pfadfinder benutzen, eine Abwandlung und “Verbesserung” der echten Koten darstellt. Die “echten” Koten wurden und werden nämlich von den Samen und Lappen benutzt und heißen Lavvu. Von ihrem Aussehen ähneln sie Tippis, es sind aber keine. Nun frage ich mich, ob es wohl möglich gewesen wäre, daß ein Normann oder eine -frauen auf diese Zeltform gestoßen ist, sie für praktisch erachtet hat und entgegen der üblichen Zeltformen trotzdem verwendete? Kurz, wie ginge die Mittelaltergemeinde mit einer echten Kote um? Würde sie als Tippi verschriehen und man müßte immer schriftliche Beweise mitführen? Und dürfte man dann aus diesem Lavvu nur als Lappe kommen? Wie seht Ihr das? Liebe Grüße aus Oldenburg von Susanne

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #2 vom 12. Jul. 2001 15:59 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Hallo Susanne, ich glaube wenn ich jemand in einer mittelalterl. Tracht aus Lappland mit dem entsprechenden Zelt sehen würde, würde ich in lauten Jubel ausbrechen!!!!!!! Was für mich wichtig ist: Das Zelt, die Tracht und die Ausstattung sollten zusammenpassen. Sylvia PS. Kommst Du aus Oldenburg i.H:?

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #3 vom 12. Jul. 2001 17:29 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Wer die entsprechende Darstellung pflegt, kann (soll) natürlich auch dazu eine vernünftige Kote haben (macht meine Frau übrigens gerade). Die grundsätzliche Zeltform war übrigens durchaus auch bei einigen asiatischen Steppenvölkern verbreitet. Die hanebüchenen Geschichten von irgendwelchen gestrandeten wikingischen Seefahreren, die an die Küste der Osterinseln gespült wurden, von wo sie - weil es so praktisch ist - einen echten urigen Eierkopf mitbrachten, kann ich allerdings nicht mehr hören. Das sind eher unseriöse billige Ausreden. Wenn Du also ein bestimmtes Zelt möchtest, dann solltest Du Dich in die entsprechende Darstellung knien (meiner ganz persönlichen Meinung nach).
Andrew

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #4 vom 12. Jul. 2001 17:46 Uhr Sascha Schur   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht

Tja hallo Susanne Das mit den Lappen und Samen ist schon ganz richtig. Zum Hintergrund vielleicht (da ich aus der Jugendbewegung mit der Lilie komme),Die Kohten und später auch die Jurten (nach dem Vorbild der mongolischen Hausjurte) wurden in den 20er Jahren von “tusk” aus Lappland mitgebracht. Der richtige Name des Kerls fällt mir noch ein. Er war gründer einer Gruppe in der Bündischen Jugend, der “dj 1.11.” Seine Person ist nicht unumstritten, aber er entwickelte damals diese Zeltform, wie wir sie kennen. Also erstes Aufterten der Kohten wie wir sie kennen südlich von Skandinavien, wahrscheinlich erst seit 1923. Eine Hilfe ist es wahrscheinlich nicht, aber soviel zum Background der Kohte in Dtschl.
Tschö! Täve

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #5 vom 13. Jul. 2001 08:05 Uhr Ruth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ruth eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Danke für Deinen Eintrag, Andrew. So was kann nicht oft genug kritisiert werden. Joachim

