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Eintrag #8 vom 12. Nov. 1999 08:08 Uhr Jörg Bellinghausen  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Jörg Bellinghausen eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen! Kupferkessel müssen innen verzinnt sein, damit man sie benutzen kann! Edelstahl, also wirklich…
Jörg

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Eintrag #7 vom 11. Nov. 1999 19:52 Uhr Angharad Beyer   Nachricht

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Mahlzeit, Leute! Schließe mich den vorigen Ausführungen an. Von Kupferkesseln würde ich allerdings abraten, da seltsame chemische Reaktionen auftreten können (Grünspan bei Sauerkraut z.B.), die nicht so gesundheitsfördernd sind. Sind auch eklig schwer zu putzen. Wenn ihr so einen Kessel auf dem Flohmarkt oder so auftreiben könnt, wäre vielleicht ein Einsatz aus Edelstahl sinnvoll. Außen A und innen P, sozusagen. Die Pfannen kann man ebenfalls auf dem Flohmarkt auftreiben (mit Glück…) oder sich bei der Metro besorgen lassen für ca. 50 DM. Für den FAll, daß wir auf einem Termin mal kein Feuer direkt auf dem Boden machen dürfen, haben wir eine Feuerschale aus einem durchlöcherten ßlfaßdeckel dabei, die man z.B. auf ein paar Steine legen kann. Ansonsten empfehle ich einen Besuch bei der Küchenmeysterei Marcus Paweletz/Jo Prümen, Adresse kann ich dir schicken. Marcus weiß fast alles über MA Kochen.
Richildis de Schwerdtlauken

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Eintrag #6 vom 11. Nov. 1999 14:19 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen, ich habe letztens eine Abbildung aus dem 13. Jhdt. in den Fingern gehabt, die die von Dietrich beschriebene Dreibeinkostruktion mit Querstangen zeigte, die aber insgesamt etwa 1,3 - 1,4 m hoch war. Vielleicht war sie so besser für den “kleineren” Bedarf geeignet. Bis denn Thorsten

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Eintrag #5 vom 11. Nov. 1999 14:09 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Oh, Scheiße. Alles zusammengerutscht. Naja, wenn jemand die Adressen unverschlüsselt haben will, soll er sich melden, ich schicke sie ihm dann.
Dietrich

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Eintrag #4 vom 11. Nov. 1999 14:07 Uhr Dietrich (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Dietrich eine Nachricht zu schreiben.

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Moin zusammen. Das mit den Pfannenstielen stimmt; zu kurz. Unser Walter hat jetzt eine geschmiedet, gleich inklusive Pfannenhund mit Stielablage. Typisch CoStG- selbst die Pfannen werden vom besten Plattner gemacht. Ansonsten kann ich nur bestätigen, was Thorsten und Frank geschrieben haben: - Pfannenhunde, also geschmiedete, meistens dreibeinige Gestelle, und Grapen zum direkt ins Feuer stellen - Gestelle am oder über dem Feuer, an denen Kesselketten zum Aufhängen von Töpfen und Kesseln befestigt sind. In den mir bekannten Abbildungen bestehen diese Gestelle aus zwei neben dem Feuer eingegrabenen, etwa 2,5 m hohen Stämmen mit einer Gabelung am oberen Ende, über die dann eine Querstange gelegt wurde, an der die Ketten hingen. Praktische Erfahrung hat gezeigt, daß man diese Stämme wegen des darauf lastenden Gewichts mindestens einen Meter tief eingraben muß; und da das nicht immer möglich ist, bauen wir alternativ ein Gestell aus zwei Dreibeinen, über die dann die Querstange gelegt wird. Eine solche Konstruktion taucht in zeitgenössischen Abbildungen ebenfalls auf, allerdings als Gestell für alle möglichen Dinge zum dranlehnen oder aufhängen. Leider kennee ich keine hersteller in Deutschland, aber mit zwei englischen Adressen kann ich dienen: Chris Blythman Ron Spencer The Flat Rayne Foundry Ltd. Brook House Farm Rayne, Braintree Middleton, Ludlow Essex Shropshire RG7 5SJ SY8 2DZ Chris schmiedet Pfannen, Haken, Dreibeine usw., Ron hat eine Gießerei und liefert Kessel und Töpfe in Eisen und Bronze.
Dietrich

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Eintrag #3 vom 11. Nov. 1999 13:06 Uhr Frank Moser  Profil   Nachricht Bitte einloggen, um Frank Moser eine Nachricht zu schreiben.

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Tach zusammen, einziges Manko an der Manufaktumpfanne ist aber, das der Griff zu Kurz ist. Auf den einschlägigen Abbildugen ist er immer sehr lang um sich am Feuer die Hände nicht zu verbrennen. Ich denke das sich mit dem Küchengeschirr “Pfanne” auch mal die diversen, einheimischen Schmiede beschäftigen könnten…??? Kupfertöpfe nicht zu vergessen oder Bronzekessel, alle aber schwer teuer und IMHO nur von ganzen Gruppen anzuschaffen.
Frank

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Eintrag #2 vom 11. Nov. 1999 10:26 Uhr Thorsten (Nachname für Gäste nicht sichtbar)   Nachricht Bitte einloggen, um Thorsten eine Nachricht zu schreiben.

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Moin André, nach den mittelalterlichen Handschriften hat´s ´ne ziemliche Menge an Möglichkeiten. Das Dreibein aus Holz oder Metall ist wohl eine Möglichkeit (z.B. mit Kesselhaken und Kette), doch habe ich öfter in Abbildungen Gestängekonstruktion über einem länglichen Feuer gesehen, an die man auch mehrere Kessel hängen konnte. Weiterhin natürlich der allseits beliebte Spieß und der Dreifuß auf den man eine Pfanne stellen kann. Wir benutzen auch Grapen (Keramiktöpfe mit Füßen und Henkel), die an die Glut gestellt und langsam erhitzt werden (ßbrigens vertreibe ich die Dinger auch ;-). Eine nicht gerade billige (ca. 150,- DM) handgeschmiedete Pfanne aus einem Stück, die ich ähnlich schon auf verschiedenen Abbildungen gesehen habe, gibt´s übrigens beim Manufaktum-Versandhaus. Bis dann Thorsten

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Eintrag #1 vom 10. Nov. 1999 23:09 Uhr Andre Trilling   Nachricht

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Hallo! Wer kann mir sagen, wie in Lagern gekocht wurde(an Dreibein, direkt auf dem Feuer)? Auch Interessiert mich wie ihr es handhabt und wo man Töpfe herbekommen kann. MfG
André Trilling

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