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Eintrag #1 vom 27. Jun. 2001 17:44 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen, Das Kaghanat der Krilden findet bisher, trotz seiner immensen politischen und kulturellen Bedeutung, erstaunlich wenig Beachtung. Daher fände ich es sinnvoll, wenn alle, die etwas zu diesem Thema haben, hier ihr Wissen zusammentrügen. Die Krilden werden erstmals in dem Reisebericht des byzantinischen Anonymus im sechsten Jahrhundert erwähnt. Demnach kann man sie zu dieser Zeit als Vasallen des niederkutrischen Reiches in Südostasien sehen. Ihre ethnische und linguistische Zugehörigkeit ist bisher nicht geklärt. Dr. Ulrich aus München schreibt allerdings gerade an einer Dissertation zum Thema “Die Ethnogenese der frühen Krilden - ein Nachweis anhand der Zahnabdrücke im Vorochsgebirge”, und wird hoffentlich einige Erkenntnisse einbringen. Interessant wird es dann nach einem Sprung im 8.Jhd.AD. Hier finden wir die Krilden als Führungsschicht eines mächtigen Kaghanates in der Region zwischen Volga und Urlagebirge. Sie haben nur eine spärliche Archäologie hinterlassen, da sie keine Grabbeigaben pflegten, wie es so viele andere Steppenvölker taten. Ausnahmen sind die gewaltigen Aquäduktanlagen, die sehr typisch für die krildische Kultur sind. Hier sind wir in der glücklichen Situation, dass die Krilden pflegten, das Innere der tragenden Teile mit Schutt aund Abfällen aufzufüllen. Daher ist uns ein paar Schötenfibeln vom Typ X bekannt, die in einer solchen Aquäduktsäule gefunden wurden. Weiteres Fundgut sind Kunstgegenstände und Militaria krildischen Ursprungs, die exportiert wurden, und später in Gräbern der Volga-Bulgaren, der Utriguri und der Kutriguri auftauchen. Von diesen sind mir bekannt ein Steinstiefel, ein in Kreuztechnick geklebter Flaschenverschluss und ein Säbelknauf, den ein ähnliches Schötenmotiv ziert, wie die oben erwähnten Fibeln. Die häufige Verwendung des Schötenmotivs führte übrigens einige Historiker dazu, eine Verwandtschaft zwischen Krilden und den späteren Polovzern zu sehen. Die wenigen Realien, die uns erhalten geblieben sind, zeugen von einer hohen Kunst, insbesondere was die Metalbearbeitung und die Breitenarchitektur angeht. Politisch müssen die Krilden einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der gesamten westlichen Steppen, verhinderten sie doch eine ostwärtige khazarische Expansion. Ebenso haben sie ihre Bewässerungstechnik zu den Rus exportiert, und somit eine Austrocknung weiter Teile des Kiever Reiches verhindert. Die Lücke, die zwischen den südöstlichen Krilden und den Uralkrilden klafft, erklärte neulich ein Historiker mit der These, dass diese zwei Kulturen nicht identisch seien. Vielmehr leite sich die Bezeichnung “Krilde” vom ugrischen für “Wasserflechter” oder “Wasserschöter” ab, die hier mit zwei völlig verschiedenen Kulturen in Zusammenhang gebracht wurden. Ich weiss, dass einige Leute vom Reenactment-Team sich ein wenig hinter die Sache mit den Krilden geklemmt haben. Vielleicht haben die etwas mehr herausgefunden? Hat vielleicht auch jemand von den letzten Ausgrabungen im Kaukasus gehört? Angeblich sollen dort weitere Funde krildischer Metallverwulstung zu Tage getreten sein. Hoffe auf einige spannende Erkanntnisse,
Andrew

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Eintrag #2 vom 28. Jun. 2001 00:23 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Meines Wissens gehen auf die Krilden die sog. Schöten-Koniks (auch Schöten-Tarpane genannt) zurück. Diese wild lebenden Kleinpferde sind die letzten freien Koniks im Uralgebiet. Diese vom Aussterben bedrohte Rasse lebt dort in den ausgedehnten Salzsee-Steppen. Ihren Namen haben sie insbesondere durch die auffällige und typische Stirnzeichnung erhalten, welche an die typische Schötenform erinnert. Ansonsten ähneln sie den Przewalski-Pferden welche der mongolischen Steppe entstammen (siehe dazu auch www.pferdezeitung.com/Rassen/33). Soweit meine 2 Pfennig zu dem Thema. Evtl. können die Ergebnisse dieses Themas ja später in die Bibliothek.
Pax, Timm

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Eintrag #3 vom 28. Jun. 2001 05:18 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Moooment mal Timm, Bist Du Dir mit den Koniks wirklich sicher? Es gibt nämlich aus dem persischen Raum bildliche Darstellungen aus dem frühen 8.Jhd.AD, die Auxiliarsoldaten zeigen, deren Pferde diese typische Stirnzeichnung tragen. Ich ging bisher eigentlich immer davon aus, es handele sich um Sabirische Hilfstruppen, aber Dein Beitrag mit der Schötenzeichnung würde ja eher Krilden wahrscheinlich machen. Wäre allerdings seltsam, dass ausgerechnet krildische Soldaten in persischen Armeen dienen sollten…. Allerdings hätte man dann endlich mal eine vernünftige bildliche Darstellung krildischer Reiter. Wenn es Dich interessiert, schicke ich Dir einen scan dieses Bildes zu. Grüsse,
Andrew

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Eintrag #4 vom 28. Jun. 2001 07:38 Uhr Henry Skodell   Nachricht

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Der wichtigste Führer der Krilden soll der Legende nach ßbözdö gewesen sein. Er führte die Krilden aus SO-Asien ins Uralgebirge. Seine Existenz ist bisher nicht sicher nachgewiesen. Ich habe vom Roman “Durchs wilde Krildistan” gehört, kennt den jemand? Grüße Henry

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Eintrag #5 vom 28. Jun. 2001 14:23 Uhr Andrew Van Ross  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Andrew Van Ross eine Nachricht zu schreiben.

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Hi Henry, Der Roman ist der übliche zur Zeit so angesagte populistische Müll. Ausserdem behandelt er gar nicht die eigentlichen Krilden, sondern er spielt lediglich in dem nach ihnen benanten Landstrich in Bashkiria. Das mit ßbözdö klingt interessant…. Es gibt im chuvash-türkischen eine Legende von Owuz odo. Das ist der sagenumwobene Flechtenhüter, der aus der Fremde kam. Aus seine Flechten liessen sich hervorragende Bogensehnen bauen. Ob dies in irgendeinem übertragenen Sinne mit dem tatsächlichen ßbözdö zusammenhängen hängen könnte? Der Sage nach zerstörte Owuz odo im Zorn über den Missbrauch seiner Flechten die Runensteine von Ogoschi. Das ist doch endlich mal ein konstruktiver Thread hier, trotz der bisher geringen Anzahl von Einträgen.
Andrew

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Eintrag #6 vom 28. Jun. 2001 14:31 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Mädels, das ist alles Blödsinn was Ihr da schreibt! Erste Spuren einer krildischen(RICHTIGE Experten sprechen in diesem Zusammenhang von Protokrildischer)Kultur lassen sich bis in das ßgypten der XIII. Dynastie zurückverfolgen. Mehrere Stelen im Tempel von Kack-ab erwähnen im Zusammnehang mit dem Haushalt des Pharaos Mentuhotep II. einen Oberhaushoffeuerbeuter namens Krild-en-Disch, laut anderen Quellen Krid-en-Disk-Meri-Amun-Setep-en-Re genannt, der am Hofe des o.g Pharaos eine hohe Stellung einnahm. Weitere Schrifttafeln, aber auch Stauen sind aus der XVIII. Dynsatie erhalten, die ausdrücklich einen Amenhotep-Krild-en-Aton, der im Dienste Amenophis IV./Echnaton Kommandant der Streitwagentruppe war. Jawohl! Nach dem Ende Echnatons und dem von ihm eingeführten Aton-Kultes verlieren sich jedoch die Spuren dieser Bevölkerungsgruppe. Jedoch erzählen in Nordmesportamien gefundene Murmeltierdungtafeln die Legende von einem Volk das aus dem Westen kam als dort die Sonne starb. Angeführt worden sei es von einem Helden namens (sic!) Krildamen. SO sieht das nämlich aus und wer Belege verlangt,ist in meinen Augen ein Mädchen!
Udo Brühe

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Eintrag #7 vom 28. Jun. 2001 15:21 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Bin eine Frau und kein Mädchen mehr und verlange Belege, Udo! ;-) Gruß
Ameli / Elisabeth von Tannenberg

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Eintrag #8 vom 28. Jun. 2001 18:55 Uhr Ranes Haduwolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ranes Haduwolff eine Nachricht zu schreiben.

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Grüß Euch, also Leute, kommt mal wieder auf den Teppich. Ein Gutteil der genannten Belege stammt doch aus dem Buch “Krildisches Leben” von Prof.Schreib-Steinwetz von der Uni Rudelsburg. Dieses Buch ist - mit Verlaub - ein typisches Werk der frühen 30er Jahre. Eine Mischung aus Sendungsbewusstsein und Sehnsucht nach krildischer Volksromantik. Hier haben wir den typischen Fall, daß nachweislich falsche oder geschönte Belege andauernd von den eifrigen Jungakademikern platt abgekupfert werden. Ebenso grausig ist dieser erwähnte Roman, der ätzendste Popularromantik ist, ähnlich wie “Wolf unter Lämmern” oder der Unsinn Berlings. Ich denke, daß wir, was die krildische Kultur angeht, noch weitgehend im Dunkeln tappen, seien es die Funde in ßgypten, seien es die Schötenzeichnungen, die ja bekanntlich auch bei den Weser-F-Kelten und bei den Skoten in Irland vorkommen. Ebenso taucht das Muster bei den Byzantinischen Themen-Söldnern im 1. Jhdt n.Z. auf. Wenn wir nach diesem auffälligen Muster gehen, finden wir es auch, ja, staunt nur, bei den Auxiliar-Truppen der Nordstaaten im amerikanischen Bürgerkrieg, wo neben verschiedenen armenischen Regimentern unter Gen-Maj. Hancock bei Gettysburg auch ein Zug Freiwilliger unter einem Schöten in weissem Stern auf blauem Grund antraten. Dieser Zug wurde beim Sturm auf den “little round top” völlig aufgerieben, und fand am Cemetery-Ridge ein gemeinsames Grab, auf dem ein 3 Meter hoher Obelisk aus weissem Marmor den traurigen Ort bezeichnet. Aufschrift: “Den Tapferen aus den weiten Steppen für ihren Kampf von der dankbaren Union”. Darüber ein schön mit Gold ausgelegter Schöten, darunter die Initialen des Präsidenten Lincoln. (Quelle: Schoemakers: Sezession War Bd. II) Ich denke, daß wir hier eine ganz tiefgründige und faszinierende Kultur einfach vergessen haben, die nicht, wie die der Karaziden, endgültig vergessen werden darf. Aber auch nicht mit Halbwahrheiten der Romantisierung anheim fallen darf. Euer Haduwolff P.S.: Der Schöten taucht auch nochmals im 13. Jhdt. bei den Hilfstruppen Friedrich II. von Hohenstaufen auf, die gegen die Mongolen geschickt wurden, ebenfalls ist in Schötenmuster an der Hafenmauer des staufischen Kastells zu Bari erkennbar.
Euer Haduwolff

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Eintrag #9 vom 28. Jun. 2001 21:35 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Nach meiner Information befasst sich die Mittelaltergruppe “miles rediculat” mit dem Reenactment der krildischen Kultur. Besonders mit dem Aufstand der Krilden gegen die Römer im ersten Jahrh. u.Z.. Aus einem Aquäduktfund ist das Banner der Aufständischen mit der Stickerei (Goldlahmgarn auf Seide, pink und grün) bekannt. Die Aufschrift lautete “Romanus ite Domus”. Leider ist dieses frühe Stück außergewöhnlicher, fast schon industrieller Textilherstellung, wie so viele andere Funde im 2. Weltkrieg verloren gegangen und wurde seit dem nicht mehr pupliziert. Quelle Trotz Sturm und Blitzschlag - Klassenkampf in der Archäologie S. Schönwitz und Autorenkollektiv UDSSR 1969

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Eintrag #10 vom 29. Jun. 2001 07:51 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

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Sturm? Blitzschlag? Klassenkampf? Joachim

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Eintrag #11 vom 29. Jun. 2001 11:04 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Hadd, das ist mal wieder typisch für Dich und Deine Denkensweise…Du glaubst, nur weil Du in der sog. “Schöten-Szene n Licht bist (”Ich mach das seitahren un Ihr seid allet kleine Kackers), Schöten- und seit kurzem auch (als Trittbrettfahrer eines neuen Trends?) Kilden-Events von sehr zweifelhaftem Ruf organisierst kannst Du hier einen auf dicke Hose machen…SO NICHT KAMERAD! Was Deine sogenannten Theorien wert sind haben wir ja schon seinerzeit bei dem monatelangen Disput zwischen Dir und Prof. Dr. Dr. Dr. Lauhe-Lufth erkennen können*! Ich finde, bevor wir jetzt ins dilletieren kommen, sollten wir zunächst einen Orag-Ausschuß bilden in dessen Unterausschüssen darüber debattiert werden muss, ob wir A. Abstimmen und B: Eine Mailingliste ins Leben rufen. Und wenn Ihr meinen Vorschlag nicht gut findet, dann ziehe ich mich unter Androhungen von strafrechtlicher Verfolgung des Vorgangs laut zeternd zurück…jawohl! *Entwicklung der spätpomodorianischen Senkgruben im ausgehenden Frühbarock unter Berücksichtigung des chinesischjapanischen Krieges auf den norditalienischen Weinanbau..
Udo

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Eintrag #12 vom 29. Jun. 2001 12:03 Uhr Alexander Klenner  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Alexander Klenner eine Nachricht zu schreiben.

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Mir ist letztens ein schonm etwas älteres Buch (leider ohne ISBN) in die Hände gefallen. Der Titel war “Ackerland und Gewässergrund - Zeugen verganger Zeiten” In dem dort enthaltenen Bodenfundarchiv sind einige Stücke aus Mitteldeutschland aufgeführt, die man stilistisch auf die Krilden zurückführen könnte. Auch und grade das Schötenmotiv ist in der Fundbeschreibung des öfteren enthalten. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob die Datierung der Funde in den ßbergang FMA/GMA so korrekt ist.
Gruß, Ivain

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Eintrag #13 vom 29. Jun. 2001 12:06 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Zwei Buchtitel, die ich empfehlen kann: “Die Geschichte der nordastoriansichen Schöten”, Prof. Dr. A Ahtz, Uni Tirana 1956 und “Baum- und andere Vegetabilkulte der Krilden im vorderen Orient” Heninng B. Stech-Lich, Nürnberg 1935
Udo

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Eintrag #14 vom 29. Jun. 2001 12:40 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Hat in diesem Zusammenhand schon jemand von den neuen Forschungen zur Agrometallurgie in im ausgehenden PMA gehört? Gerade die Verhüttung von Eisenkraut ist ein hochinteressantes Thema. An neueren Angaben kann man in diesem Zusammenhang von ganz besonderen Damannzierungstechniken ausgehen. Wer weiß genaueres? Sylvia

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Eintrag #15 vom 29. Jun. 2001 12:42 Uhr Sylvia Crumbach  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvia Crumbach eine Nachricht zu schreiben.

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Udo, könnten die Baumkulte auch mit den Hochbaumöfen in der Agrometallurgie in Verbindung gebracht werden? Sylvia

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Eintrag #16 vom 29. Jun. 2001 14:08 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Definitiv NEIN! Denn das kommerzielle Nutzen der Bäume steht in direktem Widerspruch zu den Glaubensgrundsätzen der Krilden! oder würde ein Christ aus dem Bahrtuch Christi Stofftaschentücher machen?
Udo

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Eintrag #17 vom 29. Jun. 2001 16:11 Uhr Hilmar Becker  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hilmar Becker eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Sylvia Mit der Agro-Metallurgie sprichts du ein gutes Thema an. Ich habe irgendwo tief in meinen Unterlagen noch einen alten Artikel von Prof. Alan Chain-Mail aus London gefunden, der die Südkrildische Verfahrensweise der Verhüttung von Eisenkraut, des Eisenwollespinnens und Strickens von Kettenhemden beschreibt. Diese Kettenhemden haben dann die Kelten gesehen und, in Ermangelung der technischen Kenntnisse, das heute übliche Kettenhemd erfunden. Hilmar — Literatur Prof. Alan Chain-Mail, Southern Crildic Culture, Agri-Culture and Social Life, London, neunzehnhundertwasweißich

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Eintrag #18 vom 05. Jul. 2001 08:00 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Ja watt denn? Gehen Euch die Argumente aus?
Udo

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Eintrag #19 vom 13. Aug. 2003 18:13 Uhr Autorenkolektiv S. Crumbach, A. Klockenberg   Nachricht

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Hallo zusammen!
Bei einem Besuch im Freilichtmuseum Groß Raden entdeckten wir bei der Nachfragen nach DDR-Veröffentlichungen auf einen dicken Band über die Kultur der Nordwest-Krilden!!
Sensationelle Erkenntnisse über den Exodus der Krilden im späten 7.Jh. auf der Flucht vor der Christianisierung durch die Byzantiner und die Ankunft im Jahre 739 im Gebiet des heutigen Groß Raden wurden darin publiziert.
– Wer nachlesen möchte, Lit._Angabe siehe unten.
Besonders faszinierend ist die darin aufgestelte These, daß die sog. “Tempelburg” der krildischen Gründung (!) Groß Raden eine Spätform der schon im Ursprungsland der K. verbreiteten Amphitheater ist! Darin wurde zu Ehren des heiligen Baums (siehe frühere Einträge über den Baumkult)von den jungen Männern des Volkes ein Wettkampf zweier Mannschaften ausgetragen, bei dem eine aufgeblasene Schweinsblase in einen Korb an dem in der Mitte aufgestellten heiligen Baumpfahl geworfen werden mußte. Die Zuschauer dieses Rituals durften übrigens nur Frauen sein, da die Nordwest-Krilden das Matriarchat hatten und ausschließlich Frauen heilige Handlungen überwachen durften.
Hat jemand vielleicht Informationen über das Matriarchat im Ursprungsland oder ist es vielleicht erst bei der krildischen Völkerwanderung wieder aufgetreten ??
Hoffen auf neue Erkenntnisse,
Autorenkollektiv S.Crumbach, A. Klockenberg & C. Wenzel.
Lit.: “Das Bild der werktätigen Frau im frühen Mittelalter - Erkenntnisse über das Matriarchat der Nordwest-Krildinnen.”
Amalie-Augusta Blaustrumpf, verlegt beim Suffragetten-Kombinat Leipzig, DDR 1956
(leider keine ISBN …)
P.S.: Wir werden morgen mehr zum Thema in der Bibliothek des Landesmuseums in Hannover recherchieren…

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Eintrag #20 vom 19. Nov. 2003 18:24 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Gelegentlich tauchen noch Dokumente aus den Archiven der Deutschen Universität Danzig auf; diesmal aus dem Fachbereich Religion die Dissertation eine GUstav Theodor Glaub mit dem Titel:“Eine moraltheologische Betrachtung des Lebens und Wirkens des hl. Dementius” (*)
Der hl. Dementius (610-655) empfing der Legende nach 28 Visionen, die ihn immer dringlicher aufforderten, dem Volk der Krilden den wahren Glauben zu bringen. Doch die Krilden brachten seinem Missionswerk wohl nicht den nötigen Respekt entgegen, so daß der erfolglose Missionar nach seiner Heimkehr ins griechische Bergkloster Koprolithera den berüchtigten “Brief an die Krilden” verfaßte. In diesem leider nur fragmentarisch erhaltenen Brief heißt es: “Hütet Euch insonderheit vor dem Verderben und der Narretei, die aus Eurer Verehrung der Schöten erwächst. Wer sich weise dünkt und die Schöten als Wahrhaftigkeit verehrt, der wird sich als Narr erweisen, und Hohn und Spott sollen sein Lohn sein” (Krilden 3, Vers 10-11).
Allerdings ist fraglich, ob der Brief jemals die Krilden erreicht hat, oder ob der hl. Dementius schlicht und einfach vergessen hat, ihn abzuschicken.
(*) Die moraltheologische Betrachtung befaßte sich kritisch mit der Legende, die sich um den hl. Dementius (andere Schreibweise: Dementios; bis heute ist unklar, ob er Grieche oder Römer war)rankt. Nach der missglückten Krildenmission entschloß sich St. Dementius, sein Leben der Suche nach dem Heiligen Gral zu widmen. Aufgrund eines Schreibfehlers bei den Reisevorbereitungen landete er aber nicht in Palästina beim Heiligen Gral, sondern auf der Insel Mykosia, wo die “Abtrünnige Kirche des Hl. Phalloidos” den Heiligen Pfahl verehrte. Als Dementius seinen Irrtum und das Ausmaß der dortigen Ketzerei und Verderbtheit erkannte, ergriff ihn heiliger Zorn, und er entweihte den Heiligen Pfahl auf nicht näher beschriebene Weise. Daraufhin erlitt er durch die aufgebrachten Gläubigen unter Führung der Priesterin Chlamydia den Märtyrertod - ebenfalls auf nicht näher beschriebene Weise. Im Jahr 1302 erfolgte seine Heiligsprechung - entweder durch Papst Inkompetenz IV. der römisch-katholischen Kirche, oder durch Patriarch Imbecilios der griechisch-orthodoxen Kirche. Beide Kirchen leugnen bis heute die Verantwortung für seine Heiligsprechung.
Der heilige Dementius gilt heute als der Schutzheilige emeritierter Professoren, die - ähnlich wie die beiden erwähnten Kirchen - standhaft behaupten, sich nicht an einen solchen Heiligen erinnern zu können.
Dr. Heide Christensen
Universität Neu-Altenstadt
FB Vergleichende Religionswissenschaften und Irrlehren

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Eintrag #21 vom 02. Sep. 2005 08:07 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Bedauerlichwerise darf die Fundstelle noch nicht näher genannt werder, vor kurzem wurde jedoch bei der Neuanlage eines Akkerfeldes ein höchst bemerkenswerter Fund gemacht.
Nach Pressemitteilung “handelt es sich um ein Schlachtfeld der Krilden der Telefönbakkusstufe.”
“Zahlreiche zersplitterte Schleudergeschosse bezeugen einen erbitterten
Kampf, aus dem die Krilden siegreich hervorgegangen sind wie ein großer
Scheiterhaufen unter einem künstlich angelegten Hügel belegt, in dem die
ßberreste der Kämpfenden und einige im Feuer nicht vollkommen
vernichtete Ausrüstungsgegenstände nach krildischer Bestattungssitte
niedergelegt worden sind.”
Es könnte sich um ein Indiz der sehr vielfach diskutierten Krildenwanderung unter der Königen Kinoa IX. von Krotschtoyk nach Irland handeln, da die Befunde, insbesondere die weit über das Gebiet verstreuten Schleudergeschosse aus Glas, vielfach zersplittert, sich einwandfrei in die Telefönbakkusstufe einordnen lassen. Ein weiteres Indiz sind die 3 Gewandverschlüsse aus Glas für Kleidungsärmel (eigentlich ist es überflüssig zu erwähnen, dennoch merke ich an dieser Stelle das interessante Detail an das es ein wichtiger Bestandteil der Tracht der königlichen Familie und der Königingetreuen war, die ßrmeloberseite nicht zu vernähen, sondern die Säume auf der Armoberseite zu überlappen und mit Knebeln elegant zu verschliessen (als eingehende Literatur zu diesem Thema empfehle ich Nebrot Bryggarson, die Tracht im Wandel der Krildischen Wanderungen, 1953, Ghana, derzeit vergriffen).
Für mich war das natürlich die Gelegenheit einige Repliken
zu fertigen, Bilder folgen in kürze.
Sehr interessant ist dabei die gesprungene Gürtelschnalle, wobei der Originalfund bedauerlicherweise kein Schötenmotiv auswies, denn dann hätte man auch den Nachweis eines männlichen Thronfolgers (und Hüter der Geheimnisse der Eisenkrautverhüttung & FeFak-Bohnenkrautröstung) im Gefolge gehabt, aber auf jeden Fall ist dieses schöne Stück hervorragend erhalten.
Es wäre von großem Interesse gewesen ob neue Erkenntnisse zum Fefak-Anbau gibt, aber diese Erkenntnisse wurden noch nicht der ßffentlichkeit zugänglich gemacht.
Torben

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Eintrag #22 vom 02. Sep. 2005 10:03 Uhr Oliver (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Oliver eine Nachricht zu schreiben.

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“insbesondere die weit über das Gebiet verstreuten Schleudergeschosse aus Glas, vielfach zersplittert, sich einwandfrei in die Telefönbakkusstufe einordnen lassen”
Da ich momentan mit diversen Schleudern übe, würde mich eine Kleinserie der Geschosse interessieren.
Mann könnte ein wenig über das Ballistik dieser interessanten Geschosse erfahren.
Auch über die Streuwirkung der Splitter gegen den Gegner, die ja immens gewesen sein muss…
Kannst Du so was anfertigen?
Gruß
Sascha

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Eintrag #23 vom 02. Sep. 2005 11:16 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Wie bereits 1964 Prof. K. Rötendorf in seiner Dissertation über die Bildung der älteren Krildensagas im Lichte der archäologischen Zeugnisse richtig feststellt, ist das Schöteln, nicht zu verwechseln mit dem Schöten, der Sagas die krildische Bezeichnung für das Werfen von Schädeln gegen andere am Boden liegende Schädel, ein besonders im 7. Jh während der Krildenwanderung beliebter Zeitvertreib. Jungmänner brachen zu sogenannten Schötelfahrten aus, bei denen unterwegs das Krildenblut getrunken wurde, ein berauschendes Getränk aus dem Extrakt des Fefakkrautes.
In den Krildensagas wird dabei zwischen dem Hochseeschöteln und dem Ackerschöteln unterschieden. Hinzu kommt das Klootschöteln mit unterschiedlich schweren Schädeln. Der Schötler benutzt für seinen Wurf die sogenannte Schötelschleuder, ein durch neuere Funde im Gräberfeld von Cuxhaven-Wiesenhain belegtes Wurfinstrument. Runensteine, die Krilden mit empor gereckten Armen darstellen, sind in der Vergangenheit häufig als Betende dargestellt worden, die neuere Fundlage läßt jedoch die Vermutung zu, daß es sich hierbeit nicht um religiöse Tätigkeiten handelte, sondern vielmehr um Darstellungen der Körperhaltung der Schötler kurz vor dem Abwurf seines Schädels.
Literatur: K. Rötendorf, ßber die Bildung der älteren Krilden-Sagas im Lichte der archäologischen Zeugnisse, Microfiche, 780 Bl., Dissertation Freie Universität Kinsarvik 1964
Erik Sigurdson

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Eintrag #24 vom 05. Sep. 2005 19:08 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Krildische Schleudergeschosse aus Glas der Telefönbakkstufe
Ein kurzer ßberblick, den ich aus dem 1966 erschienen und viel zitiertem “Die Krilden und der Fefakkrieg im Tiefland während der Telefönbakkzeit” (Rokvo Sorehnbo S. 66-177, Lutenblag, zentrales Tiefland, Molwanien) hier für den Bezirk Cuxhaven gekürzt entnehme.
Vor allem gekürzt, da dieses umfangreiche und imposante Werk sehr viele Theorien und unbegründbare Lösungsansätze aufstellt, die ursprünglichen Fragen und Widersprüche werden in keiner Weise aufklärt oder stichhaltig beantwortet oder gar klärt.
In den mehr als 7kg Glasmasse des Schlachtfeldes bei Cuxhaven fanden sind
Eine Typ 13 Splitter-Schleuderperle (das zerplittern ist beim Aufprall garantiert), 3 Windungen, dieses transluzend blau
Eine Typ 38 klein, dreieckförmige Schleudergeschosse, mit eingedrückter Punkteverzierung, blau auf gelb
Eine Typ 97d Schleuderperle, ringförmig, dieses Exemplar amethystfarben, transluzend
Dazu kommen eine gesicherte und eine vermutete Gürtelschließe
Gürtelschließe, ohne Nadel, transluzend, grün, mit Wickelspuren,
Gürtelschließe, ohne Nadel, translzuzend, blau, D-förmiges Profil, glatt
(es könnte sich aber auch eine Schleuderperle Typ 99f.b. handeln, wobei sie dafür nicht gleichmäßig genug geformt ist)
3 Gewandärmelschliessen, kreuzförmig, Glas

  1. 2 transluzend grün, eine mit gelbeln Endpunkten

  1. 1 opak gelb, leicht angeschmolzen, die Länge der Schliessenarme lässt sich nicht mehr sicher feststellen, der Körper mit sich kreuzenden opak-roten Fadenauflage.

Die Repliken finden sich hier:
www.derglasperlenmacher.de/meineperlen/krilden.html
Zum Befund des Kampffeldes
Es scheint also wie bereits durch den Ober-Elbe-Polovzen-Gelehrten Krapkak Sil Elma Cey ein krildischer Entscheidungskampf in gesichertem Terrain gewesen zu sein.
Krapkak Sil Elma Cey beschrieb das Ritual wie folgt:
3 Tage stampften die Krieger unter Aufsicht der Hüterinnen des Fefak (verdorbene Ausgeburten und Hüterinnen der stimulierenden Tränke) das ausgewählte Areal (der Sieger eines não se irrite-Kampfes bestimmte das Gelände, die hinterhältigen Krilden verschmähten bereits jetzt jede Ehre und betrogen auch in diesem Kampf).
Nachdem der Boden gesichert und die Opfer vollbracht waren, trafen sich die bis auf ein Leibtuch bekleideten Kampfesführer, teilten den Fefak und sprachen dann zu ihren Kriegern.
Anschließend bezogen beide Seiten Stellung, auf ein Zeichen stürmten die stolzen Krieger der Ober-Elbe-Polovzen auf die Krilden, ihr Siegesgesang den Stimmen von Engeln gleich, aber die Krilden setzten ihre geächteten Schleudern ein und die ersten stolzen Polovzen stürzten mit verletzten oder gar eingeschlagenen Schädeln zu Boden, ihr edles Blut tränkte den Boden, der ein Feld der Ehre hätte sein sollen. Die ihnen nachfolgenden Krieger traten in die Splitter der Geschosse der Krilden, sie stürzten oder versuchten Stolz mit blutigen Fußes bis zu den feigen Krilden vorzudringen, diese jedoch warteten ab um schließlich die letzten stehenden Krieger abzuschlachteten.
Der Kampf war kurz, nicht ehrreich wie er hätte sein sollen, dennoch wurden die Krilden von beiden Herrinnen ihrer Tat und Kampfes gelobt."
Krapkak Sil Elma Cey, in der 7. ßbersetzung des 98. Kapitels aus stupido racconti del bambino S. 99-229.
Die Schilderung eines Kampfes zwischen Krilden und Polovzen widerspricht der von Andrew vermerkten Ansicht der Historiker über Verwandtschaft dieser beiden Seiten, denn die Krilden hätten nie das Blut eines Verwandten verschüttet.
@Autorenkollevtiv: eine DNA -Analyse der Knochen scheint das fortgeführte Matriachart in der der Telefönbakkstufe zu begründen. Alle bestatteten waren ausschließlich männlichen Geschlechtes.
@Sascha: nun, wenn wir uns auf dem nächsten Krilden-Event irgendwie treffen können, können wir gerne ein paar Geschosse testen, meine Gewandung werde ich noch nicht mitbringen, da sie überhaupt noch nicht dem geforderten Maß an historischer Korrektheit entspricht.
@Erik: Sag mal, ich weiß ja das man Fefak-Kräuter röstete und dann aufgekocht hat, aber wie wurden denn die Extrakte gewonnen? Mir liegen bisher auch keine Unterlagen zum Anbau vor, leider. Hast du da ggf. weiterführende Informationen zu diesem Thema?
Torben

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Eintrag #25 vom 05. Sep. 2005 20:13 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Krilden

@Torben: Soweit ich weiß, hat man in den letzten Jahren am Lehrstuhl für Krildologie in St. Veit van der Gölsen, von der ßffentlichkeit fast unbemerkt Versuche zur Fefak-Bohnenkrautröstung durchgeführt, die besonders für Krildenreenactors interessant sein dürften.
Hier nun eine Anleitung, die mir dankenswerterweise der Lehrstuhlinhaber, Professor Karl von Lauterhofen-Traunfeld, zur Verfügung gestellt hat:
Fefak extrahiert man, in dem die Kräuter zunächst neun Tage an der Luft getrocknet werden. Hernach kocht man die getrockneten Kräuter in Wasser. Wichtig ist dabei, daß dieses vorher durch das Blatt eines Damiana-Strauches in den Topf geseit wird. Dadurch erhält der Fefak-Extrakt eine stimulierend aphrodisierende, ja fast berauschende Wirkung, die nach den Auskünften der Sagaliteratur von den Hüterinnen des Fefak überliefert wurde (siehe Rötendorf). Die auf diese Weise in Damianawasser eingekochten Fefakkräuter werden solange gekocht, bis nur noch eine dunkle, breiige Masse im Topf ist. Der darf nicht anbrennen, weil sonst die heilende Wirkung verloren geht. Diesen Extrakt löst man im Braskrereidfoss auf und läßt ihn weitere neun Tage in der Sonne stehen.
Ich habe bei meinen jüngsten Recherchen noch einige Literatur gefunden, die ich Dir für die Fefak-Forschung unbedingt empfehlen möchte.
Literatur:
- Kvisla Jammerdal, Die Hüterinnen des Fefak während der jüngeren Telefönbakkzeit, Statensuniversitat Skasenden, 2005
- Tom Flowers, Ewige Blütenkraft: Die Geheimnisse des Fefak. Anbau und regressfreier Genuß, 1765 (leider nur fragmentarisch in der Universitätsbibliothek von Lindenblüten erhalten)
- Franjo Groetenhörmen, Ein praktischer Ratgeber zur Anwendung von Fefak und Dronabinol, Verlag Cannabis Sativa, erscheint zur Frühernte 2006
Vielleicht ist auch diese weiterführende Literatur hilfreich:
- Karl von Lauterhofen-Traunfeld, Experimentelle Krildologie, Universität St. Veit van der Gölsen, unveröffentlichtes Typoskript 2005
- Karl von der Lauterhofen-Traunfeld, spirituelle Fefak-Bohnenkrautröstung und ihre soziokulturellen Folgen für die Entwicklung der krildischen
Urnensteinkultur, Habilitationsschrift Universität St. Veit van der Gölsen, 2005
- Stepan Steganowitsch, Schöten und Fefak. Eine meditative Reise zu den frühen Urnensteinen, Verlag Nochnoj Dozor, Soljanka 1979
Krildic Showfighting, ein Leitfaden für Krilden Reenactment. Hrsg. von der crildic dark age reenactment association (CriDARA) mit Sitz in Gyrorik, Molwanien.
- Hilmur Afersteinson, Der Urnenstein von Sleafold. Bildsprache und religiöse Aussage. In: Jahrbuch für krildische Philologie 275, Seite 68-95, 1964.
Wo ich schon mal dabei bin, rege ich an, dringendst an einer zusammenfassenden Bibliographie der Forschungsliteratur zu arbeiten. Hinweise bitte an meine E-Mail-Adresse, die Ergebnisse stehen dann auf meiner Homepage zum Download zur Verfügung.
Erik Sigurdson

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Eintrag #26 vom 05. Sep. 2005 21:52 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Krilden: Update Rezept

Eine Korrektur muß ich noch anbringen: natürlich beschreibt das eben genannte Rezept die Herstellung des bei Rötendorf genannten Krildenblutes. ßber die Fefak-Bohnenkrautröstung hüllte sich lauterhofen-Traunfeld bei meinem Besuch in St. Veit van der Gölsen süffisant in Schweigen.
Eine vorläufige Bibliografie meiner Forschungsliteratur findet Ihr unter www.sigurdson.de in der Abteilung Krilden-Forschung.
Dort findet Ihr auch meine Aufsätze “ßber das Schöteln” und eine kurze Etymologie des krildischen Wortes für *krithur= Göttin.
Erik Sigurdson