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #6 vom 13. Jul. 2001 16:09 Uhr Susanne Hoffmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susanne Hoffmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Meine Lieben, danke für die ersten Kommentare. Ich verstehe, daß es am schönsten ist, wenn man in entsprechender Gewandung aus einem entsprechenden Zelt kommt. Und natürlich bewegt man sich, wenn man Zelte nach historischen Abbildungen und Funden baut auf der sicheren Seite. Aber gesteht man dann den Menschen von damals kaum Kreativität zu? Gab es denn damals wohl niemanden, dem es in seinem Zelt zu kalt war oder er aus handwerklichen Gründen ein offenes Feuer im Zelt brauchte, was dann auch wärmer ist als unter einem offenen Unterstand? Diese Menschen wären doch zwangsläufig auf eine Zeltform gekommen, die wie ein Schornstein / Tippi/ Lavuu aussieht, oder? Und was ist wohl mit Lavvus, die zwar ihrer Form den Pfadfinderkoten irgendwie entsprechen, aber z.B. aus Filz sind, oder rot oder gelb-blau? Würde man sie dann auch als Pfadfinderzelte nicht akzeptieren? Zu Sascha: Danke für Deine Erklärung. Auf meiner Suche nach dem historischen Hintergrund der Koten hab ich als erstes das Netz nach Pfadfindern durchforstet, die mir dann aber auch nicht mehr sagen konnten, als Du auch schon weißt. Aber trotzdem Danke. Zu Andrew: Was für eine Kote macht denn Deine Frau gerade? Zu Sylvia: Nein, ich komme aus Oldenburg in Oldenburg. Warum?:-) Bis auf weiteres Susanne

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #7 vom 13. Jul. 2001 17:27 Uhr Patrick Seehaber  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Patrick Seehaber eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Hallo Susanne. Unseren Urahnen Kreativität zusprechen und damit irgendwelche Gegenstände rechtfertigen… Das ist genau der Punkt, an dem viele Diskussionen hier im TV in eine “A”-Debatte abgleiten. Liess Dir ein paar von den alten “A”-Threads durch (eigentlich egal welche), und Du wirst zum Schluss kommen, dass es auf Deine Frage keine Antwort gibt. Halte Dich an die Abbildungen und Funde - bewege Dich “auf der sicheren Seite”….und gehöre der einen Meinungsseite an, oder lasse Dir und den Ahnen kreative Freiheit…und gehöre zu der anderen Meinungsfront. Entscheide Dich, was Du machen willst - schlussendlich musst DU Dich in Deinen Klamotten wohlfühlen. Wichtig ist m.E. nur, dass man ehrlich ist und “eventuell-korrekte” Ausrüstung auch als solche vorstellt und nichts anderes behauptet. Grüße, Patrick.
www.hippodromus.de / www.mittelalterschuhe.de

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #8 vom 13. Jul. 2001 17:56 Uhr Bastian Kreusing   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht

Hi, Da ist mir Patrick zuvor gekommen….wollte das Selbe schreiben und jetzt nur noch mal bekräftigen. Insbesondere, da Spekulationen mit Sicherheit nicht der eigentlichen Frage nach der hist. Korrektheit von Koten dienlich sind. Belege für Zelte gibt es wenige. Das heißt aber nicht, daß man umbedingt eine neue Zeltform in eine Zeit/Region “hineinerfinden” muss. Wenn Du mich fragst, dann würde ich als Normanne eher ein Glockenzelt wählen, als zu experimentieren. Da kann man übrigens auch Feuer drin machen (solange es denn kein Martinsfeuer ist :-)) Nichts für ungut, Gruß und Pax
Bartolomeus

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #9 vom 18. Jul. 2001 13:09 Uhr Stefan Breu  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Breu eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Koten auf dem Mittelaltermarkt? Um Himmels Willen, bitte benutzt die bereitgestellten Dixies! (Konnte es mir einfach nicht verkneifen(!), sorry.) ;-)
Stefan

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #10 vom 18. Jul. 2001 15:46 Uhr Fritz Pascual  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Fritz Pascual eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Warum um Himmels Willen wollt ihr denn unbedingt ein Feuer in einem Zelt machen? Seid ihr wahnsinnig? Wenn der Funkenflug im Zelt ein bißchen daneben geht, könnt ihr miterleben wie es im Inneren einer angezündeten Fackel aussieht! Ein Kohlebecken tuts doch auch zum Wärmen, und da braucht man kein Loch im Zelt in das es eh immer reintropft. Es gibt zwar keine Funde, jedoch massenhaft Abbildungen von Zelten, und da wird wohl für jeden was dabei sein. Warum unbedingt das häßlichste Zelt der Galaxis, das sich eh nur aufstellen lässt, wenn man vorher zwei Bäume fällt?? Weil man da ein Feuer drin machen kann? Naja, wenn ich beim Campen immer die praktischste Lösung wählen würde, würde ich wahrscheinlich in einen Camper-Club mit Wohnmobil und Mikrowelle gehen und nicht Mittelalter machen. Tip: Mach dir ein Zelt das ohne viel Fantasie in deine Zeit passt und mach das Feuer vorm Zelt. Gruß Fritz P.S. Ambientetip: Wenn man es auf Märkten schön gemütlich und rustikal haben will, kann man doch einfach die Dixies weglassen und in Koten koten…. *haaahahahahahahahahhhaaa…*

