Thema als Feed (RSS 2.0) Thema als Feed (ATOM 1.0) Kürschner und Pelze

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Eintrag #1 vom 23. Sep. 1999 16:55 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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Ich habe gestern etwas gelernt: Da latsch ich so mich nix dich nix durch die Osnabrücker Innenstadt, da fällt mir das kleine altmodische Atelier (oder sagt man Werkstatt?) eines Kürschners auf. Immer auf der Jagd nach authentischen Materialien betrete ich leuchtenden Auges den Laden und begegne einem fast 70jährigen Kürschnermeister und trage ihm mein Anliegen vor. Da zeigt der Mann unter seinen Arbeitstisch auf eine blaue Plastiktüte und sagt: “Hier, mien Jong, greif rien un nimm mit wattu braus” Während ich also mit Feuereifer zwischen Rotfuchs und Hamster (ja gibt es wirklich: Hamsterpelze!!) grabe erzählt er mir die Geschichte der Kürschner von Osnabrück. Im 13. Jhd. gab es mehr Kürschner in der Stadt als Bäcker! Schnitte oder Empfehlungen konnte er nicht geben, aber den Rat viel Lamm oder Scahfspelze zu verwenden und von Nerzen, Hermelinen und allgemein Nagetieren die Finger zu lassen. Die waren für den Adel. Als er seine Gesellenprüfung ablegte, zeigt ihm sein Meister einen Umhang aus Rotfuchsflicken. “Dein hat moin Meissä auffer Walz ongehobt!” Als ich mir dann auch eine Plastiktütte voll brauchbares Stückchenwerk hraugesuchgesucht hatte, sagte er: “Dann tu noch was in die terre-des-hommes-Dose un gut is´” Hab´ ich getan und bin selig abgezogen. Meine Frage nun: Welche Rolle spielte Pelz im Mittelalter? Ist ein Flickwerk aus Resten von Rotfuchspelz authentisch? Wer kennt in seiner Stadt noch echte Kürschnermeister? Die Kürschner waren offenbar mal eine sehr einflußreiche Zunft. Weiß da jemand näheres drüber? Macht Euch nicht zu viel Arbeit mit irgendwelchen Recherchen, ich will auch erst in einiger Zeit wieder in die Bibo.
Thomas off tha eighk

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Eintrag #2 vom 24. Sep. 1999 00:15 Uhr Marita Wolff  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Marita Wolff eine Nachricht zu schreiben.

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Tja Thomas, zu Zwischenzeiten namens DDR gab es hier pelztierverarbeitende PGH´s (Produktionsgenossenschaften), die ihre Leder- und Pelzschnippel günstig verkauft haben, 2-5 Ostmark das Kilo! Damals hatte ich ich schon mal so einen Lederfimmel, hab Taschen und werweißwas genäht. Zwischenzeitlich waren sogar mal Clownschuhe dran. Diesen Winter werden nun die letzten Lederreste dran glauben und irgendeiner Gewandung einverleibt. Leider kann ich die Pelzschnipsel nicht mal aus der Tüte holen. Die feinen rumfliegenden Häärchen bringen mich schon beim Gedanken daran zum Niesen.Ich werd sie wohl doch verschenken, obwohl sie phantastisch einen Mantel verbrämen könnten.
Alleweil viel Freud beim Kürschnern wünscht Die Woelfin

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Eintrag #3 vom 24. Sep. 1999 09:30 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo Thomas, soweit ich weis wird jeder Pelzmantel aus Stücken und schmalen Streifen gefertigt, d.h. die Pelze werden erst in dünne Streifen zerschnitten und dann wieder von der Pelznäherin (was auch ein eigener Beruf im Kürschnergewerbe ist) zusammengenäht um so eine bessere Fellstrich zu ergeben, was Glanz und auch Beweglichkeit des Kleidungsstückke verbessert. IMHO war es besonders im MA schwierig, die Felle zu gerben, ohne das die Haare (dabei oder kurze Zeit später) ausfielen. Auf Bildern, bes. aus dem SMA sieht man oft auch bei bürgerlichen, schmale Fellverbrähmungen an Kleiden und Herrenwämsen. Sie sind, will man den Propotionen der Bilder glauben, bei Herren höchsten 1 cm bei Frauen vielleicht 3 oder4 cm breit.
Frank