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Eintrag #27 vom 05. Sep. 2005 23:27 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Bilbiographie zur Krilden-Forschung

Meine angekündigte Bibliographie zur Krilden-ist seit heute Abend online. Ich biete sie als PDF-Datei zum Download an.
sigurdson.de/krildenforschung/Bibliographie.pdf
Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Literaur- und Quellenanlage aufgrund der beständig sich ergebenden neuen Forschungsergebnisse und aufgefunden Fälschungen ebenso beständig im Fluß ist.
Erik Sigurdson

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Eintrag #28 vom 06. Sep. 2005 09:51 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Die Krilden und das Matriarchat

@Torben
@Autorenkollektiv
Daß die Stämme der Krilden im Matriarchat lebten, läßt sich nicht nur an den von Torben gestgestellten Grabbefunden nachweisen. Sprachwissenschaftliche Untersuchungen lassen den Befund zu, daß die Krilden bereits VOR der Wanderungszeit diese Gesellschaftsform gewählt hatten.
Hier die Herleitung:
Die letzte nachgewiesene Schriftform für krildisch Göttin lautet “krithur”.
Herkunft= altindogermanisch *krivuya = himmlisch
indogermanisch = *krias = himmlisch, göttlich
etruskisch = *kriu = ein Gott/eine Göttin
altkrildisch = *krithu bzw. *kritha (diese Frage ist etymologisch noch nicht abschließend geklärt. Berücksichtigend, daß bei den Krilden das weibliche Königtum vorherrschte, wäre Femininum *kritha die korrekte altkrildische Form.
Gegelentlich findet sich auf Urnensteinen auf das Maskulinum *krithu. Hiervon scheint sich das spätere französische Cretin abgeleitete zu haben; was wiederum von der Geringschätzung des krildischen Amazonenkönigtums gegenüber ihren männlichen Zeitgenossen spräche.
Eine neuer Untersuchung zur Sprache der Urnensteine steht noch aus. Hilfreiche Hinweise liefert jedoch bereits der Aufsatz von Hilmur
Afersteinson, Der Urnenstein von Sleafold. Bildsprache und religiöse Aussage. In: Jahrbuch für krildische Philologie 275, Seite 68-95, 1964.
Erik Sigurdson

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Eintrag #29 vom 06. Sep. 2005 11:11 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fefak & Krildenblut

Ich bin doch sehr beruhigt, das Prf. Karl von Lauterhofen-Traunfeld die Herstellung von Krildenblut beschreibt und nicht die Herstellung/Röstung von Fefak, des das wäre unweigerlich zur einer sehr weitreichenden und schwerwiegenden Diskussion über die kultischen Handlungen und Hintergründe gekommen.
Wie es scheint, bleibt der eigentliche Vorgang der Fefak-Röstung somit noch im Dunkeln der Krildologie, auch wenn verschiedene aus Eisen geflochtene Netze die im Fundzusammenhang mit Kultplätzen und Feuerstellen stehen vielfach als Röstnetze gedeutet werden (einen kurzen Abriß über die 10 Fundplätze gibt es in dem von Erik erwähnten Die Hüterinnen des Fefak während der jüngeren Telefönbakkzeit, Statensunsversitat Sksenden, Kvisla Jammerdal, 2005).
Wo wir aber bei den Getränken der Krilden sind, ist mir im “Heimatführer ßstliche Steppe” (Hrsg. Stadt Bardjov, Molwanien, 2005) ein weiteres Rezept der krildischen Trinkkultur begegnet, einerseits würde es erklären, wieso die Krilden bevorzugt mit Rückenwind kämpften, andererseits riecht das ganze doch sehr nach Lokalpatriotismus und Wunschdenken. Ich hoffe auf weitere Nachweise dieser doch sehr gewagten Theorie:
“Schon den Krilden waren die Wirkungen verschiedener Knollen bekannt(zur Vorbeugung gegen Altersbeschwerden und allgemeine Arterienverkalkung, Verflüssigung des Blutes und folglich Verbesserung des Fließverhalten, Förderung Sekretionsvermögen und die Bewegungsfähigkeit des Magen-Darm-Traktes) und so wurde der Kriegerelite vor jedem Essen ein sogenannter ”blaknoch“-Trank gereicht, der dafür sorgte, das sie zum Kampf nicht nur gestärkt, sondern ihr Körper auch auf diesen Kampf gerüstet war.”
Im Führer geht es dann weiter, das man ja heute nicht mehr kämpfen würde, der Schnaps würde doch in geänderter Rezeptur weiterhin gereicht.
Hm. Ich denke da wirklich an Lokalpatriotismus und diese Schrift sollte nicht als ernsthafte Diskussionsgrundlage betrachtet werden.
Torben

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Eintrag #30 vom 21. Sep. 2005 21:18 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht ßberlegungen zu den Kulten der Krilden

Einleitung
Das Feld der Krilden-Kulte ist bis dato noch nicht hinreichend erforscht. Bisherige Thesen, vor allem in Zusammenhang mit den Schöten, sind doch allesamt sehr umnebelt und vage. Leider gibt es bislang nur sehr wenige archäologische Befunde, so daß ein zusammen hängendes Bild kaum zu vermitteln ist. Das, was wir in den Funden nachweisen können ist dialektal und regional noch sehr fragmentiert, verläßt eine streng wissenschaftliche Basis und driftet sehr leicht ins Ero-Esoterische ab.
Ausgangslage
Zunächst müssen wir uns darüber im Klaren sein, ob wir lediglich von der Gesamtheit aller Krilden sprechen, oder die Kulte der Uralkrilden von denen der südöstlichen Krilden unterscheiden wollen. Unweigerlich müssen wir uns um die möglicherweise ugrischen Sprachwurzeln der weit verbreiteten Urnensteine bemühen. Fußend auf der bisher allerdings umstrittenen wenngleich nicht widerlegten These, das das Wort Krilde vom ugrischen Wasserflechter oder Wasserschöter abzuleiten sei, sollten die Untersuchungen zu den Krilden-Kulten unter besonderer Berücksichtigung potenzieller Wasserkulte (nicht zu verwechseln mit den aquäduktialen Wasserspielen der römischen Eisenzeit) stattfinden.
Pferdekult und Fruchtbarkeit
Als Steppenvolk auf das Pferd angewiesen, sind darüber hinaus kultische Handlungen denkbar, in deren Mittelpunkt die Schöten-Tarpane bzw. Schöten-Koniks stehen. Erste Hinweise geben uns einfache Zeichnungen von Pferden, wie sie bereits aus der nachalexandrinisch vorbuddhistischen Periode bekannt sind, etwa die von Chiraz III (siehe Abb). Der Reiter trägt vermutlich ein Schwert und setzt in aggressiver Haltung über ein Bauwerk, das kulturhistorisch in die Herrschaftszeit der Phallitiden einzuordnen ist. Diese auch “Vase des ßberflusses” genannte Giebelform findet sich häufig in Fruchtbarkeitsempeln vormatriarchalischer Zeit. Vielfach sind sie mit Trisula und wehenden Fähnchen bekrönt und man findet Zeichnungen von Adoranten, die sich, Blumen in den Händen, tief vor den Bauwerken verneigen.
Weitere Kulte
Gelegentlich finden sich Hinweise auf ägyptische Ursprünge mit Verweis auf die nordmesopotamischen Murmeltierdungtafeln - freilich mit der nicht zu belegenden Behauptung, ein Held namens Krildamen sei legendärer Anführer eines Volks aus dem Westen gewesen. Diese sind aus kultischer Blickrichtung mithin zu vernachlässigen.
Weitere Untersuchungen sollten unbedingt in der inzwischen als krildische Gründung nachgewiesenen Tempelburg Groß Raden stattfinden. Dort ist inzwischen ein Baumkult nachgewiesen, über den weitere Grabungsfunde neue Aufschlüsse erwarten lassen. In diesem Zusammenhang sei auch auf mögliche Fruchtbarkeitsriten und sexualmagische Aspekte hingewiesen, die in direktem Zusammenhang mit dem gescheiterten Missionswerk des Hl. Dementios in Verbindung stehen. Hier steht noch die Analyse eines Pfahlfundes von der Insel Mykosia aus, die anscheinend der Phalloidischen Kirche als Objekt kultischer Handlungen diente.
Und letztendlich steht immer noch eine Untersuchung zu den krildischen Totenkulten aus. Wir haben zwar große Funde im Raum Cuxhaven-Wiesenhain, da die Krilden aber in früheren Zeiten ihrer Wanderungen kaum bis gar keine Gräber mit Grabbeilagen hinterlassen haben, stehen uns fast ausschließlich Informationen der Krilden-Sagas zur Verfügung. Die Frage, ob das Schädel-Schöteln seinen Ursprung in nicht näher bekannten Krildentotenkulten hat, ist bis dato ebenfalls nicht geklärt. Gleiches gilt für den bisher noch nicht weiter erforschten Kult des “Polvzen-Tretens” und des rituellen “Um-den-Haufen-Tanzens”. Diese sind bisher gelegentlich bei Krilden Reenactors zu sehen, wenngleich die Ursprünge dieser Kulte noch weitestgehend im Dunkeln liegen.
Erik Sigurdson

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Eintrag #31 vom 22. Sep. 2005 07:27 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Grabhügel?

Entschuldigt bitte, wenn ich mich hier mal einklinke. Ich habe mich mit dem Thema bislang überhaupt nicht beschäftigt, ist einfach nicht meine Zeit. Aber in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift las ich neulich, dass es sich bei dem Berliner Teufelsberg um einen krildische Bestattungshügel handeln soll. Eine Sensation für unsere Region. Aus Angst vor Grabräubern wird deswegen seit Jahrzehnten hartnäckig das Gerücht verbreitet, dass es sich beim Teufelsberg um einen nach dem 2. Weltkrieg aufgeschütteten Trümmerberg handeln soll. Nun bin ich wahrlich kein Freund von solchen sensationshaschenden Thesen. Aber wenn man sich Fotos der (angeblichen) Radarstation auf der Bergspitze dort anschaut-, verdammt, das schaut schon sehr nach einer modernen phalloidischen Kirche aus, da muß ich dem Autor schon recht geben. Eindeutiger kann man so ein Gebäude nun wirklich nicht gestalten- Lebt der Kult hier etwa weiter?
Schaut selbst:
www.homestead.com/fsbvg2/sites.html
Also wenn ich da einer Zeitungsente zum Opfer gefallen bin, entschuldige ich mich. Ich möchte wirklich, dass dieser spannende thread seriös bleibt.
Mit besten Grüßen aus Berlin
Joachim
KD1260

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Eintrag #32 vom 23. Sep. 2005 11:36 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Der Teufelsberg & die Phalloidistische Kirche Heute

Eine moderne Phalloidistenkirche auf dem Teufelsberg, auch wenn ich nicht dort gewesen bin, dem äußeren Erscheinen nach schließe ich mich dem ohne Zögern an.
Die Architektur ist einwandfrei den mykosianischen Tempeln (1) nachempfunden, wobei ich anfügen möchte, das auf Mykosia derzeit Besucherverbot besteht, da dort die unsäglichsten Krilden-Reenactments von unterstem Standard dort die letzen Jahre zahlreiche Heiligtümer für immer vernichtet haben und man daher dort jetzt “neue Wege” gehen will, über die ich aber auch noch nichts weiß und ich hoffe wir bleiben von weiteren Treffen in rosa gefärbten Leinen mit Krildenblut durch getrocknete, ausgehöhlte Gänsefüße verschont. ²
Zum Teufelsberg allgemein habe ich gestern noch eine ausgiebige Unterhaltung mit Prof.Dr.Dr. D.T.Kuhn, Vorsitzender der Irish Society of Krildic History an der Uni Dublin geführt, der sich in seinen ersten Studienjahren auf die frühe Ost-West-Wanderung spezialisiert hatte.
Nach seinem Wissen wurde kurz vor dem II. Weltkrieg eine nicht genehmigte Raubgrabung der seit vielen Jahren strafrechtlich verfolgten Gruppe Sphinx getätigt.
Wenn dem tatsächlich so ist wird Sphinx diese Ergebnisse und Funde lange schon durch schwarze Kanäle an Sammler verkauft haben, wenn sie nicht sogar im Auftrag tätig waren.
Ich hoffe dennoch, das am Teufelsberg eine Ausgrabung durchgeführt wird, nur ist das aufgrund der, ich nenne sie jetzt mal, Tempelanlage und deren Besitzer sehr fragwürdig - wenn es Phalloidisten sind.
Wie bekannt ist, haben im letzten Sommer die Phalloidisten auf Zypern für ziemlich viel aufsehen gesorgt, als sie zum Fest des Heiligen Pfahles das dort gesperrte Ausgrabungsgelände besetzten nachdem sie die auf nicht näher beschriebene Weise dafür gesorgt haben, das das Wachpersonal nicht zum Dienst angetreten ist.
Für die heutigen Phalloidisten, sprich den Anhängern des Heiligen Pfahles ist es ja immer noch Heiliger Boden. Wenn es Phalloidisten sind.
Im www konnte ich keine Auskunft bekommen, ob die Phalloiden auf dem TB in Berlin sind, aber vielleicht kann das ja jemand vor Ort recherchieren.
Grüße
Torben
1)Literatur zur Architektur: Phalloids at Mykosia, a generell overview of early architectical structur and usage in early crildic age, Librarians of Mykosia, 1969
2) Literatur zur Trinkkultur: eine Abhandlung über die verwendeten Entenbeine als Strohhalm in Nordwestkaukasus findet sich in: Krildische Altertumskunde im östlichen Mitteleuropa, BD III, G. Gans-Verlag, Berlin
Torben

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Eintrag #33 vom 23. Sep. 2005 19:23 Uhr Silvia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Silvia eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Textilfunde?

Leider gibt es bei den Krilden - wie leider bei vielen Steppenvölkern - viel zu wenige Textilfunde.
Es gibt da zwar ein Buch von Doktor Hans Lehrmann-Fillet (Titel: Seltsame Handarbeit der Nomadenvölker), das sich insbesondere mit ausgefallenen Textiltechniken beschäftigt, aber da es von 1912 ist, sind seine Theorien überholt.
So gibt es in dem Buch auf Seite 113 eine Abbildung, die er als ‘damast Technik’ bezeichnet. Nur hat dieses Muster eine frappierende ßhnlichkeit mit einer brettchengewebten Widderhornborte aus dem vorderen Orient. Diese Borte wurde allerdings erst im 19. Jhd. gefunden.
Ob es da wirklich einen Zusammenhang gibt, muss noch bewiesen werde.
Angeblich soll es in der ‘Experimentellen Krildologie’ einige interessante Bilder geben. Ich habe das Buch aber noch nicht.
Es stellt sich auch die Frage, ob das Widderhornmuster nicht in einem Zusammenhang mit dem Schötenkult steht. Angeblich gehört diese Ornamentik zu den hervorstechenden Merkmalen des Schrötenkultes.
Da die Krilden aber nicht mein Hauptgebiet sind, habe ich halt nur rudimentäre Kentnisse über dieses geheimnisvolle Volk. Wenn meine Schlußfolgerungen falsch sind, bitte ich um Nachsicht.
Aisling

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Eintrag #34 vom 27. Sep. 2005 20:11 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Krilden

@Joachim
Ob es sich beim Berliner Teufelsberg um einen krildischen Grabhügel handelt, kann aufgrund der schlechten Fundlage (danke Torben für die Untersuchung) nicht mehr abschließend beurteilt werden. Interessant ist jedoch der Hinwweis auf die Architektur Mykosias und die mögliche moderne Kirche der Phalloiden. Verschiedentlich finden sich Hinweise bei Verschwörungshistorikern auf die Illuminaten des Pfarrer Adam Weisheupt; ein Geheimbund, der auch dem Satanismus gefrönt haben soll. Reste der Illuminaten finden sich in der Gruppe Sphinx. Es scheint hier eine Symbiose zwischen Illuminaten und Phalloiden gegeben zu haben. Kürzlich standen vor meiner Haustür zwei VErtreter der “Kirche Missionarus Dementiosus der Eiligen der Letzten tage”; mithin scheint das Missionswerk des Eiligen Dementios doch nicht ganz umsonst gewesen zu sein. Ergänzend hierzu sei auf Robert Sheas und Anton Wilsons “Das Auge in der Pyramide” verwiesen, die Sphinx- und Auge-Symbolik der Phalloiden und der Illuminaten weisen hier eine frappierende ßhnlichkeit auf. Aber das ist alles natürlich noch sehr spekulativ, wenngleich die ßhnlichkeiten und Einflüsse, die wir derzeit im Krilden-Reenactment feststellen müssen, m.E. beängstigende Formen annehmen.
@Silvia
In der Tat gibt es Bilder in “Experimentelle Krildologie”. Was die verfügbarkeit angeht, kann ich Dich beruhigen, die Bilder sind von einer dermaßen schlechten Qualität, daß sie als Muster kaum mehr taugen. Außerdem verweisen sie auf Funde, die nicht eindeutig Borten zuzuweisen sind. reste, die ansatzweise auf die Widderhornborte weisen könnten finden sich z.B. in der Reihe “Die Ausgrabungen von Wörgawik”, Hier Bd. 27: die Kleiderfund im Hafenschlammbad von Wörgawik I-III, Seite 768ff., Abb. 1-7. Dort haben sich im direkten Umfeld metallener Fundstücke wie Münzen und Bronzespielzeugen Stoffreste erhalten.
Erik Sigurdson

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Eintrag #35 vom 28. Sep. 2005 09:44 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Textilfunde, maxisbombyx traegis & Trinkkultur

Hallo
Steige ich doch direkt mit einem kleinen Beitrag in das gerne vernachlässigte Thema der Textilfunde ein.
Sehr bekannt sind wie Silvia sagte “Seltsame Handarbeit der Nomadenvölker” oder wie das von Sylvia genannte “Banner der Aufständischen mit Stickerei (Goldlahmgarn auf Seide, pink und grün)”.
Diese Stücke zählen zu den immer wieder genannten und reich präsentieren Funden, aber das tägliche Leben der Krilden und vor allem - was sie trugen und woher sie das Material bezogen, dies wird sehr vernachlässigt.
Nachweislich scheinen die wenigen bisher bekannten Textilfunde darauf hinzudeuten das der bevorzugt verwendete Stoff Seide war und der Stand der Riesenseidenraupenzüchter bei den Krilden sehr angesehen war.
Unerlässlich war dabei die Zucht und Pflege der Riesenseidenraupen (maxisbombyx traegis), wobei zu den besonderen Werkzeugen ein Rohr aus Vogelknochen gehört.
In “Die slawischen Burgen von Neu-Nieköhr/Walkendorf Kreis Teteorow”, Ewald Schuldt, 1967, wird auf S. 37 auf ein Trinkrohr verwiesen, “ein 8,8cm langes Stück Vogelknochen, an den Enden sorgfältig glatt geschnitten und an der Oberfläche partiell mit ein einem feinen Flechtbandmotiv verziert. ßhnliche Stücke wurden in Haithabu ermittelt.”
Im allgemeinen werden die Funde dieser Art ohne Berücksichtigung von Zeit oder Kultur als Trinkrohre gedeutet und im nicht so ernsthaften Reenactment gerne auch als solche verwertet wie im “Aus-dem-Eimer-Saufen.
Die mit Schötenmotiven verzierteren Exemplare der Krilden haben aber einen anderen Verwendungszweck gehabt haben, dieser wird in dem Werk ” Maxisbombyx traegis, Zucht und Nutzen während der Krildischen Wanderungen“ von H. Illyb Doli, Londen sehr detailliert illustriert und beschrieben.
Ohne die Zuwendung der Riesenseidenraupenzüchter unter der Verwendung der zuvor besprochenen Rohre aus Vogelknochen starben die Riesenseidenraupen schließlich wie allgemein bekannt auf eine sehr tragische Weise aus.
Die Theorie der krildischen Strohhalme scheint folglich verpufft, dies aber nicht vollständig denn bezug nehmend auf ”die verwendeten Entenbeine als Strohhalm in Nordwestkaukasus (wie gesagt in: Krildische Altertumskunde im östlichen Mitteleuropa, BD III, G. Gans-Verlag, Berlin“) konnte unter den Textilfunden der Krilden im Nordwestkaukasus bisher keine Seide nachgewiesen werden, die Entenbeine könnten hier -aber auch nur hier, den von Jankuhn ermittelten Zweck erfüllt haben, eben als Trinkrohr.
Abschließend kurz zu dem vielfach besprochenen molwano-polovzischen Krilden-reenactments-Brauch, dem ”Aus-dem-Eimer-Saufen".
Wie bekannt ist erfolgt hier die Aufstellung der teilnehmenden Darsteller im Kreise um ein kultisches Gefäß, welches -wenn dann früher- mit Krildenblut gefüllt war, heute im Rahmen der living history handelt es sich zumeist um einen wohl temperierten vergorenen Traubensauft. Die Trinkrohe werden nun auf ein Signal des Stammesführers gemeinsam in dieses Gefäß getaucht, und es beginnt eine Art Wettkampf um das Getränk. Der Brauch verlangt die Kleidung in einen Lendenschurz oder andere den Körper präsentierende Textilien.
Ob es sich hierbei nun um eine wahre kultische Handlung der molwano-polovzen oder um pures neuzeitliches Entertainment handelt, kann auch aufgrund des Fundes im Zentralen Tiefland Jzerbo nicht sagen, wo sich im Fundament einer Aquäduktsäule mehrer Rohrknochen und größere Gefäße fanden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, das die ausgehöhlten Vogelknochen zwecks Bestimmung ihres Verwendungszweckes viel detailierter erfasst werden müssen als bisher geschehendund auch die kulturellen Hintergründe und Entwicklungsstadien der krildischen Kulter dürfen nicht unberücksichtigt bleiben um dieses wichtige Indiz gebührend zu behandeln.
Torben

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Eintrag #36 vom 28. Sep. 2005 10:12 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Krilden

@torben
Was die Verwendung verzierter Röhrenknochen als Trinkhalme betrifft, gebe ich zu bedenken, daß kürzlich in Haithabu (Grab 69) ein Glasspiegel in direktem Fundzusammenhang mit einem kleinen, ca. 8 cm langen Röhrenknochen gefunden wurde, der auf die von Dir beschriebene Weise verziert war. Das führt mich zu der ßberlegung, daß mit den Wikingern, die vielleicht doch schon Kontakt nach Südamerika gehabt haben, ein polovzischer, krildischer oder sogar polovzo-molwano-krildischer Kaufmann mitgereist und mit den dortigen frühen Maya- und Inkafürsten Koka gehandelt hat. Dies behauptet zumindest ein namentlich nicht genannt werden wollender molwano-polvzischer Reenactor kürzlich bei den Ritterspielen in Hermannsburg. Ob man dem Glauben schenken darf, wage ich zu bezweifeln. Aus heutiger Sicht hat meiner Meinung nach das rituelle Aus-dem-Eimer-saufen vor allem Nachhall in den anglo-polovzischen Stammesritualen auf den Balearen gefunden.
Erik Sigurdson

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Eintrag #38 vom 29. Sep. 2005 10:28 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Neues zum Teufelsberg

Der Teufelsberg dünkt mir immer mysteriöser.
Wie ich in Erfahrung bringen konnte gehörte das Gelände einst Gaspar Ortega Jesus del Delgado y Cabrillo, genannt auch El Diabolo, dieser war wohnhaft nahe Santa Carla und das bis 1898 als er inhaftiert und zum Tode verurteilt wurde, wobei er fliehen konnte.
Zur Zeit des 2. Weltkrieges führte er eine Schenkung des Geländes durch, tatsächlich an die “Moderne Phalloidistische Gemeinschaft”, einer um die Jahrhundertwende entstandenen Gemeinschaft um den Heiligen Pfahl, mit sehr extremen Verhalten und nicht mit der klassischen Phalloidistischen Kirche zu vergleichen.
Handelt es sich tatsächlich um den ehemalige El Diablo aus Santa Carla? Hat er sich nach Deutschland abgesetzt um hier die Moderne Phalloidistische Gemeinschaft zu gründen?
Die Indizien sprechen für diese Theorie, auch die viele Geheimnisse um den Teufelsberg, ebenso die warnenden Schilder “if you don´t work here, don´t park here” an der Absperrung des Teufelberges.
Leider werden die Rätsel um den Teufelsberg vorläufig ungelöst bleiben, unabhängig ob es nun die
Moderne Phalloidistische Gemeinschaft oder die Phalloidisten sind.
Oder auch ob Sphinx bereits den Bestattungshügel geöffnet hat….
@Erik: das sind Theorien, ich schlage da mal die Tage nach!
Torben

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Eintrag #39 vom 29. Sep. 2005 10:53 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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In der tat gestalten sich sämtliche Recherchen zum Teufelsberg als sehr mysteriös und es bleibt weitestgehend im Dunkel, ob die “Moderne Phalloidische Gessellschaft (MPG)”, die Illuminaten, die Grabräubergruppe Sphinx, Phalloiden des Dementiosus oder Satanisten Herren über den Teufelsberg sind und was die sog. INvestorengruppe Teufelsberg damit zu tun hat. Als bedenklichmuß ich jedoch die sektiererhafte Nebengruppe der Phalloidischen Gesellschaft namens “MPG3” erachten, die sich nachweislich aus ehemaligen Illuminaten, Tempelritter-nachfahren, ausgetretenen O.T.O-Anhängern zusammensetzt und unter einer Briefkastenfirma namens Investorengruppe Teufelsberg firmiert.
Aber zurück zu den Krilden: Einige sensationelleFunde begegnen uns in der letzten zeit, so wurde unlängst die Figur eines kelto-krildischen Steinschötlers ausgegraben. Ich warte derzeit noch auf Bildmaterial und den Grabungsbericht der Archäologen. In jedem fall wird das das Bild des Schötelns weiter ergänzen
Erik Sigurdson

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Eintrag #40 vom 30. Sep. 2005 07:55 Uhr Joachim Meinicke  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Joachim Meinicke eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Teufelsberg

Die Sache wird immer mysteriöser. Neulich erfuhr ich, dass die Nazis mit ihrem Hang zum Mystischen ausgerechnet auf dem Gelände des Teufelsbergs ihre wehrtechnische Fakultät errichteten-
Warum wurde dieses Gebäude nach dem Krieg so schnell mit Erde überschüttet, so dass es heute tief unterm Teufelsberg liegt?
Warum wurde von der angeblichen Radarstation auf dem Hügel ein Schacht bis in dieses verschüttete Gebäude gebohrt?
Warum wurden 1998 die Pläne vereitelt, auf dem Gelände der sog. leerstehenden Radarstation ein Luxushotel zu errichten?
Warum erließ der Senat dort jetzt ein Bauverbot?
Warum heißt der dort angebaute Wein ausgerechnet “Wilmersdorfer Teufelströpfchen” (sollen sie ihn doch gleich Krildenblut nennen).
Warum sind sämtliche Filme, die ich anlässlich eines Filmprojektes vor 2 Wochen auf dem Teufelsberg durch meine Bauer A 512 jagte dermaßen überbelichtet, dass man nichts erkennen kann?
Und warum parkt seit meinem ersten Eintrag hier dieser Lieferwagen mit den auffälligen Antennen vor meinem Haus?
Ich glaube nicht mehr an Zufälle!
Joachim (zum Glück nicht paranoid)

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Eintrag #41 vom 03. Okt. 2005 20:56 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 10 Jahre IKK (Internationales Krilden-komposium)

Bevor ich mich für ein tiefes Studium der neuen Erkenntnisse zurücklehne:
ein ganz großes Danke für die Einladung zum diesjährigen IKK.
Ich habe sie sehr gerne wieder angenommen und danke vor allem der Orga die wieder erstaunlich gutes geleistet hat, aber ebenso der abendlichen festlichen Verpflegung im Rahmen hitziger Diskussionen, wobei auch das Wetter dem alten krildisch-mykosischen Brauch “Die Gäste über die Brennende Treppe tragen” nicht unterbinden konnte.
Es war mir eine große Ehre Personen wie Dr. Dr. Sigurdson inperson zu treffen, als auch Dr.Prof. T.Rossi, Oberlandet und viele andere herausragende Persönlichkeiten.
Kurz, ich finde es wurde vieles an diesem event verbessert, ich freue mich auf das nächste, denn das Krötenschöteln dünkt mir geheimnisvoller als der Tempelberg.
Es steht viel Arbeit an.
Ich hoffe ihr baut morgen auch trocken ab.
Torben

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Eintrag #42 vom 04. Okt. 2005 11:58 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht 10 Jahre IKK

In den letzten Wochen begegnen uns in der Renenactment-Szene vermehrt sogenannte Polovzo-Schizoide. Ich habe mich deshalb direkt nach meiner Rückkehr vom 10. Internationalen Krilden Kongreß (IKK) auf den Weg an die Universität St. Veit van der Gölsen gemacht um diesem Phänomen am Lehrstuhl für Krildo-Anthropologie (LKA) nachzugehen. Wie mir Professorin Karla Leonie Itoriska mitteilte, wurden am LKA in den letzten Monaten verstärkt DNA Spuren aus den Gräberfeldern von Poulouse untersucht. Bisherige Untersuchungen der vergangenen Jahre haben ergeben, daß der Zweig der Polovzo-Schizoiden unter der Krankheit des Schizo-Narzissmus litt und deshalb ausstarb. Warum heute einige Veranstaltungsteilnehmer gerade diesen ausgestorbenen Stamm repräsentieren wollen, oder ob Erreger dieser Krankheit bis heute erhalten blieben, ist noch nicht geklärt. Ich hoffe, in den nächsten Wochen vom LKA neue Erkenntniss mitbringen zu können. An alles anderen: Ich hoffe, Ihr habt trocken abgebaut.
Erik Sigurdson

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Eintrag #43 vom 04. Okt. 2005 15:57 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Am Rande des IKK stellte der Sprachforscher Dr. Wernersen vom Institut Flensburg bei einem abendlichen Kolloquium die interessante, mir aber recht abenteuerlich erscheinende These auf, daß das Verb “Schöteln” sich in verballhornter Form im Dialekt der Region Süderbrarup bis in die heutige Zeit erhalten hat. Dort werde immer noch der Begriff “abschädeln” verwendet, vorzugsweise im Zusammnhang mit dem altnorddeutschen Schlachtruf “HauwechdenScheiß!”
Als Wernersen dann anfing, über den Gebrauch bewußtseinsverändernder Substanzen bei Kriegerkulten von den Krilden bis in die Neuzeit zu referieren, konnte ich aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der bewußtseinsverendenden Wirkung meines Getränks leider nicht mehr ganz folgen…

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Eintrag #44 vom 04. Okt. 2005 16:00 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Nachtrag:
Die Repliken der Schleuderperlen haben mich sehr beeindruckt. Vielleicht ist es ja möglich, beim nächsten Kongreß die Benutzung dieser Perlen in einem Kampf vorzuführen… immerhin hätten die Experimentalarchäologen ja jetzt ein Jahr lang Zeit zum ßben?

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Eintrag #45 vom 04. Okt. 2005 22:18 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Krilden / Abschädeln

@Annette:
Das ist ja ein interessanter Hinweis. Klar, es ist denkbar, daß sich dialektale und regionale Unterschiede im krildisch-schötlerischen Sprachgebrauch ergeben haben. Zumal ja standardmäßig mit Schädeln geschödelt wird, ist hier eine norddeutsche Version “abschädeln” in keinster Weise abwegig. Dem sollte man weiter nachgehen.
@Joachim:
Fahrzeug mit seltsamen Antennen? Vielleich handelt es sich bei diesen um die sogenannten Männer in schwarz, die schon Kennedy und Lawrence von Arabien ermordet haben sollen und eine gigantomanische illuminatische Weltverschwörung unter Führung der Buschioten anzetteln? Mein Tipp: Lebensmittel für mindestens neun Monate einkaufen, alle Fenster abdunkeln, in den Keller flüchten und am Radio auf weitere Durchsagen warten… oder rausgehen und den Abhörpolovzen gründlich die Meinung schöteln…
@alle hier:
Hat schon mal jemand etwas vom garstigen polovzo-molwanischen Meinungsschöteln gehört?
Erik Sigurdson

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Eintrag #46 vom 08. Okt. 2005 22:52 Uhr Rolf Schubert   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Phymelüten

Hiho Leute,
ich komme leider erst jetzt dazu hier etwas brauchbares zu schreiben.
Auch ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit den Krilden. Dieses aber nur weil ich in der Recherche nach den sog. Phymelüten nicht umher komme mich auch mit den Krilden zu beschäftigen.
Interessanterweise gibt es hier auch sehr viele ßbereinstimmungen (Krilden/Phymelüten).Igor Pharmontschevkov schreibt in seinem Buch “frühe Krilden = späte Phymelüten?” das es sich hierbei um Krilden handelt die sich zu einem neuen Volksstamm entwickelt haben.
Jetzt mal meine Frage in die Runde, was haltet ihr von dieser Theorie? Woher kommen die Phymelüten sonst?
Rollo, www.westfali.de

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Eintrag #47 vom 14. Okt. 2005 11:22 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Steinschötler in Mythologie und Volksbrauch

Zur Vorbereitung der nächsten Internationalen Krilden Konferenz möchte ich hier auf das Thema “Krildische Steinschötlermotive in Mythologie und Volksbrauch” eingehen.
Besonders im Odenwald finden sich zahlreiche Sagen über Steine werfende Riesen, so z.B. die Geschichte zum Felsenmeer bei Reichenbach, hier wiedergegeben in der Fassung von Frau Gundula Hubrich-Messow (Sagen und Märchen aus dem Odenwald, Husum Verlag, ISBN 3-88042-637-6):
“Vor Zeiten, als es noch Riesen gab, wohnten ein paar derselben in der Gegend von Reichenbach, der eine auf dem Felsberg, der andere auf dem Hohenstein. Einst hatten sie Streit miteinander bekommen und bewarfen sich in ihrer Wut mit ungeheuren Felsblöcken. Dazumal war der Felsberg noch ziemlich kahl, auf dem Hohenstein aber lagen Felsstücke in Menge, so daß der da wohnende Riese im Vorteil war. Er warf auch so heftig los, daß der Felsberger in kurzer Zeit unter den Blöcken begraben wurde. -..
Andere sagen dagegen, der Felsberger Riese sei Sieger geblieben und habe von vornherein einen Felsblock herüber geschleudert, dessen Wucht den anderen erschlagen habe, und das sei die Felswand auf dem Hohenstein.”
Solcherlei Sagen begegnen uns in großer Zahl aus dieser Region. Wenn man sich nun die Haltung vorstellt, die zum Werfen solch immens großer Felsen nötig ist, lassen sich erstaunliche Parallelen zum “großen kelto-krildischen Steinschötler” finden, der mit dem Gesicht nach unten in der nähe des Teufelsberges gefunden wurde. Es handelt sich hierbei um eine überlebensgroße menschliche Figur, die breitbeinig und mit nach oben erhobenen Armen da steht. Was noch fehlt, ist der Felsblock, den diese in Händen halten würden.
Berücksichtigt man den Einfluß, den die krildische Kultur auf ihre Handelspartner hatte, ist es durchaus denkbar (aber noch nicht zweifelsfrei bewiesen), daß sich das Steine schöteln, eben der Steineweitwurf als Mannbarkeitsritual, auch über die krildischen Grenzen hinaus wachsender Beliebtheit erfreute.
Selbst in so entlegene Gegenden wie Alba hat sich dieses Motiv verbreitet. Noch heute gibt es die großen Hochlandspiele, die als beliebte Exerzitien Steine stemmen und Baumstammweitwurf beinhalten. Nach dem dortigen Volksglauben sollten die frühen Clanchefs so die stärksten Männer ermittelt haben und in ihre Dienste genommen haben.
Da bisher nur männliche Initiationsriten bekannt sind, untermauert dies einmal mehr die These eines krildischen Matriarchats: Mädchen und Frauen werden als “vollständig” angesehen, als Gebärende wissen sie um das “Geheimnis des Lebens” und müssen keine Reinigungs- und Initiationsritualen mehr unterziehen.
Soviel als Vorankündigung zum großen Themenkomplex der krildischen Spuren in Mythologie und Volksglaube
Gruß
Madara

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Eintrag #48 vom 17. Okt. 2005 18:57 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht nach den letzten 14 Tagen

ergeben sich neue Aspekte, Theorien und auch Antworten…und Fragen…
@Rollo
Hallo Rollo,
ich bin mir da auch nicht so ganz schlüssig welchen Ursprung die Phymelüten haben, wenn ich aber Illyb Doli dieses Jahr am 04.06. in Hamburg auf einer seiner seltenen Lesungen richtig verstanden habe, sind die Phymelüten ein weiterer Zweig Phalloiden.
Sie stehen jedoch nicht in Zusammenhang mit den ersten Phalloiden auf Mykosia sondern den römischen Phalloiden (ich möchte an dieser Stelle nicht weiter auf die römischen Phalloidien eingehen, das Fundgut der Anhänger der Phalloiden spricht in diesem Falle für sich).
Die römischen Phalloiden -folglich die besagten Phymelüten- begaben sich gegen nach den ersten Handelskontakten mit den Krilden im 2.Jhr. auf eine eigene Wanderschaft und vieles spricht dafür das sie an der Verbreitung des Schötenmotivs bis Skandinavien -welches Beispielsweise auch alte Phalloide Bronzeanhänger zierte- beteiligt sind.
Auch wenn dies nicht viel ist, ch hoffe ich konnte dir helfen.
@ Annette
Hallo Annette,
die ersten Experimente mit den Schleuderperlen waren geplant, wir mussten jedoch feststellen das die uns zur Verfügung stehenden Schleudern nicht die Perfektion der krildischen Originale entsprachen. Daher haben wir die Experimente erst einmal verschoben, sie werden aber nicht in Vergessenheit geraten.
Weißt du den ob Dr. Wernersen etwas über den Anbau von Fefak weiß, da wir ja derzeit dort noch im Dunkeln tappen.
@ Madara
Ich kann nur sagen, das deine Fachkenntnisse zum Themenkomplex der krildischen Spuren in Mythologie und Volksglaube mich bereits beim 10. IKK sehr beeindruckt haben und ich auf weitere Ausführungen sehr gespannt bin. Ich freue mich sehr auf weitere Diskussionen dieser tiefgehenden Thematik der Schötler, vielleicht können wir endlich ein wenig Licht ins Dunkle Bringen.
@Erik
Bezug nehmend auf die Ausführungen von Madara, kannst du etwas zum Schötler sagen oder sind diese Befunde zum Leidwesen aller noch weiter unter Verschluß?
Viele Grüße
Torben

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Eintrag #49 vom 18. Okt. 2005 09:55 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Moin allerseits,
hier ein kurzer Zwischenbericht von meinem Besuch am LKA.
@Madara: Vielen Dank für Deine Erkenntnisse zu den krildischen Steinschötlermotiven in Mythologie und Volksbrauch. Bei näherer Betrachtung finden sie sich auch in Kunstmärchen wieder, wenn es zum Beispiel in Ludwih Tiecks “Der Urnenberg” auf Seite 38 heißt: “Nach einigen Tagen fielen ihm seine Eltern in die Gedanken, und wie sich besonders sein Vater über sein ruhiges Schöteln und Steine schleifen freuen würde.”
@Torben: Ja, ich habe bereits Bildmaterial von dem gefundenen Steinschötler gesehen, auch findet sich dort der von Madara festgestellte fehlende Stein. Uneinigkeit herrscht bislang, ob der Schötler wirklich Kopfunter begraben wurde. Der in der Grabung gefundene Papyrus mit der Inschrift “Nein, ich bin kein Templer” kann wohl als Fälschung bezeichnet werden.
Erik Sigurdson

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Eintrag #50 vom 18. Okt. 2005 15:09 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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@ Torben
Ich habe leider keinen näheren Kontakt zu Dr. Wernersen; da er aber lediglich Sprachforscher ist und sich v. a. mit der Sprachgeschichte Norddeutschlands beschäftigt, bezweifele ich, daß er etwas über den Fefak-Anbau weiß.
Aufgrund des rauhen nördlichen Klimas nehme ich aber nicht an, daß dort Fefak angebaut werden konnte. Eine Alternative wäre der aus gerösteter Gerste hergestellte Kufekum; dafür gibt es aber bislang keine Belege. Stattdessen wurde - vielleicht war da ja das Feuer noch nicht erfunden?? - aus Gerste ein Kaltgetränk hergestellt, das “Snelf” genannt wurde und offensichtlich auch bei den von Dr. Wernersen erwähnten Kriegerbünden eifrig konsumiert wurde. Eine berauschende Wirkung bei ßberdosierung wurde inzwischen im wisenschaftlichen Selbstversuch auf dem letzten IKK nachgewiesen.