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #11 vom 18. Jul. 2001 17:12 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht

Fritz: Koten deshalb, weil sie für einige Darstellungen einfach das Passendste sind (Nein, das gilt nicht für irgendwelche Normannen o.ä.). Nicht immer so eurozentriert denken.
Andrew

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #12 vom 10. Aug. 2001 01:57 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zeltformen?

Tach auch!
Ich hab leider nur relativ wenig von mittelalterlichen Zeltformen mitbekomen. Wäre es möglich, in der Bibliothek eine SEite mit Bildbeispielen, Links, u.s.w. einzurichten? Wenn ich da was übersehen haben sollte, löscht den Eintrag bitte. Aber, Fakt ist, ein häufiger Einsteigerfehler ist eben die Kohte, Jurte oder das Alexzelt.
Wie sieht das eigentlich mit “Hauszelten” (spitzes Dach, senkrechte SEiten) aus? Gabs sowas? WEil praktisch ist es, die Bauform wäre vom gemauerten Haus abzuleiten und es ist einfacher aufzubauen als manches Rundzelt. Nur- gabs sowas? Und, wie sahen Zelte fürs Gesinde aus?
Ach, und nochwas- weiß jemand noch mehr über Kohten und Jurten? Bin halt neugierig.
Gruss, Uli

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #13 vom 10. Aug. 2001 07:19 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht off-topic: Jurten

Uli,
ßber Jurten habe ich einiges an Luiteratur da.
Da das aber nicht hierhin gehört: Lieber per mail, und genau spezifizieren, was Du wissen möchtest.
Grüsse,
Andrew

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #15 vom 10. Aug. 2001 10:09 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Bibliothek

Hallo Uli
Die Idee, Infos zu Zelten zu sammeln und in die Bibliothek zu stellen ist klasse. Tu dir keinen Zwang an und schreib einen Artikel.
Zeltthreads gibt es mittlerweile einige. Da sollte schon genug Material zu sammeln sein.
Hilmar

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #16 vom 10. Aug. 2001 21:36 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Kohte im WWW

Hallo Leute
Ich habe mal gesucht und diese Links www.alamannen.de/kohte.htm
gefunden
Und diese haben mich doch in meiner Annahme bestärkt, daß Kohte sich so schreibt wie ich das hier mache - und darum habe ich den Thread auch mal umbenannt.
Hilmar

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #17 vom 11. Aug. 2001 00:12 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Mailt Mir!

Gut, dann bin ich also zum Freiwilligen ernannt worden. Also, bitte, mailt mir alles was ihr über MA Zelte habt. Fotos, Belege, eigene Lösungen. Liebe TV Redaktion, mailt mir bitte, welches teiformat ihr benötigt.
Gruss, Uli

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #18 vom 11. Aug. 2001 00:27 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Dateiformat ?