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Eintrag #4 vom 24. Sep. 1999 09:31 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Sorry Netzwerkfehler
Frank

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Eintrag #5 vom 24. Sep. 1999 13:14 Uhr Thomas Echelmeyer   Nachricht

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Der Kürschner sagte auch, daß Pelze Statussymbole waren und an der streng festgelegten Anzahl an verarbeiteten Schweifen der Rang des Trägers abgelesen werden konnte (schwarze Streifen im königlichen Hermelin-Kragen u.ä.). Was könnt Ihr Euch denn noch an authentischen Pelzsorten vorstellen. Die bekanntesten dürften die Pelze vom Schaf/Lamm sein. Danach könnte schon Rotfuchs kommen und der Rest ist zu teuer oder selten. Vielleicht noch Eichhörnchen, Biber, Otter oder (Hallo Hägars!) Robbe, Eisbär oder Ren (Pelztier??). Ratte ist auch möglich, aber will in seinem Pelze schon die Pest die tragen? Ich jedenfalls nicht! Weiterhingespanntundsichinswochenendeverabschiedent,
Thomas off tha eighk

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Eintrag #6 vom 24. Sep. 1999 13:37 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin Thomas, verbreitet und auch damals nicht allzu teuer waren auch Karnickel- und Hasenfelle, sowie für reichere Eichhörnchen (könnte man bei uns im Rombergpark per Handerledigen ;-). Besonders beliebt waren sie als Futterstoff für Surcots oder - meh in meiner Zeit - den Sideless Surcoat 8Sorry, für meine englische Terminologie, doch bin ich modetechnisch englisch initiiert worden ;-) Kann aber zuhause noch mal meine Quellen checken. Bis dann Thorsten

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Eintrag #7 vom 03. Dez. 2000 23:23 Uhr Udo Brühe   Nachricht

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Kann mir jemand sowas wie Schnittmuster oder Herstellungsanleitungen für das fertigen von Gewändern bzw. Gewandstücken mit Pelzbesatz oder -fütterung geben? Hat jemand Erfahrung mit so was?
Udo

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Eintrag #8 vom 17. Jun. 2002 15:42 Uhr Manfred Holzner   Nachricht

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Da ich an Kanninchenfelle herangekommen kann, bin ich an natürlichen Methoden interessiert, diese bereits getrochneten Felle zur Weiterverarbeitung aufzubereiten und zu gerben. Insbesondere an natürlichen Gerbstoffen und ßhnlichem bin ich interessiert und dankbar für jeden Hinweis in diesem Zusammenhang.
Vielen Dank Manfred

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Eintrag #9 vom 02. Jul. 2002 15:22 Uhr Frank Wehden   Nachricht

nach oben / Zur Übersicht Hirngerbung empfohlen

Die Hirngerbung ist vielleicht eine Möglichkeit. Dazu wird das gekochte Hirn (hat dann die Konsistenz wie gekochtes Ei)des entsprechenden Tieres in das Fell von der (Leder-)Unterseite einmassiert. Am Besten eignet sich dazu ein Marmeladenglas mit geriffelten Bodenrand. Nach dieser Behandlung noch ein bisschen einwirken lassen (2-3 Stunden)dann vorsichtig auswaschen.
PS: Einige Leute beschweren sich dabei über den Geruch beim Kochen des Hirnes, also lieber Kochen, wenn keiner weiter da ist.
Frank

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Eintrag #10 vom 23. Mrz. 2003 18:39 Uhr David Büsel  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Büsel eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen!
…eines Kaninchen´s um das ganze Fell zu gerben?
Besonders wenn man keinen Pelz sondern Leder draus machen will? Ich habs noch nicht probiert, aber ich weis wie so ein Hirn aussieht und es kommt mir doch recht klein vor!
MfG David von Embß

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Eintrag #11 vom 23. Mrz. 2003 20:02 Uhr Timm (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Timm eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
wende dich mal an Martina und Jan Beckebrede, die beiden betreiben mittelalterliche Weißgerberei und geben auch Kurse.
www.beckebrede.de
Pax, Timm

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Eintrag #12 vom 01. Dez. 2004 20:51 Uhr Norbert Schuller  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Norbert Schuller eine Nachricht zu schreiben.