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Eintrag #51 vom 19. Okt. 2005 12:45 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Sprachforschung

Im Zusammenhang mit Gräberfeldern von Poulouse hier ein kleiner Exkurs zur Lautverschiebung bei den Poulouse-Polovzen.
Wie allgemein bekannt ist, entstand durch die Bezeichnung des Siedlungsortes der Poulousen nach der Völkerwanderung aus dem Ort Poulouse letztendlich Toulouse. Wie Tinnitus (s.u.) in seinen Berichten erwähnte geschah dies in der Absicht sich von den Polovzo-Schizoiden abzusetzen.
Weniger bekannt ist hingegen das im Sprachgebrauch der Krilden Poulouse gleichzusetzen ist mit Po-Loose, der Urform von “keinen A* in der Hose” - ein weiter Grund für einebeabsichtigte Lautverschiebung von Seiten der Poulouse-Polovzen.
In diesem Zusammenhang noch erwähnenswert die krildische Redewendung: Perlen vor die Polovzen
Neben dem immer noch üblichen Haudi Polozven ist dies einer der ältesten ßberlieferten krildischen Weisheiten in Aussageform, deren Verwandlung bereits Tinnitus der ßltere in Band 7 der Berichte Römischer Handlungsreisenden (lat. Original aus dem Jahr 269, liegt als Kopie bei Irish Society of Krildic History in Dublin aus) beschrieb. Tinnitus zufolge soll Krampak der Herrschende (Führer der gemäßigten Poulouse-Polovzen, 267-273n.Chr., nicht der Polovzo-Schizoiden) Tinnituts gebeten haben, die die Polovzen seiht Jahrhunderten degradierende Formulierung in seinen Berichten nicht zu erwähnen. Tinnitus, der seine Aufgabe jedoch immer sehr genau nahm, schilderte nun aber genau diese Begebenheit und in der Neuübersetzung wurde nun auch endlich dieser Umstand aufgeführt.
Torben

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Eintrag #52 vom 19. Okt. 2005 12:56 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Sprachforschung / Nachtrag

ßberhaupt weisen die archäologischen Befunde der Gräberfelder von Poulouse darauf hin, daß die Poulousen merkwürdige Eßgewohnheiten hatten. Sie bevorzugten Wachteln, Schnecken und Frösche, weshalb sie in den späteren Isländersagas auch häufig spöttisch als *froskmatur bezeichnet wurden, die “Froschesser”….
Der heute wieder häufiger zu hörende Ruf “Haudi Polovzen” ist im ßbrigen ein linguistischer Beweis dafür, wie alte krildische Schlachtrufe Eingang in die Alltagssprache finden. Urspünglich hieß es
altisländisch: theyta polovzur (schlag die polovzen)
mittelhochdeutsch/mittellatein: sleagan polovzi mortis (schlagen wir die Polovzen tot)
.
.
.
hier klafft eine spachgeschichtliche Lücke, bis im anglokrildischen das “Howdie” auftaucht in Verbindung mit Polovzen sicher als Gruß zu verstehen. Hierbei stellt sich die Frage, ob Krilden mit den Templern nach Amerika gelangten, oder ob diese Sprachentwicklung aus dem keltobritischen Raum kommt.
Also wurde aus dem anglophilen “Howdie Polozen” (Grüß die Polovzen, oder: Hi, alte Polovzensocke) in der Nackriegszeit das eingedeutschte lautmalerische “Haudi Polovzen”, das man gelegentlich bei Veranstaltungen als Parole findet. “Haudi?” “Polovzen!” “Passieren”. Im jüngeren polovzokrildischen Reenactment findet sich dann der Schlachtruf “Hau die” “Polovzen” wieder, womit wir zum Ursprung des Sinns zurückkehren.
Erik Sigurdson

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Eintrag #53 vom 19. Okt. 2005 14:16 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Da Erik gerade das Krilden-Reenactment erwähnt hat:
Es wird allerhöchste Zeit, den Krilden-Darstellern einen qualifizierten Ausstattungsleitfaden an die Hand zu geben, um üble GroMi-Auswüchse wie den folgenden zu vermeiden:
Irgendein Mittelaltermarkt, eine junge Dame erklärt mir mit wichtiger Miene, daß sie eine Krildenmatriarchin darstelle. “Gewandet” (ich hasse dieses Wort!) war sie in ein wildledernes, auf halbe Oberschenkellänge gekürztes Trachtenkleid (Typ Billiglandhausstil von C&A)) und jutebeklebte Gummistiefel. Zu den weiteren Accessoires zählten eine Plastikhandtasche, die wie ein Stein gestaltet war (Muß mal in den 80ern mal in gewesen sein), da sie ihre Abstammung auf die Steinschötler zurückführte, sowie mehrere mit Silberbronze besprühte Nudelsiebe, die an strategischen Stellen am Kleid angebracht waren und als Kopfbedeckung dienten. Mich hat’s nur noch gegraust.
Hier sind die ernsthaft arbeitenden Rekonstrukteure mittelalterlicher Bekleidung gefragt! Anhand des (zugegebenermaßen kargen) Bildmaterials muß sich doch etwas Seriöses rekonstruieren lassen, das der fehlgeleiteten Reenactorszene dann als Vorlage und Leitbild dienen kann!

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Eintrag #54 vom 20. Okt. 2005 00:55 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Der Raub geistigen Gutes durch J.W.Goethe.

Wer kennt ihn nicht, den Erlkönig?
Die Wahrheit jedoch… der Erlkönig ist eine Siegerhymne für einen Schötler, dem Schötlerkönig, im Original sicherlich in gutturalem KrilDur vorgetragen.
Aufgeschrieben wurde dieses Erzählgedicht bereits durch Tinnitus den ßlteren und somit ist dieses meisterliche krildische Werk erhalten geblieben und ich bin sehr froh, die Neuübersetzung hier wiedergeben zu können….
Der Schötlerkönig
Wer schötelt so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Schötlerkönig mit seinem Rind;
Er hat den Siege wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er schötelt sich warm.
»Mein Polovze, was birgst du so bang dein Gesicht?«
»Siehst, Schötler, du den Schötlerkönig nicht?
Den Schötlerkönig mit Schleuder und Reif?«
»Mein Polozve, es ist ein Schötlerreif.«
“Du lieber Polovze, komm geh mit mir!
gar schöne Schädel schötel ich mit dir;
manch bunte Blumen sind an dem Strand,
meine Krithur hat manch rosa Gewand.”
Mein Schötler, mein Schötler, und hörest du nicht,
was Schötlerkönig mir leise verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Polovze;
in grünen Blättern säuselt der Wind. -
“Willst, gemeiner Polovze, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich bewirten schön;
meine Töchter führen dich nächtlichst heim,
und wiegen und tanzen und schenken dir ein.”
Mein Schötler, mein Schötler, und siehst du nicht dort Schötlerkönigs Töchter am sonnigen Ort? -
Mein Polovze, mein Polovze ich seh es genau:
es scheint deine Heimat dir grau.
-
“Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
und bist du nicht willig, so schötel ich mit Gewalt.”
Mein Schötler, mein Schötler, jetzt faßt er mich an!
Schötelkönig hat mir ein Leid getan! -
Dem Schötler grausets, er schötelt geschwind,
er hält in den Armen das erschötelte Rind,
erreicht den Hof ohne Müh und Not;
auf seinen Bahnen der Polovze lag tot.
Der Schötlerkönig - eine episch-fiktionale Ballade die vom Schötlerkönig erzählt, seinem sicheren Sieg und wie er seinem Herausforderer, hier ein Polovze, Furcht einflößt, wobei der Herausforderer jedoch bereits weiß, das er auch dieses mal wieder unterliegen wird.
Und die Ballade erzählt von der Krithur die ein Opfer verlangen wird - das Leben des schlechteren Schötlers.
Und das während der Schötlerkönig ihn verhöhnt und den Sieg anpreist.
Der Polovze liegt letztendlich und tatsächlich in der Bahn des Schötlerkönigs, da dieser natürlich aus dem Schädel des ehemaligen Schötlers eine weitere Schötelkugel formen wird.
Wenn man bedenkt, wie geschickt Goethe dieses meisterlicher Werk genommen und ihm jede Bedeutung entrissen hat, ein seelenloses Konstrukt gebildet …und wie er den Ursprung immer wieder geleugnet hat - ich kann es nicht in Worte fassen.
@Annette: eine sehr gute Idee, die wir in Angriff nehmen sollten!
Torben

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Eintrag #55 vom 20. Okt. 2005 08:16 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht ISS

Werte Damen und Herren,
Wie bereits seit Tagen vermutet kam es gestern auf dem Internationalen Schötler Symposium ( ISS ) zum Eklat !
Nachdem Prof.Dr.Dr. Otto-W. Ichtich Der Vorsitzende der Nationalen Agentur der Schötler Ausgrabungen ( NASA ) seine Vortrag begonnen hatte wurde er sofort von mehreren Teilnehmern der Symposiums
u.a. Herrn Dr. T.rossi und Herrn Prof.Dr. A. van de Paard als Altherrenprosaschreiber tituliert. Worauf Herr Prof. Ichtich unter Protest auf Verweis auf das 10. IKK den Podiumsplatz verliess und nicht dazu zu bewegen war seinen Vortrag zur “Sprach- und Redewendungen der Schötler in der Urform” fortzusetzen.
Schade aber wir sind vor Ort und werden weiterberichten
Dr. T. Rossi

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Eintrag #56 vom 20. Okt. 2005 11:24 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Welt-Erfahrung. Denk- und Darstellungsformen einer Schötler-Existenz am Beispiel des Tannhäusers

In der Tat bieten sich in der Literatur zahlreiche krildo-schötlerische Einflüsse. So auch im Minnesang des 13. Jahrhunderts, wie ich bereits 1995 in meiner eigenen bescheidenen Doktorarbeit am Lehrstuhl für Krildische Mediävistik an der Universität St. Veit van der Gölsen (“Welt-Erfahrung. Denk- und Darstellungsformen einer Schötler-Existenz am Beispiel des Tannhäusers”) nachgewiesen habe. So heißt es in Leich XII über die Armut des Fahrenden Schötlers:
“Hi vor do stuont min dinc also, daz mir die besten jahen
ich waer den lueten sanfte bi; do het ich holde mage.
Sie kerent mir den rugge zuo, die mich so gerne sahen;
sit ich des schuotels nicht enhan, so grüezent
sie mich trage.” (Leich XII, Vers 1-4).
Auf diese Weise wird die Gattungstradition der Spruchdichtung aufgerufen und der noch bei Spervogel allgemeingültig beschriebene Zustand der durch Armut hervorgerufenen Unfähigkeit zu schöteln direkt auf das Sänger-Ich bezogen. Frei übersetzt bedeuten die obigen Verse: Solange ich Kohle hatte, lobtzen mich die Besten und hatte ich die tollsten Hasen; aber als ich arm wurde, weil meine Auftraggeber mit ihrer Honorierung so sparsam wurden, daß ich nicht mehr schöteln konnte, da ließen sie mich links liegen.
Im Folgenden wird eine wirt/gast Konstellation aufgerufen, die den Verlust des sozialen Status bezeichnet, aber das soll in einem späteren Beitrag über den Minnesang der Schötler beschrieben werden.
Erik Sigurdson

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Eintrag #57 vom 20. Okt. 2005 14:50 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Tracht und Trachtzubehört der Krilden während der Telefönbakkzeit

@alle: ich bin dann heute mal Annettes sehr gutem Vorschlag gefolgt, und zusammengefaßt was wir hier bisher zusammengetragen haben
Das Material
Wahrscheinlich ausschließlich Seide. Wie bereits erörtert waren die Riesenseidenraupenzüchter ein äußerst anerkannter Personenkreis der krildischen Kultur, man kann somit davon ausgehen -und die Nachweise der Stoffreste wie in Wörgawik sprechen ebenso wie das Seidenbanner (“Banner der Aufständischen mit der Stickerei (Goldlahmgarn auf Seide, pink und grün)”) dafür- das der Hauptteil der Tracht aus Seide gefertigt worden sein wird.
Farben
Rosa - mündliche ßberlieferung im Schötlerkönig (“meine Krithur hat manch rosa Gewand”) als auch wiederum im bereits genannten Banner
Grün - seltener, exakt nur einmal, der Nachweis im Banner (o.g.)
Verzierung
Goldlahn - in einigen Aquäduktanlagen im Fundgut, unter Urnensteinen ohne weitere Befunde als auch im Banner nachweisbar
Borte - wenn dann mit Widderhornmuster in ‘damast Technik’ oder einfachen Linienmuster, wie die Wollborte von Wörgawik in gelb und braun.
Tunika
Die Reiterdarstellungen sind spontan der einzige komplette Nachweis der mir einfällt, wobei diese Darstellungen in die nachalexandrinisch vorbuddhistische Periode fallen (Chriaz III). Hier scheint es als trage der Reiter eine Tunika oder einen Rock, wobei dieses Kleidungsstück im vorderen Bereich mit Mustern versehen sein kann, vielleicht waren es grüne Rechtecke auf rosa? (nach meinen Erkenntnisse und denen von Dr. T. Rossi waren diese Rechtecke nicht aufgenäht, sondern mit Knebelperlen fixiert und konnten dann vom Träger -wie auf den erwähnten Felszeichnungen zu ersehen- als Wimpel oder Signalflaggen verwendet werden, ggf. an einem Stab um eine Sichtbarkeit auf weitere Strecken zu ermöglichen. Ein genialer Weg der Verständigung).
ßber die Länge der ßrmel lässt sich für die einfache Bevölkerung keine Aussage treffen (s. Tracht der Königinnengetreuen), ebenso nicht über die grundsätzlicher Länge der Tunika.
Ein Krieger, wie in Wiesenhain berichtet, ist während der Telefönbakkstufe bis auf einen Lendenschurz (Material nicht bekannt, ich tippe aber auf Seide) unbekleidet gewesen.
In der vorkeltischen Zeit hingegen, hier war die Kunst der Eisenkrautverhüttung, das Eisenwollespinnen und Stricken von Kettenhemden in der Südkrildischen Verfahrensweise auf einem Höhepunkt, kann man sicher sein, das die Krieger dementsprechend gerüstet waren.
Hose
Nun, die Verweundung von Hosen ist fragwürdig. Auch wenn Poulouse gleichzusetzen ist mit Po-Loose, der Urform von “keinen A* in der Hose” - lässt dies nicht automatisch den Rückschluss zu das neben den Polovzen auch die Krilden Hosen getragen haben.
Unterwäsche
Ich zitiere Tinnitus, Bd. 6: “die Männer traten am morgen aus dem Hause, ihre Leiber von den kultischen Handlungen zur Ehren der Herrin gezeichnet, um schließlich bei aufgehender Sonne nur gehüllt in ihre glänzenden Leibbinden, um sich ihr Gesicht glatt zu pflegen, Zähne zu säubern und schließlich sich mit wohlrriechenden Cremen zu pflegen, während sie eine herzergreifende Ballade mit ihren gutturalen Lauten anstimmten”
Ich gehe davon aus, das in diesem Falle Stoffstreifen aus Seide verwendet worden sind (Nicht für die Körperpflege)
Schuhe
Sind meines Wissen nicht nachgewiesen und der Kampf in Cuxhaven-Wiesenhain erfolgte barfuss.
Es kann aber sein das das 30×7cm große und 5mm starke Holzstück (nach Analyse aus Birke) unter dem Urnenstein in C.-W., die Enden gerundet und in der Mitte etwas eingerundet, als Sandale gedient hat, wobei durch die 4 konischen zulaufenden Löcher Schnüre gezogen worden sein könnte. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um eine Fliegenklatsche.
Die Tracht der Königinnentreuen
Bei den Königinnengetreuen war es modisch, die langen, sehr weiten ßrmel an der Oberseite nicht zu vernähen, sondern die verzierten Säume zu überlappen und mit Knebeln elegant zu verschliessen.
Vom Schnitt hat sich diese Tracht nach den bisherigen Erkenntnissen nicht von denen der einfacheren Bevölkerung unterschieden.
Zu den weiteren Accescories gehörten auch gläserne Gürtelschnallen wobei die Schnallen eines männlichen Thronfolgers immer mit Schötenmotiv verziert waren, die der weiblichen nicht.
Weitere Ausrüstung:
Reif, wie im Schötlerkönig erwähnt? vielleicht aus Bronze wie in Wörgawik gefunden? Oder doch ein eher aus vergänglichem Material? (Eine ßbersicht gibt es in Schmuck oder nicht Schmuck, Prakdar Barrak, 1970, Kleinbohnum)
Entenbein als Trinkrohr (umstritten)
Rohr aus Vogelknochen (für Riesenseidenraupenzüchter)
Schötelschleuder
Schleuder
Schleuderperlen
Knüppel
Schötelsteine oder Schädel
Rind (Schötelkönig)
Kreiselbecher
Kultgefäß
Netz, aus Eisen geflochten (Nur Hüterin des Fefak)
Gewandärmelschliessen (Königinnengetreue)
Glasknebel
Gürtel (Material nicht bekannt)
Gürtelschließe (verschiedene Materialien, wie in Cuxhaven auch aus Glas, ggf. mit oder ohne Nadel, neue Bilder folgen)
An einem Strand zusätzlich bunte Blumen
Alles in allem sind dieses noch nicht viele Erkenntnisse, sie können aber einem helfen sich zu orientieren und die größten Fehler vermeiden, wobei ich hoffe nichts übersehen zu haben.
@alle: bitte folgt Annettes Anregung und wir können gemeinschaftlich Licht in das Dunkel bringen und das aufkommen einer GroKri-Szene wie auf Mykosia vielleicht verhindern.
Und darauf nachher ein kühles Lekdnu Snelf !
Torben

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Eintrag #58 vom 20. Okt. 2005 15:03 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Neufund: Rolle des Samakutra

In Nordpakistan wurde jüngst die längst verschollen geglaubte, nicht minder begehrte Rolle von Samakutra gefunden, einem alten Krildenlehrbuch der Vorwanderungszeit. Natürlich sind erst einige wenige Fragmente übersetzt. So zum Beispiel der Abschnitt “Auf Geheimmittel Bezügliches”. Hier heißt es im 39. Satz des siebenten Abschnitts:
“Eine Waschung mit den Wurzelextrakten von Madayantika (1), Kutaja (2), Anjanikrildika (3), Girikrildikarnika (4) und Slagspolovziparni (5) bringt die Haare in den ursprünglichen Zustand zurück.”
(1) Calotropis gigantae
(2) Altkrildischer Name für Henna
(3) Eine schwarze Blume, über die sich botanisch nach den literarischen Beschreibungen nicht zuordnen läßt
(4) Hier handelt es sich um Clitoris ternatae, die Schmetterlingserbse
(5) Nach dem Kommentar nicht eindeutig zu identifizieren, nach den Beschreibungen aber der aggressive Bestandteil der Mixtur.
Erik Sigurdson

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Eintrag #59 vom 20. Okt. 2005 18:36 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
weiß jemand von Euch, wann der seit langem angekündigte Ausstellungsband: “Zwischen Steppe und Poulouse - Die Krilden, eine frühe Hochkultur Eurasiens” endlich erscheint?
Ich habe im ZZIABKM Isnarsvik (Zur Zeit in Aufbau befindlichen Krildenmuseum Isnarsvik) mal nachgefragt. Da hieß es, die Ausstellungseröffung werde sich zwar noch verzögern (angeblich gibt’s Probleme mit der Rückzüchtung der Riesenseidenspinnerraupen und die Spezialistin, die versuchte die Rekonstruktionen mit heutiger Seide in pink-grün zu arbeiten, sei auf unbestimmte Zeit wegen eines Nervenzusammenbruchs erkrankt), aber mir wurde zugesichert, dass der Ausstellungsband trotzdem noch bis zur Frankfurter Buchmesse erscheinen soll. - Aber … nix ist und der Verlagsstand auf der Messe war heute leider nicht besetzt.
Ich warte wirklich sehnsüchtig darauf, da dort erstmals die Funde der Grabungen von Isnarsvik vorgestellt werden sollen. Nachdem, was man vorab gerüchteweise gehört hat, sollen da ja hervoragend erhaltene Textilien dabei gewesen sein.
Wäre so wichtig für’s Krildenreenactment. Und ich wollte mich über den Winter an die Zusammenstellung meiner Ausstattung geben.
Wäre prima, wenn jemand von Euch mit Insiderwissen mir da Auskunft geben könnte.
Danke im Voraus
Bärbel

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Eintrag #60 vom 21. Okt. 2005 10:55 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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@Bärbel
Oh, du hast so recht, ich warte auch sehnsüchtigst drauf, denn ich bin mir sicher, das wir auf jeden Fall mit neuem Bildmaterial oder auf wenigstens detailierteren Webtechniken rechnen könnten, denn ich bin mir -wiederum- sicher, das die derzeit verwendeten Gewebe nicht den krildischen Vorlagen entsprechen, da die Schussdrähte wesentlich dicker sind als die Kettdrähte. Die Maschen der Drähte befinden sich im Gegensatz zur normalen Tresse in Kette, eben anders als bei den Krilden, auch wenn sie den Vorteil der Stabilität und Durchflussleistung hätten.
Die wasserschötlichere Bindungsart mit guter aquatischer Durchflussleistung ist eben das jeder fünfte Draht eingebunden wird, folglich eine einseitig, glatte Oberfläche entsteht die eine einfache und schnelle Reinigung zulässt.
Du kannst aber -ich bin so frei und sage das hier- derzeit ruhig andere Seidengewebe verwenden, da J. Marsters derzeit aus persönlichen Gründen verhindert ist und wir nicht mit seinen hervorragenden Verwebungen rechnen dürfen. Und Seide ist immer passender als Leinen oder Wolle, und bitte achte darauf das sie in der Sonne schimmert bzw. glänzt.
PS: in 2 Wochen ist noch eine Messe in Hamburg für Jung-Krilden, die ich mit meiner Frau besuchen werde, und hey, ich werde dich auf jeden Fall über die neuesten Erkenntnisse auf dem laufenden halten.
@ alle: die Bilder der Gürtelschliessen mit Glasnadel folgen die Tage
Torben

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Eintrag #61 vom 21. Okt. 2005 17:17 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
@Torben
Danke für die Tipps. Ich werde wohl mit heutiger Seide beginnen, weil ich denke, dass schon aufgrund der Vogelgrippe (Problem mit der Verfügbarkeit von Entenknochen gesunder Enten) die Rückzüchtung der Riesenseidenraupen erst mal noch auf sich warten läßt.
Deine Hinweise zu den Bindungsarten kridlischer Gewebe sind sehr interessant. Hast Du eine Ahnung, mit welcher Art von Webrahmen (Wasserwebrahmen in Analogie zum Wasserweben und Wasserflechten?) die Gewebe hergestellt wurden?
Kann man so etwas in der heimischen Badewanne nachbauen? Aquädukte sind heutzutage so selten geworden und in einer Großstadtwohnung einfach nicht zu verwirklichen. Da muss man schon Kompromisse machen.
Das wäre dann mein nächster Schritt. Zumindest einigermaßen “a”-gewebte Stoffe und nicht die modernen Industriegewebe. Aber das muss noch bis nächstes Jahr warten.
Ach ja, ich habe heute die neuste Ausgabe der Zeitschrift “Kleine Schriften zur internationalen Krildologie”, Schriftreihe Krildologie der Universität St. Veit van der Gölsen, Ausgabe 11/2005,
in die Finger bekommen.
Da ist ein interessanter Artikel des französischen Polovzenforschers Dr. Jean-Jacques de Cretin-Crillard vom Institut des Etudes Poulousienne in Toulouse drin, in dem er einige ßberlegungen der krildisch-polovzischen Beziehungen anstellt. “Les anciens Polovses. Es-qu’ils sont été une tribu crillard?” (Auf Deutsch: Die frühen Polovzen. Waren sie ein krildischer Stamm?)
De Cretin-Crillard vertritt die These, dass die Polovzen ein Stammesteil der Krilden waren, der sich während der Ost-West-Wanderungen im 6. oder frühen 7. Jh. n. Chr. von dem Hauptstamm trennten und nach Südwest-Europa weiterzogen.
Möglicherweise war es auf den Wanderungen zu Spannungen gekommen, was die späteren Feindseeligkeiten der beiden Gruppen erklären könnte.
Er vermutet, die Ursache könnten entweder Differenzen bei der Auslegung der Schötlerregeln oder Unzufriedenheit mit der Wahl der neuen Wohngebiete im Norden Europas gewesen sein. Die Polovzen hätten möglicherweise den Norden für ungeeignet für die Riesenseidenraupenzucht gehalten und deshalb wärmere Gefilde angesteuert.
Dazu würde ein altes Sprichwort passen, das heute noch in der Gegend um Toulouse verbreitet ist: (ins Deutsch übersetzt reihmt es sich leider nicht so gut: “Raupen im Norden bringen Kummer und Sorgen”.)
Er vermutet, dass die Kriege und Kämpfe zwischen Krilden und Polovzen, die ihren Höhepunkt in der Schlacht bei Cuxhaven gefunden haben, möglicherweise durch eine Knappheit der Seide der Riesenseidenraupen im Norden während der mittleren Telefönbakkustufe ausgelöst wurden, die die nordeuropäischen Krilden zu Raubzügen in den Siedlungsbereich der Polovzen veranlasst haben könnten. Daher schlägt er vor, statt von Schötlerzügen und Schötlerkriegen besser von “Seidenkriegen” zu sprechen.
Für die mutmaßliche krildische Herkunft der Polovzen sieht er außerdem die Tradition des Schötlerns, die bis heute in Südfrankreich im Boule-Spiel einen Nachklang findet. Irgendwann im Laufe der zunehmenden Christianisierung hätten die Polovzen das Schötlern mit Schädeln völlig zugunsten des Steinschötlerns aufgegeben.
Während der frühen Neuzeit sei mit der weiten Verbreitung von Kanonen und Metallkugeln, die Steinschötler nach und nach von Metallschötlern abgelöst worden.
Na ja, es liest sich alles ziemlich stimmig … aber ich weiß ja auch nicht, ob sich der gute Herr de Cretin-Crillard da nicht ein paar Dinge passend zurechtgelegt hat.
Was meint Ihr dazu?
Grüße
Bärbel

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Eintrag #62 vom 21. Okt. 2005 17:36 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Ach ja, noch vergessen:
De Cretin-Crillard sieht eine direkte Verbindung der Bezeichnung “Boule” zu Poulouse und damit den Polovzen.
Er deutet den Namen des beliebten Spiels als: “Spiel aus Poulouse” oder “Spiel der Polovzen/Poulouser”, aus dem dann im Laufe der Jahrhunderte zuerst “Poulousienne” dann einfach “Poulou” und später “Boule” wurde.
Er stellt außerdem die ßberlegung an, ob nicht auch “Polo” auf die gleichen Ursprünge zurückgeht und durch Spielvariationen des Schöteln bei den Polovzern entstanden sein könnte.
Da wären aber die Sprachwissenschaftler unter Euch gefragt.
Grüße
Bärbel

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Eintrag #63 vom 22. Okt. 2005 12:43 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht De Cretin-Crillard; Weben

Hallo Bärbel,
dieTheorie von De Cretin-Crillard kling so ja wirklich gut, ich muß das aber noch mal im Original lesen, ob ich da so zustimmen würde oder nicht, denn wie du sagst legt er sich für die Abspaltung der Polovzen in das 6.und 7. Jhr. fest, die Abspaltung der Polouse-Polovzen fand aber bereits zwischen 267-273n.Chr stattfand.
Ok, dies wären die Poulouse-Polovzen, vielleicht spricht Cretin-Crillard ja von einem anderen Polovzenstamm, der sonst kein weiteres Aufsehen um sich machte und schließlich auf seiner Wanderung später ebenfalls um/bei Toulouse zu siedeln.
Ich schau da mal nach, wenn er Recht hat, so wäre das der Nachweis das Abspaltungen der Krilden “polovziert” wurden, vielleicht aus einem kulturellen Verfall der eigenen Werte? Und wie steht es dann um die Polovzo-Schizoide? Waren dies Abspaltungen der Polovzen oder war es bereits ein eigener Volksstamm der aufgrund eines genetischen Defekts von den Krilden als minderwertig und agggressiv eingestuft und somit als generelles Feindbild ins Auge gefaßt wurde um sich vor dem Verfall der eigenen Werte zu schützen? Ich hoffe Erik kann uns bei seiner Rückkehr vom LKA mehr über die DNA-Analysen sagen.
Zurück zu Thema Seideweben
Wie Andrew bereits 2001 ausführte: “Krilde” (leite sich) vom ugrischen (Wort) für “Wasserflechter” oder “Wasserschöter” ab.
und “sie (die Krilden) (haben) ihre Bewässerungstechnik zu den Rus exportiert, und somit eine Austrocknung weiter Teile des Kiever Reiches verhindert”
In diesem Falle bezöge sich “krilden” eben auf die Kunst mit Wasser zu “flechten”, nicht aber in einem Bezug darauf IM Wasser zu flechten andere Materialien zu flechten und für das Reenactment ist es ein Glücksfall, denn bisher liegt kein Nachweis eines Wasserwebstuhles vor und es bleiben somit einige Erkältungen erspart.
Kann jemand etwas zu den Webrahmen sagen, mir ist derzeit kein Webrahmenfund krildischer Herkunft bekannt.
Torben

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Eintrag #64 vom 22. Okt. 2005 13:19 Uhr Beitrag anonymisiert

nach oben / Zur Übersicht Polovzen und Krilden

Hallo Bärbel,
Es gibt ein neues Fachbuch, in dem es genau um diese
Thematik geht. Dabei wird die These vertreten, das
die Krilden im Polofzischen Siedlungsgebiet
eigedrungen sind und eine Weile Nebeneinander her gelebt haben.


Titel: Methastaseartige Siedlungsformen der

     Krilden im Polofzischen Kernland. 

Autor: Rudolf Münchmeier, Leo Müller
Verlag: Nordoberfränkischer Verein für Natur-,

      Geschichts- und Landeskunde e.V. 

ISBN: 3928626132
Der Author lehrt seit Jahren an der “Irish Society of Krildic History an der Uni Dublin- zusammen mit
mit Prof.Dr.Dr. D.T.Kuhn über die Ost-West-Wanderung der phalloidistischen Krilden und Polovzenkulturen.
Im Inhalt legt der Autor anhand von Siedlungsfunden der frühen Niederlassungsphase
(nachfolgend den Krildenwanderungen siehe (Krildische Wanderungen” von H. Illyb Doli)
dar in welchen Einheitsgrößen und Formen die Nachverdichtung des polovzischen Stammraumes stattgefunden hat.
Anhand von bisher erhobenen aber noch nicht ausgewerteten Funden weist der Autor vielen bisher falsch zugeordneten Siedlungsplätzen eine eindeutig krildische Herkunft nach indem er auf die in den Grundsteinsetzungen verwendeten Urnensteinen eingeht. Er stellt die Frage wie viele weitere der Siedlungen bislang falsch einsortiert worden sind, da die Grabungen mit Erreichen der Enden der Pfostenlöcher eingestellt
wurden und die Kulturschicht der Grundsteine nicht erreichte.
Aus diesen Erkenntnissen definiert er eine Siedlungstypografie in der er die Siedlungen
im wesentlichen nach Ihrer Größe klassifiziert. Dabei ist
ein Gehöft (< 20 Einwohner),
eine Hofgruppe (< 40 Einwohner),
eine krildische Methastase (40-100 Einwohner) und
ein krildisches Geschwür (100 Einwohner und größer).
Anschaulich gelingt es Ihm nachzuweisen, das Gehöfte und Hofgruppen in relativen
Frieden mit der umliegenden Polovzischen Bevölkerung gelebt haben wogegen
Methasasen und Geschwüre zum Teil heftige Angriffe hinnehmen mussten. Hiernach
ergeben sich die Unterklassen der befestigten und unbefestigen Methastasen und
Geschwüre die im Kapitel Siedlungsbefunde genau bearbeitet werden.
Die von Ihm vermutete Reaktion der polofzischen Umgebung war die Anreicherung allen biologischen
Materials mit so genannten monoklonalen Antikörpern, die das unkontrollierte
Wachstum dieser Tumorzellen hemmen sollte. ( siehe "DNA Spuren aus den
Gräberfeldern von Poulouse-,Professorin Karla Leonie Itoriska Universität
St. Veit van der Gölsen) Die natürliche
Bildung dieses auch heute bekannten Krebsmittls
wird zur Zeit weiter untersucht.