Also erstmal danke für dein Freiwillig gemeldet worden sein ;-)
Das Dateiformat ist fast egal, wenns nicht direkt HTML ist, geht jedes, das nicht zu exotisch ist.
Wenn du Word oder ein anderes Programm, das die Bilder direkt einbettet, nimmst, dann packe bitte die Orginalbilder dazu. Wieder herausgefrimelte Bilder sehen meist recht besch…eiden aus.
Ansonsten noch viel Erfolg.
Gruß,    Ivain

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #19 vom 12. Feb. 2003 17:42 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht nochmal kohte

nochmal: kohten gibts auch in weiss, ist vielleicht nicht ganz so fett wie die schwarzen.
kohte: den namen hat tusk, der sie für die jungenschaften aus lappland mitbrachte, so geschrieben und eingeführt.
um eine kohte in brand zu stecken, braucht es einen haufen wahnwitz, ich habs in den letzten 15 jahren trotz regen gebrauchs (nicht mittelalterlich) nicht geschafft
zelt aus einzelplanen (nicht so genormt wie kohten) müßte es eigentlich immer gegeben haben. ich meine das nutzen verfügbarer bahnen.
mehr über lappenzelte findet sich bei Erich Wustmann (DDR-Literatur)
beate (die noch ein Zelt sucht, das für lawendarstellung passt)
rauke rumpel firlefanz

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #20 vom 13. Feb. 2003 14:04 Uhr Uli Gasper  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Uli Gasper eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht hätte, müsste, etc

Moin!
Tja, die waren doch nicht blöd damals!
Doch mancchmal schon, hats den Anschein, oder sie haben sich anders beholfen oder den Kram, der uns heut selbstverständlich erscheint erst später erfunden.
Soweit ich weiß, gab es “Zeltkultur” nur bei nomadisierenden Völkern, was im deutschen Raum im HMA und später nicht gegeben war.
Dann sind Kohten und Zelte aus einzelnen Planen mit Rauchabzug zwar saupraktisch, aber für den deutschen Raum einfach nicht belegt.
Anderes Beispiel:
Hausförmige Zelte.
Die Form ist seit Jahrtausenden bekannt und wurde in Lehm, Grassoden, Laub, Reisig und Holz realisiert. Ist praktisch, weil viel Stauraum durch senkrechte Seitenwände und einfacher herzustellen als runde oder ovale Zelte.
Belege fürs MA?
Keine. Warum weiß ich auch nicht, aber nur weil etwas logisch und möglich war (in unserem Denken) heißt das nicht, das es auch existiert hat.
gruß, uli

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #21 vom 13. Feb. 2003 14:19 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ähm ...

@ Uli
Ich weiß, das ist jetzt offtopic, doch ich habe da ´ne Quelle für: Bodleian lib, MS. 264 “Romance d´Alexandre”, ca. 1346. Dort ist ein hervorragendes, klassisches Hauszelt zu finden, das 1:1 ein römisches Offizierszelt sein könnte. Selbst die Seitenstangen sind dank des glorreichen und detaillierten Malers zu finden.
Wen das interessiert: image.ox.ac.uk/show?[…]
Weiß jetzt nicht mehr auf welchem Folio das war … und jedes Jpeg hier hat pro Seite ne Größe von 5 MB - aber eine bessere Qualität findet man sonst nicht im Netz.
Thorsten
(der zur Zeit das Ding nach und nach runterlädt und weiterbearbeitet)

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #22 vom 13. Feb. 2003 15:16 Uhr Martin (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Martin eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Grassoden, Laub, Reisig und Holz?

Zu Kohten weiss ich nichts aber hier ein Beispiel für den Zelttyp (-Hausförmige Zelte- ohne senkrechte Teile), um 1328. Sieht ganz nach Grassoden, Laub, Reisig und Holz aus.
www.kfki.hu/~arthp/html/s/simone/5foglian
Guido Riccio da Fogliano
Wurde aber glaub ich schon in einer anderen Rubrik besprochen.
Hohenecker

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #23 vom 23. Jun. 2003 09:16 Uhr Susanne Hoffmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Susanne Hoffmann eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Glückliche Einsicht