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Ich konnte trotz intensiver Suche keinen Hinweis darauf finden, dass die Hirngerbung bei uns im Mittelalter gebräuchlich war. Man hat die Felle mit allem möglichen eingeschmiert (Schmalz, Salz, Honig…), und da wäre Hirn auch nicht auszuschließen. Die neue Mode, Felle mit Hirn zu gerben, kommt aber aus Nordamerika. Dort wird diese Technik von den Indianern schon lange angewendet.
Ich kann den Beitrag “Rauchwarenzurichtung” im Lexikon der Seite
www.dueppel.de
sehr empfehlen. (Nicht nur, weil er von mir ist ;) Alle dort besprochenen Techniken sind “a”.
Liebe Grüße und alles Gute
Norbert

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Eintrag #13 vom 18. Dez. 2004 20:01 Uhr Lena Pechar  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lena Pechar eine Nachricht zu schreiben.

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Ich bin gerade auf der Suche nach Antworten auf die Frage: Was für Pelze wurden eigentlich produziert und dann als Kleiderfutter benutzt? Besonders stutzig macht mich der Punkt, dass ich als allererstes auf Kaninchen getippt hätte, aber noch keinen einen (Bild-)Beleg für Stallkaninchen gefunden habe. Vielleicht kann jemand weiter helfen? Ich freue mich auch über Lesetipps zu dem Thema.
Grüße,
Lena_P

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Eintrag #14 vom 19. Dez. 2004 10:16 Uhr David Seidlitz  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um David Seidlitz eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo,
ich glaube zu wissen, daß das Wildkaninchen (von dem die späteren Rassen abstammen) ursprünglich aus Südeuropa stammt.
In Mitteleuropa wurde das Kaninchen im Mittelalter besonders in Klöstern zur Fleischgewinnung gezüchtet. ßber diesen Weg sollte sich etwas herausfinden lassen.
ßber die Verwendung als Pelztier ist mir nichts bekannt.
Ich bitte um Korrektur von fachlicher Seite, falls ich Mist geschrieben habe :o)
Gruß,
David
www.familia-ministerialis.de

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Eintrag #15 vom 19. Dez. 2004 13:20 Uhr Jens (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Jens eine Nachricht zu schreiben.

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Moin,
Also in Rechnungen, Kleiderlisten und Testamenten aus Paris und London im 14ten sind ne grosse Bandsbreite aufgelistet: Lamm, Biber, Fuchs, Eichhörnchen (nicht Feh, und verschiedene Fell, Jahreszeitenbedingt), Feh, Zobel, Hermelin, Marder, wobei Hermelin und Zobel doch eher den höheren Ständen vorbehalten war, und auch die Anzahl der besessenen Kleidungsstücke mit z.B. Feh regelmentiert war. Es wurd auch zwischem “neuen” und “alten” (d.h. aus dem Futter eines alten Kleidungsstücks weiterverarbeitet Pelz unterschieden.
In der Kleiderordnung von Nürnberg aus dem 14ten wird Frauen z.B. Zwei Kleidungsstücke mit Fehpelzfutter zu, aber Männer wie Frauen durften keine mit Marder, Hermelin, Zobel und Lasitz (Wiesel) tragen.
In Lübbecker Testamenten ist ausserdem von Kaninchen, Otter etc. die Rede.
Gruss, Jens

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Eintrag #16 vom 19. Dez. 2004 13:24 Uhr Lena Pechar  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Lena Pechar eine Nachricht zu schreiben.