Viel Spaß beim lesen, ich denke es wird einige Deiner Fragen beantworten.
Harald

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Eintrag #65 vom 23. Okt. 2005 14:25 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Werte Kolleginnen und Kollegen,
allmählich neigt sich mein Forschungsaufenthalt am Lehrstuhl für Krildo-Anthropologie (LKA) an der Universität St. Veit van der Gölsen dem Ende zu. Es hat sich als korrekt erwiesen, daß unter der Leitung von Prof. Karl Lauterhofen-Traunfeld in der Tat die Figur eines Steinschötlers ausgegraben wurde. Bildmaterial und ein Forschungsbericht folgen in Kürze. Desweiteren wird derzeit im Fachbereich Experimentelle Krildologie an einer Sammlung rekonstruierter Krilden-Rezepte gearbeitet, die demnächst unter dem Titel “Wenn Krithur in den Kessel spuckt” publiziert werden sollen. Hier nun der Vorabdruck eines der Rezepte:
Krildische Bjórsupa
1/4 Liter Milch
1 Stück Zimt
20 Gramm Mehl
3/4 Liter Bjór
50 Gramm Zucker
1 Eigelb
2 hauchzarte Scheiben vom Blaugrünen Kifferling (nicht mehr als ein Viertel Gramm pro Portion!)
1 Spritzer vom Fefak-Likör
Milch mit dem Zucker aufkochen und mit Mel andicken. Bjór hinzufügen (dabei nicht mehr aufkochen!). Die Supa mit Zucka und Fefak abschmecken, ein Eigelb hinzugeben und gut verquirlen. Zum Schluß den Kifferling untermengen und etwa 10 Minuten leicht köcheln; fertig ist die Bjórsupa.
Den alten Krildensagas zufolge, wurde die Bjórsupa vor allem zu rituellen Zwecken konsumiert. Von unkontrolliertem Nachahmen sei hier ausdrücklich abgeraten!
Erik Sigurdson

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Eintrag #66 vom 24. Okt. 2005 08:00 Uhr Dirk Jerusalem  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Dirk Jerusalem eine Nachricht zu schreiben.

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zu dem Rezept:
Kann es nicht sein, daß man eigtl. das Mehl zu Klößchen formen muss, welche sich dann in der Suppe wunderbar mit dem Löffel zerschöteln lassen?
Gruß,
Terricus

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Eintrag #67 vom 24. Okt. 2005 10:02 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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@Dirk
Dafür mußtest Du mehr Mehl nehmen, sonst wird das zu dünn. Und wenn Du schon mehr Mehl nimmst, könntest Du das ganze auch zu leckeren Plätzchen verarbeiten. Dann wäre das aber keine Bjórsupa sondern ein Bjórkükur und was die vor allem in Zusammenhang mit den Kifferlingextrakten für Auswirkungen haben, aber gut, lassen wir das.
Was das Klößchen zerschöteln angeht, wäre das mit dem Löffel- oder Kloßschößeln, nicht zu verwechseln mit dem Klootschöteln, zu bezeichnen. Das ist aber eher eine moderne Tischsitte krildischer Reenactors als archäologisch nachweisbare kulturelle Tätigkeit.
Erik Sigurdson

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Eintrag #68 vom 24. Okt. 2005 10:44 Uhr Bernd (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Bernd eine Nachricht zu schreiben.

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Ich verfolge diese hochinteressante Diskussion schon eine Weile, aber erst jetzt konnte ich mich wieder an das eine obskure Rezept erinnern, daß in einem leider nur noch fragmentarisch erhaltenen Hausbuch aus dem 15. Jhd. stand, welches in einer Privatsammlung unter Verschluß gehalten wird, ich aber das einmalige Glück hatte, einen Blick darauf werfen zu können.
Ich bin damals an der mir unbekannten Zutat “gerostet feifennuk” verzweifelt, niemand konnte mir sagen, was das sein soll, doch jetz frage ich mich, ob damit Fefak gemeint ist ?
Kann man daraus schließen, daß der Verfasser des Hausbuches ein Nachfahre der Krilden war, oder gar selbst ein Krilde ?
Ich gebe mal das Rezept an, vielleicht steht es ja auch in derhier schon erwähnten Krilden - Rezeptsammlung, die demnächst veröffentlicht wird:
“Wilt du machen ein guot geriht:
Wie man sol machen ein guot geriht / man sol nemen gerostet feifennuk / ein strauben / ein sau / ein hirz lebern / ein kapaun / ein biber /
vnd haus in stucken / vnd tuos in ein irden haven / vnd siede daz zvo sammene / vnd wurze bis guot ist / vnd gibs hin / vnd versaltzez niht.”
Gruß, Bernd

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Eintrag #69 vom 24. Okt. 2005 15:24 Uhr Annette Widera  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Widera eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo ihr Lieben,
nachfolgenden Text habe ich einer monatlich erscheinden volkstümlichen Zeitschrift entnommen:
Krildische Profan - und Wehrbauarchitektur
Krilden und Polovzen
eine Geschichtliche Abhandlung europäischer Architektur aus dem Lebensgebiet der Krilden und dem artverwandten Stamm der Polovzen auf Grundlagen für Fachwerk und Holzkonstruktionen
Bereits seit dem 3. Jh. v. Chr. waren Profanbauten der Krilden mit unter Einflussnahme polovzischer Verzierungen am Einständerbau bekannt. Ein weit verbreitetes Fundgebiet, reich an nahezu vollständigen Funden ist heute noch die Landschaft im Gebiet der niedersächsischen Friesen, heutzutage als Bundesland Niedersachen bekannt.
Meine Damen und Herren, wollen wir uns nun auf den Pfad der Geschichte begeben, auf die Einbringungen von unserem hochverehrten und in der Fachwelt allseits geschätzten Kollegen Dr. HC. Professor Bentor aus Hannover, werden wir im Ablauf dieser Abhandlung gerne kommen. Auch die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse von unserem ebenso geschätztem Kollegen Prof. Dr. T. Rossi werden wir entsprechend hier würdigen.
Seit dem 3. Jhd v. Chr. nutzen die Krilden im oben genannten Stammesgebiet der Friesen einen nahezu ausgereiften Hausbau an, der seinen Anfang nach heutigen Kenntnissen im Ursprung des Grubenhauses fand.
Hier fand schon der polovzische Einfluss bei den Wohnhügeln (Wurten) an der südlichen Nordseeküste (1) statt.
Hier findet die bautechnische Untersuchung der Feddersen Wierde ihren Eingang, deren Blütezeit unter krildischen Baumeister noch heute nahezu unerreichbar ist. Diese Wierde (Siedlung) umfasste 26 Gehöfte mit 300 Einwohnern und 450 Stück domesziertem Paarhufern (Rinder, Ziegen, Pferden, Staatsbeamte).
Besonders gut erhaltene Hausgrundrisse mit Pfosten, Flechtwerk und Bohlenwänden zeichnen eine deutliche Sprache unter dem Aspekt der sozialen Gliederung der Krilden und Polovzen.
Für diesen Haustyp war die “Alles unter Dach und Fach” Gliederung oberste Priorität.
Im Erdbereich (Erdgeschoß) waren damals Paarhufer im vorderen Bereich untergebracht, während die anfangs mittig angesiedelte Feuer - und Kochstelle nun ihren Platz im letzten Drittel fand.
Die Wohn - und Schlafstätte der Krilden befand sich im oberen Stockwerk, genau über dem Platz der Haustiere, um die aufsteigende Wärme der Tiere auszunutzen.
Die Erforschung von Prof. Dr. T. Rossi des krildischem Janoschpferdes, (auch Kampfkugel genannt) unter Aspekten des ältestem nachgewiesenem Haustieres, auch unter dem Fachbegriff “Lagerchefhund Maggi ”einen enormen und richtungweisendem Eingang (2).
Aus den Ausgrabungen die unter fachlicher Anleitung von unserem Kollegen Prof. Dr. Erik Sigurdson, seines Zeichen Journalist für Polovzen und Krildenforschung stattfanden, konnte man die gebräuchliche Vorratshaltung damaliger Zeiten 1 zu 1 ableiten (3).
Professor Sigurdson fand heraus, dass die Vorratshaltung stark den krildischen Hallencharakter dadurch beeinflusste, indem Handwerker der Polovzen ihre Bockbieramphore als dauerhaftes Vorratsgefäß einbrachten.
Schwachpunkte des Einständerbaus fand man im Bereich der grünen Abfallentsorgung. Diese Punkte waren im erschreckendem Maße dafür verantwortlich, dass der linke Eckpfosten als erstes wegfaulte und dadurch eine Bewohnbarkeit des Gebäudes nur für eine Zeit von cirka 30 bis 45 Jahren zuließ. Für damalige Maße ein krildisches Leben lang.
Die nahe Mutmaßung, dass die Krilden aus einem Nomadenstamm hervorgingen, lässt sich mit dem Nachweis des Grubenhauses deutlich machen, indem man die “Architektonische Formenlehre” (4) hierfür definiert.
Prof. Dr. Erik Sigurdson führt auch an, dass hin und wieder eine bajuwarische Bockbieramphore aus dem Ochsenkarren herausfiel und auf dem Boden zerschellte, was wiederum einen stark wankenden Tritt des Krildenzwerghuhn hervorrief (illegales Besäufnis).
Die Baukunst der Krilden fand sich unter anderem am Dachgiebel als alles umfassenden Haus - und Schutzspruch “ Hau die - Polovzen” soll heißen: Haudi Polovzen wieder. Für die genaue ßberlieferung dieses Merkmales zeichnet heute noch der im 3. Jhd. damals lebende Stammeshäuptling Otto v. B. Ismarck verantwortlich.
Wollen wir uns nun dem Krildenwehrbau zuwenden, Meine sehr verehrten Kollegen und Kolleginnen, wie eingangs schon erwähnt, hat auch der Wehrbau einen enorm wichtigen Platz in der Krildenforschung gefunden. Der meiner Meinung nach sehr wichtige Bereich der “Encainte” (5) (Krildisch für Umwallungslinie einer Befestigung) umfasst mit diesem einzigartigem Begriff, auch unter TB-TWache bekannt, einen so genannten Motte and Bailey Bautyp des frühen Krildischem Wehrbaus unter polovzischer Anwandlung der anglisierten Form krildischer Caisel (Ringfort) wieder.
Auch die Wehrbautypen Hall - House, Keep - House und des Gate - House, verdeutlichen wie eng der damalige Bauplatz für Krildische Burgen bemessen war.
Unter Zuhilfenahme der Dissertation unsere allseits hochgeschätzte und verehrte Kollegin Frau Dr. HC A. Meli findet sich eine recht einfache und kompakte Bauweise aus dem livländischen Hapsal wieder.
Bei diesen B -Typen (Burgus) sticht das nicht unbedeutende Merkmal der Bailey (untere Vorburg) deutlichst hervor.
Hier fanden sich sämtliche Wirtschaftsgebäude im Bereich der Vorburg (siehe Burgenkunde von P. Iper) wieder.
Die Hauptburg “Motte” besaß den für krildische Gepflogenheiten wichtigen Wehrturm, dessen Bewohner sich dadurch hin und wieder auszeichneten, kein Gedächtnis zu haben, wie sie ihren abendlichen Weg in ihre “Sleep” Behausung fanden.
Bei der Motte indes fand keine räumliche Teilung des Krildischen Wehrbaus statt. Laut Krildenforschung konnte hier noch keine lasertechnisch fundierte Beweislage einer Polovzischer Baubeteiligung oder gar eines Einflusses der Polovzen nachgewiesen werden.
Geschätzte Genossen und Genossinnen :
Eine deutliche und nachweisbare Beurteilung finden wir wohl auf unserem nächsten Internationalem Krildenkomposium 2006 unter dem Leitfaden “ Auferstanden aus Ruinen ” ( Mr. D.DR ).
Ich bedanke mich für ihr zahlreiches Erscheinen
Anhang
1 - www.urgeschichte.de
2 - Expeditionen ins Tierreich von Dr. H. S. Ielmann
3 - Love Parade Berlin
4 - G. B. Inding
5 - Burgen im Reich der Krilden von W.M.etternich
Eure Thora

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Eintrag #70 vom 26. Okt. 2005 08:05 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht krildische Gürtelschliessen aus Glas

So, hier nun zu den besagten Gürtelschließen, die Bilder sind hier: www.derglasperlenmacher.de/[…]/50982396f91376701.h[…] zu finden
1. Reihe
zum einen 3 Gürtelschliessen verschiedener Stärke ohne Nadel transluzend grün,
Gürtelschließe, blau, klein, erscheint aufgrund der dünneren Stärke heller
Gürtelschließe, blau, groß, erscheint aufgrund der größeren Stärke dunkler
Gürtelschließe, grün transluzend, nicht geglättet
2. Reihe
Gürtelschließe mit Nadel, violett, D-förmiger Durchschnitt, runde Nadel, hellgelb transluzend mit gelbe-opaken Innenfaden und gelber spitze
Dieselbige, andere Ansicht
3. Reihe
Gürtelschließe mit Nadel, blau, D-förmiger Durchschnitt, runde Nadel Rot und Gelb
Dieselbige, andere Ansicht
Eine Unterteilung nach Farben wird jedoch nicht weiter vorgenommen, es wird lediglich zwischen Schliessen mit / ohne Nadel unterschieden.
93% (gesamteuropäisch) der als einwandfrei identifizierten Gürtelschliessen sind nur bruchstückhaft erhalten, wie viele dieser Schliessen ursprünglich eine Nadel hatten ist nicht feststellbar.
4% (gesamteuropäisch) der vollständig erhaltenen Gürtelschliessen haben keine Glasnadel
3% (gesamteuropäisch) der vollständig erhaltenen Gürtelschliessen haben noch eine Glasnadel.
Zu den Glasnadeln
70% der erhaltenen Glasnadeln haben eine Verzierung der Nadelspitze
30% haben keine Verzierung
Ein sehr geringer Anteil (nicht nach Art der Nadeln unterschieden) haben KEINE Bearbeitungsspuren am Nadelfuß.
Zur Trageweise der Schliesse ohne Nadel
Die Trageweise dieser Schliessen konnte bisher nicht nachgewiesen werden, jedoch könnte an beiden Enden der Gürtel durchgelegt und umgeschlagen worden sein, die Möglichkeiten sind zahlreich.
Die Herstellung
Um die gleichen Windungen und Schwankungen der Originale zu erreichen, werden -anhand von Fertigungsspuren nachweisbar- größere Glasperlen erschmolzen; diese werden in weiterhin weichem Zustand von der Fertigungsstange losgeschlagen, darauf folgend das ursprüngliche Fertigungsloch mit einer zweiten zugespitzten Stange leicht geweitet, dann weiter gedehnt bis der gewünschte Durchmesser erreicht ist. Die von R. Sorehnbo diesem Vorgang zugewiesene zylinderförmige Röhre (Kl´o-Ro´ll) wurde nachweislich nicht verwendet.
Es verbleibt nun die Schwierigkeit des Anlegens der Nadel. Da die erhitzte Nadel um den Fibelkörper gebogen werden muss -nachdem andere Vorarbeiten erledigt worden sind (Ring und ggf. farbige Aufsätze)- besteht die Möglichkeit das der Ring aufgrund der Erhitzung durch die heiße Nadel springen/zerspringen kann (s. Bild)
(weitere Ausführungen s. auch Kap. 9.7.3 “Die Krilden und der Fefakkrieg im Tiefland während der Telefönbakkzeit” (Rokvo Sorehnbo, Lutenblag, zentrales Tiefland, Molwanien)
Torben

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Eintrag #72 vom 27. Okt. 2005 14:42 Uhr Birgit Hager  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Birgit Hager eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Zusammenhang zwischen Kryllden und Krilden?

Durch unseren Besuch beim Internationalen KrildenKongress in Tannenberg sensibilisiert, fiel mir eine Begebenheit ein. die ich schon lange vergessen hatte:
Ich war bei unseren Nachbarn eingeladen, welche aus dem westlichen Ostanatolien stammen. Während wir ein Glas Tee tranken, mischte sich der 103-jährige Großvater Krylldis Yussuf ßnaz mit unters Volk und erzählte eine höchst unglaublich anmutende Geschichte.
Demnach stammt er vom seit langem verschollenen Volk der Kryllden ab. Dieses Geschlecht lebte lange Zeit in einer Einöde, die man heute als ökologische Nische bezeichnen würde, und nur so konnte das ßberleben dieser einzigartigen Rasse über mehrere Jahrhunderte gewährleistet werden.
Demnach wanderten die Kryllden einst vom nepalesischen Hochgebirge nach Ostanatolien aus, da die Lebensbedingungen dort von besserer Qualität waren.
Die Kryllden pflegten sehr viele alte Bräuche wie z.B. das Klötentreten, das einer alten Kriegstechnik entstammt. Heute ist diese Technik ein wichtiges Element in folkloristischen Tanzaufführungen. Man könnte es entfernt mit dem uns bekannten Schuhplatteln vergleichen, nur daß man sich dabei nicht selbst schlägt, sondern seinem Tanzpartner kräftigst in die Klöten tritt.
Auch das Yuffzern gehörte einst zum alten Kriegshandwerk, wird nun aber nur noch in stilisierter Form im Tanz dargestellt, genauso wie das symbolische Schleudern einer unsichtbaren Schleuder.
Der gute alte Mann unterstrich seine Schilderung durch eine eindrucksvolle Tanzeinlage, welche aber aufgrund von Arthrose und anderen Gebrechen ein wenig den eleganten Schwung vermissen ließ.
Interessanterweise genossen die Kryllden ein stark alkoholisches Getränk mit Namen Snyrf, was möglicherweise identisch ist mit dem bekannten Snerf. ßberhaupt zeigen sich in der Nahrungsmittel- und Getränkekultur der Kryllden unglaubliche Parallelen zu der der Krilden.
Zum Tee wurde Fafek gereicht, ein krümeliges und leicht klebriges Konstrukt, dessen Geschmack an aufgeweichte Pappe mit einer Spur von Zimt erinnert.
Auch erzählte Herr ßnaz, daß in früheren Zeiten dazu ranzige Milch vom königlichen Rind gereicht wurde, was eindeutig auf die nepalesischen Wurzeln hinweist, wo es noch heute Brauch ist, ranzige Yakbutter zu Getränken (meist in Kombination mit Tee) zu verarbeiten. Unklar blieb, ob es sich bei dem “königlichen Rind” um eine spezielle Bezeichnung für eine gezüchtete Rasse handelt, oder ob es sich dabei um das sagenumwobene aber wohl doch real existierende Rind des Krilden- bzw. Krylldenkönigs gehandelt hat.
Von Polovzen hatte er noch nichts gehört, nannte aber den Namen eines anderen in Ostanatolien heimischen, und feindlich gesinnten Stammes: die Pryktyyten.
Zwischen den Pryktyyten und den Polovzen scheinen gewisse Parallelen zu bestehen, da sich die Kulturen in groben Zügen gesehen, doch sehr ähnlich sind. Vielleicht sind die Polovzen aus den Pryktyyten hervorgegangen.
Als uns Herr ßnaz senior alte Kohlezeichnungen in einem Album zeigte, stieß ich auf eine Darstellung eines krylldischen Gotteshauses, welches frappierende ßhnlichkeit mit der krildischen Phalluskirche aufwies. Als ich ihn darauf ansprach, bestätigte mir Herr ßnaz, daß diese Bauform seit Bestehen der krylldischen Rasse in unveränderter Art überliefert sei. Ein schlankes, in den Himmel ragendes Minarett mit kuppelförmigen Anbauten, in denen die Gottesdienste abgehalten wurden. Ein Myezzin rief dabei die Lobpreisungen an die Krylldischen Gottheiten in die Welt und ins Universum hinaus.
Als wir die Familie ßnaz verliessen, drückte mir der alte Herr heimlich und sehr geheimnisvoll ein kleines Buch in die Hand, welches ich gleich unter der Jacke verstecken sollte.
Zuhause studierten wir dieses Buch dann gemeinsam. Leider sind wir beide der altkrylldischen Sprache nicht mächtig, aber die Abbildungen waren recht aufschlußreich. Leider steht dieses Buch nicht mehr zur Verfügung, da es aufgrund von Sauerstoff- und UV-Lichteinwirkung recht bald zu Staub zerfiel, aber meine Vermutungen, daß es sich bei den Kryllden um die Vorfahren der Krilden, oder möglicherweise auch einen verwandten Stamm handeln könnte, wären sicher einige wissenschaftliche Nachforschungen wert. Zum Glück hatte ich ein paar wenige der Texte in der mir unverständlichen Sprache abgeschrieben, und werde sie ggf. für weitere Forschungszwecke gerne zur Verfügung stellen.
Ich werde auf jeden Fall Herrn ßnaz sen. nochmals aufsuchen, um ihn gezielt nach den Kryllden und deren Kultur zu befragen. Vielleicht erhalte ich auch Einblick in die Kleidungsgewohnheiten der Kryllden um Aufschluss darüber zu erlangen, ob auch hier ßbereinstimmungen vorhanden sind. Herr ßnaz sen. ist nämlich noch im Besitz eines alten krylldischen Originaltrachtentanzkleidchens mit Tyty.
Ich bleibe dran!
Frau Rigani

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Eintrag #73 vom 27. Okt. 2005 14:48 Uhr Sylvain Dubois  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sylvain Dubois eine Nachricht zu schreiben.

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Sehr werten Kollegen,
Bezug nehmend auf der Beitrag der Kollege Behrens, bin ich der Meinung es wäre an der Zeit der Forchungstand im Frankreich mitzuteilen.
Im Großen und Ganzen, sind die meiste Angabe vollzu treffend, über die Eßgewonheiten der West-Polozen könnte weiter spekuliert werden, es steht aber fest daß es Regionale Unterschiede gab.
Die Schwarze-Fuß-Polozen (Gebiet der heutige Bretagne) hatten zum Beispiel ein gigantische konsum an Algen und Pilzen um deren Wachnehmung zu mindern, die Legende nach um verhindern sie seien Verwanten mit die Affen-Polozen (Gebiet der Heutige Cornwall).
Es ist auch Bewiesen daß, die Dolmen erbaut wurde um die zeremonielle “Um-der-Heimer-saufen” zu zelebrieren.
Was die Krilden angeht, auch wenn deren Eßgewohnheit ähnlich war, die haben tempel dafür gebaut, was die Bedautung eines Mahlziets für die West-Krilden klar definiert. Es wurden in den Gebiet der heutige Tiers, Fragmenten eines Galsgefäß mit Ganzenleber gefunden (nicht wie bösen Zungen behaupten geschlötet) siehe im Louvres Archiven : 1254/Kr/t67.
Zur Zeit wird die direkte Verbindung zwischen Polozen und Karnak geprüft, da vor kurz es wurde poloziche Verzierung endeckt bei der umfallen eine Mehnirs…
Rakir Prof. Doc. Archeologie du Louvres

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Eintrag #74 vom 28. Okt. 2005 09:16 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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@birgit
Guten Tag Frau Rigani,
nun, Ostanaltolien ist nun nicht wirklich mein Fachgebiet aber nach den Schilderungen von Krylldis Yussuf ßnaz könnte eine Verbindung zwischen den Krilden und den Kryllden bestehen, wenn nicht sogar die Tracht der Prytyyten einen Hinweis auf die Herkunft der Phymelüten gegen könnte.
Interessant klingt der Asepkt des Yuffzens, eben der Aspekt der Schleuder, kannst du etwas über den Aufbau der alten Schleudern in Erfahrung bringen?
Allerdings - es wurde im nordisch-krildischen Kreis kein Snerf getrunken sondern das Kaltgetränk Snelf - wobei es sich hier auch um eine dreifache akzentlose Lautverschiebung handeln zwischen den verschiedenen Kulturkreisen handeln könnte.
Anmerkung: das Klötentreten findet auch bei Tinnitus dem Verstörten Erwähnung. Nach seinen Bericht wurde das Klötentreten im Vorzug gegen das Krötenschöteln aufgegeben als sich die Bevölkerungszahl der Krilden drastisch senkte.
@Syl
Auch Herrn Rakir Prof. Doc. Archeologie du Louvres ein herzliches Willkommen.
Die Beiträgen aus Frankreich könnten uns wiederum mehr Licht ins Dunkel bringen.
Torben

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Eintrag #75 vom 28. Okt. 2005 15:46 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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…endlich gefunden?
Schau mal hier:
www.randomhouse.de/dynamicspecials/molwanien
Also, mich beschleicht da so ein Gefühl…könnte das vielleicht der legendäre “verschwunde Stamm” der Krilden sein?
Udo

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Eintrag #76 vom 28. Okt. 2005 21:45 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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@ Rigani
Wenn Herr ßnaz wirklich noch im Besitz eines Original-Tanzkleides mit Tyty sein sollte, hätte ich - sofern es machbar ist - gern ein Foto davon. Mich beschleicht nämlich gerade der Verdacht, daß die von mir erwähnte Krildendarstellerin im kurzen Kleidchen vielleicht mit ihrer Ausstattung doch nicht so unrecht hatte und wir uns einfach nur mißverstanden haben… Kryllden statt Krilden?
@ Udo
Es gibt zweifellos Parallelen zwischen der Geschichte der Molwanier und der Geschichte der Krilden. Andererseits sehe ich gerade bei Religion, Kriegsführung und Freizeitgestaltung doch recht große Unterschiede. Sollten die Molwanier tatsächlich die Nachfahren der Krilden sein, hätten sie ihre große und ruhmreiche Geschichte auf Schmählichste vergessen und verleugnet.

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Eintrag #77 vom 30. Okt. 2005 14:23 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Ich habe gerade eine interessante Quelle gefunden, die eindeutig Bezug zu den Krilden nimmt. Es handelt sich hierbei um Einhards Vita Karoli Magni. Ich zitiere:
Maximum omnibum, quae ab illo gesta sunt, bellorum praeter Krildicum huic bello successit, illud videlicet, quod contra Polovzes sive Hunos susceptum est.
Hier wird ausdrücklich erwähnt, daß nach seinem Krieg gegen die Krilden derjenige gegen die Polovzen und Hunnen der größte gewesen sei, den er jemals geführt habe.
Dies zeigt die Völkerwanderung der Krilden und Polovzen in einem ziemlich neuen Bild und widerlegt die Annahme, daß es dabei weitestgehend friedlich zugegangen sei.
Einige Historiker gehen davon aus, daß Karl die Krilden nur angegriffen habe, weil deren
regina godofrida […]iactabat etiam se brevi Aquagrani, ubi regis comitatus erat, cummaximis copiis adventarum;
also die Königin Gottfrieda damit prahlte, demnächst mit einer gewaltigen Armee auf Aachen zu maschieren, wo der König [Karl] Hof hielt.
Erik Sigurdson

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Eintrag #80 vom 30. Okt. 2005 20:51 Uhr Hans Joachim Oberländer  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Hans Joachim Oberländer eine Nachricht zu schreiben.

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Willkommen zur Berichterstattung
Beim Laudatio kamen einige der Hochgeschätzten Koniferen zu Wort
u.a.
Frau Dr. A.Talimor vom ASB ( Archiologischen Schötel Bund
Herr Dr. S. Holmgang
Herr Prof. Serben Ben Thor
Frau Dr. Honori Canus Anus
Herr Dr. Schialmo di Monti
Herr Prof. Dr. Reik Dubandson
Herr Dr. Dr. Dahral Waldski
Herr Prof. Ben Thor wies darauf hin Sine Loco Et Anno bezugnehmend auf die Aussage von Frau Prof. Dr. Semmah, Si Tacuisses Philosophus Manisses.
Worauf sich Herr. Dr. T.Rossi und Herr Prof. Ben Thor direkt im einem Streitgespräch wiederfanden und das auch noch Coram Publico
Herr T: ihr status nascendi ist ein dies ater.
Herr B: ihr redet von Crambe Repetitia und es ist eine crux mit euch zu debatieren
Herr T: Concepi cogito ergo sum dixi
Herr B: Confer Non Liquet
Herr T: Noli Turbare Circulos Meos
Herr B: Noli me Tangere
Herr T: Lotio Lentus
Herr B: Pogamentum
Herr T: Tertium Gaudens in Terra Incognita
Herr B: polovze ante Portas
Herr T: Hic rhodus hic salta
Herr B: Homo polovze lupus
Herr T: in dubio pro krildo
Herr B: Krildur Taceat in Ecclesia
Herr T: in nomine in nuce
Herr B: in partibus infidelium polovzum
Herr T: anus polovzum sund
Herr B: carpe krildur
Wir wollen auf dieses Gespräch hier nicht weiter eingehen, sondern den Laudatoren weiterzu hören.
Zitat Laudator Frau Dr. Honori Canus Anus
Um es mit den Worten des Dr. Otto-w. Ichtich zu sagen Nunc Est Bibendum
Mit freundlichen Grüssen
P.S.
Wir werden weiterberichten
P.S.S.
wir werden eventuell Glück haben das Her Dr. Otto-W.Ichtich uns doch noch die ßbersetzungen der polovzo-krildischen Redwendungen zum Gehör bringt.
So z.B.
Verliert im Juni der Polovze die Hose war im Mai schon der Knoten lose
Dr. T. Rossi

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Eintrag #81 vom 31. Okt. 2005 14:22 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Seit den Ausgrabungen in Pakistan, siehe auch: Lokalpalas und Caturmaharajikas in Felszeichnungen in Thalpan, wissen wir, daß der Ursprung der Krilden im alten Melucha etwa 7000 v. Chr. zu suchen ist. Nachdem im Verlauf einer Ehekrise des Königs Methusaluapa und seiner Königin Krithurrithanjiabala ein heftiger Bürgerkrieg das Land erschütterte, wurde Melucha geteilt. Methusaluapa bezog seine Residenz in Sandhanawala, während Krithurrithanjiabala Chandudaro bezog. Nach einem Putsch durch die Amazonengarde Methusaluapas wurde selbiger entmannt, hernach getötet und das Meluchinische Nordreich ging in dem Südreich Krithurrithanjiabalas auf. Vereinzelt hielten sich Reste der patriarchalisch orientierten Methusalapatis südlich von Melucha, das fortan Krithurrithanjialas genannt wurde, im Stadtstaat von Rangpur. Das bedeutet, daß es bereits vor den ßgyptern und Sumerern eine Hochkultur am Indus gegeben hat. Leider ist das Reich zu Zeiten Alexanders des Großen in den Kämpfen des Eroberers mit dem benachbarten Patallipurra aufgerieben worden. Zunächst flüchtete das Volk, das sich seit Krithurrithanjiabalas Enkelin Krithurribarbalapas im Matriarchat befand, nach Bhukephala, wo sich auch erstmals ein Phallitidenkult abzeichnete. Doch nach der Schlacht von Sangala 326 v. Chr. wurde auch die letzte bekannte Hauptstadt des Volkes, das sich nun selbst, wie auf den Rollen von Dukannst nachlesen läßt, Krithurri nannte, zerstört. Schriftliche ßberbleibsel dieser alten Hochkultur der Kriturri, aus denen sich später die Krilden entwickelten, sind die Rollen von Dukannst und die Zeugnisse, die uns die Rollen von Samakutra hinterlassen.
Erik Sigurdson

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Eintrag #82 vom 31. Okt. 2005 17:54 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Danke Erik,
das du so hilfreich über die Ursprünge der Krilden berichtet hast.
Nun aber zu der These Molwanier wären Krilden oder besser : Sind Molwanier vielleicht krildischer
oder polovzischer Abstammung?
Nun, ohne nähere DNA-Analysen und die dann folgenden Vergleiche wird sich diese Frage
nie endgültig beantworten lassen, derzeit kann man nur sehr vorsichtig die historischen Quellen und Nachweise zu ersten Schlüssen heranziehen, dabei sind natürlich lokale Begebenheiten in diese ßberlegungen mit ein zu beziehen und persönliche Interessen zurückstellen.
Ohne Zweifel - die Krilden sind durch (heutiges) molwanisches Gebiet gezogen, denn sie pflegten dort noch den Aqäduktbau und den kultischen Ritus Abfälle in den Aquädukten zu hinterlassen. Dies ist sogar das wichtigste Indiz für die Frühe Krildenwanderung aus dem Osten und das sie dabei Molwanien durchquerten oder zumindest streiften.
Polovzischen Ursprünge oder Merkmale dieser Art sind -bisher- nicht nachweisbar.
Das von den Polovzen gepflegte kultische “Um-den-Haufen-Tanzen” entspricht durchaus dem heutigen Gemüt der Molwanier und das heute zum Volkstum gehörende Biljardjig könnte sich durchaus aus einer Verschmelzung des “Um-den-Haufen-Tanzen” und dem “Schöteln mit Stock” sein, wobei der Nachweis aller Verbindungen noch nicht erbracht ist (wurde “Spiel aus Poulouse” oder “Spiel der Polovzen/Poulouser” im Laufe der Jahrhunderte zuerst “Poulousienne” dann einfach “Poulou” und später “Boule” Letztendlich vielleicht nicht sogar “Polo” und - somit zwingt sich die Frage auf, ob die langen Striche in den Händen der Reiter in den Steinritzungen vielleicht Schläger für dieses Spiel symbolisieren und nicht wie vermutet Signalflaggen.)
De facto sind die Spezialitäten der molwanischen Speisekarten ebenso ausgefallen an wie die der Polouse-Polovzen. Rein kulinarischethnomythologisch würde ich eher hier eine Verbindung zu Polovzen
als zu Krilden ziehen, auch wenn im “Heimatführer ßstliche Steppe” (Hrsg. Stadt Bardjov, Molwanien, 2005) das besagte “Rezept der krildischen
Trinkkultur” veröffentlicht wurde.
Allerdings läßt sich auch eine reine polovzische Abstammung nicht nachweisen und leicht möchte man auf die Theorie zurückgreifen, das es sich bei den Polovzen um eine sich wieder und wieder abspaltende Minderheit der Krilden handelt.
Verbleibt zu sagen das nach kürzlichem Schrifwechsel mit der crildic dark age reenactment association (CriDARA) mit Sitz in Gyrorik, dort auch keine neuen Erkenntnisse über den Zug der Krilden/Polovzen durch Molwanien bekannt sind.
Torben

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Eintrag #83 vom 31. Okt. 2005 19:29 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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…es allmählich an der Zeit, eine Krilden-Mailingliste ins Leben zu rufen. Dazu noch einen Dachverband mit mehreren Unter- und Ortsverbänden.
Warum?
Ganz einfach, die Krilden-Forschung ist allmählich schon so weit fortgeschritten, das zu befürchten steht, das es irgendwelches Gelichter als geraten ansieht, daraus Profit zu schlagen.
Als übles Beispiel nennen ich hier nur die sog. “Mittelalter-Szene”, von der der eine oder andere unter Euch vielleicht schon gehört haben mag.
Wehret den Anfägen sage ich nur!
Darüberhinaus rege ich eine jährliche Vollversammlung sowie eine erste Exkursion nach Molwanien an…
Udo