Eala!
Als ich damals den ersten Eintrag schrieb, kamen wir gerade von Herzberg und hatten eben dieses A-Problem mit unseren Zelten. Die Art und Weise, wie wir darauf aufmerksam gemacht wurden, daß unsere selbstgebauten Kothen so nicht stimmen, war halt nicht so schön und deshalb hab ich mich hingesetzt und woltte rescherschieren. Unter dem Motte: “Den Oberförstern zeigen wir’s jetzt…!”
Aber man wird ja älter, weiser… :-)
Mittlerweile stellt unsere Gruppe hochmittelalterliche Friesen aus dem Land Wursten dar. Und unser Anspruch ist sehr hoch geworden, was die Darstellung anbelangt. So ist es auch, daß wir nun auch die Nase rümpfen, wenn wir auf einem Event Kothen, Jurten, Alexzelte etc. sehen, aber wir sind halt nicht ide “Oberförster”… O:-)
Und nur so nebenbei: Die Friesen hatten weite Handelsverbindungen, u.a. auch einige nach Lappland…
Trotzdem würde es mich mal interessieren, wer von Euch da draußen nordische Menschen darstellt, die in Kothen gelebt haben und mir mal ein Bild schicken können, weil ich Darstellungen, die aus dem Rahmen fallen, weil sie Regionen des Mittelalters darstellen, die nicht dem typischen mitteleuropäischen Bild entsprechen, immer gut finde. Auch würde mich ein Erfahrungsbericht interessieren, wie andere Reenacter auf diese Kothen reagieren. Wurden sie schon oft als Tippis degradiert?
Farwälje
Suse

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #24 vom 01. Jul. 2003 18:56 Uhr   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht weisse kohte, braune zelt

ich hab verschiedene Zelte “ausprobiert” in den letzten Jahren, vor allem bei privaten Treffen, wo es vor allem um Austausch, Handel und Spass ging.
Die weisse Kohte einer Freundin wurde übersehen!Und auf Hinweiss als “Naja, Ist schon o.k., besser als…” gewertet.
Die schwarze meinerseits wurde immer wieder zum Gespött (Oberförster?) und mein braunes Zelt, Baujahr zwischen den Weltkriegen 20.Jh ging ohne Probleme durch die A-Kontrolle, was mich umgehauen hat. (Ist ein ßberzelt ohne Boden, wie ein Wikizelt nur hinten eine halbrunde Absiss (Wie wird das geschrieben) und vor offen.
Jurten kamen nicht gut an, auch nicht als Teezelt oder so.
Der Hammer war mal auf einem MA-Lager ein Partypavillon mit Seitenwänden. Lecker glänzendes Wachstuch.
Bei meiner Slawendarstellung bin ich immer noch unschlüssig. Vielleicht doch wieder Hoch-MA? Ist einfacher…
rauke rumpel firlefanz

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #25 vom 02. Jul. 2003 08:27 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Notiz am Rande

Hallo Beate,
warum nicht hochmittelalterliche Slawendarstellung??? Könnten wir gut gebrauchen.
Gruß aus der Mark
Joachim
von
Marca brandenburgensis AD 1260
Märkisches Leben zur Zeit der Askanier www.brandenburg1260.de

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #26 vom 24. Jul. 2003 10:44 Uhr Ben Marewski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ben Marewski eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Die Samen.....