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Vielen Dank für die hilfreichen Antworten! Darauf, in den Kleiderordnungen der Städte nachzuschauen, bin ich noch gar nicht gekommen, das wird jetzt der nächste Schritt sein.
Gruß,
Lena_P

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Eintrag #17 vom 20. Dez. 2004 10:14 Uhr Claudia (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Claudia eine Nachricht zu schreiben.

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Dazu kann man immer nur wieder Ruths Bibliotheksartikel empfehlen: /tempus-vivit/bibliothek/geschichte/tierhaltung_und_jagd
*grinszuDavid*
Gruss, Claudia

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Eintrag #18 vom 03. Apr. 2007 17:41 Uhr Daniel Kielmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Kielmann eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo zusammen
Habe ein älteres Rentierfell was leider stark haart
Gibt es eine Möglichkeit es zu behandeln das das nicht mehr so stark Haare verliert.

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Eintrag #19 vom 03. Apr. 2007 18:21 Uhr Elisabeth (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Elisabeth eine Nachricht zu schreiben.

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Kurz und knapp: leider nein!
Das Haaren liegt sozusagen in der Natur von älteren Rentierfellen, soweit ich das bisher mitbekommen habe.
Ob man mit moderneren Gerbungen dauerhaft nicht-haarende Rentierfelle hinbekommt, weiß ich nicht, aber das würde Dir ja eh nix bringen.
Viele Grüße, Elisabeth

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Eintrag #20 vom 04. Apr. 2007 08:05 Uhr Daniel Jex  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Jex eine Nachricht zu schreiben.

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Die Chance nicht haarende Rentierfelle (betrifft eigentlich alle Hirsch und Trughirscharten) zu bekommen steht eigentlich bei Null.
Der Grund - Röhrenhaare. Gerade beim Winterkleid.
Und wenn das Haar kurz über der Haut bricht, ist die Gerbung egal.
Ich habe bisher nur ein Winter-Rehfell gehabt (und ich hab ausreichend davon) das wenig bis nicht gehaart hat - aber es ist auch sehr dicht und kurz. Also wenig Chance zum abbrechen.
Falkenherz

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Eintrag #21 vom 04. Apr. 2007 19:52 Uhr Daniel Kielmann  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Daniel Kielmann eine Nachricht zu schreiben.

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Kann man vieleicht mit Haarspray was fixieren?
Is zwar sehr ungewöhnlich… aber nen Versuch wärs

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Eintrag #22 vom 04. Apr. 2007 20:31 Uhr Johannes Kulick  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Johannes Kulick eine Nachricht zu schreiben.

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aber bricht so ein ‘gehärtetes’ haar nicht noch schneller ab?
Johannes - mb1260

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Eintrag #23 vom 10. Apr. 2007 09:57 Uhr Ingo Ludwig  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Ingo Ludwig eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo David,
leider erst Jahre zu spät entdeckt: das Wildkaninchen kommt ursprünglich von der Iberischen Halbinsel (also eher Westeuropa) - der Name “Spanien” (Hispania) soll phönizischen Ursprungs sein und bedeutete “Küste der Kaninchen” .
Gruß, Ingo

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Eintrag #24 vom 12. Apr. 2010 13:32 Uhr sabrina Bloch  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um sabrina Bloch eine Nachricht zu schreiben.

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Hallo
Pelze die Haare verlieren sind eigeetlich nicht mehr zu retten
Zu achten bei den Fellen wie z.b Reh oder Fuchs
Rehfell: Rehe verfärben 2mal im Jahr, zur Verarbeitung die Sommerdecke (sommerfell) verwenden. im Winter sind die Haare hohl (dient der Wärmeisolierung) und brechen dabei mehr bei dem Reh.
Fuchs: Winterbalg zur Verarbeitung verwenden. Fals jemand den Fuchs selber abbalgen will, ist das Balg von innen grün beim Abziehen, ist die Wahrscheinlichkeit grösser das er nach dem Gerben die Haare verliert. (meist im Haarwechsel der Fall)
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

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