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Eintrag #84 vom 31. Okt. 2005 20:14 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Es war schön dabei zu sein, der Streitpunkt von der ISS war die Aussage von Herr Prof. Serben Ben Thor “Ich persönlich glaube, dass Amerika von den Krilden entdeckt wurde, im Jahre 500 oder nur wenig später. Die Spuren wurden mittels der Radiokarbonmethode auf 500 datiert. Deshalb wissen wir, dass die Krilden zumindest in Santiago de Cuba waren - wahrscheinlich auch noch weiter südlich, bis nach Mexico wo sich das Schötenmotiv in ehemaligen Töpfereien auf Krügen als Siegel wiederfindet, wahrscheinlich wurde das Krildenblut hier zum Vorläufer des Tequila. Hier läßt sich auch ein neuer sprachwissenschaftlicher Ansatz bringen, ”Te-krilakrilawot“..
An dieser Stelle ertönte es aus den Vordersten Rängen ”Audi Multa, Loquere Pauca!" und für eine Zeit lieferten sich die sich Herren eine ausgiebe Diskussion der die geneigten Zuhöher gespannt lauschten.
Bedauerlicherweise konnte der Vortrag auch in der späten Nacht nicht zuende geführt werden, eine ausführliche Berichtserstattung dieser gewagten These steht noch aus.
Torben

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Eintrag #85 vom 01. Nov. 2005 01:00 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen,
wie ich sehe, ist die Krildendiskussion eifrig im Gange und ich halte eine eigene Mailingliste durchaus für sinnvoll.
Ich hatte mich jetzt einige Tage aus dem Forum entfernt, da ich genauere Nachforschungen beim Institut des Etudes Poulousienne in Toulouse eingeholt habe (telefonisch bei M. Dr. J.-J. de Cretin-Crillard persönlich) und danach habe ich in diversen Bibliotheken recherchiert.
Der Widerspruch zwischen dem Artikel in den “Kleine Schriften zur internationalen Krildologie”, Schriftreihe Krildologie der Universität St. Veit van der Gölsen, Ausgabe 11/2005“ und der allgemein akzeptierten These der Abspaltung der Poulouse-Polovzen um 267 - 273 v. Chr. ließen mir keine Ruhe.
Ich glaube, ich habe ihn jetzt aufgeklärt und das wirft für mich weitere interessante Fragen auf.
M. de Cretin-Crillard reagierte auf meine Frage nach dem in Deutsch erschienen Artikel und diesem besagten Widerspruch sehr emotional. Ich zitiere: ”Mon dieu!!!!,…. (das Weitere möchte ich lieber nicht übersetzen)“ - Er schimpfte auf’s Deftigste über eine molwanische Praktikantin des Instituts, die den Text ins Deutsche übersetzt hat: ”Dies’ Mademoiselle Ana L. Phabetowa ‘ate nischt verstand’ die Nebensatze - ‘ate nischt g’fragte unde ‘at gemachte alle Sinn’e Karrrruselllll’ “
Er gab an, dass er in der französischen Originalfassung natürlich auf die frühe Einwanderung der Poulouse-Polovzen im 3. Jh. v. Chr. eingegangen wäre, aber den Ursprung der späteren kriegerischen Auseinanderandersetzungen der Krilden und Polovzen tatsächlich in den Ost-West-Wanderungen während des 6. u. 7. Jh. n. Chr. sehen würde.
Eine alte Legende und die Sorge um die Riesenseidenraupen hätte bei den Wanderungen tatsächlich einen Teil der Krilden nach Südwesten geführt. Sie hätten nach ihren alten Stammesteilgenossen gesucht, die sich Jahrhunderte zuvor irgendwo in der Umgebung von Poulouse niedergelassen hätten.
Dort hätten sie den Namen ”Polovzen" wieder angenommen (wer das glaubt???). Ansonsten stimme seine Darstellung.
Na ja, über die Wanderungen des 6. u. 7. Jh. n. Chr. möchte ich jetzt mal nicht reden, aber wenn die Polovzen (des 3. Jh. v. Chr.)tatsächlich ein krildischer Stammesteil waren, ergeben sich interessante ßberlegungen.
Wenn die Poulouse-Polovzen tatsächlich ein krildischer Stammesteil waren und im 3. Jh. v. Chr. nach Westen zogen, mussten sie Kontakt mit den Kelten gehabt haben. Sie müssen durch keltisch geprägte Regionen gezogen sein und sich im keltischen Siedlungsgebiet niedergelassen haben.
Gibt es dazu Hinweise aus der Archäologie? - Ich glaube, ich habe eine Reihe Indizien gefunden. Die Mittel- und Spätlatènekelten könnten tatsächlich von krildisch-polovzischen Kulturäußerungen beeinflußt worden sein!!
Die Kelten gelten allgemein als Kopfjäger, was auch archäologisch nachgewiesen ist.
In keltischen Siedlungen und Heiligtümern werden immer wieder menschliche Gesichtsschädel (z. B. in Manching, Bad Nauheim und rel. neu in Wierschem in der Eifel) oder sogar vollständige Schädel gefunden.
In den keltischen Heiligtümern von Roquespertuse und Gournay in Frankreich fand man bei Ausgrabungen Tore, in deren Pfeiler menschliche Schädel einen Platz fanden. In Ribemont-sur-Ancre waren es nicht die Schädel, sondern geköpfte Krieger (auf einem Podest).
Ich habe mich schon lange gefragt, woher der der Kopfkult der Kelten stammen könnte.
Jetzt frage ich mich, war es der Einfluss der Polovzen, die im 3. Jh. v. Chr. durch die keltischen Regionen zogen und das Schöteln mit Schädeln praktizierten? Sind die Totenschädel in den keltischen Bodendenkmälern eine Reaktion auf die schötelnden Polovzen?
Auffällig ist die zeitliche ßbereinstimmung der im keltischen Kulturmilieu gefundenen Schädeln mit dem Zug der Polovzen nach Poulouse - alle Funde sind aus dem 3. u. 2. Jh. v. Chr.
Gibt es weitere Hinweise, die auf einen Einfluss der Polovzen auf die Mittel- und Spätlatènekelten zeigen? Ja, die gibt’s - die Schleiderperlen! Torben hat dankenswerterweise eine Rekonstruktionen von krildischen Schleuderperlen aus der Schlacht bei Cuxhaven gemacht.
Aus meiner Sicht ähneln sie auffällig den Glasobjekten der Mittel- und Spätlatènekelten, die wir allgemein als Glasarmringe (Mittellatène) und Ringperlen (Spätlatène) bezeichnen. Einige kridlische Schleuderperlen würde ein Keltenspezialist als missratene Glasarmringe ansprechen. Nimmt man die Kenntnisse der Krildologie hinzu, wird ihr Charakter der Schleuderperlen aber klar erkennbar.
Auffällig ist, dass die sog. Glasarmringe im keltischen Milieu genau dann auftreten, wenn wir zeitlich die Wanderung der Polovzen nach Poulouse anzusetzen haben.
Die etwas kleineren sog. Ringperlen sind später anzusetzen, aber wenn man von einer ßbernahme der krildisch-polovzischen Sitte der Schleuderperlen durch die Kelten ausgeht, läßt sich endlich auch das vereinzelte Auftreten von Ringperlen in Ein- oder Zweizahl in keltischen Männergräbern erklären: - Es war kein Schmuck sondern eine Waffe -ob die jeweilige Todesursache oder eine ßbernahme der fremden Waffengattung müßten jetzt die Anthropologen klären.
Jetzt bleibt aber noch die Tatsache zu klären, warum die Kopfdarstellung (auch Masken genannt) in keltischen Fundzusammenhängen bereits früher - während der Frühlatènezeit auftritt.
Hier vertrete ich die Auffassung, dass es Handelsbeziehungen zwischen Krilden und Kelten gegeben haben muss. - Entweder direkt oder indirekt über Griechen und Etrusker (die die keltische Latènekultur entscheidend mit beieinflussten).
Ich denke, hier wäre weitere Forschung notwendig - besonders auch weil schon während der Hallstattzeit Seidenstoffe (s. Fürstengrab von Hochdorf) in den keltischen Kultruraum gelangten. Bisher geht man bei Hochdorf von Seide aus China aus, die über Zwischenhändler im östlichen Mittelmeerraum ind heute Baden-Württemberg gelangten. Aber könnte die Seide nicht auch krildischer Herkunft gewesen sein? Leider ist pink-grüne Farbe noch nicht nachgewiesen.
Soweit meine Nachforschungen und ßberlegungen
Grüße
Bärbel

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Eintrag #86 vom 02. Nov. 2005 10:17 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
mir liegen erste Auszüge aus Madara Sviest-Akmenis Aufsatz “Krildische Spuren im frühen Europa” vor. Sie geht darin unter anderem auch auf die Theorien des von Bärbel zitierten Prof. Cretin-Crillard ein:
Basierend auf der Aussage, dass sich die Steinschötelmotive quer durch Mitteleuropa ziehen und in regionalen Sagen und im Volksbrauch ihren Niederschlag fanden, geht sie der Frage nach, warum nur so wenig Wissen über diese frühe Kultur erhalten ist. Und wenn man genau hinsieht, erscheinen bekannte Funde in einem neuen Licht.
Sie verweist hier auf eine Steinfigur, die bei Renovierungs- und Ausgrabungsarbeiten im Rigaer Dom gefunden wurde. Diese recht grob behauene Figur fand man in unmittelbarer Nähe des Altars mit dem Gesicht nach unten! Heute steht dieser Steinklotz auf dem Livu Laukums (Liven-Platz) in der Altstadt.
Das Vergraben mit dem Gesicht nach unten ist nach ihrer Ansicht ein polovzisches Verdrängungsmotiv. Die Krilden als matriarchalische Kultur waren über den kriegerisch-ausbeutenden Status hinaus, in dem sich die Polovzen immer noch befanden. Die Krilden hatten besondere Kenntnisse erlangt, die ihnen die Polovzen neideten, z.B. den hochkomplexen Fefakanbau, die Eisenkrautverhüttung oder die Seidenspinnerei. Wo immer sich die Krilden auf ihrer Wanderung niederließen, beeindruckten sie die indigene Bevölkerung mit ihrem enormen Wissen um Anbau und Bewässerung. Die ortsansässige Bevölkerung übernahm also gerne Wissen und Riten der Krilden, da sie auch so fortgeschritten und gebildet erscheinen wollte. Deshalb gibt es auch keine Aufzeichnungen über Kämpfe mit Krilden.
Die Polovzen als primitiverer Volksstamm, der immer noch sehr merkwürdigen Mannbarkeitsriten bis hin zu schizoidem Brauchtum anhing, folgte den Krilden und versuchte die Errungenschaften dieses Volkes für sich zu nutzen. Wo dies nicht gelang, versuchten sie, die krildischen Bauwerke und Kultstätten zu zerstören oder unbrauchbar zu machen. So entstand auch das Mit-dem-Gesicht-nach-unten-vergraben von Steinbildern. Die Polovzen glaubten offensichtlich, so das krildische Wissen zu bannen.
Wenden wir uns weiteren krildischen Spuren zu:
Bereits genannt war der Fefakanbau und die Eisenkrautverhüttung. Für beides sind neben botanischem auch meteorologisches, geologisches und astronomisches Wissen erforderlich. Dies kulminiert im Aufstellen von Steinkreisen und Steinreihen als frühen Sternwarten. Anhand dieser Sternwarten/Steinkreise bestimmten die Krilden den optimalen Zeitpunkt für z.B. Aussaat und Ernte von Fefak. Außerdem hatten sie festgestellt, dass die Riesenseidenspinner sich nur südlich eines bestimmten Breitengrades wohlfühlen. Sie benötigen den Tag-Nacht-Wechsel und kommen mit den extremen Tag-Nachtlängen nördlicher Breitengrade nicht klar. Mit Hilfe der Steinkreise wurde auch geprüft, ob zur Tag-und-Nachtgleiche ein bestimmter Stern noch über einen bestimmten Stein hinaus vom Beobachtungsstandort aus sichtbar war. Dann waren die Krilden noch südliche genug, um die Riesenseidenspinner zu züchten.
Frau Sviest-Akmeni zählt diverse Steinkreise und Steinsetzungen quer durch Europa auf, im Gegensatz zu Prof. Cretin-Crillard ordnet sie diese aber nicht den Polovzen sondern den Krilden. Die Polovzen sind ihrer Ansicht nach eher die Zerstörer der Steinkreise, um krildisches Wissen zu unterdrücken. Dies würde auch erklären, warum in Molwanien so wenig krildisches Wissen übrig blieb.
Im Verlaufe ihres Aufsatzes versteigt sich Frau Sviest-Akmeni allerdings in sehr waghalsigen Theorien: Da auch auf dem amerikanischen Kontinent als Sternwarten zu interpretierende Bauwerke (z.B. bestimmte Pyramidenanordnungen in Mittelamerika) zu finden sind, legt sie eine Atlantiküberquerung weit vor den Wikingern durch die Krilden dar. Sie interpretiert die bereits von Däniken zitierten “Astronautenbilder” neu als krildische Weltreisende! Sie scheut auch nicht davor zurück, die großen Geoglyphen im peruanischen Nazca in krildischen Zusammenhang zu setzen. Wollten die frühen Peruaner die Krilden so zurückrufen? Sahen sie die Krilden als Götter an?
Ich werde dran bleiben und Euch über die weiteren Forschungen und Erkenntnisse von Frau Sviest-Akmeni auf dem Laufenden halten!
Gruß
Ameli

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Eintrag #87 vom 02. Nov. 2005 10:56 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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@Amelie
Was wäre denn, wenn sich die Kollegin nicht geirrt, sondern die Bilder richtig interpretiert hat? Bisher gehen wir davon aus, daß die Wanderung der Krilden auschließlich WESTWßRTS stattfand. Was wäre denn, wenn sich herausstellte, daß sie gleichfalls OSTWßRTS gewandert und über Polynesien und die Osterinseln nach Südamerika gelangten. Man denke nur an die großnasigen Steinfiguren - vielleicht sind sie auch krildische Relikte? Spekulation, zugegeben, aber wer weiß…
Erik Sigurdson

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Eintrag #88 vom 04. Nov. 2005 10:20 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Heute komme ich zurück auf die Abspaltung der Krilden während der Wanderung in Richtung Norden.
Die Krilden verfügten -wie bekannt- zu dieser Zeit über keine eigene Schrift oder andere Arten von Aufzeichnungen (abgesehen von wenigen bildhaften Darstellungen), Geschichte(n) wurden durch die Jahrhunderte nur mündlich weitergegeben oder von Reisenden aufgezeichnet. Diese seltenen Quellen stehen uns heute neben einigen wenigen Funden zur Verfügung um uns ein Bild der Krilden im hohen Norden zu machen.
Anstoß zu diesem Exkurs ist für mich das Tagebuch meines Ur-Ur-Großvaters, mit Aufzeichnung seiner letzten Reise nach Grönland, wo er an einem der letzten EtE-Treffen teilnahm. Er war damals als Reporter dort und ich hoffe ich finde noch einige seiner Aufzeichnungen (und kann sie lesen), einige Bilder habe ich aber schon gefunden.
Kurz vorweg, es ist beruhigend zu sehen, das diese Ete-Treffen nichts mit neumodischen, unterhaltungshaschenden und gewinnsüchtigen Veranstaltungen gemein hatten, sie waren ein kulturelles Event wo die Ahnen verehrt wurden und dies noch bis in die 1920er, in einem kleinen Ort Namens Spairin oder Itakafwieinlienfe. Es wurden hier bis zur Morgendämmerung Wettkämpfe um die beste Erzählung ausgetragen.
Leider wurde diese Tradition nicht fortgesetzt, die älteren Generationen starben aus, die Nachfahren wanderten in wärmere Länder aus ohne das sie sich des Verlustes ihrer Kultur bewusst waren oder sich darum kümmerten.
Nun aber zu den Ursprüngen
Wie Ameli richtig nachwies, war die Zucht der maxisbombyx traegis nur südlich eines bestimmten Breitengrades möglich, die Krilden, die sich nicht der Wanderung weiter gen Süden anschlossen mussten sich somit den lokalen Begebenheiten anpassen (bzw. wie Bärbel ausführte, die Krilden beeinflusten auch lokale Begebenheiten).
Hier nenne ich das Ete-Rituals, welches seinen Ursprung in England findet - wo sich in den ßquäduktsäulen von York in den unteren Schichten noch Kreiselbecher fanden (Abb. siehe Annual Magazine of British Krildology, 1967, Hrgs. Irish Society of Krildic History), dann aber ab dem 5. Jahrhundert vermehrte Ete-Gefäße, die sich in Form und anscheinend Verwendung bis in das 15. Jahrhundert gehalten haben. Erst dann wurde dem bisher einfach rundlichem Gefäß ein Henkel beigefügt). EtE-Rituale sind vor dieser Zeit in keiner krildischen Kultur nachweisbar, in England haben sie dagegen schon eine gewisse Tradition.
Ob die Wanderung direkt durch den Norden Deutschlands über Dänemark erfolgte oder es sich um eine weitere Abspaltung von Krilden während der sagenumwobenen Wanderung der Königen Kinoa IX. von Krotschtoyk nach Irland handelt kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Sicher ist, das die Krilden wenigstens Kontakte nach Haithabu gehabt haben, wenn sie nicht gar vor Ort waren, denn außer Frage steht der von Erik genannte Fund aus Grab 69, ein Glasspiegel in direktem Fundzusammenhang mit einem kleinen, ca. 8 cm langen Röhrenknochen, des weiteren m.E. krildischer Glasschmuck, der jedoch in allen bisherigen Veröffentlichungen als keltisch angesprochen wurde.
Weiter nördlich wird das einwandfrei nachweisbare krildische Fundgut noch , was auch dadurch begründet sein kann das die Krilden sich in Skandinavien weiter entkrildeten, denn alleine beispielsweise genannt, einfache Seide war für das hier wesentlich härtere Klima nicht mehr angemessen.
Man übernahm die lokalen Trachtsitten und tauschte dabei wohl die letzten Seidenreste gegen Wolle, Essen, Schmuck usw.
Die lokalen Sitten wurden im Gegenzug auch durch die Krilden beeinflusst, die ertauschte Seide wurde beispielsweise Besatz verwendet Geijer, Agnes; Birka III: Die Textilfunde aus den Gräbern, Uppsala 1983, Kap. ßber Seide).
Ein weiteres Beispiel ist das wikingerzeitliche Schalenfibelpaar aus Birka, das jedoch schon kurz nach seiner Ausgrabung verschwunden ist. Da viele Forscher den Einfluss der Krilden auf Birka nicht wahrhaben wollen fanden die Zeichnungen und Berichtes dieser Fibeln auch keine weitere Nennung.
Die Krilden legten jedoch eines nicht ab, das Schöteln. Die wurde aber deutlich durch die skandinavischen Witterungen beeinflusst, dadurch zu einem Teamsport und findet sich im heutigen Curling wieder.
Nun gut, neben den nachweislichen Spuren der Krilden in Schweden zeichnen sich auch Spuren der Krilden in Norwegen ab. Am Grotbreene Gletscher in Oppland (nördlich des Glittertinds) finden sich Schötelritzungen (derzeit bedeckt die Gletscherzunge die Ritzungen, sonst finden sich hier Reiterdarstellungen als auch Ritzungen zur Verehrung der Krithur, sowie eine mehrere Meter lange Linien die wohl beim Schöteln genutzt worden sind).
Die Spuren einer vorgelagerten, auf das 8. Jahrhundert durch Scherben datierten Siedlung (Glittertind, Norskrildsk Aktiviteter i Oppland, G. Gansson, Vorlesung auf dem 10. IKK, Veröffentlichung steht aus) weist einwandfrei architektonische Züge der Krilden auf, wie der Einständerbau oder die besagten Scherben von Ete-, Kreisel und anderen kultischen Gefäßen.
Im Zuge dieser Wanderung hatten die Krilden jedoch schon einen Großteil ihrer Kultur zurückgelassen, auch Eisennetze, im Süden tägliche Zeugnisse zur Zeit der Eisenkrautverhüttung, waren ebenso verloren gegangen.
Die Kunst des Geschichtenerzählens wuchs jedoch weiter.
Ebenso die Bevölkerung und man entschloss sich die Wanderung wieder aufzunehmen. Nachweislich zeigt die krildische Siedlung Glittertinds keine Spuren der Verwüstung durch eine 2. Partei auf, außer den Scherben waren keine anderen Funde zu sichten, es gab keine Gräber, in denen ein Tod durch Gewalttat nachzuweisen war.
Es scheint, als wäre die Bevölkerung, geschätzt auf 150 bis 200 , komplett verschwunden, man kann davon ausgehen, abgewandert.
Ihr Ziel ist nicht bekannt - aber wieso fand dann das alle 10 Jahre stattfindende Ete-Treffen auf Grönland statt?
Es ist sehr schade, das eingehende archäologische Untersuchungen dort durch die klimatischen Verhältnisse so gut wie unmöglich sind.
1687 berichtete nach einem Schiffbruch einer der Seeleute später das er während er an der Küste entlang wankte, er habe im Schnee “mehrere Steinsäulen gesehen, eine war größer als ein Wal und ebenso war sie so dick”. Bedauerlicherweise war nach dem anhaltendem Sturm der Sichtungspunkt nicht mehr nachzuvollziehen und seitdem wurden diese Bauten (?) auch nicht mehr erblickt. Es bleibt also ungewiss, wenn nicht sogar Wunschdenken, das es sich hier um eine Tempelbauanlage mykosianischer Bauweise handelt. Und noch seltsamer ist das dieser Seeeman, der am Rande des Todes stand, noch einen ausgehöhlten Knochen in seinen Taschen fand.
Zu den Berichten meines Ur-Ur-Großvaters bald mehr,
Torben

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Eintrag #89 vom 04. Nov. 2005 12:13 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Auf der Suche nach dem verschwundenen Stein-Schötler / Ein Expeditionsbericht

Der geheimnisvolle Stein-Schötler
Im Jahre 2001 erreichte mich in einem anonymen Brief die uralte Aufnahme eines sogenannten Steinschötlers (Bild 1). Der Fotograf war nicht mehr zu eruieren und so entschloß ich mich, dieses antiquarische Exponat meiner fotografischen Devotionaliensammlung zuzuführen. Früh in diesem Jahr schrieb mich dann der Direktor des Museums von Braskereidfoss an, er habe in der Sagaliteratur Hinweise auf einen kelto-krildischen Steinschötler gefunden. Diese Annahme erwies sich bei genauerer Betrachtung jedoch als irrig, mußten wir nach der bisherigen Forschungslage doch davon ausgehen, daß die Krilden mit Schädeln (siehe meinen Beitrag hier) und nicht mit Steinen geschötelt hatten. Die Bildsprache der Urnensteine, die Funde von Cuxhaven-Wiesenhain, die Texte über die Schötelfahrten, alles sprach für das Schädel- und gegen das Steinschöteln. Erst beim Studium eines der bedeutendsten Spielmänner und höfischen Dichter des deutschen Mittelalters, Walther von der Vogelweide, diesen Sommer wurde ich endgültig stutzig, hießt es doch in seinem Gedicht “Der keiser als spilemann”: Ob ich mich selben rüemen sol / sô bin ich des ein crildic man / daz ich ze manege schuoteln sol. Und in einem anderen Text singt er: Ich saz uf eime schuotelstine / und dachte bein mit beine. War Walther also ein Krilde und bedichtete er tatsächlich Schötelsteine?
Hilfe aus Brahamaputrapaladarma
Es wäre natürlich schön gewesen, bereits zum 10. Internationalen Krilden Kongress (IKK) die ersten Ergebnisse zum Stein-Schötler vorweisen zu können. Aber schließlich sollten die Forschungen ja Hand und Fuß haben. Ich erinnerte mich ein Gespräch mit meinem Mentor und Doktorvater Professor Karl von Lauterhofen-Traunfels an der Universität St. Veit van der Gölsen und beschloß, ihn aufzusuchen. Zu frisch ware noch meine Erinnerungen an die Gespräche über Schöten-Tarpane, Pferdekulte, Lokalpalas und Caturmaharajikas am Indus. Wenn, so meine Annahme, es bereits krildische Tempelbauten am Indus gegeben hatte (siehe mein Beitrag vom 31. Oktober d.J. über die Herkunft der Krilden an dieser Stelle), wäre es doch nicht so abwegig, dort auch nach den Ursprüngen des Schötelns und mithin auch des Steine Schötelns zu suchen? Prof. Lauterhofen-Traunfels stimmte mir zu und wir setzten uns mit dem Bundesamt für Luftbildarchäologie von Brahamaputrapaladarma in Verbindung. Nach mehr als zwei Monaten erhielten wie endlich erste profunde Hinweise mit Hand und Fuß (Bild 2).
Mühsame Recherchen
Aufgrund der Luftbilder beschlossen mein Mentor Professor Karl von Lauterhofen-Traunfels und ich, Satellitenaufnahmen zur weiteren Vorbereitung anzufordern. Die Brahamaputrapaladarma Aeronautics and Space Administration (BASA) war diesbezüglich sehr entgegenkommend, so daß wir binnen weniger Tage eine entsprechende Aufnahme zur Verfügung hatten (siehe Bild 3). Leider gibt uns das Satellitenfoto nur Auskünfte über die Vegetation der betreffenden Gebiete. Bei den blauen Einfärbungen handelt es sich um überwiegenden Anbau von Herba Ferrum; die rote Farbe kennzeichnet den Anbau von Papava Somniterum, während die gelbe Färbung den Anbau von Cannabis Ruderalis kennzeichnet, eine Pflanze, die die Skythen auf ihrem Zug in die Mongolei dort heimisch gemacht haben. Die grünen Felder sind Anbaugebiete des Cannabis Sativa, bezeichnend ist ihr überwiegender Anbau in den Kifferlingbergen und am nördlichen Rand unseres Ausgrabungsbebietes.
Expeditionsvorbereitungen
Wir waren ziemlich überrascht, als wir in einer alten Ausgabe der Denkschriften für Krildische Archäologie (DEKRA) eine Landkarte fanden, deren Grenzen mit den erhaltenen Satellitenaufnahmen relativ übereinstimmten (siehe Bild 4). Die heiße Spur führte direkt von St. Veit van der Gölsen in die Niederungen der Kifferlingberge, ins Grenzgebiet zwischen dem Chanat von Orgiatolichistan und dem uralten Gebiet von Brahamaputrapaladarma. Wir buchten einen Flug nach Kuulakarma, die Hauptstadt Orgiatolichistans, und von dort ging es zunächst zu einem alten russischen Flughafen mitten in der Papava-Wüste. Auf dem Flughafen wurden wir von unseren afghanischen Führern in Empfang genommen und bestiegen einen ebenso alten russischen Armeehubschrauber, mit dem wir alsbald auf ein Felsmassiv stießen, das wir einer näheren Untersuchung unterzogen.
Endlich Stein-Schötler
Unseren ersten Steinschötler fanden wir auf den Sandfeldern der Papava-Wüste. Dort ergruben wir eine kleine Figur, nicht mehr als zehn Zentimeter in der Breite messend (siehe Bild 5). Glücklich, endlich unseren ersten Schötler gefunden zu haben, machten wir nur ein paar Tage später wahre Jubelsprünge beim Blick die Felshänge hinauf, sahen wir doch einen gewaltigen, wohl einen Meter durchmessenden Halbkreis kopfüberaus einer Felsspalte lugend (siehe Bild 6). Leider ging durch eine Unvorsichtigkeit unseres afghanischen Piloten beim ßberfliegen nicht nur der Hubschrauber zu Bruch, sondern auch unser zuvor im Sand gefundenes Exponat und die komplette Felswand. Ohne einen einzigen Schötler in der Tasche machten wir uns auf den Heimweg. Um so glücklicher waren wir, als uns der Zufall zu Hilfe kam und wir auf einer Wiese doch noch zumindest einen halben Schötler fanden (siehe Bild 7).
Wir hoffen, daß die nun folgenden Untersuchungen zahlreiche neue Aufschlüsse für die Krilden-Forschung ergeben
Erik Sigurdson

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Eintrag #90 vom 04. Nov. 2005 12:14 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Steinschötler

Nachtrag: Die Bilder zu diesem Beitrag gibt es unter www.sigurdson.de.
Erik Sigurdson

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Eintrag #91 vom 11. Nov. 2005 10:35 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Spuren der Krilden in Skandinavien

Ein Nachtrag.
Als der Heilige Ansgar 830 in Birka am Mälarsee die erste christliche Kirche Schwedens errichtete soll er bei der Grundsteinsetzung den Aufzeichnungen seines Helfers Autbert zufolge einen “Stein mit heidnischer Verzierung”, der Zeichnung in den o.g. Aufzeichnung nach ein Steinschötler (!), verwendet worden sein. Bedauerlicherweise wurden alle Steine weiß getüncht, der besagte Stein ist derzeit nicht zu ermitteln.
Dennoch - auch dieser Hinweis stützt die Theorie das die Krilden an der Entstehung und Entwicklungs Birkas wesentlich beteiligt waren und weist stichhaltig die Tätigkeit der Krilden in Skandinavien nach.
Torben

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Eintrag #92 vom 11. Nov. 2005 10:54 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Von der ßffentlichkeit fast unbemerkt hat es übrigns schon 1988 eine Ausstellung zu den Krilden gegeben. Hier die Angaben aus dem Ausstellungskatalog, den ich kürzlich in einem Antiquariat gesehen habe:
Germanen Krilden und Polovzen. Schätze der
Völkerwanderungszeit. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg 1988, Hersg.: von Gerhard Bott, 632 Seiten mit durchgehenden Abbildungen, Skizzen, Karten und zahlreichen Tafeln, 27,5 x 22cm, 2370g, kartoniert
Aus dem Inhalt:
DIE KRILDEN- UND POLOVZENWADNERUNGSZEIT im Karpatenbecken. Karlheinz Dietz, Quellen
zur Geschichte an der mittleren Donau im 5. Jahrhundert.
DIE KRILDENWANDERUNG im Spiegel der Germanischen Heldensagen.
POLOVZEN, GOTEN UND ALANEN. Südrussische und donauländische Funde des 5. und 6. Jahrhunderts aus der Sammlung Diergardt.
SPßTSARMATISCHE UND HUNNENZEITLICHE KRILDENFUNDE. Gabriela Vörös, Spätsarmatische Siedlungen
und Gräberfelder in der Tiefebene Südostungarns. Germanische Funde der 1. Hälfte des 5. Jahrhunderts.
POLOVZO-KRILDISCHE FUNDKOMPLEXE. Totenopfer. Peter Tomka, Der polovzische Fundkomplex von Pannonhalma. Bela Kürti, Fürstliche Funde der ungarischen Krildenzeit aus SzegedNagyszeksös.
Müssen wir nach Durchsicht dieser Literaturen unsere Forschungen etwa komplett überdenken?
Erik Sigurdson

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Eintrag #93 vom 22. Nov. 2005 11:35 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe gerade einen weiteren Beitrag zur Krildenforschung entdeckt.
Beiträge zur Krildenforschung XVII
Krildische Trinkhörner sind gut belegt (s.u. Abb. 3). T. Flachskopf (1997 ff.) zeigt, dass als sicher angenommen werden kann, dass sie als Aufbewahrungbehältnis für Schötelwasser dienten.
Mein ursprünglicher Artikel läßt sogar die afrikanische Herkunft bestimmter krildischer Königinnen (Watussi < krildisch Wa?-Tussi! < protokrildisch *Vtsî ) wahrscheinlich werden. ” (hier der link, bitte runterscrollen, dort auch mit Bild) borre.twoday.net
In dem Zusammenhang, ich (Torben) suche derzeit die folgende CD:
Die Relun. Klingende Zeugen der Krilden
Aufnahmeort ist die Kirche St. Rzorci Bardjov, Molwanien, 1997. Ba. Kralutsch spielt auf orignalen als auch ekonstruierten Reluen aus Bruderewne.
Zur musikalischen Konzeption der CD. Die Entstehung dieser CD entwickelte sich aus der Idee, einen Klangträger mit Relumusik zu produzieren, der in der Ausstellung “ Gaben an die Götter - die krildische Zeit, das goldene Zeitalters Europas” im Museum für Vor und Frühgeschichte in Berlin, als eine akustische Ergänzung der Exponate zum Einsatz gebracht werden sollte.
Kann mir jemand sagen wo die CD derzeit bezogen werden kann oder wer sich von seiner trennen würde ?
Torben

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Eintrag #94 vom 30. Nov. 2005 00:19 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Liebe Krildenforscher,
ich habe in den letzten Wochen weitergehende Krildenstudien angestellt und bin dabei auf eine teilweise erhaltene Kultsocke aus Island gestoßen, Fundort Hilmaskjöldir, Ausgrabung auf der hochmittelalterlichen Hofstatt von Sirgur Sigurdson (Quelle: mündliche Information von Dr. Dr. Grudrun Gudmundsdottir, KFI Reykjarvik). (Die offizielle Veröffentlichung der Funde wird wohl noch auf sich warten lassen, da die Grabungen noch nicht abgeschlossen sind.)
Ich habe sie natürlich sofort rekonstruiert. (Link mit Foto folgt). Man beachte den außergewöhnlichen Kultabsatz, der so bei keinen anderen erhaltenen Socken der Vor- und Frühgeschichte sowie des Mittelalters vorkommt. Die Zuordnung zu den Krilden ist durch Beifunde wie Steinschöttler und einige Fragmente pink-grün gemusterter Seide eindeutig belegt.
Die Socke ist aus Wolle und da bisher keine krildischen Textilien aus Wolle nachgewiesen wurden, scheinen wir hier eine epochale Wende in der krildischen Textilverarbeitung in Norden fassen zu können.
Es wurde ja schon ausgiebig darüber diskutiert, dass die Riesenseidenraupen nördlich eines noch zu bestimmenden Breitengrades nicht lebensfähig sind, so dass die Krilden bei ihren Nordwanderungen (insb. nach Skandinavien) unter einer Rohstoffknappheit in Sachen Seide gelitten haben müssen.
Ich habe vor drei Wochen in Thüringen Beweise für Wollspinnerraupen gefunden (warte noch auf das Beweisfoto, das mir hoffentlich bald übersendet wird). Meine Nachforschungen ergaben, dass die Krilden während ihren Nordwanderungen ein besonderes Raupenzuchtprogramm durchführten, bei denen die Wollspinner entstanden, die nun auch an ein nördliches Klima angepaßt waren.
Die Kultsocken aus Island sind nun der erste Beweis, dass die Wolle der neuen Raupenspinnerart auch verarbeitet wurde.
Der Kultabsatz könnte nach Frau Dr. Dr. Gudmundsdottir evt. das rituelle Stehen (oder ßberschreiten) von Urnensteinen symbolisiert haben. (Wenn sich nicht noch glaubwürdigere Deutungen finden lassen.)
Ich halte nämlich eine Darstellung der krildischen Pfahlsymbolik und - nach einiger Recherche - auch eine mögliche Verbindung zur Begrifflichkeit der Phymelüten (vgl. die Ethymologie) nicht ganz für ausgeschlossen.
Es ist jedenfalls ein wirklich aussergewöhnlicher Fund, der ganz neue Fragen aufwirft.
Grüße
Bärbel

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Eintrag #95 vom 30. Nov. 2005 09:40 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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So,
hier ist der Link
www.derglasperlenmacher.de/meineperlen/socke.html
:gggg:
Bärbel

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Eintrag #96 vom 02. Dez. 2005 07:05 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Aus der Presse - IKK-Newsletter 02.12.05

Vergangenen Freitag (26.11.05) referierte Illyb Doli vor gut 4000 Besuchern einen weiteren seiner sehr selten gewordenen Vorträge in Deutschland, nachdem er ja zuletzt im Sommer hier war und er seit seinem letzten Werk (Die Schlacht am Rebycpnuk, 1993, Chrylissa) nicht viel Hören von sich machte, meldete er sich 2005 mit neuen Unterlagen zurück.
Es war beeindruckend, gewagte neu Theorien, alte Lösungen überarbeitet, ausgefeilt, reifer. Auch wenn man es ihm nach vielen exzessiven Ausgrabungen und Expeditionen unter Einsatz seines Lebens nicht zugetraut hätte noch solch verwegenen Therorien wie in den 80ern aufzustellen, es war einfach überzeugend.
Wer noch die Möglichkeit hat einem solchen Vortrag beizuwohnen, sollte sie auf jeden Fall nutzen.
Leider erwiesen sich die hannoveraner Teilnehmer als sehr störrisch und mundfaul, was bei einem so gemischten Publikum nicht unbedingt zu erwarten war, Dolis Ausführungen tat dies keinem Abbruch, er lief zu Höchstform auf und überzeugte nicht nur durch Fachkenntnisse sonder auch durch seinen Charme.