Die Samen - die man nie ‘Lappen’ nennen sollte, weil dies eine Beleidigung für sie darstellt - sind wohl das letzte ursprünglich lebende Volk in Mitteleuropa. Bei ihnen sind Traditionen immer noch lebendig.
Da dieses Volk in früherer Zeit keine Aufzeichnungen erstellt hat ist die historische Darstellung etwas schwierig. Aber da sich die Tradition und Lebensweise der Samen über die Jahrhunderte hinweg kaum verändert haben und bis heute bewart wurden kann man viel davon ableiten.
(Mal von der heutigen Benutzung von Schneemobilen bei der Rentierwanderung abgesehen :-)
Ich versuche Stück für Stück anhand von Aufzeichnungen eine möglichst realistische Darstellung eines Samen zu erreichen.
Ich greife dabei auf Aufzeichnungen zurück, die vor allem das 1900 Jahrhundert geschrieben wurden, wo der Tourismus und die moderne Industrie in Lappland (von den Samen Sápmi genannt) noch keinen Einzug gefunden hat.
Ein paar Infos :-)
Im Jahre 98 n. Ch. wurden die Samen erstmals erwähnt. Der römische Geschichtsschreiber Tacitus beschrieb die Menschen im hohen Norden als ein rohes Volk, welches in Familienverbänden lebt. Die nordische Urbevölkerung hatte kurze Beine, die Samen waren selten größer als 1.60 m. Sie galten als stumpfsinnig.
Die Samen lebten in ganz Skandinavien, auch südlich des Polarkreises. Die Samen wurden im Laufe der Geschichte immer weiter nach Norden gedrängt.
Eine starke Veränderung der samischen Kultur brachte das 16. und 17. Jahrhundert. Durch Schusswaffen war eine individuelle Jagd möglich, der Wildbestand und somit der Pelzhandel gingen zurück. Außerdem griff die staatliche Verwaltung auch ins Land der Samen ein. Alte Strukturen wurden verändert.
Im weiteren erzählt die Geschichte auch, dass die Samen ursprünglich kein Wort für “Krieg” kannten. Auf samischem Gebiet gab es nie eine Art Militärwesen oder Polizei und es gab auch nie gewaltsame Aufstände. Das war für die friedlichen Samen aber auch nie nötig. Sie gingen Streitigkeiten gerne aus dem Weg, und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich die Samen immer dann zurückzogen, wenn sie irgendwo im Weg waren. Sie zogen sich erst an die Küste zurück, später ins Landesinnere und zuletzt in die ganz unwegsamen Gebiete.
Irgendwann gab es dann keine Weideflächen mehr, auf die sich die Samen hätten zurückziehen können. Das Jahr 1751 war ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte des Samenlandes. Nach einem gewaltigen Streit über die Grenzziehung wurden sich die Länder Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark einig. Die Grenzen wurden gezogen, die noch heute gelten.
Das “Lapp Codicil” ist heute Bestandteil des Grenzvertrages und gibt den Samen das Recht, ohne Berücksichtigung auf die offiziellen Grenzen ihre Wohn- und Weideplätze zu benutzen. Im Laufe der Jahre gelang es den Samen, sich anzupassen und zu überleben. Sie wurden mit der Situation fertig.
Die Samen zerbrachen nicht wie die nördlichen Indianer oder die Eskimos. Die Berg- oder Rensamen, die noch als Nomaden lebten, gingen dazu über, Rentiere in großen Herden zu halten und zu züchten. Sie lebten als Halbnomaden und wurden Hirten der vormals wilden Rentiere. Die Samen folgten den Tieren fast überall hin. Daneben wurde in abgelegenen Flusstälern auch intensiv Ackerbau betrieben, welcher durch Jagd, Fischfang und das Sammeln von Beeren ergänzt wurde.
Erst im 19. Jahrhundert gelang, nach wiederholten Versuchen, die Bekehrung zur christlichen Religion. Die Samen sind von Natur aus sehr anspruchslos. Die friedlichen ßberlebenskünstler kamen auch in weniger ertragreichen Regionen zurecht. Sie arbeiteten hart daran, etwas zu erreichen. Ihr Ziel war es aber, daran nicht zu zerbrechen.
Das nur so zur kleinen Info….
Wenn jemand noch mehr Fragen hat, kann er sich gerne an mich wenden :-)
Eine Darstellung eines Samen in der MA-Szene ist sehr schwierig, weil man sich dann anhören muss:
Die gab es damals noch nicht.
Die Zelte sind nicht authentisch.
Gibt es dafür geschichtliche Belege.
etc.
etc.
Das Volk der Samen ist eine eigenständige Rasse. Früher dachte man, dass die Samen von den Nomadenstämmen aus Asien in den Norden gezogen sind. Dies vermutete man aufgrund der ähnlichen Lebensweise und Aussehen der Samen. Inzwischen konnte durch die DNA-Analysen belegt werden, dass die Samen eine eigenständige Rasse sind und das die ersten Menschen als die Eiszeit zu ende ging in diese Regionen gewandert sind und eine parallele Entwicklung zu den Stämmen in Asien stattgefunden hat.
Und das die Zelte nicht “authentisch” sind, da kann ich eigentlich immer nur lachen.
Diese Art von Zelte gab es schon 2000 Jahre bevor irgendein Ritter mit seinem Zelt durch die Lande gezogen ist.
Mal davon abgesehen, dass es Ritterzelte heute nicht mehr benutzt werden (von MA-Lager abgesehen). Die Kota aber noch heute in Lappland genutzt wird.
Und das diese Kota es nicht nur in klein gibt beweisen diese Photos ;-) www.luonto-blockhaus.de/Moskosel/moskosel.html
Naja ich glaube das war jetzt schon etwas zu viel Texte und ich hoffe, dass der Admin den Eintrag nicht wieder entfernen muss :-)
Ich hoffe, dass die Diskriminierung das dieses Volk seit Hunderten von Jahren ertragen muss aufhört.
Und das einige MA-Veranstalter etwas toleranten werden und auch andere Völker (außer Wikis, Normannen und Staufer, etc.) auf ihre Märkte zulassen.
Denn die Samen gab es schon
zur Zeit der Römer,
zur Zeit der Wikinger,
zur Zeit der Normannen,
zur Zeit des Spätmittelalters,
zur Zeit der Industrialisierung,
zur Zeit der Weltkriege,
und sie gibt es noch heute…..
Und die Darstellung dieses Volkes soll nicht historisch sein… ?
Naja wie soll man das Menschen verständlich machen, die nur das glauben was irgendwo niedergeschrieben wurde.
Ich werde auf anderen Veranstaltungen versuchen die Leute auf die Samen aufmerksam zu machen (www.finnkultur.de/samikota) und weiter über das Leben der Samen in früherer Zeit forschen…
Vielleicht schreibe ich sogar mal ein Buch, damit ich das dann immer als wissenschaftlichen Beleg vorzeigen kann.
So ich hoffe das war jetzt nicht zu viel Text…..
Aber es gibt halt eben einen hohen Nachholbedarf an Texten über die Samen ;-)
Es grüßt
Ben
(Uriel aus Lappland)

