die Kürbisse müssen restlos durchgetrocknet sein, bevor man sie verwenden kann. Dann oben knapp abschneiden, so daß der Hohlraum im Inneren freiliegt und man das Loch immer noch mit einem Holzpfropfen verschließen kann. Das Fruchtfleisch ist nach dem Trocknen zu Flocken verfault, die Kerne fest. Am besten bekommt man alles raus, indem man immer wieder schüttelt, die Kerne lösen dann das verbliebene Fruchtfleisch.
Wir haben unsere Flaschen innen mit Bienenwachs ausgegossen, klappte wunderbar (siehe Fotos der Wallfahrt unter www.hochmittelalter.net
Da ich mich mit dem Gedanken trage eine Kürbisflasche herzustellen in der Art und Weise wie sie Walahfried von der Reichenau in seinem Gedicht über den Flaschenkürbis (Hortulus) beschreibt, ergab sich daraus für mich folgende Frage.
Muß ich die Flasche innen Abdichten, etwa wie eine lederne Feldflasche?
Walahfried empfiehlt ja dies: “…Dieser Krug, verpichst du ihn wohl mit Pechleim, bewahret lange die frisch die Gaben…”
Nu habe ich da bei Pechleim so meine Gesundheitlichen Bedenken und würde gerne auf eine Alternativ Methode ausweichen, wenn möglich nicht modernen lebensmittelechten Klarlack.
Ich dachte da an Bienenwachs, damit sind auch unsere ledernen Feldflaschen abgedichtet.