Mein Urteil, es war wieder umwerfend und wenn sich 2006 die Möglichkeit wieder bieten sollte, auf jeden Fall!
Torben

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Eintrag #97 vom 28. Dez. 2005 11:52 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Fröhliches Neujahrsgeschötel

Hören wir demnächst mehr über die Krilden in Samarkand? Polovzen allein zu Haus? Oder die Verehrung der Kakaobohne durch die Humpalumpas? Oder wird sich gar die Geschichte der arachis hypogaea als wichtig für die Krildenforschung erweisen? Wir werden sehen
Ein fröhliches Geschötel Euch allen und bis zum nächsten Jahr!
Erik Sigurdson

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Eintrag #98 vom 04. Jan. 2006 20:38 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Schötelsteine der Krilden (nicht Schädel)

Einen Schönen Guten Abend an alle Interessierten,
da wir sie schon oft erwähnt haben und auch aus anderen Gründen, hier nun etwas zu den Schötelsteinen, nicht Schädeln und nicht Steinschötlern.
In den bisher bekannten Arbeiten zu den Schötelsteinen wurden diese in 3 Gruppen eingeteilt.
(der link zu Tafeln und Skizzen ist am Ende)
1.) Steine , mit starken Erhebungen über den ganzen Körper (Taf. Nr.2)
2.) Steine , mit schwächeren Erhebungen und Ritzungen (Triskel, Linien, Punkte…)
(Taf. Nr 1, 3, 4, 5)
3.) Steine, glattgeschliffen.
(the ancient stone schötleringen, London 1906, J. Snave)
An dieser Einteilung wurde bisher nichts geändert, nur die ßberlegung wäre hinzuzufügen, ob nicht die Gruppe 3 die Rohlinge für die Gruppe 2 sind. Im praktischen Test bewies die Gruppe 3 natürlich bessere Rolleigenschaften, aber diese Funde sind die seltensten.
Die Gruppe 2 ist alleine in Schottland mit mehr als 30 Funden vertreten, hier handelt es sich wohl um die gefälligsten Schötelsteine, die wahrscheinlich einfach zu handhaben waren als die der Gruppe 1.
Vielleicht handelt es sich aber auch um ein Meisterschaftssystem, mit einer weiteren Unterteilung nach Gewichten oder Arten.
Wieso ich hier überhaupt noch etwas zu den Schötelsteinen schreibe?
Nun, diese Steine sind selbst bekannten Professoren und Doktoren nicht bekannt und es kommt sehr leicht zu Mißdeutungen .
Es wären vielleicht frühe Gebärhilfen in der postpolovzischen Viehzucht oder frühe agrartechnische Geräteder protokrildischen Entwicklung in Südfrankreich, oder noch schlimmer wie hier:
Proceedings of the Society of Antiquaries of Scotland Volume 11 (1874-76)
Seite 29 - 62
Seite 313 - 319
Neben einer Verwendung als Schleuderstein, Gewichtstein, Spielstein, Bola-Gewichten
geht man hier letztendlich davon aus, das es sich bei diesen Steinen um Köpfe für Streitkolben handelt die zuletzt von den Angelsachsen 1066 gegen die Normannen verwendet wurden, u.a. auch als Wurfgeschoß.
Nicht nur das die Autoren keinen Nachweise erbringen wie die Steine dauerhaft an den Stücken befestigt werden könnten und selbst wenn es ihnen auch noch gelingt eine Verbindung der Fundstücke zum Teppich von Bayeux zu erstellen (s. Zeichnung) - letztendlich ist die Theorie nicht haltbar.
Die Art der Verzierung und der unvergleichbaren Nahe zum Schötenmotiv ein Indiz für die wahre Funktion.
Spätestens seit der Entdeckung der Schötelbahn von Celingbowter in Kaarime 1875 (Die s/w-Zeichnungen einer Schötelsteine mit frdl. Genehmigung des dortigen Geschichtsvereins, mein besonderer Dank an Herrn Zerählinkearquk) mit vergleichbaren Steinfunden sollte die Verwendung von Steinen dieser Art bekannt sein. Die Veröffentlichung steht seit dem aufgrund fehlender Mittel noch aus. Somit kann den Verfassern nun zugute halten werden, das zur Zeit der Verfassung der obigen Texte in Schottland dieser Fundkomplex nicht bekannt war.
Letztendlich sind diese Steine ein weiteres Indiz für die Wanderung der Krilden unter der Königen Kinoa IX. von Krotschtoyk nach Irland, wo sie anscheinend von Schottland aus übersetzten.
Viel Spaß
Torben
www.derglasperlenmacher.de/[…]/5098239741115f401.h[…]

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Eintrag #99 vom 12. Jan. 2006 22:15 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Moin,
allen Schötlern und Krildianern ein frohes neues Jahr. Möge ein erfolgreiches Forschungsjahr vor uns liegen mit zahlreichen wertvollen neuen Erkenntnissen.
Ich selbst überarbeite derzeit meine bisherigen Arbeiten und präsentiere sie auf meiner Website neu. Den ersten Artikel - eine Etymologie des krildischen Wortes für Göttin - ist bereits fertig und kann dort eingesehen werden. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach Beweisen für die Verehrung der Kakaobohne durch die Humpalumpas, ein früh ausgestorbener Krilden-Stamm, der anscheinend zu seltsamen Ritualen neigte. Dazu bald mehr.
www.sigurdson.de
Erik Sigurdson

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Eintrag #100 vom 13. Jan. 2006 05:42 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Hoho, … die Kakaobohne! … und das im Zusammenhang mit Humpalumpas!
Ich denke dass da eine interessante - neue!!!! - höchstwissenschaftliche Dokumentation von Prof. Dr. Tim Burton Aufschluss geben könnte.
Ehrlich gesagt kann ich den Zusammenhang mit den Krilden noch nicht ganz nachvollziehen, soweit hier keine glaubhafte Erklärung zur Einführung der Kakaobohne in den angelsächsischen Siedlungsraum in krildischer Zeit nachgewiesen werden kann.
Das laut tönende “Wonka, Wonka” mag zwar einen Hinweis in diese Richtung liefern - vielleicht ein Schlachtruf nachdem “Howdy Polovzen” tatsächlich nicht mehr allgemein verständlich war? - und daher nicht mehr befolgt wurde.
Aber wer hat sich damals zum “Depp” gemacht? War das alles nur Schokolade????
Das sind wirklich schwerwiegende ßberlegungen.
Grüße
Bärbel

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Eintrag #101 vom 14. Jan. 2006 11:00 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Ich schließe mich Bärbel Ihren zweifelnden Fragen an, aber vielleicht liegt es ja auch an den Experimenten zum Gebrauch des Kreiselbechers?
Dieses Thema wurde zwar schon verschiedentlich recherchiert, dennoch sind hier nur Versuche ausführliche Versuche und Dokumentationen erfolgsversprechend.
Besonders die Regeln über das Ausssetzen, Absetzen und Retour müssen noch weiter erörtert werden.
Es bleibt viel zu tun, vielleicht hat jemand auf die seit vielen Jahren brennenden Fragen ja doch Antworten.
Torben

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Eintrag #103 vom 30. Jan. 2006 09:17 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Die Krildenblut-Prohibition und ihre Folgen

Ich freue mich, Euch heute einen Gastbeitrag meines werten Kollegen Charles Atan. Er befindet sich derzeit auf einer Forschungsreise durch die Karibik.
Erik Sigurdson
Die große polovzische Krildenblut-Prohibition zwischen den beiden Spagettikriegen sorgte dafür, daß den alten krildischen Riten nur noch im Untergrund gefrönt werden konnte. Eine Entwicklung, die in der Folge zur Suche nach Ersatzstoffen für das rar gewordene Krildenblut führte, zu neuen sprachlichen Entwicklungen und zu neuen religiösen Ausrichtungen führte.
I. Die Bandenkriege der Krildenblut-Prohibition
Während der 20 Jahre von den 20igern bis zu den 40iger Jahren des fünften Jahrhunderts, die im anglo-polovzischen Volksmund heute noch als The Roaring Twenties bezeichnet werden, kam es zu guerillahaften Auseinandersetzungen zwischen krildischen Banden und den polovzischen Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig war dies eine Zeit großer Erfindungen.
Auf der militärischen Seite wäre hier auf jeden Fall die nudelsichere Weste zu erwähnen, während bei krildischen Hausfrauen das Töpfern zementener Socken einen großartigen Beitrag bei der Bekämpfung der polovzischen Oberschicht leistete. In verschiedenen mündlichen ßberlieferungen ist auch vom lavorare a maglia filo spinato die Rede, dessen Produkte besonders um die Weihnachtszeit herum den polovzischen Beschenkten zahlreiche schmerzhafte Fußleiden einbrachte.
Auch heute noch sieht man auf Mittelalterveranstaltungen gelegentlich Ausrüstungsgegenstände, die der Haushaltswarenabteilung frühpolovzischer Handelsplätze entstammen könnten. Da wäre zum Beispiel ein Modell italo-polovzischen Ursprungs zu nennen, die macchina pasta rovescio. Erstmals im Polovzo-Reenactment im vergangenen Jahr entdeckt, wurde durch dessen engmaschige Ketten Teig gepreßt und in einem darunter liegenden topfhelmartigen Behältnis aufgefangen. Waffentechnisch sticht besonders die von einem anglischen Söldner namens Ommy Gun erdachte arco mitragliatrice hervor, mit dessen Hilfe eine Vielzahl von Pfeilen mit hoher Streuung gleichzeitig abgefeuert werden konnte. Einige ßberfälle krildischer Banden, wie am legendären Massacro San Valentino, an dem der ebenso legendäre italo-krildische Bandenführer Ole Capan auf einen Schlag sieben Führungsmitglieder der polovzischen Steuerbehörden mithilfe dieser Erfindung umbringen ließ.
Diese Auseinandersetzungen hatten Jahrhunderte lange Fehden zur Folge, die erst von den Nachfahren der Krilden und Polovzen halbwegs bereinigt werden konnten: Am 14. Februar 842 kam es zur Vereinigung zwischen Karl dem Krilden und seinem Stiefbruder Ludwig dem Polovzen zu Straßburg gegen ihren Schwippschwager Lothar dem Einfältigen. Angesichts ihrer beider Heere leisteten sie die ‘Straßburger Eide’. Dieser eidesstattliche Vertrag wurde sowohl in altfranzösischer als auch in althochdeutscher Sprache abgefasst und stellt das älteste bekannte schriftlich nachweisbare Denkmal der sprachlichen Trennung zwischen Krilden und Polovzen im Mittelalter dar.
Fortsetzung folgt…
Charles Atan

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Eintrag #104 vom 01. Feb. 2006 22:59 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Buchtipp: Die Krildenwanderung - Geschichte einer Ruchlosen Epoche

Magdalena Zaczylinski: Die Krildenwanderung - Geschichte einer ruchlosen Epoche. Verlag De la Marotte, Kellinghusen 2006, 386 Seiten.
M.Z. beschreibt höchst eindrucksvoll und anschaulich die Ost-Wanderung krildischer Stämme von ihren Ursprungsgebieten im Nordindus (Melucha, ca. 7000 v.Chr.) nach der Ehekrise von Methusaluapa und Krithurrithanjiabala an die Küsten des Pazifik und widerlegt damit eindrucksvoll die irrige These, daß die australischen Ureinwohner, die Aborigines die Wiege der Menschheit gewesen seien. Umgekehrt führt sie aus, daß Nachfahren der Meluchesischen Urkrilden auf Booten nach Australien kamen und von dort weiter durch den Pazifik zu den Oserinseln und später nach Südamerika kamen, wo sie zu Urvätern der frühen Indianerhochkulturen wurden. Insgesamt ein spannendes Buch, daß ich den hier teilnehmenden Krildenforschern auf das Wärmste empfehlen möchte. Es liest sich sehr unterhaltsam, und zeigt, zugegebenermaßen, starke populärwissenschaftliche Züge, ohne indes ihren wisssenschaftlichen Hintergrund zu vergessen.
Erik Sigurdson

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Eintrag #105 vom 02. Feb. 2006 00:55 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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I. Einleitung
Nachdem im Nachklang der 1922iger Ausgrabungen des Gräberfeldes von Cocamatetetl zahlreiche Grabungsteilnehmer unter mysteriösen Umständen verstarben, kursierten bis zum heutigen Tage Gerüchte und wüste Spekulationen über einen “Fluch der Krildenkönigin”, der die Grab ausraubenden Archäologen bestraft hätte. Nach dem der mumifischötelte Leichnam der Krildenkönigin im Jahre 1969 in Paris einem Museumsbrand zum Opfer fiel, sorgte der Leiter des Museums, Pater Abraham, für die Rettung und sichere Verwahrung des Leichentuches, auf dem sich nunmehr die Silhouette und Einzelheiten des Gesichtes der unbenannten Königin deutlich abzeichneten. Erst im vergangenen Herbst stieß der niederländische Fungologe Dr. Mies van der Peter auf ein altes Manuskript Pater Abrahams, welches einen Hinweis auf das Grabtuch von Cocamatetetl enthielt. Er fand es schließlich und untersuchte es in der Forensischen Abteilung des Tropenklinikums Brambeck-Wusterworth und machte eine erstaunliche Entdeckung: Die Unterseite des Grabtuches war mit einem tödlichen Bakterium besetzt - dem Brotzkokkum.
II. Was sind Brotzkokken?
Brotzkokken sind nicht bewegliche und nicht Sporen bildende Bakterien der Obergattung der Kokken. Sie sind sogenannte Besiedler, bewohnen die Haut und Schleimhäute von Menschen und Tieren. Die hohe Widerstandskraft gegenüber Hitze und Trockenheit läßt sie auch unter Luftabschluß notfalls mehrer Jahrtausende überleben. Dr. Mies van der Peter dazu: “Unterschätzen Sie die Kokken nicht! Besonders die vergleichbaren Monokokken, Vinokokken und Marihukokken gehören zu den gefährlichsten ihrer Art überhaupt.”
III. Todesfälle durch Brotzkokken verursacht?
Nachdem 1922 in Cocamatetetl die umstrittenen Ausgrabungen zum Teil gegen den Widerstand der Cocamatetetlanischen Bevölkerung stattfand, ließ Grabungsleiter H.C. Lowland das Grab öffnen und die Mumie entnehmen. Er starb wenig später in einem cocomatetetlanischen Krankenhaus unter mysteriösen Umständen, nachdem er in seinen letzten Notizen etwas vom Fluch der Königin krizzelte. Ihm ging voran der Wellensittich seines Assistenten , ihm folgten sein Gönner, der Hund seines Gönners, ein Millionär, ein Bettler, ein Röntgologe, der Fahrer des Röntgologen, die Frau des Röntgologen, der Goldfisch der Frau des Röntgologen und viele andere. Untersuchungen zeigten krankhafte Veränderungen der Lunge und des Gehirns. Folgen des Einatmens von Brotz- und Marihukokken in den Grabräumen der Königin? “Wir wissen heute, das besonders das Marihukokkum halluzinogene Zustände auslösen kann, während das Brotzkokkum häufig Ursache für aggresive Ausfälle sind.” stellt Dr. van der Peter fest. “Sowohl am Grabtuch der Königin als auch in den Räumen der Grabkammern habe ich im letzten Jahr Brotzkokken und Marihukokken nachweisen können, die mehr als 5000 Jahre alt sind.” Alle Todesursachen, der im Nachklang der Ausgrabungen unter seinerzeit so seltsamen Umständen ums Leben gekommenen, können mit heutigen Mitteln auf diese Kokken zurückgeführt werden. Natürlich fragte ich bei meinem Besuch im Klinikum Brambeck-Wusterworth auch nach dem heutigen Auftreten jener gefährlichen Kokken. “Ja, das ist so”, antwortete Dr. Mies van der Peter, “während wir Folgen von Marihukokken häufig bei Polovzoreenactors feststellen können, scheint die Brotzkokken vowiegend die Gattung Touris Vulgaris zu befallen.”
Ein Bild des Grabtuches der Königin von Cocamatetetl findet Ihr unter www.sigurdson.de. Dort ist dieser Beitrag noch um eine Liste der an den Brotzkokken Verstorbenen erweitert.
Erik Sigurdson

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Eintrag #106 vom 07. Feb. 2006 22:31 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Hier noch ein Beitrag zu krildischen Rezepten: Die Forschungen der jüngsten Zeit haben erwiesen, daß sich die Krilden vielfach von Gemüse- und Getreidekruffern ernährt haben. Es entwickelte sich eine lebendige Krufferkultur mit einem reichhaltigen Rezeptangebot. Zu erwähnen sind hier besonders die Gemüse gefüllten Kruffer, Eierkruffer und Patoffelkruffer. Letzterer avancierte zu einer Lieblingsspeise über die Kontinente hinweg. Deshalb hier für alle Freunde der experimentellen Coquinalogie ein rekonstruiertes Rezept.
500gr. Patoffeln, 4 EL Mehl, 1 Ei, 2 TL Salz, 70ml Bergiezen- oder Mulchrindmilch (je nach Geschmack), 3 Knoblauchzehen, 1 Prise Pfeffer, 1 TL Majoran (ersatzweise die gleiche Menge skythischer C. Ruderalis), 2 EL Paniermehl. Ein wenig ßl zum Anbraten.
Die rohen Patoffeln schälen, waschen und reiben. Mit heißer Milch übergießen. Hierzu nun Mehl und Paniermehl, Salz, Pfeffer, Majoran, und den ausgepreßten Knoblauch geben und alles gut vermengen. Etwas ßl in der Pfanne erhitzen, den Teig mit einem Eßlöffel hineingeben und flachdrücken. Von beiden Seiten dann einige Minuten knusprig braten.
Heiß schmecken die Kruffer am Besten. Sie halten übrigens derzeit, wie mir der Pariser Kollege Atan versicherte, Einzug in die Haute Cuisine: Dort geht es dann allerdings weniger rustikal zu als in unserem rekonstruierten Rezept. Ich hörte von einem Vier-Gänge-Menu mit Zimt-Hokkaido-Kürbiscremesüppchen mit gebratener Garnele, Patoffelkruffer mit Lachs und Preißelbeercreme, in Krildenblut geschmorte Osso Buco und Pecorino-Risotto, Espresso und Cantuccini.
Literaturnachweis:
Nob Goldworthy of Michel Delving, Eine krildische Kulturgeschichte der Kruffer, University of Barrow Downs 2004
Finarfin Tasartir, Patoffelkruffer - Ein kulinarischer Siegeszug durch die krildische Küche, Forochel 1965
Erik Sigurdson

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Eintrag #107 vom 15. Feb. 2006 18:41 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Seit längerer Zeit wurden die Kreiselbecher und deren wohl wahrscheinliche kultische Verwendung diskutiert.
Als ich vor einiger Zeit die seit kurzem vorliegenden Hieroglyphenschriften aus den ßberresten der Tempelanlage von Abu Dimple studierte fiel mein Auge auf die Schriften und Bilder auf Grab 12/40, das neben der Hieroglypheninschrift die die Verwendung der Kreiselbecher nach strikten Regeln weiter fundiert auch ein Flachrelief aufweist, das eine figürliche Abbildung von Kultsocken mit Absätzen zeigt.
(Die Altaegyptischen Pyramidentexte von Abu Dimple nach den Papierabdrucken und Photographien des Berliner Museums von Abu Dimple, 1999).
Flachrelief in Abu Dimple (Abb.s.u.)
Aber nicht nur in Abu Dimple finden sich Abbildungen zum Ritual der Kreiselbecher, auch auf der Tafel von Humpalumpa finden sich die Hinweise und Gesetze zur Verwendung des Kreiselbecher(Die Tafel ist sehr interessant, da beispielsweise unten rechts eindeutig ein Humpalumpa nach zu heftigem Gebrauch des Kreiselbechers dargestellt ist, oder auch zweite Reihe rechts, die Abb. weist erneut auf die Verwendung des Kultsocken mit Absatz hin). (Abb.s.u.)
In der neuzeitlichen Archäologen-, Historiker- und Reenactmentszene fanden sich im Laufe der letzten Jahre weitere Nachweise und ßbereinstimmungen, die jedoch noch abschließend zu bearbeiten sind.
Das Ritual der Kreiselbecher wird nach Zusammenführung der verschiedenen Abbildungen nach derzeitigem Forschungsstand wie folgt geführt:
Der Kultführer beginnt die Handlung, er nimmt dafür zwei 6seitige Schötelsteine die er auf den Tisch (Ablage, Rednerpult, Fußboden u.a. ist auch möglich). Bevorzugt ist die Ausführung mit Gelenkknochen des Mulchenrindes, auch wenn diese heute kaum noch zu erlangen sind.
Die sich die aus den Markierungen sich ergebende Summe wird mit der hier genannten Tabelle verglichen.
Bei Ergebnis
2 gibt er den Kreiselbecher im Urzeigersinn weiter
3 gibt er den Kreiselbecher gegen den Urzeigersinn weiter
4 gibt er den Kreiselbecher im Urzeigersinn an den übernächsten Anwesenden
5 gibt er den Kreiselbecher gegen den Urzeigersinn weiter
6 gibt er den Kreiselbecher gegen den Urzeigersinn weiter
7 gibt er den Kreiselbecher im Urzeigersinn weiter, der Empfänger darf keinen Schluck nehmen
8 gibt er den Kreiselbecher gegen den Urzeigersinn weiter, der Empfänger darf keinen Schluck nehmen
9 gibt er den Kreiselbecher im Urzeigersinn an den übernächsten Anwesenden, der Empfänger darf keinen Schluck nehmen
10 gibt er den Kreiselbecher im Urzeigersinn an den übernächsten Anwesenden
11 gibt er den Kreiselbecher im Urzeigersinn weiter, der Empfänger darf keinen Schluck nehmen
12 Der “Würfler” nimmt einen Schluck, und darf dann das Ergebnis selbst bestimmen (auch mehrfachnennung der 12 ist möglich)
Wer den Kreiselbecher erhält, nimmt einen Schluck und es wird dann weiter verfahren wie bei “bei Ergebnis” (es wird kein Schluck genommen, wenn der Vorgänger eine 7, 8, oder 9 hatte.
In größeren Runden kann ein weiterer Kreiselbecher und weitere 6seitige Schötelsteine mit Markierungen dazu genommen werden.
Zu bemerken ist, das nach einigen Durchläufen der Zeremonie eine Spiritualität erreicht werden kann, die den Gebrauch der Würfel erübrigt.
Es handelt sich, so ist an dieser Stelle anzumerken, um eine ßbersetzung, sondern der um die NeuDeutung während des 10.IKK - und nicht abschließend als gültig beschlossenen oder ärchäologisch unumstößlich nachgewiesen.
Wichtig erscheint an dieser Stelle noch der Verlauf der Forschungsgeschichte.
Die Urfassung fand sich in auf mehreren Gefäßfragmenten in der Aquäduktsäule von Bergtnenntan (Untersuchung von 1869 von S. Duhmblah) zusammen mit mehreren Würfeln aus Knochen des Mulchenrindes (hier die Rekonstruktion): (s.u.)
Für viele Jahre waren die Zeichen nicht zu deuten, nur in Verbindung mit einem weiteren Scherbenfund krildischer Kultkeramik (dieses beachtliche Stück ruhte für viele Jahre in den Archiven der Stadt Bardjov, es wurde bei der Renesaince der 70er Plattenbaustile in den 80ern während eine Notgrabung dort eingelagert und vergessen, um dann bei Aufräumarbeiten nach einer Rattenplage unbehelligt das Tageslicht erneut zu erblicken und zu einem der Prunkstücke des Museums wurde) wurden die ersten Thesen der Bedeutung der Runen auf den folgenden IKK, ISS etc. besprochen und in jahrelanger Kleinstarbeit wurden die Ergebnisse weltweit zusammengetragen und verglichen.
Auf diesem Stück wird die folgende Szene dargestellt (Zeichnung nach Dr. B. Nebtor) (s.u.)
Zu den herangezogenen Gefäßen bzw. Scherbenfunden die die Regelthese mit ihren Ritzungen und Schriftzeichen stützen sollen zählen:
Der Becher von Millermülch, Das Helige Glas von Acbacordila, Der Humpen Biltera.
Um nur einige zu nennen.
Ebenso ist noch ausstehend, wann die ersten Kreiselbecher in Erscheinung traten, denn die ersten Funde wie der Der Becher von Millermülch datieren auf etwa 2000v.Chr.
Fazit: auch wenn mittlerweile einige Auslegungen für die für die Verwendung von krildischen Kultgefäßen als Kreiselbecher angeführt werden können ist sie an sich nicht einwandfrei nachweisbar, jedoch kann der kultische Kreiselbecherritus nach einen sehr ernsten Tag wie zum Beispiel beim ISS den weiterhin sehr Diskussionsträchtigen Abend verhältnismäßig leicht auflockern.
Torben
Ach ja, die Textversion mit den Abb.ist hier: www.derglasperlenmacher.de/[…]/509823976b0ad8d01.h[…]
@Erik: also, was die (vor allem Finarfin Tasartir) den Wüstenmumien so alles angetan habe um die Rezepte nachzuvollziehen, es schüttelt sich mir alles.
Torben

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Eintrag #108 vom 28. Feb. 2006 10:22 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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@Torben
Ja, Du hast Recht, es ist schon erschreckend, was manche für die Wissenschaft zu tun bereit sind. Es gibt übrigens Hinweise, daß die Patoffelkruffer von Krilden nicht freiwillig übernommen wurden. Spielten sich hier ähnliche Dramen ab, wie während der Christianisierung?
Thema Humpalumpas:
Es gibt Hinweise, daß das Weltbild der mittelamerikanischen, olmekischen Humpalumpas frappierende ßhnlichkeiten mit dem der mittelalterlichen Krilden in Europa aufweist. Besonders die Anbetung eines Weltenbaums namens xocoatel schon 3000 v. Chr. durch die Olmekischen Humpalumpas gibt hier zu denken. Ich freue mich schon auf weitere Forschungen und Ergebnisse.
Erik Sigurdson

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Eintrag #109 vom 16. Mrz. 2006 20:14 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Wichtiger Grabfund

Am 11.3.06 wurde bei Ausschachtungsarbeiten für den Erweiterungsbau einer Brauerei in Karlstein-Großwelzheim (Südhessen)ein krildisches Kriegergrab entdeckt.
Aus dem vom Bagger angeschnittenen Grab konnten bei einer Notbergung stark vergangene Knochenfragmente, Teile eines aus Eisenkraut gestrickten, weitgehend korrodierten Kettenhemdes, zwei zerbrochene Schötelsteine, Fragmente von Schleuderperlen sowie vier Gold- bzw. Silberblechscheiben gesichert werden.
Das Archäo-Metallurgenteam Müller, Fraske, Wenzel und Franz, das mit der eingehenden Untersuchung und Auswertung der Metallfunde beauftragt wurde, will sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf eine endgültige Datierung der Fundstücke festlegen, hat aber freundlicherweise bereits ein Foto zur Verfügung gestellt:
www.derglasperlenmacher.de/images/metallurgie_360.jpg
Aufgrund der sehr unterschiedlichen Verzierungen in der für die Krilden der Schlap-pesep-pel - Region typischen kryptischen Bildsprache geht das Team davon aus, daß es sich um individuell gefertigte Schutzamulette handelt und nicht - wie zuerst angenommen - um Geldmünzen.
Dafür sprechen auch die Abbildungen: Auf der Silberscheibe sind zwei Krieger beim Werfen von Schleuderperlen zu erkennen. Die Tatsache, daß sie ohne Kopf dargestellt wurden, löste unter den Fachleuten eine hitzige Diskussion darüber aus, ob es sich um die Darstellung toter Krieger in einer Art Walhalla handelt, oder ob es Angehörige eines Geheimbundes sind, die nicht erkannt werden wollten. Auf den Goldblechscheiben sind stark verfremdete Sonnenräder, Triskele und tanzende Göttinnen abgebildet.
Dr. Wernersen vom Flensburger Institut zeigte sich beeindruckt von dem Fund, der unter den bisher ergrabenen krildischen Artefakten einzigartig ist. Gleichzeitig drückte er seine Enttäuschung darüber aus, daß es bisher überhaupt keine Metallfunde in den Moorgräbern der nordkrildischen Snelf-Berserker gab.
Allerdings wäre es eine ßberlegung wert, ob die im heutigen Schleswig-Holstein häufiger in Krildengräbern gefundenen Gebilde aus knolligem, weißgebrannten Ton mit einem Durchzugsloch für die Halskette möglicherweise ebenfalls Schutzamulette waren, die stark stilisierte menschliche Schädel darstellen sollten (vgl. hierzu auch Wernersens Vortrag: “Schöteln und Abschädeln. Krildische Spuren in den heutigen Dialekten von Süderbrarup”, IKK 2005)

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Eintrag #110 vom 17. Mrz. 2006 19:54 Uhr Baerbel Hammes  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Baerbel Hammes eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo alle Zusammen,
habe ich in der heutigen Ausgabe des WC (Westhessischer Churanzeiger) gefunden:
TOTGESCHWIEGEN STATT TOTGESCHLAGEN
Wir sprachen mit der renommierten Krildenforscherin Prof. Dr. Dr. F. Achge-Laber über die neuesten Forschungsergebnisse, die internationale Zusammenarbeit und das schwierige Verhältnis der Römer zu den Krilden
WC: Frau Professor Doktor Doktor Achge-Laber, in der Krildenforschung überschlagen sich zur Zeit die Meldungen über neue Sensationsfunde. Hat es einen epochalen Durchbruch gebeben?
F. Achge-Laber: Ja, so kann man sagen. Die internationale Forschung wurde seit dem letztjährigen Symposium deutlich intensiviert und ist mittlerweile ideal vernetzt. So konnten jetzt fast weltweit krildische Einflüsse erkannt werden, die die Forscher früher nicht in diese Richtung deuten konnten.
WC: Sie sprechen von den neuen Ergebnissen aus Südamerika…
F. Achge-Laber: … wo wir jetzt sehr klare Indizien für eine krildische Einwanderung haben? Genau, aber nicht nur dort wurden enorme Fortschritte gemacht. Ich bin mir sicher, dass wir die These der frühen krildischen Pazifiküberquerung von Asien her bald verifizieren können. Die chinesischen Kollegen …
WC: … Oh, auch in China? …
F. Achge-Laber: … Ja genau in China! Die chinesischen Kollegen haben die Vermutung krildischen Einflusses schon seit Jahren und bereiten gerade eine internationale Grabung in den Großgrabhügeln der vordynastischen Piöng-Pong-Zeit vor. Prof. Prof. Dr. Jing Jiang Jiung, der die neugegründete Abteilung für frühchinesisch-krildische Handelskontakte im 2. Jahrtausend v. u. Z.der Universität Shanghai leitet, geht davon aus, dass in den Gräbern deutliche Beweise für diese Kontakte zu finden sein werden. Man bedenke die ßhnlichkeiten der altchinesischen und frühkrildischen Kultur.
WC: Sie sagen “frühkrildisch”. Müßte es nicht “proto-krildisch” heißen?
F. Achge-Laber: Also erzählen SIE mir nichts von den richtigen Bezeichnungen der krildischen Epochen! Wenn ich “frühkrildisch” sage, meine ich “frühkrildisch”. Wir wollen doch mal nicht übertreiben. Ich persönlich halte es zwar für sehr wahrscheinlich, dass die weiteren Forschungen einen Kontakt bereits in proto-krildischer Zeit beweisen werden, aber zunächst sollten wir mal realistisch bleiben und uns auf das Naheliegende beschränken.
WC: … ßhhhm, verzeihen Sie … . Ist dann also mit einer frühkrildischen Wanderung nach China zu rechnen?
F. Achge-Laber: Hören Sie doch mal zu, was ich sage! Ich sprach im Zusammenhang mit China von HANDELSKONTAKTEN nicht von Wanderung. Nein, eine Wanderung mit dem Ziel China, wird es wohl nicht gegeben haben. Es gab aber wohl enge Kontakte und gemeinsame Entwicklungen von - zu dieser Zeit - hochmoderner Technologie - quasi “Joint Ventures”, wie man heute sagen würde.
WC: Ach so, und um welche Produkte handelte es sich?
F. Achge-Laber: Das liegt doch auf der Hand! - Vor allem Glas und Seide. Bedenken Sie die krildischen Einflüsse in ßgypten und die ßhnlichkeit der Glasprodukte in China und ßgypten. Aber es könnte später noch weitere Produkte betroffen haben: Keramik, Papier, Schiffe….
WC: Die Krilden scheinen ja mit fast jeder vorgeschichtlichen und historischen Kultur in einem engen Verhältnis gestanden zu haben, wenn sie sie nicht sogar entscheidend beeinflusst haben. Wie sieht es eigentlich mit den Römern aus?
F. Achge-Laber: Da sprechen Sie ein ganz dunkles Kapitel der Römischen Geschichte an. Natürlich kannten die Römer die Krilden und waren intensiv von ihnen beeinflußt. Denken Sie mal nur an die Aquädukte, deren Konstruktion die Römer von den Krilden übernahmen - wenn es nicht sogar krildische Baumeister waren, die sie errichteten.
WC: Trotzdem findet man in der gesamten römischen Literatur und Darstellung keine Erwähnung der Krilden …
F. Achge-Laber: … was mit der Zensur in der Römischen Kaiserzeit zu tun hat. In der “ganzen” Römischen Literatur stimmt auch nicht. Sie vergessen Tinnitus …
WC: … den Verschreckten?
F. Achge-Laber: Genau! Er widersetzte sich dem angeordneten Totschweigen der Krilden und wurde in die Verbannung in den Kaukasus geschickt, von wo aus er mutig - aber weitgehend unbeachtet - gegen diese Zensur anschrieb.
WC: Er war wohl ein früher unerschrockener Dissident. Aber warum schwieg das offizielle Rom die Krilden tot?
F. Achge-Laber: Gekränktes Selbstwertgefühl und fehlende militärische Optionen. Für die Römer bedeutete die Existenz der Krilden als überlegene Hochkultur ein unausgesprochner Angriff auf ihren Führungsanspruch in der ihnen bekannten Welt. - Normalerweise lösten sie diese Art Probleme mit dem Schwert.
WC: D. h. sie eroberten die entsprechende Regionen und verleibten sie dem Römischen Reich ein, wie Griechenland oder ßgypten?
F. Achge-Laber: Das war die übliche Vorgehensweise. Was sich im Falle der Krilden als nicht praktikabel herausstellte. Schon die Eroberung der Gallia Narbonensis, zu der ja die Gegend um Toulouse gehörte, hatte ursprünglich die Krilden zum Ziel. …
WC: Es wurden aber nur Polovzen erreicht.
F. Achge-Laber: Eben. Das ist ein typisches Beispiel für die Ignoranz der Römer gegenüber den tatsächlichen Begebenheiten in der ihnen bekannten Welt. Als der Fehler erkannt wurde, wurden die Eroberungen in Richtung Norden und Osten intensiviert.
WC: Sie meinen, die Eroberung Galliens, die Versuche in Germanien nach Osten vorzustoßen und auch die Feldzüge im Donauraum, ßgypten, Kleinasien und dem Nahen Osten?
F. Achge-Laber: Ich sehe, Sie haben das System verstanden. Wollten die Römer ihr “Krildenproblem” durch Totschlagen lösen, mussten sie zunächst die Regionen erobern, die sie von dem damaligen Kerngebiet der Krilden trennte. Und schon damit sind sie auf ganzer Linie gescheitert und haben sich auf Jahrhunderte aufreibende Grenzkonflikte eingehandelt, die später zum Untergang der Römischen Reiches führten.
WC: Wann wurde denn die “Totschlag-Doktrin” zugunsten der “Totschweigen-Doktrin” aufgegeben?
F. Achge-Laber: Das ist eine schwierige Frage. Wir kennen leider die genauen Lebensdaten von Tinnitus dem Verschreckten noch nicht, der zur Zeit oder kurz nach Verkündung der Zensur gelebt haben muss. Ich tendiere zum spätem 1. bzw. frühen 2. Jh. - Es kann sein, dass die Errichtung der Holzpalisaden am Limes unter Hadrian das erste sichtbare Zeichen dieser neuen Entwicklung war. Dazu muss ich noch genauer forschen.
WC: Frau Professor Doktor Doktor Achge-Laber, wir danken Ihnen für dieses sehr interessante Gespräch.
(Das Gespräch führten Hein B. Löd und Alka Loid.)
Bärbel