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #27 vom 24. Jul. 2003 11:18 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Gewaltig

Grüß Euch,
Uriel, diese Dinger sind ja echt gigantisch!!!
Diese schönen Zelte haben aber auch nicht viel mit der aus verschiedenen Planenstücken mit Alu-Knöppen zusammengestückelten Pfadfinder-Kohte zu tun…
Daß man die Samen nicht “anders” nennen soll wusste ich schon, und Dein Exkurs ist sehr spannend. Da wären noch die Fragen zu Religion und deren Herkunft..aber lassen wir das.
Der Haken an der Sache ist, WAS treibt ein Same in Mitteldeutschland auf nem Markt? Wenn mans genau nimmt hat der da genausowenig was zu suchen wie Wikinger, Sarazenen, englische und französische Riddää usw…genausowenig wie gerüstete Riddää und Mönche und…und…Aber eigentlich Wurst, da auf Mittelaltermärkten ja alles erlaubt ist…;-(
Wenn man die Veranstaltung aber als “Völker Europas im Mittelalter” deklariert, wär das sicher eine grosse Bereicherung (…alleine diese Zelte..träum!!!).
Mail mich mal an…ich hab da so ne Idee….
miles roma ! miles imperatore ! Euer Haduwolff

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #28 vom 24. Jul. 2003 14:14 Uhr Ben Marewski  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ben Marewski eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Händler...