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Eintrag #111 vom 22. Mrz. 2006 15:09 Uhr Ameli (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Ameli eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
hier habe ich nun endlich die Bilder des Steinschötlers vom Livu Laukums in Riga. Damit haben wir eindrucksvolle Belege zum Aufsatz von Frau Madara Sviest-Akmeni!
www.derglasperlenmacher.de/[…]/steinschoetler1_360[…]
www.derglasperlenmacher.de/[…]/steinschoetler3_360[…]
Gruß
Ameli

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Eintrag #112 vom 23. Mrz. 2006 21:20 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry,
die Tage wollte die Technik nicht so.
die Funde von Annette sind hier
www.derglasperlenmacher.de/[…]/b509823978f12995011[…]
und der Steinschötler hier:
www.derglasperlenmacher.de/[…]/b509823978f12995012[…]
www.derglasperlenmacher.de/[…]/b509823978f12995013[…]
und ich hoffe es ist dieses mal korrekt.
Torben

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Eintrag #113 vom 08. Apr. 2006 01:14 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Krilden, neue Erkenntnisse nach Prof. Dr. Dr. D.T.Kuhn

UT.: Krilden im Wandel der Zeit
Am heutigen Abend hielt Prof.Dr.Dr. D.T.Kuhn einen erneuten Vortrag in der AWD-Hannover (über den Beitrag vor einigen Jahren nach dem Entzug von seinem Team -wie Howard F. und Udo L.- ganz zu schweigen) war es heute überraschender Weise (inclusive des viel gerühmten und zum Glück ausgeführten O-H-R-Solos) -sehr zu freude aller Befürworter -trotz einiger in der Presse aber nicht vor Ort anwesenender Kritiker - ein über und über erbauendes, anspornendes und vor allem im experimentellen Sinne erweiterndes Beiwerk zur Krildenforschung. Bereits seit Monaten galt strengste Geheimhaltung und folglich Sicherheit über den Zugriff zu den neuen Ergebnissen der langwierigen Forschung und letztendlich, nicht zu erwarten aber eigentlich doch: am heutigen abend war es über und über schwer und sehr zeitintensiv überhaupt Zutritt zu einem der wenigen begehrten Plätze zu erhalten, rechtzeitiges beachten der Presse war gefragt!
Btw: schon heute sind die Möglichkeiten in Bielefeld, Dresden, Schwäbisch Gmüund, Bonn, Coburg, und vor allem nicht zu vergessen: New York SEHR begrenzt!
Zurück zum Abend:
Nach einer sehr langen und leider intensiven Sicherheitskontrolle - folgten über 2 1/2 Stunden sehr wunderbarer, unvergleichlicher, intensiver Zusammenabeit zwischen den Referierenden Herrn Dr. und seinem Team und den Anwesenden - man traff sich zu Diskussionen und Exkursionen,warf Haare zurück oder beschloß sich einfach seinem Studium bzw. der Diskussion mit seinen Kollegen über die Erkenntnisse des Abends zu widmen, dies allem in einer unglaublich vertrauten, offene Atmosphäre; die Zusammenarbeit ist beispiellos, das es trotz aller Mühen nie wie ein Platz an der Sonne war, sondern in jedem Moment so schön!
So ist es, wie man sich die Kooperation in der Fachwelt vorstellt, Bilderbuchhaft, Rosa Brillen, Sonnenblumen, lange Haare und Weite Schläge nicht nur in den Hosen, sondern auch in den Theorien und der Forschung, man fragt sich nicht wann der letzte Tag… der Krilden war.
Man darf weiter sehr gespannt sein auf das neue Werk, das nicht in Buch- sondern HEUTE ENDLICH in CD-form erschienen ist, gesamt 14 Beiträge zu diesem sehr epochen-übergreifenden Thema.
Schwer betroffen werden die Theorien der West-Ost-Wanderung unter der Krithur Josie, der Nachfolgerin von der grade 40jährigen Herrschaft von Matahari Maffay, sein die natürlich unter der slawischen Herrschaft von Babicka während des 6.Jhr. beeinflußt wurde, während im Hafen von Piräus die Einwohner riefen “ein Schiff wird kommen” und dies obwohl sie nicht unter die viel, immer wieder und wieder gelobten Mama Leone litten, die die wieder und wieder mit dem “der drafitsche Herrscherr der 70er” vermengt worden, der angeblich im Fefak Oriental sich seinen Lüsten hingab und mit Conius Kamerus unter dem intensiven Genuß des Krildenblutes verstarb.
Weiter Arbeiten stehen aus, man darf gespannt bleiben!
Nach über 18 Jahren fragt man sich aber schließlich, wann kommst du, das wir endlich alles verstehen!
“Ich glaube nicht, das ich etwas versäumen werde, denn was ich kennen lernte, daraus machte ich mir nichts”
ich hoffe, diese Worte werden uns in unserem Bestreben nicht fehl leiten
Torben

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Eintrag #114 vom 09. Apr. 2006 22:23 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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*streng guckend*
Torben, mit welchen unerforschten Krildendrogen hats Du diesmal experimentiert, bevor Du Dich an den Computer gesetzt hast? Die scheinen eine verheerende Wirkung auf Deine Grammatik zu haben…:-))

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Eintrag #115 vom 09. Apr. 2006 23:38 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Wieso unerforscht? Ich darf in diesem Zusammenhang auf die bereits erwähnten Forschungen zum Steinschötler hinweisen, die ich hier und auf www.sigurdson.de publiziert habe. Bereits die Skythen brachten auf ihren Zügen in die Mongolei den Cannabis Ruderalis und Sattiva in die frühen Krildischen Siedlunsgebiete nördlich der Kifferlingberge. Später wurde häufig versucht, mithilfe dieser Pflanzen die Mysterien der Rollen von Dukannst und Samakutra zu ergründen. Bereits frühestes protokrildisches Liedgut ist in Vers 6969 der Rolle von Samakutra benannt: Wann wird es endlich wieder Sommer, im Originalton der Handschrift “kdy stát se ono definitivní zas léto”. Oder, wie der drafitsche Herrscher der 70iger sagte. “marmari , steinn og járn brot , en okkar ást ekki” (Marmor Stein und Eisen bricht, aber unser Schötelstein nicht)
Erik Sigurdson

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Eintrag #116 vom 09. Apr. 2006 23:43 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Gibt es eignetlich bereits Untersuchungen zur Typologie des Mulchenrindes?
Erik Sigurdson

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Eintrag #117 vom 10. Apr. 2006 19:02 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Krilden im ßgäischen Raum, Nachtrag zu Beitrag 108

In meinem Eintrag 108 habe ich einige Wörter nicht mehr in die richtige Reihenfolge gebracht, dies lag wohl daran, das Herr Prof.Dr.Dr. D.T.Kuhn erneut in ungewohnter Reimform referierte und das auf alle Anwesenden sich übertrug, mit Eigenexperimenten hat das nicht viel zu tun, denn für ein Getränk des lokalen Gerstengebräus musste man sehr lange anstehen und das wiederholt, da wäre mir ja der ganze Vortrag entgangen.
Um weitere Verwirrung zu diesem Beitrag zu verhindern, hier noch einmal die Klarstellung der Aussagen des letzten Absatzes in Beitrag 108 vom 08.04.06 01:14 und einige Erläuterungen.
Das Problem betrifft das Ende der Ost-West-Küstenwanderung des 6. Jahrhunderts n.Chr. Im heutigen Hafen von Piräus versuchte Josie, die direkte Nachfolgerin der unter tragisch Unständen verstorbenen Matahari Maffay grade ihr neues Machtzentrum aufzubauen.
Matahari Maffay hatte bereits über 40 Jahre beherrscht, und erst im 3. Anlauf einer demokratischen Wahl wurde Josie zur neuen Herrscherin gewählt. (Herrscherin wird als Bezeichnung gewählt, da Krithur aufgrund der nicht
mehr intakten krildischen Kultur unangemessen wäre)
Josie, viel zu jung für die Herrschaft, musste nun aber ihre Kinder- und Mädchenträume vergessen und konnte nicht langsam zur Frau werden, sie musste
sehr schnell ihrer neuen Rolle gerecht werden. Ohne Hilfe verteidigte sie wenig erfolgreich die überlieferten Werte und Tempel gegen slawische
Angriffe und Einflüsse bis im späten 6. Jahrhundert nun die slawische Babicka die Macht übernahm.
Von Babicka wurden im Volkstum im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen viele Lieder und Geschichten überliefert, am berühmtesten ist wohl die Erzählung von Karelius Gottincuru in der 2. Schrift, 2. Kapitel in der ßbersetzung von
1970. Hier wie in vielen anderen Texten und Darstellungen wird Babicka als liebevolle Herrscherin geschildert, dem Volke offen, die Bildung der Kinder fördernd, freies Essen und trinken für jeden; sie war fürsorglich,
barmherzig, aufopfernd.
Nach einiger Zeit der anderen Kulturen gegenüber offenen Herrschaft von Babicka, standen die letzten Priesterinnen im Hafen und sangen “Ein Schiff wird kommen” während sie auf die Krieger ihrer Sippe warteten (Ein Bericht hierzu findet sich im Archäologische Nationalmuseum Athen in den “Schriften und Briefe der Melinisiaa Mercourinizina”).
Ob dieses Schiff je eintraff ist fragwürdig. Hätte die krildische Kultur länger überlebt? Strandete das Schiff durch ein falsches Leuchtfeuer
vielleicht auf Mykosia?
ßber das Ende der Regentschaft von Babicka ist bis heute nichts bekannt, es
scheint als hätte sie ihr Amt aufgegeben. Vielleicht hatten die
Priesterinnen sie verlassen (mit den Kriegern?).
Aber nicht nur Babicka allein wird den Verlust des krildischen Identität bewirkt haben auch die Abgeschiedenheit dieser Krilden wird ein weiter
Grund gewesen sein, das sich ihre Wurzeln und Bräuche in den folgenden Jahrhunderten in einer Vielzahl äusserer kultureller Einflüsse verloren, vor allem unter der als Tyrannin bezeichneten Mama Leone, deren polovzische Abstammung bist heute nicht erwiesen worden ist, auch wenn ihre Büsten der Erscheinungsbild der Polovzen gleichen.
Mama Leones Amtsantritt ist ebenso ungewiß wie das Ende von Babicka.
Dennoch, Mama Leone war nicht die heimliche Geliebte von dem als hinlänglich bezeichneten “draftischen Herrscher der 70er” (eine Exkursion zu den vielschichtigen und ereignisreichen Jahren an dieser Stelle würde derzeit den Rahmen sprengen und ist auch nicht sehr eng mit den krildischen
Zeugnissen verknüpft).
Diese beiden letzten Herrscher sind die letzten überlieferten, es folgte eine Zeit von Plünderungen, Friedensverträgen, verschiedenster Herrscher ohne jegliche krildische Zeugnisse oder anderer an dieser Stelle relevante kultureller Höhepunkte.
Erst im 10. Jahrhundert lässt sich ein erneutes auftreten des Schötenmotivs an einzelnen Schmuck- und Gebrauchsgegenständen feststellen, nicht zuletzt an einem Tonkrugfragment mit der Runeninschrift “Snel”. Die derzeitige Meinung der Fachwelt ist einstimmig: es handelt sich um eine Scherbe eine
Tonkrugfragmentes das im krildischen Norddeutschland als Gärbehältnis für
Snelf verwendet worden ist.
Anmerkung: zu dieser Zeit scheint auch der Fischfang durch die Künste Krilden einen erneuten Auftrieb erhalten zu haben, oder aber ihre
Ernährungsweise hat sich zumindest auf die lokale Bevölkerung ausgewirkt:
Neben dem Verzehr von Fleisch, Käse, Oliven und Fisch lässt sich nach den Studien durch Jamierius Oliverus ein wesentlich erhöhter Verzehr von
verschiedenen Gattungen von Garnelen feststellen.
Zusammenfassend lässt sich derzeit beliebtes Zitat von Prof.Dr.Dr. D.T.Kuhn anbringen:
“Nach über 18 Jahren (Studium) fragt man sich aber schließlich, wann kommst
du, das wir endlich alles verstehen!”
Gemeint wird sein, wann werden wir den Fund, den unumstößlichen Rückschluß haben, das alle Funde Theorien richtig gedeutet worden sind, es wird noch viel Zeit vergehen.
Torben

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Eintrag #118 vom 12. Apr. 2006 09:18 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Moin allerseits, sehr verehrte Kolleginnen und geehrte Kollegen der Krildenforschungszunft,
am Lehrstuhl für Krildologie der Universität St. Veit van der Gölsen werden derzeit ßberlegungen angestellt, die inzwischen so ertragreichen Forschungen zu den Krilden in einem Aufsatzband zusammenzufassen.
Der Arbeitstitel lautet: Die Krilden. Ein Volk in Geschichte und Forschung. Es soll im Universitätsverlag St. Veit van der Gölsen erscheinen.
Aus dem Inhalt:
Abschnitt 1: Forschungsgeschichte und Forschungsstand
Abschnitt 2: Ur- und Frühgeschichte der Krilden
Abschnitt 3: Krildisches Mittelalter
Abschnitt 4: Krildische Spuren in der Neuzeit: Reenactment und experimentelle Krildologie
Abschnitt 5. Rezensionen und Buchtipps
Abschnitt 6: Bibliographie
Abschnitt 7: Die Autoren
Abschnitt 8: Register
Interessenten liefern ihre Manuskripte bitte als Word- oder Openoffice-Datei bitte an meine E-Mail-Adresse. Da die jeweiligen Autoren angemessen gewürdigt werden sollen, bitte ich um eine kurze Selbstbeschreibung (nicht mehr als fünf Zeilen)
Kontakt über meine E-Mail-Adresse hier oder über www.sigurdson.de
Allen ein fröhliches Ostergeschötel!
Erik Sigurdson

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Eintrag #119 vom 12. Apr. 2006 10:58 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Als Arbeitshilfe für unsere Autoren stelle ich auf meiner Website ein Musterdokument und eine Word-Dokumentenvorlage zur Verfügung. Sie kann über den folgenden Link herunter geladen werden (Zip-File, ca. 8 KB)
www.sigurdson.de/krildenforschung/Autorenhinweis.zip
Erik Sigurdson

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Eintrag #120 vom 24. Apr. 2006 13:47 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Krildische Nutztierzüchtungen haben anscheinend die Jahrhunderte überstanden und finden sogar in Museumsdörfern Verwendung. Auf unserer österlichen Expedition ins Slawenland entdeckten wir ein einzelnes schwarzwolliges krildisches Bückschaf! Von der Dorfleitung konnten wir den Namen des Schäfers nicht erfahren, aber ich bin mir sicher, daß er ein Nachfahre krildischer Schafzüchter sein muß.
Das Bild gibt es hier: www.sigurdson.de/downloads/bueckschaf.jpg [73kb, jpg]
Weiß jemand mehr zur Typologie des Bückschafes?
Erik Sigurdson

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Eintrag #121 vom 24. Apr. 2006 17:11 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Der bei uns ansässige Gastwirt Connor McDonald hat behauptet, das das von Erik fotographierte Tier ein schottisches Gayschaf wäre; er hätte solche Tiere öfter in seiner Heimat gesehen, und sie wären im Verlauf der Kreuzzüge bis in den Norden Europas gelangt.
Die kurzen Vorderläufe lassen jedoch nach den Ausführungen des Evolutionsforschers Dr. Arwin eher darauf schließen, das diese Rasse an den Hängen des Kaukasus eingesetzt wurde, um dort das Gras abzuweiden. Die Züchtung eines besonders berggängigen Schafes sollte wahrscheinlich auch verhindern, das die Tiere die Eisenkrautwiesen in den Ebenen abweideten. Problemamtisch wurde allerdings der Abtrieb im Herbst, bei dem immer hohe Verluste durch Stürze zu beklagen waren. Lt. Dr. Arwin führte dieser Umstand letztendlich auch zum weitestgehenden Aussterben sowohl des krildischen Bückschafes als auch des friesischen Deichhuhns.

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Eintrag #122 vom 28. Apr. 2006 10:38 Uhr Radi (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Radi eine Nachricht zu schreiben.

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Interessant! Wenn das schottische Gayschaf im Verlauf der Kreuzzüge in den Norden gekommen ist, wird seine Abstammung vom französischen Templerschaf wahrscheinlich. Leider sind mir noch keine entsprechenden DNA-Analysen bekannt.
Vielleicht sind wir aber auf der falschen Fährte: Es könnte auch Scrapie/BSE sein…

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Eintrag #123 vom 28. Apr. 2006 23:27 Uhr Stefan Deuble  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Stefan Deuble eine Nachricht zu schreiben.

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o.t.
es ist vermutlich Moderhinke, eine Entzündung der Hufe, die den Tieren solche Schmerzen bereitet, daß es angenehmer ist auf Knien zu grasen als im Stehen. Wird durch mangelnde Stall- und Weidehygiene verursacht und leider oft bis zur Schlachtreife nicht behandelt.
Grüße,
Stefan

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Eintrag #124 vom 03. Mai. 2006 10:15 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Das Krildische Bückschaf - 1. Newsletter vom 1. IKK BF

Das Krildische Bückschaf - 1. Newsletter vom 1. IKK BF
Das Bückschaf aus Groß Raden wurde hier als auch in anderen Arbeiten (zu nennen wäre vor allem M. de Cretin-Crillard mit seinem Beitrag “le kridieur plier mouton in ”l’krildque histoire frappée mort I“ S. 69-99 1999, Paris) vielfach diskutiert, durch die Neu(?)züchtung aber zum derzeitigen ist das Bückschaf Mittelpunkt vieler Diskussionen in der Krildenforschug und somit wurde am letzten Samstag/Sonntag/Montag (29.04., 30.04. & 01.05.2006) kurzerhand der 1. IKK BF ins Leben gerufen, auf dem viele der hier vertretenen Referierenden kurzfristig aber zahlreich erschienen.
Aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Fachgebiete und Persönlichkeiten wurden unzählige und intensive Diskussionen von Seiten fachlich anerkannter Darsteller (folglich nicht vom Niveau ”Mykosia“), ßrchäologen und den ”Experimentellen ßrchäologen“ gehalten.
In einem Fall führte dies zu einer sehr ungewöhnlich distanzierten, fast hitzigen und später in dezenten Gefühlsausbrüchen endenden Diskussion; ich muß an dieser Stelle leider Frau Dr. Von. Z. Ublond erwähnen.
Frau Dr. Von. Z. Ublond (stellte sich nach mehrfacher Frage wer sie ist vor mit den Worten: ”Isch bin Arschäologin" (Hochdeutsch: ich bin Archäologin) (Bedauerlicherweise war weder ihr Name oder der Grund ihrer Anwesenheit auf dem 1. IKK BF zu erkennen, es schien als wäre sie auf dem Stand verschiedener römischer Arbeiten des 3.Jhr., die wie gesagt ein gespaltenes Verhältnis zu den Krilden hatten, s. Beitrag 17.03.2006 19:54 Uhr - 105 von 118 )
von. Z.Ublond: das rosa ist nicht rosa genug
Prof. Serben Ben Thor: das Problem der heutigen Färbung ist das nach 3 Arbeitsgängen…
von z. Ublond: man hatte damals aber ganz andere Möglichkeiten, dies hier ist viel zu schlierig
Prof. Serben Ben Thor : richtig, deswegen VERSUCHEN wir ja…
von z. Ublond: Aber das kann man so nicht machen, das ist ja *schweigen*
Prof. Serben Ben Thor : richtig, deswegen versuchen wir ja -wieder unterbrochen-
von z.Ublond: aber das geht so nicht….
Prof. Serben Ben Thor: sie haben ja recht, wenn Sie
von z. Ublond: das ist einfach schlecht
Prof. Serben Ben Thor: es ist doch immer die Frage, welcher mittel zur Verfügung stehen deswegen versuchen, in Mykosia wurden 78 verschiedene…
von z. Ublond: Ja, die Arbeit kenne ich auch, aber nein, so geht das nicht das ist… *kopfschütteln*
Erst nach der Erwähnung spezifischer Referenzen wurde das Gespräch von Frau von z. Ublond sehr kurzfristig abgebrochen, leider ohne das man ihr Anliegen verstehen konnte.
Frau von z. Ublond ließ sich nicht auf die kleinste Akzeptanz oder Toleranz der bisher genannten Theorien ein, sie zeigte sich als Meisterin im Verdrehen von Worten und der Neuinterpretierung von kürzlich veröffentlichten Arbeiten, die sie zu Ungunsten des Voranbringens der Krildologie verdrehte (@erik: auch die Typologie des Mulchenrindes und dessen Verwendung betreffend findest du etwas bei: Krilden im Wandel der Zeit, Kapitel 13, DTK, EAN 5051011330254 ).
Trotz intensiver und sehr guter Zusammenarbeit im Laufe des folgenden Tages -vor allem Frau (Name wird nicht genannt, aber Grüße wurden hoffentlich ausgerichtet) - konnte keine rückwirkende Versöhnung der Fachzweige erzielt werden). An dieser Stelle wurde jedoch die Krildenforschung im bajuwarischen Raum nachträglich sehr positiv beeinflußt! Weitere Ergebnisse folgen hoffentlich in Kürze!
Fazit: - ohne genetische Analysen, weitere Funde und vor allem der Zusammenarbeit der verschiedenen Forschungsgebiete (Darsteller, ßrchäologen, Historiker, der experimentellen ßrchäologie … usw…) wird sich keine Erklärung der Abstammung, Züchtung und des Lebens des Bückschafes finden; nach dem derzeitigen Forschungsstand ist dieses Tier ein Mysterium. Vielleicht brachte ja aber der letzte IKK neue Erkenntnisse, die in Kürze ausgewertet hier vorgestellt -ggf. diskutiert- werden können.
PS: dank an die Orga, die uns das ermöglichte! Ihr wart Klasse!
Torben

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Eintrag #125 vom 06. Jun. 2006 11:47 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Krildische Zeugnisse in Yavneh-Yam

Bei dem schwer zur recherchierenden Themengebiet der Krilden stößt man immer wieder auf Widersprüche und neue Entdeckungen.
Hier genannt sei ein von einem israelischen Kollegen als jüdischer Gewichtsstein identifizierter Schötelstein (aus der Schicht des 7. Jhr.v.Chr. der Siedlung von Yavneh-Yam).
Dieser Stein entspricht in Farbe, Form und Substanz den (wesentlich jüngeren)Schottischen Schötelsteinen der Gruppe 3. Da diese Fundgruppe generell gerne übersehen wird, ist diese Fehleinschätzung verständlich, aber nicht akzeptabel.
Es stellt sich folglich die Frage ob sich in Yavneh-Yam ein Krilde aufhielt? Die Funde und Grabbeigaben weisen einen der Bestatteten als Krilden aus.
Reiste er mit einem hellenistischen Handelsschiff hierher? Was war sein Ziel? Oder war ihm dies auch nicht bekannt und aus diesem Grund trug er die Figurin der Fragenden Krithur bei sich? (Abb. Auf Anfrage)
Und - Wieso hellenistischer Bezug? Unschwer ist die Variation des Kreiselbechers zuerkennen, die Grundform ist urkrildisch, die Ausführung aber hellenistisch. Wie auch die anderen Tonwaren. (Bild auf Anfrage)
Zu den weiteren Streufunden zählt ein so genannter Priesteranhänger (s. Krildischer Schmuck in Ungarn (in Archaeologische Funde in Ungarn. Budapest: Corvina 1956, S. 69-77)
Hier zu liegt aus Yanveh-Yam kein Bild vor, wer Interesse hat, ich stelle gerne ein Bild des Gürtels meines Ur-Ur-Großvaters zur Verfügung, den er nach den Funden von SzegedNagyszeksös gefertigt hat.
Zur dieser Rekonstruktion verweise ich auf Krapkak Sil Elma Cey, in der 7. ßbersetzung des 96. Kapitels aus stupido racconti del bambino.
“Stolz trat Er (der Priester) in das Licht der ersten Strahlen der Sonne. Dieses war nun der 8. Tag, der letzte seines Amtes.
Die Krithur hatte entschieden, die Priester des Landes zu verweisen. Viele Seiner Brüder hatten sich nach dem Urteil der Krithur das Leben genommen, er wollte sich jedoch auch jetzt noch Ihr dienen und entschied sich für das Leben jenseits Ihrer Herrschaft.
Die Sonnenstrahlen liessen den Schmuck an seinem Gürtel glitzern während er die Schale Seka opferte, den neuen Tag begrüßend.”
Bereits dieser kurze Abschnitt zeigt nicht nur auf das glänzender Schmuck am Gürtel getragen wurde (was erklärt warum in älteren Gräbern die Schmuckanhänger auf/unter Gürtelhöhe rund um den Körper lagen), sondern erklärt einwandfrei, das die ursprünglichen Heiligen Handlungen von Priestern durchgeführt worden sind bis eine leider namenlose Krithur entschied, das Priesteramt in die Gewalt der Frauen zu übertragen.
(Zu den weiteren Erkentnissen aus dem Leben des Krilden in Yavneh-Yam verweise ich auf Kap. 12 aus “Schöteln um die ganze Welt” DTK, EAN 5051011330254 Kapitel 12. vonProf.Dr.Dr. D.T. Kuhn)
In concreto lässt sich auch im Falle Yavneh-Yam feststellen, das zahlreiche krildische Zeugnisse auch heute noch absichtlich oder aus Unwissenheit verschwiegen oder fehlinterpretiert werden, ich hoffe das der nächste IKK der Fachwelt zu weiteren Erkenntnissen verhelfen wird (Termin: 08.07.06 (15.00 an meinem Zelt auf ein Snelf?)).
Torben Behrens
Weitere Termine:
05.06.06 Bremen, D. Gahanaovich, Schöten and suffering in various tempos (ein sehr gelungener Vortrag)
06.06.06 Magdeburg, B. Molkovich, Meds (Molwansiche Erkenntnisse der Süwanderungen)
07.06.06 Bielefeld, B. Molkovich, Meds (Molwansiche Erkenntnisse der Süwanderungen)
24.11.06 Bremen, Prof.Dr.Dr. D.T.Kuhn, Schöteln um die ganze Welt (es werden erneut die Ergebnisse vom 07.04.2006 diskutiert…HOSSA!!!)
Torben

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Eintrag #126 vom 07. Jun. 2006 22:11 Uhr Annette Imort  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Annette Imort eine Nachricht zu schreiben.

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Dr. Wernersen vom Flensburger Institut läßt mitteilen, daß er zu seinem allergrößten Bedauern nicht am 8.7.06 am IKK teilnehmen kann, da er auf Anordnung des Rektors an diesem Wochenende mit einer Gruppe todesmutiger Experimentalarchäologen in einem sächsischen Museumsdorf die Kampfweise der Snelf-Berserker rekonstruieren soll (mit Holzknüppeln! Und auf’n Kopp - oweh!). Für den nächsten Sommer sind sogar Experimente mit krildischen Schleuderperlen angedacht - vorausgesetzt, daß bis dahin eine adäquate Schutzausrüstung für die Probanden und Beobachter entworfen worden ist.
Wir werden aber herzlich an Euch denken und auf das Gelingen eines konstruktiven IKKs einige Flaschen Snelf leeren.
Beim IKK in Tannenberg sind wir wieder dabei!

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Eintrag #127 vom 06. Jul. 2006 18:36 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht IKK HZB

Nun,
diese Mitteilung lese ich mit großem Bedauern denn Dr. Wernersen und seine Kollegschaft wären wie immer eine Bereicherung gewesen.
Nun gut, das Snelf ist verpackt, es fehlen noch die Arbeitsunterlagen von Dr. Sigurdson und dem Kollegen Christopherus, dann kann die Reise -leider!- erst morgen früh losgehen.
Mit großem Interesse erwarten wir die Forschungsberichte zu Ca´ipirin der Stufe Ha, die dieses Jahr eingehend vertieft werden sollen.
Zu den Schutzmaßnahmen gegen die Schleuderperlen - hat jemand schon mit der spätrömischen Schuppenflechterei experimentiert?
Torben

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Eintrag #128 vom 19. Jul. 2006 09:56 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

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Während meines Besuches in Norden Norddeich erreichte mich jüngst die Nachricht, in Oldenburg-Wechloy sein ein Krildischer Pömpfknöpp gefunden worden. In Begleitung meines Mentors Professor Karl von Lauterhofen-Traunfeld vom Lehrstuhl für Krildologie an der Universität St. Veit van der Gölsen nahmen wir an der Fundstelle erste Auswertungen und Interpretationen vor.
Nun ist es so, daß der Pömpfknöpp, besonders die von der Großen Krildischen Kriegskeule, in Südschweden beheimatet sind und wir uns die Frage stellen müssen, ob ein Exemplar in der Folge der Schlacht von Cuxhaven-Wiesenhain nach Oldenburg-Wechloy gelangt sei. Andererseits der Pömpfknöpp im Befund in einem Reliqienschrein aufbewahrt, so daß sich die Vermutung aufdrängt, Anänger der krildischen Kriegerinnenkaste hätten möglicherweise den Pömpfknöpp als Feldzeichen in der Schlacht getragen. Vermeintlich erotische Motivationen, wie Kolleginnen zwischenzeitlich vermuteten, können wir definitiv ausschließen, da nur der Pömpfknöpp nicht aber die Keule im Fundbestand vorhanden ist.
Ein weiterer Fund aus der Gemengelage der Grabung von Oldenburg-Wechloy, ein hervorragend konserviertes Stück Holz von vielleicht 45 Zentimetern Länge, konnte inzwischen als Tanzscheit identifiziert und in die Telefönbakkzeit datiert werden. In Zusammenhang mit dem Pömpfknöpp liegt die Interpretation nahe, daß wir es mit dem Fundort in Oldenburg-Wechloy mit einer Kultstätte zu tun haben, an der möglicherweise das sagenumwobene rituelle mit dem Tanzscheit um den Pömpfknöpp tanzen stattgefunden haben könnte. Eine Sitte, mit der sich die krildischen Kriegerinnen der Telefönbakkzeit, insbesondere unter Zuhilfenahme einer gehörigen Portion Krildenblutes, in religiöse Ekstase begeben haben.
Erik Sigurdson

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Eintrag #129 vom 19. Jul. 2006 10:16 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Der Heilige Fallalalaffel und der Eilige Fallalalöffel...

Ein weiterer Fund ist im Heimatkundemuseum von Braskereidfoss aufgetaucht: Der Heilige Fallalaffel. Der wurde dereinst vom sagenhaften Kapitän Jsp. Arrow vom Flaggschiff der Griechen vor Salamis geklaut. Angeblich soll den Krildischen Amazonen am Bosporus damit das Fliegen ermöglicht worden sein. Unklar ist indes, inwieweit es sich beim Heiligen Fallalalaffel um eine Droge oder tatsächlich um ein antikes Fluggerät handelt, da hier weitere Belege fehlen. Nicht zu verwechseln ist der Heilige Fallalalaffel mit dem Eiligen Fallalalöffel, den jüngste Forschungen an der Universität von Braskereidfoss ausschließlich in die Mythenwelt verwiesen haben.
Erik Sigurdson

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Eintrag #130 vom 19. Jul. 2006 14:34 Uhr Udo Brühe   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Irgendwie...

…ist das hier alles sehr verknöchert udn mittleweile schwer spaßbefreit.
Leute, macht Euch mal locker, das ist nur ein Hobby…wo bleibt der Spaß an der Freud?
Udo

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Eintrag #131 vom 19. Jul. 2006 18:30 Uhr Sven Glückspilz   Nachricht

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Was mich jetzt noch interessieren würde, ist der Vorgang des “rituellen Vegetalschächtens” und die daraus resultierende Auswirkung von “Hypervitaminose” auf den Zahnstatus der Priesterinnen…(sind evtl. Schädelfunde mit verlängerten Vorderzähnen bekannt?)…was sagen die Wissenschaftler dazu? Oder wird der Vorgang “totgeschwiegen”
In Erwartung Ihrer Antwort.

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Eintrag #132 vom 19. Jul. 2006 19:15 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Hypervitamose und Vegetalschächten

Werter Herr Glückspils,
Schädelfunde mit verlängerten Vorderzähnen als Folge der Hypervitamose sind in den Fundbeständen bisher nicht aufgetaucht. Aufgrund der Ernährungslage in den urkrildischen Gebieten können wir die Hypervitamose mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen. Indes sind die ersten Schädelfunde aufgetaucht, die eine durch den Genuß des skythischen C. Ruderalis verringerte Gehirngröße vermuten lassen. Diese harren jedoch noch der Interpretation.
In den bisher bekannten einzigen Schrifttümern der Urkrilden, den Rollen von Du Kannst und den Inschriften von Sama Kutra ist der Vorgang des rituellen Vegetalschächtens bisher nicht bekannt. Meinen Sie vielleicht das Uniao do Vegetal der Amazonashumpalumpas? Dabei handelt es sich um eine Religion, in der die Gläubigen nur mittels Einnahme eines aus allerlei Kräutern gemixten Gebräus ihrem Glauben gehorchen und per halluzinogenem Tee die Nähe zum Allmächtigen erlangen.
Allerdings begibt sich im Spätsommer Professor Karl von Lauterhofen-Traunfels auf eine Expedition in die Gegend von Brahamaputrapaladarma, mithin in die Region krildischer Ursprünge. Ich hoffe, bei dieser Expedition in die Region nördlich der blauen Kifferlingberge dabei sein zu können, um dann neue Forschungsergebnisse, vor allem und auch zur mitzubringen.
Mit kollegialen Grüßen,
www.sigurdson.de
Erik Sigurdson

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Eintrag #133 vom 20. Jul. 2006 23:39 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht römische Schuppenflechterei

Auf meiner letzten Forschungsreise gen italien kam ich nicht umhin, die Mosaiken der Villa P. Izza H.Wei zu besichtigen. Ich glaube, ich habe dort die Abbildung einer römischen schuppengeflochtenen Intimschutzrüstung entdeckt. Das Bild findet sich hier:
www.derglasperlenmacher.de/images/pizza_360.jpg
Ein Farbbild war mir aufgrund der Empfindlichkeit des Mosaikes nicht möglich, ebenso wie die Abb. der Krildischen Verteidiger.
Ich hoffe dennoch das eine Reise -diesen Herbst- nach Lumparland weitere Erkenntnisse zu diesem Thema bringen wird, ggf. aber auch der 11. IKK TB, der Vortrag von Dr.Dr.T. Kuhn in Bremen oder auch die Termine -die ich heute vereinbaren konnte- bei B. Molkovich, mit einer weiteren Abhandlung zu seinem Werk Meds (Molwansiche Erkenntnisse der Süwanderungen)
Hau Di
Torben

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Eintrag #134 vom 21. Jul. 2006 00:02 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Forschungsreisen gen Italien

@Torben
Nach dem zweiten Weltkrieg fanden sich in den zerstörten Gewölben von Monte Cassino schwer deutbare kreisförmige Reliefs, die von einem Mittelpunkt ausgehend Strahlen zeigten, an deren Ende Nummern standen. In den Nachwirren des Krieges kaum beachtet, wurden sie von italienischen Archäologen zunächst als Spielerei der deutschen Besatzer gedeutet. Die C4 Analyse hat jedoch gezeigt, daß die Reliefs und damit auch die Gewölbe bereits wesentlich älter sein mußten. Mein werter Kollege Dr. Charles Atan, zur Zeit immer noch auf Aruba mit der Auswertung der olmekischen Humpalumpafunde beschäftigt, fand in den späten siebzigern jedoch heraus, daß es sich hierbei möglicherweise um einen antiken Spieltisch und damit um einen ersten Fall von überliefertem professionellen Glücksspiel handeln können. Der spätere Fund eines im Relief verborgenen Türöffnungsmechanismus und der dahinter liegenden Spielhöhle zeigte jedoch deutlich, daß die krildischen Erstbesiedler bereits wußten, wo sie ihre sauer verdienten Sesterzen verspielen konnten.
Erik Sigurdson

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Eintrag #135 vom 27. Jul. 2006 19:37 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Museum von Mojito bittet um Hilfe!

In den Fundamenten eines Gebäudes in Mojitos wurden neben zahlreichen noch nicht klassifizierten Gefäßscherben und zahlreichen Meerschweinen als Bauopfer seit den 30er Jahren mehrere Gegenstände unbekannter Funktion in den Abfallschichten entdeckt. Für eine aktuelle Ausstellung bittet das Museum Ron Cubadel um Hilfe bei der Klassifizierung einiger Gegenstände unbekannter Funktion.
Die Beschreibung nach dem Archivierungsbericht (Bilder sollen folgen lt. Auskunft des Museums):
Zahlreiche Röhren aus Silber, Innendurchmesser 3 bis 5mm, Länge 8 bis 22cm.
Einige dieser Exemplare sind mit verschiedenen Mustern verziert (Ritzung).
Viele Grüße
Torben

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Eintrag #136 vom 12. Okt. 2006 21:28 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht eine Frage an die Kollegen

kann jemand etwas zu der Verwendung von Fettnäpfen und Fettfallen während
den von den Polovzen ausgelöstem Krieg zwischen den Nieder- und Oberländern
sagen?
Viele Grüße
Torben
(Zusammenfassung des 11. IKK TB folgt in kürze)

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Eintrag #137 vom 12. Okt. 2006 23:22 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Fettnäpfe und Fettfallen

Meines Wissens fanden Fettfallen erst mit dem Einzug der Waseliner in das Niederländer Zweckbündnis mit den Ostpolovzern Einzug in die Kriegsführung. Sie stellen wohl eine Weiterentwicklung des sogenannten Oberländer Fettnapfes dar. Dieser, urpünglich ein Küchengerät, wurde später häufig - gefüllt mit siedendem Fett - von den Mauern Oberländer Ringwälle auf angreifende Feinde ergossen.
Im ßbrigen fand sich in der ßberlieferung der Niederoberländischen Kriege - oder waren es die Oberniederländischen Krieg? - der Hinweis, das nicht nur einmal der Oberländer Fettnapf nicht einfach ausgegossen, sondern mittels Trebuchet auf die Feinde geschleudert wurde.
Eine vorübergehende Bäuerin, der eine Kartoffel in den siedenden Fettnapf gefallen war, soll auf diese Weise die Fritten erfunden haben.
Erik Sigurdson - Der Bildermacher

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Eintrag #138 vom 16. Okt. 2006 17:53 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Fettnäpfe und Fettfallen, Versuche auf dem 11. IKK TB

Dringend anzuführen sind die Ergebnisse der Testreihen zur psychologischen Verwendung von Fettnäpfchen und Fettfallen auf dem 11. IKK TB.
Das Gelände, das Wetter und der bereitwillige Einsatz unfreiwilliger Testkandidaten boten hervorragende Bedingungen.
Zahlreiche Experimente im Laufe des IKK zeigten das Fettfallen und Fettnäpfchen nicht nur aus erhöhter Position auf Agressoren ergossen werden
können sondern auch gezielt im persönlichen Nahkampf als psychologische Offensiv- und Defensivwaffen verwendet werden können, wobei der wiederholte Einsatz an einer einzelnen Person oder Gruppe keine Wirkung zeigt.
Mit etwas Geschick kann in diesem Falle die Fettfalle oder gar das Fettfaß in direkter Folge nach dem Fettnäpfchen zum Einsatz gebracht werden und so Moral und überlegtes Handeln vom einfachen Kämpfer bis zum Generalstab nicht nur beinträchtigen sondern komplett ausser Kraft setzen.
Testreihen zum schleudern mittels Trebuchet wurden nicht durchgeführt.
Torben

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Eintrag #139 vom 16. Okt. 2006 18:39 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Fettfallen und Fettnäpfe in der experimentellen Kildologie

Ich möchte bei der Gelegenheit eindringlich auch auf die psychologischen Folgen von Fettfallen hinweisen. Nicht nur, daß Freund und Feind in ausgesetzten Fettnäpfen Fritten oder Rosmarinkartoffeln bräten können, und so den eingeschlossenen und von Verpflegung abgeschnittenen Feind den “Wohlgerüchen” des belagernden Frittenbudenreenactments aussetzt, nein, geschickt eingesetzte Fettfallen führen zu spontanem Unwohlsein bis hin zu schlagartigen Rotverfärbungen der Gesichtshaut. Fettfallen sind mithin eine universell einzusetzende Waffe, die sowohl physisch als auch psychisch von nicht zu untershätzende Wirkung sind. In der experimentellen Krildologie begegnen uns wiederholt Versuche mit Fettfallen in der polovzokrildischen Feldküche, die allesamt mehr oder weniger gelungen sind. Feldversuche am lebenden Objekt e.g. in der Feldschlacht stehen zur Stunde noch aus. Diese sind aus naheliegenden Gründen wahrscheinlich nur unter notärztlicher und feuerwehrtechnischer Begleitung adäquat durchzuführen.
Erik Sigurdson - Der Bildermacher

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Eintrag #140 vom 08. Nov. 2006 06:15 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht weiteres Brauchtum

Kaum einer kennt ihn nicht, den Brauch am letzten Wochenende des Novembers ein Feuer zu entzünden und sich dran zu wärmen, vielleicht ein Volksfest mit lustigen Wägelchen dazu, ein paar Bierzeltgarnituren und etwas lauwarmen, schlecht gewürzten Wein dazu, bis spät in der Nacht vor dem Feuer stehen und vielleicht danach nicht alleine nach Hause gehen?
An dieser Stelle sollte man sich ein paar Gedanken über den Ursprung dieses in den letzten Jahren immer beliebter werdenden Events machen.
Nach den bisherigen Forschungsberichten (aktuell “Novemberfeuer, Ursprung in der Dunklen Zeit” von Dr. Foy R. Toyfel, Ganesha 2006) wurden die ersten Novemberfeuer (urpsrünglich oder richtigerweise bezeichnet als: “olltw rih asd ettbin lammefn nehes”) in einer stürmischen Nacht auf Mykosia entzündet. Anhand der Tempelzeichnungen konnte für dieses Ereignis die Nacht vom 25 auf den 26.11.69n.Chr. ermittelt werden.
Den Bildtafeln zufolge war es für die Krilden eine Verabschiedung von alten Freunden, Vertrautem, ein Signal der Veränderung während man den Göttern die man um Hilfe, Glück, Reichtum und Liebe gebeten hatte dankte.
Im 3. oder 4. Jhr.n.Chr. wurde der Brauch unter Kaiser Maximiam unterbunden, im 10. Jhr.n.Chr. lebte er in verschiedenen Regionen wieder auf, vor allem in Skandinavien und Mumbai. Dr.Dr. T. Kuhn berichtete zuletzt (nächste Vorlesung am 24.11.06 in Bremen) das dieses Ritual im ausgehenden 9.Jhr. im nordischen Raum als Dank zu Ehren Freyas mehr und mehr Anhänger fand.
Verstärkt im 15. und 16.Jhr erfolgten Bemühungen kirchlicher Würdenträger diesen für sie heidnischen Brauch zu unterbinden, wobei diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt waren. Letztendlich wurde dieser zwischenzeitlich von der Römischen Kirche akzeptierte Feiertag 1969 aus dem allgemeinen römischen Kalender gestrichen, der Brauch und das Wissen um das Novemberfeuer wurde seither totgeschwiegen. Die nun stattfindenden so genannten Novemberfeuer scheinen eher eine kommerzielle Attraktion zu sein die bedauerlicherweise keinerlei Verbindung zu der ursprünglichen Bedeutung haben.
Ob da eine Verbindung zum krildisch-mykosischen Brauch “Die Gäste über die Brennende Treppe tragen” gibt?
Dies ist ja ein Begrüßungsritual- bzw. Werbungsritual, wäre es denkbar das “olltw rih asd ettbin lammefn nehes” eine genau entgegenstehende Feierlichkeit ist?
Torben

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Eintrag #141 vom 08. Nov. 2006 13:50 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Novemberfeuer bei den Krilden

Werter Kollege, ich gebe Ihnen Recht. Mir scheint, als handele es sich um einen weiteren krildischen Brauch, der heutzutage Einzug in das Polovzen-Reenactment hält, das kommerzialisiert dazu gedacht ist, Touristen Geld aus der Tasche zu ziehen.
Des ungeachtet scheint es, als haben die Krilden mit dem Aufweichen des Matriarchats immer seltsamere Bräuche, insbesondere bei Werbungsritualen entwickelt. Folgerichtig muß sich zu einem Begrüßungsritual auch ein Verabschiedungsrtual entwickelt haben.
In diesem Zusammenhang sollte sich die Wissenschaft vielleicht einmal mit der Sozialisation des Mannes in der Krildischen Zivilisation befassen, da scheint mir doch einiges noch im Dunkeln zu liegen.
Gab es eigentlich entsprechende Initiationsriten?
Erik Sigurdson - Der Bildermacher

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Eintrag #142 vom 15. Nov. 2006 18:27 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht IKK-Newstikker vom 15.11.06

Werte Kollegen,
das könnte Interessant werden was ich da grade erfahren habe. Ich fasse es euch mal zusammen:
Im Herzen von Mexiko-City nahe der Rosa Zona steht der als aztekisch bekannte Rest eines ßquaduktes.
Dieses ßquadukt wurde vor kurzem von einem Auto beschädigt als sich ein Tourist vor diesem in Sicherheit (dem Auto) bringen mußte.
Revueltos del Huevoes (ich hoffe ich schreibe das richtig) vom Museo Nacvional de Antropologia war natürlich sofort vor Ort um den entstandenen Schaden zu besichtigen.
Es stellt sich heraus das im inneren verschiedene Gegenstände gefunden worden sind, ein Schädel, ein Silberrohr, nicht näher beschriebenes Militaria als auch wohl eine Fibel.
Bisher konnte kein weiteres Material gesichtet werden, aber ich werde mich auf freundliche Einladung der Museumsleiterin in Kürze eine Expeditionsreise zum Ort des Geschehens machen. Vielleicht finden wir ja doch Nachweise über die Verehrung der Kau Kaubohne durch die Humpalumpas oder auch um die sagenumwobenen Herkünfte dieses Brauches, den Handlungsreisen…
Torben

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Eintrag #143 vom 21. Nov. 2006 11:12 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Krildische Aquäduktfunde

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf die alten Aquäduktfunde hinweisen, die bereits der Kollege van Ross beschrieben hat und gebe zu bedenken, daß ja de Frage des Schötenmotivs immer noch nicht abschließend geklärt ist. Das Einbringen von Militaria zu Kultzwecken scheint sich mithin über sämtliche Wanderungen der Krilden über die Kontinente erhalten zu haben.
In Verbindung mit den heute im Museum für Humpalumpanische Volkskunde von Guaharamaledita gezeigten olmekopolovzishen Initiationsriten, die in den Felsenzeichnungen von Hualachica und Guadalbanana zu sehen sind, wären da neue Funde von Kultgegenständen überaus wünschenswert. Schließlich weisen die im Museum präsentierten Zeichnungen große ßhnlichkeiten mit dem Leichentuch der Prinzessin von Cocamatetetl auf, das ja Vader Abraham in Paris gehütet hat.
Die Ergebnisse des Fungologen Prof. Dr. Mies van der Peter zu den Brotzkokken auf dem Leichentuch sind inzwischen übrigens publiziert in: El Mariachi los Humpalumpas, Schriften zur Untersuchung des mittelamerikanischen Zweiges der Krilden, Universität St. Veit van der Gölsen 2006, Band 3, Folge 69, S. 3476 ff.
Erik Sigurdson - Der Bildermacher

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Eintrag #144 vom 05. Feb. 2007 19:46 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht exkursionen

im Rahmen der jährlich veranstalteten Forschungsreisen zur weltweiten Vereinigung der Krildologie gesponsort von der MASH 4077 (Med. A* crildic Society of Historic reenactment) nutzte ich - wie bekannt- die angekündigte Einladung nach Mexico von Frau Prof. Dr. A. Maretto, und präsentiere -vorab- eine bildliche Darstellung einer pymelitschen Kulturzüchtung aus Mexico (i.S. des pymelitischen Kulturkreises, nicht dem der norddeutschen Pimmellyten ohne PR(Pimmelnasis extremasis nach Igor R. Olffsson).
hier das Bild www.derglasperlenmacher.de/[…]/00000098ce0d9c303_3[…]
PS: die Ausarbeitungen zur Silberrohrforschung und der Kultur der CBV folgt…als auch dem Beitrag zu den Steinsschötelschädeln
Prof. Dr. Hawkeye

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Eintrag #145 vom 25. Feb. 2007 18:50 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Krilden im Land der Kaukaubohne

Hier nun Erkenntnisse aus dem Land der Humpalumpas; ein kurzer Reisebericht
Die Bilder bzw. der bebilderte Text findest sich unter www.derglasperlenmacher.de/[…]/krildenimlandderkau[…]
Wo fange ich nur an…
In der Zona Arqueológica de Teotihuacan fand kürzlich ein neues krildisches Event (Krildossia Solhellessa) statt. Auf dem Gelände war zu meinem Bedauern das Fotografieren offiziell verboten, daher hier nur eines: (link s.o.
Imposanter ist dagegen das zweite Bild, ein öffentliches Präsentationsfoto,angeblich zum Lotteria Virginia
Viel bleibt zu dieser Festivität nicht zu sagen, es gab zahlreiche hervorragende örtliche Handwerksprodukte, die Teilnehmer begegneten sich mit sehr viel Höflichkeit, die Sonne meinte es sehr gut, aber negativ behaftet bleibt nur das o.g. Schauspiel ohne historischen Bezug. ßber die Handlung dessen möchte ich gar nicht reden (die “Special Effects” waren nicht wirklich special).
Die Location selbst bleibt ein herausragendes Monument (an diesem Tage wäre es hervorragend für eine Zweitdarstellung als “Touris Vulgaris”), wobei - der Runenstein (genannt: Folge dem Weg zur Erlösung) aus dem frühen 8.Jhr.zur Zeit der Königin Kinoa IX. von Krotschtoyk mit einer einem Drachen ähnlichen Darstellung am Fuße des Mondtempels um so unpassender erscheint.
Aber er ist nun einmal ein Teil von Teotihuacan
Das vor Ort befindliche Museum hat dazu weitere richtige Highlights zu
bieten, alleine die in einer der Vitrinen befindlichen faustgroßen Schötelsteine (man beachte die leichte Schädelform). Der schlechte Erhaltungszustand spricht für einen häufige Nutzung auf den steinernen Flächen von Theotihuacan (Spiele: jeden Sonntag 15.00-17.00; Der Eintritt berechnet sich nach Schulterbreite, Kinder unter Opfersteinmaß: Eintritt frei).
Auf den ersten Blick fehlen diesem Schädel sehr wichtige Details, aber zur Erläuterung hierzu komme ich später.
Bisher und vor allem unter Berücksichtigung der Bewässerungstechniken der Maya und der Kunst des Wasserschötens der Krilden und der Summe der bisherigen Indizien spricht alles für frühe Kontakte zwischen den mexikanischen und den europäischen Krilden, die ersten Nachweise der krildischen Kultur in Mexiko finden sich bereits zum Ende der Meluchesischen Urkrilden!
In Teotihuacan finden sich jedoch nicht die einzigen Nachweise und somit kehrten nach Mexico-Stadt zurück (nicht mit dem “Taxi mit Extra-Meter, denn man weiß nie auf wie viel Meter es der Fahrer vorher gestellt hat; man wähle lieber den Luxusklasse Bus mit unterhaltsamen Filmprogramm), denn auch hier wartete noch ein weiterer Höhepunkt, die vor kurzem eingeweihte und reichlich gefeierte ”Göttin des edlen Nasses“. (Bild folgt) Der Zusammenhang mit einem humpalumpanischen Ursprungs begründet nach einer Informationstafel sich in einem Miniaturfund der innen noch Spuren von einer mehr als 1000 Jahre alten KauKauMasse zeigte.
Sehr großer Beiliebtheit erfreut hier sich vor allem der direkt nebenan im Cafe (das ”Sausa CauCaulada“) der Schokoladenbrunnen, wobei man nach verschmutzen des Fußbodens oder sich selbst direkt mit dem roten Tuch gesäubert wird (ein kleines Entgelt für diesen Service wird erwartet, in den Brunnen bitte keine Münzen werfen).
Hier bietet sich natürlich ein Schwenk zu dem von Bärbel und Erik Anfang 2006 anregten Thema. Es bleibt ein Jahr später auch dabei, die Verehrung der Kakaobohne im angelsächsischen Raum kann bis heute nicht nachgewiesen werden, während sie für Mexico seit frühester Zeit nachzuweisen ist.
Ja, das Fundmaterial in Mexico und im angelsächsischen Raum weist beeindrucke ßhnlichkeit auf: die kleinen Metallnetze aus zahlreichen Gräbern der Guacamola Province, die unzähligen von Karies befallenen Kauleisten…
Zurück zur ursprünglichen Thematik, den Krilden und die Handwerkskunst in Europa und Mexico.
Während Europa kaum Funde vorzuweisen hat, ist die Zahl der Fundstücke in Mexico unbeschreiblich hoch, auch Schötenmotiv findet früher und heute eine schier unglaublich zahlreiche Verwendung (selbst in und auf Saftpressen). Der bedauerlicher Nachteil des Fundreichtums : während früher Mumien nach Europa verschifft wurden sind es heute unzählige Kleinobjekte die aus Raubgrabungen in die Hände weltweiter Sammler gelangen.
Eine andere Erklärung könnte hierfür aber der Erfindungsreichtum der Mexicaner und die Existens der Handwerkerstädte wie Taxco sein, die fast alle Juweliere in Mexico beliefern.
Ein weiterer Verdachtsmoment entstand bei der Entdeckung des Kulttisches in den Gewölben von Monte Cassino und es besteht schon eine Abhandlung der bisher als Kalender gedeuteten mexikanischen Steinplatte von das es sich ebenso um einen Spieltisch handelte. Frau Dr. A. Maretto hat bisher von den Behörden erheblichen Spielraum gehabt, in diesem Falle ist eine Veröffentlichung des Materiales bisher untersagt (es gibt dieses
Brettspiel aber schon bei Kunsthändlern im Taschenformat zu erwerben).
Und dann ist da auch noch ”der grinsende Kopf" datierend auf das 8.Jhr. - man achte auf die dezente entückt verformte Haltung der Lippen- hat es nicht im derzeitigen Polovzenreenactment schon einige Darsteller beim morgendlich Frühstück ebenso getroffen…
Prof. Dr. HK

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Eintrag #146 vom 26. Feb. 2007 17:01 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Krildenrezeption in der Kunst der Moderne

Andy Wahrhol ein Phalloidist?
Vermeintlicher Warhol entpuppt sich als Fälschung
Das die Versteigerung eines Andy Warhol Kunstwerkes Aufsehen erregt, ist an und für sich nichts Neues. Wenn es sich hierbei um Titel wie “Vegetalerektion- oder ”Initiation- handelt, ist für Liebhaber des Warholschen Kunstoevres Vorsicht angesagt. Für mehr als zwei Millionen Pfund wurden jetzt in London zwei Werke versteigert, die vermeintlich Wahrhol zuzuschreiben seien, sich später jedoch als geniale Fälschung im Namen des postkrildischen Phalloidismus herausstellten.
Eilfertige Kunstkritiker urteilten, Warhol habe hier seine postphallidoide Phase ausgelebt und das Werk sei der Rest seiner verschollenen Serie zur olmeko-polovzischen Kunstrezeption, die nach einer Mexikoreise in den späten siebzigern unter dem Einfluss von Mescal und diversen Portionen bitteren Martinis entstanden sei.
Nach ihren Recherchen habe der Künstler an einschlägigen Initiationsriten teilgenommen. Fraglich wurden diese Hinweise, als bekannt wurde, dass sowohl die oben gezeigte “Vegetalerektion- als auch das unten zu sehende Werk ”Initiation- zunächst im Museum für humpalumpanische Volkskunde in Guaharamaledita zu sehen war, dessen Kustos nach Auskunft unseres Kollegen Dr. Charles Atan, der sich in den letzten Jahren intensiv mit den Höhlenmalereien von Cuzme und ihren Spätfolgen auf die olmekophalloide Kunst befasst hat, kunsthistorisch eher den späten Phalloidisten zururechnen ist.
Untersuchungen an den hier besprochenen Werken förderten zu Tage, dass beide mitnichten in den siebzigern sondern erst Ende des 20. Jahrhunderts in der Klasse für Krildische Kundstrezeption an der Universität von Braskereidfoss entstanden sein müssen. Bereits früh machte sich dort eine junge Künstlerin mit dem Decknamen Frieda Sobralski einen Namen mit der Rezeption in der Rezeption, quasi dem Nachmachen krildischer Kunst mit den Mitteln Warholscher Methoden. Die Künstlerin, die heute selbst nicht in Erscheinung tritt und Meinungsäußerungen und Verlautbarungen vornehmlich über ihren Osloer Agenten vorbringen lässt, ist in der Vergangenheit hauptsächlich durch Hämorrhidalwerke aufgefallen. Es sei an dieser Stelle an das epochale und vieldiskutierte sogenannte “Braunbild” erinnert, welches namhafte Kunstkritiker u.a. in der Süddeutschen Zeitung und der Welt als “sinnentleerte Fäkalmalerei” titulierten. Sobralski hat ihre eigene Meinung von und über Kunst. Sie sieht sich selbst als Nachfolgerin der ganz Großen der Pop Art und bezeichnet ihre Kunstrichtung als Post Pop Art. Des ungeachtet wurde die “Vegetaleerektion- in London für 1,5 Millionen Pfund versteigert, die ”Initiation- kam für immerhin noch 750.000 Pfund Sterling unter den Hammer. Sobralski ließ dazu verlautbaren, dass sie die Mittel für die Neuerstehung der Phalloidistischen Mission in Mittelamerika verwenden wolle.
Den kompletten Artikel inkl. Bildern findet Ihr hier:
www.sigurdson.de/krildenforschung/Warhol.pdf
Erik Sigurdson - Der Bildermacher

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Eintrag #147 vom 26. Feb. 2007 21:50 Uhr Sabine Kuss  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Sabine Kuss eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Krilden - nicht nur in Mexiko

Es mag schon sein, dass ein großer Teil der Krilden - aus noch nicht nachgewiesenen Gründen - auf den amerikanischen Kontinent ausgewandert ist, jedoch lässt sich laut Prof. Dr. Ohau-Eha von der Uni Flensburg ein Zusammenhang mit den Einwohnern Nordfriesland belegen. So nahmen die Friesen das Schöteln wieder auf, jedoch dank St. Willehad, dem Apostel der Friesen, nicht mehr mit Schädeln, sondern mit Holzkugeln. Dieser Brauch des Boßelns ist bis heute belegt. Die Regeln sind nur schwer verständlich, aber offensichtlich zum großen Teil dem Schößeln entlehnt. Somit dürfte feststehen, dass eine kleine Gruppe Krilden auch noch Nordwesten wanderte und schließlich von den Friesen assimiliert wurde, und natürlich auch deren Kultur beeinflusste.
Hilke

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Eintrag #148 vom 12. Apr. 2007 16:59 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht IKK-Newstikker

Vor kurzem führte ich mit Frau Dr. U.H.U. Lahan ein ausgiebiges Gespräch über die Nordkrildische Sitte des “Frühlingsfestes zur Schwertreinigung”.
Den Felszeichnungen von Ambrosikolia nach, zogen die Krieger zu Beginn des Frühlingsfestes morgens in voller Bewaffnung aus und nahmen die Lagerfelle des Hauses mit. Diese wurden dann auf eigens dafür errichteten Holzstangen herabhängend befestigt und anschließend mit den blanken Schwertseiten bis in den Abend geschlagen.
Wer mit den krildischen Hieb- und Stichwaffen vertraut ist, dem wird schnell klar, dass dank dieses Brauches die Klingen durch das Schlagen auf die Schafsfelle gereinigt und dank des Lanolins gleichzeitig schön glänzend wurden. Die Untersuchungen der letzten Jahre zeigten, dass sich die krildischen Krieger diesem Brauch begeistert hingaben, da
a) Blut von den durch Lanolin gefetteten Klingen besser abtropft und zum anderen
b) dieser Brauch ein gereinigtes und weiches Ruhelager beschert, das auch der Dame des Hauses wohl gefällt.
Dieser Brauch scheint auf dem ersten Blick sehr ungewohnt für die matriarchalische Kultur der Krilden.
Hinterfragt man diesen auf den ersten Blick den der männlichen Bevölkerung vorteilhaften Brauch, so lässt sich zweifelsohne das durchdachte Handeln der Herrscherinnen leicht erkennen: Mit geschickten Vorwänden bewegten sie ihre ihnen untergegebenen Männer dazu, Handlungen durchzuführen, die scheinbar nur zu deren Nutzen war.
Diese schweißtreibende und erschöpfende Arbeit wurde von den Krildinnen folglich durch geschicktes, Wohlwollen vortäuschendes Handeln auf die Männer abgewälzt, die in dem versteckten Frühjahrsputz nur ihren Vorteil sahen, ohne die wirklichen Pläne der Obrigkeit zu erkennen.
Wann nun genau im Zuge der männlichen Emanzipation der Teppichklopfer erfunden wurde, ist derzeit noch nicht geklärt; ebenso uneinig ist man sich, wieso dieser krildische Brauch mit dem heutigen christlichen Osterfest zusammenfällt.
Prof. Dr. HK

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Eintrag #149 vom 30. Aug. 2007 19:46 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Ausgrabung von Dorsley - der Gazo-Ko und die Folgen

Dein Beitrag von der Krildic Society will ich euch nicht vorenthalten, sehr interessant und der Gazo-Ko ist doch sehr interessant, unabhängig von der Darstellung, aber ist letztendlich nun doch belegt (Artikel mit Bilder HIER www.derglasperlenmacher.de/[…]/000000999b1348303.h[…])
Ausgrabungen von Dorsley - Spätkrildische Siedlung gibt Anlass zu Diskussionen
Mit dem dies monatigem Bericht zeigte uns Prof. J. Oliver stolz das neueste Fundstück.
“Ich vermute, das es ein mythen-umwobener Gazo-Ko ist” so Herr Oliver. “Zu meiner Freude scheint er noch in einwandfreiem und funktionstüchtigen Zustand zu sein.”
Der Gazo-Ko wird in der fettfleckenhaltigen Saga “Mein Leben als Vorkoster der Krildenkönigin Ich-nehm-noch-Was” (700 bis 734n.Chr.) von Voluptio vielfach erwähnt. Der Gazo-Ko war ein von Voluptio sehr verhasstes Objekt das letztendlich zu vielen seiner körperlichen Leiden und einer Verweichlichung in allen sozialen Schichten geführt haben soll.
“Der Vorkoster Voluptio war sich aber nicht wirklich Eins, denn er lobte und feierte den Gebrauch des Gazo-Ko zur Herstellung für Fefak für die Morgenzeremonie” so Prof. J. Oliver, “Wenn dies wirklich der Gazo-Ko ist, so werden wir vielleicht herausfinden ob und wie dieses Objekt die Krildische Kultur beeinflusst, verweichlicht oder gar vernichtet hat.” führte J. Oliver hocherfreut aus.
Ist dieses Objekt Schuld an Niedergang der krildischen Hochkultur in Europa? Wieso sollten sich die Krilden sich dieser Gefahr die sie selbst heraufbeschworen haben wirklich ausgesetzt haben? Oder ist es ein langsam und sorgfältig geplanter Zug der Polovzen gewesen?
Die Meinungen zu diesem Thema und seine Anwendung sind sehr gespalten und werden es auch bleiben.
Feldversuche werden sicherlich noch über die nächsten Jahre durchgeführt, bis sich die Auswirkungen in vollem Umfang zeigen.
Vielfach wurde allerdings die Anwendung von Gazo-Ko schon untersagt, da die Gefahren nicht abschätzbar sind. Ein allgmeines Verbot zu Feldversuchen gibt es nicht, vielfach werden sie gebilligt, soweit die ßffentlichkeit keiner direkten Gefahr ausgesetzt wird.
Torben

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Eintrag #150 vom 30. Aug. 2007 19:51 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Krilden

sorry, wie würde Bernd sagen: Mist
also, es sollte heissen: den Beitrag
und der link ist:
www.derglasperlenmacher.de/[…]/000000999b1348303.h[…]
Torben

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Eintrag #151 vom 04. Sep. 2007 15:40 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Der Gazo-Ko und die Folgen

Werter Herr Kollege, betrachten Sie bitte nicht allein die isoliert dastehenden ßußerungen eines gewissen Herrn Oliver. Haben Sie nicht die Anmerkungen des unübertroffenen M. ßlzer zur Problematik des Gaso-Ko zur Kenntnis genommen? Letzterer scheint, so Kollege ßlzer, der in seinem vielbeachteten Buch *&#1056;&#1086;&#1076;&#1080;&#1083;&#1089;&#1103; &#1075;&#1086;&#1090;&#1086;&#1074;&#1080;&#1090;&#1100;* bereits vor einigen Jahren dazu Stellung genommen hat, nicht die pathologischen Untersuchungen an der Leiche des Volptio beachtet zu haben.
Ich darf Sie zitieren, Herr Kollege. Sie schreiben, daß der “Gazo-Ko (…) in der fettfleckenhaltigen Saga ”Mein Leben als Vorkoster der Krildenkönigin Ich-nehm-noch-Was“ (700 bis 734n.Chr.) von Voluptio vielfach erwähnt” werde. Und weiter “Der Gazo-Ko war ein von Voluptio sehr verhasstes Objekt das letztendlich zu vielen seiner körperlichen Leiden und einer Verweichlichung in allen sozialen Schichten geführt haben soll.”
Neuere Untersuchungen am kürzlich entdeckten Leichnam des Voluptio am Lehrstuhl für Pathokochologie der Universität von Nekropatia haben gezeigt, daß die beschriebenen Kochsitten durchaus zu seinen Erkrankungen beigetragen haben. Der Niedergang seines Imunsystems durch die einseitige, auf dem Gaso-Ko zubereiteten Speisen, im Zusammenspiel mit seinem Ausschweifenden Lebenswandel, führten zu einer Vielzahl von Erkrankungen, insbesondere dem harten und weichen Schaller sowie dem tödlichen Lattenrost.
Warum sich Voluptio von der kulturgerechten Zuebreitung auf dem heißen *&#1064;&#1090;&#1072;&#1081;&#1085;* abwandte, kann an dieser Stelle nur gemutmaßt werden. Oder, um es mit Kollege ßlzer zu sagen: “&#1059; &#1042;&#1072;&#1089; &#1077;&#1089;&#1090;&#1100; &#1088;&#1072;&#1075;&#1091;?”
Erik Sigurdson - Der Bildermacher

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Eintrag #152 vom 04. Sep. 2007 15:44 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Nachtrag

ßh, da kam das System wohl nicht mit den Schriftzeichen klar. Also hier der Buchtitel in lateinischen Buchstaben: Carregado cozinhar. Und dann wäre da noch das Zitat: Você tem um chop?
Erik Sigurdson - Der Bildermacher

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Eintrag #153 vom 13. Okt. 2008 11:21 Uhr Erik Sigurdson   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Göttinnen-Bildnis auf Riesen-Phallus

Wie die Deutsche Presse Agentur heute meldet, wurde im Sachsen-Anhaltinischen Goseck ein Hinkelstein entdeckt, der offenbar krildischen
Fruchtbarkeitskulten diente. Die ca. 176 cm große Menhirstatue stand frei in der Landschaft und ist zur Mitte hin an der Langseite abgegriffen. “Das kann nur durch Berührungen entstanden sein” erläuterte Landesarchäologin Beata Succuba im Gespräch. “In der Tat”, so Professor Karl von der Lauterhofen-Traunfels, “weisen die Vertiefungen darauf hin, daß die Statue weidlich Verwendung fand.” DNA-Analysen stünden laut Lauterhofen-Traunfels noch aus und würden in sechs Wochen vorliegen. Erst danach könne, so Lauterhofen-Traunfels, genauer festgestellt werden, ob sich die Theorie einer vorzeitlichen krildischen Lustgöttin erhärten lasse. Die auch Dolmengöttin genannte Menhirstatue, so Succuba, sei eine zweieinige Kultfigur, die weibliche und männliche Symbole vereine. Ein Oval mit Leitermuster und Augen werde von den Fachleuten als Frauenbildnis gedeutet, weitere skizzenhafte Umrisse eines Krummstabes und einer Axt wiesen auf Statussymbole des Mannes hin.

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Eintrag #154 vom 19. Mrz. 2014 19:39 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht Küchenünste...

Bahnbrechende Erkenntnisse… die Leibspeiss der Krildenkönigin Ich-njem no woash“ (700 bis 734n.Chr.), Ehefrau von Voluptio hat doch FLEISCH gegessen… ein sehr für sehr sehr sehr langes verschollenes Rezeptbuch auf einer Tontafel verewigt ist aufgetaucht… J. O. hat sich erlaubt dieses Rezept es sein gehirnzerschmetterndes, ihn an den Grenzen des Wahnsinns bringende Rezept zu (kommtt offizel in J´s 3.000 Minuten Rezepte) zu übersetzen nach tausenden von Jahren!!!!!!!!!!, wie die Königin es genossen hat, wird es kredenzt werden… nur, so viel vorab…nach einem sehr also… sehr…. privaten Gespräch darf ich euch vorab doch das wichtigste offenbaren (23)
Große Kanne Weisswein, erhitzen (nicht kochen)
Etwas Dill, etwas Knoblauch… dann sieden lassen…
Jetzt wird es .. (Anmerkung des Übersetzers) drei Tage vorher einen Apfel in die Küche legen. Kiwi ist auch ok, Banane tut ihr übriges….. Bevorzugt mit etwas Salami…belegt. Abwarten. Den Hausmüll nicht rausbringen!
Im Originaltext hiesset es „so gehet leichtbekleidet in die Küche zur Herrscharen und klatscht jede Fliege tot“ so solltet ihr sie sorgsam von Handflächen und Wänden abschaben…. Noch so sorgfältigiger aufgespiessen, nun denn…. Langsam angebraten, in Chili und Schokolade gewälzt, gebet ihr sie zum obigen Sud wiederum, aufgedunsen in dem Sud - nur erhitzen. Die Flügel dürfen sich nicht krümmen, so gebet fein acht.
Servieret nu der Herrin einen krätigen Fefak, um dann ihr die Leibspeiss zu kredezen….

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Eintrag #155 vom 20. Mrz. 2014 17:32 Uhr Daniela (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Daniela eine Nachricht zu schreiben.

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Hab ich den 1. April verpasst? ^^

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Eintrag #156 vom 20. Mrz. 2014 21:35 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

nach oben / Zur Übersicht 1.April

Nein Daniela,
nur den Inhalt des Themas… ;)

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Eintrag #157 vom 12. Mrz. 2017 11:41 Uhr Torben Barthelmie  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Torben Barthelmie eine Nachricht zu schreiben.

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Ich habe heute morgen mir ein weiteres Planquadrat für Ausgrabungen vorgenommen (Erfolg de bisherigen Wochen später dokumentiert). Die Luftaufnahmen und Geschichten der Anwohner stimmen. Nach harter Arbeit habe ich tatsächlich einen befestigten Weg zu meinem Campingplatz gefunden. https://www.facebook.com/photo.php?[…] und fertig https://www.facebook.com/photo.php?[…]

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