Ich gebe euch völlig recht.
Eigentlich sind die Samen nicht “oben raus gekommen”.
Sondern andere Völker sind zu ihnen gekommen. Z.B. Wikis oder auch die Friesen :-)
Naja meistens wurden sie übers Ohr gehauen…
Auf einem Wiki-Lager kann ich den Samen spielen, da diese ja dirket mit denen Handel getrieben haben.
Und bei der hochmittelalterlichen Darstellung ist meine Mutter die Tochter eines Normannen, der sie mit einem Samen verheiratet hat, damit die Handelsbeziehungen besser sind ;-)
Und somit war ich auf Wunsch meiner Mutter auch in der “zivilisierten” Welt und betätige mich dort als Händler.
Ein weiterer Vorteil, dass ich kein reines Samenblut habe ist, dass ich mit in die Schlacht darf.
Da die Samen reine parzifisten waren, wäre das für die Darstellung nicht so optimal.
Noch am Rande bemerkt…
Eine “wirklich realistische” Darstellung eines Samen ist auf Ma-Märkten eigentlich völlig unmöglich.
Denn die Samen lieben die Abgeschiedenheit und würden nie an solch großen Lagern teilgenommen haben.
Und ein weiterer Punkt ist, dass die Samen ein sehr schweigsames Volk sind. Denn sie sind der Meinung, dass ein Mensch der viel redet dumm ist und versucht dies durch viele Worte zu verstecken.
Aber zu den Märken.
Ich finde Märkte wo viele Zeiten vertreten sind sehr interessant. Nur sollte man die Gruppen so anordnen, dass man eine Art “Zeitschiene” hat.
Angefangen bei den Kelten o.ä., über Wikis, bis hin zum Früh- & Hochmittelalter.
So kann man zum einen sehen wie die Entwicklung von Kleidung, Rüstung, Waffen u.a. war und die Touristen kapieren, dass ein Ritter mit nem Zweihänder eben nicht gehen einen Wiki gekämpft hat.
Und das finde ich immer etwas schade, dass alle Gruppen durcheinander aufbauen…
Aber ich schweife ab… :-)
Leider besitze ich nicht ein soooo großes Zelt,
meins ist nur 5 Meter im Durchmesser. Dafür wurde es von einer Samin selber genäht :-)
Es grüßt
Uriel aus Lappland
P.S.
Noch so am Rande…
Der Grund warum ich überhaupt auf die Samen gekommen bin ist, dass ich ein Finnlandfan bin.
Und für unsere Kiever Rus Fans…
Das Wort ‘Rus’ stammt von dem finnischen Wort ‘Ruotsi’ ab und das bedeutet Schweden :-)

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #29 vom 03. Jul. 2007 19:47 Uhr Oliver Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Schulz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kohten auf dem Mittelaltermarkt?

Habe diesen Traid leider erst eben gefunden, hab da auch noch ne frage:
Ich stelle einen kelten dar, habe aber noch keine Informationen über die Zelte der kelten gefunden und überlege mir eine Naturell weiße Kohte zuzulegen. Diese würde direkt an eine Lagerplane anschließen ( fast verwachsen :-) ).
Als Gestänge naturstämme damits wenigstens etwas passt.
Würde das wenigstens einigermaßen gehen?????
Olli

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #30 vom 03. Jul. 2007 20:19 Uhr Christian (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Christian eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kohten auf dem Mittelaltermarkt?

Ob das geht? Klar, dann hast Du ein Zelt, bist trocken, nicht der Sonne oder neugierigen Blicken ausgesetzt!
Ist es historisch koreckt?
Nein!
Eh sei denn Du stellst ein Pfadfinder-, Wandervogel- oder sonstiges Jugendverbandslager des letzten Jahrhunderts dar.
Karl

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Avatar
Eintrag #31 vom 05. Jul. 2007 09:41 Uhr Oliver Schulz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver Schulz eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kohten auf dem Mittelaltermarkt?

Hab dazu noch was gefunden:
www.zeltstadt.at = historische zelte
Olli

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Eintrag #32 vom 09. Jul. 2007 09:39 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Kohten auf dem Mittelaltermarkt?

Leute die einem etwas verkaufen wollen, stellen ihre Ware immer sehr positiv da.
Deswegen immer hinterfragen und keinem Werbetext trauen.
Das gilt fürs Telefon, beim Autohändler und vor allem im Internet.
Sascha

Bewertung:
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne
Durchschnittlich 0 Sterne